Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Susanne, silvio, Klaus F., Martina W., gandhi, Valentin, Max 2, Leo

[OT] Terry Pratchett

Startbeitrag von Klaus F. am 03.02.2006 12:35

Ich muss mal eine Literaturempfehlung loswerden, ganz OT (obwohl, auf Seite 43 steht: "'In der Welt, die wir verließen, erreichten die Menschen nur siebzig Jahre nach dem ersten Flug den Mond.' Ponder blickte in leere Gesichter. 'Das war eine bemerkenswerte Leistung.' fügte er hinzu."), aber trotzdem gut.

Terry Pratchett, Ian Stewart, Jack Cohen,
Darwin und die Götter der Scheibenwelt
ISBN-13: 978-3-492-26593-5

Terry Pratchett kennen hoffentlich die meisten. Die anderen beiden Autoren sind Wissenschaftler.
Immer abwechselnd gibt es ein Kapitel Scheibenwelt - Geschichte von Terry (wie die Zauberer von der Scheibenwelt sicherstellen, dass Darwin das richtige Buch auf der Rundwelt schreibt und nicht eines über Kreationismus) und ein Kapitel der beiden Wissenschaftler.

Hauptthema ist Kreationismus vs. Evolution. Aber da hängt natürlich alles andere dran, inklusive aller möglichen VT.
Wunderbare Texte darüber, wie Wissenschaft funktioniert, wie blinder Glaube dagegen wirkt, wie Theorien, oder quasi-Wissenschaften arbeiten usw. usw.
Wissenschaftlich geht es querbeet, nicht nur die Biologie ist dran, sondern so manches, was man hier auch gebrauchen kann.

Und das Ding ist aktuell. 2005 geschrieben, jetzt in Deutsch herausgekommen. Der Stand der Wissenschaft ist von 2004, so aktuell sind die Quellen kaum in einem populärwissenschaftlichen Buch.

Und lustig ist das Buch außerdem noch. Dafür bürgt Terry. Nich nur, weil die Zauberer bei der Rückkehr von der Rundwelt oft im Springbrunnen landen.

Antworten:

Hi Klaus,

Super, das ist genau das was ich brauche!
Ich denke das ist ganz und garnicht OT!!!
Danke!

Und? Wie stehen die Vorbereitungen für den großen Empfang in Berlin?
Ich konnte bereits die peruanische Musikgruppe „Los Ponchos“ gewinnen. ;-)

Grüße
Susi

von Susanne - am 03.02.2006 13:03
Klaus F. schrieb:

Zitat

Und das Ding ist aktuell. 2005 geschrieben, jetzt in Deutsch
herausgekommen.

Weiß jemand, op PTerry auch dieses Mal wieder Autogrammstunde in Berlin macht? Das wäre für mich die Gelegenheit für ein Interview!

Martina,
die sowas beim letzten Mal wegen Terminüberschneidung verpasst hatte



von Martina W. - am 03.02.2006 13:26
Hallo Klaus

danke für den Tip

habs gerade bei Amazon bestellt (9.60)



:cheers:



von Max 2 - am 03.02.2006 14:53
Hallo Klaus

würdest Du denn die vier vorgängigen Bücher von Terry Pratchett auch kaufen?:

Weiberregiment. Ein Scheibenwelt-Roman. von Terry Pratchett, Andreas Brandhorst
Die Gelehrten der Scheibenwelt. Scheibenwelt-Sachbuch 1 von Terry Pratchett, u. a.
Die Nachtwächter Ein Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett, Andreas Brandhorst
Ein gutes Omen Der völlig andere Hexen-Roman von Terry Pratchett, u. a.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von diesem Autor noch nie was gehört habe

*heulschluchzz*



von silvio - am 03.02.2006 15:38
Hi rizzi,

Terry Pratchett ist kein Wissenschaftsautor, sondern ein Komiker.

Eines seiner Erstlingswerke war "Die Teppichvölker", in dem es um das Leben in unserem Teppich ging.

Etwas größer, aber immer noch seeeeeehr klein, waren die Nomen, die im Dreibänder "Trucker", "Wühler", "Flügel" den Weg aus dem Kaufhaus in die Welt fanden, weil das Kaufhaus abgerissen wurde.

Gößer als die Nomen ist Johnny Maxwell, 12 Jahre alt, der in drei Bänden "Nur du kannst ..." ziemlich unglaubliche Sachen erlebt. Gut finde ich "Nur du kannst die Menschheit retten", die anderen beiden schlaffen nach meiner Meinung etwas ab.

Aber dann!

