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Mondlandungs(f)lüge?
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vor 13 Jahren, 10 Monaten
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vor 13 Jahren, 10 Monaten
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Andrea, Klaus F., Max 2, Ullerich, Adrian, Harald Kucharek, Martina W.

kurze Frage zur Innenwelttheorie

Startbeitrag von Andrea am 18.07.2004 11:20

Kurze Frage zu der Theorie wo behauptet wird die Erde sei konkav.
Vielleicht denke ich zu einfach, aber aus dem Weltall sieht man, dass die Erde eine Kugel ist, was gibt es da zu diskutieren??????????????

Antworten:

Hi Andrea,

es gibt im wesentlichen zwei Hohlwelttheorien.

Die eine behauptet, dass unsere Erde eine Kugel sein, aber im Inneren hohl.
Diese Theorie zähle ich persönlich zu den Märchen und Fantasiegeschichten.
Warum nicht, Jules Verne hat ja auch die eine oder andere Geschichte daraus gemacht.

Die andere, die du hier wohl ansprichst, behauptet, unsere Erde sein die Innenseite einer Hohlkugel und der gesamte Weltraum befinde sich im Inneren dieser Kugel.
Nun kann man sich tatsächlich ein mathematisches Modell vom Universum, vom Verlauf und den Eigenschaften von Lichtstrahlen, von der Wirkung von Gravitation usw. usw. machen, womit man dieses Modell erklären könnte und das, was wir beobachten.
Allerdings ist der große Nachteil dieser Theorie, dass, je mehr man damit erklären will, was wir sehen und erleben, je komplizierter werden diese Erklärungen. Du hast ein gutes Beispiel genannt, denn allein schon die Erklärung, wie in diesem Modell die Erde aussehen kann wie eine Kugel, ist zwar möglich, aber kaum kompett auf zwei oder drei A4-Seiten zu leisten.

Die Beispiele, die auf Webseiten dazu gezeigt werden, zeigen immer eine Hohlkugel aufgenommen von einer Position außerhalb dieser Hohlkugel. Damit wiederlegen die sich schon im Ansatz selbst.

Mir ist ziemlich egal, ob die Verfechter dieser Hohlwelttheorie das machen, weil sie sich wichtig machen wollen oder ob sie einfach Spaß daran haben, die Dinge so kompliziert wie möglich zu sehen, dieses Modell interessiert mich nicht.

Ich lebe lieber mit einem Modell, dass leicht das erklären kann, was ich beobachte.

von Klaus F. - am 18.07.2004 11:28
Das sich Satellitenfotos auch mit dem anderen Weltbild vereinbaren lassen habe ich nun verstanden (obwohl ich die physikalischen Grundsätze nicht alle durchdacht habe, wär schade um die Zeit).
Ich hätte da nur noch eine kleine Frage. :)
Rolf Keppler, der Vetreter dieser Theorie nennt als Argument Folgendes:
Wenn man von einer Bodenseeseite auf die andere schaut unf eine Fähre in der Mitte ist dürfte man die Wasserlinie am anderen Ufer nicht über der Wasserlinie der Schiffes in der Mitte sehen. Das Schiff fährt somit angeblich durch ein Tal. Stimmt das? Wie ist das zu entkräftigen?

Die Bilder können auch wieder aus dem Forum gelöscht werden, wollte ich nur mal eben zur Veranschaulichung posten.







Quelle: www.rolf-keppler.de

von Andrea - am 18.07.2004 14:50
Hi Andrea,

Zitat

Rolf Keppler, der Vetreter dieser Theorie nennt als Argument Folgendes:
Wenn man von einer Bodenseeseite auf die andere schaut unf eine Fähre in der Mitte ist dürfte man die Wasserlinie am anderen Ufer nicht über der Wasserlinie der Schiffes in der Mitte sehen. Das Schiff fährt somit angeblich durch ein Tal. Stimmt das? Wie ist das zu entkräftigen?


Also erst einmal finde ich gut, dass du dich informierst und die Webseiten studierst, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Mit deiner Frage rennst du bei mir, der ich als Hobbies Segeln und Fotografieren habe, offene Türen ein.

