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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Harty1959, AndiD

VfL: Absturz in die Oberliga möglich

Startbeitrag von AndiD am 16.02.2006 13:16

Könnte evtl. auch Auswirkungen auf die OL Nordsee haben.

Gruss

AndiD

Das Stader Tageblatt schrieb am 16.02.2006

VfL: Absturz in die Oberliga möglich

Fredenbecks Handballer werden in der kommenden Saison vielleicht keine Regionalliga-Mannschaft melden

Fredenbeck (kw/db). Was wird aus dem VfL Fredenbeck? Diese Frage beschäftigt die ganze Region. Die sportliche Talfahrt des ehemaligen Vorzeige-Handballvereins konnte in dieser Saison nicht gestoppt werden. Jetzt gibt es sogar Anzeichen dafür, dass es nach dem wahrscheinlichen Abstieg aus der zweiten Bundesliga in der nächsten Spielzeit auch keine Regionalliga-Mannschaft geben wird.

Bei den vielen offenen Fragen rund um den VfL Fredenbeck ist eines sicher. Diesmal wird es keinen Klassenerhalt durch die Hintertür, wie am Ende der vergangenen Saison, geben. Sportlich war Fredenbeck im vergangenen Jahr abgestiegen. Da mehrere andere Vereine aber keine Lizenz für die zweite Liga bekamen, blieb der VfL in der Liga. „Diesmal“, sagt Manager Ralf Uhding, „wird es auf jeden Fall drei sportliche Absteiger geben.“ Sollte es darüber hinaus Lizenzentzüge geben, spielt die zweite Liga in der kommenden Saison mit weniger Teams. Bisher sind es 20.
Die neuen Diskussionen um die Zukunft hat Rainer Schnackenberg, Manager der zweiten Mannschaft, angestoßen. Der hatte gestern im TAGEBLATT laut über eine Auflösung der ersten Mannschaft nachgedacht. Sollte das zutreffen, wäre die Reserve, die derzeit in der Verbandsliga Tabellenführer ist und in die Oberliga Nordsee aufsteigen könnte, neues, aber sehr viel kleineres Fredenbecker Flaggschiff. „Wir haben noch nichts entschieden“, reagiert Ralf Uhding, Manager der ersten Mannschaft, auf die Frage nach der Zukunft des Leistungssports auf der Geest. Er verweist auf die Aufsichtsratssitzung am 21. Februar, dort sollten Weichenstellungen erfolgen. Nicht geklärt ist auch, ob Uhding, der den Job nach der Pleite der alten Handballmarketing übernommen hatte, diesen in der nächsten Saison noch machen wird. Uhding: „Auch das ist noch nicht entschieden.“ Für Ralf Uhding ist in der Frage, welche Liga für den VfL die richtige ist, jetzt der Vorstand des Vereins am Zug. „Der Verein muss sagen, was er will“, fordert Uhding. Schwer vorstellbar ist bei Kennern der Szene, dass das wirtschaftliche und sportliche Potenzial in Fredenbeck ausreicht, um ein Team in der dritten Liga, der Regionalliga, und in der vierten Liga, der Oberliga, zu unterhalten.
Hans Müller, Vorsitzender des VfL Fredenbeck, will auf jeden Fall erst einmal den Versuch starten, die Regionalliga zu halten. Müller: „Wenn das nicht klappt, sehen wir weiter.“ Ob Fredenbeck in der dritthöchsten Spielklasse weitermachen werde, hänge ganz entscheidend auch von den Hauptsponsoren ab, so Müller. Mit denen habe man aber noch nicht verhandelt.
Mit den Spielern aus dem aktuellen Bundesliga-Kader des VfL hat auch noch niemand über ihre sportliche Zukunft in Fredenbeck gesprochen. Ralf Uhding will, dass diese Gespräche von demjenigen geführt werden, der sich auch in der kommenden Saison um das Team kümmert. Andere Vereine sind in Sachen Planungen bereits weiter. Und haben Fredenbecker Spielern Angebote gemacht.
Spielgestalter Maik Heinemann beispielsweise hat nach eigenen Aussagen unverbindliche Anfragen von den ambitionierten Oberligisten SV Beckdorf und VfL Horneburg. Er hat sich mit 34 Jahren ebenso schon Gedanken über ein Karriereende gemacht. „Genaue Pläne habe ich aber noch nicht“, sagt Heinemann. Er wolle die Entscheidungen des VfL Fredenbeck abwarten. Frank Cordes hat auch noch „keine Idee“ für die Zukunft, sieht sich mit 35 Jahren nicht gerade als „Perspektivspieler“. „Ich finde die Zukunftsdiskussionen ziemlich erstaunlich“, sagt Kim Franz, der erst in dieser Saison zum VfL wechselte. Das Thema sei in der Mannschaft noch gar nicht angekommen. Er habe zwar Angebote, sein Job bei Airbus habe aber oberste Priorität.
Spielertrainer Tomasz Malmon betont bereits im Vorfeld der anstehenden Personalgespräche, dass er weiter für den VfL arbeiten wolle. Als Trainer sowieso, als Spieler dann, wenn das Team auch ausreichend motiviert sei.
Landrat Gunter Armonat, der im Aufsichtsrat des VfL sitzt, fordert Augenmaß bei der Zukunftsgestaltung. „Wir müssen in eine Aufbauphase reinkommen“, sagt er. In welcher Liga das sei, wäre gar nicht so wichtig. Armonat: „Ich glaube, dass die Zuschauer wieder Fredenbecker Siege in der Geestlandhalle sehen wollen.“

Artikel erschienen am: 16.02.2006

Antworten:

Das ist ja nicht so erfreulich!

Wie siehts denn da mit der Abstiegsregelung genau aus?
Lt SiS ist VFL 2 auf Platz an der Sonne in der VL Nordsee.
Ich denke da an Habenhausen, die eine Saison leerlauf mit der Ersten hatten!

Gruß
Harty

von Harty1959 - am 17.02.2006 14:01
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