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Iggster, Stollentroll, LumiSCV, e-andy, Südpreusse, MircoPB

Alaska Highway

Startbeitrag von Iggster am 08.10.2006 17:25

...liege ich nicht richtig, dass hier der eine oder andere von euch schon Kanada bereist hat? Ravanelli, Stollentroll, Andy...sind so Namen, die mir da einfallen...

Wir suchen gerde nach einem Reiseziel für den nächsten Sommer. Und da soll es gerne wieder etwas weiter in die Ferne schweifen. Irgendwie habe ich ja immer Sehnsucht nach dem Westen der USA und seit dem letzten Besuch auch nach Schottland. Ersteres war aber schon zweimal mein Reiseziel und Schottland ist gerade mal etwas länger als ein Jahr her, muss also nicht schon wieder dran sein.

Was also nun? Australien oder Neuseeland wären sicher nett, sind mir aber viel zu weit weg und kosten einfach zu viel Zeit (und sicherlich auch entsprechend Geld). Afrika mag interessant sein, reizt mich aber auch erstmal nicht so sehr, da es dort fast nicht möglich alleine zu reisen. Daher stehen auf unserer Favoritenliste gerade zwei Dinge recht weit oben: Norwegen und Kanada

Bei Kanada würde es mich reizen, den langen Weg entlang des Alaska Highway per Camper anzutreten...also entlang der Westküste und durch die Rockys von Kanada nach Alaska (so etwas beginnend von Vancouver). Nun ist nur das Problem, dass die Strecke so weit ist, dass man sie unmöglich hin und zurück antreten kann.

Daher mal ein paar Fragen in die Runde:
- Kennt jemand diese Tour oder zumindest Teile davon?
- Gibt´s in den fast gar nicht mehr besiedelten Gebieten im nördlichen Kanada bzw. Alaska überhaupt eine Chance zurückzufliegen (zumindest erstmal bis zu einem Flughafen, von dem aus man interkontinental fliegen kann)?
- Kann ich so einen Camper in z.B. Vancouver annehmen und in Alaska zurückgeben?

Antworten:

Hi Iggster!
Ich freue mich immer über jeden, der auch in mein Lieblingsland reisen möchte! :o)
Genau für diese Tour habe ich mich auch bereits intensiv interessiert.
Es gibt in Düsseldorf auf der Brehmstrasse ein Reisebüro, dass sich auf Kanada-Reisen aller Art spezialisiert hat. Dort habe ich mich diesbezüglich ausführlich beraten lassen.
Man rät dort von einer Tour über den gesamten Alaska-Highway eher ab, da die Strecke in sehr weiten Teilen nur durch tundrähnliches Gelände führt und eher öde sein muss. Vor allem der Teil ab Anchorage durch Yukon bis B.C. zieht sich offenbar sehr und wird entfernungsmässig wohl gerne unterschätzt. Die Entfernungen sind halt gigantisch und man verschwendet wertvolle Urlaubstage.
Ich schreib Dir mal genau auf, was alternativ mit mir ausgearbeitet wurde und wie ich die Reise in den nächsten 2-3 Jahren auch auf jeden Fall so durchführen will:

1.) Flug nach Vancouver (Aufenthalt lohnt sich auf jeden Fall, geile Stadt! Nähere Infos gerne auf Anfrage)
2.) Überfahrt nach Vancouver Island
3.) Mindestens 2-3 Tage Vancouver Island einplanen (tolle Insel, ich war schon da und finde, dass das eins der schönsten Fleckchen Erde ist, die es gibt; auch hier gerne mehr Infos)
4.) Fährfahrt ab Port Hardy (V.I.) durch die Inside Passage (ein Muss, wenn man auf gigantische Fjorde, Wale, Seeadler und ähnliches Getier steht) bis Prince Rupert (Grenze zu Alaska).
[www.bcferries.com]
Die Überfahrt dauert 1 1/2 Tage, auf jeden Fall Passage von hier aus buchen, sonst können mehrtägige Wartezeiten lauern!
ACHTUNG bei der Buchung:
gerade Tage: Nacht / Tag / Nacht
ungerade Tage: Tag / Nacht / Tag (hoffentlich stimmt das noch, lässt sich aber leicht rausfinden). Auf jeden Fall die Tour mit 2 Tagen buchen!
In Prince Rupert Wohnmobil mieten (am besten auch von hier aus buchen, kostet zwar ein wenig mehr, spart aber Zeit und Nerven. Sowieso müsstest Du mal rechnen: Wohnmobil ab Vancouver Island kostet zwar wegen der Tage und der eher nutzlosen Überfahrt mehr, aber man kann den Wagen nach der Tour dort selber wieder abliefern, was in Prince Rupert nicht möglich wäre und dann die Re-Überführung extra bezahlt werden muss.)
Ab Prince Rupert über den Canada Highway No.16 bis Prince George (schon diese Tour muss atemberaubend sein!).
Ab Prince George dann auf den Highway No.1 quer durch die Rockys mit unendlich vielen geilen Flecken und National & Provincial Parks zurück nach Vancouver.
Die Tour ist so auf etwa 3 Wochen ausgelegt.
Ist sowas wie ein Lebenstraum von mir geworden und eines meiner ganz grossen mittelfristigen Ziele. Ganz preiswert ist der Spass allerdings nicht, weswegen sich die Planung bei mir jetzt auch schon auf 3 Jahre ausdehnt (diverse Umzüge, teure Hobbies etc.).
Grundsätzlich empfehle ich das Buchen solcher Reisen über Explorer Fernreisen. Die sind wirklich top und suchen Dir die preiswertesten Varianten in kürzester Zeit zusammen. Wenn man drauf steht, kann man dort auch Reise-Kombi-Pakete buchen. [www.explorer-fernreisen.de]
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Troll! Hähä! ;o)

Zum Schluss noch ein kleiner Literaturtipp zum Sehnsucht wecken:
Jonathan Raban: Passage nach Juneau
ISBN 3-492-24229-4
Serie Piper 12,95¤
Zitat

Jonathan Raban bricht auf, um für die Dauer einer Fangzeit auf See über die See nachzudenken und ist dabei erfüllt von der Erwartung, dem Unerwarteten zu begegnen. In Seattle verabschiedet er sich von seiner Frau und seiner kleinen Tochter Julia und sticht in See. Vor ihm liegen tausend Meilen die Westküste Kanadas hinauf nach Juneau in Alaska. Seine Reiseroute führt ihn durch die Inside Passage, ein Labyrinth schmaler Wasserwege mit zahlreichen Abzweigungen und Verästelungen, in denen tückische Strömungen herrschen und gefährliche Felsen lauern. Bald schon begegnet ihm das Unerwartete; im Spiegel der See leuchtet eine andere Wirklichkeit auf: Die uralte Schifffahrtsroute wurde einst von Indianern befahren, die sich nur in der hellen Wasserwelt zuhause fühlten, während ihnen das Land und der Wald dunkel und bedrohlich schienen. Jonathan Raban begegnet einem Mann, der in der Wildnis zwischen Felsen und Bäumen ein Leben lebt, angesichts dessen der Alltag in Seattle wie eine virtuelle Realität erscheint. Umgekehrt erfährt Raban schmerzlich die Unmöglichkeit, das Erlebnis der überwältigenden Natur um ihn herum zu teilen: Er schickt bunte Ansichtskarten mit niedlichen Teddys an Julia, während er selbst jeden Morgen am Ufer bei seinem Ankerplatz echte Bären beim Fischefangen beobachten kann. Am Ende wird der Spiegel der See zur Summe aller Bilder der Passage. Und als er in Juneau seine Frau und Julia wieder trifft, wird Raban abermals mit dem Unerwarteten konfrontiert.


Fand ich richtig klasse! Merkwürdiger Typ, aber super geschrieben.

Hoffentlich kannste mit dem ganzen Geblubber was anfangen!
Viel Spass bei der Planung!