Terry fing an, über die Scheibenwelt zu schreiben. Die Scheibenwelt ist eben eine Scheibe (ruhend auf den Rücken vier Elefanten, die wiederum auf der Schildkröte Groß A'Thuin stehen, die durch das All krabbelt). Auf der Scheibenwelt gibt es merkwürdige physikalische Gesetze und vor allem Magie, die an der Unsichtbaren Universität gelehrt wird.
Von der Scheibenwelt gibt es eine Unmenge an Büchern.

Einen Abstecher machte Terry mit "Strata", einem Roman, in dem beschrieben wird, wie die Scheibenwelt hergestellt wurde.

Das ist das, was ich von Terry kenne. Lohnen tut sich das nur, wenn du lustige Literatur magst, mit viel englischem Humor. Dann aber könntest du ein echter Fan werden.

Wissenschaftlich wurde es nur in "Die Gelehrten der Scheibenwelt", die "Philosophen der Scheibenwelt" und eben nun in dem Darwin - Buch.
Ansonsten ist es einfach immer wieder faszinierend, welche Anspielungen Terry auf alle Wissenschaften macht, um zu beschreiben, warum auf der Scheibenwelt alles etwas anders funktioniert. Sein Umgang mit Wissenschaft ist einfach köstlich.

Also: wenn du lustige Literatur magst, kauf den TP dutzendweise.
Wenn du Ernsthaftes lesen willst, dann kauf nur das Darwin - Buch.

von Klaus F. - am 03.02.2006 15:52
Moin.

Zitat

Klaus F. schrieb:
[ Die Scheibenwelt ist eben eine Scheibe (ruhend auf den Rücken
vier Elefanten, die wiederum auf der Schildkröte Groß A'Thuin
stehen, die durch das All krabbelt).


Nach Wikipedia und meiner Erinnerung schwimmt Groß-A'Tuin durch das All. Bei Pterry bin ich mir nicht immer sicher - "Pyramiden" beispielsweise ist großartig, aber bei anderen habe ich nach ca. einem Drittel entnervt aufgegeben.

"Darwin und die Götter der Scheibenwelt" werde ich mir aber auf jeden Fall besorgen; schon allein des Themas willen.

Grüße

Hermann J.

PS: Es scheint für einen Autor nicht automatisch schlecht zu sein, hier erwähnt zu werden... ;)

Verweise
[de.wikipedia.org]
[de.wikipedia.org]
[de.wikipedia.org]

von Leo - am 03.02.2006 16:11
Zitat

"Pyramiden" beispielsweise ist großartig...


Jup, "Pyramiden" ist eines der besten Scheibenweltbuecher. Aber mein absoluter Favorit ist "Small Gods" (bzw. die deutsche Version "Einfach Goettlich"). Wer dieses Buch nicht gelesen hat, hat was versaeumt !

-- Valentin

von Valentin - am 03.02.2006 17:19
Valentin schrieb:

Zitat

Jup, "Pyramiden" ist eines der besten Scheibenweltbuecher.

Ich vermute, einige VTs haben ihre Theorien dort her ;)

Wer erkennt das Zitat?
"Division by cucumber error. Reinstall universe and reboot."

Martina



von Martina W. - am 03.02.2006 17:28
Ok, danke Leute, ich werde mich in der nächsten Zeit mal mit dieser "Literatur" beschäftigen.

Tönt zwar alles ein bisschen nach Harry Potter, aber, na ja, eben halt: Die Engländer.

Tröstlich zu wissen dass die drei grünen Bände von Tolkien, die zwei roten von T.H.White: Der König auf Camelot bei mir im Regal stehen, vor 20 Jahren gelesen: Tolle englische Märchen.

Na ja wir haben immerhin den Michael Ende und Richard Wagner, den kann man wenigstens durch NICHTS übertönen...!





von silvio - am 03.02.2006 18:57
Hi Martina

"Division by cucumber error. Reinstall universe and reboot."
- ganz klar Hex, der magische Universitätsrechner. Hat sich im Lauf der Jahre von seinen bescheidenen Ameisen- und Lochkarten-Anfängen ganz schön gemausert. :)

Rizzi, wenn du Pratchett nicht kennst, würde ich nicht mit seinen letzten Bänden anfangen. Alle Scheibenweltromane sind einigermaßen unabhängig geschrieben, aber sie bauen trotzdem aufeinander auf, enthalten häufig Referenzen und sind voller wiederkehrender Charaktere.
Außerdem unterhält Pratchett gleich mehrere Serien. Die Nachtwache ist zB der ...mh... Sechste (?) Teil der Wache-Reihe.
Zu guter Letzt gibt es viele Häretiker, die behaupten, Pterrys neueste Romane wären nicht ganz so gut wie einige ältere..