Zum einen ist mit nichts bewiesen, als Kepplers Behauptung, dass der Fotograf beim Fährenfoto aus Uferhöhe fotografiert hat. Wir wissen nicht, wie hoch er stand, wie sehr also sein Standpunkt dazu beigetragen hat, über die Fähre hinüberschauen zu können.

Weiters denke ich, dass sich der Keppler und seine Anhänger viel zu viel darauf verlassen, dass die Oberfläche des Wassers der der Erdoberfläche entspricht. Als Segler weiß ich und habe es selbst erfahren, dass bei heftigem Nordwind der Hafen von Großenbrode (Ostsee, bei Fehmarn) ziemlich leer läuft (mein Schiff ist dort schon mal definitiv nicht rausgekommen), während dann gleichzeitig gegenüber in Kühlungsborn oder Warnemünde der Wasserstand 1 - 2 m höher ist als in den Seekarten angegeben.
Wenn wir also annehmen, dass die Seekarte das Wasser bei normalem Wetter zeigt (also waagerecht), dann kann man bei Nordsturm mit jedem Segelboot (mit Echolot) feststellen, dass dann das Wasser im Süden 2 oder 3 Meter höher steht als im Norden.
Das Wasser in der Lübecker Bucht steht dann also regelrecht schief .
Wasseroberflächen sind also alles andere als waagerecht, es gibt, vor allem durch Wind, aber auch durch Strömungen bedingt, die erstaunlichsten Oberflächenverläufe, auch auf kürzerer Distanz.
Anders würden ja auch die zeitlich begrenzten Strömungen nicht entstehen können, die das wieder ausgleichen.

Dass die Fähre also unter dem gegenüberliegenden Ufer zu sehen ist, kann durchaus daran liegen, dass die Wasseroberfläche durch Wind, Strömung oder eine sehr lange Dünung bei der Fähre tatsächlich für kürzere oder längere Zeit nach unten gekrümmt oder einfach nur schief war. Das ist normal und passiert immer wieder.
Als Segler habe ich per Echolot und Herumschauen schon die absurdesten Effekte mit der Wasseroberfläche erlebt.

Für mich ist dieser absolute Glaube an die Eigenschaften der Meeresoberfläche übrigens auch das wichtigste Argument gegen das wichtigste Argument vom Keppler. Der Gradstreckenverleger wird ausgerichtet auf den mittleren Wasserstand in einem Gezeitengewässer! Und jeder Nautiker weiß, dass es eine ungenauere Angabe als die Höhe einer Gezeit (Ebbe und Flut) nicht gibt.

Drittens: bei dem Fährenfoto können auch Luftspiegelungen eine Rolle spielen. Wir alle wissen, dass der Bodensee in einer von der Sonne begünstigten Region liegt. Daher dürften in der Gegend Spiegelungen des gegenüberliegenden Ufers in etwas darüber liegenden Luftschichten keine Seltenheit. sein.

Wenn der Keppler dieses Foto also als Beweis nutzt, müsste er nachweisen, dass der Bodensee zur Zeit des Fotos für mehrere Tage wind- und stromfrei war, dass der Fotograf auf Uferhöhe stand und dass das Wetter absolut keine Luftspiegelungen zuließ.
Tut Keppler das? Weist er durch eine große Fotoserie nach, dass diese Sicht praktisch der Normalfall am Bodensee ist?
Nein.
Also, was zählt sein "Argument"?

Aber das wichtigste:
Da wird über viele Seiten behauptet, die Lichtstrahlen seien nicht gerade, sondern folgten der Krümmung der Erdoberfläche.
Wenn die Lichtstrahlen so verlaufen, wie auf dem dritten Bild gezeigt, warum sehe ich dann von meinem Segelschiff aus den Horizont?
Warum verhalten sich Lichtstrahlen auf dem Bodensee anders als auf der Ostsee?
Da nun einmal die Erde konvex gekrümmt ist und Lichtstrahlen gerade verlaufen, sehen alle Seefahrer einen Horizont und nur unter besonderen meteorologischen und hydrographischen Bedingungen mal eine Situation wie die mit der Bodenseefähre.

