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Optionsscheine - Board
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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren
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Bono, toppi

Konkurrenz für die EUWAX - nächste Runde

Startbeitrag von toppi am 12.08.2003 19:57

Auch wenn ich mich frage, was die jetzt noch groß verbessern wollen... Wahrscheinlich wird's zwischen Frankfurt und Stuttgart einen Preiskampf bei den Listing-Gebühren für die gehandelten Produkte geben. Bleibt zu hoffen, daß aufgrund der hier niedrigeren Einnahmen nicht die Maklergebühren bei Orders für die Privatanleger erhöht werden. Wettbewerb muß nicht immer unbedingt gut sein... Meine abschließende Meinung: Bei der Initiative in Frankfurt handelt es sich um ein Bankenprojekt, von dem alle Beteiligten wohl wissen, daß es nie eine echte Konkurrenz zur EUWAX werden wird. Ziel ist es lediglich, die Listing-Gebühren in Stuttgart unter Druck zu bringen und so die eigenen Kosten zu senken. Vielleicht gibt's ja dadurch mittelfristig zumindest noch bessere Preise bei den Optionsscheinen und Zertifikaten für uns. :-)

toppi

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Deutsche Börse greift Börse Stuttgart bei Optionsscheinen an

Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Börse eröffnet Ende September mit einem eigenen Handelssegment den Wettbewerb um Marktanteile bei Aktienoptionsscheinen gegen die Stuttgarter Börse und hat dabei starke Verbündete gewonnen.

Insgesamt 14 Banken, darunter die Marktführer bei der Emission von Optionsscheinen und Zertifikaten, Citibank, ABN Amro (Amsterdam: AAH.AS - Nachrichten) und Deutsche Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) , würden ab Ende September am "Deutsche Börse Smart Trading" auf dem Frankfurter Parkett teilnehmen, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung. Dabei geht es um einen der wenigen Bereiche im deutschen Börsenhandel, bei dem die übermächtig scheinende Deutsche Börse (Xetra: 581005.DE - Nachrichten - Forum) hinter einer der Regionalbörsen zurückhängt. Die Stuttgarter vereinen bei Aktienoptionsscheinen knapp 90 Prozent des Marktes auf sich, bei Zertifikaten sind es gut 40 Prozent. Der Rest wird überwiegend von der Deutschen Börse abgedeckt. Die Deutsche Börse will nun mit einem auf Privatanleger zugeschnitten Handelssegment den Stuttgartern Konkurrenz machen. Die Stuttgarter Börsenbetreiber zeigten sich zunächst gelassen. Schließlich sind nahezu alle Emittenten, die jetzt mit der Deutschen Börse kooperieren, auch in Stuttgart aktiv.

Der Handel mit diesen künstlichen Finanzinstrumenten, die von Banken herausgegeben werden, wird von Privatanlegern dominiert. Die Banken emittieren diese Wertpapiere und stellen später verbindliche An- und Verkaufskurse, so genannte Quotes. Privatanleger schätzen Zertifikate zum Beispiel auf Indizes, weil sie damit zu günstigen Kosten einen Anteil an dem Börsenbarometer erwerben könne, ohne ihn sich aufwendig aus den einzelnen Bestandteilen zusammenkaufen zu müssen. Optionsscheine ermöglichen es dem Besitzer, an Kursgewinnen einer Aktie zu verdienen. Durch die Konstruktion des Papiers gewinnt der Besitzer bei steigenden Kursen überdurchschnittlich, bei fallenden kann er auch sehr schnell alles verlieren. Diese Funktion wird in der Börsensprache "Hebel" genannt.

DEUTSCHE BÖRSE: KONKURRENZ BELEBT DAS GESCHÄFT

Die Deutsche Börse verpflichtet die Emittenten, An- und Verkaufskurse für bestimmte Ordergrößen zu stellen (Mindestquotierung). Dies soll bei Produkten mit Hebel jederzeit die Ausführung von Aufträgen bis 3000 Euro ermöglichen und bei Produkten ohne Hebel soll das Mindestvolumen 10.000 Euro betragen. Anders als in Stuttgart würden die einzelnen Werte nicht nur von einem Skontroführer betreut, sagte eine Sprecherin der Börse. Die Skontroführer auf dem Parkett führen die Aufträge von Kunden mit den Quotes der Emittenten zusammen. Diese Quotes sollen für jedermann sichtbar und kostenlos auf der Internetseite der Deutschen Börse einzusehen sein.

Die Stuttgarter Börse zeigte sich nicht überrascht. "Das hatte sich schließlich schon länger abgezeichnet", sagte ein Börsensprecher. Es bleibe abzuwarten, was aus einer Kopie des Stuttgarter Handelssegments werden könne.

Antworten:

Wetten, dass in einem Jahr keiner mehr über Smart Trading spricht!

Immerhin ist das jetzt der dritte Anlauf: Optionsschein-Handelssystem, Xetra-OS und jetzt Smart Trading.

Interessanterweise will die Deutsche Börse kaum Geld für Marketing ausgeben, stattdessen sollen die Emittenten in ihren Broschüren auf das neue Handelssegment hinweisen. :-)

von Bono - am 13.08.2003 06:35
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