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Forum der Handball-Oberliga Nordsee
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kellerkind SVB, Wehner, Carsten Welker, Mutzi

beckdorf- habenhausen 39:35

Startbeitrag von Mutzi am 16.12.2006 20:33

siehe überschrift

Antworten:

tja, schade war´s, hätte genauso gut anders ausgehen können und war nie und nimmer vier tore unterschied wert.

auf jeden fall ein super oberligaspiel, jederzeit eines spitzenspiels würdig mit vorteilen für uns bis zur 50 minute, anschließend merkte man doch einen kräfteverschleiß, da wir sehr viel für die tore machen mussten und beckdorf v.a. in der ersten halbzeit insbesondere aus dem linken arm von völkers bestand, der die beckdorfer in der begegnung hielt und wirklich ein klasse spiel gemacht hat. diese einfachen treffer haben uns gefehlt. hinzu kamen in der zweiten halbzeit noch der treffsichere kim franz sowie der kreisläufer, was schlussendlich zu einem verdienten, aber letzlich deutlich zu hohen sieg geführt hat. spielerisch fand ich uns allerdings besser, aber das ist meine privatmeinung.

glückwunsch nach beckdorf; auch wenn es ergebnismäßig nicht so gut für uns war, hat es großen spaß gemacht und sogar das bloße zuschauen auf der tribüne hat für gänsehaut und herzrhythmusstörungen gesorgt. herrlich, obzwar schade für die spannung bezüglich der saison.


von Carsten Welker - am 17.12.2006 14:33
Beckdorfs großer Schritt in Richtung Meisterschaft

SVB gewinnt in eigener Halle

Es war ein spannungsgeladenes Spiel mit insgesamt drei roten Karten, das die Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle Auf dem Delm am Sonnabend geboten bekamen. Zu Gast war der Tabellenzweite ATSV Habenhausen. Als gute Gastgeber ließen die Jungs vom SV Beckdorf den Habenhausenern in der ersten Spielhälfte den Vortritt. Mit 18:21 gings in die Kabinen. Doch nach der Pause wars dann mit den Nettigkeiten vorbei. Beckdorf bleibt mit dem Endstand von 39:35 sicher an der Tabellenspitze.

Mehr Infos zum Spiel lesen Sie am Montag im TAGEBLATT.

Artikel erschienen am: 17.12.2006


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War auf jedenfall ein klasse Spiel, aber noch besser war die Stimmung in unser schönen Sporthalle. Hexenkessel Beckdorf !

Klasse Abend, aber leider nicht für alle.
Denn Klaus Meinke hat sich nach ersten Informationen einen 3fachen Bruch im Handgelenk geholt .... was ein schwerer Rückschlag für die komplette Mannschaft sein wird.

Und über die Schiedsrichtigerleistung kann man sicherlich auch diskutieren, egal aus welcher Sichtweise.

Mfg

von Kellerkind SVB - am 17.12.2006 15:55
Und über die Schiedsrichtigerleistung kann man sicherlich auch diskutieren, egal aus welcher Sichtweise.




Es wird sich mir wohl auf ewig verschließen, wieso dieses Gespann dieses Spitzenspiel gepfiffen hat. Man kann sich auf vieles einstellen, nur nicht auf die Regelauslegungen dieses Unparteiischen.
Sicherlich würden sie es ändern wenn sie es könnten............................................... (Freiraum für eigene Gedanken).


von Wehner - am 17.12.2006 21:00
Beckdorf im Freudentaumel

Oberliga Nordsee: Markus Bowe und sein Team gewinnen nach furiosem Endspurt das Spitzenspiel

Beckdorf (ham). Was für eine Dramatik, was für eine Stimmung, was für ein Handball-Abend. Das Spitzenspiel der Oberliga zwischen dem SV Beckdorf und dem ATSV Habenhausen – es hielt, was es versprochen hatte. In einem furiosen Endspurt drehten die Gastgeber eine Partie, in der sie 50 Minuten einem Rückstand hinterhergelaufen waren, um mit 39:35 zu siegen und einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Regionalliga-Aufstieg zu machen.