Es war schon immer etwas schwach, ein einziges Foto für einen Beweis zu halten, vor allem, wenn man alle anderen Erklärungen für den gezeigten Effekt einfach unterschlägt und sogar einen Widerspruch zur eigenen Theorie dabei verschweigt.

Zitat

Die Bilder können auch wieder aus dem Forum gelöscht werden, wollte ich nur mal eben zur Veranschaulichung posten.


Von mir aus lassen wir sie erst einmal drin, ist ja nicht das Eingangsposting.
Später ersetzen wir sie dann durch die entsprechenden Links.

von Klaus F. - am 18.07.2004 15:19
Wow, vielen vielen Dank für die Informationen. :spos:

von Andrea - am 18.07.2004 15:30
Ja, was solche Leute übersehen und an was sie nicht denken, ist meist wesentlich mehr, als was sie eigentlich sagen.

So eine Theorie sollte schon für mehr stimmig sein, als für ein einziges Foto.

Und ich bin sicher, ich hab noch nicht alles aufgezählt, was zu so einem Foto führen kann.

von Klaus F. - am 18.07.2004 18:55
Hi Klaus,

aus Geolino:

[www.geo.de]

[www.geo.de]

[www.geo.de]

ergänzende Grüße Ulrich



von Ullerich - am 19.07.2004 07:46


Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht. Heutzutage umkreisen ja häufig Satelliten die Erde. Laut unserer Theorie müsste ein Satellit, welcher die Erde westwärts, also von Europa Richtung Amerika umkreist usw. sich nach einer Umkreisung einmal im Uhrzeigersinn um sich selbst gedreht haben, während sich ein Satellit nach dem Innenweltbild auf der gleichen Strecke einmal gegen den Uhrzeigersinn um sich selbst gedreht haben müsste.
Rede ich jetzt totalen Müll oder könnte das helfen?

von Andrea - am 19.07.2004 10:11
Hi Andrea,

wow, du solltest beginnen, mit dem Keppler selbst zu diskutieren, du könntest ein harter Brocken für ihn sein. Allerdings ist unsere Erfahrung, dass älteren Menschen, die sich in den Kopf gesetzt haben, die Welt davon zu überzeugen, dass sie ganz anders funktioniert, kaum noch mit Argumenten beizukommen ist.

Bedenke bei deinen Überlegungen, dass Bewegung und auch Drehung immer relativ ist und viel damit zu tun hat, von wo aus man die Bewegung beobachtet.

Dein Satellitenbeispiel ist richtig, doch schon der erste Satz ist angreifbar, je nachdem, ob der Beobachter über dem Nord- oder über dem Südpol ist. Schon dreht sich die Drehrichtung des Satelliten um. Und - das hab ich jetzt nicht überprüft - ich glaube der Keppler hat nicht dargestellt, wie sich die Himmelsrichtungen in seinem Modell darstellen.

Ich stell mir jetzt also vor, wir würden deinen Satelliten, der seine Kamera oder Antenne immer auf die Erde ausgerichtet hat, von einem (sehr) hohen Turm in Südamerika beobachten, wie er von Europa kommend über Amerika fliegt. Dann dreht er sich von uns aus gesehen, links herum.

Würden wir das gleiche in der Hohlweltkugel machen, sollte er sich nach der vorgelegten Zeichnung rechts herum drehen, da hast du recht.

Die Frage ist, ob wir das beobachten könnten. Nach Keppler sind die Lichtstrahlen ja gebogen, so dass wir von unserem Turm aus die Erde nicht konkav sondern konvex sehen und wir daher tatsächlich auch eine Linksdrehung des Satelliten sehen würden.

