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Compaq Presario 1800 Notebook
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1
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Radomir

Test Presario 1800

Startbeitrag von Radomir am 16.06.2001 17:54

Test aus "ct magazin" 12/2001
Das Compaq Presario 1800 gehört zu den größten Note-
books im Test. Obwohl der Einstieg in die Presario-Klasse ab
etwa 3000 Mark gelingt, schickte Compaq uns eine Variante,
die über 5000 Mark kostet. Der Mehrwert kann sich sehen las-
sen: Im schicken Metalldeckel steckt ein 15-ZoU-Display. Bei
dem hohen Preis stören allerdings kleine Mängel in der Aus-
stattungsliste: Der IrDA-Port fehlt, nur ein USB-Port ist nutz-
bar, nur ein Einschub für PC-Cards ist vorhanden (immerhin
hoch genug für eine Typ-ffl-Karte), und der TV-Ausgang
kann nur Composite, kein S-Video.
Vorne am Gehäuse sitzen die Lautstärkeknöpfe und Tasten,
mit denen man bei ausgeschaltetem Gerät CDs abspielen
kann. Ein bei geschlossenem Deckel so gerade sichtbares
Display zeigt dabei die Track-nummer an und informiert auch
über den Akkuladestand. Die internen Boxen eignen sich zur
Musikwiedergabe, sie klingen sehr klar und bringen sogar
Bässe in einer für Notebooks sehr ordentlichen Qualität. Bei
einigen Aktionen wie Booten oder dem Einlegen einer PC-
Card dringt ein beunruhigendes Knacken aus den Boxen.
Das große Display ist zwar hell genug, aber ungleichmäßig
ausgeleuchtet. Zudem hat es einen leichten Grünstich. Die
Qualität des VGA-Ausgangs überzeugt, auch bei hohen Auf-
lösungen bleibt das Bild scharf. Viel Spaß bringt die Tastatur
mit langem Tastenhub und gutem Druckpunkt. Vielschrei-
bern werden auch die nach vorne abgeflachte Gehäuseform
und die Beinchen zum Aufstellen des Notebooks gefallen, die
das Presario auch für lange Textergüsse qualifiziert. Proble-
matischer ist das Touchpad: Es sitzt nicht mittig vor der Leer-
taste, sodass der rechte Handballen den Mauszeiger verstellen
kann. Die linke Maustaste ist arg klein ausgefallen, beide
wackeln ziemlich. Im Notebook sitzen Intels
Mobile Pentium m mit 800 MHz und der BX-Chipsatz, der DIM
Module mit maximal 256 MByte ansteuern kann. Da
64 MByte auf dem Mainboard integriert sind und nur ein
Speicherslot vorhanden ist, kann der Hauptspeicher auf
maximal 320 MByte aufgerüstet werden.
Die SD-Benchmarks absolviert der Presario dank seinem
vergleichsweise schnellen Grafikchip als bestes Gerät im Test.
Mit SD-Spezialchips wie NVidias GeForce 2 go kann der ATI
Mobility 128 allerdings nicht mithalten. Büroanwendungen
laufen ordentlich schnell. Die DVD-Wiedergabe enttäuscht
leider ein wenig: Bei hohen Bitraten nickelt das Bild, zudem
zeigt das Display deutlich sichtbare Schlieren.
Bis auf kleine Macken kann das Compaq Presario 1800 mit
der zweitlängsten Akkulaufzeit und einer der besten Tastaturen
überzeugen. Für Notebook-Verhältnisse bietet das Gerät einen
außergewöhnlich guten Boxenklang und einen recht schnellen
SD-Grafikchip. Die Displayqualität ist nicht perfekt, dafür
ist das Bild mit 15 Zoll angenehm groß. Abstriche muss der
Anwender allerdings bei der Ausstattung mit Schnittstellen
machen.

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