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Informationen zum Thema:
Forum:
Mondlandungs(f)lüge?
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Müller 2, Harald Kucharek , soriac, Landwitz, Susanne Walter, Manfred_B

Ein neues Argument.

Startbeitrag von Müller 2 am 12.03.2012 10:26

Hallo zusammen.
Habe ein (mir) neues Argumet gegen eine Mondlandung gefunden.:joke:
Und zwar behaupten diese VT das beim Star von der Mondoberfläche so große Kräfte auf die Astronauten wirken würden das diese es nicht ohne schwäre Verletzungen überstanden hätten.
Als beweiss haben sie den Film genommen der beim Start von Apollo 17 gemacht wurde.
dann waben die versucht mit einer Berechnung zu zeigen das die Astronauten einer tonnenschweren Belastung ausgesetzt währen.
Total bescheuert. Aber mir war das neu.
L.G.
Müller2

Antworten:

Nee, das ist mir auch neu, dass der Start so unglaublich schnell gewesen sein soll. Ich habe mir gerade noch mal das Video vom A17-Rückstart angeschaut, und ehrlich gesagt, auf dem Rummel starten die Fahrdienste weitaus schneller. Herrjeh, nach Augenmass würde ich sogar sagen, selbst damals auf dem Segelflugplatz starteten die Flugzeuge schneller beim Windenstart... Aber wirklich anzufangen, mit Zahlenwerten zu kontern, wird trotzdem nur verlorene Liebesmühe sein, wer sich einmal einbildet, dass das ein wahnsinnig schneller Start mit g-Belastungen im zweistelligen zu sein hat, der wird sich eh nicht umstimmen lassen.

Das Einzige, was dem ähnlich wurde, war eine Berechnung einer unserer hiesigen Spinner (Martinus?), der anhand vermeintlicher Einzelbilder und grobem Abschätzen der Flughöhe versuchte, die Startgeschwindigkeit zu ermitteln (um sie dann als in jedem Falle falsch zu deklarieren...). Da können dir die Archivare des Forums bestimmt weiterhelfen, die Beiträge noch zu finden (wie üblich wurden sie mehrmals stumpf vom Spinner wiederholt, daran kann ich mich noch erinnern)

Wäre aber mal interessant, wo du dieses "Argument" denn eingefangen hast. Wo wird denn überhaupt noch die "Mondlandelüge" propagiert? Die Foren, die ich noch gefunden hatte, sind in der Thematik meist sehr schnell wieder verebbt, man hat die Spinner vor sich hin brabbeln lassen und lieber andere, viel lustigere Verschwörungen gesucht und gefunden :-)

von soriac - am 12.03.2012 20:13
Hallo Soriac
Das Argument habe ich nicht in einem Forum gefunden.
Sondern bei einem Vortrag auf einer Esoterikmesse.
Da waren ein paar Spinner die behaupten das der Mensch solchen kräften nicht aushalten würden.
Ich habe mich köstlich amüsiert.

von Müller 2 - am 12.03.2012 23:38
Wenn man für die Höhe des LM die Höhe der ganzen Saturn/Apollo nimmt, wird es vielleicht schon ungemütlich :D

von Harald Kucharek - am 13.03.2012 08:50

g-Beschleunigung beim Rückstart vom Mond

Hi M.,

das kann man leicht errechnen, wenn man die Masse des Rückstartmoduls und die Schubkraft des Triebwerks kennt. Man kennt natürlich* ;-)

Auf der >Apollo PageLunar Module Ascent SimulationAscent of Apollo 17 Lunar Module

von Susanne Walter - am 13.03.2012 16:02

Re: g-Beschleunigung beim Rückstart vom Mond

Hallo zusammen.
Hallo Susanne
Nein , es war ein anderer Knilch.
Er gab sich aus als Steffen Oberhausen.
Mir wahr er bis dato nicht bekannt.
Aber danke für die Tabellen.
Ich habe Argumentiert, das die Apollo Astronauten voll durchteniert waren und schon auf der Erde
bei den Vorbereitung größeren Belastungen standhalten mussten.
L.G
rolf

von Müller 2 - am 14.03.2012 07:48
Das ist wieder mal ein klassisches Beispiel aus der Verschwörungstheoretikerszene: Man verlässt sich auf visuelle Wahrnehmung, deutet diese als absolut richtig und ignoriert nachprüfbare Tatsachen bzw. "benötigt" solche gar nicht, da ja die eigene Wahrnehmung unverfälscht ist.

