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Mondlandungs(f)lüge?
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sollte eigentlich ins Gästebuch.........

Startbeitrag von j.palmer am 07.02.2007 16:58

.........nur hat das nicht funktioniert. FM: nicht auf dem Server verfügbar. ???

also dann eben hier rein.


Eine spannende Seite auf jeden Fall, eine Seite gegen die Seiten. Eine Seite um den Beweis zu wiederlegen, aber um das Wiederlegte zu Beweisen.

Ich denke nicht dass es Sinn macht, zu glauben daß sich mit solchen Seiten Verschwörungstheoretiker bekehren lassen.

Für meinen Teil war ich auch fast davon überzeugt davon dass die USA, Männer auf den Mond geschickt hat. Aber nach ich nun die Seite schon etwas länger studiert habe, habe ich umso mehr meine Zweifel.
Leider habe ich aber auch schon sehr, sehr schlechte Erfahrungen mit CENAP gemacht. Vielleicht bin ich deswegen auch ein wenig skeptisch.

Nicht falsch verstehen, aber auf der anderen Seite, versuche ich die Vergleiche zu ziehen und das Material und die Geschichten genau zu lesen und miteinander zu vergleichen.

Auf dieser Seite wird behauptet dass die Verschwöris behaupten dass keine Sterne zu sehen sind, aber es welche zu sehen geben müßte. Stimmt so nicht wirklich. Wenn man in allen Theorien sucht, die einen Fake der USA unterstellen, ist davon kaum die Rede und wenn, ist es nicht der Rede wert.

Es ist zum einen kaum vorstellbar, das die USA wirklich schlau genug gewesen ist, ein solches Vorhaben tatsächlich hin zu bekommen, wäre da nicht Wernher von Braun gewesen, der schon viel früher die Idee hatte, Männer auf den Mond zu schicken.

Es ist eine recht gute Seite mit vielen Wiedersprüchen und Sprüchen die man sich aber unbedingt erarbeitet haben sollte.

Vielen Dank für die Arbeit die Du dir damit gemacht hast.

Antworten:

Hallo J.Palmer,

Zitat

Auf dieser Seite wird behauptet dass die Verschwöris behaupten dass keine Sterne zu sehen sind, aber es welche zu sehen geben müßte. Stimmt so nicht wirklich. Wenn man in allen Theorien sucht, die einen Fake der USA unterstellen, ist davon kaum die Rede und wenn, ist es nicht der Rede wert.

Leider ist die Geschichte mit den Sternen auf den Fotos nicht das einzige vollkommen unsinnige Argument...

Schöne Grüße

von pvmorris - am 07.02.2007 17:11
Hi J.

hmm, ich weiss jetzt nicht so recht was ich von deinen Statements halten soll!?!
Erst das:
Zitat

Ich denke nicht dass es Sinn macht, zu glauben daß sich mit solchen Seiten Verschwörungstheoretiker bekehren lassen.
und dann das:
Zitat

Für meinen Teil war ich auch fast davon überzeugt davon dass die USA, Männer auf den Mond geschickt hat. Aber nach ich nun die Seite schon etwas länger studiert habe, habe ich umso mehr meine Zweifel.
Also bist Du jetzt selbst ein Verschwörungstheoretiker - oder nicht - oder was?


Zitat

Leider habe ich aber auch schon sehr, sehr schlechte Erfahrungen mit CENAP gemacht. Vielleicht bin ich deswegen auch ein wenig skeptisch.
Das hat ja jetzt wenig bis nichts mit dem Thema Apollo zu tun. Ich habe aber nur gute Erfahrungen mit CENAP gemacht. Ist doch schön ein Gegengewicht zu den UFO-Spinnern zu haben. Werner Walter und seine Jungs machen das vorbildlich.

Zitat

Auf dieser Seite wird behauptet dass die Verschwöris behaupten dass keine Sterne zu sehen sind, aber es welche zu sehen geben müßte. Stimmt so nicht wirklich. Wenn man in allen Theorien sucht, die einen Fake der USA unterstellen, ist davon kaum die Rede und wenn, ist es nicht der Rede wert.
Bill Kaysing, der Kronprinz der Moonhoaxer, hat das 1976 in seinem Buch behauptet und bis zu seinem Tod 2005 hat sich daran auch nichts geändert. Es gibt einige Autoren, die dieses Argument in ihren Büchern verwendet haben und unzählige Webseiten. Selbst Gernot Geise behauptet, die NASA hat versucht mit einem geheimen Planetarium einen Sternenhimmel für die Apollofotos zu faken.


Zitat

Es ist zum einen kaum vorstellbar, das die USA wirklich schlau genug gewesen ist, ein solches Vorhaben tatsächlich hin zu bekommen, ...
Eine Nation als solche ist nicht schlau!
Aber auch wenn die Bevölkerung als ganzes nicht besonders helle ist, in jedem Land (auch in den USA und der Ex-UDSSR) gibt es einige Millionen hochintelligente Menschen.
Raumfahrt wird von Intelligenz betrieben und von Dummheit angezweifelt.
Daran ist nichts auszusetzen. Jedem das seine ...


Zitat

... wäre da nicht Wernher von Braun gewesen, der schon viel früher die Idee hatte, Männer auf den Mond zu schicken.
WvB (und Team) hat die Grundlagen geschaffen, viel Überzeugungsarbeit geleistet und wichtiges zur Realisierung der Saturn-Raketen beigetragen. Auf die Apollo-Technik selbst (inkl. CSM + LM) hatte WvB nur einen sehr geringen Einfluß.


