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Optionsscheine - Board
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren
Beteiligte Autoren:
X-Ray, DGTec, tina

dg tec; xray und andere...

Startbeitrag von tina am 15.07.2004 12:52

vielen dank für die guten tipps zum trading....werde versuchen, vorsichtig zu sein....neige aber leider immer wieder zu unkontrollierten ausbrüchen;-)

tina

Antworten:

...habe übrigens overneight...

mit euro short 6 k wiedergutgemacht und bin in der gewinnzone (alles demokonto!!)

tina

von tina - am 15.07.2004 13:57

:-)

Hi Tina,

die Ausbrüche musst Du in Griff kriegen! Falls Du dennoch hochspekulativ einen Kick ausprobieren willst, dann begrenze das Risiko durch enge Stops und/oder geringe Kontraktzahl!

Sei Dir immer über die Orientierung klar: was ist der Trend in welchem Zeitfenster und ist das, was man gerade tun will (long oder short), antizyklisch oder prozyklisch zu dem jeweiligen Trend?

Jeder Trade muß von Anfang bis Ende (!) durchdacht sein, auch der schnelle Zock muss als solcher bedacht werden:

a) wo gehe ich wann warum rein?
b) wo gehe ich wann warum raus?
c) wie limitiere ich meine Risiken wenn es anders kommt als gedacht?

Diese 3 Fragen sind der Rahmen, den man unbedingt abstecken muss, ehe man eine Aktion beginnt!

Der Handel mit Futures und Forex ist nicht einfacher als der mit Aktien, sondern nur schneller. Man kann schnelle Gewinne erzielen.....aber auch schnelle Verluste!!!

Die meisten denken beim Trading nur daran, einen günstigen Einstieg zu finden, doch man muß mehr wissen: wo ist der günstige Ausstieg? Wo ist meine Notbremse?

Es gibt ein objektives Risiko und ein subjektives Risiko an der Börse! Das sollte man sich immer klar machen!

Objektives Risiko:

Unterstützungen und Widerstände sowie Signale halten nicht was sie versprechen!

Subjektives Risiko:

falsche Antizipation, Markt läuft anders als gedacht
(z.B. durch Übersehen von wichtigen charttechnischen Marken)
falsche Instrumentenwahl (z.B. zu riskanter Turbo), für jene, die noch mit Turbos traden
falscher Kapitaleinsatz (zu hoch / zu niedrig) bezogen auf den Risikograd des Trades
Emotionale Aspekte ("Trade läuft gegen mich, hilfe!")

Man braucht einen Tradingplan, ähnlich einem Businessplan, der alle Eventualitäten berücksichtigt und zwar bezogen auf den eigenen Standpunkt!

Die objektiven Risiken kann man auch bei bestem Willen nicht (!) vermeiden, jedoch kann man die subjektiven Risiken durch Genauigkeit, Konzentration, Erfahrung / Übung, Bedachtsamkeit möglichst nahe gegen Null bringen! Wer die subjektiven Risiken nicht berücksichtigt ist viel stärker seinen Emotionen und somit Kurzschlußreaktionen ausgesetzt!

Der Markt nimmt keine Rücksicht auf die persönlichen Bedingungen! Er läuft wie er immer läuft und laufen wird. Die Frage ist immer: wie laufen wir mit ihm?

Gruß X-Ray

von X-Ray - am 15.07.2004 14:02

nochwas ...

hallo x-ray,

du beschreibst den future handel wunderbar. ich hoffe tina nimmt nur die hälfe an, ich weiß wie schwer das ist :-)

vielleicht noch eine möglichkeit das risiko etwas zu minimieren: auf einen längeren konrakt ausweichen. insbesondere beim euro macht das für einen anfänger nach meiner einschätzung sinn. wie du richtig sagtest, 40 bips sind nix und die kann man schnell mal dabneben liegen. nur ob das konto und die nerven das aushalten ...? wie schireb kosto: bei der börse ist 2 x 2 = 5 - 1 . man muss in der lage sein, die -1 auszuhalten :-)

@tina
ich habe mit dem eurostoxx angefangen (10€). ist zwar ein mieser index, aber um sich erstmal mit der technik ud den schwierigkeiten des futurehandels vertraut zu machen ... naja, wird dann vielleicht nicht so teuer *gg.

liebe grüße euch allen und viel erfolg.


gruss
DGTec

von DGTec - am 15.07.2004 14:28

uund nochwas ... +gg


nur weil man einen solch erfrischend ehrlichen threat heutzutage sehr selten findet.
erfahrungen verschiedener daytrader. wer mag, schaut einfach mal rein:

[www.terminmarktwelt.de]

von DGTec - am 15.07.2004 14:42

sag ich doch

Hi DGTec

scalpen als Strategie ist m.E. quatsch, mein Zeitfenster spielt sich überwiegend im h-Chart ab, gelegentlich halte ich eine Position auch mal 2-3d (wenn alles stimmt!).
h- und d-Chart sind die für mich entscheidenden Zeitebenen! Walter aus dem Finanzmarkt-Thread hat in dem Punkt recht, dass man auf Dauer kein Erfolg hat und emotional wie gesundheitlich draufzahlt, wenn man scalpt, weil man da viel zu sehr von minimalen und somit bekanntlich irrationalen (!) Schwankungen abhängig ist. Die großen Schwankungen sind jedoch niemals irrational! Das ist der Grund, warum ich niemals unter die 60min-Ebene gehe (außer zu Timingzwecken oder falls die Antizipation unerwartet heftig und schnell eintritt: 1/2 Cent in 30 min ist auch schon vorgekommen, dann kann es natürlich auch sein dass ich den Gewinn sofort mitnehme!).

Per Entry ist es fast immer so, dass ich temporär erstmal mit 15-25 Pips im Minus liege, was bei 10 Kontrakten locker 1500-2500€ Miese ergibt, dass muss ich aber aushalten können! Ich weiß dass ich bei mind 7 von 10 Trades im Schnitt 25-100% Gewinn kassiere, also muß ich in Kauf nehmen, dass ich einmal 50% verliere. Wichtig ist, dass man die aktuelle Position niemals zu weit ins Minus laufen läßt (spätestens bei -80% muß ende sein!)

Man muss die Eigenheiten des Marktes, bei der Forex ist es die enorme Volatilität, in seine Strategie unbedingt mit einbauen! Sonst stoppt man immer aus, ehe die gewünschte Entwicklung eintritt und das ist beinahe schlimmer als zu recht ausgestoppt zu werden (Kurs fällt noch weiter!).

Bei Futures ist es wahrscheinlicher, dass man den Einstieg nie wieder sieht, bei der FX kommt es aufgrund der hohen Intraday-Volatilität schon wesentlich öfter mal vor, dass die Position wieder zurückkommt! Aber vielleicht liegt das ja auch nur an meinem HS?*koppkratz*

Gruß X-Ray

von X-Ray - am 16.07.2004 13:51

Glückwunsch!

wieviel hast Du denn in der Demo gesetzt? Alles über 10 Kontrakte ist nicht ohne...
Ich setze meist 5-10 Kontrakte. Das reicht mir.

Viele Grüße

X-Ray

von X-Ray - am 16.07.2004 15:53
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