Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
soriac, Dirk E., Klaus-Günter Mattlat, Susanne Walter, Danni, Harald Kucharek, Brainstorm64

Mondlandung (kabel?)

Startbeitrag von Danni am 28.04.2009 21:59

hallo

es gibt noch Bilder auf denen zu sehen ist das an der Fahne Kabel vorbeilaufen. Das habe ich hier bisher vermisst. Wenn jemand eine erklärung weiß, oder stichhaltige beweise hat das dieses Bild echt ist, dann möchte er sie doch bitte Posten oder dem Seitenautor zur einstellung geben.

dazu möchte ich der gesammten HP ein großes Lob aussprechen. Sehr schön alles beschrieben, tolle Links alles Super 10*

Antworten:

Das waren Kabel der TV-Kamera. Die Kamera wurde twaas entfernt vom LM aufgestellt, und war mit diesem über Kabel verbunden, damit das TV-Signal dann über die LM-Antenne live zur Erde gesendet werden konnte.

von Brainstorm64 - am 29.04.2009 00:26
Ich verstehe nicht, was an Kabeln auf dem Mond seltsam sein soll. Die ganzen Geräte waren über Kabel verbunden. Heutzutage würde man das wahrscheinlich über irgendwelche ad-hoc-Netzwerke machen, Probleme mit den Kabeln hatten die Astronauten ja genug. Einmal riss, ich glaube Young bei A16, einer der Astronauten ein Verbindungskabel zwischen Messgerät und ALSEP-Station ab.
Im Kamerakabel blieb imme rmal wieder einer mit dem Fuss hängen. Es war spiralig und in der schwächeren Mondschwerkraft lag es nicht so platt wie bei den Übungen auf der Erde.
Bei, ich glaube es war A14, gibt es eine Szene, in der die Astros am LM arbeiten. Plötzlich wackelt ie Kamera und irgendwas ist plötzlich kurz vor der Linse. Für die Spinner immer ein Beleg für einen Kameramann. Was wirklich geschieht ist, das einer mit seinem Fuss am Kabel gerissen hat und das Kupplungselement des Verbindungskabels kurz vor die Linse flog. Guckt man den Abschnitt in seiner Gesamtheit an, wackelt es ein paar Mal. Ein bisschen später reisst der Astro dann so am Kabel, das die Kamera sogar umfällt. Den Teil ignorieren die Spinner natürlich.

PS: Gefunden

135:22:21 Shepard: (Going to the MESA on the left) Okay. We'll just have these three weigh bags, then.

[Al snags the TV cable as he goes to the MESA. He pulls it enough that it jumps off the ground in a whipping motion and flips the cable connector into the TV field-of-view. There is quite obviously very little slack remaining. The first image motion is of large amplitude and image-up.]

...

135:22:55 Mitchell: Okay. (Pause).

[Al snags the cable again; but the result is only minor camera motion. The first motion is image-up, an indication that the cable is relatively taut. No cable motion can be seen in the recorded TV image.]

...

135:24:40 Haise: Roger, Ed.

[Al snags the TV cable and finally pulls it hard enough to pull the camera far enough forward over the tripod base that it falls to the ground, apparently without damage.]

von Harald Kucharek - am 29.04.2009 09:43
Ich möchte die Anfangsfrage von Harald noch mal wiederholen: wie kommst du darauf, dass ein Kabel irgend ein Anzeichen für Betrug sein sollte? Ich frage nur deswegen, weil ich mich irgendwie fatal an den berüchtigten "C"-Felsen erinnert fühle, der für sich betrachtet bereits kompletter Unfung wäre, nicht nur, dass Requisiten keine riesigen Buchstaben tragen (ausser, die Szene erfordert es bewusst, was aber hier nie notwendig wäre), nein, was mich bei solchen Dingen immer am meisten wundert, gehen die "Zweifler" wirklich davon aus, dass Leute, die bei einer hypothetischen "Fälschung" mit dermassen grosser Akribie dabeigehen und z.B. die geringere Schwerkraft besser nachstellen, als man es mit Seilen und Zeitlupe überhaupt bewerkstelligen könnte, gleichzeitig aber dermassen simple Regiefehler begehen, die selbst bei einem billig abgekurbelten c-Movie so nicht auftreten würden? Selbst, wenn ich mal annehmen würde, es wäre wirklich gestellt, was würde dann so ein Kabel im Bild aussagen? Dass jemand ein Scheinwerferkabel direkt durch das Bühnenbild geführt hat? Dann müsste aber schon Ed Wood der Regiseur gewesen sein, selbst den blutigsten Anfängern von Bühnenarbeitern würde das 1 Minute nach Verlegung auffallen, und bei so einer "bedeutenden Fälschung" hätte selbst Ed Wood nicht gesagt "egal, wir drehen trotzdem, wird schon keinem auffallen"

