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Forum:
Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf LK, Manfred_B, Niko

Der Teufel steckt im Detail!!!

Startbeitrag von Niko am 09.02.2007 01:53


Hallo!
Ich finde die Seite super interessant!
Meine Entscheidung über Wahrheit oder Lüge würde ich gerne an folgende Fragen knüpfen:

1.) Wie kann es sein, dass "Live-Bilder" vom explosionsartigen Abheben der Raumkapsel vorliegen? Bzw. Mit welcher Übertragungstechnik wurden die Bilder von einer offensichtlich zurückgelassenen Kamera zur Erde gesandt?
2.) War es 1969 technisch möglich eine 360.000km entfernte Kamera so präzise fernzusteuern? Insebesondere einen sekundengenauen Vertikalschwenk durchzuführen, der die abhebende Kapsel exakt im Bild behält?

Wenn ja, war das wahrlich eine filmische Meisterleistung! :-)

Funkwellen bräuchten ca. 1 Sekunde von der Kamera zur Erde + Reaktionszeit des Kameraoperators im Kontrollzentrum + 1 Sekunde von der Erde zur Kamera = ca. 3-4 Sekunden. (optimistisch)
Die Zeit also, die das "Schwenksignal" benötigt, um den ferngesteuerten, motorisierten Stativkopf der Kamera zu erreichen.
Viel zu lange für den tatsächlich durchgeführten, scheinbar vor Ort "reagierenden" Verfolgungsschwenk, der die Kapsel nicht aus dem Bildausschnitt lässt!
Wäre die Kamera tatsächlich erst nach 3 Sekunden geschwenkt worden, wäre zunächst der Start der Kapsel zu sehen und wie sie rasch aus dem Bild fliegt. Dann die zurückgebliebene Basis alleine bis zum Verfolgungsschwenk, der die Kapsel zu spät eingefangen hätte. Die Kamera hätte zu spät reagiert. Zumindest wesentlich später als tatsächlich passiert! Das lässt doch die Vermutung zu, dass jemand hinter der Kamera stand. Zumal zügig geschwenkt wird !

Mal angenommen es wurde nicht "spontan und reagierend" geschwenkt, sondern der Zeitpunkt des Starts war mit dem Schwenk exakt abgestimmt (also Schwenksignal losgeschickt mit Ablauf des Startcountdowns), so stellt sich dann doch die Frage: Wozu das Ganze?
Warum zusätzliches, technisches Material (das kostet, wiegt und vor allem versagen kann) in Form eines ferngesteuerten Stativkopfes mit auf den Mond zu nehmen?

Die Antwort könnte im filmischen Zweck eines Kameraschwenks liegen:

"Der Kameraschwenk ist ein Stilmittel bei der Aufnahme von Dokumentar- oder Spielfilmen. Dabei wird die Kamera über eine Einstellung oder Szene bewegt (geschwenkt), um dem Zuschauer einen Überblick zu verschaffen und die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Die Kamera verlässt dabei aber ihren Standort nicht. Der Schwenk ist außerdem ein Gestaltungsmittel, welches fast ausschließlich auf die dramatisch-expressive Form der dramaturgischen Verwendung festgelegt ist [...]". (Wikipedia)

Um dem Zuschauer nur einen Überblick zu verschaffen, hätten auch gewöhnliche Weitwinkelobjektive gereicht.
Es musste aber dieser explosive und ganz und gar dramatische Augenblick des Starts dramaturgisch in Szene gesetzt werden. Der Zuschauer erlebt den Start dadurch verstärkt subjektiv und scheinbar teilnehmend. Die Kamerabewegung ersetzt das persönliche Hinaufblicken. Ziel und Zweck des Schwenks ist somit die Glaubhaftmachung des Gezeigten.
Folglich reagiert Zschauer auf die Bilder unbewusst mit: "Ahaaa... die Kapsel entfliegt tatsächlich in den dreidimensionalen Raum - ja den Weltraum!"

Ob nun die Raumkapsel tatsächlich vom Mond geflogen ist oder im Film-Studio am Seil hing, lässt sich wahrscheinlich auch mithilfe von Kenntnissen über die damalige Übertragungs-und Fernsteuerungstechnik nicht so richtig beantworten. Auf jeden Fall steht aber fest, dass hinter beiden Möglichkeiten eine durchdachte Strategie, zur filmischen
Glaubhaftmachung einer bis dato eigentlich unglaublichen Sache, steht. Diese Strategien zu entlarven ist vielleicht der einzige Weg, der Sache gerecht zu werden, denn schließlich berufen sich "Gläubige" und "Ungläubige" auf dieselben Bildquellen und Videos.
Wie immer steckt bei dieser Suche der Teufel im Detail.:-(

Bitte um Beiträge

Grüße
Niko

Antworten:

Hallo Niko, bitte keine Doppelposts zu einem Thema.
Antwort auf deine Frage steht einen Thread unterhalb.

Gruß Manfred


von Manfred_B - am 09.02.2007 02:51

filmische Meisterleistung! = goldene Kamera verliehen

Genau, deshalb wurde dem steuernden Kameramann im NASA-Kontrollzentrum auch dafür die 'goldenen Kamera' der Hörzu verliehen.

Zur Technik des Manövers siehe: DVD-Kollektion 'From the earth to the moon'

'Probleme sind dazu da sie zu lösen' ... so schon 1969-1972.


Im übrigen ist es technisch völlig unmöglich mit einen kompakten Funksystem (= Handy) mit ca. 1W Sendeleistung im 900/1800 Mhz Bereich Entfernungen jenseits einiger Dutzend Kilometer zu überbrücken. Wie sollten damit Telefonate von Hamburg nach München möglich sein, besonders wenn dann noch die empfangene Sendeenergie im rauschen rein physikalisch untergehen würde ?

Fazit: Die 'Handy-Lüge' !



von Ralf LK - am 10.02.2007 21:32
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