Die visuelle Wahrnehmung des Menschen für Geschwindigkeit und Beschleunigung ist stets die gleiche: Wie schnell durchschreitet ein Körper seine eigene Länge. Sehr gut kann man das z.B. an einem Flughafen beobachten, wenn eine A380 startet sieht das wesentlich langsamer aus als bei einer Cessna.

Jetzt sieht der Verschwörungstheoretiker ein Video vom Start einer Saturn V und danach den Rückstart des LM vom Mond. Seine Gedanken sind dann die folgenden: "Wenn eine Rakete, die zum Mond fliegen soll, schon so langsam startet und die Insassen trotzdem schon so hohen Belastungen ausgesetzt sind, daß nur ein langjähriges Training sie das aushalten lässt und dann der Rückstart von Mond so rasant vor sich geht, die können das doch gar nicht überleben." Schlußfolgerung: Mondlandung gefälscht! So einfach ist das!!!

Gruß Manfred

von Manfred_B - am 15.03.2012 03:12
Zitat
Manfred_B
Das ist wieder mal ein klassisches Beispiel aus der Verschwörungstheoretikerszene: Man verlässt sich auf visuelle Wahrnehmung, deutet diese als absolut richtig und ignoriert nachprüfbare Tatsachen bzw. "benötigt" solche gar nicht, da ja die eigene Wahrnehmung unverfälscht ist.


Das ist auch ein vorherrschendes Problem bei den Spinnern (obwohl das Problem noch sehr viel mehr Menschen als nur die Spinner betrifft): sie sehen sich selbst als die oberste Referenz. Wie häufig ich das schon gehört habe "Das klingt für mich absolut logisch und korrekt, ich kann keinerlei Fehler sehen" (impliziertes, nicht ausgesprochenes Fazit: also wurden keine Fehler gemacht, pasta). Dabei kenne ich das bereits seid meiner Schulausbildung: wenn ich da eine rote Linie unter einem Satz im Englischen bekommen hatte, war ich vorher auch der festen Überzeugung, der Satz würde so im Englischen gebildet werden, auch nach mehrfacher Überprüfung war ich dieser Meinung. Trotzdem war der Satz ganz eindeutig falsch, da haben sich nicht Millionen von englischsprechenden Leuten geirrt, sondern nur ich hatte es falsch gelernt. Aber genau diese Schlussfolgerung, dass sich Leute, die sich im Irrtum befinden, diesen nicht automatisch als solchen erkennen können, kommt nicht bei Leuten wie den Spinnern an. Externe Referenz ist ein Fremdwort, ausser natürlich, es stützt die eigene Überzeugung, dann ist es ohne jeden Zweifel glaubwürdig.

Ein bisschen fühle ich mich an unseren Vergangenheitsmann erinnert, der gleichsam der festen Überzeugung ist, sein Wissen stamme direkt aus dem Gesammtbewusstsein. Vermutlich ist das die Erklärung, sehr viele Leute gehen offenbar davon aus, wenn sie sich irren, würden sie es sofort bemerken, da sie es nicht bemerken, müssen sie von daher richtig liegen.