Jetzt müsste der Keppler allerdings erklären, wie denn da nun genau die Lichtstrahlen verlaufen sollen, damit das beobachtbar ist. Er zeichnet ja immer nur die gekrümmten Lichtstrahlen zum Horizont und zu den Fixsternen ein (wobei ich beim letzterem mich frage, ob man da bei Annäherung nicht immer ein anderer Teil dieser Innenkugel zu sehen sein müsste).
Beim Bodenseebeispiel hat er eine Ausnahme gemacht und die Lichtstrahlen nicht so gezeichnet , dass sie Beobachtbares erklären (zum Beipiel, dass für einen 3 m hohen Fotografen der Horizont 6.6 km entfernt ist, sondern plötzlich mehr als 11 km) sondern so, dass sie vermeintlich einen Beweis seiner Theorie stützen, obwohl er eben übersieht, dass er damit den "normalen" Horizont - Lichtstrahl verbogen hat.

Und daher glaube ich nicht, dass er ein schlüssiges mathematisches Modell vorlegen könnte, wie denn nun die Lichtstrahlen verlaufen, wenn man in Nord-Süd-Richtung einen Satelliten beobachtet.

Eine weitere Überlegung ist, wie das die Satellitehbesatzung beobachtet. Wenn man die Lage des Satelliten korrigieren will, damit seine Antenne/Kamera wieder zur Erde gerichtet ist. Es geht zwar, aber es wird zunehmend komplizierter, die Dinge zu erklären.
Man muss dann plötzlich darüber nachdenken, wie eine Neigung nach Westen sich in beiden Systemen darstellt, wie sie beobachtet werden kann, und wie die in beiden Systemen ausgeglichen wird.

In dem uns vertrauten Modell ist das in einigen Sekunden (vielleicht Minuten) erledigt. Beim Keppler-Modell kann man Seiten vollschreiben, ohne an jeden kleinen Effekt dabei gedacht zu haben.

Das Hohlweltmodell mag eine schöne Gedankenspielerei sein. Doch wenn es einfach zu kompliziert wird, relativ simple Beobachtungen zu erklären, hör ich da einfach mit dem Denken auf und beschäftige mich lieber mit etwas, dass mich weiter bringt.
Und darum ist auch diese Antwort nicht die ganze Antwort. Ich hoffe, ich hab dir trotzdem weitergeholfen.

von Klaus F. - am 19.07.2004 10:56
Hi Andrea,

gute Frage, nächste Frage ;-)

Ich habe im Moment Schwierigkeiten, mir das so vorzustellen. Aber dafür haben wir ja andere Profis hier (auf Klaus ist Verlaß).

Lies bitte das mal durch: [theory.gsi.de]

Aber mal angenommen, wir würden in einer Hohlkugel leben. Es wäre völlig egal, da wir mit den uns bekannten Theorien nachprüfbare Ergebnisse erhalten. Ob die Wirklichkeit so ist, wie wir sie uns in dem bekannten Modell des Weltalls vorstellen, ist dabei völlig egal.
Das Innenweltmodell hat halt den Nachteil, daß die Berechnungen für diese Theorie viel komplizierter werden. Und da greift dann das legendäre Rasiermesser:

Zitat

[theory.gsi.de]
Ein weiteres Kriterium für eine ,,gute`` Theorie ist ein Auswahlverfahren, das als ,,Occam's Razor`` bekannt geworden ist. Diese Rasierklinge bedeutet nichts anderes, als daß von zwei gleichwertigen Theorien immer diejenige zu wählen ist, die die wenigsten neuen Voraussetzungen bzw. Annahmen macht. Um beim Beispiel der Relativitätstheorie zu bleiben: Angenommen, es würde eine weitere Theorie geben, die exakt die gleichen Phänomene beschreibt wie Einsteins spezielle Relativitätstheorie, jedoch (um mal zu übertreiben) dafür mindestens 50 Raum- und 30 Zeitdimensionen benötigt, so wird dieser Theorie sicher nicht der Vorzug gegeben. Es sei denn natürlich, sie macht zusätzlich irgendwelche Voraussagen (die sich als richtig herausstellen), welche von der ,,normalen`` Relativitätstheorie nicht erklärt werden können.


