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Mondlandungs(f)lüge?
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Mondlandung!?!?!?

Startbeitrag von grizzzly am 12.03.2006 10:39

Ich weiß ehrlich nicht, was ich von dieser ganzen Sache halten soll - deswegen stell ich einfach ein paar Fragen (und hoffe, daß sie halbwegs plausibel beantwortet werden können):

a) Die Mondlandung hat es gegeben - was haben die ganzen Verfechter der "Mondlügetheorie" davon, ihren Mist zu verbreiten? (man muß sich ziemlich anstrengen, um eine Lüge so glaubhaft erscheinen zu lassen ...)
b) Warum hat es in mehr als 35 Jahren seit der ersten Mondlandung nicht den geringsten Fortschritt gegeben? Im Gegenteil, anscheinend muß die NASA jetzt die ganze Technologie neu entwickeln, um dann um 2015 mit den Mondflügen wieder beginnen zu können (schaut mal auf www.mysteries-magazin.com) - dieses Argument erscheint mir geeignet, den Verfechtern der Mondlügetheorie Auftrieb zu verleihen...)

Am ehesten erscheint mir folgende Sichtweise der Dinge vernünftig: die Mondlandung hat es gegeben, aber der Weltöffentlichkeit wurde darüber nicht die ganze Wahrheit erzählt..

Bin gespannt, was Ihr davon haltet

grizzzly

Antworten:

Hallo grizzzly,

Zitat

a) Die Mondlandung hat es gegeben - was haben die ganzen Verfechter der "Mondlügetheorie" davon, ihren Mist zu verbreiten? (man muß sich ziemlich anstrengen, um eine Lüge so glaubhaft erscheinen zu lassen ...)


Aufmerksamkeit, mehr nicht.
Einige scheinen ja kein anderes Hobby zu haben, als alles nur erdenkliche in Frage zu stellen, bzw. als Lüge zu entlarven.

Zitat

b) Warum hat es in mehr als 35 Jahren seit der ersten Mondlandung nicht den geringsten Fortschritt gegeben? Im Gegenteil, anscheinend muß die NASA jetzt die ganze Technologie neu entwickeln, um dann um 2015 mit den Mondflügen wieder beginnen zu können (schaut mal auf www.mysteries-magazin.com) - dieses Argument erscheint mir geeignet, den Verfechtern der Mondlügetheorie Auftrieb zu verleihen...)


Es hat doch reichlich Fortschritte gegeben, wie zB. ein Shuttle, dass wie ein Flugzeug landen und wiederverwendet werden kann. Die Nasa muss nichts neu entwickeln, will aber nicht mit alten überholten Technologien die Mondlandung wiederholen, ausserdem haben alle Firmen, die früher die Einzelteile Raketen und LM's gebaut haben, ihre Fertigungen auf andere Dinge umgestellt, dh. sie müssten ihre Fabriken wieder völlig umbauen um die Teile wieder fertigen zu können, da ist es doch sinnvoller, gleich auf neuere Technik umzustellen. Bei den Verschwörungstheoretikern bringt alles Aufschwung, was sie hören, denn es ist ja alles falsch und nur so notwendig, weil eben auch alles vorher nur Lüge war.



Zitat

Am ehesten erscheint mir folgende Sichtweise der Dinge vernünftig: die Mondlandung hat es gegeben, aber der Weltöffentlichkeit wurde darüber nicht die ganze Wahrheit erzählt..


Was sollte denn daran gelogen worden sein und vor allem warum, wenn die Landungen stattgefunden haben?

Nicht böse sein, das ist Unsinn.

Alfred



von AlfredK - am 12.03.2006 11:08
Zitat

a) Die Mondlandung hat es gegeben - was haben die ganzen Verfechter der "Mondlügetheorie" davon, ihren Mist zu verbreiten?


Aufmerksamkeit, die sie anders nicht bekommen, ...
Sich für was Wichtiges halten können (Lügenaufdecker!), ....

Ein gutes Einkommen aus Büchern und Vorträgen, gutes, leicht verdientes Geld von Leichtgläubigen, ...

Sich profilieren können, ohne von der Sache die geringste Ahnung zu haben, ...

Zitat

(man muß sich ziemlich anstrengen, um eine Lüge so glaubhaft erscheinen zu lassen ...)


Das ist falsch.

Man kann jede Menge Dinge ausdenken (nichtparallele Schatten, keine Sterne auf Fotos, Fensterrahmen ist Träger, Reifenspuren nicht zu sehen, Aluminiumfolie, Sprunghöhe, ....) die auf keinerlei Wissen basieren, sondern nur dumme Einfälle sind.
Man muss nichts recherchieren (das ist eher hindernd), man brauch keinerlei Kenntnisse (sonst würde man sich mit was anderem beschäftigen), man braucht keinerlei Logik (sonst dürfte man keine Zirkelschlüsse formulieren), man braucht nur das eigene Hirn, das etwas nicht versteht und dieses Nichtverstehen als Lüge beschreiben.

