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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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DJOli007

Vorbericht TV Bissendorf-Holte - TuS Wagenfeld

Startbeitrag von DJOli007 am 21.01.2006 10:00

TuS Wagenfeld reist ohne Druck nach Bissendorf
Handball-Oberligist muss mit mehr Aggressivität in der Abwehr zu Werke gehen / Saupe dabei?

"Müssen unsere Chancen nutzen"


WAGENFELD (mbo) 30:36 gegen den Oldenburger TB und 30:34 beim ATSV Habenhausen II - aufgrund schwacher Leistungen in der zweiten Halbzeit verlor Handball-Oberligist TuS Wagenfeld die jüngsten zwei Begegnungen. "Da hat der absolute Siegeswille gefehlt", unterstreicht Wagenfelds Spielertrainer Robert Wendt rückblickend.

Doch diesmal soll’s besser laufen, wenn sich der Aufsteiger am Sonntag (Anwurf 17.15 Uhr) beim Tabellen-zwölften TV Bissendorf-Holte vorstellt. Zum Saisonstart hatte der Neuling die Truppe von Coach Klaus Waldhelm mit 33:25 besiegt. "Das wird ein ganz schweres Spiel und bestimmt kein Selbstläufer", denkt Robert Wendt. Personell hofft er, dass er auch auf Linksaußen Nico Saupe zurückgreifen kann, der von der Bundeswehr aus noch bis zum 24. Februar einen Lehrgang in Leipzig absolviert. Der 37-jährige Grundschullehrer ist zwar wegen einer Bronchitis genauso nicht hundertprozentig fit wie Maik Schwenker (grippaler Infekt), aber beide sind am Sonntag dabei.

Robert Wendt weiß, wo der Schuh derzeit drückt: "Die Aggressivität muss wieder in die Deckung hineinkommen." Ohne den nötigen Einsatz in der Abwehr dürfte auch beim TV Bissendorf-Holte nichts zu holen sein. Die Gastgeber haben zwar ihren Haupttorschützen Ovidiu Moldovan (geht jetzt für den Regionalligisten MTV Rheinwacht Dinslaken auf Torejagd) verloren, doch nun springen jüngere Akteure in die Bresche. Im halblinken Rückraum ersetzt Rene Köhler den Rumänen. Mit Linkshänder Frank Kavermann (68/6 T.) verfügen die Bissendorfer über einen gefährlichen Schützen aus der zweiten Reihe. Um ihn kümmert sich Lukas Bartnik.

Weitere Leistungsträger bei der Heimmannschaft sind Kreisläufer-Hüne Robert Nieberg (49/2 T.) sowie die Mittelmänner Dirk Rehme-Schlüter (28/2 T.) und Frank Koch (27/3 T.). Die Wagenfelder wollen mit einer offensiven 5:1-Deckung die Hausherren frühzeitig attackieren und möglichst zu Ballbesitzen kommen. Über die erste und zweite Welle wollen sie wie im Hinspiel zu einfachen Toren kommen.

Wendt erwartet von seinen Schützlingen auch Geduld: "Wir müssen unsere Chancen nutzen, aber auch einmal warten können." Trotz der zwei jüngsten Schlappen kann seine Mannschaft locker aufspielen: "Wir fahren nicht mit Riesendruck da hin." Der Grund: Mit dem Rückzug vom ATSV Habenhausen steht bereits ein Absteiger fest. Da Schlusslicht HSG Neuenburg/Bockhorn noch punktlos ist und derzeit keine Mannschaft aus der Regional- in die Oberliga kommt, gibt’s keinen dritten Absteiger.

[21.01.2006]

Quelle: Diepholzer Kreisblatt

Bis dann
Oliver

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