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MircoPB1976, Replica, NRW-Radler, ravanelli, Nemo, Stollentroll, Beorn, SCP-FaFF, SCVe-andi, Tesla, Iggster

@Münsteraner: Hindenburg- oder Schlossplatz??

Startbeitrag von SCVe-andi am 16.09.2012 08:09

Kommt irgendjemand von den MS-Fans hier direkt aus Münster?

Was ist das denn heute für ein komischer Bürgerentscheid? Die Stimmung in MS scheint ja fast aufgeladen zu sein.

Ein Platz in Münster hieß bis vor einiger Zeit Hindenburgplatz. Anfang des Jahres wurde er vom Rat in Schlossplatz umbenannt, weil Hindenburg Hitler zum Reichskanzler erklärt hat. Eine Initiative möchte den Platz jetzt wieder in Hindenburgplatz umbenennen.

Wie ist denn eure Meinung? Ich persönlich finde ja, man sollte es mit der poltical correctness nicht übertreiben. Der Platz hieß jahrzehntelang Hindenburgplatz und so hätte es auch bleiben können.

Antworten:

Umfassbar, wie groß das Thema mittlerweile geworden ist. Nicht nur, dass es seit Monaten unsere Lokalmedien dominiert, gestern kam auch noch im Heute Journal ein Bericht. Hintergrund für die Initiative zur Umbenennung war meiner Meinung nach, dass sich viele Bürger schlicht von der Polititk übergangen gefühlt haben. Die Parteien im Rat waren sich in dieser Frage ausnahmsweise mal einig und zack – wurde mal eben die Umbenennung beschlossen. Das ging vielen gegen den Strich. Ich glaube, dass das weniger mit der Person Hindenburgs zu tun hatte.

Nun aber im Jahre 2012 den Platz erneut in "Hindenburgplatz" umzubenennen, hielte ich für ein fatales Signal. Denn mit unserem heutigen Wissen kann man dieser Figur unmöglich eine solche Ehre zuteil kommen lassen. Dementsprechend werde ich gleich mit "Nein" stimmen, also gegen die erneute Umbenennung in "Hindenburgplatz". Ich befürchte aber, dass der alte Name in meinem Sprachgebrauch noch mindestens 10 Jahre präsent sein wird – zumal ich auch nur ca. 200 m davon entfernt wohne.

von ravanelli - am 16.09.2012 10:14
is bei uns auch, wg. irgendso einem Tyen von dem man vorher nie was gehört hatte, aber angeblich groß in der entsprechenden zeit unterwegs war...
Soll auch eins der schwachsinnigen Bürgerentschteide sein...

von Tesla - am 16.09.2012 10:15
Hindenburg ist ein verdienter deutscher Feldheer. Jeder andere in seiner Position hätte Hitler auch zum Reichskanzler gemacht, zumal es auch der Willen des Volkes war.

Aber das war eh nicht das Problem, dass Problem war, dass der Hindenburg dann einfach so im Alter von 90 Jahren 'völlig unerwartet' den Löffel abgibt, bis dahin hatte er den Adolf doch an der Kandarre ...

von MircoPB1976 - am 16.09.2012 10:16
Lernt man sowas bei Guido Knopp oder in westfälischen Schulen ?

von Replica - am 16.09.2012 18:56
beim Guido

von MircoPB1976 - am 16.09.2012 19:06
(EDIT: Dumm. Falsch angehängt. Das Folgende bezieht sich natürlich auf Mirco.)

Na ja, das greift ein wenig zu kurz. Richtig ist, dass Hindenburg das letzte Hindernis für Hitler war, (auch noch) Reichspräsident zu werden. Das gilt sowohl für die Präsidentenwahl 1932, bei der Hindenburg ausdrücklich von Zentrum und SPD getragen wurde, um Hitler zu verhindern, als auch für Hindenburgs Tod 1934, nach dem Hitler wie selbstverständlich seine Nachfolge antrat.

