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Informationen zum Thema:
Forum:
PYTHA
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 1 Monat, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Roland Endl, Cornelius Adam, Florian Spicka, Carl C. Fink, Uschi Flassig

Performance

Startbeitrag von Roland Endl am 28.12.2017 11:38

Hallo Pythaforum,

eine Frage: ich arbeite derzeit in Einga an einem etwas „größeren Projekt“ (ca. 140.000 Kanten). Wobei „Arbeiten“ nicht mehr möglich ist, da die aktuellste Pythaversion (V23) total überfordert zu sein scheint mit dieser Dateigröße (Löschen dauert z.B. mehrere Minuten!, ruckelige Bewegungen etc.). Wobei früher hatte ich schon mal eine Datei extern importiert, welche mehrere Millionen Kanten hatte & diese trotzdem ohne Probleme lief. An der Hardware liegt es auch nicht, da ich das Problem an allen Rechnern habe, die alle eigentlich hervorragendes Leistungspotenzial haben. Außerdem zeigt auch der Taskmanager kaum Rechenleistung an. Ich vermute Pytha überprüft oder macht irgendetwas im Hintergrund. Eigentlich sollte Pytha doch in aktuellen Version noch schneller sein…?!? Kennt jemand das Problem, oder noch besser die Lösung?

Vielen Dank schon mal für euere Hilfe

Antworten:

Hallo Roland,

140.000 Kanten sind lächerlich wenig. Da würde ich doch eher ein Microsoftupdate vermuten und auch die Hardware nicht ausser Acht lassen. Könnte ein Problem mit der Grafikkarte sein, wenn es ruckelt.
Oder ein Virenscanner, der Pytha auf dem Schirm hat.
Wohin schreibst Du Deine undo-Dateien? Auf eiune separate Festplatte oder auf C:\? Ist diese voll?

Mit freundlichen Grüßen von

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 28.12.2017 11:51
Hallo Cornelius,

Updates kann ich ausschließen – ist alles auf dem neuesten Stand – inkl. neuestem Systemupdate von Mircrodoof

von Roland Endl - am 28.12.2017 12:09
Hallo Roland,

genau das meine ich. Lief Dein Rechner vorher richtig? Wann war das Update?
Seit meinem lettzten Update wird der Treiber für meine Spacemouse nicht mehr geladen....

Mit freundlichen Grüßen von

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 28.12.2017 12:12
So jetzt denke ich das Problem eingrenzen können: hab gerade einen 3D DWG Import gemacht & das Objekt vervielfacht (Ergebnis über 3 Mio Kanten) – Alles kein Problem (Bewegen, löschen etc.)! Daher liegt es nah, dass es an dem anderen Pyo selbst liegt. Hier wurde zuvor eine 2D Datei importiert, auf die ich im 3D weitergearbeitet habe. Frage: gibt es hierbei im Hintergrund Funktionen die sich behindern könnten (evtl. überlagerte Kanten überprüfen etc.)?

von Roland Endl - am 28.12.2017 12:31
Hallo Roland,

es wäre mir völlig neu, dass irgendwelche Funktionen im parallel im Hintergrund laufen.
Um den Datensatz zu optimieren, kannst Du mal auf Doppelte Bauteile prüfen lassen und Flächen-/Kanten/Punkte schmelzen lassen. Dann Kaffeepause.

Mit freundlichen Grüßen von

Cornelius Adam

von Cornelius Adam - am 28.12.2017 12:39
Das Importieren von 2D-Daten in Form von dwg- oder dxf-Daten sollte immer mit Vorsicht und nie direkt in das aktuelle Projekt erfolgen.
Meist liegt es an irgend einem Bauteil, wenn der Datensatz nicht flüssig läuft. Am besten mal auf die Suche gehen. Kanten mit Länge 0, Punkte ohne Kanten vorhanden, ungültige Bauteile, windschiefe Flächen,.... es gibt viele Ursachen.
Alle Bauteile mal löschen, die von Fremdprogrammen importiert wurden oder an denen viel verändert wurde.

von Carl C. Fink - am 28.12.2017 12:44
Wie sieht es mit 2D Texten und Maßen aus? Info->Anzahl Attribute)

Gruß aus dem PYTHA Lab

U. Flassig

von Uschi Flassig - am 28.12.2017 13:05
Hallo,

falls die DWG eine große Anzahl von Bauteilen (unabhängig davon ob es sich um Kantenbauteile, Flächenbauteile oder Bauteile) handelt ist es der Performance zuträglich diese in Werkzeuge 2 zu vereinigen. Bei Bedarf kann man diese auch wieder trennen.

mit freundlichen Grüßen

Florian Spicka

von Florian Spicka - am 28.12.2017 20:42
Hallo Zusammen,
zunächst vielen Dank für die ganzen Antworten/ Anregungen! Leider wird es m. E. künftig noch mehr notwendig sein, auf Daten Anderer aufzubauen & sich somit mit diesem Thema auseinandersetzen zu müssen. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Der vorgeschlagene Weg die Kanten etc. zu vereinigen, hat nur Erfolg, solange die Kanten etc. auch vereinigt sind. Leider ist dieses „starre“ Gebilde sehr „unhandlich“ im Gebrauch (z.B. Layeraufteilung etc.). Trennt man den Datensatz wieder, ist es die gleiche Situation, wie zuvor. Ich habe nun folgenden Weg eingeschlagen: Speichern eines Solid, dann in eine neue Datei importieren & alle unsichtbaren Kanten löschen lassen. Dabei verringert sich die Zahl der Kanten erheblich. Nachteil bei der Vorgehensweise: Texte, Maße etc. gehen verloren.
@Frau Flassig: Texte & Maße sind in der importierten Datei nur in sehr geringem Umfang vorhanden.

Ich wünsche allen Pytha-Anwendern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Roland Endl

von Roland Endl - am 30.12.2017 12:02
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