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Mondlandungs(f)lüge?
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Sonderlich, Dutch, AlfredK, Martina W., Max 2, Manfred_B, Don Rumata, Georg B. Mrozek, The Unknown

Halbwertzeit die Zweite!

Startbeitrag von Sonderlich am 28.01.2006 22:16

So, jetzt ist Sonderbar auch raus aus Wischis Keller! 77 Beiträge .... den letzten hat er ca. 15 Minuten überlebt! :-(

Der Sperrungsgrund war ein Beitrag zu zwei Artikeln vom "Meister" höchstselbst. Inhaltlich ging es um den Film von Wilfried Huismann "Rendevouz mit dem Tod: Kennedy und Castro" - hier also etwas OT, obwohl JFK ja nun einmal untrennbar mit der Mondlandung verknüpft ist.

Ich erlaube mir trotzdem meinen Beitrag hier nochmal zu posten, um einen Eindruck davon zu bewahren, wie Wisnewski mit fundierter Kritik an seiner unfundierten Kritik umgeht - zumal die Wortwahl keinesfalls "schlimmer" ist, als seine in den entsprechenden Artikeln. Sollte die Forumsleitung der Meinung sein, dieses "backup" gehöre hier nicht her, möge sie es bitte löschen - sollte es trotzdem stehen bleiben dürfen, würde ich mich freuen! Andernfalls kann ich auch noch eine Sicherung als pdf anbieten - von der ich aber nicht weiß, wie ich sie online stellen kann.

Das hier war mein Beitrag im Originalwortlaut:
( [www.gerhard-wisnewski.de]


Wisnewski und die selbstenthüllende Propaganda

Seit einigen Tagen dürfen wir auf "wisnewski.de" eine ungewöhnliche Polemik gegen einen Journalistenkollegen (den dreifachen Grimmepreisträger Wilfried Huismann) und gegen dessen jüngsten Film über das Kennedyattentat lesen:
Zitat

Kann ein Sender noch tiefer sinken? Mit der vom WDR mitproduzierten Dokumentation über den Mord an John F. Kennedy am 22. November 1963 "Rendezvous mit dem Tod: Kennedy und Castro" wärmt der WDR uralte Propaganda auf, an die sonst kein Mensch mehr glaubt, nicht einmal die USA selber. Von Anfang an wurde von den Drahtziehern des Kennedy-Attentats mit dem Sündenbock Lee Harvey Oswald versucht, eine Spur in Richtung Kuba zu legen, um die USA in einen Krieg gegen den Inselstaat zu treiben. Mit die einzigen, die noch darauf hereinfallen, sind der mitproduzierende WDR und der Autor Wilfried Huismann.

[www.gerhard-wisnewski.de]
Schon diese einleitenden Sätze müsste die von Wisnewski hoch geschätzte "arbeiterfotografie.com" eigentlich "Ein Feuerwerk der Dummheit und Geschichtslosigkeit" nennen ... wenn diese Seite aufrichtig argumentieren würde - dazu aber später mehr.

Natürlich kann und darf man sich darüber streiten, ob Huismanns Belege für die von ihm im fraglichen Film entwickelte These, Castro habe Kennedy durch Oswald ermorden lassen, ausreichend sind. Der Film enthält unschlüssige Details genug, welche zu einer Diskussion einladen würden, wie etwa die Frage, was denn mit dem Geld, welches Oswald angeblich gezahlt worden sein soll, geschah... oder die im Film aufgebrachte Behauptung, Oswald habe sich seinen Arbeitsplatz nach dem Kriterium ausgesucht, dass er an der späteren Fahrtroute Kennedys gelegen sei. Die Stelle im TSBD (Texas Schoolbook Deposity) hatte er sich aber nicht selbst ausgesucht sondern war ihm von Linnie Mae Randle vermittelt worden. Das war am 15. Oktober 1963. Die genaue Route des Präsidentenkonvoi wurde aber erst am 19. November 1963 in "The Dallas Time Herald" veröffentlicht. Das wäre z.B. ein lohnenswerter Diskussionspunkt gewesen.

Aber um solche Details geht es Wisnewski ersichtlich nicht. Er behauptet, die Geschichte von der kubanischen Schuld sei "uralte Propaganda" von den "Drahtziehern des Attentats", welche Wisnewski selbstverständlich lieber nicht benennt. Entweder weiß Wisnewski es nicht besser oder er möchte seine Leser bewusst irre führen - sicher ist aber, dass es NIEMALS eine offizielle Position der USA gab, welche Kuba oder die SU für das Attentat verantwortlich gemacht hätte. Die angebliche "Propaganda" ist möglicherweise eine Erfindung Wisnewskis, welche gut in sein Weltbild passen könnte.
Wenn Wisnewski der Meinung ist, dass diese Geschichte "kein Mensch glaubt", dann liegt das möglicherweise daran, dass von Beginn der Ermittlungen an alles unternommen wurde, um eine mögliche Beihilfe der SU und Kubas ausgeschlossen erscheinen zu lassen.
Bereits am 25.November - einem Tag nach dem Tod Oswalds, verfasste Nicholas deB. Katzenbach (Deputy Attorney General) ein Memorandum, welches verlangte, dass Spekulationen über eine kommunistische Verschwörung, sofort zu unterbinden seien.
( [history-matters.com] ). Auch die Warren-Commission klammerte diese Option aus ihren Ermittlungen weitestgehend aus. Hier drin den Grund zu finden, weshalb sich die Gerüchte um einen kubanischen Hintergrund nicht halten konnten, ist nahe liegend.
Wie Wisnewski aber darauf kommt, dass diese Tätervariante eine klassische Propaganda gewesen sei, weiß ich nicht. Aber weiß es Herr Wisnewski? Jedenfalls deutet alles darauf hin, dass das Gegenteil der Fall war.
Zitat

Nur eine Frage: warum kann man nicht einen Teil der 850.000 Euro Gebührengelder, die das Ganze gekostet hat, vom Pentagon zurückverlangen? Oder müssen deutsche Gebührenzahler jetzt schon Pentagon-Propaganda mitzahlen? Und zwar via WDR? Und reift Propaganda, sofern sie nur lange genug liegt, wie bester Käse schon wieder zur Enthüllung?

Ich weiß nicht, ob Wisnewski die Doku, über die er hier wettert, überhaupt gesehen hat - dazu aber später mehr.
Die Doku beschäftigte sich nicht nur mit der angeblichen kubanischen Verstrickung im Kennedy-Attentat sondern auch mit den möglichen Motiven der Kubaner, welche samt und sonders in in den amerikanischen Terror-Attacken gegen Kuba und Fidel Castro gefunden werden. Der Film gipfelt sogar in der Behauptung, dass sich Robert Kennedy selbst die Schuld am Tod seines Bruders gab, weil er Castro in entsprechender Weise provoziert gehabt hätte. Der Film sagt nichts anderes, als das da Gleiches mit Gleichem vergolten worden wäre .... was nun soll dabei dem Pentagon zum Vorteil gereichen? Ist für Wisnewski bereits jede Theorie, welche NICHT US-Amerika für ein Verbrechen verantwortlich macht, "Propaganda" des Pentagon? Kann ein Mensch wirklich so denken?

