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das C, Kellerkind SVB

Vorbericht Jever-Beckdorf

Startbeitrag von das C am 02.02.2007 13:00

Mit klaren Vorgaben zum Spitzenreiter

Hohe Hinspielniederlage des MTV darf sich nicht wiederholen / Fanbus nach Beckdorf

Jever/sv – Beim Handball-Oberligisten MTV Jever herrschte während der Trainingseinheiten dieser Woche eine angespannte Stimmung, denn am Sonnabend geht die Reise zum Spitzenreiter SV Beckdorf, gegen den die Marienstädter in der Hinrunde recht deutlich mit 25:42-Toren verloren. „Eine derartige Niederlage darf es nicht wieder geben“, forderte MTV-Coach Christian Schmalz immer wieder. Deshalb spielt die taktische Ausrichtung der Jeveraner eine ganz entscheidende Rolle. Ziel muss sein, die „Torfabrik Beckdorf“ zu bremsen. Immerhin hat der Spitzenreiter fast 200 Tore mehr erzielt, als Aufsteiger MTV. „Die deutliche 25:42-Hinspielniederlage hat uns ein derart negatives Torkonto beschert, dass wir als einziges Team der acht besten Mannschaften der Oberliga mit einem Torminus belastet sind“, stellte Schmalz fest. Der MTV-Trainer warnt davor, den ersten Punktverlust der Beckdorfer (30:30-Unentscheiden beim TV Neerstedt) falsch zu interpretieren. „Der Tabellenführer verlor im Laufe der Partie seinen zweitbesten Torschützen, den Linksaußen Benjamin Hagen. Er wurde noch während der Begegnung ins Krankenhaus eingeliefert. Er hatte sich einen Finger ausgekugelt. Zudem verletzte sich Kim Franz bereits in der ersten Halbzeit am Knie und saß lange Zeit auf der Bank“, berichtete der jeversche Trainer über seine Analysen des letzten Spiels des Gegners. „Wir werden am Sonnabend auf einen hochmotivierten und personell starken Gastgeber treffen“, drückte Schmalz die Erwartungshaltung zahlreicher MTV-Fans nach unten. Schmalz hat seinen Schützlingen aber auch vom Einsatz der Spieler des TV Neerstedt berichtet, die mit ihren Abwehraktionen den Spitzenreiter zu insgesamt 32 Fehlwürfen zwingen konnten. Gleichwohl erzielte SVB-Haupttorschütze Stefan Völkers insgesamt 14 Tore. Trainer Schmalz ging aber auch noch einmal auf das Spiel seiner Mannschaft gegen das Schlusslicht TuS Wagenfeld ein. „In der ersten Halbzeit war viel Sand im Getriebe“, kritisierte er. „Zur Halbzeit lagen wir mit 11:8 vorn. Anschließend gab es 10:1-Tore in Folge. Dies war die Grundlage zum 28:18-Sieg. Ein Arbeitssieg mit starken Torhütern und einer tollen Abwehr“, fügte er hinzu. Gegen Beckdorf sind die Marienstädter aber von der ersten Minute an voll gefordert. Auch für Sonnabend erwartet er ein Spiel „David gegen Goliath“. Damit seine Mannschaft von den Rängen unterstützt wird, bietet der MTV Jever eine Mitreisemöglichkeit im Bus an. Dieser fährt um 15.45 Uhr vom Theodor-Pekol-Parkplatz ab.

jewo-online.de

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Zeitung Beckdorf - Jever

Spitzenreiter lange Zeit Paroli geboten

Nach 19:18 zog SV Beckdorf auf 33:24 davon / MTV tritt erhobenen Hauptes Heimreise an