Es ist soooo einfach, die Lügenbehauptungen aufzustellen.
Darum machen es wohl auch nur Leute, die eben keine entsprechende Ausbildung haben.

Zitat

b) Warum hat es in mehr als 35 Jahren seit der ersten Mondlandung nicht den geringsten Fortschritt gegeben?


Es hat jede Menge Fortschritte gegeben. Das Spaceshuttle, die zuverlässig funktionierenden Fernseh-, Telefon-, Internet-, Navigations,- und viele andere Satelliten.
Der Fortschritt aus der Raumfahrttechnik ist aus dem täglichen Leben kaum noch fortzudenken, wir nutzen ihn praktisch stündlich.

Unsere gesamte Kommunikation (Medien, Telefon, Internet) würde ohne Fortschritte in der Raumfahrt zusammenbrechen.

Zitat

Im Gegenteil, anscheinend muß die NASA jetzt die ganze Technologie neu entwickeln, um dann um 2015 mit den Mondflügen wieder beginnen zu können (schaut mal auf www.mysteries-magazin.com)


Nicht die ganze Technik. Aber die Saturn noch mal zu bauen wäre beim heutigen Stand der Technik Unsinn.
Natürlich muss auf dem jetzigen Stand der Technik teilweise neu entwickelt werden.
Das ist so, als wollte man ein erfolgreiches Automodell der 60-er Jahre heute neu bauen. Da wäre auch eine teilweise Neuentwicklung nötig.

Zitat

- dieses Argument erscheint mir geeignet, den Verfechtern der Mondlügetheorie Auftrieb zu verleihen...)


Nur dann, wenn man über das Management von Projekten dieser Größenordnung eben keine Ahnung hat.

Zitat

Am ehesten erscheint mir folgende Sichtweise der Dinge vernünftig: die Mondlandung hat es gegeben, aber der Weltöffentlichkeit wurde darüber nicht die ganze Wahrheit erzählt..


Wenn wir uns darauf einigen, dass der Weltöffentlichkeit nicht erzählt wurde, wie oft Armstrong aufs Klo musste während der Mission, dann geb ich dir recht.

Aber in der Dokumentation über alle Apollo-Missionen gibt es außer Schreib- und Übertragungsfehlern keinerlei Unrichtigkeiten. Es passt alles zusammen.
Warum also sollte irgendwo die Unwahrheit erzählt worden sein?
Das macht keinerlei Sinn.

Nicht, weil ein paar Menschen laut im Internet verkünden: "Lüge!" muss auch schon ein Teil gelogen sein.

von Klaus F. - am 12.03.2006 13:21

Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Zitat

a) Die Mondlandung hat es gegeben - was haben die ganzen Verfechter der "Mondlügetheorie" davon, ihren Mist zu verbreiten?

Aufmerksamkeit, die sie anders nicht bekommen, ...
Sich für was Wichtiges halten können (Lügenaufdecker!), ....

Ein gutes Einkommen aus Büchern und Vorträgen, gutes, leicht verdientes Geld von Leichtgläubigen, ...

Sich profilieren können, ohne von der Sache die geringste Ahnung zu haben, ...


Das erscheint mir doch zu einfach. Einiges ist sicherlich richtig beobachtet. Warum solcher Mist als Verschwörungstheorie verbreitet wird, ist hochinteressant und wirft einen ganz neuen Aspekt auf diese Denkweise der Verschwörungstheoretikern und ihre wahren Ursachen:

(Zitat)
Verschwörungstheorien entstehen vor allem im Zusammenhang mit tief greifenden gesellschaftlichen Umbrüchen. Sie unterstellen, dass im Verborgenen agierende Konspiratoren einen umfassenden Plan mit betrügerischen Mitteln und unter Täuschung der Bevölkerung umzusetzen suchen und reduzieren komplexe Vorgänge und Strukturen auf simple, überschaubare Zusammenhänge. Dabei setzen sie in der Regel drei Protagonisten voraus: eine mächtige Gruppe, die die Hegemonie anstrebt, Leichtgläubige und Handlanger sowie eine kleine Gruppe, welche die Pläne der vermeintlichen Verschwörer zu durchschauen glaubt.
Verschwörungstheorien sind einerseits oft widersprüchlich. Andererseits besitzen sie eine bestimmte Logik und Kohärenz, die in der Wirklichkeit gar nicht existiert. Fakten werden in Kausalzusammenhänge gesetzt, wo keine bestehen, Zufälle werden bestritten, der äußere Schein in sein Gegenteil verkehrt. Die Leitfrage des Verschwörungstheoretikers lautet dabei stets: Cui bono? Dies impliziert: Wem ein Ereignis nützt, der muss es auch verursacht haben. Auf der Basis dieser nicht hinterfragten Prämisse werden dann detaillierte Begründungszusammenhänge konstruiert. Verschwörungstheorien sind jedoch stets auch vom historischen Kontext abhängig sie knüpfen an reale Fakten an und benötigen wenigstens ein kleines Körnchen Wahrheit, um plausibel zu erscheinen. Was Verschwörungstheorien von den üblichen und durchaus legitimen Deutungsversuchen, Spekulationen und Fragen oder von der Kritik an Regierungen und Entscheidungsträgern unterscheidet, ist vor allem die Tatsache, dass es sich bei ihnen um geschlossene ideologische (Welt-)Erklärungen handelt, die resistent sind gegen Widersprüche und Revisionen. Daher ist es auch kaum ergiebig, die Aussagen von Verschwörungstheoretikern mit der sozialen Wirklichkeit oder mit den jeweiligen historisch-politischen Fakten zu konfrontieren und sie damit zu widerlegen. Denn Verschwörungstheorien kommen bestimmten psychologischen und sozialen Bedürfnissen nach: Ihre Funktion liegt in der Sinnstiftung und Weltdeutung. Indem sie unverstandene Ereignisse in eine meist geschlossene Weltanschauung einordnen, ermöglichen und erleichtern sie es, widersprüchliche Wahrnehmungen und damit Komplexität zu reduzieren.
Verschwörungstheorien bauen auf einem dualistischen Weltbild auf, das von einem ewigen Kampf der Bösen gegen die Guten ausgeht. Dabei bedienen sie sich jeweils spezifischer Stimmungen,Ressentiments und Vorurteile.
(Quelle: [www.social-science-gesis.de])
(Zitat Ende)

Welchen Sinn haben haben die Publikationen der Verschwörungstheorien?
Nicht nur damit Geld zu verdienen, sondern möglicherweise auch:

(Zitat)
Solche Publikationen sollen gesellschaftliche und staatliche Strukturen destabilisieren, den Spaltpilz des Misstrauens gegen Regierung und bestimmte Bevölkerungsgruppen säen und eine allgemeine Untergangsstimmung verbreiten. Als tieferliegendes Motiv könnte man ihnen in einer Zeit, in welcher die meisten Regierungen und globalen Organisationen an der Lösung der dringendsten Probleme der Welt verzweifeln und in vielen Dingen zerstritten sind, eine unbewusste Sehnsucht nach einer mächtigen Institution unterstellen, welche im Verborgenen die Fäden zieht - lieber eine böse Macht als gar keine. (Quelle: [www.infosekta.ch])
(Zitat Ende)

Die Ursachen können auch wie folgend treffend zusammen gefasst werden:
(Zitat)
Verschwörungstheorien vereinfachen die Welt
Verschwörungstheorien haben immer wieder Konjunktur. Doch was macht den Glauben an Geheimbünde und Komplotte, an geheime Masterpläne und böse Mächte im Hintergrund so reizvoll? Ein US-Soziologe etwa kam zu dem Schluss, dass vor allem unzufriedene Menschen selbst absurdesten Verschwörungstheorien Glauben schenken. Aber auch ihre meist eindimensionale Sichtweise mag attraktiv sein: Denn statt Mehrdeutigkeiten wird die Welt dadurch vereinfacht und verständlicher.
Auch bei besonderen Ereignissen, die faktisch ziemlich gesichert erscheinen, pflegen nach einiger Zeit neue Erklärungen aufzutauchen - Verschwörungstheorien, die in vielen Fällen kaum weniger Aufmerksamkeit finden als das Ereignis selbst und für den Autor oft sehr lukrativ sind.
(Quelle: [science.orf.at])
(Zitat Ende)

Schlussfolgerung bezüglich der Mondlandungslüge:
Wer daran glaubt hat/kann/oder möchte sich nicht ausreichend mit der Komplexität der Ereignisse auseinandersetzen.
Mangels Wissens oder des Verstandes? - oder gar nur aus purer Unzufriedenheit mit der Gesellschaft?

Grüsse

ApolloFan

von ApolloFan - am 12.03.2006 17:24

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Ja, ApolloFan, das ist absolut richtig und sogar überprüfbar.

Allerdings ....

Wenn jemand absolut nicht versteht, warum man auf einem Mondfoto keine Sterne sehen kann, wie soll so ein Mensch jemals den von dir zitierten Text verstehen, geschweige denn, daraus Erkenntnisse für seine eigene Einstellung oder gar mögliche Verhaltensänderungen folgern können?

