Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Harald Kucharek, klauwin, Heiko, soriac, Manfred_B

Mondlandungsquiz bei SPON

Startbeitrag von Harald Kucharek am 10.07.2009 10:37

[www1.spiegel.de]

Bei Frage 2 ist eigentlich keine der Antworten richtig...

Antworten:

Naja, Frage 3 ist auch so eine Sache, oder?

Was mir wieder mal auffällt: Hätte der Aufstieg vom Mond nicht geklappt, wäre die Kommunikation gekappt worden. Dass es für diesen Fall keine Rettung gegeben hätte ist klar, das war eines der Risiken.

Aber einfach "abknippsen" will mir so auf Anhieb unmenschlich erscheinen. Ich habe allerdings noch nicht versucht Informationen dazu zu finden, ob das vorher mit Armstrong und Aldrin so vereinbart war, ich meine vereinbart, nicht ob sie es wussten. Naja, meine Sentimentalität eben: Wenn ein Mensch weiß, dass er sterben muss, bekommt er alles, was ich machen kann ohne mir selbst etwas zu versauen.

Gruß
Heiko
www.earth-moon.de

von Heiko - am 10.07.2009 18:46
Zitat
Harald Kucharek
Bei Frage 2 ist eigentlich keine der Antworten richtig...


Und über #10 könnte man auch etwas Haarspalterei betreiben.

Aber mit etwas Nachdenken kommt man schon auf die gewünschte Antwort.

von klauwin - am 10.07.2009 20:22
Nach Aussage von Jesko von Puttkamer hatte Mike Collins wochenlang vor dem Apollo11 Start Alpträume, daß er alleine vom Mond zurückkehren müsse. Er hat sich wohl echte Sorgen um die beiden gemacht.

Gruß Manfred

von Manfred_B - am 11.07.2009 06:22
Zitat
klauwin
Zitat
Harald Kucharek
Bei Frage 2 ist eigentlich keine der Antworten richtig...


Und über #10 könnte man auch etwas Haarspalterei betreiben.


Zitat

Frage 10 von 11

Nach Ihrer Rückkehr wurden die "Apollo-11"-Astronauten erst einmal isoliert - aus Angst vor fiesen Mondkeimen, die sie möglicherweise zurück zur Erde brachten. Wer begleitete sie in die Quarantäne?

* US-Präsident Richard Nixon ließ es sich nicht nehmen, die Helden für zwei Tage auf der Quarantänestation zu besuchen.
* Niemand, das wäre viel zu gefährlich gewesen!
* Ein Arzt und ein Techniker ließen sich mit einschließen.


Wo muss man da Haare spalten?

von Harald Kucharek - am 11.07.2009 07:15
Zitat
Manfred_B
Nach Aussage von Jesko von Puttkamer hatte Mike Collins wochenlang vor dem Apollo11 Start Alpträume, daß er alleine vom Mond zurückkehren müsse. Er hat sich wohl echte Sorgen um die beiden gemacht.

Gruß Manfred


Ich glaube nicht, dass er wirklich Alpträume hatte. Man sagt zwar, dies und jenes wäre der schlimmste Alptraum, das ist aber metaphorisch gemeint.
Nichtdestotrotz: Collins schrieb ja selbst, in "Carrying the fire", das wäre seine größte Befürchtung gewesen. Er wäre als "marked man" zurückgekehrt und hätte damit leben müssen.
Wobei er natürlich nur hätte "schuldig" werden können, indem er das Rendezvous-Manöver versaut hätte.

von Harald Kucharek - am 11.07.2009 07:19
Das kann man ja auch gut verstehen, wenn man quasi "live" miterleben müsste, wie zwei Kameraden stranden und man gezwungenermassen alleine wieder zurückkehren müsste, weil man einfach keine Möglichkeit hatte, zu helfen, sondern sie quasi "im Stich" lassen müsste, völlig egal, dass ihm keiner dafür Vorwürfe machen könnte (seine Kameraden bestimmt auch nicht), Mr.Collins würde sich Zeit seines Lebens selber Vorwürfe machen, und wenn er sich hundertmal sagt, dass er nichts hätte machen können.

So ein Gefühl der Hilflosigkeit ist definitiv besch..eiden, da kann ich Mr.Collins voll und ganz verstehen, dass das für ihn das schlimmste wäre, was hätte passieren können. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, mir wäre es wenn, dann auch lieber gewesen, die ganze Kapsel mit mir an Bord wäre in die Luft geflogen, als so was durchzustehen. So gerne ich damals mitgemacht hätte, aber hätte es so einen Unglücksfall gegeben, ich wäre auch fertig mit der Welt gewesen.

von soriac - am 11.07.2009 07:38
Ja, das stelle ich mir ähnlich vor und habe es von Collins auch so gelesen, auch dass er allein zurückgekehrt wäre, weil das eben so "im Auftrag" stand.

Und bei all dem kam irgendwo mal die Frage auf, ob man vielleicht daran denken könne, Menschen für eine bemannte Marslandung ohne Rückkehrmöglichkeit loszuschicken (irgendein Themenabend/Special glaube ich), Freiwillige natürlich. Die Frage wurde aber sehr schnell mit "nein" beantwortet, da es moralisch nicht zu vertreten ist, auch nicht mit Freiwilligen, und dass man lieber länger nachdenkt, plant und baut, so dass es bei allem Risiko eines solchen Unternehmens immer einen sicheren Weg nach Hause geben wird. - Für mich die einzig mögliche Antwort.

Gruß
Heiko
www.earth-moon.de

von Heiko - am 11.07.2009 11:06
Zitat
Harald Kucharek

Zitat

Frage 10 von 11

* Ein Arzt und ein Techniker ließen sich mit einschließen.


Wo muss man da Haare spalten?


Gemäß "A Man on the Moon" war es nicht genau EIN Arzt und EIN Techniker.

von klauwin - am 13.07.2009 19:28
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.