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doncocotti, DJOli007, Mutzi, Kellerkind SVB, Wehner, Cougar2184

Pokalwochenende

Startbeitrag von Wehner am 03.01.2007 18:13

Tach auch, gutes neues Jahr usw. etc. pp.

Wer von Euch ist am WE beim Pokal aktiv?

Freitag spielt der TV Neerstedt in ungewohnter Umgebung gegen den Regionalligisten VFL Edewecht.
Das Spiel wird um 20:30 Uhr in der Sporthalle am Hagen in Wildeshausen angepfiffen.

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Kim Franz freut sich auf das Wiedersehen

Ausverkauft — Drittligist VfL Fredenbeck muss zum SV Beckdorf

Fredenbeck/Beckdorf (kw). „Wir haben zwischen Weihnachten und Neujahr trainiert und sind heiß auf den VfL.“ Das sagt Kim Franz (29), Handballspieler beim Oberligisten SV Beckdorf. Franz, der erst im Sommer vom Zweitligaabsteiger VfL Fredenbeck nach Beckdorf gewechselt ist, freut sich auf das brisante und seit Tagen ausverkaufte Pokalspiel der beiden Nachbarvereine am Sonnabend, 19.30 Uhr, Halle Auf dem Delm.

„Man merkt schon, dass dies ein besonderes Spiel ist“, sagt Kim Franz. Der Rechtsaußen, der mit Frau Nadine in Buxtehude lebt, wird oft auf die Begegnung gegen Fredenbeck angesprochen. Vor ein paar Monaten gehörte der Diplom-Ingenieur, der bei Airbus in Finkenwerder am neuen Langstreckenflugzeug A 350 arbeitet, selbst noch zur Fredenbecker Mannschaft. Er verließ den VfL, weil er mit etwas weniger Aufwand Handball spielen wollte. „Aber inzwischen trainiere ich auch in Beckdorf dreimal in der Woche“, sagt er. Seit einigen Woche ist der Sport bei der Familie Franz aber deutlich in den Hintergrund gerückt. Sohn Joshua wurde vor vier Wochen geboren. „Das ist noch einmal ein ganz neuer Lebensabschnitt“, sagt Linkshänder Franz.
In Fredenbeck hat Kim Franz nur ein Jahr lang Handball gespielt, und das war das schwerste seiner Laufbahn. Schnell war klar, dass das Team in der Zweiten Liga nicht konkurrenzfähig und nach 25 Jahren Bundesliga der Abstieg auf der Geest nicht zu verhindern ist. „Fredenbeck war trotzdem eine interessante Erfahrung“, sagt Kim Franz. Man habe gesehen, welches Potenzial dort immer noch vorhanden sei. „Ich hätte gerne zu einer Zeit in der Geestlandhalle gespielt, als der VfL Fredenbeck noch zu den besten Mannschaften in der Zweiten Liga gehört hat. Das war bestimmt eine schöne Zeit.“
Vor seinem Wechsel zum VfL Fredenbeck hat Kim Franz sieben Jahre für den ATSV Habenhausen gespielt. Dort wäre er wohl auch geblieben, wenn sich die erste Mannschaft des Vereins als amtierender Vizemeister der Regionalliga nicht nach finanziellen Problemen aufgelöst hätte.
„Fredenbeck und Beckdorf, dass sind schon zwei ziemlich unterschiedliche Vereine“, so Franz. Fredenbeck sei der große Verein mit vielen Leuten, Beckdorf eher der familiäre Verein. „Das ist hier ein handballverrücktes Dorf und unsere Fans sind klasse“, sagt Franz. Er traut seiner neuen Mannschaftden Gewinn der Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga zu. Beckdorf hat alle 13 Saisonspiele der ersten Saisonhälfte in der Oberliga gewonnen.
Für die Begegnung in der Beckdorfer Sporthalle sind die Fredenbecker Gäste favorisiert. „Wir haben eine insgesamt sehr junge Mannschaft“, sagt Franz. „Maik Heinemann ist der Schlüsselspieler bei Fredenbeck. Wir müssen ihn im Spiel ausschalten und seine geniales Zusammenspiel mit Kreisläufer Birger Tetzlaff unterbinden, wenn wir eine Chance haben wollen“, so Franz.