von soriac - am 15.03.2012 07:36

Re: g-Beschleunigung beim Rückstart vom Mond

Etwas OT, aber wenn ich das so lese fällt mir was ein, was ich vor langer Zeit mal durchgerechnet habe: Wie schnell kann man einen Menschen erdgebunden transportieren, ohne ihn besonderen Belastungen auszusetzen.
Man könnte eine erdumspannende U-Bahn-Röhre bauen mit einer Kabine, in der drehbar gelagert eine Innenkabine ist. Anfangs nimmt man eine niedrige Beschleunigung, dadurch ist der Gesamtvektor nur minimal größer als die Erdbeschleunigung und die Kabine dreht sich nur wenig.Sobald die Geschwindigkeit hoch genug ist, dass durch die Bahnkrümmung (Erde ist rund), die Fliehkraft einen Teil der Gewichtskraft aufhebt kann man sogar so beschleunigen, dass die effektive Gewichtskraft genau 1g ist. Die maximale Beschleunigung bzgl der Geschwindigkeit hat man dann, wenn die Kabine gerade Kreisbahngeschwindigkeit hat. Dann kann man mit 1g beschleunigen, die Kabine hängt waagerecht. Jetzt fängt die Fliehkraft an zu überwiegen und wenn die Bahn dann die doppelte Kreisbahngeschwindigkeit erreicht hat, hängt die Kabine kopfüber, der Fahrgast steht von aussen betrachtet also mit den Füßen gen Himmel und fühlt sich aber völlig normal.
Ich hab damals die Beschleunigungsstrecken in Abhängigkeit von der maximal erlaubten auf den Passagier wirkenden Beschleunigung ausgerechnet... Lang ists her...

von Harald Kucharek - am 15.03.2012 10:16

Re: g-Beschleunigung beim Rückstart vom Mond

Hallo zusammen
Ja,Ja damals waren wir jung und schön.
heute sind wir nur noch.......:)
Aber nicht uninteresant die Rechnung.
Letztes Jahr war ich mal im Europapark.
Alleine die Kräfte die auf der Achterbahn wirken sind grösser als die, die beim start vom Mond.
Aber wie gesagt, es wahr mal wenigstes ein neues Argument.
Denn VT fällt ja sonst kaum mehr was neues ein.
Währe aber mal gut wenn die mal mit etwas daher kommen würden das wir nicht sofort wiederlegen bzw erklären könnten.
Aber darauf können wir wohl lange lange lange lange lange lange............................. warten.
Liebe grüsse in die Runde.
Rolf

von Müller 2 - am 16.03.2012 07:32
Hallo zusammen.
Da kann ich Dir nur recht geben.
L.G.
Rolf

von Müller 2 - am 16.03.2012 07:35
Es ist schon ein verflixtes Ding mit diesen angeblich verschollenen, dann doch aber wieder gefundenen Filmrollen der ersten Mondlandung von Apollo 11 im Jahr 1969. Einmal sind sie weg, dann wieder da, dann wieder weg. Viele (Verschwörungs-)Theorien ranken sich um die Vorgänge, die heute, im Jahr 2012 wieder Nahrung erhalten - nicht zuletzt wegen des angeblich bevorstehenden Weltuntergangs am 21.Dezember ...-;))

Ich habe zu diesem Thema - Die verschollenen Filmrollen der Apollo 11 - ein gutes Buch gefunden, das ganz neu erschienen ist. Ein packender Science-Fiction-Thriller für alle, die dieses Thema weiter vertiefen und so ganz andere mögliche Gründe dafür erfahren wollen, was mit dem originalen Filmrollen tatsächlich geschehen ist. Der Autor - Armin Weber - stellt dabei auch die Vorgänge um die Moon-Hoax-Theorien in ein ganz neues Licht. Der Titel des Thrillers: Der Zehnte Planet. (Es gibt dazu übrigens auch eine gute Seite: derzehnteplanet.de )

Das Buch zeigt auch, wo diese ganzen Verschwörungstheorien hingehören: entweder in den fiktionalen Raum, das Reich der Fantasie - oder hinsichtlich der Subjekte: Zum Seelenklempner ...:rp:

von Landwitz - am 14.06.2012 12:17
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