Bis dahin waren allerdings schon mit dem Ermächtigungsgesetz und den Notverordnungen des Reichspräsidenten die Grundrechte faktisch bis Kriegsende außer Kraft gesetzt. Das ging nicht am Reichspräsidenten vorbei.

Man sollte bei all dem nicht vergessen, dass Hindenburg kein Demokrat, sondern Monarchist war und damit als Präsident der Weimarer Republik denkbar ungeeignet. Gerade dass er nach der Weltwirtschaftskrise die Möglichkeiten seines Amtes ausgenutzt und Kanzler am Parlament vorbei berufen und abgesetzt hat, hat das Parlament nachhaltig geschwächt und damit nicht unerheblich das Ende der Weimarer Republik beschleunigt.
Gleichwohl war er natürlich im Volk beliebt.

Ich weiß nicht, ob man alle Bauwerke und Straßen, die an Hindenburg erinnern, umbenennen muss. Eine Rückbenennung halte ich aber auch für ein total falsches Signal.

Übrigens: Im Düsseldorfer Stadtteil Urdenbach gibt es ein Viertel, das nach deutschen Kolonialherren benannt ist - überwiegend solchen, die in eklatanter Weise gegen die Menschenrechte in Afrika verstoßen haben. Benannt wurden die Straßen 1936/37 - da fände ich einen Umbenennung angebracht. Unser Hindenburgwall heißt dagegen längst "Heinrich-Heine-Allee".

von NRW-Radler - am 16.09.2012 19:13
Man könnte auch mal die Namen deutscher Kasernen einer kritischen Prüfung unterziehen. Da ist so manche auch noch nach ziemlich zwielichtigen "Kriegshelden" benannt.

Übrigens haben knapp 60% gegen eine erneute Umbenennung in "Hindenburgplatz" gestimmt. Und jetzt möchte ich von diesem Thema die nächsten 100 Jahre nichts mehr hören...

von ravanelli - am 16.09.2012 19:24
Das Hindenburg ein Anhänger der Monarchie und Gegner der Weimarer Republik war, ist mir bekannt, aber so wie ich es bisher immer gehört habe, war Hindenburg bei Leibe kein Anhänger Hitlers, sondern wollte diesen viel mehr als Kanzler scheitern sehen um ihn los zu werden.
Was natürlich am Ende ein fataler Irrtum war ...

von MircoPB1976 - am 16.09.2012 19:57
Das trifft alles schon mehr zu, als das, was du weiter oben geschrieben hast.
Hindenburg war wahrlich kein Nationalsozialist und die Tatsache, dass er Hitler zum Reichskanzler ernannt hat, ist zwar folgenreich gewesen, aber nicht das was man einem Hindenburg hauptsächlich "vorwerfen" sollte.
Hindenburg war ja auch nicht einfach "nur" Monarchist und vor allem war nicht nur ein "verdienter Feldherr". Hindenburg hat als Teil der Obersten Heeresleitung zusammen mit Ludendorff das Deutsche Reich während des 1. Weltkriegs de facto regiert (der Begriff Militärdiktatur ist nicht völlig unpassend). An der Katastrophe des 1. Weltkriegs ist Hindenburg auch politisch in vorderster Reihe mitverantwortlich. Und seine restaurative und undemokratisch geprägte Politik nach dem 1.WK wurde hier ja schon erwähnt. Eine Politik, die den Aufstieg der NSDAP eher gefördert, als geschadet hat. Und Hindenburg war spätenstens seit dem 30.1.1933 eine Marionette Hitlers.

von Replica - am 17.09.2012 06:34
Es ist vorbei!

Ich habe gestern auch gegen eine Rückumbenennung gestimmt (also PRO Schlossplatz), obwohl ich bis zum Ende mit mir gerungen habe. Hätte man mich VOR der Umbennung gefragt, wäre ich für eine Beibehaltung des Names gewesen, da ich finde, dass eine Umbennung nichts mehr an der Geschichte ändert und man sich so (vielleicht) auch weiterhin aktiver mit der dt. Geschichte befasst, als wenn man alles umbenennt, was irgendetwas mit dem Dritten Reich zu tun hat.....

