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Fussi und mehr
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Iggster, MircoPB, Beorn

Beorn wird uns hassen

Startbeitrag von Iggster am 26.02.2006 18:03

1:2 gegen Saarbrücken, 0:3 in Ahlen, 0:2 in Offenbach...alles Grottenkicks ohne Einsatz und Gegenwehr. Siegenfreundlich kicken wir nun wirklich nicht.

Außerdem zeigen sich bei Eintracht seit geraumer Zeit zwei Gesichter. Spielerisch und technisch ist die Truppe limitiert und sicher eher im unteren Zweitligabereich angesiedelt. Physisch und taktisch gehört sie dafür wohl zu den stärksten. Entscheidend scheint mir dadurch fast einzig die Kampfbereitschaft. Und da gibt es Spiele, in denen sich die Truppe ohne Ende reinkniet (z.B. Dresden oder Fürth) und da gibt es Spiele, in denen sie vor sich hindümpelt (z.B. Ahlen oder Offenbach). Fall 1 ist erfolgreich, Fall 2 nicht. Irgendwie weiß man nie welcher Fall eintritt. Fall 1 immer zu bringen, erscheint zudem zu kraftraubend, um ihn immer zu verlangen. In Summe wird sich das wohl so gerade mal ausgehen, da ich denke, dass Eintracht gerade jetzt mit der dünnen Personaldecke (heute hat sich auch noch Fuchs verletzt) zum Ende der Saison zusehens die Luft ausgehen wird.

Antworten:

Lass mann stecken ...

Ihr gewinnt eure beiden Nachholspiele zu Hause gegen Rostock und Kotzbus, und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus ...

Denk an meine Worte

von MircoPB - am 26.02.2006 18:09
Ich denke auch, dass wir mind. eines der beiden Spiele gewinnen. Das sind eigentlich die Spiele, die uns liegen. Zu Hause spielen, aber nicht zwingend Favorit sein. Bisher hat von den Top-Teams bei uns jedenfalls noch keins gewonnen.



von Iggster - am 26.02.2006 19:44
Wir werden das erste sein ... ;-)

von MircoPB - am 27.02.2006 20:21
Ich sprach von Top-Teams!



von Iggster - am 27.02.2006 21:54

Warum sollte er?

Zitat

1:2 gegen Saarbrücken, 0:3 in Ahlen, 0:2 in Offenbach...alles Grottenkicks ohne Einsatz und Gegenwehr. Siegenfreundlich kicken wir nun wirklich nicht.
Wenn wir in der Liga bleiben wollen, dann müssen wir eben eigene Spiele gewinnen. Falls wir absteigen, dann liegt das nicht am BTSV sondern allein an uns. Obwohl ich zugeben muss, wenn in Deiner Aufzählung demnächst noch der Name Sportfreunde Siegen hinzugefügt werden müsste, ich bin der letzte, der darunter leidet.

Jetzt haben wir also unseren Trainerwechsel und die dazugehörende Erkenntnis: Es lag nicht am Trainer. Ob Kocian, Helmes oder jetzt Bongartz, die entscheidenden Szenen sehen immer noch irgendwie gleich aus. Immerhin, eine Halbzeit lang haben wir in Rostock wirklich gut dagegengehalten, die Hanseaten im Mittelfeld beschäftigt, viele Bälle erobert. Aber vorn, da passierte nichts, überhaupt nichts. Und als einmal einer der unseren durch war, und einen Meter vor dem Strafraum klar umgerissen wurde, da liess die blinde Birne aus Niedersachsen, der Heimat der schlechten Schiedsrichter, ungerührt weiterspielen. Was nützt es, wenn er später zugibt, eine klare Fehlentscheidung getroffen zu haben?

Und was nützt es, sich über den Pfeifenheini aufzuregen? Irgendwann machen wir immer einen entscheidenden Fehler in der Hintermannschaft, geraten in Rückstand, und das Spiel ist gelaufen.

Soll man sich darüber aufregen? Wozu? Für mich hat mehr oder weniger die Abschiedstournee der Sportfreunde in der Zweiten Liga begonnen. Also habe ich mich am Wochenende vor allem darüber gefreut, in einem so wunderschönen Stadion mein Team anfeuern zu können. Über die Begegnungen im Hansafanprojekt, wo ganz tolle Leute rumlaufen, die ich am liebsten mitgenommen und in Rot-Weisse Klamotten gesteckt hätte.

Etwas anstrengend war das Wochenende, weil ich praktisch die komplette Hin- und Rückfahrt im Stehen verbracht habe, da unser Fanbeauftragter die Busse überbucht hatte. Auch nicht besonders hilfreich war die unerwartet frühe Ankunftszeit, was macht man morgens um halb neun mit einer Hundertschaft Fans in Rostock? Ich weiss ja nicht, wie es in Euren Städten aussieht, aber in Siegen it das Angebot um diese Zeit arg limitiert, und in Rostock sah es nicht besser aus. Zwischenzeitlich kam ich mir wie ein Jugendgruppenleiter vor, als ich einen Teil der Truppe auf einer leicht ziellosen Reise durch Rostocks Hafen und Innenstadt begleitete. Glückes Geschick, ich hatte trotzdem den einfachen Teil erwischt. Da sprang keiner besoffen ins Hafenbecken und musste mit Rettungsringen wieder rausgezogen werden, da war keiner dabei, der besoffen einen Mitfahrer angemacht hatte, von dem die Fresse vollbekam und anschliessend der festen Überzeugung war, er habe von einer Gruppe Hansahools einen drüber bekommen. Das grosse Wunder war, der kam sogar ins Stadion, während der Ordnungsdienst anderen ein Tagesstadionverbot erteilte.

Die Ordner in Rostock übertrafen ohnehin alles, was ich seit langen Jahren erlebt habe, die letzten, die ich so scheisse erlebt habe, waren die in der kleinen Bayarena. Die machen es sich auch sehr einfach, wenn die einem ein Tagesstadionverbot erteilen, weil der ihnen zu voll ist, dann ist denen ja komplett Latte, was der denn eigentlich zwei Stunden lang ausserhalb treibt, denn dafür ist ja dann die Polizei zuständig. Im umstellten und überwachten Block wäre es ein Leichtes, die Leute zu beaufsichtigen, und großen Unsinn können sie im Grunde auch nicht anstellen, aber argumentier mal mit Ordnern...

von Beorn - am 01.03.2006 09:12
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