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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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doncocotti

VfL Fredenbeck 2 - TV Neerstedt

Startbeitrag von doncocotti am 18.12.2006 18:18

Da von Neerstedter Seite bei einer Niederlage selten gepostet wird:

Aus der Nordwest-Zeitung:

TVN lässt Lücken am Kreis
NEERSTEDT/MSB - Die kleine Serie von drei Spielen ohne Niederlage, die die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt zuletzt hinlegten, ist gerissen. 31:36 (12:17) verloren sie gestern Abend beim VfL Fredenbeck II.

Wieder einmal war zu erkennen, dass die Neerstedter auswärts bei weitem nicht so engagiert und konzentriert auftreten wie in der eigenen Halle. Auch in Fredenbeck kam Mitte der ersten Hälfte eine Phase, in der Unkonzentriertheiten gnadenlos bestraft wurden. Nach einen ausgeglichenen Beginn (4:4/8:8) nutzte vor allem VfL-Kreisläufer Witte diese Mängel. Entweder traf er vom Kreis oder wurde er von der immer einen Schritt zu spät kommenden TVN-Abwehr gefoult. Das hatte dann entweder Strafwürfe oder Zeitstrafen zur Folge. Hinzu kam auch die mangelnde unaufmerksamkeit der Gäste bei Abprallern, die fast ausnahmlos von den Gastgebern aufgenommen wurden.

Nach 36 Minuten (21:14) schien die Partie bereits entschieden zu sein. Dann aber steigerten sich die Gäste, bei denen André Haake eine gute Leistung in der Offensive bot. Beim 29:31 (54.) hatten sie den Abschluss an die Gastgeber gefunden. Eine doppelte Zeitstrafe, die TVN-Trainer Dirk Franke – wie auch andere Strafen – nicht so ganz nachvollziehen konnte, war es dann, die endgültig die Moral der Gäste brach. „Die ungleiche Verteilung der Strafen war nicht zu kompensieren“, sah er auch darin den Grund für die Niederlage.

TSV: Dohle, Haverkamp – Grotelüschen 1, Marcel Kasper 1, Haake 6, Coors 5/1, Schulenberg 4/1, Müller 6, Schenk 2, Timmermann 6, Malte Kasper.

Siebenm.: VfL 4/4, TV 3/2.

Zeitstrafen: VfL 3, TV 9, davon Malte Kasper 3.




Hier noch der Bericht aus dem Delmenhroster Kreisblatt:

Neerstedt verspielt vor der Pause die Erfolgschance


Handball: 31:36 bei Fredenbeck II

neerstedt (er). Bereits in der ersten Hälfte gerieten die Handballer des Oberligisten TV Neerstedt, die am gestrigen Abend mit einem 31:36 (12:17) die Heimreise aus Fredenbeck antreten mussten, beim VfL II auf die Verliererstraße. „Unser Innenblock hat nicht sicher gestanden. Zudem schalteten unsere Spieler nicht immer schnell genug um, erwies sich der Gegner beim zweiten Anlauf als besser“, nannte Dirk Franke die Hauptgründe für die Niederlage. Hinzu kam, dass der Gast insgesamt 18 Minuten lang in Unterzahl über die Runden kommen musste. Der Trainer: „Dann fällt einer Mannschaft die Aufholjagd natürlich sehr schwer.“
Nach internen Querelen ist bei der Fredenbecker Reserve wieder Ruhe eingekehrt. „Der Gegner machte einen sicheren Eindruck und ich bin überzeugt, dass er die Liga halten kann“, machte der TVN-Übungsleiter den Hausherren ein Kompliment.
Seine Mannschaft ließ hingegen einige Wünsche offen. Insbesondere in der Defensivabteilung offenbarte der Gast Mängel. So erzielte Florian Witte, einer der wirkungsvollsten Akteure des VfL Fredenbeck II, vom Kreis aus gleich acht Treffer. „Diese Tatsache sagt einiges über die Leistung der Deckung aus“, kommentierte Franke das Geschehen und fügte hinzu: „Wenn man in Fredenbeck 36 Gegentore kassiert, kann man eben nicht gewinnen.“ Während die Gastgeber ihren vierten Saisonsieg feierten und Rang zehn belegen, nehmen die Neerstedter in der 14 Mannschaften umfassenden Staffel aufgrund des günstigeren Trefferverhältnisses die sechste Position ein.

TVN: Haverkamp, J. Dohle, Grotelüschen 1, Marcel Kasper 1, Haake 6, Coors 5/1, Schulenberg 4/1, Müller 6, Schenk 2, Timmermann 6, Malte Kasper.
Zeitstrafen: VfL II 3 – TVN 9.
Siebenmeter: VfL 4/4 – TVN 3/2.
Zuschauer: rund 300.
Spielfilm: 3:1 (3.), 4:4 (7.), 8:8 (14.), 12:8, 17:12 – 21:14 (37.), 21:17 (40.), 24:20 (25.), 30:26 (52.), 31:29 (55.), 33:30, 36:31.



Und zu guter Letzt der Artikel aus dem Weser-Kurier:

Franke trauert jetzt schon Punkten hinterher
Neerstedter Oberliga-Handballer scheitern in Fredenbeck erneut an ihrer Auswärtsschwäche

Von unserem Redaktionsmitglied
Andreas D. Becker

NEERSTEDT. "Das sind definitiv zwei Punkte, denen wir noch hinterhertrauern werden." Dirk Franke war sich bereits nach dem Ende des Handball-Spiels zwischen dem VfL Fredenbeck II und seinem TV Neerstedt in der Oberliga Nordsee der womöglich historischen Bedeutung dieser Partie bewusst. Denn die Gastgeber gehören nicht in die Kategorie "unschlagbar", eher im Gegenteil. Aber mit einer zu harmlosen Deckungsarbeit luden die Neerstedter den VfL zum 36:31 (17:12)-Erfolg geradezu ein."Wir haben durch unsere Auswärtsschwäche die Chance verpasst, einen Gegner von unten dort auch festzunageln", zürnte Franke. Dabei missfiel ihm vor allem, wie viel Gestaltungsspielraum der gegnerische Kreisläufer genoss. "Fredenbeck hat gut die Hälfte seiner Tore vom Kreis oder durch Bälle, die vom Tor zurückkamen, geworfen", sagte der Coach und wollte damit auch jegliche Unterhaltung über die Abwehrleistung seiner Sieben beenden. Er verspüre keine Lust, sich in Rage zu reden.Tut ja auch nicht Not, zumal der Trainer ein paar zu lobende Punkte im Spiel seiner Mannen entdeckte. "André Haake, Stefan Timmermann und Erik Müller hatten eine ganz passable Quote." Das war es dann aber auch schon an Positivem. Denn diese Quote reichte nicht ansatzweise aus, um die Defensiv-Fehler auszubügeln.Nachdem die Fredenbecker das 21:14 geworfen hatte, fingen sie an, sich auszuruhen. Die Neerstedter nutzten diese Schwäche aus, bliesen zum "Halali" und kämpften sich bis sechs Minuten vor Ende der Partie auf 29:31 heran. "Doch dann bekommen wir wieder eine doppelte Zeitstrafe, und die Partie war verloren", grantelte Franke. "Da fehlt uns einfach die nötige Cleverness." Zumal seine Mannschaft drei Mal so lange in Unterzahl auf dem Platz stand wie Fredenbeck. "Was daher kommt, dass wir in der Abwehr immer einen Schritt zu langsam waren." Aber über die Abwehr wollte er ja nicht mehr reden.

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