PS: mir ist grade noch was eingefallen: schau Dir mal die Inside Passage bei Google Earth an. Der Fährverlauf zwischen Port Hardy und Prince Rupert ist eingezeichnet. Alleine das ist schon beeindruckend und macht Lust auf mehr!



von Stollentroll - am 08.10.2006 19:33
Ich war zwar schon in Kanada, aber ich würde niemals behaupten, dass ich ein Kenner des schönen Landes bin.
Mein Kumpel und ich sind zweimal quer durch die USA gereist und sind einmal in Toronto gelandet, um dann drei Tage in dieser kanadischen Stadt zu verbringen und dann zu den Niagara-Fällen und in die USA zu fahren.

Die Gegend um Toronto (Ontario) ist nicht mit dem Kanada zu vergleichen, dass Du meinst und von dem der Stollentroll berichtet hat.

Die Routen hören sich aber sehr genial an :-)

von e-andy - am 09.10.2006 07:12
Da kann ich Stollentroll absolut beipflichten.

Zu Punkt 1 ) wenigstens 3-4 Tage, schon allein Downtown (mit Gastown und Chinatown), Hafen, Butchart-Garden, Stanley-Park, Grouse-Mountain oder die Lions-Gate Bridge, oder .....

Zu Punkt 2) ein unbedingtes Muss mit seiner Provinzhauptstadt ( BC ) Victoria und Nanaimo.

Zu Punkt 3) dto. ( Fährfahrt von Vancouver nach Victoria ca. 3 Std. )

Zu Punkt 4) wir hatten die Fährfahrt in entgegengesetzter Richtung, Morgens um 5 Uhr bis abends 23 Uhr ( wir haben seinerzeit etliche Orcas gesehen )



Diese Tour haben wir in 16 Tagen mit Bus bewältigt und um die gigantische Tour zu geniessen ca. 4000 km ( mit eig. Fahrz. ), dann schlage nochmal 5-8 Tage drauf.

Wenn's Euch Interessiert, ..... wir haben noch etliche Bilder auf'm Server liegen.
[www.verlgallerie.de]
Die Hompage ist nicht mehr so toll, aber als Appetithäppchen ganz brauchbar.
( werde sie diesen Winter mal auf Vordermann bringen )

Unsere nächste Tour geht auch mit nen Camper, mit Start ab Calgary und dann hauptsächlich Provinz Alberta. ( voraussichtlich Sommer 2008 )



von LumiSCV - am 09.10.2006 13:45
..... übrigens, mein persöhnliches Lieblingsbild ( wenn dieses dämliche Wasserzeichen nicht wäre, aber ich hab es im Orginal an der Wand hängen )



von LumiSCV - am 09.10.2006 13:50
Zitat

ab Calgary und dann hauptsächlich Provinz Alberta


In Alberta war ich auch schon. Allerdings nur eine Woche. Calgary ist mehr so die typisch amerikanische Großstadt. Viel Verwaltung, etliche Hochhäuser, breite Strassen im Schachbrettmuster. Sehenswert: Olympic Park, für Sportfreaks unbedingt der Sattle Dome (am besten mit Eishockeyspiel). Coole Halle! Dann gibt´s noch das Stampede-Gelände, ist aber wenn kein Rodeo ansteht eher langweilig. Ausserdem habe ich auf dem dortigen Raceway mein erstes Dragster-Rennen gesehen. Für Menschen mit Benzin im Blut absolut empfehlenswert. Gibt´s aber überall in Canada & USA.
Der dortige Teil der Rockies inkl. Canmore und Banff ist schon sehr schön, allerdings lange nicht so imposant und schroff wie in B.C.
Edmonton fand ich auch nicht sooo toll. Da ist bei mir nur die unglaublich riesige West-Edmonton-Mall in bleibender Erinnerung geblieben. 1998 war es das grösste Einkaufszentrum der Welt. Betrieben von einer pakistanischen Familie.
Nur mal so zu Veranschauung: 6 oder 7 Etagen in die Tiefe gebaut, in der Mitte offen. Unten gibt´s einen Pool in dem ein 1zu1 Nachbau der Santa Maria schwimmt, um den man in U-Booten herumfahren kann. Ausserdem hat´s einen kompletten unterirdischen Wasser-Freizeitpark mit mehreren Hotels. In dem gesamten Teil sind 20 (!!) McDonalds-Filialen verteilt. Man macht sich keine Vorstellung, wenn man´s nicht selber gesehen hat. Es gibt Canadier, die dort ihren Jahres-Urlaub verbringen.
Wenn man mehr als eine Woche Zeit hat ist´s aber mit Sicherheit toll. Die haben zig Nationalparks, von denen ich praktisch nix gesehen habe. Bestimmt auch ne absolut geile Tour!
Viel Spass!