Zitat

Es ist eine recht gute Seite mit vielen Wiedersprüchen und Sprüchen die man sich aber unbedingt erarbeitet haben sollte.
Ich sehe keine Widersprüche auf dieser Seite, abgesehen von den Moonhoax-Zitaten. Sprüche sehe ich auch keine - außer hier in Forum. Diese Webseite ist doch sehr nüchtern und zurückhaltend.

Grüße
Susanne



von Susanne Walter - am 07.02.2007 17:46
Zitat

Eine Seite um den Beweis zu wiederlegen, aber um das Wiederlegte zu Beweisen.


Was soll da Beweis sein, was Widerlegung? Hoaxer stellen Behauptungen auf, können diese nicht beweisen.

Zitat

ch denke nicht dass es Sinn macht, zu glauben daß sich mit solchen Seiten Verschwörungstheoretiker bekehren lassen.


Diese Seite dient zur Information und ist neutral gehalten. Es ist eine Seite, die zum "sich damit befassen" animiert. Vor etwa 10 Jahren stieß ich selbst im Internet auf den Moonhoax. Sehr beindruckend ist die Vorstellung schon. Aber dann hab ich mich mit dem Thema Apollo befasst - nur oberflächlich. Und schnell mitbekommen, daß Hoaxer von gar nichts eine Ahnung haben.

Zitat

Auf dieser Seite wird behauptet dass die Verschwöris behaupten dass keine Sterne zu sehen sind, aber es welche zu sehen geben müßte. Stimmt so nicht wirklich. Wenn man in allen Theorien sucht, die einen Fake der USA unterstellen, ist davon kaum die Rede und wenn, ist es nicht der Rede wert.


Da Du die Sache studiert hast, bist du schon mal nachts raus und hast den Sternenhimmel fotografiert?

Zitat

Es ist zum einen kaum vorstellbar, das die USA wirklich schlau genug gewesen ist

Was ist eigentlich schwieriger? So einen Riesenschwindel aufzuziehen oder tatsächlich zum Mond zu fliegen? Wenn der Schwindel einfacher ist, warum ist die UdSSR nicht auf die Idee gekommen? Ist in einem totalitären System doch wesentlich einfacher, als in einer Demokratie.

Zitat

Es ist eine recht gute Seite mit vielen Wiedersprüchen

Hmm erzähl mal, ich hab noch keinen Widerspruch hier gesehen.

Gruß vom Astronot

von Astronot - am 07.02.2007 19:20
Zitat
Susanne Walter
Eine Nation als solche ist nicht schlau!
Aber auch wenn die Bevölkerung als ganzes nicht besonders helle ist, in jedem Land (auch in den USA und der Ex-UDSSR) gibt es einige Millionen hochintelligente Menschen.


Nicht in jedem Land... es gibt ja auch Länder mit weniger als einer Million Einwohnern .

Nicht daß so ein haarspaltender VTler behauptet hier würden Falschinformationen verbreitet :-)

von klauwin - am 08.02.2007 08:08
Also um das gleich mal vor wech zu nehmen, ich bin nun nicht der große Verschwörer der an allem und jedem Zweifelt.
Aber ich mache mir so meine Gedanken.
Man bat mich um Beispiele diese Seite betreffend.

das hier ist als Argument aufgeführt auf dieser Seite:

Der Funkspruchverkehr steuerte nicht die Triebwerke. Die Meldung kann also durchaus nach dem Aufsetzen zur Erde durchgegeben worden sein, denn zwischen dem Ausschalten des Triebwerkes und dem Aufsetzen dürfte weniger als eine Sekunde vergangen sein.

Falsch, vor ein paar Tagen lief in der ARD die Sendung History zu diesem Thema.
Klar war dort zu hören, NACH DEM AUFSETZTEN,.....DANACH.....! Das erst nach dem Aufsetzen die Maschienen abgeschaltet wurden.

Dem zufolge nach, hätte das Triebwerk, wenigstens etwas oder nur ein bisschen Staub aufwirbeln müßen, so das in der näheren Umgebung gar kein Staub, wirklich kein Krümel mehr hätte liegen können. Oder nicht genug um Fussstapfer dort zu hinterlassen. ODER....???

von j.palmer - am 08.02.2007 17:25
Hmm, erstmal solltest Du Dir darüber klar werden wie sich der Staub auf dem Mond verhält.
Da Bilder manchmal mehr als 1000 Worte sagen, schau dir doch mal dieses [[url=http://www.youtube.com/watch?v=khDI2MsWSYc]youtubevideo[/url]] an. Im Vakuum sackt Staub sehr schnell ab. Ziemlich am Ende ist auch eine LM-Landung aus dem Fenster gefilmt zu sehen.

Ich hab mir eben die ZDF-Doku vom Sonntag angeschaut, bzw. die Stelle , welche Du meinst (ca 27:40). So ersichtlich ist es nicht. Der Auschnitt ist sehr kurz. Ca 20 Einzelbilder, bevor der LM-Schatten erscheint. Kaum, daß die Meßfühler an den Beinen den Boden berühren senkt sich wieder der Staub.


Zitat

Dem zufolge nach, hätte das Triebwerk, wenigstens etwas oder nur ein bisschen Staub aufwirbeln müßen, so das in der näheren Umgebung gar kein Staub, wirklich kein Krümel mehr hätte liegen können. Oder nicht genug um Fussstapfer dort zu hinterlassen. ODER....???