Apropos "denken": Wisnewski zählt in seinem Artikel die Punkte auf, welche angeblich die "Kuba-Connection" sinnlos erscheinen lassen würden:
Zitat

Oswald operierte aus der exilkubanischen (also ultrarechten) Szene in New Orleans heraus, kann also kein linker Kennedy-Hasser gewesen sein.

Diese Behauptung Wisnewskis ist nicht nachvollziehbar, zumal auch in dem von ihm angegangenen ARD-Film keinesfalls verschwiegen wird, dass Oswald den Kontakt zu Exil-Kubanern gesucht hat. Oswald hat am 5.August 1963 Carlos Bringuier, einem Anti-Castro-Aktivisten, seine Hilfe im Kampf gegen Castro angeboten. Bringuier hat - nach eigener Aussage - diese Hilfe abgelehnt. bereits am 9.August 1963, also 4 Tage nach dem Treffen, verteilt Oswald Flugblätter einer pro-Castro Organisation. Alles was wir haben, sind also diese 4Tage, zwischen dem Angebot an die Castro-Gegner und dem "Outing" als Castro-Freund und Wisnewski macht daraus ein "operieren aus der exilkubanischen (also ultrarechten) Szene heraus". Das ist nicht nur seltsam, das ist unfundiert! Mir ist bewusst, dass es auch Autoren gibt (z.B. Garrisson und Hopsicker), welche eine tiefere Verstrickung Oswalds in die exil-kubanische Szene propagiert haben. Sollte Wisnewski diese als Quellen für seine Behauptung nachträglich heranziehen, werde ich mir erlauben, diese ausführlich zu zerreissen.
Warum Oswald nicht den Kontakt zu Feinden Castros gesucht haben könnte, um diese auszuspionieren, darüber schweigt sich Wisnewski ebenfalls aus. Dabei ist diese Interpretation nicht zuletzt dadurch abgedeckt, dass sich Oswald niemals und zu keiner Zeit vorher zu "rechtem" Gedankengut bekannt hat, sondern, ganz im Gegenteil, seine marxistische Ideologie - öffentlich und privat - konsequent pflegte.
Zitat

Kennedy war bei seinem eigenen Generalstab und der exilkubanischen Szene als Linker verhaßt. Er kämpfte für die Gleichberechtigung der Schwarzen und für Bürgerrechte. Ein denkbar schlechtes Ziel für Castro.

Wisnewski macht es sich hier sehr einfach! Eigentlich sollte man von einem Politologen eine tiefergehende "Analyse" erwarten, zumal es vergleichbare Phänomene gibt: Joschka Fischer z.B. galt den grünen "Fundis" als ein Verräter und imperialistischer Kriegstreiber, während der gleiche Joschka Fischer von Leuten aus der CSU oder gar NPD als linker Steineschmeißer und "antideutscher Gutmensch" verurteilt wurde. "Links" und "rechts" sind eben eine Sache der Perspektive .... welche Wisnewski hier fehlt.
Witzigerweise war Kennedy weniger im Weg, als "Linker" zu gelten - im konservativen Amerika war es für ihn eine größere Belastung, Katholik zu sein. Sein Stellvertreter und Nachfolger, J.B.Johnson, setzte sich übrigens konsequenter für die Gleichstellung der Schwarzen und die Verbesse5rung der allgemeinen Lebensbedingungen ein, als Kennedy, welcher als Gouverneur selbst noch Truppen gegen aufgebrachte Bürger eingesetzt hatte. Das scheint Wisnewski entgangen zu sein oder er hat andere Gründe, es seinen Lesern vorzuenthalten.
Ebenfalls sollte ein Politologe in der Lage sein, abzuschätzen, dass für einen politischen Mord keinesfalls persönlicher "Hass" eine unausweichliche Grundmotivation sein muss. Ich glaube nicht, dass Kennedy Castro gehasst hat. Warum auch? Aber die charismatische Führungspersönlichkeit Castros war dem Politiker Kennedy im Weg, da dieses Gegenbild den us-amerikanischen Einfluss in Lateinamerika beeinflusste. Das war eine ausreichende Motivation für 8 Mordversuche und ein beispielloses Terror- und Sabotageprogramm gegen Kuba.
Gleichzeitig verstand es Kennedy, sich als liberalen und modernen Anführer der von ihm so genannten "freien Welt" zu positionieren, was ihm ebenfalls in Lateinamerika viele Sympathien einbrachte. Warum sollte diese Rolle Castro, der die Revolution aufs amerikanische Festland tragen wollte, kein Dorn im Auge gewesen sein? Ich bin davon überzeugt, dass ihm ein Gegner wie Johnson oder auch Nixon deutlich lieber gewesen wäre.
Zitat

Wie selbst in dem Film gezeigt wurde, bezeichnete der KGB Oswald gegenüber dem kubanischen Partnerdienst als instabil. Und diesem Mann sollen die Kubaner ein Attentat auf den Präsidenten ihres mächtigsten Feindes anvertraut haben?

Ich habe da auch meine Zweifel. Andererseits: Warum nicht? Was hätte denn passieren können? Was wäre passiert, wenn das Attentat gescheitert wäre? Wohl überhaupt nichts. Der Tod Kennedys war für Castro keine Frage des Überlebens. Und wer hätte einem verhafteten Oswald geglaubt, wenn er Castro als Auftraggeber benannt hätte? Niemand? Das ist anzunehmen! (siehe "Katzenbach-Memo")
Das Argument Wisnewskis ist also bei genauerer Betrachtung überhaupt keines.
Zitat

Kennedy stoppte sowohl die Invasion an der Schweinebucht als auch die gegen Kuba gerichtete "Operation Northwoods", schützte damit Castro und machte sich so seinen eigenen Generalstab zum Todfeind. Kennedy ermorden zu lassen, wäre aus Sicht Castros reiner Selbstmord gewesen.

Wisnewski verkürzt hier Geschichte bis zur Unkenntlichkeit!
Die Invasion an der Schweinebucht wurde von Kennedy nicht gestoppt! Sie scheiterte einfach! Der Plan (den Kennedy mitgetragen hat) sah vor, dass eine Invasionstruppe aus Exilkubanern einen Brückenkopf bildet, Castro für abgesetzt erklärt, die Exilregierung ins Land ruft, welche dann militärische Unterstützung von den USA hätte erbitten können. Der Plan war genau in dieser Weise gefaßt, weil auf diese Weise dem Völkerrecht gerade noch entsprochen worden wäre, wenn auch sehr halsbrecherisch.
Dieser Plan scheiterte aber und endete in einem Fiasko. Teile der CIA vertraten die Ansicht, dass die amerikanische Luftwaffe den kubanischen Invasionstruppen zur Hilfe kommen sollte, was aber einen Krieg der USA gegen Kuba gleichgekommen wäre. Dass Kennedy diesem Begehren nicht entsprach, hat nichts damit zu tun, dass er Castro hätte "schützen" wollen, wie Wisnewski behauptet. Eine offene Aggression ohne die geringste rechtliche Handhabe hätte den USA politisch mehr geschadet, als die Niederlage in der Schweinebucht hinzunehmen.
Man kann auch nicht sagen, Wisnewskis Steckenpferd "Operation Northwoods" wäre von Kennedy "gestoppt" worden. Es gab sie nämlich nie. "Operation Northwood" war nicht einmal ein Plan - es war ein Planspiel innerhalb der Überlegungen, wie gegen Castro vorgegangen werden könnte. Dieses Planspiel angefordert hatte Kennedy. "Northwood" bildete in dem Katalog der Möglichkeiten ein Extrem und wurde von Kennedy - zugunsten der "Operation Mongoose" verworfen. "Mongoose" nannte sich das Szenario, durch terroristische Anschläge das Castro-Regime soweit zu destabilisieren, bis es seine Macht verliert. "Northwood" wurde nicht verworfen, weil Kennedy Castro schützen wollte, sondern weil es ein durch und durch bescheuertes und umständliches Szenario war, welches sofort aufgeflogen wäre. Dadurch wurde Kennedy nicht für "seinen eigenen Generalstab zum Todfeind", wie Wisnewski erklärt. Die "nationale Schande" des Schweinebuchtdesasters wurde ihm massiv vorgeworfen, das ist richtig. Es ist aber nicht bekannt, das Operationspläne wie "Northwood" irgendwo im Pentagon eine nennenswerte Mehrheit bekommen hätte.
Zitat