Jever/sv – Die Oberliga-Handballer des MTV Jever kehrten am späten Sonnabend mit einer 24:33-Niederlage vom Tabellenführer SV Beckdorf heim. Spielentscheidend war die erste Viertelstunde nach der Pause. Die Gastgeber setzten sich von 19:18 auf 25:18 ab. „Diesen Rückstand konnten wir gegen die starke BSV-Abwehr nicht mehr wettmachen“, erklärte MTV-Trainer Schmalz. Die Marienstädter waren mit dem klaren Ziel zum Spitzenreiter gefahren, diesmal die erwartete Niederlage in Grenzen zu halten (Hinspiel: 25:42). „Wir haben stark begonnen und mit 9:6 geführt“, berichtete Christian Schmalz. Dann hatten sich die Gastgeber aber auf die Spielweise der Jeveraner eingestellt. Sie wurden insbesondere in der Abwehr stärker, fingen einige MTV-Angriffe ab und glichen zum 11:11 aus. „Bis zur Pause erspielten sich die Beckdorfer einen knappen 18:16-Vorsprung“, führte der MTV-Trainer aus. Bis zu diesem Zeitpunkt war er mit den Leis-tungen seiner Schützlinge zufrieden. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit setzten diese dann die taktischen Hinweise konsequent um. Beckdorf führte nur noch mit 19:18 Toren. Dann riss beim MTV der Faden. Im Angriff gab es Fehler, die es der immer stärker werdenden BSV-Abwehr ermöglichte, Bälle abzufangen. Die Klasse der Spitzenreiters wurde in den folgenden Tempogegenstößen sichtbar. Diese wurden zunächst gegen den starken Keeper Adrian Janssen verwandelt. Als Schmalz dann Stephan Alken nach 40 Minuten ins Tor schickte, kassierte auch dieser noch einige dieser schmerzhaften Treffer. Beckdorf setzte sich bis zur 45. Min. auf 25:18 ab. Sechs Tore in Folge, die beim Neuling einen nachhaltigen Eindruck hinterließen. Zwar konnte in den zweiten 15 Minuten dieser Halbzeit die Tor-flut des Gegners eingedämmt, die Niederlage aber nicht abgewendet werden. Am Ende stand ein verdienter 33:24-Sieg des SV Beckdorf. „Wir haben erhobenen Hauptes die Heimreise angetreten“, so Schmalz zur Wirkung dieser erneuten Niederlage. Der SV Beckdorf unterstrich seine Aufstiegsambitionen. Die größere Durchschlagskraft im Positionsangriff war augenscheinlich. Erfolgreichste BSV-Torschützen waren Stefan Völkers (8) und Nils Schubert (6). Der Jubel war nach dem Bekannt werden der 22:29-Niederlage des ärgsten Mitkonkurrenten um den Aufstiegsplatz, ATSV Habenhausen, gegen TV Cloppenburg riesig. Die Marienstädter rutschten auf Rang sechs ab, des Weiteren sind mit TV Cloppenburg und HSG Nordhorn II zwei Mannschaften bis auf zwei Punkte herangerückt. MTV Jever: Stephan Alken, Adrian Janssen (Tor), Micha Reitzenstein, Christian Janssen, Bastian Wehmeyer (5), Hero Dirks (1), Sören Krebst (11/6), Andre de Wall, Oliver Krause (4), Hendrik Sörensen (1), Torben Stuck, Hendrik Löll (2).

jewo-online.de

von das C - am 05.02.2007 09:49

Re: Zeitung Beckdorf - Jever

Oberliga Nordsee: Der Spitzenreiter baut seine Führung aus – Sieg gegen Jever



Beckdorf (mf). Die Konzentration fehlt, als die Handballer des SV Beckdorf in das Heimspiel gegen den MTV Jever starten. Solide in der Abwehr aber schwach im Angriff präsentiert sich der Oberliga-Spitzenreiter vor rund 300 Fans in Beckdorf. Mitte der ersten Halbzeit liegen die Gastgeber mit 6:9 zurück. In der 21. Minute kommt die Wende. Kim Franz trifft zum 11:11-Ausgleich. Am Ende gewinnt der SV Beckdorf mit 33:24 (18:16), und darf sich doppelt freuen: Verfolger ATSV Habenhausen hat zeitgleich gegen TV Cloppenburg verloren.