Was mir aber total auf den Sack ging, war

a) der "Wahlkampf" der PRO-Schlossplatz-Initiative (nach dem Motto: Alle die für Hindenburg sind, sind halbe Nazis), Plakatentfernung der Gegenseite, Gerüchte über Aufmäsche der PRO NRW etc.

b) das Verhalten einiger ehemaliger CDU-Bürgermeister, die -gegen eigene frühere Aussage -, auf einmal alle für den Schlossplatz waren, da der jetzige OB sich so dafür ins Zeug gelegt hat.....ich meine von Twenhöven bin ich ja nichts anderes gewohnt...wie war das 1990? "Ihr bekommt euer neues Stadion!" har,har,har....

Am positivsten an der Sache -und das habe ich auch an anderer Stelle schon geschrieben- finde ich die Tatsache, dass sich viele in meinem Bekanntkreis zum ersten Mal nach Beendigung ihrer Schullaufbahn wieder mit dt. Geschichte beschäftigt haben.....

von SCP-FaFF - am 17.09.2012 08:42
Lernen konnte man hier ja schon immer gut. Nun weiß ich auch, was ich hier zwischendurch vermisst habe. Von all dem hier Geschriebenen wusste ich wiedermal wenig. Und das obwohl ich damals Geschichte-LK hatte. Allerdings habe ich mich damals auch für vieles interessiert, ganz sicher aber nicht für die Inhalte meiner Schulfächer. Heute ärgert´s mich oft. Wenn da mal die Eltern nicht recht hatten, mit den dann wohl doch gut gemeinten Hinweisen, sich mal mehr für die Schule zu interessieren und mehr dafür zu tun.

von Iggster - am 24.09.2012 17:01
Ja, das sagst du jetzt so einfach. Aber es ist auch vieles vom Lehrer abhängig, ob dich sein Fach, dass er unterrichtet auch interessiert.

Dummerweise werden die größten Schlaftabletten meistens Lehrer von Fächern wie Religion, Politik, Wirtschaftskunde, oder Geschichte.
Da musst du schon ein sehr 'professioneller' Schüler sein, um da deine volle Aufmerksamkeit aufzubringen, sonst biste bei der Kombination (Es sind ja nicht gerade die Themen, für die sich ein Heranwachsender interessieren tut ...) absolut gearscht.

Wer kennt das nicht:
In der Oberstufe habe ich mir vor jedem neuen Quartal bzgl. der 'Laberfächer' gesagt 'Ker, jetzt reißt du dich mal zusammen, tust so, als ob dich die Grütze interessiert, meldest dich zwei - dreimal pro Stunde, und nimmst diese reine Motivations-Zwei einfach mal mit ... '
Gemacht habe ich es nie :D Das Beste was ich in Reli hatte, war maximal ne drei, wenn ich mal etwas weniger 'Null Bock' hatte ... :D

von MircoPB1976 - am 28.09.2012 11:55

Geschichte und Hindenburg

Bei mir war es genau umgekehrt. Es gab jene Fächer, die für mich sichere Punktebringer waren. Wenn ich in einer Geschichtsklausur keine "eins" hatte, dann hab ich mich selbst am meisten geärgert.

Dagegen waren die Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer für mich das völlige Desaster. Von der Fünf bis in die Zwölf jedes Jahr "Versetzung gefährdet". Und das mit einem Schnitt von einer guten Drei, aber was nützt das, wenn diese durch eine Eins im einen, und eine Fünf im anderen Fach zustandekam.

In der Zwölf hab ich dann zurückgezogen. Bio-LK drei Punkte, Mathe Null Punkte, das Abi hätte für die Stadtreinigung vielleicht noch getaugt.