Kennedy wurde abgelöst von den reaktionären US-Politikern Johnson und Ford sowie Castros (und Kennedys!) Intimfeind und Kommiefresser Nixon - und das soll Castro nicht bedacht haben?

Kennedy wurde weder von Ford, noch von Nixon abgelöst. Sein Nachfolger war nur und ausschließlich J.B.Johnson. Weder Nixon noch Ford standen 1964 zur Wahl - letzterer wußte wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal, dass er jemals zur Wahl stehen würde. Und Johnson als "reaktionär" zu bezeichnen und gleichzeitig zu suggerieren, es würde zwangsläufig einen grundlegenden Unterschied zwischen Johnsons und Kennedys Politik geben, zeugt von einer Ahnungslosigkeit, welche noch nicht einmal L.H.Oswald geteilt hat, welcher am 23.11.1963 gegenüber Capt. Will Fritz von der Dallas-Police sagte:
Zitat

Since the President was killed, someone else would take his place, perhaps Vice-President Johnson. His views about Cuba would probably be largely the same as those of President Kennedy.
und damit völlig recht hatte.
Als Nixon 1968 gewählt wurde, hätte J.F.Kennedy sowieso nicht mehr als Gegenkandidat zur Verfügung gestanden - falls er überhaupt 1964 wiedergwählt worden wäre.
Was soll ein Castro da also "nicht bedacht" haben, Herr Wisnewski? Das ist doch völliger Unsinn, was Sie da erzählen.
Zitat

Die kriminalistischen Beweise schließen Oswald aus. Während sich dieser hinter Kennedy befand, kam der tödliche Schuß von vorne. U.a.

Wisnewskis "U.a." ist möglicherweise ein Hinweis auf seine nicht vorhandene Sachkenntnis in diesem Punkt. Es gibt nicht einen einzigen "kriminalistischen Beweis" dafür, dass der tödliche Schuss NICHT von Hinten kam. Es gibt eine Reihe harter Fakten, die beweisen können, dass der tödliche Schuss (und auch die sog. "magische Kugel") genau aus dem Fenster abgefeuert wurde, welches als das "Oswald-Fenster" berühmt geworden ist.
Was es gibt sind Spekulationen, dass der dritte Schuss von der Seite traf oder zwei Schüsse gleichzeitig Kennedys Kopf trafen. Keiner dieser Spekulationen ist es in über 40 Jahren gelungen, ein halbwegs glaubwürdiges Szenarion aufzubauen, geschweigen denn diesen Treffer von der Seite zu beweisen. Wisnewskis Behauptung fußt einzig auf dem, was er gerne als "Wahrheit" annehmen möchte, unabhängig von beweisbaren Fakten.
Wenn ein Interesse besteht, die unterschiedlichen Theorien zum Kopftreffer zu diskutieren, bin ich dazu bereit. Ich sehe mich in der Lage, mit dem existierenden Material (Zapruderfilm, Röntgenbilder usw.) zu beweisen, dass der Treffer von hinten kam. An dieser Stelle verzichte ich aus Platzgründen darauf und stelle nur fest:
Wisnewskis Behauptung ist haltlos.
Zitat

Die mexikanische Spur ist gar keine, denn der angeblich in der kubanischen Botschaft gesichtete Oswald war ein Namens-Doppelgänger, der die Aufgabe hatte, die Spur in Richtung Kuba zu legen. Zeugen in Mexiko City beschrieben Oswald ganz anders, als den Oswald, der in Dallas festgenommen wurde. Leider hat Huismann glatt vergessen, dies zu erwähnen.

Hier wird eine Behauptung aufgestellt, welche sich nicht mit den angebrachten Argumenten absichern läßt. Richtig ist, dass es Zeugenaussagen gibt, die Oswald anders beschreiben und es gibt auch Fotos, die jemanden zeigen, der Oswald sein soll, aber nicht ist. Es gibt aber ebenfalls zahlreiche Zeugen, die Oswald in Mexiko als genau den Oswald erkannt haben, welcher später auf Kennedy geschossen haben soll. Huismann benannte in seinem Film nicht wenige davon. Hätte er erwähnen sollen, dass es auch widersprüchliche Aussagen gibt? Ja, das hätte er tun sollen. Aber gerade jemand wie Wisnewski sollte doch etwas Verständnis dafür aufbringen, dass Huismann seine Theorie "sauber" halten wollte, zumal die von ihm gebrachten Zeugen recht eindeutig in ihrer Aussage sind.
Was aber überhaupt nicht statthaft ist, ist das, was Wisnewski hier betreibt: Aus ein paar Zeugen, die Oswald nicht wiedererkannt haben, bastelt er flugs einen Doppelgänger, dem er sogar eine Aufgabe (Spur nach Kuba legen) zuspricht - und es ist ihm dabei völlig egal, dass genau diese angeblich gelegte Spur in den folgenden Ermittlungen gemieden wird, wie vom Teufel das Weihwasser ... oder mit Wisnewskis Worten gesprochen: eine solche Spur zu legen wäre völlig sinnlos gewesen.
Zitat

Die Behörde, die dagegen immer noch massive Schwierigkeiten mit dem Kennedy-Attentat hat, ist das Pentagon. Das Pentagon suchte Vorwände für einen Krieg und schmiedete Invasionspläne gegen Kuba, die von Kennedy vereitelt wurden. Es ist daher sehr verwunderlich, die Pentagon-genehme Version nun als WDR-Film wiederzufinden.

Vor über 40 Jahren suchte das Pentagon zusammen mit Kennedy einen Grund, Kuba zu überfallen. Kennedy hat da überhaupt nichts vereitelt, er war der Auftraggeber. Wer so etwas behauptet, hat seinen politischen Sachverstand eingebüßt. Die Huismann-Dokumentation hat Mängel, aber sie ist bestimmt keine "Pentagon-Version"! Für einen Kriegsgrund taugt die Doku nämlich nicht! Die Gründe, die Castro bewogen haben sollen, Kennedy zu ermorden, sind nämlich ausschließlich eine Reaktion auf amerikanische Politik - sowohl die von Kennedy als auch die des Pentagon. Die in der Doku aufgezählten Verbrechen GEGEN Castro und GEGEN Kuba schließen die Ermordung Kennedys als Kriegsgrund aus.