Fünf Teams sind dabei

Kreis Stade. Die Handball-Fans im Kreis Stade können sich auf ein tolles Wochenende freuen. Am Sonnabend und Sonntag kämpfen fünf Mannschaften in der vierten Runde des Bremer Pokals um den Einzug in die erste Runde des Deutschen Handballpokals. Im DHB-Pokalwettbewerb könnten die Teams dann auf hochkarätige Gegner treffen. Der SV Beckdorf kennt dieses Gefühl bereits. 2005 scheiterte der Oberligist und Meisterschaftskandidat erst in der dritten Runde des DHB-Pokals. Da schied Beckdorf gegen den Bundesligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke aus. Jetzt spielt der SVB in der Halle Auf dem Delm gegen den Kreisrivalen VfL Fredenbeck (Regionalliga). Wer für diese brisante Partie noch keine Eintrittskarte hat, braucht nicht nach Beckdorf zu fahren. „Es wird an der Abendkasse keine Karten geben“, sagt SVB-Manager Sven Jonas. Das Spiel ist ausverkauft.
Bei optimalem Verlauf kann Fredenbeck mit zwei Mannschaften in die nächste Pokalrunde einziehen. Das zweite Männerteam spielt am Sonntag (15 Uhr) in der Geestlandhalle in Fredenbeck gegen FTSV Jahn Brinkum ums Weiterkommen. Vierter im Bunde sind die Regionalliga-Handballer des VfL Horneburg. Gegner ist am Sonntag auswärts der Oberligist ATSV Habenhausen (17 Uhr). Die Gastgeber sind Zweiter der Oberliga Nordsee und Hauptkonkurrent des SV Beckdorf um den Gewinn der Meisterschaft. Als einziges Frauenteam ist der VfL Stade noch dabei. Das Kreisoberliga-Team spielt am Sonnabend (18.15 Uhr) gegen den Oberliga-Tabellenführer TuS Arsten. Mehr zu den Spielen Beckdorf gegen Fredenbeck und Stade gegen Arsten gibt es in der TAGEBLATT-Ausgabe für Freitag. Aktuelle Ergebnisse von den Sonnabendspielen gibt es unter Web-Tipp: www.tageblatt.de.

Artikel erschienen am: 04.01.2007

von Kellerkind SVB - am 03.01.2007 18:55
Der FTSV Jahn Brinkum wird sich, wie bereits oben beschrieben, um 15 Uhr in Fredenbeck 2 einfinden. Trotz des hohen Sieges in der Hinrunde, stehen die Chancen nicht gut. Aufgrund der (Schul)Sporthalle wurde zwischen dem letztem Spiel und der Pokalpartie nicht trainiert, zudem befinden sich 6 Akteure im Winterurlaub oder auf der Verletztenliste.

Frohes neues :-)

von Mutzi - am 04.01.2007 11:32
Auch noch ein "Frohes Neues" von mir :)

Auch der TuS Wagenfeld ist am Wochenende aktiv! Am Sonntag geht es zum ATSV Habenhausen II. Anpfiff, 15 Uhr.

Hier noch ein Bericht aus dem Diepholzer Kreisblatt:


Marc Sandkühler gibt Debüt für Wagenfeld

Oberligist reist im Pokal nach Habenhausen/ Henning Fenker soll Tore werfen

WAGENFELD (mbo) Als Favorit reist Oberligist TuS Wagenfeld am Sonntag (Anwurf 15 Uhr) in der vierten Pokalrunde des Bremer Handball-Verbandes zum Verbandsligisten ATSV Habenhausen II. Zwar will Wagenfelds Spielertrainer Robert Wendt eine Runde weiterkommen, dennoch sagt er: "Es geht um die Saison und nicht um den Pokal. Das ist eine willkommene Vorbereitung auf das Punktspiel gegen den TV Neerstedt."

