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Flugangst
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
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www.erklaert.de, Jette, Daniel, de in toulouse, Enno, Melusine, cosmicgirl, Andi, Michael

Flug im Sturm

Startbeitrag von Michael am 08.01.2007 12:51

Hallo zusammen!

Obwohl ich beruflich häufig mit dem Flugzeug unterwegs sein muss, habe ich immer noch ausgeprägte Flugangst, die ich regelmäßig mit einem doppelten Wodka vor dem Start zu dämpfen suche (ich weiß, soll man nicht tun, aber bei mir hilft es). Verläuft der Flug dann ruhig, komme ich EINIGERMASSEN entspannt an. Am kommenden Donnerstag muss ich erneut fliegen. Ausgerechnet für diesen Tag sind schwere Stürme angesagt. Den ganzen Tag kreisen schon meine Gedanken um das, was mir dann wieder bevorstehen wird. Ich sitze hier am Schreibtisch und schaue mit mulmigem Gefühl aus dem Fenster, wo sich jetzt schon die Bäume biegen. Kann mir jemand etwas Beruhigendes mitteilen....? Wäre sehr nett.

Michael, der "Angsthase"

Antworten:

Hallo Michael,

ich kann Dich leider nicht beruhigen, was das Gefühl in der Magengegend bei Turbulenzen oder Winden angeht. Manchen Menschen ist "das Geholpere" einfach unangenehm, andere stecken so etwas probemlos weg (ähnlich dem Autofahren).

Ich kann Dich allerdings beruhigen, was die Gefährlichkeit derartiger Wetterphänomene angeht. Du kannst Dir sicher sein: wenn Dein Flieger startet, dann weil es absolut sicher ist. Dein Pilot da vorne will nämlich auch zu Frau und Kind zurück. Wenn das Wetter einen Start nicht zulassen würde, dann würde der komplette Flughafen gesperrt werden. Wenn während Deines Fluges Wetterphänomene auftauchen, die auch nur annährend gefährlich (oder über die Maßen unangenehm) wären, dann umfliegt der Pilot diese Phänomene.

Das Unangehme ist einfach, dass ein Flugzeug wesentlich heftigere Turbulenzen wegsteckt (als wäre es nichts) als die Mägen der meisten Menschen. Piloten könnten eigentlich durch wesentlich stärker Wetterphänomene fliegen (der Flieger hält), als sie dies zurzeit tun. Der Grund dafür ist rein ökonomisch. Man will ja seine Fluggäste nicht vergraulen. Der Fluggast sucht nämlich (das haben Untersuchungen gezeigt) bei allzu holprigen Flügen die Schuldigen bei den Piloten oder der Fluggesellschaft und nicht beim Wetter. Allein aus diesem Grund werden (nach Möglichkeit) nur bestimmte Turbulenz-Stärken toleriert, "stärkerer Seegang" wird umflogen.



von www.erklaert.de - am 08.01.2007 16:23
@erklaert.de

Ich hab mal eine Frage dazu, wieviel mehr ein Flugzeug bei Turbulenzen aushält als ein menschlicher Magen.

Hier im Forum wurde vor einiger Zeit über diese Flügelbelastungstests diskutiert. Und da diese ja statisch wären, woher man dann wisse, dass die Flügel, wenn sie in extreme Schwingungen geraten wirklich soviel aushalten, wie dieser statische Belastungstest aussagt.

Die gleiche Frage stelle ich mir gerade in dieser Diskussion...woher weiß man denn, wieviel ein Flugzeug wirklich aushält? Kann man sowas am Boden überhaupt simulieren? Ich frage mich das, weil ich manchmal denke, was ist, wenn ein Flugzeug wirklich durch ein Gewitter fliegt/fliegen muss (?) und nicht nur durch die Ausläufer....also mit Blitzen und Hagel und den unterschiedlichen Luftströmungen...woher weiß man da, dass das Flugzeug das relativ locker aushält, auch wenn die Passagiere glauben, sie müssten gleich von der Welt? ;) Wie kann man denn sowas überhaupt testen?