Nur hat die Innenwelt für mich einen anderen Webfehler, die Wärme. Wir wissen mit ziemlicher Sicherheit, daß wärmere Körper ihre Wärmenergie den kälteren abgeben. Das Kepplersche Modell hat außen eine heiße Lavazone.

Warum also heizt sich die Innenwelt im Laufe der vielen Milliarden Jahre nicht auf?
Warum ausgerechnet soll die Erde die Hohlwelt sein? Warum nicht ein anderer Himmelskörper?

Zusammenfassend:
Ich liebe auch die Vorstellung von den einzelnen Planeten, die die Sonne umkreisen. Aber das muß nicht die Wirklichkeit sein. Wichtig ist eben nur, daß die Beobachtungen und die mathematischen Berechnungen zueinander passen, was für mich im jetzigen Modell wesentlich einfacher gegeben ist.

Daß der Geradstreckenverleger nicht das Holz wert ist, aus dem er gebaut wurde, steht dabei auf einem anderen Blatt.
[www.s-line.de]

dazu Uwe:
[www.mondlandung.pcdl.de]


mfg Ulrich

ps: [home.t-online.de]



von Ullerich - am 19.07.2004 11:29
Hi Ulrich,

Zitat

Warum also heizt sich die Innenwelt im Laufe der vielen Milliarden Jahre nicht auf?


Gute Frage. Das ist ja nun deine beliebteste Frage gegen das Hohlweltmodell und die ist vom Keppler nicht zu beantworten.
Geht auch nicht, außer man rechnet wieder rum, wie weit die Atome in der Lava auseinander sind, und wieviel mehr an Wärme die dichte Materie im Innern aufnehmen kann. Doch irgendwann mag ich da nicht mehr mitdenken.

Zitat

Warum ausgerechnet soll die Erde die Hohlwelt sein? Warum nicht ein anderer Himmelskörper?


Ja, und das ist für mich die Rückkehr zum Weltmodell der Antike bzw. aus noch schlimmeren Zeiten. Die Erde als er einzige herausragende Planet unter allen anderen und die menschliche Rasse als die bevorzugte im Universum.

Denn alle anderen Rassen müssten ja auf Planeten in Inneren der Hohlwelt leben. Also eine zutiefst egozentrische Einstellung, das hinter diesem Modell steckt. Und das Persönlichkeitsbild dieser alten verbohrten Männer ist ja entsprechend.

Doch halt! Ich bin sicher, auch dort auf dem Planeten im Inneren unserer Hohlwelt, gäbe es einen reptiloiden, käfrigen oder delphinoiden Keppler, der seinen Kollegen erklären würde, dass sie in einer Hohlwelt leben....

Den letzten Link vom Werner Lang hab ich erst mal so weit gelesen, bis er zeigt, dass auch ein Stab wegen des nicht koninuierlichen Aufbaus der Materie natürlich gekrümmt ist. Damit kannst du nämlich den Versuch mit dem Gradstreckenverleger mit der eigenen Theorie knicken und zu den Akten legen.

von Klaus F. - am 19.07.2004 12:00
Das - ich weiss nicht ob "ironische" hier das richtige Wort ist - an der ganzrn Geschichte ist ja, das dieser Rolf Keppler ein echter Nachfahre von Johannes Kepler ist..

Harald

von Harald Kucharek - am 19.07.2004 12:55
Hi Andrea

ich gebe Klaus und Ulrich absolut recht. Trotzdem, wenn ausgewachsene "Wissenschaftler" sich ein Leben lang in diese Theorie verkrallen und dann nicht mehr zugeben können, dass das ganze eben mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, ist natürlich für diese Menschen äusserst hart. (Darum tun sie es auch nicht, sie sterben dann halt in der felsenfesten Gewissheit, dass sie recht hatten...)

Hier (sorry Ulrich, umwandeln in Link später....) noch ein Amues Bouches :



Ist das nicht schön bunt..?

Hier der entsprechende Link:

[www.weltbildfrage.de]

Mit dem Helmut Diehl hatte ich ein paar mal telefonischen Kontakt. Er macht einen unglaublich selbstsicheren Eindruck und ist felsenfest von der Theorie überzeugt... eben.. siehe oben... *seufz*..