Für den 38-Jährigen ist wichtig, dass die lange verletzt ausgefallenen Henning Fenker, Florian Michalski, Dirk Keßler und Sören Lahmann jetzt den Anschluss finden: "Ich erwarte von ihnen, dass sie Ehrgeiz zeigen und in die Mannschaft hinein wollen." Sein Debüt gibt der vom TV Bohmte 01 gekommene Marc Sandkühler. Der Linkshänder ist für die Rechtsaußenposition vorgesehen. Ansonsten haben die Gäste bis auf Michal Bartnik (Kreuzbandriss), Marcel Husmann und Christian Stief (Urlaub auf Gran Canaria) alle Mann an Bord.

Die Wagenfelder wollen gegen defensive Deckungssysteme ihr Angriffsspiel verbessern. "Da müssen wir einfach cleverer spielen", weiß Robert Wendt. Er hofft, dass Henning Fenker aus der zweiten Reihe "ein paar einfache Tore erzielt". Außerdem ist für den Grundschullehrer wichtig, dass Florian Michalski in die Konzeptionen eingebunden wird.

Da Robert Wendt jetzt jede Position doppelt besetzen kann, wird er in der Pokalpartie munter durchwechseln. Über den Gegner weiß der Grundschullehrer nur so viel, dass der ATSV Habenhausen II über eine junge Mannschaft verfügt, die schnell und viel über den Kreis spielt. Beim Tabellenzehnten wirkt unter anderem der Ex-Brinkumer Torsten Uhlenberg mit, der die Erste des ATSV Habenhausen trainiert. Das Oberliga-Schlusslicht will auf alle Fälle in die nächste Pokalrunde einziehen und hofft dann auf ein Heimspiel gegen einen Regionalligisten.

[05.01.2007]

Bis dann
Oliver


von DJOli007 - am 04.01.2007 12:53
Beckdorf ist stark genug für die Regionalliga

Bremer Handballpokal: Fredenbeck fährt mit Respekt zum Derby – Weitere Spiele in der vierten Runde mit Kreisbeteiligung

Beckdorf/Fredenbeck (kw). Es ist für den SV Beckdorf das Spiel des Jahres. Am Sonnabend spielen die Handballer des Vereins gegen den großen Nachbarn, den VfL Fredenbeck. Die beiden Teams treffen um 19.30 Uhr in der vierten Runde des Bremer Handballpokals in der Sporthalle Auf dem Delm aufeinander. Die Begegnung des Oberliga-Tabellenführers Beckdorf gegen den Regionalliga-Siebten Fredenbeck ist seit Tagen ausverkauft.
„Das ganze Dorf wird Sonnabend auf den Beinen sein“, sagt Jonas Kaucikas, Trainer des SV Beckdorf. Er rechnet sich gegen die eine Klasse höher spielende Mannschaft aus Fredenbeck durchaus Chancen aus. Der in solchen Situationen gern gebrauchte Satz vom „krassen Außenseiter“ kommt ihm nicht über seine Lippen. „Wir haben unsere Chance“, sagt der gebürtige Litauer, der in den 80er-Jahren Länderspiele für die Sowjetunion bestritten hat. „Meine Jungs müssen clever spielen“, fordert er. Beckdorf hat den Nachteil, dass mit Björn Käding (Bandscheibenvorfall) und Klaus Meinke (Handbruch) zwei wichtige Spieler dauerverletzt sind. Außerdem kann mit Simon Krause ein weiterer Spieler aus beruflichen Gründen kaum trainieren.
Größte Stärke des Gegners Fredenbeck ist aus Sicht von Kaucikas das Zusammenspiel zwischen Rückraumspieler Maik Heinemann und Kreisläufer Birger Tetzlaff. Aufpassen müsse man auch auf Hajo Klintworth, der mit seinen Anspielen und Torwürfen ebenfalls gefährlich sei. „Der Rest der Mannschaft ist nicht besser als das, was wir haben“, sagt Kaucikas. Im bisherigen Saisonverlauf hat Beckdorf kein Pflichtspiel verloren. Mit Stefan Völkers, Kim Franz und Benjamin Hagen spielen drei ehemalige Fredenbecker Spieler derzeit für den SVB.
Michael Hein, Trainer des VfL Fredenbeck und ehemaliger Bundesligaspieler, will nichts davon hören, dass sein Team in Beckdorf Favorit ist. „Beckdorf ist heimstark und hat eine starke Mannschaft“, sagt er. Das aktuelle Beckdorfer Team sei aus seiner Sicht zum Beispiel stärker als der Fredenbecker Ligakonkurrent VfL Horneburg. Hein: „Wenn Beckdorf mit diesem Team in der Regionalliga spielen würde, käme dabei ein Platz zwischen eins und zehn heraus. Mit dem Abstieg hätte Beckdorf nichts zu tun.“ Trainer Hein hat für das brisante Pokalduell mit Ausnahme von Martin Stumps (Handbruch) seinen ganzen Kader zur Verfügung.
In der vierten Runde des Bremer Handballpokals sind bei den Männerteams mit dem VfL Horneburg und der zweiten Mannschaft des VfL Fredenbeck (Oberliga) zwei weitere Teams aus dem Kreis Stade im Wettbewerb. Fredenbecks Zweite spielt zu Hause in der Geestlandhalle am Sonntag, 15 Uhr, gegen den Liga-Konkurrenten FTSV Jahn Brinkum.
Der VfL Horneburg spielt ebenfalls am Sonntag, auswärts gegen den Oberligisten ATSV Habenhausen (17 Uhr).