Eigentlich hab ich schon sehr großes Vertrauen in die Flugzeugtechnik und auch in die Piloten. Was mich allerdings manchmal unsicher macht sind halt genu diese Fragestellungen...wo sind die Belastbarkeitsgrenzen eines Flugzeuges, wenn es um Unwetter geht.

Liebe Grüße
cosmic

von cosmicgirl - am 09.01.2007 08:05
Hallo Cosmic,

ich zitiere aus einem anderen Beitrag von mir:

Zitat

Zumindest hinsichtlich der Konstruktion und Material-Verwendung von Flügeln (auf deren Verwendung optimiert) liegst Du mit Deiner Annahme falsch, dass der Bruchtest keine zweckmäßigen Ergebnisse liefert, bzw. andere Ergebnisse liefern würde, als beispielsweise ein Schwingen bis zum Bruch. Das Bruchlimit (man kann fast von Sollbruchlimit reden, weil es genau berechnet ist) bleibt das gleiche.
Zum anderen ist der Bruchtest nur ein Teil der Belastungstests. Hier wird tatsächlich die Höchstbelastung bis zum Bruch getestet.
Es gibt natürlich auch umfangreiche Ermüdungstests. Dazu wird der ganze Flieger (bzw. alle wichtigen Teile) in ein Gerüst verbaut und mittels einer Simulation einem kompletten Flugzeugleben ausgesetzt. Bei diesen Tests werden im späteren Verlauf auch mit Absicht Risse und Brüche, Lackschäden, etc. eingefügt um deren Entwicklung zu verfolgen.
Die Tatsache dass Du keine Flügelbrüche im Airliner-Bereich gefunden hast zeigt, dass dieses System sehr gut greift.


Ein Flugzeug fliegt durchaus hin und wieder in schlechtes Wetter. Auch Randzonen von Unwettern oder Gewittern können unter Umständen durchflogen werden (da kann es dann schon ein wenig holprig werden). Mitten durch ein Gewitter wird ein Pilot in keinem Fall fliegen. Ich wiederhole nochmal, nur damit das klar ist: KEINESFALLS fliegt ein Pilot in extreme Wetterphänomene. Blitze sind dabei weniger gefährlich, mehr jedoch Hagel und die entsprechenden Winde innerhalb des Kerns. Das Durchfliegen eines Gewitters muss nicht zwingend gefährlich sein (bez. Absturz). Die damit verbundenen Turbulenzen würden jedoch eine erhebliche Verletzungsgefahr in der Kabine mit sich bringen (herumschleuderne Gegenstände oder Passagiere). Ganz abgesehen davon erreichen sie Stärken, die kein Passagier als auch nur im entferntesten als angenehm bezeichnen würde. Alles in allem geht es dabei mehr um das Reduzieren von potentiellen Gefahren und "Unbequemlichkeiten" auf ein mindestmögliches Maß, als um eine direkte Gefahr für den Flieger.

Ich kann mich nur wiederholen: nur in Hollywood stürzen Flugzeuge aufgrund von Turbulenzen ab. Flugzeuge sind gebaut, um Turbulenzen auszuhalten. Man baut ja auch keine Schiffe, die mit Wellen nicht umgehen können. Zusätzlich muss gesagt werden, dass Verkehrsflieger (Mittel- und Langstrecke) in Höhen von 10 bis 15 Kilometern fliegen. In der Regel befinden sich derartige Wetterphänomene (Gewitter, etc.) unterhalb dieser Höhen. Nur hin und wieder schaffen es einige Gewitter und Superzellen in diese Höhen. Extreme Wetterphänomene sind (im Unterschied zu bestimmten Wellentypen) übrigens sehr gut vorhersehbar (durch Wetterberichte, visuelle Kontrolle und das an Bord befindliche Wetteradar).


von www.erklaert.de - am 09.01.2007 11:56
Hallo zusammen,

da habe ich aber dann auch noch eine Frage.
In den USA gibt es doch die s.g. Hurrikanflieger. Das sind irgend welche tollkühnen Wetterforscher, die in einem Flugzeug ( ich glaube 4-Motorige Propellerflugzeuge ) in das Auge eines Hurrikans fliegen und dort spezielle Messungen vornehmen. Es lief da mal ein Bericht im Fernsehen, und die Kameraleute mußten sogar mit dem Drehen aufhören, weil`s zu heftig wurde.
Jetzt meine Frage: Sind das spezielle Flugzeuge bzw. sind die irgendwie "verstärkt" worden? oder ist es im Grunde auch mit einer Maschiene von "der Stange" möglich (z.B. 737)?