Welche "Schwierigkeiten" es nun sein sollen, welche das Pentagon mit dem Attentat immer noch haben soll, geht aus der Behauptung Wisnewskis nicht hervor, denn eigentlich hätte man erwarten sollen, dass das Ableben Kennedys die behaupteten "Schwierigkeiten" des Pentagon gelöst hätte. Dabei fällt aber etwas ganz anderes ins Auge: Nach dem Tod Kennedys gab es KEINE Invasion Kubas - es gab auch keine vorgeschobenen Kriegsgründe. Was also hätte das Pentagon - wenn es denn der "Hintermann" des Attentats gewesen wäre, nun für einen Nutzen aus der Tat gezogen? Gar keinen? Stimmt! ... eine Tat ohne Nutzen - wie war das noch mit dem "cui bono?"

Die Frage ist schließlich: was will Wisnewski mit diesem windigen Beitrag? Will er die Wahrheit aufdecken und hat nur nicht die Mittel dazu?

Das darf bezweifelt werden, wenn man seinen jüngsten Beitrag vom 26.01.2006 mit dem Titel:
Kennedy-Doku: Rendezvous mit dem Blödsinn
[www.gerhard-wisnewski.de]
liest.

Hier greift Wisnewski einen Artikel aus "arbeiterfotografie.com" auf, den er sich mit folgenden Worten zu eigen macht:
Zitat

Es ist immer wieder das Verdienst von arbeiterfotografie.com, genau hinzusehen, und zwar auch im optischen Sinne.

Was Wisnewski unter "genau hinsehen" versteht, wird in einer Weise deutlich gemacht, welche an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten ist:
Zitat

Zum Beispiel blendet ARD-Autor Huismann zu Bildern, die Kennedys Wagenkolonne kurz vor seiner Ermordung zeigen, die Uhrzeit "13.00 Uhr" ein. Leider war Kennedy um diese Zeit bereits eine halbe Stunde tot. Und dafür gibt die ARD 850.000 Euro aus, etwa das Zehnfache dessen, was andere Dokumentationen kosten.

Zunächst einmal muß natürlich korrigiert werden, dass die ARD keinesfalls diese 850.000¤ aufgebracht haben, sondern den Film gemeinsam mit der japanischen Fernsehanstalt NHK und einigen Filmförderungen finanziert. Das zu vergessen zu erwähnen ist natürlich eine Kleinigkeit und kann ja mal vorkommen.
Was aber hat es mit der eingeblendeten Uhrzeit "13:00" auf sich?

Zitat

Laut medienmagazin.de hat Autor Huismann fünf Jahre lang für die Doku recherchiert. Für die Recherche von ein paar Uhrzeiten war da offenbar keine Zeit.

Wer das liest, kann nur zu einem Schluss kommen: weder der Autor von arbeiterfotografie.com, noch Gerhard Wisnewski haben den Film gesehen - oder sie wollen mit unlauteren Mitteln Huismann verunglimpfen und ihre Leser verkohlen. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.
Warum? Deshalb: während die Filmaufnahmen von der Wagenkolonne gezeigt werden, wird ein Telephonat eingespielt, welches angeblich um 14:00 mit der kubanischen Botschaft geführt worden sein soll und mitgeschnitten wurde. In diesem Telefonat unterhalten sich zwei weibliche Stimmen auf spanisch miteinander. Hierbei setzt die eine Stimme die andere von dem Attentat auf Kennedy in Kenntnis. Dieser spanische Text wird in einem Untertitel deutsch übersetzt eingeblendet. Auf die Frage, wann das Attentat geschehen sei, erfolgt die Antwort "a las trece hora" (so um 13:00 Uhr) - eingeblendet im Film die Übersetzung:
"Um 13:00 Uhr"
Obwohl es für den Betrachter des Films EINDEUTIG war, dass sich der eingeblendete Text auf den gesprochenen Text und nicht auf die Bilder bezog, könnte man ja unterstellen, das Wisnewski oder arbeiterfotografie.com da etwas mißverstanden habe ... aber die nächsten Zeilen schon zeigen überdeutlich auf, dass absichtlich Desinformation und Verleumdung betrieben wurde:
Zitat

Für die Recherche von ein paar Uhrzeiten war da offenbar keine Zeit. Auch nicht für die Recherche anderer, primitiver Fakten: Im weiteren sendet Autor Huismann ein dubioses Telefonat, in dem sich Kubaner angeblich über "drei Kopfschüsse" bei Kennedy freuen.

Die Autoren haben also mitbekommen, dass da ein Telefonat gesendet wurde - die Angabe "Im weiteren" soll aber verschleiern, dass dieses Telefonat bereits die ganze Zeit - also auch bei den vorhergehenden Bildern (und Einblendungen) zu hören ist. Am 22.11.63 um 14:00 Uhr war der Öffentlichkeit übrigens gerade bekannt geworden, dass Kennedy um 13:00 Uhr (offiziell) verstorben ist, mehrere Schüsse auf ihn abgegeben worden sind und er am Kopf getroffen wurde. Bei den live-gesendeten Zeugeninterviews wurde häufig von "drei Schüssen" gesprochen. Das also jemand in einem Telefonat zu diesem Zeitpunkt und mit diesen Informationen äußert, Kennedy wäre um 13:00 Uhr mit drei Kugeln in den Kopf getötet worden, ist nicht außerhalb der allgemeinen Lebenserfahrung.
Es ist nur eine Randnotiz, dass sich die beiden spanisch sprechenden Personen nicht nur "angeblich" freuen - sie freuen sich offensichtlich! Wenn schon, dann hätte Wisnewski von einem "angeblichen" Telefonat sprechen müssen ... oder bedeutet der verweis auf die angebliche Freude, dass Wisnewski nicht weiß, was da zu hören war, weil er den Film, welchen er hier zu verreißen versucht, überhaupt nicht gesehen hat? Wäre das wirklich möglich?
Aber weiter mit dem dubiosen Artikel:
Zitat

Dummerweise (für die Doku) erhielt Kennedy nie drei Kopfschüsse, nicht mal die Warren-Kommission verstieg sich zu einer solchen Theorie. Naja, in fünf Jahren kann man ja nicht jedem Detail nachgehen.

Wisnewski schreibt selbst, dass da ein Telefonat gesendet wurde. In diesem Telefonat wurde geäußert: "Drei Kopfschüsse! - Perfekt". Und das wurde auch so als Übersetzung des zeitgleich zu hörenden Tonbandes eingeblendet:

Sachlich ist da kein Fehler in der Übersetzung zu entdecken, zumal nicht die telefonisch geäußerte Vermutung über die Trefferzahl, Kern des Telefonats war, sondern die dort geäußerte Freude über den Tod Kennedys.
Es ging auch nicht darum, hier diesen Stimmen irgendwelche (fälschlichen) Insiderkenntnisse zu unterstellen oder gar aufgrund dieses Gesprächs eine kriminalistische Einschätzung vorzunehmen.
Weshalb Wisnewski nun meint, Huismann habe automatisch mit der Aufnahme des Telefonats in seine Sendung die dort zu hörenden Äußerungen sich zu eigen gemacht, ist völlig unverständlich.... es sei denn, er möchte etwas - über den Umweg Huismann und durch Verdrehung von Tatsachen sowie Verfälschung von Inhalten - gegen seinen alten Auftraggeber WDR zum Unterleibstritt ausholen.
Zitat

Angesichts von solch massivem Pfusch ist man geneigt, dem kubanischen Parlamentspräsidenten Ricardo Alarcón zuzustimmen, der laut derStandard.at sagte, der Film verdiene nichts anderes, als "auf der Müllhalde zu landen". Es sei bedauerlich, daß in Deutschland "Dummheiten dieses Kalibers" in Umlauf kämen.

