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Informationen zum Thema:
Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Pytha Mädels, Tommy Rothämel, Cornelius Adam, Olaf Jehn

*.mat Datei selbst erzeugen

Startbeitrag von Pytha Mädels am 04.04.2016 10:28

Hallo liebe Pytha Anwender,

wie erstelle ich selbst eine *.mat Datei. (Vielleicht geht das in Photoshop ?)
Ich möchte schon in Einga das Bauteil mit einer Grafik belegen. Die"pytha.mat; pytha_diverse.mat; ... sind mir bekannt, helfen mir aber nicht weiter.

Das ganze würde mir visuell weiterhelfen, da es sich um sehr viele Bauteile in Einga handelt und ich die Bauteile so besser erkennen kann.

Danke für Hilfe

Antworten:

Hallo,

eine eigene Materialdatei können Sie ganz leich selbst erzeugen.

Ich habe Ihnen ein Screenshot gemacht.

[attachment 1804 mat.PNG]

Ausführlich ist die Materialerzeugung im Handbuch auf Seite 642 und Folgende.

von Tommy Rothämel - am 04.04.2016 10:42
Danke hat super funktioniert.

Warum wirken die Bauteile so abgedunkelt, als läge eine grauer Schleier darüber? Wenn man sie raytraced wird es heller.

von Pytha Mädels - am 04.04.2016 11:42
Hallo,

wir stellen die Materialfarbe im OpenGL nur vereinfacht da.
Dass es beim Raytracing "heller" wirkt liegt daran, dass da Licht im Spiel ist und die Reflexionseigenschaften der eingestellten Materialien berücksichtigt werden.

von Tommy Rothämel - am 04.04.2016 11:45
Ja und das habe ich seit bestimmt vielen langen Jahren als Wunsch und Hinweis angebracht, dass Einga nicht nur vereinfacht abgedunkelt dargestellen soll.
Ich habe nie wirklich verstanden für welche Zweck die Gouraud Shading Darstellung sein soll.
Weder in Einga noch im RadioLab sind sie meiner Ansicht nach einzusetzen.
Ich meine mich zu Erinnern, dass in Einga Version 15 die OpenGL Darstellung ein sehr tolles Novum war für den ersten visuellen Eindruck.
Leider ist die Zeit vorangeschritten, alles wird schneller... auch Einga.
Denn oft reicht eine Axo Ansicht, oder eine texturierte Ansicht schon völlig aus unkompliziert und gut die Zeichnungen darzustellen.
Aber dann steht man beim Kunden und erklärt, dass der mittelgraue Farbton eigentlich ein Weißlack ist und das dunkelrot eigentlich ein leuchtender Ferrari.
Einfach ein Helligkeitregler für jede Beleuchtungsseite für die Materialdarstellung in Einga sowie eine Abhängigkeit von der gesetzten Lichtquelle und die Pythawelt wäre ein Stückchen besser.
Ja... das wäre wieder ein anderes Beleuchtungssystem, steht in Konkurrenz mit RadioLab.
Ja... natürlich könnte man raytracen, wären da nicht entscheidungshemende Kunden und Architekten, die sich das so nicht vorstellen können, und gerne doch die andere Variante noch sehe wollen... da möchte man natürlich ohne viel Aufwand helfen...

Eine ständige Gratwanderung...
Viele Grüße
Olaf Jehn.

P.S. trotzdem bleibt Einga meiner Meinung nach das schnellste 3d Werkzeug. Mit der RadioLab Kombination fast unschlagbar, und vor allem immer wieder kleine sehr durchdachte Ergänzungen wie z.B. Einga Copy To Clipboard - Paste in RadioLab sind so schnell und erleichternd.

von Olaf Jehn - am 04.04.2016 19:33
Hallo Herr Jehn,

in EINGA ist die Gouraudarstellung der Ersatz für die bis V19 implementierte sehr CPU-lastige schattierte Darstellung. Gouraud (in OpenGL) ist deutlich performanter.
In RadioLab nutze ich Gouraud zur Kontrolle, ob alles vorhanden ist und die richtige Qualität hat.
Wenn man auf Konturdarstellung schwarz-weiß schaltet, hat man eine sehr einfache, aber schnelle und durchaus verkaufsfördernde Darstellung. Selbstverständlich ist die gleiche Perspektive in EINGA eine Alternative. Die Helligkeit von Weiß zu verbessern und ev. Transparenz in EINGA zu ermöglichen, würde ich mir auch wünschen, aber irgendwo muss man natürlich die Grenze zu RadioLab ziehen.

Mit freundlichen Grüßen von

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 04.04.2016 20:59
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