Gruß, Andi

von Andi - am 09.01.2007 17:29
Hallo Andi,

ja, das sind speziell verstärkte Flieger. Aber auch die fliegen nicht überall hin.



von www.erklaert.de - am 09.01.2007 17:40
Hallo,

ich melde mich dann auch mal wieder zu Wort! Ich fliege nämlich morgen früh nach Teneriffa (ja, ich werde mich wieder trauen!) und die angekündigten Stürme machen mich auch wieder nachdenklich. Ich hab die Antworten auf solche Unwetter-Fragen ja schon viele Male gelesen und möchte auch fest glauben, dass das alles so stimmt. Mich belastet eins nur besonders stark:
Erinnert ihr euch an den Tupolev-Absturz letztes Jahr (ich glaube es war im Sommer und die Airline Armavia)? Die Maschine ist doch während eines Unwetters kurz vor der Landung vom Radar verschwunden und dann ins Meer gestürzt. Als mögliche Ursache nannte man in den Nachrichten die schlechten Wetterverhältnisse.
Kurze Zeit später ist wieder eine Tupolev abgeschmiert...die war in Richtung St. Petersburg unterwegs, wenn ich mich recht erinnere. Absturzursache vermutlich Blitzschlag :eek: !!!

Werden wir von der Presse also nur für dumm verkauft, weil die wirkliche Absturzursache nicht richtig bekannt wird? Oder kann das Wetter doch Schuld sein...und warum haben diese Piloten es dann nicht umflogen? Manno, seid so lieb und beruhigt mich zum 1000sten Mal...ich bin ein echter Korinthenkacker mit solchen Ideen...

Freue mich aber trotzdem auf den Urlaub...wenn nur der Flug nicht wäre...

LG Melu

von Melusine - am 17.01.2007 12:51
Hallo Melusine,

es ist immer schwierig, derartige Fluglinien (östlicher Regionen oder auch einige afrikanische Länder) als Beispiel herzuholen.

Es kann vermutet werden, dass die höhere Anzahl von Zwischenfällen in diesen Teilen der Welt bestimmte Ursachen haben. Ich persönlich glaube auch festzustellen, dass die genannten Gründe für solche Abstürze in unseren Breitengraden gar keine mehr sind (bzw. derartige Gründe fand man bei uns vor etwa 30 Jahren). Sprich: es werden Fehler gemacht und daraus wird gelernt. Wir haben diesen Lernprozess vor vielen Jahren gemacht. Zwischenfälle in unseren Breitengraden zeigen keine dieser Ursachen mehr. Aufstrebende Länder (technisch und infrastrukturell) machen die Fehler eben jetzt.

Es ist auch schwierig, etwas über die Zusammenhänge dieser Zwischenfälle im Detail zu erfahren. Man könnte auch mutmaßen, dass derartig "lapidare" Absturzursachen (zu wenig Sprit und ähnliches) auch nur ein vorgeschobener Grund für andere Ursachen sind (schlechte Wartung, etc.). Finanzielle oder politische Motivationen könnten diesbezüglich eine Rolle spielen. Man weiß es einfach nicht.