Geschichte zu vermitteln ist eine Kunst. Und nicht jeder Lehrer hat diese drauf. Das Grundproblem sehe ich darin, dass nur die allerwenigsten Kinder und Jugendlichen einen Bezug zwischen dem Fach und ihrem eigenen Leben sehen. Irgendwann ist irgendwas passiert, danach wird man abgefragt, fertig. In meiner Stufe galt ich ja sowieso als seltsam. Wer las in der Freizeit freiwillig Bücher über die Antike oder das Mittelalter? Wer interessierte sich für Kelten, Etrusker, Phönizier oder Hethiter? Keiner ...

An der Uni bin ich dann richtig aufgeblüht! Endlich Leute, die sich für all das interessierten, was mich immer faszinierte. Dachte ich zumindest ...

Es war auf einer Exkursion des Fachs Geschichte in Nordspanien. Am letzten Abend standen wir auf der Terrasse unsres Hotels und waren schon alle mehr oder weniger gut dabei.:drink: Da kam ein Mitstudi zu mir und lallte:
"Isch muss dir ma wat sachn: Isch hab gedacht, du bist'n Arschloch! Jetz weiß isch, du bist gar kein Arschloch!"
Und zog von dannen ...
Ich fragte eine Mitstudentin (heute ist sie Lehrerin, steht bei SFS im Block, fährt sogar auswärts! Gute Frau!):
"Sag mir mal, was ich davon halten soll?"
Antwort:
"Uwe, wir haben alle gedacht, du bist ein Arschloch. Bis wir irgendwann gemerkt haben, dass du der einzige im ganzen Kurs bist, den das Thema interessiert. Ich bin hier, weil ich den Schein brauche und Lust auf die Exkursion hatte. Du nimmst Überstunden um die Veranstaltung besuchen zu können, weil es dir Spaß macht. Aber vorher hab ich auch gedacht "was ist das denn für ein Arsch?"

Wenn man sich für Geschichte interessiert ... :-(

Eine Anekdote zu Hindenburg: Vor etlichen Jahren hatte ich mal 'nen Date mit ner Frau aus Witten. Wir gingen entlang der Ruhr in Richtung der Ruine Hardenstein. Unterwegs kamen wir an einem Denkmal vorbei, welches aus dem Fels gehauen war. Sie fragte mich richtig stolz: "Weißt Du, wer das ist?" Zweimal hingucken, na klar: "Paul von Hindenburg!"

Das beste war, die Frau war überzeugte Kommunistin und aktives DKP-Mitglied. Aber der Hindenburg, der gehörte ihrer Meinung nach einfach zu Witten an der Ruhr! :)

Wer mal gucken will: Hindenburg auf Youtube

Wann wird denn der Hindenburgdamm nach Sylt umbenannt? :rolleyes:

von Beorn - am 28.09.2012 13:38

Re: Geschichte und Hindenburg

Zitat

Geschichte zu vermitteln ist eine Kunst. Und nicht jeder Lehrer hat diese drauf. Das Grundproblem sehe ich darin, dass nur die allerwenigsten Kinder und Jugendlichen einen Bezug zwischen dem Fach und ihrem eigenen Leben sehen.


Oh ja, ich wäre ja beinahe mal Geschichtslehrer geworden (der wahrscheinlich hier noch bekannte Dropsi ist es auch geworden). Geschichte zu vermitteln war grundsätzlich meine Hauptmotivation überhaupt Lehrer zu werden. Aber an Haupt- und Realschulen, an denen ich unterrichten wollte ist Geschichte kaum von Bedeutung, auch unter der Lehrerschaft. Erstens wird das Fach in der Regel mit einer Stunde pro Woche unterrichtet und in sehr vielen Fällen von fachfremden Lehrern.
Im Studium habe ich auch nicht wenige Mitstudenten gehabt, die sich für das Fach nicht besonders interessant haben, sondern einfach nichts anderes als Fach gefunden hatten. Aber ich war bei weitem nicht der Einzige den das Fach wirklich interessiert hat.
Als ich neulich umgezogen bin (so nebenbei: Ich wohne nicht mehr in BS!) und mein Bücherregal wieder einräumte, stellte ich fest, dass geschichtswissenschaftliche Literatur einen weitaus größeren Platz einnimmt, als die Literatur der Fächer, in deren Bereich ich mittlerweile arbeite.

