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Informationen zum Thema:
Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stephan Schmidt, Olaf Jehn, Dennis Henke, A. Seebacher

stl- 3D Druck

Startbeitrag von Stephan Schmidt am 20.09.2015 07:51

Hallo zusammen,
wir von der Akademie für Gestaltung möchte einen 3D Drucker anschaffen. Idealerweise sollten in Pyhta konstruierte Objekte über die stl Schnittstelle gedruckt werden.
Jetzt zur eigentlichen Frage:
Gebogene Flächen werden ja mit triangulierten Teilflächen erzeugt-
Gibt es so etwas wie die Bogenanalyse auch für Flächen, sodass z.B. eine Kugel Segmentfrei gedruckt werden kann? Oder muß die Segmentierung entsprechend fein eingestellt werden.
Hat jemand Erfahrung mit Pyhta und 3D Druck?
Viele Grüße aus Oberschwaben

Antworten:

Hallo,
das ist eine gute Frage. Ich habe mal eine Kugel gezeichnet und diese bei dem 3D Druckdienst MeltWerk hochgeladen, die Kugel sah nicht rund aus. Vielleicht muss man mal eine Testdatei zu einem Dienstleister schicken und den anrufen und Fragen, ob die Kugel rund geruckt wird. Vielleicht passiert der Prozess der Bogenanalyse auch bei bei der Berechnung im 3D Drucker.
[attachment 1563 Bildschirmfoto2015-09-21um10.28.45.png]

von Dennis Henke - am 21.09.2015 08:37
Sehr geehrter Herr Schmidt,

eine Eigenheit des STL Datenformates ist, daß damit ausschließlich Dreiecksflächen und deren Orientierung beschrieben werden können.
Somit ist es nur möglich, während der Konstruktion in PYTHA über eine Verfeinerung der Unterteilung der Polygone der "idealen Kugel" näherzukommen. Es ist nicht möglich eine echte, wirklich völlig runde Kugel per STL Daten zu übergeben.

Möglicherweise könnte eine geeignete Software im 3D Drucker eine Bogenanalyse durchführen und Objekte nachträglich runden.

Mit freundlichen Grüßen
A. Seebacher

von A. Seebacher - am 21.09.2015 09:04
Alles klar- vielen Dank für die Antworten!
Sollte ich Lösungsansätze sehen, melde ich mich nochmals im Forum.

von Stephan Schmidt - am 21.09.2015 17:04
Hallo Herr Schmidt,

ich wäre auch daran Interessiert, wenn Sie ein Ergebnis bezüglich 3d-Druck erhalten.

Oftmals ist ein Modell eines Möbels vielsagender als das aufwendigste Rendering, da es der Betrachter in alle möglichen Perspektiven drehen und wenden kann.

Allerdings ist der Nachteil eines im Schaffenprozess vorgreifenden Modellbaus der, dass meist danach keine 3d Daten davon existieren, sodass der weitere Weg in die Produktion gehemmt ist.

Obwohl 3d Brillen, etc. immer besser werden, bin ich der Meinung, dass für den Laien das Betrachten eines Modelles viel einfacher vonstatten geht und der Größentransfer viel leichter fällt, als in eine Brille zu schauen, oder auf Papier.

Spannend, was hier die Zukunft bringt. Leider ist es im Möbelbereich oft so, dass man den Kreativprozess, wie auch immer das aussieht, meist nicht wirklich wirtschaftlich als Schreiner anbringen kann.
Also ist hier auch eine hoche Produktivität gefragt.

Viele Grüße.

von Olaf Jehn - am 21.09.2015 18:23
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