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Forum der Handball-Oberliga Nordsee
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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DJOli007, Argos, bolek

TuS Wagenfeld - HSG Nordhorn 37:35

Startbeitrag von DJOli007 am 28.01.2006 19:04

N´abend!

Wichtiger Sieg für den TuS Wagenfeld. Wie das Ergebnis schon sagt, hat man auf beiden Seiten in der Abwehr nicht konsequent zugepackt. Am Anfang konnte sich die HSG aus Nordhorn leicht absezten. Der TuS konnte sich wieder herankämpfen und führte zur Pause mit 16:15. In der zweiten Halbzeit blieb es sehr eng. In der 50. Minute stand es 30:30. Nach einem Zwischenspurt führte der TuS vorendscheidend mit 36:33 (57.). Am Ende war es ein verdienter Sieg für den TuS.

Bis dann
Oliver

Antworten:

Das Niveau des Spiels war wirklich nicht berauschend, allerdings die Spannung und der kämpferische Einsatz bei beiden Seiten.Zum Schluß hatte Wagenfeld mehr Reserven und Siegeswillen-so geht der Sieg in Ordnung.Das sehr faire Spiel (Zeitstarfen 6/2;Siebenmeter 1/2) war bis zum 31:31 offen, keine Mannschaft konnte sich bis dato mit mehr als 2 Toren absetzen bis Wagenfeld auf einmal 36:33 führte.Resultierend aus dem Kräfteverschleiß der Nordhorner, die zum Ende unbegreifliche technische Fehler machten.Als Rückhalt bei Wagenfeld erwiesen sich die beiden Torhüter, die mehrere freie Bälle entschärften während die Nordhorner kaum einen Ball an die Finger bekamen.Besonders Bartnik (8),Piechowiak (9) und Wendt (7) bei Wagenfeld waren kaum zu Halten.In entscheidenden Phasen kamen auch andere zum Zug,so dass alle Feldspieler getroffen haben.Bei Nordhorn war Bültmann (11),Mickal (8) und Bierbaum (6) am erfolgreichsten, die übrigen Spieler eher unbedeutend.
Fazit:Viele Tore,wenig Abwehr,von beiden Seiten gelobte Schieris aus Lilienthal.

von bolek - am 29.01.2006 09:59

Spielbericht

Piechowiaks starke zweite Hälfte
Wagenfelds Rückraumakteur erzielt neun Tore beim 37:35 über HSG Nordhorn II / Wendt erleichtert

Bültmann drückt Spiel Stempel auf


Von Matthias Borchardt

WAGENFELDAm Ende überwog die Freude: Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie feierte Handball-Oberligist TuS Wagenfeld beim 37:35 (17:17) über die HSG Nordhorn II wieder einen Sieg.

"Es war eine gewisse Angst vor dem Verlieren da, aber die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt und gut gekämpft. Letztendlich waren es zwei ganz wichtige Punkte. Jetzt können wir beruhigt weiter arbeiten", sagte Wagenfelds erleichtert wirkender Torwart Thomas Körtner. Der 36-Jährige kam in der 45. Minute und wehrte beim Stand von 27:28 gleich einen Siebenmeter von Nordhorns Torjäger Heiner Bültmann (11/1) ab.

Auch Wagenfelds Spielertrainer Robert Wendt, der seine sieben "Buden" in der ersten Hälfte erzielt hatte, freute sich über den Erfolg: "Ich bin erleichtert, denn es ging nur um die Punkte. Wir haben gut gekämpft. Trotz des Sieges haben wir zu viele Fehler gemacht." Der 37-Jährige lobte den neunfachen Torschützen Szymon Piechowiak: "Er hat vor allem in der zweiten Halbzeit Verantwortung übernommen." Das stimmt, denn der Rückraumakteur erzielte sechs Treffer in den zweiten 30 Minuten. Eine ordentliche Leistung bot aber auch sein polnischer Landsmann Lukasz Bartnik (8). Der Allrounder warf nach dem Wechsel wichtige Tore aus der zweiten Reihe.


Wagenfelds Maik Schwenker (r.) kam in der ersten Hälfte für
den angeschlagenen Bernd König am Kreis zum Einsatz.
Dem 27-Jährigen gelangen beim 37:35 über die HSG Nordhorn II zwei Tore.
Foto: Borchardt

Gleich neunmal stand die ausgeglichene erste Halbzeit unentschieden. Die Anfangsphase gehörte zunächst der HSG Nordhorn II, vor allem der Bundesliga-erfahrene Heiner Bültmann drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Der Rückraumkanonier, den die Hausherren nicht in den Griff bekamen, hatte maßgeblichen Anteil an einer 6:4-Führung (7.). Dass die Gastgeber dann zu ihrem Spiel fanden, lag auch an Torwart Krzysztof Szczesny, der sich mehrfach auszeichnete. In einer guten Phase drehten Robert Wendt (2), Lukasz Bartnik und Maik Schwenker mit vier Toren in Folge ein 6:8 (10.) in eine 10:8-Führung (14.) um. Zwar lag der Aufsteiger auch in der Folgezeit immer vorn (14:13/22.), doch die Bundesliga-Reserve glich immer wieder aus.

