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Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf LK, Ullerich, Harald Kucharek, Raban

Statische Aufladung Mondoberfläche

Startbeitrag von Raban am 05.02.2007 10:39

Spiegel heute 5.2.2007

und wir waren doch nicht oben...

Zitat

Forscher warnen vor Kurzschlüssen auf dem Mond
Der Staub auf der Mondoberfläche kann sich statisch aufladen - und zwar gewaltig: Neue Messdaten zeigen Spannungen von mehreren tausend Volt. Wollen Menschen den Mond besiedeln, müssen sie ihre Instrumente schützen. Und sich selbst.

Gerade wenn die Ausrüstung am meisten benötigt würde, könnte sie streiken: Kontrollmonitore, Mondbuggies oder sogar die Eingangstür zur sicheren Mondbasis. Wenngleich eine der beiden Zutaten für dieses Szenario - eine Kolonialisierung des Mondes durch Menschen - bislang noch Science-Fiction ist, entbehrt die zweite Komponente offenbar nicht einer physikalischen Grundlage. US-Forscher haben herausgefunden, dass hohe statische Aufladungen auf der Mondoberfläche möglich sind - und auch tatsächlich vorkommen

Antworten:

Ist nicht unbedingt neu, war aber auch damals kein Problem. Ich vermute aber mal, die heutige Elektronik ist da wesentlich empfindlicher als die damals diskret aufgebauten Schaltungen. Muss man halt dafür sorgen, das statische Aufladungen abfließen können. Ich sehe immer noch die mechanischen Eigenschaften des Mondstaubs als eigentliches Problem für einen längeren Aufthalt an. Das Zeug kriecht überall rein und ist bestes Scheurpulver. Ob da dann noch ein bisschen statische Aufladung dazukommt...

von Harald Kucharek - am 05.02.2007 11:35
Hi,

Die Aufladung selber bekommt man gut in den Griff, wenn diese nur dort stattfindet, wo sich Schutzmaßnahmen dagegen befinden, z.B. alle in die Außenwelt führenden elektrischen Verbindungen. Eine Platine selber ist im Inneren üblicherweise nur wenig dagegen geschützt.

Was mir mehr Kopfschmerzen bereiten würde, sind leitfähige Stäube, die es sich auf der Platine selber "gemütlich" machen. Das wäre nur mit einem guten conformal coating (als Idee: Schutzlack) beherrschbar, wenn überhaupt.
So richtige Hochfrequenzschaltungen haben da nämlich so ihre Eigenheiten.

mfg Ulrich


von Ullerich - am 05.02.2007 12:39

Wer die eigenen Links nicht liest ...

Zitat

Hauptsächlich auf der Nachtseite des Mondes führen sie zu einer statischen Aufladung, lasen die Forscher aus den Messungen heraus, die "Lunar Prospector" zwischen 1998 und 1999 sammelte.

Auf der Tagseite wirke das Sonnenlicht der Aufladung zwar entgegen - aber selbst dort haben die Messungen Belege für starke statische Aufladungen geliefert.
Nachdem die NASA auf der Tagseite gelandet ist, relativiert sich das Problem.

Zudem waren die Anzüge gut mit jenem Staub bedeckt, was eben die Elektrostatik schon damals bestätigte.

Die Elektronik befand sich zudem meist in metallischen Kästen.
Selbst der Lander = ALU war ja so kein Problem.

von Ralf LK - am 05.02.2007 13:57
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