Radiolab+HDR+freistehende Objekte

Startbeitrag von Dennis Henke am 18.06.2015 14:25

Hallo,
ich bin ja eigentlich ganz fit im Radiolab, aber wenn es um das Visualisieren von freihstehenden Objekten geht, hört es irgendwie auf. Gerade beim Ausleuchten mit HDR Texturen verstehe ich einfach nicht, warum so viele weiße Punkte kommen. Generell weiß ich warum die weißen Punkte auftauchen, bei Innenräumen kriege ich die auch immer ganz gut hin.
Aktuell habe ich einen Konferenztisch im Radiolab der auf einen Boden steht, Shadow Catcher ist aktiv. Alle Materialien haben Glanz 0 und Glanzexponent 1, es ist relativ viel Spiegel auf den Bauteilen aktiv. Die HDR Lichtquelle steht auf 2000, aber bei 200 ist das Resultat das gleich. Indirektes Licht kommt nur vom Boden.
Ich habe mich schon sehr lange mit dieser Problematik beschäftigt, Testszenen erzeugt, mit Vertriebspartnern gesprochen, aber immer sieht es komisch aus.
Wer hat einen Tipp?

[attachment 1427 capture_001_18062015_155440.jpg]

Antworten:

Hallo Herr Henke,

ich hätte auch auf die Glanzparameter der Materialien getippt. Wenn Sie jedoch gute Erfahrungen mit Innenraumdarstellungen gemacht haben, könnten Sie in dieser Richtung experimentieren, d.h. einen Innenraum simulieren, ohne das man es später in der zu rendernden Perspektive sieht, beispielsweise mit einer zusätzlichen Fläche über den freistehenden Pulten.

Desweiteren könnten Sie den Thread von Tobias N. (http://forum.pytha.de/read.php?6933,416587,416696#msg-416696) vom 01.Juni 2015 berücksichtigen.

Viel Erfolg wünscht

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 18.06.2015 15:35
Hallo Dennis,

öffne das Bild, das du als Lichtquelle verwendest, in Photoshop und jage einen Weichzeichner drüber (= mit deutlicher Weichzeichnung). = Problem gelöst. :-)

Viele Grüße

Daniel

von daniel schröder - am 18.06.2015 16:11
Hallo,

@Daniel: ich möchte mit der HDR Textur nicht nur die Szene ausleuchten, sondern auch die Umgebung des Bildes in den Spiegelungen nutzen, so wie in einem Fotostudio. Wenn ich das Bild in PS Weichzeiche ist die Umgebung verschwommen, habe ich noch nicht probiert denke ich mir aber gerade so. Die Frage ist, ist es normal das ich dann 300 oder mehr Iterationen brauche damit das Bild gut aussieht? Wenn nein, dann weiß ich nicht was ich Falsch mache. Wenn ja, ist das OK.

von Dennis Henke - am 19.06.2015 09:01
Hallo Dennis,

das liegt ganz an dem HDR-Bild, welches du verwendest. Ist dieses sehr unregelmäßig, mit großen Helligkeitsunterschieden in kleinen Bereichen, dann wird dein Rendering lange rauschen und du musst entsprechend viele Iterationen berechnen. Robert hat den Grund hierfür schon einmal für's indirekte Licht ausführlich erläutert - das ist hier das Gleiche.
Verfügt dein HDR-Bild jedoch über große Bereiche, die entweder dunkel oder hell sind, mit weichen Übergängen (wie eben bei einem weichgezeichnetem Bild), dann werden bereits wenige Iterationen tolle Ergebnisse hervorbringen.

Schau dir mal hier den Drachen an (Bild vergrößern): [www.hdrlabs.com]
Das zeigt eigentlich ganz gut den Unterschied.

Bzgl. deiner Spiegelungen: Normalerweise verwendet man ein weichgezeichnetes Bild in niedriger Auflösung für die Beleuchtung und ein zweites hochauflösendes Bild für den Hintergrund und die Spiegelungen. (Das weichgezeichnete Bild sollte natürlich aus dem hochauflösenden erzeugt werden.)

Viele Grüße
Daniel

von daniel schröder - am 19.06.2015 09:42
Hi Daniel,

danke für deine Antwort, ich teste es.

von Dennis Henke - am 19.06.2015 09:50
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