Hmm, ist dir jetzt zuviel oder zuwenig Staub aufgewirbelt worden? Ich verstehe den Sinn der Frage nicht. Was hat das mit dem Staub der Umgebung überhaupt zu tun?


PS: Schon Sterne fotografiert?

von Astronot - am 08.02.2007 19:09
Hallo nochmal,

na also das Video habe ich mir nun angesehen.
Witzig, vorallem den Schlenkerer den einer der Jungs zu Ende des Films macht. ;-)

Das sieht alles so aus wie wenn man in Steinmehl läuft, was auch irgendwie logisch wäre. Ich habe schon in einem Steinbruch gearbeitet, und in Steinmehl oder Steinpuder kann man die gleichen Spuren hinterlassen. Das ist an den Stellen an denen sich der Steinstaub absetzt, an den Förderanlagen, dort wo Tag um Tag Tonnen von Gestein aufschlägt und sich im Laufe der Monate der Staub absetzt.

Was die Bewegungen des Staubes angeht, sieht das schon so aus, wie wenn das im luftleeren Raum ist. Weil klar, es fehlt die Luft, die den nötigen Wiederstand erzeugen kann um den Staub langsamer wieder zum liegen bringen würde.
Nur ist ein luftleerer Raum nicht unbedingt nur im Weltraum zu finden, das ist eine Sache die man auch auf der Erde erzeugen kann.

Das nun wie von Herrn Geise behauptet, dort ein Loch eingebrannt sein müßte, ist wohl etwas zu viel des Guten ;-) !!! Dafür ist das Treibwerk nicht lang genug gelaufen denke ich.

Aber ich denke das bei der Leistung die das Triebwerk bei der Landung bringen musste, auch wenn das LM dort viel leichter ist und das Triebwerk nicht die Leistung bringen muss wie auf der Erde, unter dem LM gar kein Staub mehr sein dürfte.

Ich denke mir das so:
Das Triebwerk muss das LM bremsen, Gewicht und noch der Rest vom Schwung den es hat. Somit denke ich das es genug verdrängen kann um den Untergrund unter dem LM "frei zu blasen" falls man so davon in der Luftleere reden kann.
Oder ist das nun so falsch,.....!
Weil wenn man auf das Video achtet, sollte das genau so sein. Wenn das Mondauto fährt, wird auch der Staub hochgewirbelt und landet wo anders. Also der Staub ist nicht so "Ortsgebunden" das er sofort sich wieder senkrechtfallend legt. Auch auf dem Mond kann man einen Menge Staub aufwirbeln.
Und genau das hätte das LM bei der Landung machen müßen. Oder,.....???

Wie schon erwähnt, das unter dem LM eine Glasfläche hätte entstehen müßen, ist wohl etwas nach den Sternen gegriffen. Soviel Dampf konnte das Triebwerk auch nicht machen. :-)

Ist alles kein Beweis dafür, aber auch nicht wirklich dagegen.

Nur um es noch mal klar zu stellen, ich bin auf der Suche, nach dem was ich für mich glauben kann und letzendlich auch glauben werde. Und gerade bei der Sache will ich mir eine Meinung bilden, mit der ich leben muss.
Weil ein bisschen auf dem Mond geht nicht, entweder 100% oder 0% !

Gruß

von j.palmer - am 08.02.2007 20:39
UPS, sorry, vergessen..........! :-)

PS. ja habe ich schon, mit Dauerbelichtung auf Stativ und dann eine Stunden warten.........!

Weil ansonsten schafft man das nicht mal mit ISO 2000,......! ;-)

von j.palmer - am 08.02.2007 20:42
Mir scheint, j.palmer möchte Eulen nach Athen getragen wissen.
Zitat

Nur ist ein luftleerer Raum nicht unbedingt nur im Weltraum zu finden, das ist eine Sache die man auch auf der Erde erzeugen kann.
Im Kleinen, ja. Aber beileibe nicht in diesen Ausmaßen, welche nötig gewesen wären, um einen Aufenthalt auf dem Mond zu suggerieren. Übrigens: Keine noch so gute Vakuumpumpe ist auf Erden in der Lage, selbst auf kleinem Raum ein Gasleere zu erzeugen, welche an die im Weltraum heranreicht. Und was schon im Kleinen nicht funktioniert, soll in einer Halle / einem Filmstudio funktioniert haben? Vergiss es!
Zitat

Aber ich denke das bei der Leistung die das Triebwerk bei der Landung bringen musste, auch wenn das LM dort viel leichter ist und das Triebwerk nicht die Leistung bringen muss wie auf der Erde, unter dem LM gar kein Staub mehr sein dürfte.
Angeblich hast du doch diese Seite durchgelesen. Unter dem Stichpunkt "Landekrater" findest du ausreichend Gründe dafür, warum dem halt nicht so war. Entscheidend sind die gedrosselte Leistung des Triebwerks kurz vor der Landung und der Anflug mit horizontaler Geschwindigkeit (also eine nicht-senkrechte Landung) insbesondere bei Apollo 11, als Armstrong per Handsteuerung einen geeigneten Landeplatz suchen musste.
Zitat

Also der Staub ist nicht so "Ortsgebunden" das er sofort sich wieder senkrechtfallend legt.
Wer redet denn davon, dass der Staub senkrecht fällt? Damit ein Gegenstand, ob klein, ob groß, senkrecht zu Boden fällt, ob nun auf Erden oder einem anderen Himmelskörper, muss er erst einmal in einem 90-Grad-Winkel, also senkrecht, nach oben geschleudert werden.




von Querkopf - am 08.02.2007 22:45
Die größte Vakuum Kammer der Welt steht in Ohio, 100 feet (also ca 30 m) im Durchmesser.