Ein Josef Mallits würde dem Text nur Unsinn entgegensetzen.

Wisnewski würde sich auf seine flapsige Art drüber lustig machen.

Klar können Soziologen, Psychologen und Pädagogen viele Gründe und gesellschaftliche Zusammenhänge für VT ermitteln und gut begründen. Das ist eine anerkennenswerte Arbeit.

Wir haben es aber mit Menschen zu tun, denen eine simple Beziehung wie Kraft = Masse x Beschleunigung und ihre Konsequenzen für Mond bzw. Studio nicht im Mindesten vermittelbar ist.

Und wenn ich mich frage, warum sich solche Menschen zu VT hingezogen fühlen und sie zu ihrem Glauben machen, dann bleib ich bei meinen Gründen, Gründe, warum ein Individuum eine VT zum Glaubenssatz erhebt:

- Es gibt ihm eine Bedeutung in der Gesellschaft, hebt ihn aus der Masse der Dummen heraus.

- Es ist interessanter und im Internet (wie am Stammtisch) einfacher darstellbar als das Büffeln und Pauken von Wissen.

- Es ist sensationeller als die Realität.

- Man braucht keinerlei logisches oder wissenschaftliches Denkvermögen dazu.

- Man fühlt sich nie in der Situtation dessen, der Beweise zu erbringen hat, man stellt ja nur Fragen.

- Man kann Leichtgläubige total beeindrucken.

- Bücher über VT verkaufen sich besser als Bücher über die Realität und brauchen nicht einmal 1 % der Recherche - Arbeit.

- Man kann im Internet-Mainstream derer mitschwimmen, die es sensationell besser wissen.

- Man hält sich für interessanter, eine Meinung zu vertreten, die man nicht beweisen muss.

- Man träumt davon, zu den Querdenkern zu gehören, die irgendwann doch Recht bekommen (und weil die Treffer ähnlich dünn gesät sind wie beim Lotto, setzt man meist auf mehrere VT, um schließlich mal den Ruhm zu ernten: ich hab es immer schon gesagt!)

- Man kann sich so herrlich für was Besseres halten als die anderen (ihr plappert nach, ihr seid nicht aufgewacht, ihr könnt nicht denken)

- Angst und Verzweiflung gegenüber der Realität und dem Klarkommen mit dem eigenen Leben (in VT klingt immer auch Angst mit vor den Mächtigen, die manipulieren)

- Angst vor der Selbstverantwortung, Angst vor dem sich festlegen müssen.
(Es sind immer die anderen Schuld, die Welt ist voller Sündenböcke und Versager)


Das sind Gründe, warum Individuen wie Josef Mallits, Hamstern oder einige Besucher hier sich zu VT hingezogen fühlen und sie als ihren Glauben pflegen. Das sind auch die Gründe warum Leute wie Geise Bücher drüber schreiben.

Bei Leuten, die heftiger einsteigen, wie Wisnewski, will ich dir Recht geben, da muss man die komplexere Sichtweise eines Soziologen nutzen.

Mir geht es jedoch darum, dass auch Leute, die auf dem Niveau der VT denken, mögliche Gründe verstehen, und dass wir auch beleuchten, was ein Individuum veranlasst, ins Mittelalter mit Mystik, Magie, Hexenjagd der Wissenden, Verurteilung der Andersdenkenden, Staunen ob des Niedermachens von Leistungen usw. abzufallen.

von Klaus F. - am 12.03.2006 18:06

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Danke für die Postings - ich finde es ganz schön traurig, wenn es manche "brauchen", durch das Verbreiten von Unwahrheiten dem eigenen Leben mehr Sinn zu geben...

Grizzzly

von grizzzly - am 12.03.2006 18:52

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Hallo!

Ich habe neulich die Seiten der CENAP (ernsthafte Amateurforscher zu dem UFO-Phänomen) gelesen.
[cenap.alien.de]

Alles was die UFO-"Gläubigen" und ihre Uneinsichtigkeit in die Realitäten eines "Normalmenschen" vorführen, kommt mir aus diesem Forum sehr bekannt vor.
Vom Verhalten kann man die UFO-Gläubigen und die VTler direkt austauschen. Es gibt kein nennenswerten Unterschied.

Gleiches gilt für Kreationisten, JFK-Verschörungsgläubige usw. usw.

Es ist also ein stereotypes Verhalten. Also muss es auch in der Geschichte wieder findbar sein.

Ich bin zur Überzeugung gekommen, dass dies in den Götterglauben unserer Vorfahren sichtbar wird:
Einfache Erklärung für unverstandene oder komplexe Vorgänge, Propheten/Priester, die dies verkünden und von ihren Anhängern egal was passiert, verteidigt werden. Und nicht zu vergessen, die Fähigkeit Beweise zu ignorien, die dem Glauben widersprechen.
Ach ja, die deutliche Abgrenzung zu Nichtgläubigen und eventuell deren Verächtlichmachung bzw. im harten Falle Verfolgung und Vernichtung.

