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Mondlandungs(f)lüge?
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9
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
cosa, Harald Kucharek, phil, Ralf L.K., Manfred_B, Martina W.

fehler bei "bildmontagen"

Startbeitrag von cosa am 23.11.2005 07:46

hallo,

erstmal möchte ich dem betreiber der seite dafür respekt geben. ich will nicht viel drumherum reden, also...

es geht mir um folgende zwei bilder:

1. [www.mondlandung.pcdl.de]
2. [www.mondlandung.pcdl.de]

zuerst fragte ich mich, wieso man die fussspuren, die auf dem 2. foto sind, auf dem 1. nicht sehen kann. ich dachte mir, beim ersten könnte es wegretuschiert sein.
dann aber viel mir etwas anderes auf. nämlich: das 1. foto unterscheidet sich vom 2. nicht nur durch fehlende fussspuren und der gespiegelten, reinkopierten anderen person, sondern auch durch den abstand der ursprünglichen person zum rechts hinter ihm stehenden objekt, das ich mal als "grill" bezeichnen möchte, damit genau verstanden wird welches ich meine. auf dem 1. bild ist zwischen dem grill und dem bein der person platz, auf dem 2. bild überdeckt das bein dem grill zum teil.
beim weiteren betrachten der person, viel mir auf, dass der schatten am linken hosenbein und schuh auf den bildern variiert.
die einzige schlussfolgerung kann nur sein, dass es nicht das gleiche foto ist und man sich die einzelbilder des films ansehen müsste, ob dort vielleicht tatsächlich die fussabdrücke fehlen (die schatten kann ich auch auf dem 1. bild erkennen) und auf dem bild, das jetzt auf der nasa-seite ist, diese hereingearbeitet wurden oder aber sie im 1. bild wegretuschiert wurden. Denn dort kann man den markanten, dunklen schatten des rechten fussabdruckes nicht finden, auch wenn man sich nicht am fuss der person orientiert, sondern als orientierung den "grill", unter dem, und den stein, der neben der flagge liegt, neben dem er sich befindet , als bezugspunkte nimmt.

ausserdem möchte ich gern mal eure meinung dazu haben, ob mich meine augen trügen, oder ob beim 1. bild 1,9 cm vom unteren rand aus gemessen, horizontal durch das ganze bild ein schnitt geht, der auf eine montage deuten läßt.

Antworten:

Re: fehler bei

Hallo Cosa,

also erste Grundregel: Mit solch kleinen Bildern, die auch noch voller Kompressionsartefakte stecken, darf man gar nicht erst anfangen, nach Seltsamkeiten zu suchen. Das ist sinnlos. Wenn, dann muß man möglichst gute Originale finden und darüber reden.
Also:
John Young's erster Sprung:
[www.hq.nasa.gov]
Und der zweite:
[www.hq.nasa.gov]

Du hast ganz richtig bemerkt: Es sind zwei Fotos gewesen.
Der "Grill" ist übrigens eine astronomische Kamera, die im UV-Licht arbeitet. Deshalb steht sie im Schatten des LM, um möglichst wenig Streulicht abzubekommen. Man hat damit unter anderem auch Sterne fotografiert - soviel zum Argument der Mondlandungsfälschungsanhänger, es gäbe keine auf dem Mond aufgenommenen Bilder, die Sterne zeigen.

Also, schau Dir in Ruhe die oben genannten zwei Bilder an und wenn Du dann noch Fragen hast, kommst Du wieder hierher.

Bis dann,

Harald

PS: Das komplette Filmmagazin ist hier:
[www.lpi.usra.edu]

Qualitativ hochwertige Scans hier:
[www.apolloarchive.com]

Anmerkungen zu den Bildern hier:
[www.hq.nasa.gov]




von Harald Kucharek - am 23.11.2005 08:13

Re: fehler bei

wow, schnelle antwort. danke dafür. das zweite von dir verlinkte bild, kann ich leider nicht öffnen. die seite wird nicht gefunden. aber das andere reicht mir schon, ich denke dort fussabdrücke erkennen zu können.