[[url=http://facilities.grc.nasa.gov/documents/TOPS/TopPB.pdf]pdf dazu[/url]]

Dort wurde im übrigen die MER-Landung getestet [[url=http://marsprogram.jpl.nasa.gov/gallery/video/movies/airbags.movie.mpg]Vacuum-Action[/url]]

Ein ganzes LM bekommst Du da nicht rein, es sei denn die Astronauten treten sich nach dem Ausstieg gegenseitig auf die Füße.


Zum Staub:
Du hast natürlich Recht, ganz unberührt blieb der Boden unter dem LEM nicht, leider funzt auf der entsprechende Bilderlink nicht, deshalb hier im Großfornat [[url=http://images.ksc.nasa.gov/photos/1969/high/AS11-40-5927.jpg]Klick mich[/url]]
Direkt unter dem Triebwerk ist die Oberfäche leicht verändert. Also wo ist da das Problem? Es ist genug Staub auf der Oberfläche um Stiefelabdrücke zu hinterlassen ;)

Gruß vom Astronot



von Astronot - am 08.02.2007 23:28

Der Teufel steckt im Detail !!!

Hallo!
Ich finde die Seite super interessant!
Meine Entscheidung über Wahrheit oder Lüge würde ich gerne an folgende Fragen knüpfen:

1.) Wie kann es sein, dass "Live-Bilder" vom explosionsartigen Abheben der Raumkapsel vorliegen? Bzw. Mit welcher Übertragungstechnik wurden die Bilder von einer offensichtlich zurückgelassenen Kamera zur Erde gesandt?
2.) War es 1969 technisch möglich eine 360.000km entfernte Kamera so präzise fernzusteuern? Insebesondere einen sekundengenauen Vertikalschwenk durchzuführen, der die abhebende Kapsel exakt im Bild behält?

Wenn ja, war das wahrlich eine filmische Meisterleistung! :-)

Funkwellen bräuchten ca. 1 Sekunde von der Kamera zur Erde + Reaktionszeit des Kameraoperators im Kontrollzentrum + 1 Sekunde von der Erde zur Kamera = ca. 3-4 Sekunden. (optimistisch)
Die Zeit also, die das "Schwenksignal" benötigt, um den ferngesteuerten, motorisierten Stativkopf der Kamera zu erreichen.
Viel zu lange für den tatsächlich durchgeführten, scheinbar vor Ort "reagierenden" Verfolgungsschwenk, der die Kapsel nicht aus dem Bildausschnitt lässt!
Wäre die Kamera tatsächlich erst nach 3 Sekunden geschwenkt worden, wäre zunächst der Start der Kapsel zu sehen und wie sie rasch aus dem Bild fliegt. Dann die zurückgebliebene Basis alleine bis zum Verfolgungsschwenk, der die Kapsel zu spät eingefangen hätte. Die Kamera hätte zu spät reagiert. Zumindest wesentlich später als tatsächlich passiert! Das lässt doch die Vermutung zu, dass jemand hinter der Kamera stand. Zumal zügig geschwenkt wird !

Mal angenommen es wurde nicht "spontan und reagierend" geschwenkt, sondern der Zeitpunkt des Starts war mit dem Schwenk exakt abgestimmt (also Schwenksignal losgeschickt mit Ablauf des Startcountdowns), so stellt sich dann doch die Frage: Wozu das Ganze?
Warum zusätzliches, technisches Material (das kostet, wiegt und vor allem versagen kann) in Form eines ferngesteuerten Stativkopfes mit auf den Mond zu nehmen?

Die Antwort könnte im filmischen Zweck eines Kameraschwenks liegen:

"Der Kameraschwenk ist ein Stilmittel bei der Aufnahme von Dokumentar- oder Spielfilmen. Dabei wird die Kamera über eine Einstellung oder Szene bewegt (geschwenkt), um dem Zuschauer einen Überblick zu verschaffen und die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Die Kamera verlässt dabei aber ihren Standort nicht. Der Schwenk ist außerdem ein Gestaltungsmittel, welches fast ausschließlich auf die dramatisch-expressive Form der dramaturgischen Verwendung festgelegt ist [...]". (Wikipedia)

Um dem Zuschauer nur einen Überblick zu verschaffen, hätten auch gewöhnliche Weitwinkelobjektive gereicht.
Es musste aber dieser explosive und ganz und gar dramatische Augenblick des Starts dramaturgisch in Szene gesetzt werden. Der Zuschauer erlebt den Start dadurch verstärkt subjektiv und scheinbar teilnehmend. Die Kamerabewegung ersetzt das persönliche Hinaufblicken. Ziel und Zweck des Schwenks ist somit die Glaubhaftmachung des Gezeigten.
Folglich reagiert Zschauer auf die Bilder unbewusst mit: "Ahaaa... die Kapsel entfliegt tatsächlich in den dreidimensionalen Raum - ja den Weltraum!"