Daher meine These:
Verschörungsbefürwortung, egal welcher Art. ist ein Religionsersatz. Und die Leute, die sich hier mit Widerspruch melden, sind Jünger bzw. Misssionare.

Natur- und auch Geisteswissenschaften wie Physik, Mathe und Logik mögen sie ganz besonders nicht, da es ihre Religion gefährdet, bzw. widerlegt. Diese Naturwissenschaften sind in ihren Augen reine Häresie und müssen bekämpft werden.

Ihr Problem ist aber, das Wissenschaftler nur rationale Gründe akzeptieren und Glaubens- und Gefühlssachen ablehnen. Das wissen die Missionare und versuchen es mit oft unverstandenen oder abenteuerlich konstruierten Argumenten der Wissenschaft. Meist kommen so bizarre Sachen, wie bei DD raus, der uns doch recht kuriose Rechnungen vorführen wollte.

Was meint Ihr zu meiner These?

Tschüß
Bernd

von Bernd - am 13.03.2006 09:00

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Leider alles richtig.

PS: Nun, die "UFO für Alien Gläubigen" Bücherlieferer wie Hesemann oder von Butlar sind (glücklicherweise) mangels abnehmender Leser auf andere Themen gewechselt.

Der Erste hat´s nun mit religiösen Themen (passt); der Letzte verkauft "Gesundheitstinkturen" auf Home Shopping Europe.

;-)

von Reiner - am 13.03.2006 12:31

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Bernd schrieb:

Zitat

Alles was die UFO-"Gläubigen" und ihre Uneinsichtigkeit in
die Realitäten eines "Normalmenschen" vorführen, kommt mir
aus diesem Forum sehr bekannt vor.
Vom Verhalten kann man die UFO-Gläubigen und die VTler
direkt austauschen. Es gibt kein nennenswerten Unterschied.

Da sagst Du was sehr Wahres.
Zitat

Gleiches gilt für Kreationisten, JFK-Verschörungsgläubige
usw. usw.

Es ist also ein stereotypes Verhalten. Also muss es auch in
der Geschichte wieder findbar sein.

Zustimmung. Ist es auch.
Zitat

Ich bin zur Überzeugung gekommen, dass dies in den
Götterglauben unserer Vorfahren sichtbar wird:
Einfache Erklärung für unverstandene oder komplexe Vorgänge,
Propheten/Priester, die dies verkünden und von ihren
Anhängern egal was passiert, verteidigt werden. Und nicht zu
vergessen, die Fähigkeit Beweise zu ignorien, die dem Glauben
widersprechen.
Ach ja, die deutliche Abgrenzung zu Nichtgläubigen und
eventuell deren Verächtlichmachung bzw. im harten Falle
Verfolgung und Vernichtung.

Das klassische Bild des Glaubensfanatikers.
Zitat

Daher meine These:
Verschörungsbefürwortung, egal welcher Art. ist ein
Religionsersatz. Und die Leute, die sich hier mit Widerspruch
melden, sind Jünger bzw. Misssionare.

Und wieder Zustimmung.
Genauergesagt ist es eine Art verzweifelter Sinnsuche in einer immer komplizierter werdenden Welt. Es muss ums Verrecken ein tieferer Sinn und Zweck dahinterstecken.
Oder um es mit R.A. Wilson zu sagen: "Verschwörungstheorien sind der Notnagel der Menschen, die den Zufall nicht akzeptieren können" (aus dem Gedächtnis). Dies trifft nun vielleicht nicht unbedingt auf unser hiesiges Hauptthema zu, aber sehr schön auf Kreationismus, JFK, etc...
Zitat

Natur- und auch Geisteswissenschaften wie Physik, Mathe und
Logik mögen sie ganz besonders nicht, da es ihre Religion
gefährdet, bzw. widerlegt. Diese Naturwissenschaften sind in
ihren Augen reine Häresie und müssen bekämpft werden.

Im gegensatz zu den großen Weltreligionen, die sich inzwischen (in ihren nicht-fundamentalistischen Ausprägungen) mit der Wissenschaft arrangiert haben. Die Wissenschaft versucht das "wie" zu erklären und die Religion versucht die Frage nach dem "warum" zu beantworten.
Zitat

Ihr Problem ist aber, das Wissenschaftler nur rationale
Gründe akzeptieren und Glaubens- und Gefühlssachen ablehnen.

