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Mohlberg's SF- und Fantasy-Forum
Beiträge im Thema:
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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Heinz Mohlberg

News 87

Startbeitrag von Heinz Mohlberg am 17.02.2011 16:22

Mohlberg-News 87 vom 17.02.2011
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Comics
Infos:
Großbände
Anfang März erscheinen die nächsten NICK GB 212+213; Ende März starten dann die SIGURD GB mit den Ausgaben 1+2 (die Cover sind schon auf der Homepage eingestellt).

Bücher:
LURCHI 5
PRINZ EISENHERZ (BoCoLa-Ausgabe) 2 der Foster/Murphy Edition ist erschienen.

Piccolos:
AKIM (Pedrazza) 628-630
FALK II Serie 10-12 (Neuauflage mit neuen Titelbildern)
FALK II Serie 39-41 (Umsetzung der Telefonkartenausgabe in Comicform)
NICK III Serie 20-22
REMO 24-26 (Nick-Zeichner Michael Goetze)
SIGURD III Serie 371-373
TIBOR II 38-40
TIBOR III 22-24

Alben (eine Auswahl)
COMANCHE 9
MECKI 4 (Jahrgang 1957)
STORM 17

HJB
REN DHARK - Weg ins Weltall 28
KAISERFRONT 4
ALDEBARAN 5
UNITALL 15

Mohlberg
AD ASTRA 12
DIE TERRANAUTEN 4
MARK POWERS 19+20
PIONIERE DES WESTENS 1 (Eine neue WW-Reihe mit abgeschlossenen Einzelromanen)
(Für diese Reihe konnten wir die Autoren John F. Beck (u.a.: Shannon + Socorro) sowie Peter Haberl (u.a: TEXAS MARSHAL und JERRY COTTON) gewinnen
REX CORDA 25
RIO CONCHO 6
ZEITKUGEL 11

PERRY RHODAN / ATLAN
PR-TB Jupiter
Hubert Haensel, Wim Vandemaan und Christian Montillon schreiben gemeinsam an einem Roman.
Seit 3.000 Jahren reisen die Menschen durch die Galaxis. Sie glauben, alles über das Sonnensystem und seine Planeten zu wissen, und beuten die Rohstoffe der Himmelskörper nach Kräften aus. Doch dann erwacht plötzlich die tödliche Atmosphäre des Riesenplaneten Jupiter zum Leben – und das Ende des Solsystems steht bevor. Nur ein Mann kann jetzt noch helfen...
1007 Seiten!!!


Sonstiges
JAN MAYEN
Vor 1945 waren utopisch-phantastische Romanheftserien in Deutschland eine Rarität; Detektiv- und Wildwest-Reihen beherrschten die Szene. Da er hier wohl eine Marktlücke vermutete, startete der Bergmann-Verlag, kurz bevor die schon erwähnte Sun-Koh-Serie auslief, zusammen mit seinem Autor Paul Alfred Müller, wieder unter dem Pseudonym Lok Myler, sofort eine ähnlich konzipierte Heftreihe, Jan Mayen, die vom Verlag jeweils auf der hinteren Umschlagseite wie folgt recht schwülstig umschrieben wurde: Licht und schlank, stählern hart und voll geschmeidiger Kraft, reich im Wissen und zäh im Wollen, unbändige Sehnsucht in den hellen Augen – so verläßt Jan Mayen die nebelumhüllte Insel im eisigen Nordmeer, auf der er Kindheit und Jugend verlebte. Seinen Vater will er finden – den stillen Gelehrten, der wegen seiner phantastischen Ideen geschmäht und verlacht wurde, den bekannten Millionär, der zu den Reichsten Amerikas gehört, den Verschwundenen, der irgendwo in der Einsamkeit unerhörte Pläne verwirklichen soll. Und zugleich will er seine Lebensaufgabe finden, für die er unter außergewöhnlichen Umständen vorbereitet und erzogen wurde. – Jan Mayen beginnt seinen Weg durch die Welt, den er sich bald gegen Feinde, Widerstände und Schwierigkeiten in immer neuen Abenteuern erkämpfen muß. Geheimnisvolle, dunkle Zusammenhänge umfassen ihn, aber er löst Schritt für Schritt die Rätsel bis er die gewaltigste und phantastischste aller Aufgaben klar umrissen vor sich sieht: das sagenhafte Wunschland Thule aus der Starre des ewigen Eises zu lösen. Paul Alfred Müllers Sun Koh – Der Erbe von Atlantis fiel zwar schon in die Kategorie der utopisch-phantastischen Reihen, aber erst die Nachfolgeserie Jan Mayen kann als vorrangig utopische Serie bezeichnet werden. In diesen insgesamt 120 Heften thematisierte der Autor alles, was er bisher an visionären Ideen gesammelt hatte: Es wird davon berichtet, dass einst die Sonne über Thule aufgehen wird, seine Helden haben sogar bereits das Problem der Atomzertrümmerung durch Aufhebung der Schwerkraft gelöst. Hier treten schon Zukunftsvisionen wie Hitzestrahler, Strahlen, die Amnesie hervorrufen, künstlicher Riesenwuchs, Golderzeugung durch Atomzertrümmerung, künstliche Träume und als Krönung ein Flug zum Mond auf, von den Riesen aus dem Weltraum oder einer Reise in die Urwelt ganz zu schweigen. Der Verfasser nahm für seine Reihe die von Professor Hermann Oberth (1894–1989) schon 1923 konzipierte und noch 1978 vertretene Idee eines stationären Weltraumspiegels auf und machte sie zum Mittelpunkt des Geschehens. Der Protagonist soll im Schlussband mit Hilfe des Weltraumspiegels Grönland in Grünland verwandeln und damit die Sonne über Thule (Heft 120) aufgehen lassen. Aber obwohl Jan Mayen in Bezug auf den technisch-visionären Gehalt sowie vom Innovationsreichtum her der Sun-Koh-Serie weit überlegen war, konnte der neue Held, dessen Name in Heft 1 von der arktischen Insel gleichen Namens hergeleitet wird, Charisma, Anziehungskraft und Faszination des bronzehäutigen „Erben von Atlantis“ nicht erreichen. Es fehlte jenes Gefühl des „Sense of Wonder“, der Hintergrund der so viele erzählerische Möglichkeiten bietenden Atlantistheorie.

Band 1 (Hefte 01–10, 317 Seiten, 23 Abb.)
Die vorliegende Neuausgabe enthält den ungekürzten Text der Hefte 1–10 der 1936 von Paul Alfred Müller unter dem Pseudonym Lok Myler verfassten und im Leipziger Verlag A. Bergmann mit einem Umfang von je 48 Seiten (Format ca. 12,0 x 17,0 cm) erschienenen Romanheftserie Jan Mayen in der Fassung der 1949/50 im Utopia-Verlag, Backnang, unter dem Pseudonym Freder van Holk mit einem Umfang von 32 Seiten (Format ca. 14,8 c 20,8 cm) erschienenen Neuausgabe (Text "letzter Hand" zu Lebzeiten des Verfassers).

Die Folgebände erscheinen ca. alle 6-8 Wochen


Ihr/Euer
Heinz Mohlberg

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