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Informationen zum Thema:
Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Markus Seidel, Bernd Gewaltig, daniel schröder, Tommy Rothämel, Dennis Henke, Uschi Flassig, Cornelius Adam

Pytha und UV-Mapping?

Startbeitrag von Markus Seidel am 16.10.2013 09:02

Ich hatte schon oft Probleme Texturen auf komplexe Bauteile, oder welche mit abgerundeten Kanten zu legen. Meistens werden diese dann an den Kanten verzerrt dargestellt. Jetzt ist mir bei anderen Programmen aufgefallen das es dort die Möglichkeit gibt die Oberfläche von Bauteilen abzuwicklen. Ich weiß das es im Einga auch möglich ist Bauteile abzuwickeln, aber diese Abwicklung kann man nicht mit Texturen belegen und dann wieder zusammenfalten. Bei anderen Programmen ist es möglich dieses abgewickelte Schnittbild zur Bearbeitung zu exportieren und anschließend die Bauteile mit dem fertigen Schnittmuster wieder zu umhüllen. Sehe ich das richtig das das RadioLab das nicht kann? Oder habe ich nicht richtig aufgepasst und es geht doch? Ich wäre sehr dankbar für Tipps, da ich diesen Fall immer wieder habe und mir dann immer einen abbreche.

Antworten:

Hallo Herr Seidel,

EINGA unterstützt UV-Mapping nicht, jedoch RadioLab beim Import von 3ds bzw. obj-Dateien.

Mit freundlichen Grüßen von

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 16.10.2013 13:28
Hallo Herr Seidel,

neben dem erwähnten "anderen" Programm, gibt es auch zahlreiche eigentständige Programme, deren Aufgabe ausschließlich die angesprochene Abwicklung und Erzeugung von Texturkoordinaten ist. Preislich liegen diese meist zwischen 0 und 100 Euro. - Einfach mal nach "uv unwrap" im Netz suchen.
Der Weg ist wie von Cornelius beschrieben: aus RadioLab mit 3DS oder OBJ raus -> in die andere Software und mit 3DS oder OBJ wieder zurück zu RadioLab.

Viele Grüße

Daniel Schröder

von daniel schröder - am 16.10.2013 16:24
Vielen Dank für die Antworten Herr Adam und Herr Schröder. Ich experimentiere seit geraumer Zeit mit einem Programm namens Blender herum und werde mal versuchen Bauteile mit UV-Maps ins RadioLab zu importieren. Werde Sie dann anschließend über meine Erfahrungen informieren.

Schönen Abend noch :-)

von Markus Seidel - am 16.10.2013 18:26
Dann haben Sie sich ja den leichtesten Kandidaten herausgesucht... :)

von daniel schröder - am 16.10.2013 18:32
Da das Programm auf englisch ist fällt es mir sehr schwer mich einzuarbeiten. Aber es gibt unglaublich viele Infomationen, Wikis und Tutorials.

von Markus Seidel - am 16.10.2013 19:56
hallo an alle Pytharianer ,

als regelmässiger Leser hier im Forum ist dieser Beitrag ein typisches Beispiel für mich was die Nutzung und Bedeutung für sicher viele Anwender von Pytha hat .
ich selber lese hier Begriffe wo ich mich frage ..was ist das alles , eine neue fastfood kette , oder ein neues Fertigmenue , gerade vorgestellt bei der Anuga in Köln ?? was wollen mir die Verfasser damit sagen ?

nett zu lesen ist es auf jedenfall , nur das begreifen , verstehen , umsetzen ist das andere.