Artikel erschienen am: 05.01.2007

von Kellerkind SVB - am 05.01.2007 20:04

TVN - Edewecht 25:30

Moin,

das was die Zuschauer am Freitagabend in dem Pokalspiel zu sehen bekamen, hatte wenig mit attraktiven Handball zu tun.
Edewecht trat ziemlich lust- und emotionslos auf und fuhr einen 30:25-Pflichtsieg ein. Neerstedt konnte aus den vielen Unzulänglichkeiten im VfL-Spiel aber auch kein Kapital schlagen, da bis auf T. Schulenberg fast alle Neerstedter unter ihren Möglichkeiten blieben. Besonders erschreckend waren die unzähligen technischen Fehler auf beiden Seiten, die ich hier aber eindeutig dem Harzverbot in der Halle unterschieben möchte. Was da an Bällen einfach weggeschmissen wurde war wirklich nicht feierlich.
Für ordentliche Stimmung sorgte auf VfL-Seite lediglich Heisig, der mit seiner Spielweise oftmals recht arrogant wirkt aber genau seine Ziele damit erreicht. Wie sonst sind drei Zeitstrafen gegen TVN-Spieler, die sich haben provozieren lassen, zu erklären.

Fazit: Die einen wollten nicht so recht, die anderen konnten nicht so recht! Gewonnen haben die, die nicht so recht wollten...



von doncocotti - am 07.01.2007 13:39
Hier die Ergebnisse der 4.Runde des BHV-Pokals:

laut sis:

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Bremervörde 30 : 31
TSV Daverden - HSG Barnstorf/Diepholz 23 : 27
SV Beckdorf - VfL Fredenbeck 1 20 : 29
ATSV Habenhausen 2 - TuS Wagenfeld 35 : 36
VfL Fredenbeck 2 - FTSV Jahn Brinkum 25 : 27
ATSV Habenhausen 1 - VfL Horneburg 35 : 39


Bis dann
Oliver

von DJOli007 - am 07.01.2007 19:17
Da hat sich dieses Wochenende das Heimrecht richtig gelohnt :rp:

von Mutzi - am 07.01.2007 19:49

Re: TVN - Edewecht 25:30

Von wegen Harzverbot!!!! Die Edewechter Kolonne hat sämtliche Register gezogen, um sich des Verbotes zu entziehen und hat gebackt, daß die Schwarte kracht. Der neue Spielball war nach dem Spiel für harzfreie Hallen nicht mehr verwendbar.
Lapidarer Kommentar zu dieser Sauerrei vom Trainer des VFL Holger Niekamp:
"Ist doch nicht mein Problem!"