Scheibenweltromane, die sich zum Einstieg eignen würden, sind:
- Die Farben der Magie (Rincewind / Zauberer-Reihe)
- MacBest (Hexen von Lancre-Reihe)
- Gevatter Tod (Tod-Reihe)
- Wachen! Wachen! (Nachtwache-Reihe)
- Pyramiden
- Einfach Göttlich

Seitdem ich fürs Abi Shakespeare pauken musste, ist MacBest mein absoluter Liebling. Wachen! Wachen! und Einfach Göttlich kommen direkt dahinter...wenn ich doch nur mal wieder Zeit hätte, diesen Riesenstapel an Büchern zu lesen. ;-(

gandhi

von gandhi - am 03.02.2006 20:30
Hi rizzi,
Zitat

Tönt zwar alles ein bisschen nach Harry Potter, aber, na ja, eben halt: Die Engländer.
tönt weit mehr nach Douglas Adams.
Wenn Du den magst, magst Du möglicherweise auch Pratchett.
Obwohl sich die Fans sicher auch bekämpfen, wer denn nun besser und witziger ist?!?

Susi

von Susanne - am 07.02.2006 16:06

Buchrezension

Hallo Alle,

wenn wir schon bei Literatur sind, vielleicht interessiert euch die Buchrezension, die ich kürzlich zum neuen Buch „Mach hier nicht den Kinski!“ von Thai Ta Claudio geschrieben habe.

Ihr müßt es euch nicht antun, es soll eure Entscheidung sein ...

Grüße
Susi



Rezension des Buches „Mach hier nicht den Kinski!“ der Autorin Thai Ta Claudio

Die Geschichte setzt den Hebel bereits am Anfang des ersten Kapitels an, wird dann von der Autorin selbst aufgefangen und biegt sich über Kapitel 2 bis 5 sowie 6 und 7, sogar bis zum furiosem Ende weiter nach unten. Einen ersten Höhepunkt erleben wir bereits auf Seite zwei, wo die gesamte Handlung wie ein Inhaltsverzeichnis prophetisch vorweggenommen und in allen Einzelheiten durchgekaut, kritisiert und contrakariert wird. Der Hauptteil der Geschichte befasst sich mit der unglücklichen Liebe zwischen dem gehbehindertem Gabelstaplerfahrer Claudio und der thailändischen Leichenbestatterin Thai Ta. In einer Nebengeschichte verliebt sich eine andere Thailänderin, die ebenfalls früher als Leichenbestatterin gearbeitet hat, in den Cousin des gehbehindertem Gabelstaplerfahrer Claudio, der selbst ein Noch-Gabelstaplerfahrer ist und rein zufällig auch Claudio heißt, was im Buch kurz vor dem letzten Drittel auch erwähnt wird. Auf alle verzweigten und meisterhaft verzwickten Subhandlungen kann hier allerdings nicht eingegangen werden. Schon in der Mitte des zweiten Kapitels sind die 22 Hauptakteure, Gabelstaplerfahrer 1 und 2, 5-9, Ex-Gabelstaplerfahrer 2 sowie die Thailänderinnen 2-5, dermaßen gelangweilt und der Geschichte überdrüssig, dass der Hund der Katze von Thailänderin 7, sich wegen drastischer Fehlinterpretation seiner Euphorie das Leben nimmt und sich bis zum guten Schluss alles zum Schlechtem wendet. Das Geschehen nimmt eine herzzerreißend dramatische Kehrtwendung, als neun gehbehinderte Gabelstaplerfahrer und zwei gehbehinderte Ex-Gabelstaplerfahrer von einer thailändischen Leichenbestatterin auf den Friedhof einer Spedition gelockt, überfallen, geschändet, entehrt und unter Europaletten begraben werden. An dieser Stelle gehen dem Roman die wichtigsten Hauptfiguren verloren und die Stimmung bricht zur Seite weg. Leider geschieht das schon am Ende des zweiten Kapitels und die Erzählsubstanz der darauffolgenden Kapitel leidet ein wenig darunter.