Ob nun die Raumkapsel tatsächlich vom Mond geflogen ist oder im Film-Studio am Seil hing, lässt sich wahrscheinlich auch mithilfe von Kenntnissen über die damalige Übertragungs-und Fernsteuerungstechnik nicht so richtig beantworten. Auf jeden Fall steht aber fest, dass hinter beiden Möglichkeiten eine durchdachte Strategie, zur filmischen
Glaubhaftmachung einer bis dato eigentlich unglaublichen Sache, steht. Diese Strategien zu entlarven ist vielleicht der einzige Weg, der Sache gerecht zu werden, denn schließlich berufen sich "Gläubige" und "Ungläubige" auf dieselben Bildquellen und Videos.
Wie immer steckt bei dieser Suche der Teufel im Detail.:-(

Bitte um Beiträge

Grüße
Niko






von Niko - am 09.02.2007 01:35

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Mich fasziniert immer wieder, wie manche Leute Sachen zerpflücken wollen, von denen sie sehr wenig verstehen, um dieses dann ins Reich der Märchen zu verbannen.
Der Teufel steckt nicht im Detail, der Teufel steckt in Leuten, die Details nicht verstehen, weil sie es nicht verstehen wollen oder sich schlecht informiert haben. Die nächste Schlußfolgerung lautet dann " Kamera fernsteuern -> unmöglich -> Mondlandung gefälscht!" So einfach ist es nicht! Es wurden hier und bei Wischi schon endlose Diskussionen z.B. über Fotografie ohne Sucher, Belichtungsautomatik, Autofokus etc. geführt, immer mit der Schlußfolgerung von einigen Wenigen " Geht nicht!" Nur jeder der sich mit Fotografie ein klein bisschen auskennt wird sagen. "Mit einigem Training durchaus machbar."

Die verwendete Kamera stand auf dem Lunarrover, der Kameramann steuerte die Kamera bei allen EVAs von Apollo 15,16 und 17, er hatte also viel Zeit um zu üben. Die Aufnahme des Rückstarts klappte übrigens nur bei Apollo 17 einwandfrei. Es ist also nicht so, daß ein Mann auf der Erde am Steuerpult der Kamera saß und alles perfekt filmte, er machte auch seine Fehler, mußte lernen und manchmal wollte auch die Technik nicht so wie er es wollte. Das heißt aber noch lange nicht, daß es ein völlig unmögliches Unterfangen war, den Rückstart mit einer ferngesteuerten Kamera zu filmen.

Klar war Neugier ( um nicht zu sagen Sensationslust ) dabei, als versucht wurde, den Rückstart zu filmen, in erster Linie ging es aber darum die Mission zu dokumentieren um u.U. für spätere Missionen besser gerüstet sein zu können.

Gruß Manfred


von Manfred_B - am 09.02.2007 02:48

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Hi,

Zitat
Niko
Meine Entscheidung über Wahrheit oder Lüge würde ich gerne an folgende Fragen knüpfen:


Hast du dir schon mal das Lunochod angesehen: [de.wikipedia.org]

(Ein von der Erde aus ferngesteuertes kleines Mondfahrzeug.)

Wobei dein Problem ein ganz einfaches ist: jeder Schütze, der auf ein bewegliches Ziel schießt, muß einen Vorhaltewinkel mit einkalkulieren. Man schießt also nicht auf das Ziel direkt, sondern auf einen Punkt vor dem Ziel, wo sich die Flugbahn des Projektiles und des Zieles treffen werden.

mfg Ulrich


von Ullerich - am 09.02.2007 08:03

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Zitat

2.) War es 1969 technisch möglich eine 360.000km entfernte Kamera so präzise fernzusteuern? Insebesondere einen sekundengenauen Vertikalschwenk durchzuführen, der die abhebende Kapsel exakt im Bild behält?

Nein, war es nicht. Bei Apollo 12 ging die Kamera sogar kaputt, weil sie versehentlich direkt in die Sonne gehalten wurde. Fernsteuerbare Kameras wurden erst ab Apollo 15 eingesetzt.

Zitat aus [[url=http://en.wikipedia.org/wiki/Apollo_TV_camera] Wikipedia (en)[/url]]

Because of the failure of the camera on Apollo 12 , a new contract was awarded to the RCA Astro division in Hightstown, NJ. The RCA system was a new, more sensitive and durable TV camera tube.

Zitat

Wäre die Kamera tatsächlich erst nach 3 Sekunden geschwenkt worden, wäre zunächst der Start der Kapsel zu sehen und wie sie rasch aus dem Bild fliegt. Dann die zurückgebliebene Basis alleine bis zum Verfolgungsschwenk, der die Kapsel zu spät eingefangen hätte. Die Kamera hätte zu spät reagiert. Zumindest wesentlich später als tatsächlich passiert! Das lässt doch die Vermutung zu, dass jemand hinter der Kamera stand. Zumal zügig geschwenkt wird !


WOW! Du hast recht!
[[url=http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/ktclips/ap16_LM_liftoff.rm]Guckstu Apollo 16 Liftoff[/url]]
Damit ist bewiesen, der Kameramann war besoffen :cheers: OK, ist zynisch gemeint :D

Zitat

Warum zusätzliches, technisches Material (das kostet, wiegt und vor allem versagen kann) in Form eines ferngesteuerten Stativkopfes mit auf den Mond zu nehmen?

Weil man es konnte. Dir ist schon klar, daß ab Apollo 15 mit verbesserten LMs geflogen wurde? Es wurde ab da sogar ein ganzer Rover mitgenommen.
Die Kamera ist ein nicht kritisches System. Ein Versagen der Kamera hätte nicht zum Abbruch der Mission geführt. Es war allerdings angedacht, die Kamera auch für die Überwachung des Roverzustandes (Batterien) einzusetzen. Und die Kameraführung konnte von der Erde aus vorgenommen werden, eine Arbeitsentlastung für die Astronauten.