Nein. Glaubens- und Gefühlssachen sind schlicht und einfach nicht Gegenstand der Wissenschaft. Es gibt genügend religiöse Wissenschaftler, die sich aber hüten werden, ihren Glauben in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Es handelt sich einfach um zwei grundverschiedene Gebiete, die keinerlei Berührungspunkte haben. Glauben kann nicht mit wissenschaftlichen Methoden bewertet werden und andersherum gilt das Gleiche.
Zitat

Das wissen die Missionare und versuchen es mit oft
unverstandenen oder abenteuerlich konstruierten Argumenten
der Wissenschaft. Meist kommen so bizarre Sachen, wie bei DD
raus, der uns doch recht kuriose Rechnungen vorführen wollte.

Oder die Mail, die ich kürzlich in der Radio-Redaktion erhielt, und die mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten diverser Wissenschaftler (natürlich u.a. Rupert Sheldrake und Einstein, eigentlich fehlte mir in der Reihe nur noch Ervin Laszlo) und Bibelquellen versucht, Intelligent Design, Terraforming und Genmanipulation bei der Entstehung des Lebens auf der Erde zu beweisen...

Martina

von Martina W. - am 13.03.2006 12:41

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Hallo Leute

dann mal grosses Lob zu euren Ausführungen.

Aber: Houston, wir haben ein Problem:
Nämlich, wenn das ein potentieller VT liest, wird ihm grauslich zumut, dergestalt, dass er sich entsetzt abwendet und nie mehr hier gesehen ward, in diesem, schönen Forum.
Amen

PS.

Apropos Einstein: Wieso nur um Himmels Willen berufen sich sämtliche VT-Grössen immer auf diesen Namen um ihren Blödsinn zu untermauern?
Das ist echt eine richtige Seuche: Einstein sagte; Einstein würde..; Einstein hatte...
:mad:



von silvio - am 13.03.2006 15:21

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Hallo Bernd,

Zitat

Verschörungsbefürwortung, egal welcher Art. ist ein Religionsersatz.

Sehr gut, daß das mal so deutlich ausgesprochen wird.
Auch die sonstige Esotherik-Geheimnistuerei beziehe ich mit ein.

Es fragt sich natürlich, warum auch die großen Weltreligionen in
Europa immer weniger Anhänger haben.
Aber das gehört wohl in ein anderes Forum.

Heribert

von Heribert - am 13.03.2006 16:18

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

@ Bernd: 100 % Zustimmung.

@ Martina:
Zitat

Nein. Glaubens- und Gefühlssachen sind schlicht und einfach nicht Gegenstand der Wissenschaft.

Einspruch. Glaubens- und Gefühlssachen findest du in der Psychologie, Erziehungswissenschaften, Soziologie, Politologie, Ernährungswissenschaften, Teilbereiche der Medizin und nicht zuletzt in allen wissenschaftlichen Kunstfakultäten.

Ich würde am liebsten, einfach um Missverständnisse zu vermeiden, den Begriff "Wissenschaft" durch den der "Logik" ersetzen. Dann erkennt man die missbräuchliche Benutzung der Wissenschaft nämlich deutlich.

Viele Grüße

von Georg B. Mrozek - am 13.03.2006 16:30

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Hi Georg,

Wobei auch die ( z. B. christliche ) Theologie mit zu den Wissenschaften
gezählt wird. Meiner Meinung nach hat sie aber dort nichts zu suchen,
weil Glauben eben nicht Wissen ist.
Alle Versuche, den christlichen Glauben mit wissenschaftlichen Methoden
zu ergründen, hat bisher nicht zu mehr Glauben geführt, eher im Gegenteil....

Heribert

von Heribert - am 13.03.2006 16:41

Ursachen und Wirkung

Hi rizzi

schön, dass du auch ein guter Heinrich von Kleist- Kenner bist; der Satz:

Zitat

Nämlich, wenn das ein potentieller VT liest, wird ihm grauslich zumut, dergestalt, dass er sich entsetzt abwendet und nie mehr hier gesehen ward, in diesem, schönen Forum.
Amen


ist ne schöne Kleist-Fassung.
(Kleist: 1777 bis 1811, Freitod mit seiner Geliebten Henriette Vogel am Wannsee)

So würde der Freund von Wieland/Goethe/Schiller/Tieck wahrscheinlich über die Mondlandungslügner schreiben, zeitlos :eek:

Einstein: Na ist ja auch klar warum: Der Typ war einfach umwerfend gut, kam bei allen Leuten irre an (ausser natürlich bei den dumpfen Nazis) und hat im richtigen Moment und zur richtigen Zeit seine Formeln gebracht.