Wie gezeigt, gab es da keinen "massiven Pfusch", wo Wisnewski ihn hinprojeziert haben wollte. Alarcón muss also etwas anderes gemeint haben! Nur was? Das zu erfahren wäre hilfreicher, als die bloße Feststellung, dass Alarcón den Film nicht gut fand. Möglicherweise kennt er ja noch mehr Dummheiten, die in Deutschland in Umlauf gekommen sind? Es gibt da ja einiges und Wisnewski hat vieles dazu beigetragen.
Zitat

Die Frage ist nur: wieso wurde der Film überhaupt produziert? Ist es etwa richtig, was der kubanische Präsident Fidel Castro laut derStandard.at sagte? Nämlich, daß der Film eine "Auftragsarbeit der CIA" gewesen sei? Castro über Huismann: "Man muss sehen, was das für ein schräger Vogel ist, wo er herkommt und wer ihn bezahlt".

Letztere Antwort kennen wir leider: der deutsche Gebührenzahler. Mögliche Hintermänner des wachsweichen Streifens können denn auch zufrieden sein: Die Quote ist aus deren Blickwinkel ohnehin nebensächlich, die Propaganda zahlten die deutschen Fernsehzuschauer, und der Käse ist solange ein Erfolg, solange er weltweit Schlagzeilen macht. Und das tat er ja denn auch.

Schade und traurig für Wisnewski, dass er sogar an seiner eigenen Polemik scheitert! Während Castro nämlich sagt: "Das ist eine CIA-Auftragsarbeit!" und dann meint, man könne es beweisen, indem man schaut, wo Huismann herkommt und wer ihn bezahlt, entlastet Wisnewski unwollentlich sofort, indem er den wahren "Hintermann" und "Zahlmeister" meint zu benennen: Der deutsche Gebührenzahler soll es sein, nicht die CIA! Und nicht einmal das stimmt, wie gezeigt....

Nun noch wie versprochen ein Wort zu: [www.arbeiterfotografie.com]

Arbeiterfotografie.com zitiert Wisnewski – Wisnewski zitiert arbeiterfotografie.com. Bei dieser Art journalistischem „Inzest“ kann natürlich kaum etwas gutes entstehen – und entsteht auch nicht, wie bisher schon aufgezeigt.
Schauen wir uns aber trotzdem den Artikel auf arbeiterfotografie.com einmal an:

Als erstes wird „Mike Ruppert“ als angeblicher Experte eingeführt:
Zitat

Eine von mehreren Kugeln trifft den Kopf von John F. Kennedy - von vorne, sein Kopf wird nach hinten geschleudert - sein angeblicher Mörder, Lee Harvey Oswald, soll aber aus einer ganz anderen Richtung geschossen haben - die Theorie von der magischen Kugel ist geboren. .

Und schon hat sich dieser „Experte“ aus dem Rennen geschossen! Die sog. „magische Kugel“ hat natürlich überhaupt nichts mit dem Kopfschuss zu tun. Das angebliche „nach hinten geschleudert werden“ Kennedys wurde schon oft und eindrucksvoll erklärt – niemals aber mit der magischen Kugel.

Arbeiterfotografie lässt sich folgenden darüber aus, dass Huismann nicht davon hätte ausgehen dürfen, Oswald sei der Täter gewesen, weil eben der Zapruderfilm genau zeigen würde, das die Kugel von vorne kam. Das diese These nicht nur umstritten sondern auch schon lange widerlegt ist, erfahren wir auf dieser Seite nicht. Wir erfahren aber – neben dem Unsinn, den Wisnewski abkopiert hatte –was der Autor für Realität, wen für eine Autorität hält:
Zitat

Oliver Stone go home - jetzt kommt Wilfried Huismann

Der Film von Wilfried Huismann stellt sich gegen Oliver Stones berühmten Film 'JFK'. Er versucht sich dagegen zu behaupten, indem er wesentliche Fragen ausspart:


Und hat dabei überhaupt nicht mitbekommen, dass der Stone-Film ein „Spielfilm“ war, der es sich erlaubte, an den Fakten gehörig rumzubiegen um auf eine anständige Verschwörungstheorie zu kommen.
Es wird für den Autor schwer werden – außer vielleicht „Ruppert“ –einen nennenswerten JFK-Experten benennen zu können, welcher den Film „JFK-Tatort Dallas“ ernster nimmt, als etwa das „Kettensägenmassaker“ . Huismann stellt sich ganz sicher nicht gegen Stone, denn dann hätte er vermutlich ebenfalls einen Spielfilm gedreht.
Oliver Stones – wirklich gut gemachte – Fiktion wurde als „Doku-Spielfilm“ schon lange von anderen auseinandergenommen:
[mcadams.posc.mu.edu]

Komisch dass das von arbeiterfotografie.com verschwiegen wird!
Zuletzt wurde in der N24-Doku „Das Kennedy-Attentat - Neue Erkenntnisse“ mit der Legende des zweiten Schützen aufgeräumt... warum hätte Huismann das jetzt noch einmal erledigen sollen?

Ein Wort noch zu diesem Punkt:
Zitat

Ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, der sich mit Mordfällen befaßt (Select Commitee on Assassinations), kommt 1979 nach zweijährigen Untersuchungen zum Ergebnis, daß die These von Oswald als Einzeltäter falsch ist

Es wäre schon gewesen, wenn der Autor noch kurz angerissen hätte, aufgrund welcher Beweise das HSCA zu dieser Erkenntnis gelangt ist ... ich hole das hier mal kurz nach:
Das HSCA hat bis kurz vor Schluss ihrer Sitzungen keine Beweise für einen weiteren Täter als Oswald gefunden (auch nicht in dem Zapruderfilm!). Der Bericht war fast schon fertig verfasst, da traf eine Analyse von einem Tonband ein, welches angeblich die fraglichen Schüsse aufgezeichnet hatte und zu dem Schluss kam, dass es zu dem dritten Schuss – fast zeitgleich – noch einen vierten Schuss gab, welcher aus der Richtung des berühmten Grassy-Knoll gekommen sein soll. Diese Untersuchung stimmte die Kommission in ihrem Urteil um. Da aber ansonsten keine5rlei Beweise gefunden wurden, wer da wann mit wem usw., formulierte das der Abschlussbericht so, dass Kennedy Opfer einer Konspiration geworden ist, über deren Hintermänner und Mittäter keine Erkenntnisse mehr erzielt werden können.
Es wäre jetzt auch noch seriös gewesen, darauf hinzuweisen, dass genau diese Untersuchung mehrfach widerlegt worden ist. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die Quelle der Aufnahme nicht einmal in der Nähe der Schüsse war und die Aufnahme selbst erst eine Minute nach den Schüssen beginnt. Demnach wäre das Ergebnis des HSCA hinfällig, weil es sich ausschließlich auf diese Untersuchung stützt.
Mehr dazu hier:
[history-matters.com]
[mcadams.posc.mu.edu]

Mein Urteil zu dem Film:
Huismanns Versuch, eine Verstrickung Castros in das Attentat nachzuzeichnen, ist der bisher überzeugendste in diese Richtung. Das kann aber nicht darüber wegtäuschen, dass es auch ihm nicht gelungen ist, seine Beweise so zu präsentieren, dass keine Zweifel offen bleiben. Ganz im Gegenteil: einige Details scheinen unstimmig und das Beweismaterial ist sehr dünn.
Nicht aufgegriffen hat er den Faden, dass Kuba zwar gewusst haben konnte, was Oswald vorhatte und dieses billigend in Kauf nahm, aber nichts zu einem Gelingen beitrug. Dabei wäre diese These durch die Fakten noch am ehesten abgedeckt.
Zu der geäußerten Kritik an Huismann bleibt unterm Strich nur zu sagen: Es ist „verdienstvoller“, bei einem solchen Film nicht nur „genau hinzusehen, und zwar auch im optischen Sinne“, sondern auch zuzuhören und Wort UND Bild erfolgreich zusammen zu bringen.