Wenn in den Nachrichten beispielweise als Ursache "schlechte Wetterverhältnisse" angeführt werden, dann bedeutet dies eigentlich etwas anderes:

1. Pilotenfehler, weil die Piloten in dieses Wetter hineingeflogen sind / überfordert waren
2. Lotsenfehler, weil der Lotse dies zugelassen hat
3. Fehler der Flughafenbetreiber, weil sie ihren Flughafen nicht geschlossen haben
4. eventuell ein Flieger, der nicht in optimalem Wartungszustand war

Im Gegenzug klingt "schlechtes Wetter" aber so schön neutral. Das Wetter war schuld. Das sind höhere Mächte. Dagegen kann man ja nun wirklich nichts machen... ;-)

Und schließlich noch:
schlechtes Wetter (wenn es denn ein Grund sein sollte) kann einem Flugzeug nur bei Start oder Landung Probleme bereiten (einfach weil es in dieser Flugphase niedrig fliegt). In unseren Breitengraden ist dies nicht nur bekannt, man weiß auch sehr genau um die "Fallen", die sich einem Piloten in solchen Momenten stellen können. Beispielsweise (es gibt einen Fachausdruck dafür, er fällt mir nur gerade nicht ein) will der Pilot kurz vor der Landung ja auch schnell nach hause / in den Feierabend (ähnlich dem Passagier). Dieses Gefühl verleitet dazu, dann "halt doch noch schnell" eine Landung zu versuchen, obwohl die Wetterverhältnisse dies nicht unbedingt zulassen. Derartige "Menschlichkeiten" sind bei uns jedoch sehr gut erforscht und werden in der Pilotenausbildung (und in den regelmäßigen Weiterbildungen) explizit und sehr umfassend behandelt.




von www.erklaert.de - am 17.01.2007 14:09
Hi!
Also ich kan dich beruhigen: Die fliegen nicht, wenn es nicht absolut sicher ist. Ich habe gerade eben erst gesehen, dass in Hamburg sämtliche Flüge gestrichen wurden, weil Windstärke 12 herrscht! Und da hebt garantiert kein Flieger ab, zumal der Wind ja auch böig ist, und das kann durchaus gefährlich sein.

von Enno - am 18.01.2007 12:33
Servus,

ich lebe seit einiger Zeit in USA und bin ziemlich Flugzeugbegeistert, weshalb ich mir auch des oefteren Programme ueber Fliegerei im TV anschaue oder z.B. auf die jaehrlichen Miramar und Edwards Air Shows gehe. Die Hurricane Hunters fliegen keine verstaerkten Maschinen, sondern sehr uebliche Militaertransporter vom Typ C-130 Hercules. Dieses Flugzeugmuster wird (natuerlich mit Veraenderungen) seit 1956 gebaut und ist immer noch eines der robustesten Flieger ueberhaupt. Die einzigen Veraenderungen sind in der Sensorentechnik. Was aber das ganz besondere an den Hurricane Jaegern ist, ist die Tatsache, dass diese nicht von Profi-Piloten geflogen wird, sondern von Reservisten der Georgia Air National Guard - ganz normale Menschen, die einen normalen Beruf haben und zweimal im Monat ihren Reservistendienst in der Nationalgarde leisten. Natuerlich wurden diese Leute vorher Aufgabenspezifisch ausgebildet und leisten einmal im Jahr zwei Wochen am Stueck ab, aber alleine die Tatsache, dass es keine "Uebermenschen" sind zeigt fuer mich, dass man mit gegebener Technik und Wissen vieles meistern kann, wovor die Mehrheit Angst hat.

Um jetzt ein Flugzeugmuster zu nennen, welches man im normalen Zivilverkehr finden kann: Die Nasa hatte bis vor kurzem noch einen der ersten Prototypen der 737 benutzt um just Unwetterverhalten von Flugzeugen und neuste Avionik zu erforschen. Dabei wurde diese Maschine nicht vom Cockpit aus geflogen, sondern sozusagen von der Passagierkabine aus, wo man ein Cockpit mit neuester Avionik eingefueft hat und per Monitor fliegt. Das Ziel ist, modernste Wettersensorik zu entwickeln, wie z.B. eine Laserpistole, welche Hagelformierung vorraussagen kann. Das nun fast 40 Jahre alte Flugzeug wurde in Florida staendig in Unwetter reingeflogen und auch sehr oft von Blitzen getroffen.