von Stollentroll - am 09.10.2006 15:37

Re: Ihr seid die Geilsten!

Ich antworte mal auf mein eigenes Posting, da ich damit gleich alle auf einmal abwaschen kann.

Danke für die geilen Tipps. Das ist jedenfalls erstmal richtig was, das anregt und mich erstmals in eine Richtung tendieren lässt. Diese Geschichte mit dem Alaska Highway bis nach Klondaike (Yukon) habe ich bei ´nem Diavortrag gesehen, den wir eigentlich hauptsächlich wegen des Starts im Westen der USA besucht haben. Die Bilder von Kanada haben uns dabei schon stark beeindruckt, so dass so ein wenig in mir diese Urlaubsidee aufkeimte. Allerdings hatte auch ich hier schon den Eindruck, dass sich die Bilder, je weiter die Reise in den Norden ging, zusehens glichen. Allerdings hat mich noch die Einsamkeit gereizt.

Wenn ich mir nun eure Schilderungen anhöre, dann muss ich natürlich sagen, dass ich schnell davon Abstand gewinne wirklich bis ganz in den Norden des Kontinents reisen zu wollen. Zu reizvoll erscheinen Vancouver Island und diese Fährgschichte durch die Inner Passage auf der einen und dann wieder die mir noch im Kopf hängenden Bilder aus dem Rockies mit Banf NP, etc. auf der anderen Seite. Verbinden lässt sich beides aber nur, wenn man nicht noch weiter in den Norden vordringt. Und schon so wird es eng, da wir sicherlich in Summe nicht mehr als 3 Wochen Urlaub zur Verfügung haben und ich nun auch nicht unbedingt vom ersten bis zum letzten Urlaubstag unterwegs sein muss.

Aber ich habe jetzt erstmal was zum Stöbern und danke dafür recht herzlich. Vielleicht wird am Ende ja eine wirkliche Planung draus. Dem Bunny jedenfalls konnte ich gerade allein durch das Inaussichtstellen von Begegnungen mit ihren Lieblingstieren Walen (im Speziellen Orcas) das Herz erweichen...vielleicht ein wichtiger Moment... ;-)

Naja, und last but not least gibt´s natürlich noch einen dicken Trumpf für einen solchen oder ähnlichen Urlaub:
Mein Kumpel und Weltenbummler Cyber - ich schrieb das hier gerade vor ein paar Tagen - ehemals in Liverpool zu Hause, lebt wohl noch bis zum nächsten Sommer in Vancouver.



von Iggster - am 09.10.2006 16:46
GEIL !!!!!!!!!!!!!!!

Meinen nächsten Urlaub mache ich in Verl ;-)))))))))))))))))

von MircoPB - am 09.10.2006 21:19
Zitat

Diese Tour haben wir in 16 Tagen mit Bus bewältigt und um die gigantische Tour zu geniessen ca. 4000 km ( mit eig. Fahrz. ), dann schlage nochmal 5-8 Tage drauf.


