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vor 14 Jahren, 7 Monaten
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vor 14 Jahren, 7 Monaten
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rabe

Weihnachten das Fest der Nächstenliebe und der Selbstmörder?

Startbeitrag von rabe am 03.11.2003 09:47

Weihnachten das Fest der Nächstenliebe und der Selbstmörder?

Weihnachten, ein Fest der Freude sollte es doch eigentlich sein. Und doch, es kommen da Gedanken hoch.
Was hatte Weihnachten früher eine Bedeutung. Die Bedeutung basiert auf christlichen Glauben, die Geburt Jesus Christus. Also die Geburt als Symbol der Familie und das geborene Kind als Geschenk. Und der Besuch der Könige, die das Kind beschenken, wohl auch als ein Symbol dafür das es Geschenke gibt. Obwohl dies eigentlich in heidnischer Brauch war die Hälfte der Winterzeit zu feiern, die endlich um war, und mit dem Schmücken von Tannengrün an den Sommer erinnert wurde. Der Nahrung und Gesundheit versprach
Aber Weihnachten stand immer für Familie, für ein Beisammensein und Zusammenhalt. Weihnachten war ein Grund dafür das sich die Familie wieder versammelte.

Heute machen wir Konsumstress daraus. Wieder nach dem Motto, „ mein Haus, mein Auto, meine Familie, meine Geschenke“ . Es muss ja besser sein als Nebenan, nicht wahr? Und man geht zu Familienmitglieder, die man eventuell überhaupt nicht mag, und beschenkt sich reich, vielleicht so gar zu grosszügig, was über das hinaus was man sich leisten kann. Und hinterher sich mühsam wieder schwer erarbeiten muss damit die Balance der eigenen Hauswirtschaft wieder stimmt.

Ja, wir gehen alle wohlgelaunt, zuminderst scheint es so, zu unseren Familien erklären einander wie lieb wir alle haben, egal ob es stimmt oder nicht stimmt. Hauptsache man macht mit und kann sagen. „ Über Weihnachten bin ich bei meiner Familie oder sie bei mir“.
Diejenigen jedoch, die keine Familie haben. Und nicht damit protzen können. Diese merken sehr schnell, wie ausgegrenzt und wie sehr anders sie sind. Und jene die kein Geld haben, und sich nicht mit an dem Konsumrausch beteiligen werden auch mit mitleidsvoll angeschaut und ausgegrenzt.
Und sehr viele Menschen trifft diese Ausgrenzung so schwer. Das sie nicht mehr Lebenswillig sind und ihr Geschenk des Lebens zur Weihnachtszeit abtreten. In der Weihnachtszeit haben wir die höchste Selbstmordrate überhaupt. Und das in der Zeit der Nächstenliebe!
Immerhin haben wir erst Anfang November so dass wir noch überlegen können, einiges zu ändern. Bereiten wir uns gut vor.

aufmerksamen Gruss
© by rabe

Antworten:

Selbstmordgedanken

Ich würde hier nicht von einer Zwangsläufigkeit reden wollen, sondern eher von der Möglichkeit. Der Mensch neigt in aussichtslosen Situationen zu Selbstmordgedanken.

In Situationen wo Menschen ihre Ziele als nicht mehr erreichbar ansehen, oder als zerstört. Das betrifft alle Menschen auch ohne eine körperliche Behinderung, ohne einen Umbruch in der Gesundheit oder Versehrtheit.

In dem Moment wo uns die Möglichkeit genommen ist flexibel zu sein, sozusagen auch nach links oder rechts zu gucken. Beginnt eine Gefährdung durch Suizid.
Selbstmordgedanken beginnen eigentlich immer durch Depressionen. Diese können ausgelöst werden durch das Gefühl der Aussichtslosigkeit, haben wir bereits schon unter Depressionen unter psychische Folgen beschrieben.

Es nervt mich persönlich, immer wieder. Das gewisse Institutionen immer wieder auf die psychischen Gegebenheiten von Behinderten aufmerksam machen und dieses teilweise für eine Argumentation missbrauchen uns unsere vorhandene Fähigkeiten bis zu unserem Geisteszustand absprechen zu wollen. Natürlich müssen wir uns alle bewusst sein oder werden, welche seelischen Folgen uns belasten können oder belasten.

lieben gruss

rabe



von rabe - am 09.11.2003 10:41
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