Auch nach der Pause führten die Wagenfelder bis zum 25:24 (40.), doch anschließend nutzten die Nordhorner einen kleinen Durchhänger aus, gingen ihrerseits mit 27:25 (42.) in Front. Probleme bereitete dem Neuling nicht nur Rückraumshooter Heiner Bültmann, sondern auch der quirlige Linksaußen Pavel Mickal (8) und Linkshänder Niklas Bierbaum (7). Vor 100 Zuschauern kämpften die Wagenfelder weiter, glichen beim 28:28 (46.) durch Szymon Piechowiak erneut aus. Bis zum 31:31 (53.) blieb’s eng, ehe Marcel Husmann, Henning Fenker und Szymon Piechowiak den Tabellenachten mit drei Treffern in Folge zum 34:31 (55.) auf die Siegerstraße brachten. Als Sören Lahmann einen Alleingang mit dem 37:34 (59.) abschloss, stand der siebte Saisonsieg fest. Auch der Ex-Bohmter wirkte nach dem Abpfiff erleichtert: "In einem Spiel mit vielen Fehlern war’s ein glückliches Ende für uns."

[30.01.2006]

Quelle: Diepholzer Kreisblatt

Bis dann
Oliver

von DJOli007 - am 30.01.2006 12:35

Dann mal eine Meldung aus Nordhorn!


Reserve der HSG Nordhorn fehlt die Cleverness

handball Oberligaspiel beim TuS Wagenfeld mit 35:37 verloren – Elf Tore von Heiner Bültmann
nordhorn/his – Die Siegesserie der Oberliga-Mannschaft der HSG Nordhorn ist gerissen. Das Team von Trainer Constantin Tudosie zog beim TuS Wagenfeld mit 35:37 (17:17) den Kürzeren und verpasste damit die Möglichkeit, sich für die 26:36-Hinspielniederlage zu revanchieren. "Wir waren in den entscheidenden Situationen nicht clever genug", begründete Tudosie die erste Niederlage des Jahres. In den ersten 30 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Führung ständig wechselte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Nordhorner, die mit Pavel Mickal auch auf einen Bundesliga-Profi zurückgreifen konnten, besser ins Spiel. Bei einer 28:26-Führung stoppte allerdings eine Zeitstrafe den Nordhorner Aufwärtstrend. "Da haben wir zu schnell und zu unkonzentriert abgeschlossen", bemängelte Tudosie. Die Wagenfelder wendeten das Blatt: Sie glichen in Überzahl aus und erspielten sich in der Folgezeit einen Drei-Tore-Vorsprung.
Tudosie haderte in dieser Phase vor allem mit der Defensivleistung seines Teams. Zum einen haperte es bei Eins-gegen-Eins-Situationen, zum anderen ließ die Abstimmung zwischen Torhüter und Abwehr zu Wünschen übrig. "Wir haben es dann nicht mehr geschafft auszugleichen", berichtete Tudosie.
Trotz der 35:37-Niederlage erkannte der Coach aber auch positive Aspekte: "Im Angriffsspiel haben wir unseren positiven Trend fortgesetzt. Wir waren spielerisch besser als Wagenfeld.". Die Bestnote verdiente sich erneut Heiner Bültmann. Der Rückraumspieler erzielte elf Tore. Aber auch Mickal, der keine Anpassungsprobleme hatte, erzielte von der Linksaußenposition eine gute Trefferquote. Steigerungsfähig bleibt aber vor allem die Defensive. Von seiner Kritik nahm Tudosie, allerdings Torhüter Jens Poll aus, der einige gute Parade zeigte.
Durch die HSG-Niederlage tauschten die Nordhorner und die Wagenfelder, die die bessere Tordifferenz aufweisen, in der Tabelle die Plätze. Beide Teams haben jetzt 14:16 Punkte auf ihrem Konto.
HSG Nordhorn II: Bartels, Gortmann, Poll; Bültmann (11/1), Mickal (8), Bierbaum (7), Dörenkämper (4), Theissen (3), Vette (1), Kalter (1), Schlattmann (n.e.), Heeger (n.e.).

von Argos - am 30.01.2006 21:05
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