Mich wundert jedenfalls immer diese Art der Fragestellung. Es ist ja beileibe keine Schande, wenn man auf den Fotos und Filmen etwas sieht, von dem man nicht weiss, was es ist, das dürfte im Zweifel jedem hier passieren, aber wieso sollte das gleich ein Hinweis auf eine Fälschung sein?

von soriac - am 30.04.2009 05:59
Hi Soriac

Zitat

... Ed Wood ...

Das ist der fehlende Mosaikstein. Ed Wood als Mastermind der Apollofälschung passt viel besser als Stanley Kubrick.
Ich gebe meine jahrelange Hoaxverweigerung auf. Jetzt weiß ich was damals gelaufen ist :D

Susanne

von Susanne Walter - am 30.04.2009 13:50
Zitat

Das ist der fehlende Mosaikstein. Ed Wood als Mastermind der Apollofälschung passt viel besser als Stanley Kubrick.

... vor allem, da Ed Wood ja nicht Ed Wood ist - sondern Johnny Depp !

Dirk :spos:

von Dirk E. - am 01.05.2009 08:03
In der heutigene Zeiten der Raumfahrt müsste es doch möglich sein mit einen Raumgleiter die Mondoberfläche zu Filmen und dann die Aufnahmen sofort veröffendlichen man könnte dann die Flagge,Mondmobiel und Gestelle der landefähren sehen? Wenn Amstrong undCo auf den Erdtrabanten in den 60 jahren waren?!

von Klaus-Günter Mattlat - am 06.05.2009 18:04
Von welchem Raumgleiter sprichst du? Das Space Shuttle kannst du nicht meinen, damit "mal eben" zum Mond zu kommen dürfte schwerer sein, als mit dem Fahrrad auf dem Weg zurück vom Bäcker "mal eben" nach Island zu radeln.

Sonden wären da eine sinnvollere Alternative, allerdings müssten die schon für eine detailierte Beobachtung ausgestattet sein, was die meisten nicht sind, diese interessiert eher der Mond als solches. Übrigens: dass es Spionagesatelliten gibt, die aus grösser Höhe sogar die Läuse auf deinem Kopf erkennen könnten, ist populistischer Unsinn.

Und im Übrigen hat die Beobachtung der Landeplätze keine so grosse Relevanz, dass man extra dafür eine Sonde rüberschickt, es wäre wenn, dann überhaupt nur als "Gelegenheitsschuss" möglich, wenn man sowieso gerade dabei war, andere Untersuchungen in der Gegend zu tätigen. Denn für die meisten Leute findet sich da nicht viel interessantes, halt nur die Überbleibsel der alten Mondlandungen, und für die selbsternannten "Zweifler" ist so ein Foto selbstverständlich wieder irgendwie gestellt, die Wissenschaftler bestochen oder bedroht, die Reste vorher heimlich hochgebracht, die Aufnahme vielleicht auch nur aus Google Earth über der Area51 rauskopiert, die Menschheit belogen und nur sie selber bemerken es und lassen sich durch so was natürlich nicht umstimmen. Also alles in allem wäre das viel zu viel Aufwand für einen so geringen Nutzen. Es wäre nur historisch interessant, aber dafür ist wohl keiner bereit, zu bezahlen, leider.

von soriac - am 06.05.2009 18:59
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.