Sein veritables Erstaunen über seine Wirkung auf andere Menschen kennt man ja in seinen eigenen Worten:

"Alle lieben mich, aber keiner versteht mich, seufz"

TOLL

:cheers:



von Max 2 - am 13.03.2006 19:14

Ich hätte vielleicht schreiben sollen, was ich meine ;)

Georg B. Mrozek schrieb:

Zitat

Einspruch. Glaubens- und Gefühlssachen findest du in der
Psychologie, Erziehungswissenschaften, Soziologie,
Politologie, Ernährungswissenschaften, Teilbereiche der
Medizin und nicht zuletzt in allen wissenschaftlichen
Kunstfakultäten.

Missverständnis. Ich hab versehentlich die Unterscheidung in "science" und "humanities" gemacht, ohne das herauszustellen. Hab zur Zeit wohl ein bisschen viel mit Amerikanern zu tun, so dass mir das nicht aufgefallen ist.

Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften trifft's da nicht ganz, kommt aber nah dran. Wobei es auch durchaus Überschneidungen der Disziplinen gibt. Beispielsweise habe ich einen sehr interessanten Teil meines Studums im Institut für anorganische Chemie verbracht.

Für mich selbst unterscheide ich eher in "harte" und "weiche" Wissenschaften. Das mag von der Bezeichnung her Blödsinn sein, bildet für mich allerdings eher das unterschiedliche Instrumentarium ab.

Martina,
ebenfalls ehemals "humanities" (Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte und Religionsgeschichte, allerdings ohne Abschluss darin)

von Martina W. - am 13.03.2006 20:08

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

Das ist richtig.

Und wie manche es sogar noch philosophisch und Wahrnehmungswissenschaftlich ergründen zu versuchen kann man hier lesen:

[forum.perry-rhodan.net]



von Reiner - am 14.03.2006 11:35

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

@ Heribert: Stimmt, seit Thomas von Aquin versuchen die Christen ständig Gottesbeweise wissenschaftlich zu formulieren, tja, leider bisher ohne Erfolg [www.univie.ac.at]

@ Reiner: Hehe, das hat doch was, wenn Perry Rhodan Jesus ablöst.

Und überhaupt:
Zitat

Welche Religion hatten die Dinosaurier?
Antwort: Keine.
Und trotzdem beherrschten sie für Jahrtausende die Erde.

Welche Religion hat der Planet Mars?
Antwort: Keine.
Und nur weil dort vielleicht nie Lebensformen existierten die zu gedanklichen Leistungen fähig waren und sind.

Das ist Rhetorik als Logik "getarnt". Aber viel symphatischer bei diesem Thema als dieselbe Vorgehensweise Zeitmaschines bei der "9/11"-VT.

Viele Grüße

von Georg B. Mrozek - am 14.03.2006 14:30

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

rizzi schrieb:

Zitat

Hallo Leute

Apropos Einstein: Wieso nur um Himmels Willen berufen sich
sämtliche VT-Grössen immer auf diesen Namen um ihren Blödsinn
zu untermauern?


Hallo,

prinzipiell
[en.wikipedia.org]

Galilei ist auch immer sehr beliebt, der wurde (nach dem Halbwissen des gewöhnlichen VTlers jedenfalls) auch verfolgt weil er recht hatte.

von klauwin - am 14.03.2006 15:04

Nachschlag: Wissenschaft vs. Religion und VT -> diese Links lohnen sich

Hallo,

da wurde jetzt einiges genannt (s.h. Betreff).

1. Ursachen der Verschwörungstheorien
Wer sich hier vertiefen möchte, kann dies gerne mit eine ca. 190 seitigen Magisterarbeit tun. Zumindest auszugsweise:
[www.student.uni-oldenburg.de]

Das einige VTler nicht überzeugbar sind, liegt daran, dass logische Erklärungen von wissenschaftlichen Zusammenhängen incl. das Nahebringen der gültigen Naturgesetze die Komplexität der VTler-Welt erhöht. Ein VTler ist aber bestrebt seine Welt zu vereinfachen. Deshalb ist dieser Versuch erfolglos. Zumindest für eine große Gruppe ist dieser Ansatz zutreffend, finde ich. Ein extremer Fall ist unser lieber Jupp. Gerdi Weisnixki ist da schon mehr profitorientiert.
Wundert euch also nicht wenn sich einige VTler vehement gegen gültige Naturgesetze stemmen und nicht zu überzeugen sind. Ihre Welt muß einfach und simpel sein und ihrem (lückenhaften) Wissenstand entsprechen.