Wobei das eigentlich sogar geht. Habe gerade mal nachgeschaut und festgestellt, dass wir 2003 in den USA in 3 Wochen satte 8000 km mit dem Mietwagen zurückgelegt haben.



von Iggster - am 10.10.2006 17:40
Diese riesigen Entfernungen machen einem dort auch nichts aus. Das ist uns auch aufgefallen, als wir durch die USA gefahren sind.

Man ist halt im Urlaub und sieht neue Landschaften und freut sich auf das Ziel. Außerdem haben wir unseren Trip so gestaltet, dass wir jederzeit irgendwo anhalten konnten, um da mal spontan ein paar Stunden zu verbringen oder zu übernachten.

Einfach mal ein Urlaub, wo nicht allzu viel geplant sind. Diese Motel6 sind da immer sehr angenehm, es sei denn es kommen einem so Frauen wir Katrina oder Rita in die Quere... :-)

von e-andy - am 10.10.2006 20:17
Exakt deine Tour habe ich mir auch mal vorgenommen, konnte Sie aber aus Zeitgründen nur teilweise verwirkilchen. Ein Freund von mir war mal ein Jahr im Schüleraustausch in der Metropole North Pole (heisst wirklich so) bei Fairbanks (Alaska). Auf einer Party beschlossen wir Jahre später, mal seine Gasteltern zu besuchen und haben uns auf den Weg nach Alaska gemacht.
Dort sind wir dann durch das Land getourt und haben den nördlichen Teil des Alaska Highways abgearbeitet. Der nördliche Teil sieht dabei schon anders aus als Kanada, denn hinter der Alaska Range befindet sich im Prinzip schon eine durchaus polar geprägte Tundrenlandschaft mit viel Blick und ausgedehnten Nadelwäldern, die allerdings nie höher als vielleicht 4 Meter werden. Man kann dort - wenn man mutig ist und besser bewaffnet - auch mal 3 Tage mit einem Boot durch die Einsamkeit fahren, ohne dass man auch nur einen Menschen sieht. War ein Erlebnis, im Rückblich fand ich es jedoch wagemutig auf Grund der stattlichen Bärenpopulation. Einer hat uns nachts mal in unserem wilden Zeltplatz an einem Fluss besucht und zum Glück unsere weit entfernt in einem Baum hängenden Vorräte gefrühstückt, während wir seelig schliefen, Dank des guten Moosehead-Bieres.
Ein herausragendes Erlebnis ist aber ein Abstecher in den Denali Park. Wenn man dort Sicht hat, ist es schon irre wie aus einer hügeligen vielleicht 500 m hoch gelegenen Landschaft plötzlich ein Berg von 6200 m in die Höhe ragt. Reizvoll ist natürlich auch der Süden Alaskas (Gletscher, arktischer Regenwald), der liegt aber nicht mehr am Alaska Highway. Innerhalb Alaskas kannst du fast von jeder Milchkanne einen Flieger kriegen. Alaska Airlines hat dort ein recht gutes Netz, vergelichbar mit dem ÖPNV im Ruhrgebeit.
Wunder Dich aber bei einer Tour nicht, wenn bestimmte Orte auf der Karte so fett eingezeichnet sind wie bei uns Metropolregionen. Das bedeutet nicht, dass sie gross sind, sondern zeigt an, dass dort Menschen leben, es eine Tankstelle, ein Restaurant, ein Motel und viellleicht einen Flughafen gibt, mehr nicht!

Wenn Du also in die Gegend fliegen willst, hast Du einen Vorteil: Eigentlich kann man nicht viel falsch machen, denn es ist dort überall reizvoll. Der Nachteil: Man kann halt nicht alles machen!

von Südpreusse - am 11.10.2006 11:38

Inside Passage

Zitat

4.) Fährfahrt ab Port Hardy (V.I.) durch die Inside Passage (ein Muss, wenn man auf gigantische Fjorde, Wale, Seeadler und ähnliches Getier steht) bis Prince Rupert (Grenze zu Alaska).
[www.bcferries.com]
Die Überfahrt dauert 1 1/2 Tage, auf jeden Fall Passage von hier aus buchen, sonst können mehrtägige Wartezeiten lauern!
ACHTUNG bei der Buchung:
gerade Tage: Nacht / Tag / Nacht
ungerade Tage: Tag / Nacht / Tag (hoffentlich stimmt das noch, lässt sich aber leicht rausfinden). Auf jeden Fall die Tour mit 2 Tagen buchen!


