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Forum der Handball-Oberliga Nordsee
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Carsten Welker, Harty1959, pauker71

ATSV Habenhausen 2 - HSG Neuenburg/Bockhorn

Startbeitrag von pauker71 am 22.01.2006 11:36

Carsten Welker setzt bei seinem Abschiedsspiel den Schlusspunkt
Habenhauser Schlussmann verabschiedet sich Richtung Spanien und nimmt einen 45:28-Kantersieg gegen HSG Neuenburg/Bockhorn mit

Von unserem Mitarbeiter
Olaf Kowalzik

HABENHAUSEN. Den Schlusspunkt setzte Carsten Welker selbst: In seinem Abschiedsspiel schritt der Torwart des Handball-Oberligisten ATSV Habenhausen zum Siebenmeterpunkt und jagte das Leder zum 45:28 (22:13)-Kantersieg über das punktlose Schlusslicht HSG Neuenburg/Bockhorn in die Maschen, nachdem er kurz zuvor noch selbst einen Strafwurf pariert hatte.Der Rest des Abends war reif für die Tränendrüse: Auf den gut besetzten Habenhauser Rängen zückten die Zuschauer lauter weiße Taschentücher und winkten dem zukünftigen 28-jährigen Wahlspanier zu, der sein Auslands-Sprachsemester in Barcelona verbringen wird. Ein ausgerolltes sechs Quadratmeter großes Transparent zollte dem Sympathieträger ebenfalls großen Dank. Danach gab es für Carsten Welker im Foyer der Halle auch noch eine Überraschungsparty, "bei der er wir ihn so lange festhalten werden, bis er als Letzter die Halle abschließen muss", versprach sein Spielertrainer Torsten Uhlenberg. Seine Feier hatte Stefan Schröder indes schon hinter sich, denn er war einen Tag vor dem Anpfiff 34 Jahre alt geworden war. Er trug sich beim Zweiten zwar nicht in die Torschützenliste ein und netzte bislang ebenso viele Bälle ein wie sein jetzt scheidender Keeper. Dafür hat er ihm aber die Arbeit wieder einmal mit einer ausgezeichneten Deckungsleistung enorm erleichtert. Der Gegner der Südbremer hatte hingegen zwar kein Oberligaformat, doch er eignete sich für die trotzdem bestens, sich auf das Schlagerspiel am kommenden Sonntag in Beckdorf einzuwerfen. Der ATSV Habenhausen spielte konzentriert auf, nahm selten das Tempo zurück, ließ allerdings noch einige Torchancen aus, das den zufriedenen Eindruck seines Spielertrainers Torsten Uhlenberg nicht schmälert. "Wir sind für das Spitzenspiel gerüstet", ist "Eule" nach zehn ungeschlagenen Spielen in Folge (17:3 Punkte) überzeugt. "Mit der Generalprobe für Beckdorf bin ich richtig zufrieden. Jetzt wollen wir dort einen Punkt holen." Tore für ATSV Habenhausen: Schierenbeck (8/4), Marien (7), Uhlenberg (6/3), Wachsmann, Osten (je 5), Lange (4), Schumacher (3), Wagner, Mook, Schwarzer (je 2), Welker (1/1).

Quelle: Weser-Kurier am Sonntag vom 22.01.06

Antworten:

Hallo Carsten W.,

gibts denn wenigstens noch ein letztes wunderbares Statement von Dir?

So ganz ohne wollten wir dich eigentlich nicht aus dem Forum weglassen!!!

Trotzdem alles Gute und lass dir die Sonne schön auf den Pelz brennen!

Harty

von Harty1959 - am 23.01.2006 16:29
Moin,
anbei die offizielle Meinung des ATSV zu diesem Spiel. Vielen Dank für die Wünsche und Grüße, Harty. Jetzt noch das Titelrennen zwischen Beckdorf und Horneburg spannender machen, und dann war´s das wohl wirklich hier. Hat mir Spaß gemacht.





ATSV Habenhausen – HSG Neuenburg/Bockhorn 45:28 (22:13)

Bis zur letzten Stunde

So, das letzte Heimspiel habe ich nun auch hinter mich gebracht. Schade, denn ich hätte mir am Ende doch irgendwie gewünscht noch mal zu zeigen, dass es nicht pupsiegal ist, ob ich nun mitspiele oder nicht. Nun denn, in diesem Sinne kam leider Neuenburg in unsere schöne Halle und bestätigte eindrucksvoll ihren Tabellenplatz.
Anfangs, das muss ich ehrlich sagen, war ich positiv überrascht von unseren Gästen. Die Abschlüsse kamen nicht so überhastet wie im Hinspiel, die Abwehr wirkte ebenfalls kompakter, kurzum, wir führten nur mit drei Toren, dies ungefähr in der 15. Minute. Uns war im Gegensatz zu unseren Gästen deutlich eine gewisse Überheblichkeit anzumerken, was sich angesichts etwaiger technischer Fehler oder anderer Unkonzentriertheiten auch dem Publikum offenbarte. Das man dann am Ende der ersten Halbzeit dennoch mit neun Toren führt sagt dann wohl alles über die Kräfteverhältnisse aus. Die Zuschauer konnten angesichts des mauen Spiels sich erstens darüber ärgern, nicht nach Achim gefahren zu sein (wo es zum Spitzenspiel der Regionalliga kam), oder aber die neuesten Neuigkeiten auf dem Heizungsmarkt erfahren, da einem vom Zugucken nicht gerade warm wurde.
Der Trainer der Neuenburger zeterte recht lange auf seiner Bank wegen irgendwas, kam dabei aber nicht auf die Idee, seinen Mannen das schnelle Zurücklaufen nach vertaner Wurfchance ans Herz zu legen. Dies war dann auch ausschlaggebend für die Tatsache, dass wir ganz schön oft frei vor dem gegnerischen Tor auftauchten, dabei einige Male stumpf verbolzten. War aber auch egal. Hinten wiederum wurde die Deckungsleistung auf die Stufe –5 gestellt, was den Neuenburgern irgendwie gefiel und uns recht herzlich schnurzpiepe war. Hätten wir gut gespielt wäre ohne weiteres ein 50:20 möglich gewesen, so wurde es eben etwas knapper. Kurz vor Schluss wollte mich die Mannschaft emotional sehen und so wurde ich noch mal eingewechselt, um einen 7-m zu halten. Anschließend durfte ich noch einen werfen, sensationell reingezwirbelt, hätte ich selber nicht gehalten, selbst wenn ich die Ecke geahnt hätte. Die Zuschauer waren nett und winkten mir zum Abschied mit Taschentüchern, die Mannschaft hatte schon vor Spielbeginn ein großes Plakat für mich gemalt, anschließend gab es warme Worte und Geschenke, die einen Eisklotz zum Schmelzen gebracht hätten. Ich jedoch blieb cool. Trotzdem danke.
Am Ende gab es verschiedene Erkenntnisse, die ich aber vergessen habe.


von Carsten Welker - am 25.01.2006 13:31
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