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Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Olaf Jehn, Stefan Pallhorn

Erweiterung Arbeitsspeicher

Startbeitrag von Stefan Pallhorn am 14.02.2007 12:38

Hallo zusammen,

ich arbeite mit Pytha Version 17.1 und überlege ob es effektiv ist den Arbeitsspeicher meines Notebooks von 512MB auf 1GB zu verdoppeln??

Notebook: hp compaq Intel Pentium 1.60 GHZ / 512MB Ram
Grafikkarte Mobility Radeon 9200 AGP -Speicher 64MB

Hat da jemand einen Erfahrungswert ob ich bei Verdoppelung des Arbeitsspeicher effektiver arbeiten kann? Bei größeren Objekten, viel
Licht in radiolab wirds immer langsamer und manchmal bleibt der Rechner hängen und ein Neustart ist erforderlich!

Ferner ist mir bekannt das die Grafikkarte bei Notebooks nicht so einfach ausgetauscht werden kann und diese erhalten bleibt!
Macht es Sinn bei diesen Gegebenheiten und der vermutlich zu schwachen Grafikkarte(Version 17.1 Radiolab funktioniert!) der Hardware auf die Version 18 umzusteigen?

Antworten:

Eigentlich ist mehr Arbeitsspeicher immer gut...
Aber bei dem Gedanken in absehbarer Zeit auf V18 umzusteigen, was übrigens sehr sinnvoll ist, kann ich nur zu einem neuen Gerät raten. Nach der Cebit sind die Preise wahrscheinlich wieder etwas günstiger, vor allem wenn man eine oder zwei Klassen unter dem HighEnd kauft.

Laptop und CAD ist sicherlich inzwischen nichts unvereinbares mehr. Habe selbst vor gut zwei Jahren umgestellt auf einen Laptop mit Dockingstation, damit ich arbeiten kann wie an einem normalen Rechner, aber auch Mobil bin ohne größen Datentransfers.
Heute sehe ich die Sache etwas anders um ehrlich zu sein...

Ein Laptop ist bzw. war damals um ein vielfaches teurer (mag sicher in letzter Zeit ein wenig zu verbessern) als ein Rechner. Problem ist einfach, technisch ist das Gerät dann zwei Jahr, wenn man glück hat auch drei mit am technischen Horizont. Danach kann man eigentlich wieder ein neues kaufen, weil nur begrenzt Erweiterungsoptionen für die Geräte angeboten werden.
Selbst Nachfolgemodelle benutzen meist nicht z.B. die Vorgänger Dockingstation.

Im Grunde stehe ich wieder auf dem Standpunkt, dass eine ordentliche Workstation, die erweiterbar ist, über die Jahre einfach günstiger und flexibel ist. Dabei sollte man aber auch darauf achten, dass das Motherboard nicht komplett ausgereizt ist, also ein Auslaufmodell ist. Das kann auch manchmal passieren.... das Stand der Technik zwar sehr gut, aber ausgereizte Hardware ist. Im Klartext, man kann weniger aufrüsten.

Interessant ist auch, dass IBM die erste einzige CPU mit 80 Kernen und einem Teraflop Rechenleistung gebaut hat, dafür war vor zehn Jahren mehrere tausend Rechner nötig (waren es nicht 4500?), deren Kühlung genausoviel Strom geschluck hat, wie die einzenen Pentim CPUs zusammen.

Was bedeutet da? Es wird immer so weiter gehen... und um Kosten zu senken, würde ich auf erweiterbare Systeme setzen. Allerdings ist ein Laptop zur Präsentation meistens doch erforderlich. Dafür sollte es eine DX9 Grafikkarte haben. Das hat leider dein Laptop nicht.

Empfehlung: neue Workstation und neuer Laptop, der aber weitaus günstiger ist.... zusammen wäre das wahrscheinlich soviel wie ein HighEnd Laptop. Vorteil der Workstation, die muss auch nicht gleich alles haben... Arbeitsspeicher, Festplatten, Grafikkarte, ist ja alles nachrüstbar.

Gruß...

ps. habe heute Urlaub weil Examensfeier meiner Freundin, nur nicht das jemand denkt ich würde so lange Empfehlungen während der Arbeitszeit schreiben....

Schönes Wochenende an alle...

von Olaf Jehn - am 16.02.2007 07:16
Hallo Herr Jehn,

vielen Dank für die Erfahrungswerte! Ehrlich gesagt habe ich auch gedacht, so ein Notebook ist 3-4 Jahre verwendbar. Jetzt habe ich es 2 Jahre und der Flaschenhals ist wohl die Grafikkarte und die läßt sich eben nicht so austauschen, zumindest macht das keiner weil man an die Karte nicht so einfach rankommt und viel ausbauen muß, so meine Info dazu.

Tja ich werde das Notebook auf 1GB aufrüsten und im Laufe des Jahres dann auch auf ne neue Lösung umsteigen die dann erweiterbar ist!

Schönes Wochenende und sonnige Grüße aus dem Süden



von Stefan Pallhorn - am 17.02.2007 15:32
Die Grafikkarten werden speziell angepasst an Baugröße, Form, Verschraubungen, etc. direkt für einen Laptop hergestellt, wegen Platz und vor allem wegen der Hitzeabfuhr gibt es keine Normungen in dem Bereich. (noch nicht). Verkauft sich der Laptop gut, und ist die technsiche Weiterentwicklung sehr schnell, stattet der Hersteller die Serie mit einer zweiten besseren Grafikkarte aus, die allerdings für Neugeräte gedacht ist, weniger für den Austausch der verkauften alten. Möchte man etwas Aufrüsten, stellt sich der Hersteller oft quer, bzw. man verliert die Garantie, weil man das Gerät öffnen muss und um ein Bauteil wie die Grafikkarte oder CPU heranzukommen muss fast das gesamte Gerät auseinander genommen werden...
Auf jedenfall sieht man dabei wie sich die Ingenieure Gedanken machen, möglichst jeden Raum zu nutzen....
Größtest Problem ist oft die Hitze.. und was bei mir im speziellen Fall interessant war ist die Tatsache, das Intels Nachfolge CPU zu meiner ersten viel weniger Hitze abgibt, obwohl die Leistung ein Viertel höher ist... Aber laut Intel war der eher Zufall. Man muss ansonsten davon ausgehen, dass ein Aufrüsten eines Laptops mehr Hitze ins Gerät bringt, für die die Kühlung nicht vorgesehen ist....

Auf www.heise.de findet man eine Menge, oder in den GoogleGroups.

Gruß.

von Olaf Jehn - am 18.02.2007 08:36
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