Stellenweise verstärkt sich ab da der Eindruck man lese keinen Roman, sondern eine kombinierte Bedienungsanleitung für Gabelstapler und Beinprothesen sowie einen Sarg-Ausstattungs-Bestellschein inklusive rosa Durchschrift. Das täuscht aber, denn es ist nur ein Stilmittel der gewitzten Autorin. Sie nutzt solche scheinbar einschläfernden Phasen dann, um gewissermaßen aus dem Hinterhalt zuzuschlagen und ein Kapitel derb mit einem Satz oder gar einem Satzzeichen enden zu lassen. Wenn dem Leser an solchen Stellen vor Überraschung das Buch zuschlagen sollte und er Buchseite und Zeile nicht mehr wiederfindet, ist es die Schuld des Lesers, dem das Buch zugeschlagen ist und so Buchseite und Zeile nicht mehr finden kann, auf keinen Fall aber die Schuld der gewitzten Autorin, die als Stilmittel Kapitel, zunächst scheinbar phasenweise einschläfernd gestaltet, dann aber überraschend und hinterhältig derb mit Sätzen oder Satzzeichen enden lässt. Geistreich keck hat die Autorin dieses mögliche Überraschtsein, Buchzuschlagen und Seite-und-Zeile-nicht-wiederfinden-können bereits vorausgesehen und die Handlung so angelegt, dass der Leser an jeder Stelle ohne Bruch zurückfindet, es sei denn er ist auch nach dem x-ten Ansetzen immer noch so überrascht, dass er letztlich in der Endlosschleife seine lebensnotwendigen Mahlzeiten verpasst.

Das oft bei anderen Romanen dieses Genres angewandte Prinzip der direkt aufeinanderfolgenden Seiten wird hier nur sehr rar eingesetzt. Was den meisten aufmerksamen Lesern außerdem entgehen dürfte ist, dass Kapitel 2 und 7, bis auf drei Wörter und einer Satzumstellung identisch sind. Die Autorin verschleiert dies gekonnt, indem sie in Kapitel 7 drei Wörter ändert, in Kapitel 2 eine Satzumstellung vornimmt, die Seitenzahlen aber weiterlaufen lässt und dem Leser somit heimtückisch, quasi subkutan, vom zurückblättern abrät.

Ohne hier auf alles eingehen zu können, sollte man noch erwähnen, dass die Bemühungen der thailändischen Leichenbestatterin 7, aus Handlungsstrang E, Schriftstellerin zu werden, dadurch gebremst, verlangsamt und schließlich zum Erliegen kommen, da sie sich nebenbei ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit auf Friedhöfen und mit dem Stapeln von Paletten verdienen muss. Zudem kämpft sie in ihrer Freizeit mit Plakaten auf Großdemos gegen die versuchte Psychiatrisierung von Gehbehinderten. Stille, romantisch verträumte Unterhaltungen werden häufig von brutalen Kampfszenen unterbrochen und zwanglos entspannt in bissig sarkastische Kritik an der herrschenden Klasse überführt. Der Leser erfährt von all dem nichts, wenn er es nicht liest. Liest er es aber, erfährt er es. Wenn er es denn zulässt. Der Roman nimmt zum Ende hin noch mal gehörig Fahrt auf und kurzfristig affektiert theatralische Züge an - denen sich der Leser hingeben kann, aber nicht muss - als eine Hauptperson aus blinder Eifersucht Amok läuft bzw. humpelt. Wie das alles noch blutig enden soll, soll hier nicht unbeherrscht verpetzt werden.

Die Autorin reißt virtuos Dehnungsfugen der Gesellschaft auf, legt angeprangerte Prüderie, Ignoranz sowie ein paar Kugelschreiber in Scheinschubladen ab und lässt diese dann in vorgefertigte Öffnungen in ihrem Wohnzimmerschrank verschwinden. Der Leser weiß gar nicht wie ihm geschieht, so schnell wechseln sich Tatsachen, behutsam untergrabene Spannungsbögen und Sätze ab. Das Buch ist außergewöhnlich süffisant, packend und leichtfüßig geschrieben. In hemmungslos bunter Verstrickung wird Gesellschaftskritik mit längst Vergangenem, Fiktivem oder bereits Geschehenem konfrontiert.

Das vorliegende Erstlingswerk „Mach hier nicht den Kinski!“, der Autorin Thai Ta Claudio trägt autobiografische Züge und beschreibt, genau wie ihre bisherigen Bücher, vorwiegend Liebesgeschichten zwischen fußkranken Gabelstaplerfahrern und thailändischen Leichenbestatterinnen. Die Autorin, selbst Thailänderin, musste sich in Trockenzeiten ihres Künstlerlebens, nebenbei Geld im Friedhofswesen und bei Speditionen verdienen. In Ihrer Kindheit oft mit dem italienischen Jungennamen Claudio gehänselt, verarbeitet sie hier die Lebensgeschichten ihres kürzlich verstorbenen Ehemannes, ihrer kürzlich verstorbenen Eltern und anderer kürzlich verstorbener Verwandte.

von Susanne - am 07.02.2006 16:25
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.