Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Forum der Handball-Oberliga Nordsee
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Wehner

Stader Tageblatt

Startbeitrag von Wehner am 13.03.2006 14:31

Handball-Oberliga: SV Beckdorf und VfL Horneburg gewinnen ihre Spiele
– Entscheidung erst am 6. Mai?

Horneburg/Beckdorf (rg/kw). In der Oberliga läuft weiterhin alles auf das große Duell am vorletzten Spieltag hinaus. Sowohl Spitzenreiter SV Beckdorf als auch der Zweite VfL Horneburg haben ihre Begegnung am Sonnatagnachmittag gewonnen. Gemeinsam dominieren die beiden Teams aus dem Kreis Stade die Oberliga Nordsee. Wer am Ende Meister und Regionalliga-Aufsteiger wird, entscheidet sich wohl erst im direkten Duell in Horneburg am 6. Mai.

Die Horneburger Mannschaft versäumte beim 34:29-Heimsieg (16:12) gegen die HSG Nordhorn II die Chance, etwas für das Torverhältnis zu tun. Da ist der punktgleiche Konkurrent Beckdorf klar besser. Gegen mäßige und durch Zeitstrafen frühzeitig geschwächte Gegner, vergab der VfL viele Tormöglichkeiten. „Die hätten wir eigentlich zweistellig aus der Halle schießen müssen“, sagte Manager Peter Grote nach dem Spiel. Ohne Spielertrainer Stefan Hagedorn, der sich wegen einer Knieverletzung auf seine Aufgabe auf der Bank beschränken musste, blieb gegen Nordhorn der Rückraum hinter dem zurück, was er sonst schon oft gezeigt hat. Christoph Hagedorn traf nur einmal, Timo Meyn dreimal. Jörg Bokelmann bot dagegen als Ersatzmann für Stefan Hagedorn eine akzeptable Leistung. Was gegen Nordhorn möglich gewesen wäre, zeigten zehn konzentrierte Minuten in Halbzeit zwei. Da warf Horneburg einen Neun-Tore-Vorsprung heraus. Nach der Stärkeperiode ließ die Konzentration wieder nach und die Gäste konnten das Ergebnis freundlicher gestalten.
Die VfL-Tore: Torben Dittmer (15/davon 10 Siebenmeter), Christoph Stukenbrock (5), Jörg Bokelmann (4), Phillipp Grote (3), Timo Meyn (3), Andreas Del, Oliver Krause, Christoph Hagedorn und Benjamin Bethge (je 1).

Noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist der SV Beckdorf, Tabellenführer der Oberliga Nordsee. Mit 30:27 wurde Abstiegskandidat SG Bremen-Ost gerade so besiegt. Beckdorfs Linksaußen Thomas Holst bewies Humor, als er das Spiel bewertete: „Gut waren wir heute.“ Denn nur in der Anfangsphase stimmte die Einstellung der Spieler des Ersten in der Liga in der Abwehr und beim Werfen der Tore, die zu einem 12:3-Vorsprung (12. Minute) führten. Danach schlich sich der Leichtsinn ins Beckdorfer Spiel ein. Bälle wurden verloren, Würfe nicht mit letzter Konsequenz und Konzentration in Richtung SG-Keeper abgefeuert. Der gute Gäste-Torwart stach aus seinem Team heraus, auch wenn Beckdorf zur Pause noch mit 17:10 vorn lag. Innerhalb von nur sieben Spielminuten glich Bremen-Ost im zweiten Durchgang nicht nur aus, sondern ging sogar mit 21:20 in Führung. Nur gut, dass SV-Keeper Torsten Detjen danach wichtige Bälle hielt, Bogdan Stanescu (12/4 Tore) und auch Hendrik Klintworth (3) ganz wichtige Treffer markierten und das Spiel wieder drehen konnten. Kaucikas erleichtert: „Zum Glück haben wir uns danach wieder gefunden.“ Brenzlig blieb es bis zum Schluss – mit dem besseren Ende für den Meisterschaftskandidaten aus Beckdorf.
Weitere SV-Tore: Stefan Völkers (5), Thomas Holst (3), KLaus Meincke (2), Marcus Bowe (2), Alexander Kientopf, Jan Pomplun und Peter Wieja (je 1).

Artikel aus dem Stader Tageblatt

Antworten:

Grafschafter Spielbericht

HSG-Zweite ist zu oft in Unterzahl

29:34 in Horneburg
Horneburg/his – Auf verlorenem Posten stand gestern die HSG Nordhorn II im Oberliga-Treffen beim Titelaspiranten VfL Horneburg und hatte mit 29:34 (12:16) das Nachsehen. "Wir hatten aber über weite Strecken mit uns selber zu kämpfen, denn viele Zeitstrafen haben uns immer wieder zurückgeworfen. So sind wir dem Gegner nach gutem Beginn eigentlich immer nur hinterhergelaufen", berichtete HSG-Coach Constantin Tudosie, der zudem die äußerst schlechte Wurfausbeute seiner Mannschaft bemängelte.
Bis zur Halbzeit hatten die Horneburger bereits vier Tore mehr erzielt als die Gäste, die auch im zweiten Spielabschnitt dem Gegner über weite Strecken in Unterzahl Paroli zu bieten versuchten. So bekam die HSG-Zweite eigentlich nie die Gelegenheit, den Titelanwärter in größere Verlegenheit zu bringen. Für die routinierten Akteure Heiner Bültmann und Geert Vette war die Partie nach einer dritten Zeitstrafe relativ früh beendet. "Wie die jungen Spieler dann aber in den letzten 20 Minuten gegen eines der Top-Teams dieser Liga dagegen gehalten haben, war schon imponierend", lobte der HSG-Coach die mutige Spielweise seiner Youngster. So habe von den drei eingesetzten Torhütern Jens Poll in der Schlussphase mit einigen guten Aktionen auf sich aufmerksam gemacht und auch Chris Bode (erzielte sieben Tore) deutete an, dass er nach längerer Verletzungspause auf dem richtigen Weg ist. Ein dickes Lob aber zollte Constantin Tudosie seinem Mittelfeldspieler Rouwen Lübke. "Er war in Horneburg unser bester Spieler."
HSG Nordhorn: Bartels, Gortmann, Poll; Slatmann, Dörenkemper (3), Bültmann (6), Vette (3), Theissen (4), Boe (7), Horstmeyer, Lübke (6).

von Wehner - am 13.03.2006 14:32
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.