Zu Heisig oscarreifen Vorstellungen fällt mir genausowenig ein, wie zu der Vorstellung der beiden Unparteiischen, die bei beiden Mannschaften für große Irritationen sorgten.



von Wehner - am 07.01.2007 21:23

Re: TVN - Edewecht 25:30

Moin,

wenn die Edewechter wirklich Kleber benutzt haben, ist die Anzahl an Ballverlusten noch erschreckender, denn so wie es dargestellt wird, hat der Ball dann ja ordentlich geklebt, was beiden Teams hätte entgegen kommen müssen. Das war aber offensichtlich nicht der Fall und spricht nicht unbedingt für die Teamleistungen... Besonders nicht für Edewecht!

Heisig ist nun einmal ein Schlitzohr, der sich oft an der Grenze bewegt. Dieser Umstand ist eigentlich landläufig bekannt. Dabei möchte ich das nicht gutheißen!!! Aber genau solch eine Cleverness und Abgebrütheit ist vor allem ab der Regionalliga und aufwärts bei den Trainern der entsprechenden Mannschaften gerne gesehen und das macht auch oft den Unterschied.

Die Schiedsrichter, die ich eigentlich für sehr souverän halte, haben vielleicht für einige Irritationen gesorgt, aber nicht maßgeblich am Ausgang des Spiels beteiligt. Dafür wurden auf beiden Seiten, wie schon erwähnt, zu viele Bälle verdaddelt oder beste Chancen ausgelassen. Da erinnere ich nur an einen Wurf eines Neerstedters, der das leere Tor um fast einen Meter verfehlte.


von doncocotti - am 08.01.2007 09:28

Re: TVN - Edewecht 25:30


Prehn sorgt mit Strafwurf für Vorentscheidung
BHV-Pokal: Jahn Brinkum gewinnt beim VfL Fredenbeck II 27:25 und zieht in fünfte Runde ein
BRINKUM. Handball-Oberligist FTSV Jahn Brinkum setzt seinen 2006 eingeschlagenen Weg auch im neuen Jahr erfolgreich fort: Mit 27:25 (18:13) gewann das Team in der vierten Runde des BHV-Pokalwettbewerbs beim Ligakonkurrenten VfL Fredenbeck II und erreichte damit die nächste Runde, in der neben weiteren Oberligarivalen auch interessante Gegner aus Regionalliga und zweiter Bundesliga warten.Aufgrund der urlaubsbedingten Ausfälle von Christian Schulz, Niclas Weber, Dennis von Seelen und Lars Müller-Dormann sowie der verletzungsbedingten Pause von Sven Weidemann musste Trainer Sven Engelmann seine gewohnte Aufstellung auf mehreren Positionen verändern. So ließ der Coach Deckungsspezialist Carsten von der Heyde diesmal im linken Rückraum auflaufen, während Jörn Burkert die Rolle des Spielmachers übernahm.Während die Jahn-Spieler die neue Herausforderung mit Spaß annahmen, gefiel ihnen das Verhalten des Gegners indes überhaupt nicht. "Die jungen Fredenbecker wollten uns durch übermäßige Härte wohl den Schneid abkaufen und stiegen oft sehr hart ein. Obwohl der Pokalwettbewerb nicht so hochrangig angesehen werden sollte, wurde doch häufig die Gesundheit der Akteure leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Das muss wohl an der mangelnden Reife der Spieler gelegen haben", war Trainer Sven Engelmann am Ende heilfroh, dass sich kein Brinkumer verletzt hatte.Nach dem 1:0 für den Gast verlief die Begegnung bis zum 12:12 (25.) völlig ausgeglichen, ohne dass eine Mannschaft sich absetzen konnte. Mit einem Zwischenspurt sorgten die Brinkumer dann noch vor dem Wechsel für eine Vorentscheidung und Ruhe in Halbzeit zwei: In nur drei Minuten gelang durch zwei Gegenstöße und einem Doppelpack von Paul-Philipp Lapsien eine 18:13-Führung.Beide Mannschaften kamen in Durchgang zwei nicht mehr richtig in Fahrt: Während bei Brinkum zwischen dem 19:14 (36.) und dem 20:16 (43.) ein wenig Sand ins Getriebe kam, konnten die Hausherren diesen Umstand nicht zur Aufholjagd ausnutzen und kamen nur beim 19:21 und 22:24 (55.) bis auf zwei Treffer heran. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Ole Prehn: Der etatmäßige Stammkeeper hatte zuvor nur auf der Bank gesessen und verwandelte beim 26:23 mit einem Dreher einen Strafwurf, nachdem Maik Bhola zuvor zwei vergeben hatte.FTSV Jahn Brinkum: Prehn (1/1), Hellbernd - Bhola (5/3), Schneider (5), von der Heyde (3), Lapsien (5), Grothmann (3), Lampe (3), Schröder (1), Burkert (2)