Zitat

Frage: Wozu das Ganze?

Gegenfrage: Was sollen diese ganzen Photos und Filme? Hätte man Apollo nicht ganz geheim halten sollen ? Wozu dokumentieren :rolleyes: Ist schon klar worauf ich hinaus will.

Zitat

Meine Entscheidung über Wahrheit oder Lüge würde ich gerne an folgende Fragen knüpfen:

Zitat

Ob nun die Raumkapsel tatsächlich vom Mond geflogen ist oder im Film-Studio am Seil hing, lässt sich wahrscheinlich auch mithilfe von Kenntnissen über die damalige Übertragungs-und Fernsteuerungstechnik nicht so richtig beantworten.

Hmm, das hört sich widersprüchlich an.

Gruß vom Astronot

von Astronot - am 09.02.2007 12:04

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Hallo!
Im Gegenteil:
Von Dramaturgie, Inszenierung und filmischen Überzeugungsmitteln verstehe ich sehr viel!
Es ist überhaupt nicht meine Absicht gewesen irgendetwas in das Reich der Märchen zu verbannen. Das von mir angesprochene Phenomen ist ziemlich echt und real: Die Macht des Bildes!
Ich wollte lediglich auf die naive Trägheit des gewöhnlichen Zuschauers aufmerksam machen (mich eingeschlossen). Auf sein Unvermögen sich der filmischen Überzeugungskraft zu entziehen. Die Liste der Beispiele aus Film-und Fernseh ist lang. Mit denselbenTechniken wird für Autenzität und Überzeugung gesorgt. Ob das nun die Mondlandung, Star Trek oder der Golfkrieg ist, immer wieder fällt es doch dem Großteil der Bevölkerung schwer sich kritisch mit dem GEZEIGTEN auseinander zu setzten. Es ist keine Verschwörungstheorie einem fanatischen Treki zu sagen, dass da ein Regisseur und ein Drehbuch dahintersteckt.

Sicherlich ist es physikalisch absolut möglich, jemanden auf dem 360.000km entferneten Mond spazieren, Steine sammeln und Fotos schießen zu lassen! Davon bin ich fest überzeugt!
Die Frage lautet aber: Muss der Regisseur seine Schauspieler tatsächlich umbringen wenn das DREHBUCH nach Toten verlangt?

Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen(Cäsar)

Bei fanatischem Glauben hat die Vernunft keine Chance mehr. Bei Überzeugung hingegen, muss geklärt werden wie es dazu kam. Und niemand kann mir weißmachen die Aufnahmen hätten ihn nicht beeinflusst!

Gruß
Niko

von Niko - am 09.02.2007 12:28

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Willst du hier über Mondlandungen diskutieren oder hast du vor, uns einen philosophischen Vortrag über die Macht der Bilder ( und deren evtl. Mißbrauch der NASA bei den Mondlandungen) zu halten?
Mir fehlt etwas die Einsicht, was du uns sagen willst, bzw. was du mit deinen Ausführungen bezwecken willst.

Gruß Manfred


von Manfred_B - am 09.02.2007 16:37

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

ES IST VÖLLIG EGAL OB TATSÄCHLICH JEMAND AUF DEM MOND WAR ODER NICHT !!!

HAUPTSACHE DIE LEUTE GLAUBEN ES !!!

BILDE DIR BLOß NICHT EIN DEIN GLAUBE BASSIERE AUF FUNDIERTEN BEWEISEN UND SEI SOMIT WISSEN!

MONDLANDUNG! ... BEWEISE IM VIDEOMATERIAL...,HAHAHA!!!
FÜR DEN GLÄUBIGEN IST DIE BIBEL VOLL MIT BEWEISEN!
FÜR DEN ANALYTIKER EINE GELUNGENE GESCHICHTE!

ES GIBT GENUG INDIZIEN, DIE DEN GEGENDARSTELLUNGEN IN NICHTS NACHSTEHEN, DASS ALLES PURER HUMBUG, KÄSE UND VOLKSVERDUMMUNG IST !!!

MONDLANDUNG, HA !
DAS SYMBOL FÜR AMERIKANISCHE DOMINANZ! WICHTIGER ECKPFEILER FÜR DIE MORALISCHE LEGITIMIERUNG DER WELTHERRSCHAFT!!!

MONDLANDUNG, HA! UND MORGEN WERDEN WIR ATLANTIS ENTDECKEN UND ENTENHAUSEN AUSGRABEN....

ALSDANN



von Niko - am 09.02.2007 18:41

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

jetzt flippt er ganz aus...

von Harald Kucharek - am 09.02.2007 20:53

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Der gute Mann hat die Containance verloren und wechselt ins Metaphysische.
Ist das hier öfters so?
( btw, ich überlege schon mich dauerhaft zu registrieren ;) )

Gruß vom Astronot

von Astronot - am 09.02.2007 21:05

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Ich frage mich bei den hier auftauchenden Jungspunden schon häufiger, ob das an der Kifferei liegt, oder daran, dass offenbar heutzutage nur mit Schwafelei die mittlere Reife (oder gar mehr) zu erlangen ist.

Ich würde ja auswandern, aber da ist es bestimmt auch nicht besser :(


selbst um Contenance ringend

Larry

von SlowLarry - am 09.02.2007 22:00

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Na dann zieh mal los und fang mit den Ausgrabungen von Entenhausen an, aber bitte hör auf hier rumzuschwallen.