Fakt ist : dieser Beitrag hat extrem hohe weit über 90 Zugriffe , sich daran beteiligt haben sich jedoch ausser dem Verfasser nur Zwei
C.Adam
D.Schröder

beide entweder zum Mutterhaus oder Mitentwickler zu zählen.
was mich pers. etwas beruhigt , denn sonst hat sich keiner ausser den vorg. dazu gemeldet.

ein Vergleich dazu . angelegt an Fussball :

auf der einen Seite Bundesliga und hier die oberen Spitzenteams
dann folgt das Mittelfeld der Bundesliga bis hin zur Abstiegszone
gefolgt von der 2 ten Bundesliga ( wo ich mich selber einordne , was radiolab anbetrifft sogar nur Regionalliga ) oder Kreisklasse ???
es zeigt aber auch , wer nicht täglich am PC sitzt und nur Planungen macht gerät oft ins hintertreffen , aber es müssen ja auch nach den Planungen diese Projekte gebaut , montiert werden

wenn ich nur Planungen machen würde , hätte ich auch keine zeit mehr an der Formatsäge ; Tischfräse , Abrichte etc zu stehen und somit macht das wieder Sinn.

schön zu lesen sind diese Beiträge allemal.

weiterhin mit Beiträgen die zumindest ich nur bedingt verstehe.

beste Grüsse vom Kantenanleimautomaten sendet ;)

Bernd Gewaltig

von Bernd Gewaltig - am 19.10.2013 13:55
Ich wusste garnicht das Herr Adam auch zum Mutterhaus oder zu den Entwicklern gehört, ist das so?

Welche Begriffe meinen Sie denn Herr Gewaltig? Die meisten verstehe ich auch nicht, tue aber einfach immer so. :-)

von Markus Seidel - am 19.10.2013 15:05
Klarstellung:

Herr Adam ist selbständiger PYTHA-Dienstleister und gehört weder zum Mutterhaus noch zu den PYTHA-Entwicklern!

von Uschi Flassig - am 19.10.2013 15:59
Hallo zusammen,

ah ja, ein uv unwrap im Pytha wäre schon super! Ich habe im letzten Projekt das ganze mal mit einer anderen Software gemacht und dann die Texturen in Mudbox bearbeitet und wieder auf das Objekt gelegt. Das war schon super. Dazu muss man auch sagen das ein gutes unwrap auch nicht so einfach ist, gerade bei Charaktern kann das sehr schwierig werden (was ja keiner im Pytha machen würde).
Vielleicht kommt da ja mal was...

Gruß

von Dennis Henke - am 19.10.2013 16:20
hallo Herr Seidel.

denke mal , dass Herr Adam mit zu den Entwicklern gehört , zumindest jedoch zu den Testern,

das auch Sie nicht alle Begriffe verstehen , beruhigt mich sehr und werde daher sicher einen ruhigen Sonntag haben , ohne jegliche " Dummheits " Gefühle , aber so ist da s nun mal , wenn man ich kann sagen Jahrzente lang am Zeichenbrett gesessen habe , mit Bleistift und Tusche gezeichnet hat und eigentlich viel zu spät den Sprung zu CAD gewagt habe ( angefangen mit V16 ), als ich diesen Weg gegangen bin , hatte ich bereits 1/2 jahrhundert Leben hinter mir. aber und das muss ich ganz klar sagen die Entscheidung für Pytha NIE bereut.

obwohl ich immer noch oft an ( mir selbst ) verzweifele und es auch Tage gibt , wo ich froh bin
wenn ich Unfallfrei den PC einschalten kann

Ohne CAD auch das mal ganz klar gesagt , würde die Messebau Firma und Schreinerei die wir haben , sicher heute nicht mehr bestehen max, jedoch als Flick - Reparatur Schreinerei.

zu den Begriffen die Sie angesprochen haben , es ging mir nicht um einzelne Begriffe , das war allgemein gemeint.

es ging mir mal so durch den Kopf :

wäre es nicht sinnvoll wenn man ein zweites Forum aufmacht

eins für die Bundesliga

eins für die zweite Liga / Regional liga

das ist eher als Scherz zu verstehen

Sinn würde es aber machen

beste Grüsse
Bernd Gewaltig

von Bernd Gewaltig - am 19.10.2013 16:25
Entschuldigung Frau Flassig

Bernd Gewaltig

von Bernd Gewaltig - am 19.10.2013 16:27
Guten Morgen allerseits, aus dem Mutterhaus,

ich denke es wird nie so sein, dass jeder alles sofort versteht. Das ist aber 1. völlig normal und 2. auch gar kein Problem. Heutzutage ist es doch unglaublich einfach sich Wissen anzueignen.