Mit freundlichen Grüssen,
Sonderbar

edit: quote-tag repariert

Antworten:

Sonderlich schrieb über:


Hurrah - da schimpft ein Esel den anderen für lange Ohren aus...
(natürlich meine ich nicht Dich, Sonderlich!)

Inhaltlich geh ich hier bewußt nicht weiter darauf ein. Allerdings wird mir so langsam der Bedarf nach einem OT-Board immer deutlicher.

Martina



von Martina W. - am 28.01.2006 23:57
Höchst interessant aber auch schade, Sonderlich, so fundiert und ausführlich - aber wahrscheinlich gerade deswegen gelöscht.
Na denn, vielleicht erkennt man sich ja dort wieder ;-)


Martina schrieb:
Zitat

Inhaltlich geh ich hier bewußt nicht weiter darauf ein. Allerdings wird mir so langsam der Bedarf nach einem OT-Board immer deutlicher.

Das wäre doch mal eine Aktion. Ich glaube, es würde ein großer Erfolg.

Viele Grüße

von Georg B. Mrozek - am 29.01.2006 07:48

Das ist ungeheuerlich ...

... gab´s denn noch irgendwelche Reaktionen auf Deinen Beitrag oder wurde er einfach kommentarlos gelöscht?

Viele Grüße, Dutch

von Dutch - am 29.01.2006 13:26

Re: Das ist ungeheuerlich ...

@ Martina W.
Zitat

Hurrah - da schimpft ein Esel den anderen für lange Ohren
aus...
(natürlich meine ich nicht Dich, Sonderlich!)

Puh, da b in ich aber erleichtert! ;) Ich dachte schon...

@ Georg B. Mrozek
Zitat

Höchst interessant aber auch schade, Sonderlich, so fundiert und ausführlich - aber wahrscheinlich gerade deswegen gelöscht.
Na denn, vielleicht erkennt man sich ja dort wieder

Dankeschön - das mit dem Wiedererkennen werde ich mir aber noch gut überlegen! Nach über 2 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in Wischis Klappse habe ich etwas die Motivation verloren. Eigentlich möchte ich jetzt gerne in den virtuellen Wischi-Ruhestand gehen.... es sei denn, es folgt doch noch das von mir heiß ersehnte Wischi-Buch: "Operation Kennedy - Lügen am Grabstein" ... oder so. :)

Ich halte den Kennedyfall für die Mutter aller populären Verschwörungstheorien. Er wird ununterbrochen als Begründung herbeigezerrt, weshalb "den Amis" nicht zu trauen sei ("die" bringen ihren eigenen Präsidenten um - deshalb ist davon auszugehen, dass derenm Präsident ständig und immer lügt! ;) ) ... aber nur die wenigsten VTler wissen überhaupt, welche "offizielle Theorie" sie da überhaupt angreifen. Wischi hat erkennbar ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG - aber eine unerschütterliche Meinung ...

@ Dutch
Zitat

... gab´s denn noch irgendwelche Reaktionen auf Deinen Beitrag oder wurde er einfach kommentarlos gelöscht?

Nein, es gab keine Reaktionen - auch keine mail oder ähnliches. Der Beitrag wurde kommentarlos gelöscht und ich bin umgehend gesperrt worden. Die Geschwindigkeit, in welcher das geschah, war sogar für mich überraschend. Zwischen Posting und Sperrung lag ungefähr die Zeitspanne, die vergeht, um den Beitrag einmal zu lesen. Ich hatte fast den Eindruck, dass der Kettenhund so etwas wie eine Alarmglocke an seinem Rechner hatte, die schrillt, wenn ein Beitrag von mir erscheint. Oder es war Zufall, dass er sofort nach Erscheinen meinen Beitrag gelesen hat...
Bezeichnender aber ist, dass die Artikel von Wischnewski
[www.gerhard-wisnewski.de]
und
[www.gerhard-wisnewski.de]
noch immer und unverändert an ihren Plätzen zu finden sind. Und dass, obwohl ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass sie nicht nur inhaltlich falsch sind, sondern regelrecht verleumderisch Lügen verbreiten.
So viel zu dem Thema: Die böse Absicht eines Wischnewskis!

@ all
Vielen Dank für den im Wischi-Forum geäußerten Beistand bzgl. des Todes meiner Mutter und der überheblichen "Ferndiagnose" des Users "Wolle". Hat mich wirklich gefreut!

Viele liebe Grüsse,
Sonderlich

von Sonderlich - am 29.01.2006 14:00

OT: Warum tun wir das ?

Hallo Sonderlich,
nachdem die letzte Diskussion bei Wishi so scheußlich entgleist ist (sorry) hatte ich mal wieder die Schnauze voll von der Posterei. Warum verschwenden wir Zeit und Kraft, irgendwelchen Spinnern eine Wahrheit nahezubringen, die diese gar nicht wahrhaben wollen ?

Was nützen den Deine ausgefeilten Vorträge ? Ich persönlich finde sie zwar sehr lehrreich, gehören aber vermutlich nicht zur angepeilten Zielgruppe.

Mir ist ein Rätsel, was in den Köpfen von GW, Zeitmaschine , Marco und den anderen Spinnern vorgeht (alle gemäßigten Skeptiker scheinen das Forum verlassen zu haben - dürfen 'wir' OTler das als Erfolg verbuchen?) Wir werden dieses Rätsel aber nicht klären.

Es hat sich ja leider mal wieder gezeigt, daß selbst der Verbrecher (sic) H. noch unkritische Bewunderer hat. Und daß man sich beim Argumentieren mit denen höchstens eine blutige Nase holt.


Wie gesagt: ich empfinde die Posterei meist als Laster.
Reine Lust am Belehren - denke ich manchmal über mich. Klingt nicht nach edlen Motiven.
Oder Freude am Schlagabtausch. Dein "Avatar" scheint den Volltreffer zu symbolisieren, den man seinem Gegner manchmal (!) verpassen kann.
Aber: KO wird er dadurch nie gehen.. Vielleicht braucht er uns sogar für seine Legitimation..

Gruß D.S.

von Don Rumata - am 29.01.2006 16:34

Re: OT: Warum tun wir das ?

