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rabe's Forum im Nest
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
rabenteam, rabe

Es ist immer eine Sichtweise.

Startbeitrag von rabe am 23.07.2003 20:23

Es ist immer eine Sichtweise.

Ein Mensch der seine Unversehrtheit verliert. Und danach trotz allen Tragödien, die sich abspielen müssen. Wir haben diese Reaktionen, einige typische Beispiele mehr als einmal genannt. Werden dann noch oftmals von Versicherungen boycotiert. So das dieser betroffene Mensch, der sich nach vielen innerlichen Kämpfen in seiner Genesung und Wiedereingliederung auf äusserte boycotiert wird. In dem sich dieser Mensch noch zusätzlich mit juristischen Dingen auseinandersetzen muss. Von einem Gutachter zum anderen Gutachter rennt, die immer noch nicht gelernt haben. Menschen als Menschen zu behandeln und nicht wie einen Gegenstand.

Die Neuorientierung im Leben, muss zweifellos fehlschlagen. Wenn Versicherungen in ihrer Arroganz nicht bereit sind, für den abgeschlossenen Vertrag aufzukommen.

Besonders bedenklich halte ich das Verhalten von Menschen die in einer Initiative und nichts anderes ist diese Seite, versuchen Situationen von betroffen auszunutzen Indem sie höchst zweifelhafte Angebote in unserem Forum posten, ohne sich vorher mit uns, dem Team, auseinander zusetzen.
Genauso wie es unbeschreiblich lächerlich ist, den Verlust eines Beines auf die Psyche zu schieben.

Eine Neuorientierung, wird dadurch nicht vereinfacht. Wenn ich es mir selber nicht zugestehen kann, das ich ein ST mit bleibenden Folgen habe, dann werde ich mich mit meinen Leben nicht klar kommen können. Und das weil ein paar zweifelhafte Genies glauben , alles heilen und verdrehen zu können.
©2003rabe

Antworten:

Hat man wirklich alles versucht?
Bei vielen Menschen die eine solch Tatsache einstecken mussten, scheint es doch wohl so. Das es in tiefsten Inneren weiterbrodelt. vielleicht auch weil man immer wieder daran erinnert wird, das man an seine Grenze stösst. Immer wieder daran erinnert wird, das man anders als die andern ist. Und der Eindruck bleibt, das jene/r mit einen solchen Schicksal die veringerten Eigenschaften nicht annehmen möchte oder kann. Sich selbst vielleicht als minderwertig empfindet. Nein! Dem ist nicht so. Wirklich nicht, wir alle sind Menschen und wir alle haben keine Garantie darauf unversehrt zu bleiben. Wir sind und bleiben Menschen auch wenn wir körperlich behindert werden. Dafür eine Schuld oder Schuldigen zu suchen ist eine Energieverschwendung. Es mag sein das es, das es für den ein oder anderen für nicht möglich angesehen wird. Es ist möglich...
Dazu gehört allerdings , das man sich selbst einfach annimmt so wie man ist. Und man ist nicht sehr viel anders. Denn wenn man genauer hinschaut, so wird man entdecken, das jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat. und manchmal ist das Tragen für den einen oder anderen schlimmer als für den mit einer körperlichen Behinderung.

Gruss
Raymond



von rabenteam - am 24.04.2004 19:03
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