:rp: :rp:



von Max 2 - am 19.07.2004 12:59
Wenn wir hier schon hohle Bildchen aufhängen, darf natürlich ER nicht fehlen:


Der Erdrotationshamster

von Harald Kucharek - am 19.07.2004 13:04
Und hier noch der passende Link..

[www.antje-schulte.org]

Harald... ts, ts, du lässt nach... :D :D :D

Uebrigens, hochinteressant ist folgende Passage:

Einige Wochen nach der Paarung beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Es verschnürt die Eier fest mit einem Gespinst aus Strings, die aus einer Drüse am After abgeschieden werden, und heftet sie damit an eine ruhige Stelle des Raum-Zeit-Kontinuums. Ein großes Weibchen kann bis zu zehn Sonnensysteme legen, ehe es entkräftet die Nähe eines Schwarzen Lochs sucht und dort zugrunde geht.



von Max 2 - am 19.07.2004 13:10
Hi Harald,

da ist der Apfel wohl - bedingt durch die eigenwillige innenweltsche Schwerkraft - ganz gehörig weit vom Stamm entfernt auf den Boden gefallen.

mein ja nur, Ulrich



von Ullerich - am 19.07.2004 13:14

Der Glaube...

Hoi Leute

nein, nerven will ich euch nicht, aber ist es nicht doch erstaunlich, wie ein Mensch mit nichts als heisser Luft soooo ein Park in die Welt (pardon:Schweiz..) setzt..?

Es heisst in der Bibel: Der Glaube versetzt Berge...
Und der Von Däniken... hm, ja, ist eigentlich auch (nur) der Glaube an Mysterien....

[www.mysterypark.ch]

Ja, ja, ist ja gut, ich war noch nicht im "Park" werde aber im August ein Auge auf ihn werfen..



:cool:



von Max 2 - am 19.07.2004 18:25
Hallo allerseits!

Ich habe meine Meinung geändert, von heute an glaube ich an den Erdrotationshamster. :D

Für mich hat sich jetzt so ziemlich alles was mit der Innenwelttheorie zusammenhängt auch dank euch geklärt.

Ich habe nicht alles gelesen, was Keppler geschrieben hat. Es ist eine Menge, viel von dem was ich gelesen habe habe ich verstanden, auch wenn ich es nicht glaube. Hätte ich diese Theorie vor einen Monat gelesen hätte ich mal meine Physiklehrerin danach gefragt, hätte gern ihre Reaktion gesehen. Mittlerweile gehe ich nicht mehr zur Schule, somit ist das hinfällig, vielleicht auch besser für sie. ;-)

Hier noch abschließend ein Link für die, die es bis jetzt noch nicht gelesen haben:
[www.s-line.de]
Diese Seite sagt für mich noch einiges mehr aus, als die wissenschaftlichen Abhandlungen der anderen 20 Seiten. Man hat das Gefühl man erfährt da einiges mehr über Keppler, seine Einstellungen und Sichtweisen. Ich finde das teilweise sehr amüsant.
Manchmal hat man das Gefühl er ist fest von etwas überzeugt, manchmal denkt man er weiß nichts und gibt es sogar zu. Einige Male widerspricht er sich, gibt zu, dass einiges nur Spekulation ist, wobei er sich 3 Sätze später auf dasselbe als Beweis bezieht. Oft sagt er, er könne etwas nicht erklären, er wirkt ein wenig verwirrt und einiges wirkt ziemlich undurchdacht.

Mir stellt sich noch die Frage warum es so schwer sein soll, seinen angeblichen Beweis, den Geradstreckenverleger, der für ihn ja selbst keiner mehr ist oder vielleicht doch wenn er gerade dazu Lust hat, noch einmal nachzuprüfen. Es wird doch wohl ein paar Freaks geben, die den wahren Glauben schon längst erkannt haben und die in treuer Gemeinschaftsarbeit die lächerliche Summe von umgerechnet 250 000 € aufbringen können um die Menschheit von der wahren Beschaffenheit der Erde zu überzeugen. :cheers:

Naja, lassen wir ihn in dem Glauben, es hilft ja nichts. Soll er so glücklich werden, doch leider glaube ich nichtmal, dass er das wird, denn so selbstsicher ist der Mann garnicht. Er tut mir fast schon wieder leid.