Gruß Manfred

P.S. und laß die Kifferei

von Manfred_B - am 09.02.2007 23:29

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Zitat
Niko
MONDLANDUNG, HA !
DAS SYMBOL FÜR AMERIKANISCHE DOMINANZ! WICHTIGER ECKPFEILER FÜR DIE MORALISCHE LEGITIMIERUNG DER WELTHERRSCHAFT!!!


Diese Verschwörungstheorien sind faschistoid. Die derzeitige Regierung der USA hat zwar allein mit dem Debakel im Irak "bewiesen" das sie wohl überwiegend aus Idioten besteht. Deshalb habe ich aber nichts gegen Amerika oder gegen Amerikaner. Die haben den Bush gewählt und da müssen sie nun durch. Wir haben sogar 16 Jahre Kohl überstanden. Dass viele Amerikaner ein etwas einseitiges und recht unvollständiges Bild von der Welt haben trifft wohl zu, ob wir da aber sehr viel besser sind, möchte ich bezweifeln. Die Amis haben nun mal das schwere Schiksal, dass sie die führende Wirtschaftsmacht sind. Diese Position wird ihnen wohl in nicht allzu ferner Zukunft von den Chinesen streitig gemacht. Ob man sich darüber freuen soll, weiß ich angesichts des nicht gerade Vertrauen erweckenden Regimes in Peking aber nicht.

Die Geschichte mit der Übertragung des Rückstarts vom Mond ist zudem wirklich ein alter Hut und auf dieser Homepage schon mehrfach erklärt worden. Der Kameraschwenk funktionierte auch nur bei der letzten Mondlandung im Dezember 1972, nachdem der Kameramann auf der Erde sich lange auf diese Sache vorbereitet hatte.

von Togge - am 10.02.2007 00:45

Leider Jupps Forum nicht verfügbar Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Lieber Niko,

ich würde Dir ja gerne helfen und Dir ein geeigneteres Forum empfehlen. Leider ist Jupp der "Master of Science und Wahrheitsfinder" mit seinen Foren etwas unpässlich. Hier würdest Du sicherlich ein würdiges Diskussionsforum vorfinden, wo Deine Feststellungen sicherlich auf fruchtbaren Boden fallen würden und ein kompetenter Mondlandelügenspezialist souverän moderiert.

Leider Niko, sind Jupps Foren z.Z. nicht erreichbar und sein niveauvolles Auditorium steht daher nicht zur Verfügung. Ich vermute der Moderator ist endlich dahinter gekommen, dass das Internet eigentlich eine Fake ist.
Sollte diese wertvolle Wissensquelle trotzdem wieder verfügbar sein, werde ich gerne den Link posten.

Grüsse

Axel

von AxelFoley - am 10.02.2007 09:53

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Du könntest ja auf den Mond auswandern. Am besten du nimmst die ganzen "Nobelpreis- Wissenschaftler" dieser Seite mit! Dann könnt Ihr den ganzen Tag lang Steine analysieren und im Sand spielen. Mit Rovern fahren und winke winke machen. Selbstverständlich wären eure Bodenproben von unschätzbarem Wert für die Menschheit... .


Mit dem Kiffen macht es sich so manch einer zu leicht... .
Zur Entspannung würde ich ihm eine der zahlreichen Pornoseiten empfehlen. Da er ja offensichtlich kein Mädel an seiner Seite hat und es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat dieses Forum von Andersdenkenden zu säubern.

Es war nie meine Absicht, es zu so einem Ton kommen zu lassen! Ich hatte lediglich eine Frage, die offensichtlich lange zuvor geklärt wurde, ok. Dann waren da ein paar "fachfremde" Denkanregungen die für den Laien unverständlich sind, aber einem aufgeschlossenen Menschen zumindet Interessant erscheinen sollten.
Nur sture und letzlich "unterbelichtete" Fanatiker tendieren zum Verurteilen, Beleidigen und Entmündigen !
Wie wichtig doch das Internet ist. Es ermöglicht solche Leute aus dem Verkehr zu ziehen. Sie in Foren zu binden.

Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt. (Mark Twain)

In diesem Forum schon!

Exzellente Grüße



von Der Mann im Mond - am 10.02.2007 12:37

Re: Die Handy-Lüge

Es ist genauso technisch unmöglich von einem kompakten Sender = Handy im 900/1800 MHz Bereich Signale von München bis Hamburg zu senden.

Telefonate mit den sogenannten 'Handys' sind also nur eine Simulation der weltweiten Matrix - s. [www.heise.de]


Fazit: Technik ist nie wirklich selbsterklärend, es müssen die Vorgänge dahinter auch verstanden werden. Dann klappts auch mit dem Handy ...

von Ralf LK - am 10.02.2007 21:35

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Zitat
Astronot
Der gute Mann hat die Containance verloren und wechselt ins Metaphysische.
Ist das hier öfters so?


Standard Operating Procedure sozusagen.

Zuerst stellt man eine unschuldig erscheinende Frage, in der Hoffnung keine Antwort zu erhalten.
Wenn man merkt, daß andere auch so schlau waren, dann folgt

- irgendeine Schwallerei über ein Nebenthema gestartet (siehe hier)
- die Anzweiflung der Wissenschaft ingesamt (Digidata oder Zeiti)
- oder eine billige "USA sind böse"- Haßpredigt

von klauwin - am 11.02.2007 13:22

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Hab mich erstmal registriert, damit mir der Nick erhalten bleibt. Ins Forum hab ich bisher kaum reingeschaut, lediglich die hervorragende HP studiert. Bei Gelegenheit werde ich mitschwallen ;)
Ich war übrigens mal selbst ein Zweifler, als ich in der Frühzeit des Inet auf den Hoax aufmerksam geworden bin. Aber mit ein bißchen Recherche schnell gemerkt was Sache ist. Das tolle an der Sache ist, man lernt dabei unheimlich viel über Apollo.