Hallo Don Rumata,

also ich denke es macht Sinn zu schreiben, schon alleine um diesen Unsinn, der dort verbreitet wird, nicht als unwidersprochene Wahrheit dastehen zu lassen. Immerhin sehen so Zweifler, nicht alle Zweifler sind dumm oder extrem, die sich nicht sicher sind, auch die andere Seite und deren Argumentationen, wenn auch oft gelöscht wird, so bleibt immer auch einiges stehen.

Zitat

alle gemäßigten Skeptiker scheinen das Forum verlassen zu haben - dürfen 'wir' OTler das als Erfolg verbuchen?


Möglicherweise ja, was dann gut wäre, aber wirklich beurteilen kann man es nicht. Aber was soll es, ich werde weiter machen, schon weil es einfach lustig ist, was die da manchmal als Begründung oder Täuschung darstellen.

Alfred

von AlfredK - am 29.01.2006 17:38

Re: OT: Warum tun wir das ?

AlfredK schrieb:

Zitat

[...] schon weil es einfach lustig ist, was die da
manchmal als Begründung oder Täuschung darstellen.

Klassisch.
Aus [mcadams.posc.mu.edu] (Robins und Post: "Political Paranoia as Cinematic Motif: Stone's 'JFK'", Hervorhebung von mir):
"If evidence appears that refutes the conspiracy, the suppliers of the discrediting material will themselves be accused of being part of the conspiracy. The paranoid explanatory system is a closed one. Only confirmatory evidence is accepted. Contradictions are dismissed as being naive or, more likely, part of the conspiracy itself."

Schöne Seite, lohnt sich zu lesen.

Martina



von Martina W. - am 29.01.2006 17:52

Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Ich selbst war anfangs den 9/11-Verschwörungstheorien durchaus zugeneigt. Dass dem nun nicht mehr so ist, ist nicht zuletzt Menschen wie Sonderlich zu verdanken!

Grüße, Dutch

von Dutch - am 29.01.2006 18:05

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Hallo Dutch,

dann bist du z.B. eines der besten Beispiele, warum es sich immer weiter lohnt, dort zu schreiben, egal nun, ob es um JFK oder die Mondlandungen dreht.

Alfred

von AlfredK - am 29.01.2006 18:13

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Dutch schrieb:

Zitat

Ich selbst war anfangs den 9/11-Verschwörungstheorien
durchaus zugeneigt. Dass dem nun nicht mehr so ist, ist nicht
zuletzt Menschen wie Sonderlich zu verdanken!

Grüße, Dutch


WOW!!

Danke, Dutch! Ich bin echt bewegt! :)

Ich werde mir - allein auf Grund Deines Postings - nochmal überlegen, ob ein Ruhestand bereits angemessen ist!

Das ist tatsächlich das erste Feedback, welches mir zeigt, dass Mühe lohnen kann! Nochmals meinen Dank dafür!
Ich plane aber gerade eine Seite, welche sich ausschließlich mit den wilden Wahrheitsverdrehungen von Wisnewski und Bröckers beschäftigen wird .. insofern würde mir eine Pause bei Wischi - so oder so -gut tun, denn jenes Vorhaben ist Zeitaufwendig genug .... und ich mag nicht versprechen, aufalle Aspekte einzugehen, welcjhe Wischi fortlaufend ins Rennen wirft.
Ich glaube, die über 1000 Beiträge, auf welche meine verschiedenen Pseudonyme bei Wischi kommen, sind als Dienst ander Öffentlichkeit genug.
Wischis jüngstes "Werk "("Lügen im Weltraum") hat kompetentere Kritiker auf den Plan gerufen, als ich einer sein kann. Ich werde mich daher beruhigt zurück ziehen können um die Ruhe zu gewinnen,die Summe Wisnewskischer Lügen zu sammeln und kommentiert "online"zu stellen!


Trotzdem nocheinmal: wenn es mir gelungen sein sollte, auch nur Dich allein davon zu überzeugen, dass es immer einen breiteren Horizont gibt, als es Demagogen wie Wischi einzureden versuchen, dann war meine Arbeit nicht umsonst!
Wenn dabei gleichzeitig noch hängengeblieben ist,; dass es sehrwohl so ertwas wie Verschwörungen gibt (siehe"Gladio"), dann aknn ich mich zufrieden zurück lehnen!

In diesem Sinne:

Beste und liebe Grüsse,
Sonderlich

von Sonderlich - am 29.01.2006 19:13

Bericht online gelesen

@Sonderlich / Sonderbar

Bin einer der wenigen (glücklichen) der Deinen Bericht im Forum von Wischnewski gelesen hat (und zwar ganz). Ich kann zwar Deiner Meinung bzgl. Schussverlauf nicht beistimmen und kann Deine Ausführungen (z.B. Uhrzeiteinblendung) nicht nachprüfen, da ich meine Videokopie des Beitrages schon wieder gelöscht habe, die Zensur Deines Beitrages kann ich trotzdem nicht gut heißen.

Bestätige Dir hier aber gerne, dass dieser Beitrag bei Wisnewski in dieser Form online war.

The Unknown

P.S. Der Huismann-Beitrag ist in meinen Augen trotzdem ein schlimmes Machwerk, Deine Kritik am Wisnewski-Artikel scheint aber berechtigt, zumindest diskussionswürdig.

von The Unknown - am 29.01.2006 19:24

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Wieso schämst du dich dafür? Es ist nicht schlimm einen Fehler zu begehen, schlimm ist nur, wenn man trotz Belehrungen nicht daraus lernt und den Fehler immer wieder macht!

Gruß Manfred

von Manfred_B - am 30.01.2006 02:54

update!

Wisnewski hat übrigens seinen Artikel gestern massiv verändert:
[www.gerhard-wisnewski.de]

Außerdem hat er auf meinen Beitrag geantwortet, welchen ich als "Kommentar" nochmal eingeschmuggelt hatte.
Seltsam, dass er in seinem Kommentar bestreitet, meinen Beitrag gelöscht zu haben und ihn "hier auch gerne stehen" läßt - ich aber weiterhin aus seinem Forum ausgesperrt bleibe....
[www.gerhard-wisnewski.de]
Muss man wahrscheinlich nicht verstehen ...

Viele Grüsse,
Sonderlich

von Sonderlich - am 30.01.2006 10:49

Re: update!

Hallo Sonderbar,

Zitat

Seltsam, dass er in seinem Kommentar bestreitet, meinen Beitrag gelöscht zu haben und ihn "hier auch gerne stehen" läßt - ich aber weiterhin aus seinem Forum ausgesperrt bleibe....


Nicht unbedingt...
Auch wenn ich nicht unbedingt geneigt bin, GW auch nur einen Satz zu glauben, so besteht ja trotzdem immer noch die theoretische Möglichkeit, dass es ein anderer Admin im Forum gewesen ist, der für Löschung und Sperre verantwortlich ist und GW wirklich nichts davon weiss/wusste.

Ich würde das gleich als weiteren Kommentar dran setzen und nachfragen, warum es im Forum gelöscht wurde und du gesperrt wurdest.

Die Antwort würde mich dann doch interessieren.

Alfred

von AlfredK - am 30.01.2006 11:01

Re: update!

AlfredK schrieb:

Zitat

Nicht unbedingt...
Auch wenn ich nicht unbedingt geneigt bin, GW auch nur einen
Satz zu glauben, so besteht ja trotzdem immer noch die
theoretische Möglichkeit, dass es ein anderer Admin im Forum
gewesen ist, der für Löschung und Sperre verantwortlich ist
und GW wirklich nichts davon weiss/wusste.