da ich jetzt nicht noch ein neues thema öffnen möchte, frage ich das andere auch gleich hier. ich suche nach erklärungen zu den aufnahmen, die offiziell an verschiedenen tagen und orten gemacht worden sein sollen, aber den gleichen hintergrund haben. in der fox documentary geht es in minute 26 bis 28 darum. in der hier verlinkten gegendarstellung (http://www.badastronomy.com/bad/tv/foxapollo.html) konnte ich bisher nichts zu dieser frage finden.

von cosa - am 23.11.2005 08:43

Re: fehler bei

cosa schrieb:

Zitat

wow, schnelle antwort. danke dafür. das zweite von dir
verlinkte bild, kann ich leider nicht öffnen. die seite wirdnicht gefunden. aber das andere reicht mir schon, ich denke dort fussabdrücke erkennen zu können.

Ich habe den Link korrigiert.
Zitat

da ich jetzt nicht noch ein neues thema öffnen möchte, frage ich das andere auch gleich hier. ich suche nach erklärungen zu den aufnahmen, die offiziell an verschiedenen tagen und orten gemacht worden sein sollen, aber den gleichen hintergrund haben. in der fox documentary geht es in minute 26 bis 28 darum. in der hier verlinkten gegendarstellung (http://www.badastronomy.com/bad/tv/foxapollo.html) konnte ich bisher nichts zu dieser frage finden.

Was lässt die Erklärung unter [www.badastronomy.com] offen?
Die Aufnahmen wurden nicht "offiziell" an verschiedenen Tagen gemacht. Eine Produktionsfirma hat im Auftrag der NASA einen Publikumsfilm über die Apollo 16 Mission gemacht. Dabei hat die Firma einen Fehler gemacht, den niemand bemerkt hatte. Fehler passieren. In keiner Weise ist der Film eine Art offizielles Statement der NASA "so war es und nicht anders". Für sowas sind die ganzen evaluation reports, debriefings, protokolle u.ä. zuständig. Und selbst da gibt es genug Fehler. Die NASA hat z.B. damals während der Missionen ständig Niederschriften des Funkverkehrs erstellt, für die Journalisten hauptsächlich. Die waren natürlich mit der heissen Nadel gestrickt. 20 Jahre später stellt Eric Jones fest, dass die NASA die Transcripts nie wieder angefasst hat und kommt auf die Idee zum ALSJ - und findet beim Vergleich von Niederschrift und augezeichnetem Sprechfunk jede Menge Fehler. Das weist aber nicht auf eine Fälschung hin, sondern schlicht auf Schlampigkeit.
Wenn man sich die kompletten Filme besorgt ( [www.spacecraftfilms.com] ) kann man den wahren Sachverhalt leicht feststellen. Aber so ist das Vorgehen von Fox und Konsorten: Man sucht solange, bis man eine vermeintliche Diskrepanz gefunden hat und stellt dann jegliche Nachforschungen ein, da man ja ansonsten seine eigene Fantasie ad acta legen müsste.

Harald

von Harald Kucharek - am 23.11.2005 08:53

Re: fehler bei

danke. damit sind alle fragen, die ich bis jetzt hatte, geklärt.

im übrigen gibt es eine alpha centauri sendung zum thema, die man sich als stream anschauen kann, und die man auf dieser seite hier vielleicht verlinken könnte -> [www.br-online.de]

mit den medien hast du leider recht. ich paraphrasiere mal noam chomsky: jeder diktator würde sich über die konformität der massenmedien in den usa freuen. in deutschland sieht's da wohl nicht anders aus.

von cosa - am 23.11.2005 08:58
Hallo Cosa,
Das Foto "Wenn der Vater mit dem Sohne" stammt von Josef Mallits, der damit beweisen wollte, wie leicht man Fotos fälschen kann.
Zum Thema Josef sag ich nur so viel, lies ein wenig in seinem Forum und mach dir selber ein Bild :-) , aber Vorsicht: akute Verdummungsgefahr!