Gruss aus Kalifornien,

Daniel

Zitat
Andi
Hallo zusammen,

da habe ich aber dann auch noch eine Frage.
In den USA gibt es doch die s.g. Hurrikanflieger. Das sind irgend welche tollkühnen Wetterforscher, die in einem Flugzeug ( ich glaube 4-Motorige Propellerflugzeuge ) in das Auge eines Hurrikans fliegen und dort spezielle Messungen vornehmen. Es lief da mal ein Bericht im Fernsehen, und die Kameraleute mußten sogar mit dem Drehen aufhören, weil`s zu heftig wurde.
Jetzt meine Frage: Sind das spezielle Flugzeuge bzw. sind die irgendwie "verstärkt" worden? oder ist es im Grunde auch mit einer Maschiene von "der Stange" möglich (z.B. 737)?

Gruß, Andi


von Daniel - am 19.01.2007 21:52
Hi Daniel,

Soweit ich mich da auskenne ist da nichts am Flieger geändert worden, wäre wahrscheinlich gar nicht möglich da Flugzeuge auch nur ein bestimmtes max. Startgewicht haben und eine Versteifung wie bei Autos mit leichmetall gibt es meines Wissens nicht

von de in toulouse - am 02.02.2007 11:53
Hallo und guten Tag,

auf der Suche - "was ist das eigentlich - Turbulenzen?" bin ich hier gelandet. Ich bin schon oft geflogen. In den letzen 12 Jahren bestimmt 2x im Jahr. Der letzte Kubaurlaub im Oktober gab mir den Rest. Start und Landung sind kein Problem. Tagflüge oft sehr interessant wegen der Aussicht. Aber dieser Rückflug? Nein danke. In weiser Vorraussicht hatten mein Mann und ich Sitzplätze in Reihe 7 reserviert. Aber als es dunkel wurde und wir über dem Bermudadreieck waren gings los. Ruckel und zuckel und schüttel und das für 8 Stunden!!! Wir sind das 2. Mal bei Nacht über den großen Teich. Warum gibt es diese Turbulenzen so heftig in der Nacht? Und wie gefährlich sind sie wirklich. Der Service wurde eingestellt und das Personal achtete sehr darauf das niemand aufstand. Noch nicht einmal zum WC durfte man. Aber trotzdem hat mich eine Flugbegleiterin ein bischen asgelacht: das sei doch noch garnichts, so ein Flugzeug kann noch zehn Mal mehr vertragen. Ich hab echt schiß vor dem nächsten Langstreckenflug. Wir wollen demnächst nach Kenia, mal sehen ob es über Land ruhiger ist, sonst beiß ich in die Lehne vom Vorderman. Was soll ich nur tun, ich verreise doch so gerne!

viele Grüße Jette

von Jette - am 03.02.2007 16:57
Hallo Jetta,

die Jetstreams über dem Atlantik verlaufen tagsüber in einer etwas anderen Bahn als nachts.
Deshalb werden die meisten Flüge NACH Amerika tagsüber und die meisten Flüge VON Amerika (nach Europa) nachts durchgeführt.
Dass es nachts holpriger ist als am Tag, ist keine Regel.

Dass Deine Flugbegleiterin Dich "ausgelacht" hat, ist wirklich nicht besonders nett. Sie hat allerdings recht mit der Aussage, dass der Flieger wesentlich mehr aushält. Das Problem ist eher der Mensch. Bei sehr sehr heftigen Turbulenzen kann man schon mal durch die Kabine geschleudert werden. Deshalb achtet die Flightcrew darauf, dass die Passagiere zu dieser Zeit auf ihren Sitzplätzen und angeschnallt sind. Dann ist die Gefahr am geringsten, dass sich jemand verletzt.



von www.erklaert.de - am 04.02.2007 13:13
veieln lieben Dank für die Antwort, langsam begreift mein Kopf, daß Turbulenzen eigentlich dazu gehören. Jetzt muß ich noch mein Herz und meinen Bauch davon überzeugen, daß diese Dinger nichts weiter sind wie eine etwas unebene Fahrbahn.

viele Grüße Jette

von Jette - am 04.02.2007 17:37
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