Hallo Alfred,

klar ist mir bewußt, dass es nicht GW selber war, der da gelöscht hat. Meine Betonung sollte eigentlich auf dem ABER liegen! Entweder mein Beitrag ist o.k. und kann "gerne" stehenbleiben - oder er ist ein Sperrungsgrund.

Man sollte doch eigentlich meinen, dass der Betreiber des Forums - nämlich GW - in der Lage ist, eine Sperrung rückgängig zu machen, wenn er meint, dass es für diese keinen Grund gibt, oder?

Auf Deinen Kommentar bin ich trotzdem gespannt! :)

Grüsse,
Sonderlich

von Sonderlich - am 30.01.2006 11:25

Re: update!

Hallo Sonderbar,

Zitat

Man sollte doch eigentlich meinen, dass der Betreiber des Forums - nämlich GW - in der Lage ist, eine Sperrung rückgängig zu machen, wenn er meint, dass es für diese keinen Grund gibt, oder?


Selbstverständlich sollte er das nicht nur können, sondern auch tun. Es sei denn er hat in seinem eigenen Forum nichts zu sagen...

Bei der ganzen Kennedysache halte ich mich besser raus, ich habe davon nicht die geringste Ahnung und halte mich bei GW nur im Mondlandungsforum auf.

Alfred

von AlfredK - am 30.01.2006 11:29

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Sonderlich schrieb:
Zitat

Danke, Dutch! Ich bin echt bewegt! :)


Ich auch! :-)

Sonderlich schrieb:
Zitat

Das ist tatsächlich das erste Feedback, welches mir zeigt,
dass Mühe lohnen kann! Nochmals meinen Dank dafür!


Ich danke Dir!! :cheers:

Sonderlich schrieb:
Zitat

Ich plane aber gerade eine Seite, welche sich ausschließlich
mit den wilden Wahrheitsverdrehungen von Wisnewski und
Bröckers beschäftigen wird .. insofern würde mir eine Pause
bei Wischi - so oder so -gut tun


Das ist viiiiel besser, als diese Kleinkriege in den Foren! Im Ernst!!

Was mich betrifft freilich vor allem in Bezug auf 9/11!

Und nochmals ganz im Ernst: es sollte ein Buch werden. Darauf warte ich schon ewig. Es gibt NICHTS! Genauer: kein Buch, welches sich zur Aufgabe genommen hat, die 9/11-VT zu widerlegen. (Das Buch von Tobias Jaecker ist zwar nicht schlecht, erfüllt diese Aufgabe jedoch nicht)

Und die Legenden sprießen weiter, z.B. hier:
[de.indymedia.org]

Sonderlich schrieb:
Zitat

Trotzdem nocheinmal: wenn es mir gelungen sein sollte, auch
nur Dich allein davon zu überzeugen, dass es immer einen
breiteren Horizont gibt, als es Demagogen wie Wischi
einzureden versuchen, dann war meine Arbeit nicht umsonst!


Nun, *ähem*, ich hoffe, ein bißchen breiter als der von Wischi war meiner auch schon zuvor ;-)

Witzigerweise kam eine weitere Anregung in diese Richtung von einer Zeitschrift, die vormals auch schon mal Wisnewski-ähnliche Thesen vertreten hat.

Sonderlich schrieb:
Zitat

Wenn dabei gleichzeitig noch hängengeblieben ist,; dass es
sehrwohl so ertwas wie Verschwörungen gibt (siehe"Gladio"),
dann kann ich mich zufrieden zurück lehnen!


Ja, richtig; und genau das fand ich an Dir immer symphatisch: Du gehst nicht PER SE davon aus, daß die amerikanische Regierung "so etwas niemals machen" würde ( was - wie mir scheint - manchmal eher ein Ausdruck eines Denktabus ist, nicht Folge vernünftiger Überlegung).

Sonderlich schrieb:
Zitat

In diesem Sinne:

Beste und liebe Grüsse,
Sonderlich


Freut mich, Dir auch alles Gute & liebe Grüße,

Dutch

P. S. Aber das mit dem Buch, das überlegst Du Dir, ja?

von Dutch - am 30.01.2006 20:30

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

He, he

ich will mich da ja nicht in euren Schmusekurs einmischen, aber:

Zitat

P. S. Aber das mit dem Buch, das überlegst Du Dir, ja?


Du meine Güte: Noch ein Buch... :rolleyes:

Wer um Himmels Willen will denn all diese Bücher lesen?

Es geht ja um die bestens dokumentierte Mondlandungen?!

Noch ein Buch unter 10000? Dafür,,, dagegen...?

Vergiss es

Ernsthaft besorgt



von Max 2 - am 30.01.2006 21:07

Neee, sollte um 9/11 gehen..

Max 2 schrieb:
Zitat

Es geht ja um die bestens dokumentierte Mondlandungen?!


Nein. Ein Buch über die 9/11-VT muß her. Dazu gibt es zwar auch jede Menge, aber leider aus der falschen Richtung (:-

Dutch

von Dutch - am 30.01.2006 21:33

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Max 2 schrieb:

Zitat

He, he

ich will mich da ja nicht in euren Schmusekurs einmischen,


:D ... lass doch - war doch nett vom Dutch! :p

Zitat

aber:

P. S. Aber das mit dem Buch, das überlegst Du Dir, ja?

Du meine Güte: Noch ein Buch... :rolleyes:

Wer um Himmels Willen will denn all diese Bücher lesen?

Es geht ja um die bestens dokumentierte Mondlandungen?!

Noch ein Buch unter 10000? Dafür,,, dagegen...?


Ich glaube der Dutch meinte auch eher ein Buch GEGEN den 9/11-Verschwörungswahnsinn. Da müsste ich aber auch passen: Welche "Theorie" soll man da angreifen? Bei denen geht es so wirr zu, dass sie selbst nicht einmal durchblicken. Zu den Fragen, die einen echten Diskussionsstoff bieten - nämlich z.B. über den Sinn und Nutzen, den islamistische Attentäter oder deren Hintermänner aus solch einer Tat ziehen können (in der Regel von den 9/11-Wahnsinnigen bestritten) gibt es schon genug Bücher ... u.a. von Islamisten geschriebene. Was soll ich da noch tun?

Zitat

Vergiss es

Geht klar, Max.

Zitat

Ernsthaft besorgt

Nicht doch! ;)

Beruhigende Grüsse,
Sonderlich

@ Dutch

Danke für das Kompliment, aber ein Buch wird das ganz sicher nicht. Vielleicht, wenn ich es hinbekomme, ne webside als ausschließliches "wischi-spezial" ... dazu noch ein paar highlights von Bröckers und gut ist.
Ich trag das so nach und nach zusammen...
Zu "Lügen im Weltraum" entsteht ja auch schon sehenswertes auf clavius sowie bei Michaels: [home.arcor.de]

von Sonderlich - am 30.01.2006 21:45

Re: Dazu ein Bekenntnis (*schäm*)

Sonderlich schrieb:

Zitat

Da müsste ich aber auch passen


:sneg: :-( :mad:

Schade!

Cheers, Dutch

von Dutch - am 30.01.2006 22:55
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