Ein weiterer Auszug für das Verständnis der VT-Phänomens:
(Zitat)
Mit Hilfe multivariater statistischer Methoden (multiple Regressionsanalysen und Kanonische Korrelation) konnten dann die ethnische Zugehörigkeit bzw. Minderheitenstatus, "anomie"/""anomia", interpersonales Misstrauen, Unsicherheit hinsichtlich Arbeitslosigkeit, Machtlosigkeit, Entfremdung, Autoritarismus und mangelndes Selbstvertrauen als diejenigen Variablen herausgefiltert werden, die maßgeblich dazu beitragen, dass Personen mehr oder weniger stark an Verschwörungstheorien glauben. Es zeigt sich, dass besonders Minderheitenangehörigen, die in der Mehrheitsgesellschaft häufig weniger an den Machtprozessen beteiligt sind und z.T. Diskriminierungen zu erleiden haben und damit insgesamt in einer problematischen Situation leben, die verschwörungstheoretischen Sichtweisen als Erklärung für ihre Situation attraktiv erscheinen. Verschwörungstheoretischen Denkweisen zugeneigt sind aber auch solche Personen, die anomische Tendenzen der Entfremdung, ein Gefühl von Machtlosigkeit und wenig Vertrauen in ihre Mitmenschen haben und damit wegen der für sie fehlenden Legitimität der Autoritäten (Massenmedien, Regierungen etc.) deren herkömmliche Erklärungen für Ereignisse und ihre Quellen ablehnen, des Weiteren unsicher sind über ihr zukünftiges Beschäftigungsverhältnis, im Allgemeinen wenig Selbstvertrauen besitzen und über eine autoritäre Charakterstruktur verfügen.
(Zitat Ende)
Quelle [2004]: [www.student.uni-oldenburg.de]


2. Es wird noch interessanter zum Thema Wissenschaften vs. Religionen. Auch hier sind wir wesentlich weiter gekommen. So richtig gleichsetzten möchte ich aber den "Mondlandungslügenglauben" einer Religion allerdings nicht, obwohl es manchmal den Anschein hat.

(Zitat)
Schon seit langem untersucht der Hirnforscher die Auswirkungen schwacher, aber komplex variierter Magnetfelder auf das Gehirn und damit auf die innere Erfahrungswelt des Menschen. Zwecks gezielter Manipulation des Denkorgans werden den Versuchspersonen Magnetspulen direkt auf dem Schädel positioniert. Alex Thomas, ein Mitarbeiter Persingers, war es, der auf dem Computer das entscheidende Muster elektromagnetischer Pulse für den grossen mystischen Durchbruch programmiert hatte. Werden die Versuchspersonen im schallisolierten Raum mit verbundenen Augen lange genug dem «Thomas-Puls» ausgesetzt, geschieht bei über achtzig Prozent der Probanden Erstaunliches. Sie erleben ein intensives Präsenzgefühl: Irgendjemand oder irgendetwas Machtvolles befindet sich mit ihnen im gleichen Raum. Je nach religiöser Überzeugung und kulturellem Hintergrund berichten die Versuchspersonen von einer «höheren Wirklichkeit» oder gar der expliziten Gegenwart von Jesus, Mohammed oder Buddha. Diese Erfahrungen werden mit tiefen, ja heiligen Gefühlen gemacht. Auch Skeptiker und Atheisten haben nach der Persinger-Behandlung solch ungewöhnliche Entgrenzungserlebnisse, vergleichen diese aber eher, so sich Entsprechendes in der persönlichen Biografie findet, mit psychedelischen Drogentrips.
(Zitat Ende)
Quelle: [www.weltwoche.ch]

weitere Kommentare: Wo Gott wohnt - nur in unseren Köpfen? ->
[www.infolink-net.de]

Soviel zum Thema Religion/Glauben (welches auch als News bei wissen.de auftauchte).

Ich denke die Wissenschaft bleibt weiterhin spannend und aufregend. Die VTler sind jetzt, denke ich, besser zu verstehen. Ich war selbst überrascht wie tief und vielfältig die Ursachen für z.B. die irrtümliche Annahme die Mondlandung sei ein Fake, liegen kann.

So, damit wir wieder zur Mondlandung kommen:
Versteht ihr evenetuell nun warum der eine oder andere wissenschaftliche Astronaut religös ist oder wurde?

Tja, alles eine Frage der Schläfenlappenaktivität! ;-)

Grüsse

ApolloFan

von ApolloFan - am 14.03.2006 19:58

Re: Ursachen der Verschwörungstheorien Re: Mondlandung!?!?!?

... ein bisschen Rhetorik darf schon sein

;-)

... wenn es für einen guten, logischen und realitätsbezogenen Zweck gilt
;-)

Witzig nur das es dort "12 Seiten" Debatte gebraucht hat um dann ein so praktisches wie logisch kurzes Ergebnis zu bringen:

1. 'Gott' ist kein physikalisches Wesen.
2. Glaube entsteht 'im Kopf'.


PS: Der Glaube an VTs und Mondlandungsleugnung gehört halt zu 2tens.

Man könnte vielleicht noch ergänzen:
3. Realität ist ausserhalb des Kopfes.



von Reiner - am 15.03.2006 11:51
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