Wenn man z.B nicht weiß, was Herr Seidel mit UV Mapping meint, schreibt man ihn entweder an oder man googelt mal danach. Da gibt es zig Seiten, wo genau das erklärt wird.

Das lässt sich mit jedem beliebigen Beispiel so machen. Die allerbeste Möglichkeit ist immernoch, direkt hier im Mutterhaus oder bei seinem PYTHA Vertriebspartner anzurufen und seine Frage zu stellen.

von Tommy Rothämel - am 21.10.2013 06:41
   Also das mit dem UV-Mapping ist auch für mich noch recht neu. Mit "U" und "V" sind die beiden Koordinatenrichtungen gemeint, ähnlich wie bei "XYZ". Da es sich jedoch immer um zweidimensionale Koordinaten handelt, hat man sich auf die Buchstaben U und V geeinigt, damit man sofort weiß das es sich um etwas zweidimensionales handelt, z.B. um eine Textur oder eine Fläche. Anfangs ist es mir schwer gefallen mir zu merken welcher Buchstabe für welche Richtung steht. Das U steht für die X- und das V für die Y-Koordinate. Achtung, duselige Eselsbrücke: V entspricht der Y-Achse, da das V, ählnich wie das Y, an einen nach unten gerichteten Pfeil erinnert.

   Jetzt weiß ich nicht ob man das was man im RadioLab macht auch UV-Mapping nennt, aber ich denke mal schon. Das UV-Mapping, welches ich meine ist jedoch ein anderes. Stellen Sie sich eine Pyramide vor. Die Unterseite ist quadratisch und kann daher mit einer ganz normalen quadratischen Textur belegt werden. Die vier Seiten sind dreieckig. Diese kann man auch mit einer quadratischen Textur belegen. Es wird dann lediglich rechts und links oben jeweils ein Dreieck der Textur weggeschnitten. Soweit ganz o.k., aber was ist wenn man die Seiten der Pyramide gerne grafisch gestalten möchte? Bei einer Pyramidenseite mit einem gleichschenkligen Dreieck kann man ja auch noch eine quadratische Grafik erstellen bei der man dieses so einberechnen kann. Aber was ist wenn die Dreiecke ungleichschenklig sind, wie kann man hierfür eine Textur zeichnen? Zugegebenermaßen ist dieses ein einfaches Beispiel.
   An dieser Stelle setzt dann das UV-Mapping anderer 3D-Programme ein. Ich tüftel gerade mit Blender herum und kann daher nur sagen wie es in diesem funktioniert. Es soll aber bei den meisten 3D-Programmen so, oder so ähnlich ablaufen. Man hat also nun ein Bauteil in Form einer Pyramide.
   Kennen Sie noch die bedruckten Papierbögen aus dem Yps-Heft oder aus der Mickey-Mouse? Bei diesen konnte man zum Beispiel aus einem bedruckten Bogen ein Schnittmuster ausschneiden, welches, wenn man es zusammenklappt, z.B. einen Würfel oder eine Pyramide ergibt. An den Kanten gab´s immer so weiße Laschen mit denen man den ganzen Kram dann zusammenkleben konnte. Genau so, nur rückwärts funktoniert das mit dem UV-Mapping. Man wickelt die Pyramide zu einem zweidimensionalen Schnittmuster ihrer selbst ab. Dieses Schnittmuster kann man dann z.B. in einem externen Bildbearbeitungs- oder Zeichenprogramm "anmalen". Anschließend wird dieses Schnittmuster wieder zu einer Pyramide "zusammengeklebt".
   Diese Prozedur lässt sich mit allen erdenklichen und komplexen Körpern durchführen. Denken Sie z.B. an ein menschliches Gesicht und aus wie vielen Flächen so eine Geometiie besteht. Hmmm... wieso denke ich da jetzt Hannibal Lecter?^^

   Falls ich etwas falsch verstanden habe korrigieren Sie, ja genau Sie, mich bitte. Ansonsten eine schöne Woche.

von Markus Seidel - am 21.10.2013 09:21
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