von Replica - am 28.09.2012 19:23

Re: Geschichte und Hindenburg

der wird nicht umbenannt, der wird geflutet :D

von MircoPB1976 - am 28.09.2012 19:31

Re: Geschichte und Hindenburg

Du darfst aber auch nicht vernachläsigen, dass an Haupt und Realschulen (und auch in den Lebensjahren, in denen die Schüler diese Schulen für gewöhnlich besuchen) das Niveau der Schüler einfach zu niedrig ist um so manche Dinge zu verstehen.

Versuch einem Mittelstufler mal die Schwachpunkte der Weimarer Republik zu erklären. Der wird sich bedanken, weil er nicht all zu viel verstehen wird. Nicht ohne Grund ist dieses Thema Oberstufenstoff.

von MircoPB1976 - am 29.09.2012 12:06

Re: Geschichte und Hindenburg

Also ich hatte das in der Realschule....

von Nemo - am 30.09.2012 13:04

Re: Geschichte und Hindenburg

Ich hatte das Thema "Weimarer Republik" zwar in der Mittelstufe und in der Oberstufe. In der Mittelstufe reichte es aber nur bis ganz kurz hinter dem Versailler Vertrag, dann war es Juli und die Stufe 10 war beendet. WIr hatten uns in der Unterstufe zu viel Zeit für die Antike gelassen (meine Schule hat verpflichtend mit Latein als erster Fremdsprache begonnen), dadurch fehlte die Zeit hinterher. Da der Aufbau strikt chronologisch war - was ich auch an und für sich für richtig halte - kam der Nationalsozialismus gar nicht mehr vor.

In der Oberstufe haben wir die preußisch-deutsche Geschichte ab 1701 systematisch behandelt und kamen dann auch bis zur Gründung der Bundesrepublik. Da war natürlich auch genug Zeit für Weimar, zumal wir die Grundlagen der Weimarer Republik ebenfalls ausführlich besprochen haben.

Ich denke aber, dass die Konstruktionsfehler der Weimarer Republik für einen 14-jährigen verständlich sein müssten, zumal wenn er auch noch Politikunterricht hatte und gelernt hat, warum einige zentrale Artikel im Grundgesetz, allen voran Art. 20, so und nicht anders sind.

von NRW-Radler - am 30.09.2012 13:53

Re: Geschichte und Hindenburg

Ja, wenn er WILL, aber welcher Jugendliche interessiert sich mit 14 für Politik?
Ich denke mal, dass das selbst auf dem Gym (also der höchsten Schulform) eher die Minderheit ist.

Mit Politik meine ich das Tagesgeschäft, nicht solche Themen wie damals der zweite Golfkrieg, der natürlich auch bei uns Mittelstufenschülern in aller Munde war, vor dem ich übrigens durch aus eine heiden Angst hatte, malten meine Eltern als Folge desssen doch 3. Weltkriegs Szenarien ... (Kein Witz ...!)

von MircoPB1976 - am 30.09.2012 17:26

Re: Geschichte und Hindenburg

Also ich war mit 14-15 schon recht Politik interessiert.
Das galt auch für viele meiner Mitschüler. Überhaupt waren wir ne politisch recht aktive Stufe.
Mit 17 hab ich mal versucht, mit ein paar Freunden in die SPD einzutreten. Ist aber gescheitert, weil die Damen und Herren Parteifuzzies am Freitag Nachmittag um 15:00 Uhr bereits im Wochenende waren... ;o)
Dafür hatten wir aber ein paar Kollegen in der Stufe, die in der Jungen Union waren! Feindbild! Das ging in unseren Augen gar nicht. Aber die waren sowieso eher nerd-mässig unterwegs. Früher hiess das allerdings noch nicht Nerds, sondern schlicht Spackos...

von Stollentroll - am 01.10.2012 08:10
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