„Was wird das heute?“, wurde Sven Jonas kurz nach dem Anpfiff von einem Fan gefragt. „Eng“, lautete die knappe Antwort des Beckdorfer Managers. Mit dieser Einschätzung sollte er Recht behalten – und führte nach Spielschluss zusammen mit seinem Team Freudentänze auf. Dazwischen lagen 60 dramatische Minuten, in denen die 500 Zuschauer in der proppevollen Halle „Auf dem Delm“ erst euphorisch, dann ernüchtert und am Ende im Freudentaumel waren.
Bereits der Einmarsch des Gastgebers sorgte für Gänsehaut. Mit brennenden Wunderkerzen empfingen die Fans in der dunklen Halle ihre Helden. Allerdings wich die Hochstimmung schnell Tristesse. Der Tabellenführer kam mit dem Tempospiel seines Verfolgers nicht zurecht, lag nach sieben Minuten mit 4:8 hinten. Allein Stefan Völkers (acht Tore in Halbzeit eins) und mit Abstrichen Benjamin Hagen (fünf Tore vor der Pause) hielten ihre Mannschaft im Spiel. „Wir haben schlecht begonnen“, meinte Beckdorfs Trainer Jonas Kaucikas. 18:21 hieß es nach 30 Minuten aus Sicht der Gastgeber, die insbesondere Habenhausens Halblinken Derk Marien und Rechtsaußen Torben Schierenbeck nicht in den Griff bekamen. Die Auszeichnung Spitzenmannschaft hatte sich der SV Beckdorf in Halbzeit eins nicht verdient – nach dem Seitenwechsel dafür umso mehr.
Da lief Torhüter Thorsten Detjen, der vor der Pause kaum einen Ball zu fassen bekam, zu großartiger Form auf und beeindruckte mit 15 Paraden. Da kämpfte Markus Bowe am Kreis wie ein Tier, da zeigte Kim Franz gegen seinen alten Verein, warum ihn der damalige Zweitligist VfL Fredenbeck vom ATSV abgeworben hatte. Und Alexander Kientopf, im Angriff kaum eingesetzt, avancierte zum besten Beckdorfer Abwehrspieler, zum Turm in der Schlacht.
Tor um Tor machte der SVB gut, holte sich sein Selbstvertrauen zurück und zermürbte die Habenhausener Stück für Stück. Beim Stand von 30:30 (50. Minute) konnte der SV Beckdorf erstmals nach dem Wechsel ausgleichen, die Partie in der Folge drehen und für sich entscheiden.
Der Rest war Jubel, Freude aber auch Zurückhaltung bei den Verantwortlichen. Mit 26:0 Punkten beendet Beckdorf die Hinserie, geht mit einem Vier-Punkte-Polster vor dem ATSV in die Weihnachtspause. Dennoch sagte Kaucikas: „Wir müssen jetzt auf dem Boden bleiben.“ Zu frisch sind noch die Erinnerungen, als das Team vor genau einem Jahr mit 23:1 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf den VfL Horneburg in die Pause gegangen war, und am Ende dem Lokalrivalen Meisterschaft und Regionalliga-Aufstieg überlassen musste. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt“, sagte Kaucikas mit Blick auf die Rückrunde. Allerdings wird er für das Projekt Aufstieg lange Zeit auf Regisseur Klaus Meinke verzichten müssen. Der 23-Jährige fiel bei einem Angriff derart unglücklich, dass er mit Verdacht auf Handbruch ins Krankenhaus gebracht wurde.
Beckdorf: Detjen, Belizaire; Franz (7), Klindworth, Völkers (11), Meinke (3/1), Holst, Schubert (2), Gummert (1), Hagen (7/1), Bowe (7), Krupski (1), Kientopf.
Spielfilm: 3:4 (3.), 11:12 (16.), 15:17 (25.), 18:21 (Halbzeit). – 23:25 (39.), 30:30 (50.), 34:33 (55.), 39:35 (Endstand).
Zeitstrafen: SVB: 5, ATSV: 4.
Rote Karten: SVB: Hagen (60.), ATSV: Wachsmann (43.).
Siebenmeter: SVB 2/3, ATSV 3/6.

Artikel erschienen am: 18.12.2006

von Kellerkind SVB - am 18.12.2006 12:29
Da der ATSV ja nie so aktiv im Forum ist, nochmal ein Bericht von der anderen Seite aus.






Stefan Völkers macht den Unterschied

HABENHAUSEN (EB). Es war eine Stimmung, wie man sie eher aus den Eishockeystadien kennt: Auf der bis zum Bersten gefüllten Tribüne fackelten die Anhänger des SV Beckdorf im Schlagerspiel der Handball-Oberliga Nordsee die Wunderkerzen ab, auf dem Spielfeld zündete dagegen der scharfe Verfolger ATSV Habenhausen sein sportliches Feuerwerk. Das hielt bei den Gästen jedoch nur bis zur 46. Minute an, so dass die Meisterschaftschancen der Blau-Weißen nach der 35:39 (21:18)-Niederlage kräftig geschwunden sind.

Denn die vier Punkte Rückstand zu den Niedersachsen jetzt noch in der Rückrunde aufholen zu können, das hält selbst der Habenhauser Trainer Torsten Uhlenberg für sehr schwierig. "Zu Hause wird sich der SV Beckdorf keine Blöße mehr geben, dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Und auswärts wird er nur noch stolpern, wenn bei ihm die Einstellung nicht stimmen sollte oder sich bei ihm Stefan Völkers verletzt", prognostiziert der ATSV-Coach.

Apropos Völkers: Der frühere Fredenbecker und Schweriner Bundesliga-Linkshänder war mit seinen zwölf Treffer auch gleich der kleine, entscheidende Unterschied zwischen den beiden Spitzenteams. "Uns fehlten am Ende die leichten Treffer aus dem Rückraum", bemängelte Torsten Uhlenberg, nachdem sein bärenstarker Distanzwerfer aus der ersten Halbzeit, Derk Marien, nach 40 Minuten völlig ausgepumpt auf die Bank musste. Oder eben das nötige Kleingeld, um sich solch einen Hochkaräter wie den zwischen seinem französischen Arbeitsplatz in Toulouse und den Hamburger Vorort pendelnden Völkers leisten zu können. "Trotzdem kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat ihr bestes Saisonspiel gezeigt und für ein würdiges, hochklassiges Spitzenspiel gesorgt", bilanziert "Eule" Uhlenberg. Beim 25:24 hatte der Gast die Nase durch den Treffer des überragenden Rechtsaußen Torben Schierenbeck zum letzten Mal vorne (46.), doch schon da hatte Habenhausen die umstrittene Rote Karte von Florian Wachsmann wegstecken müssen.

Nach dem 36:37 von Thomas Panitz (57.) unterlief dem Tabellenzweiten schließlich ein folgenschwerer Fehler der zum erfolgreichen Gegenstoß führte (36:38). Danach öffneten die Gäste ihre Abwehr, um wenigstens noch einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen zu können.

Tore für ATSV Habenhausen: Panitz (10/3), Schierenbeck (8), Marien (6), Lange (4), Wagner, Osten (je 3), Wachsmann (1)

von Kellerkind SVB - am 18.12.2006 16:05
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