Quelle: weserkurier

von Mutzi - am 08.01.2007 13:20

Re: TVN - Edewecht 25:30

Er hat den Pfosten aussen noch gestriffen.....von "einem Meter" kann keine Rede sein, Olli ;)

von Cougar2184 - am 08.01.2007 14:33
Favorit Fredenbeck setzt sich durch

Die Handballer des SV Beckdorf können im Bremer Pokal nur zu Beginn der Partie für etwas Spannung sorgen

Fredenbeck (kw). Es war alles bereit für das große Handballfest. Die Sporthalle Auf dem Delm in Beckdorf war bis zum Platzen mit Zuschauern gefüllt. Alle wollten das mit Spannung erwartete Spiel in der vierten Runde des Bremer Pokals zwischen dem SV Beckdorf und dem VfL Fredenbeck sehen. Aber die Mannschaften spielten nicht mit. Bis auf die ersten 20 Minuten kontrollierte der Regionalligist Fredenbeck das Geschehen und siegte am Ende verdient und ungefährdet mit 29:20 (14:8) gegen den sonst so heimstarken Oberliga-Tabellenführer.

Eine Schlüsselszene der Partie in der 21. Minute: Fredenbeck führte bereits mit 9:7, geriet aber durch zwei Zeitstrafen in Unterzahl. Die Gastgeber warfen hier mit zwei Spielern mehr auf dem Feld nicht nur kein Tor, sondern kassierten auch noch einen Gegentreffer durch Fredenbecks Linksaußen Christofer Tonn. Dazu verlor der SV Beckdorf Hendrik Klindworth durch eine Rote Karte. Der junge Abwehrspezialist soll dem Fredenbecker Kreisläufer Birger Tetzlaff ein Bein gestellt haben.
In der Folgezeit scheiterten die Beckdorfer immer wieder an VfL-Torwart Marko Kaninck. Der Gast konnte den Vorsprung unspektakulär aber effektiv auf sechs Treffer bis zur Halbzeit ausbauen. Dabei nutzten die Fredenbecker mehrfach die Unordnung in der Beckdorfer Deckung, die immer dann entstand, wenn die Gastgeber in Angriff und Abwehr zwei Spieler auswechselten.
In der zweiten Halbzeit verwaltete Fredenbeck die Führung. Mehr war für den höherklassigen Drittligisten nicht möglich, weil die Gäste auch in der zweiten Halbzeit fast permanent in Unterzahl waren.
„Mir fehlten heute die Alternativen“, sagte Jonas Kaucikas, Trainer des SV Beckdorf. Sein Torjäger und Ex-Fredenbecker Stefan Völkers war mit einer Nebenhöhlenentzündung ins Spiel gegangen und musste bald ausgewechselt werden. Die zweite Hälfte der Begegnung verbrachte er auf der Bank. Da saß mit Klaus Meinke bereits ein Beckdorfer Spieler, der für Tore aus dem Rückraum zuständig ist. Der 23-Jährige hatte sich im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel die Hand gebrochen.
Da mit Benjamin Hagen ein weiterer Leistungsträger einen ganz schwachen Tag erwischte, war der SV Beckdorf, ungeschlagener Spitzenreiter der Oberliga Nordsee, gegen den Favoriten entgegen aller Hoffnungen auf eine kleine Sensation im Vorfeld chancenlos. Bester SVB-Akteur war Torwart Thorsten Detjen, der eine höhere Niederlage mit starken Paraden verhinderte. „Heute haben bei uns nicht alle gekämpft“, sagte der Keeper enttäuscht nach dem Spielende.
Allerdings hatte auch Fredenbeck Personalprobleme. Rechtsaußen Morten Christensen musste in der ersten Halbzeit mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Für ihn ging Co-Trainer Andree Brazkiewicz ins Spiel. Der 38 Jahre alte ehemalige Bundesliga-Handballer warf bei seinem Einsatz zwei Tore. Seine Frau Julia Brazkiewicz sah den Einsatz von der Tribüne aus mit gemischten Gefühlen. „Ich habe mir schon ein bisschen Sorgen gemacht“, sagte sie mit einem Schmunzeln, „wir wissen ja, wie alt Andree ist und wie lange er nicht mehr trainiert hat.“