Jetzt bleibt mir nur noch eine Frage offen, die die Wissenschaft noch nicht beantworten konnte: Wer füttert den Hamster? :cool:

von Andrea - am 19.07.2004 19:55

Re: Der Glaube...

Zitat

Es heisst in der Bibel: Der Glaube versetzt Berge...
Und der Von Däniken... hm, ja, ist eigentlich auch (nur) der Glaube an Mysterien

Der Glaube von Von Däniken ist der, dass man durch Konstruierung und Vermarktung von Mysterien Big Money machen kann, was er ja auch beweist. :rolleyes:

von Adrian - am 20.07.2004 12:07

Re: Der Glaube...

Hi Adrian

so scheint es...

Das langt bei weitem nicht, um so einen "Park" ins Leben zu rufen...

Nein, ich kenne den Erich zufällig persönlich, er ist vom Feuer des "Glaubens" besessen, ja, der meint es völlig ernst mit seinem Glauben an Aliens, die das Feuer des Lebens auf die Erde gebracht haben..

Und, wir können es ihm nicht verargen, geschweige den gegenbeweisen...

Er ist kein VT...
Seine Botschaft ist schlicht und ergreifend: Die Menschheit stammt von ausserirdischen Intelligenzen ab.

Punkt.
:-)



von Max 2 - am 20.07.2004 15:09

Re: Der Glaube...

Der christliche Glaube (bzw. die Kirchenväter) hat es doch auch geschafft, aus nichts ein Luftschloss zu bauen, wofür jeder sein Obulus bezahlt

Jede Sekte, jede Glaubensgemeinschaft beruht auf Glauben, nicht etwa Wissen!
;-)

von Adrian - am 20.07.2004 15:57

Re: Der Glaube...

Anzufügen bleibt, dass Von Däniken inzwischen eingesteht, dass vieles nur auf Theorien beruht, was er vor Jahren noch felsenfest als Beweis dargestellt hat.

Bringt mir Argumente für seine Theorie(n) und ich widerlege diese mit meiner Theorie...
:rolleyes:

von Adrian - am 20.07.2004 16:29

Nachtrag: Mail von Keppler

Hi Klaus,

ich habe mal den Rolf Keppler zum Thema Wärme angemailt. Er antwortete sinngemäß, daß die Hohlkugelerde im Innenweltbild ein lebendiger Organismus sei, der wie die Menschen und Tiere die Fähigkeit der Wärmeregulation habe.
Weiterhin sei die Erde von einer Intelligenz erschaffen, die eben einen Wärmeregulator mit eingebaut habe. Dessen Mechanismus sei aber noch nicht vollständig geklärt.

Ich habe mir eine Antwort erspart. Es hätte, so denke ich, keinen Sinn.

Die Frage nach dem "Warum ausgerechnet die Erde?" hat er nicht direkt beantwortet. Sinngemäß: "Auch der Mond könnte hohl sein, wie einige Innenweltbildanhänger vermuten."

Die Erde ist hohl und darin befindet sich alles, auch der Mond, der seinerseits innen hohl ist und die Erde enthält, die ihrerseits hohl ist und... :confused:

wärmende Grüße, Ulrich



von Ullerich - am 21.07.2004 14:44

Re: Nachtrag: Mail von Keppler

Ulrich Trettner schrieb:

Zitat

Die Erde ist hohl und darin befindet sich alles, auch der
Mond, der seinerseits innen hohl ist und die Erde enthält,
die ihrerseits hohl ist und... :confused:

...wobei sich all das nur in den hohlen Köpfen einiger Theoretiker... äh... ja...

Martina,
mir ist schwindlig :eek:

von Martina W. - am 21.07.2004 15:03
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