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Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf LK, Harald Kucharek, Susanne Walter, peter

gegenlicht

Startbeitrag von peter am 04.01.2007 06:16

ich habe keine lust mir alles durchzulesen, sorry, aber wie erklärt sich der "autor" dieser seite eigentlich die tatsache der hell erleuchteten frontalaufnahmen der astronauten, obwohl die sonne tief hinter ihnen steht? also ich habe schon oft probiert fotos gegen das sonnenlicht zu fotografieren, aber so hell erleuchtet und gut erkennbar wie die nasa bilder habe ich es noch nie hinbekommen ;) lach

Antworten:

Gerade wenn die Sonne ziemlich genau hinter dem Astronauten steht, wird er besonders gut von von der Mondoberfläche reflektiertem Licht getroffen. Wenn man dann gerade noch die richtige Blende/Belichtungszeit hat - und bedenkt, dass der Anzug sehr weiss ist - sind solche Bilder durchaus möglich. Es gibt auch mehr als genug mies belichtete Bilder. Natürlich druckt die keiner ab. Deine fehlbelichteten, unscharfen o.ä. Urlaubsfotos klebst Du ja auch nicht in Dein Fotoalbum ein.

von Harald Kucharek - am 04.01.2007 07:13

Eine Frage der Belichtung

Das Licht auf den Objekten wird ja nicht geringer, nur weil die Sonne direkt im Hintergrund und nicht 60-180 Grad versetz dazu steht.

Ohne Belichtungsautomatik hatten die Astronauten eh die korrekte Belichtung für die Oberfläche und den gegenüberliegenden Astronauten (manuell) eingestellt, sodaß nur der Hintergrund / Sonne überbelichtet worden.

Im Zeitalter der automatischen Fotographie sind eben Effekte vorhanden, die man bei manueller Belichtung so nur stark abgeschwächt hatte.
Bei einer heutigen Mondmission und Digicam würde man nur abgedunkelte Aufnahmen bei Gegenlicht erhalten.

von Ralf LK - am 04.01.2007 11:04

Re: Eine Frage der Belichtung

Zitat
Ralf LK
Bei einer heutigen Mondmission und Digicam würde man nur abgedunkelte Aufnahmen bei Gegenlicht erhalten.

Wenn man Spot-Messung macht und den richtigen Punkt anvisiert, bekommt man schon was ordentliches hin. Man muß sich halt ein bisschen darum kümmern, was die Kamera wie kann.

von Harald Kucharek - am 04.01.2007 11:12

Re: Eine Frage der Belichtung

Wir hätten aber einige dunkle Fotos zu erwarten.

Wobei aber heute sicherlich die Digicam gleich zur Erde übertragen würden und man dort bei Gegenlicht in die Cam-Elektronik eingreifen könnte.

Vielleicht würde sogar die Astronauten sowas (genau wie damals die Belchtungsabschätzung) auch zuvor intensiv auf der Erde üben und dann quasi unterbewußt gleich das Belichtungsprogramm ändern (per Sprachsteuerung ?).

Aber wie bei Apollo 11 ff. - etwas Ausschuß wäre immer da, weil die Astronauten ja ein straffes Arbeitsprogramm hatten/ haben würden, was kaum Zeit für viel technik beim fotographieren ergäbe.


von Ralf LK - am 04.01.2007 13:07

Re: Eine Frage der Belichtung

Wenn die wieder auf dem Mond rumlatschen, werden die vielleicht Helmkameras in HDTV haben und fette Digicams. Da dürfen die Auswerter dann durch noch viel mehr Ausschuss waten... Belichtete Filme bringen die sicher keine mehr auf die Erde zurück, ausser vielleicht mal einen IMAX-Streifen...
Die Wissenschaftler in den Backrooms werden sich freuen, wesentlich mehr "dabei" zu sein als früher.

von Harald Kucharek - am 04.01.2007 13:34

Lunar Surface Camera 2007

Hallo Harald und Ralf,

es ist durchaus interessant darüber nachzudenken wie eine heutige "Lunar Surface Camera" aussehen könnte. Zum Beispiel so:
- Body ähnlich der heutigen digitalen Hasselblad [1]. Natürlich mit heller Beschichtung, ohne den Sucher und ohne seitlichen Handgriff.
- Sucher könnte z.B. ein LCD-Bildschirm sein, der 45° nach oben geneigt ist. Kleiner Lichtschacht um den Bildschirm, damit man ihn besser betrachten kann. Alternativ wäre ein Sucher im Helm denkbar.
- Kamerauslösung durch Sprachsteuerung.
- Befestigung auf der Brust des Astronauten. Ich kann mir kaum etwas besseres vorstellen.
- Automatische Einstellung von Zeit und Blende. Aber nicht nach Belichtungmesser sondern nach Aufnahmerichtung (up sun, down sun, cross sun, Makro)
- Automatisches Bracketing (z.B. jeweils 3Bilder mit 0, -2LW, +2LW) Z.B. auch um HDR-Fotos zu ermöglichen. Siehe [www.spiegel.de]
- Auslegung als Stereokamera ? [2]
- Digitale Wasserwaage, die es erlaubt die Kamera perfekt horizontal zu halten.
- Linien auf dem Bildschirm helfen um passgenaue Panoramafotos zu erstellen (digitaler Winkelmesser).
- Bildstabilisator (optisch oder durch Sensorverschiebung)
- Sprachsteuerung für alle Funktionen.
- Automatische Speicherung aller wichtigen Bilddaten (inkl. Ort durch GPS) [3].
- Objektiv? Zoom, Festbrennweite? Für wissenschaftliche Zwecke ist sicher Festbrennweite besser.
- Reseau-Kreuze sind nicht mehr notwendig.
- Ich könnte mir auch eine erdgesteuerte hochauflösende Roundshot-Camera vorstellen, die auf dem LRV befestigt ist.
- ...

Gruß
Susanne


[1]



[2] Die Kamera, die Shephard vorne trägt, war in der Entwicklung, wurde aber nicht verwendet.


[3] Ja ich weiss, es gibt keine GPS-Satelliten im Mondorbit ;-)

von Susanne Walter - am 05.01.2007 13:40

Lunar Surface Camera 2007

Sicherlich hätten wir eine Kombination aus bodengesteuerten Cams und jenen der Astronauten.

Die sollten ja weniger per Bilder die Mondlandung 'beweisen', sondern geologisch interessante Areale und besonders die Fundstellen von Bodenproben dokumentieren.

Die Geologen waren nähmlich brennend daran interessiert, das Umfeld der Steine zu kennen.

Amgesichts der Bild- und Tonqualität aus der int. Raumstation kann man sich aber auch Spar-Technik vorstellen bzw. 'sponsered by Canon' u.ä.

von Ralf LK - am 05.01.2007 19:54
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