Artikel erschienen am: 08.01.2007

von Kellerkind SVB - am 08.01.2007 17:07

Re: TVN - Edewecht 25:30

Wenn DER Ball den Pfosten außen noch gestriffen hat, dann hat sich das Aluminium aber selbstständig in Richtung Ball bewegt...:rp:

Sei's drum, den muss er machen, dann wäre es vielleicht noch mal spannend geworden.

von doncocotti - am 08.01.2007 19:24

Re: Pokalwochenende/Bericht

Nabend!

Hier noch ein Bericht von der Partie ATSV Habenhausen II gegen den TuS Wagenfeld aus dem Diepholzer Kreisblatt:

36:35 - König macht alles klar

Wagenfeld erreicht fünfte Pokalrunde

WAGENFELD (mbo) Gleich alle zehn Feldspieler - auch Neuzugang Marc Sandkühler traf - trugen sich gestern in die Torschützenliste ein: Handball-Oberliga-Schlusslicht TuS Wagenfeld behauptete sich im BHV-Pokal beim Verbandsligisten ATSV Habenhausen II mit 36:35 (18:16). "Es hat zwar nicht alles geklappt, aber wir sind in der fünften Runde", hakte Wagenfelds Spielertrainer Robert Wendt das "lockere Trainingsspiel" ab. Eine ordentliche Leistung bescheinigte er Rückraumakteur Henning Fenker, der sechsmal traf. Zu gefallen wusste auch Schlussmann Maik Schwenker, der drei Siebenmeter meisterte.

Die Gäste schafften in der Anfangsphase zwar mehrfach den Ausgleich, aber sie lagen bis zum 10:11 (22.) zurück. In einer guten Phase drehten Mike Schwalbe, Szymon Piechowiak und Sören Lahmann per Siebenmeter den Spieß zum 13:11 (24.) um. Diese Zwei-Tore-Führung nahmen die Wagenfelder mit in die Pause, obwohl sie in der 6:0-Deckung Schwächen zeigten. Sie kassierten zu viele Gegentore in Eins-gegen-Eins-Situationen.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Habenhauser mit den Haupttorschützen Thomas von der Heyde (8) und Dennis Bolz (8/2) nicht abschütteln, sie verkürzten mehrfach auf ein Tor. Doch der Oberligist antwortete prompt: So traf Szymon Piechowiak beispielsweise zum 29:27 (51.). Der älteste Wagenfelder Spieler sorgte schließlich für die Entscheidung: Der 39-jährige Bernd König machte mit den Toren zum 34:32 (57.) und 35:32 (58.) den Sack zu.

Tore für Wagenfeld:
Fenker (6), Lahmann (6/2),Wendt (5), Piechowiak (4), Michalski (4), Hoffmann (3), König (3), Schwalbe (2), Keßler (2), Sandkühler (1)

[08.01.2007]

Bis dann
Oliver

von DJOli007 - am 08.01.2007 19:50
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