...kann es sein, dass du dich hier verhauen hast. Ich habe gerade in einem Kanadareisekatalog BC Ferries-Verbindungen gefunden, die 15 Stunden dauer (7.30 am - 22.30 pm). An gerade Tagen fahren die Fähren von Nord nach Süd und an ungeraden von Süd nach Nord durch die Inside Passage. Wie kommst du auf 1 1/2 Tage?



von Iggster - am 09.01.2007 20:04

Re: Inside Passage

Hi Iggster!

Hm, kann durchaus sein, dass ich mich vertan habe. Ich hab das ja alles so aus dem Kopf heraus aufgeschrieben. Es gibt auch noch Fähren, die weiter in den Norden fahren, u.A. bis nach Anchorage. Irgendwann gab´s bei mir auch mal die Überlegung weiter hoch zu schippern. Habe ich Vielleicht verwechselt. Sorry!
Wenn BC Ferries das so schreiben wird´s schon stimmen. ich glaub, die wissen das besser als ich...
:o)



von Stollentroll - am 10.01.2007 07:38

Re: Inside Passage

Die Angaben von BC Ferries passen.
Vor 2 Jahren sind sie allerdings noch um 6 Uhr 15 Uhr ( 5 Uhr 30 Plan ) ausgelaufen und waren ca. 22 Uhr am Zielhafen Port Hardy.



von LumiSCV - am 10.01.2007 13:34

Oh Canada...

...endlich geschafft...die Entscheidung ist gefallen und wir haben gleich Nägel mit Köpfen gemacht.

Leider erweist sich unsere Reisezeit in der Hochsaison (wir haben durch festen Urlaub leider keine Alternative) als sau teuer...zumindest was den Flug betrifft. Nichts desto trotz, geht´s im August für gut 2 Wochen in den Westen Kanadas (16 Tage vor Ort + Flüge). Die Strecke ist mit den Stationen Vancouver - Banff NP - Jasper NP - Prince Rupert - Inside Passage - Vancouver Island - Vancouver bereits grob abgesteckt. Wir werden für alle großen NP´s einen ganzen Tag und den jeweiligen Rest des Ankunftstages zur Verfügung haben und haben jeweils 3 Tage Vancouver Island und am Ende Vancouver geplant. Ich denke damit sollten die Highlights gut abgedeckt sein.

Ab sofort bin ich natürlich mehr als nur offen für gute Tipps in der Region. Egal, ob es um Übernachtungen oder Sightseeing geht. Unterwegs werden wir übrigens mit dem Mietwagen sein. Übernachtet wird sicherlich größtenteils in Motels. Wenn hier jemand Engpass-Regionen kennt, nur raus damit. Weiß jemand wie in Kanada die Motel-Situation ist? In den USA gibt es ja an jeder Ecke "Motel 6" und "Super 8". Während es Motel 6 in Kanada scheinbar gar nicht gibt, sieht es so aus als sei "Super 8" halbwegs verbreitet. Hat hier jemand Erfahrung mit vergleichbaren Motels gemacht. Zumindest in den USA haben sich die beiden Ketten als am preiswertesten und absolut O.K. entpuppt. Was braucht man für eine Nacht am selben Ort schon mehr als ein Bett, ´n Klo, ´ne Dusche und ein halbwegs sauberes Zimmer?



von Iggster - am 08.02.2007 19:03

Re: Oh Canada...

Ich beneide Dich (Euch) um die Tour, die Ihr vorhabt!
Hört sich alles sehr geil und durchdacht an!
Solltet Ihr irgendwelche Infos brauchen, fragt mich:
rheinbrand at gmx.de!



von Stollentroll - am 08.02.2007 23:57
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