„Nach dem 42:25-Sieg im Hinspiel haben wir Jever wohl unterschätzt“, analysiert Beckdorfs Manager Sven Jonas. Obwohl die Oberliga-Handballer des SVB jetzt fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten haben, bricht im Verein keine Aufstiegs-Euphorie aus. Zwar gebe es Gespräche mit neuen Spielern für die nächste Saison, erklärt Jonas. Nur die Ungewissheit, in welcher Liga Beckdorf spielen wird, bremst noch die Verhandlungen.
Positive Signale gibt es von den aktuellen Spielern. Die Mannschaft in Beckdorf bleibt offenbar zum größten Teil zusammen. Die „jungen Wilden“ aus der eigenen Beckdorfer Jugend, Nils Schubert (20), Hendrik Klindworth (20) und Markus Bowe (20) bleiben dem SV Beckdorf treu. Und auch Haupttorschütze Stefan Völkers (27) hat beim SV Beckdorf verlängert. Gestern Abend wurden sich Manager Sven Jonas und der mit 136 Feldtoren derzeit erfolgreichste Torjäger der Oberliga Nordsee einig. Der Rückraumspieler mit Bundesligaerfahrung wird damit ebenso in der nächsten Saison in Beckdorf spielen wie die Ex-Fredenbecker Zweitliga-Spieler Benjamin Hagen und Kim Franz, die noch laufende Verträge haben.
Der SV Beckdorf wird auch mit drei Torhütern in die neue Saison gehen können. Thorsten Detjen, Stefan Stielert und Markus Belizaire wollen beim SV Beckdorf zwischen den Pfosten stehen, am liebsten natürlich in der Regionalliga – nach dem Aufstieg als Oberliga-Meister.
Mit dem Erfolg gegen den MTV Jever hat Beckdorf die aufkeimende Angst vor der Wiederholung einer Negativserie wie in der Vorsaison besiegt. Da verlor Beckdorf als klarer Spitzenreiter beim abstiegsbedrohten TV Neerstedt und startete in eine sieglose Phase, die dem Team am Ende den Aufstieg kostete. Beckdorf wurde punktgleich mit dem Meister VfL Horneburg nur Zweiter. Als der SV Beckdorf jetzt in Neerstedt und bis dato ohne Punktverlust erneut nur unentschieden spielte, hatten einige Fans zum Beginn des Jever-Spiels schon das Gefühl eines Déjà-vu.
„Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, wir wollen dieses Jahr Meister werden, also müssen wir hier gewinnen“, sagte Beckdorfs Trainer Jonas Kaucikas. Die Erinnerung an das Saisonziel zeigte Wirkung. Der erste Treffer nach dem Wiederanpfiff ging auf das Konto von Kim Franz. Der 29 Jahre alte Linkshänder fiel nicht nur mit sieben Toren im Angriff auf, sondern auch mit cleveren Anspielen und einem Kampfgeist, der sich auf die Mitspieler übertrug.

Krankenlager lichtet sich

Beckdorf baute die Führung nach dem Seitenwechsel schnell auf 24:18 aus. „Das Krankenlager lichtet sich langsam wieder“, sagte Kaucikas zufrieden. Nils Schubert startete nach einer Rückenprellung wieder volle Kraft durch und warf sechs Tore. Benjamin Hagen spielte mit stabilisierendem Klebeverband am vor einer Woche ausgekugelten Finger. Und auch Klaus Meinke, der sich vor Weihnachten das Handgelenk gebrochen hatte, hat das Lauftraining wieder aufgenommen.
Die Tore: Völkers (8), Franz (7), Schubert (6), Hagen (4/1), Bowe (3), Gummert (3), Krupski (1), Holst (1)

Artikel erschienen am: 05.02.2007

von Kellerkind SVB - am 05.02.2007 17:43
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