[www.forumromanum.de]
Gruß Manfred

von Manfred_B - am 23.11.2005 09:23

Re: fehler bei

cosa schrieb:

Zitat

mit den medien hast du leider recht. ich paraphrasiere mal
noam chomsky: jeder diktator würde sich über die konformität
der massenmedien in den usa freuen. in deutschland sieht's da
wohl nicht anders aus.

Darüber habe ich mich gerade vor ein paar Tagen mit einer amerikanischen Wissenschaftlerin unterhalten. Das Problem in den USA begann anscheinend in dem Moment wirklich ekelig zu werden, als dort die Bestimmungen für den Betrieb von Rundfunk- und Fernsehsendern gelockert wurden. Vorher gab es diverse Regelungen die die Anhäufung von Sendern in der gleichen Hand verhinderten. Seitdem konzentrieren sich die Medien zunehmend im Besitz weniger Meinungsmacher.

Da sind wir hier doch deutlich noch besser dran, wenn auch der WDR einige Zeit brauchte, Gestalten wie Wiesnewski als das zu erkennen, was sie sind.

FOX selbst strahlt übrigens die Verschwörungssendung nicht mehr aus, sie haben sozusagen als "Sühne" tatsächlich eine Sendung zur Richtigstellung nachgeschoben.
Dass uns Spiegel-TV immer mal wieder damit "beglückt" finde ich allerdings auch ziemlich peinlich.

Martina



von Martina W. - am 23.11.2005 09:37

Re: 'die konformität der massenmedien in den usa'

Haben die dort etwa kein Internet ?

Mittlerweile ist die Informationsbeschaffung per Internet eine wichtige Quelle der Allgemeinheit geworden, auch in den USA.

Allerdings gibt es Mentalitätsunterschiede EU zu USA und man hat andere Schwerpunkte.
Auch bei uns wird selektiert. Geht bei uns in D ein Kind verloren, beschäftigt es die Medien. Passiert das gleiche in Straßburg (also 2-5km nach der deutschen Grenze) -> Funkstille.
Was in Ex-Jugoslawien vor Jahren passierte war auch uninteressant - außer bei Flüchtlingen, die es bis Italien packten und am Strand BILD-Leser irritierten.
Natürlich völlig egal ist den meisten, was in Afrika passiert - selbst wenn es in der Entfernung näher als die Kanaren ist (EU-Außenposten).

Die Amerikaner fühlen sich als Weltmacht und Weltpolizei, da hören die Interessen eben nicht am Rhein (s. Straßburg) oder der Adria /BILD-Zone auf.
Das prägt eben auch die Berichterstattung und auch die Einstellung zu Ereignissen.

Bei uns war in den 70er Jahren das Thema Afrika viel präsenter in den Medien - heute null Interesse der Medien, aber auch der Bevölkerung.
Wenn man bedenkt, daß bis zur zweiten Hälfte dieses Jahrhundert der deutsche Anlagenbau eigentlich nur dort Wachstums- und Arbeitsplatzmöglichkeiten hat, wirklich kaum verständlich. Da geht es schließlich um die wirtschaftliche Existenz von uns Deutschen.

von Ralf L.K. - am 23.11.2005 12:49

Re: 'die konformität der massenmedien in den usa'

Hallo,

ich kann die Klage über die "Konformität" der Medien in den USA einfach nicht nachvollziehen. Ich komme gerade wieder von einem Trip zurück: Wenn ich in Amerika die Zeitung aufschlage oder den Fernseher einschalte, erlebe ich oft Debatten, die in der Meinungsvielfalt und in der Tiefe weit über das hinausgehen, was man so in Old Europe erlebt.

"Die Medien sind gleichgeschaltet" - das ist doch ein typisches VTer-Argument, auch bei den Mondlügenspinnern, die damit erklären, warum ihre Ideen in den Medien kein grosses Echo finden. Und der oben von Cosa zitierte Noam Chomsky entwickelt sich mit zunehmenden Alter immer mehr zum Musterbeispiel eines VT. Dass er ein aussergewöhnlich schlauer Kopf und wohl ein guter Linguist ist, macht die Sache nur noch trauriger.

Gruss,

phil

von phil - am 26.11.2005 18:51
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