Sonntäglicher Gruß vom Astronot (der heute um 17.05 N-TV schaut)

von Astronot - am 11.02.2007 14:23

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Ich versteh auch die Logik dahinter nicht. "Macht der Bilder" - also weil gefilmt und fotographiert wurde ist Apollo ein Fake?


von Astronot - am 11.02.2007 15:11

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Zitat
Astronot
Ich versteh auch die Logik dahinter nicht. "Macht der Bilder" - also weil gefilmt und fotographiert wurde ist Apollo ein Fake?


Das ist die Logik der paranoiker: Egal, was gemacht wurde, es wäre immer verdächtig gewesen!

-keine Filme/Fotos: Warum hat man dieses wichtige Ereignis nicht festgehalten? Man hatte was zu verbergen!
-miese Filme/Fotos: Das hätte man doch besser machen können! Man hatte was zu verbergen!
-gute Filme/Fotos: Warum sieht das genauso aus, wie man es sich vorstellen würde? Das ist doch gefälscht!
-sehr gute Filme/Fotos: Das war technisch gar nicht möglich, es so hinzubekommen! Also Fälschung!


von Harald Kucharek - am 11.02.2007 16:14

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Servus!
Wahrscheinlich war gemeint, dass der Zankapfel gar nicht die Mondlandung ist , sondern angeführtes Videomaterial, das anderen Gesetzmäßigkeiten oder Theorien unterliegt.

Die Gegner der Landung berufen sich ausschließlich auf Schwächen der Bilder, um physikalische Tatsachen, Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Berichte einfach auszublenden!
So geht's natürlich nicht!

Wenn das Bild also tatsächlich so mächtig wär, hätten wir diese "bildlastige" Diskussion nicht. Niemand müsste was anfechten oder eben verteidigen. Weil es sich durch sich selbst erklären/beweisen würde. Das Bild ist nicht mächtig - es ist schwach und bietet leider Schlupfwinkel für allerlei Humbug. Somit der einzige Trumpf für Ignoranten, die nicht in der Sache argumentieren wollen oder können!

Beste Grüße

von Gustav H. - am 11.02.2007 17:31

Re: Der Teufel steckt im Detail !!!

Hi Gustav

nö, die Gegner berufen sich auf alles, Van Allen Gürtel, kosmische Strahlung, zu kleiner Mondlander, keine brauchbare Computer, Schwerelosigkeituntauglich... (puh, was für ein Wort..), untaugliche Raketen, und, und, und..

Natürlich stürzen sie sich auch auf das Bildmaterial und biegen es, wie Harald es trefflich schildert, zu ihrem Gusto um.

Aber schlussendlich ist es schon dieser diffuser, hässlicher Amerikahass, die die meisten Mondlandelügner intus haben.

Joo, ist halt nicht zu ändern.

:cool:

von silvio - am 11.02.2007 19:10

Sowjetunion

Zitat

Aber schlussendlich ist es schon dieser diffuser, hässlicher Amerikahass, die die meisten Mondlandelügner intus haben.


Das bezeichnende ist, es gab eine ja eine Verschwörung die funktioniert hat. Nicht von den USA, sondern von der Sowjetunion. Die [[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Nedelin-Katastrophe]Nedelin-Katastrophe[/url]].
Hat fast 30 Jahre gehalten. Und hat nur deshalb funktioniert, weil es in einem totalitären Staat geschah. Außerdem sollte ja etwas verborgen, nicht vorgetäuscht werden.

Gruß vom Astronot

von Astronot - am 11.02.2007 19:27

Auch keine Mondlandung wäre eine VT geworden

Man nehme mal an, daß die NASA nach dem Apollo 1 Unglück die Mondlandung als technisch zu riskant eingestuft hätte und nur noch Skylab fertig gemacht hätte.

Wir hätten dan VT-Stories über heimliche CIA-Landungen auf dem Mond und Alien-Artefakten als Grund für die Vertuschung (s. Odysee 2001).

Ein VT-loge will eine VT haben, also verarbeitet er alles, was greifbar ist an Material.
Bei der VT 9/11 sind es nicht die Taten, sondern die unterlassenen Taten die VT-mäßig im Blick sind. Die VT 9/11 ist auch so flexibel, daß sie jeden tatsächlichen Szenarium des historischen 11.9.2001 gefolgt wäre und dazu verschworen hätte. Selbst bei einem Präsident al Gore (dann von Clinton per Wahlfälschung ins Amt gebracht)



von Ralf LK - am 11.02.2007 22:35

Re: Auch keine Mondlandung wäre eine VT geworden

Zitat

Wir hätten dan VT-Stories über heimliche CIA-Landungen auf dem Mond und Alien-Artefakten als Grund für die Vertuschung (s. Odysee 2001).


Das könnte ich mir gut vorstellen :D

Allerdings funktionieren Vertuschungen halt auch nicht besonders gut in den USA. Watergate, Iran-Contra, Lewinski-Clinton. Alle mit einer Verfallszeit von zwei bis drei Jahren. Es ist ein dürftiger Nährboden für VTler.

Gruß vom Astronot

von Astronot - am 12.02.2007 10:18
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