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Mutzi

DHB Pokal Erste Runde

Startbeitrag von Mutzi am 30.06.2009 19:42

ASV Hamm muss nach Brinkum

Franz Dressel
28.06.2009 · HAMM -Der ASV Hamm muss in der ersten Runde um den DHB-Pokal beim FTSV Jahn Brinkum antreten. "Das ist eine lösbare Aufgabe", freut sich ASV-Manager Franz Dressel über den Gegner. "Ich denke, wir können schon für die zweite Runde planen und hoffen, dort wie in den vergangenen Jahren einen attraktiven Erstligisten zugelost zu bekommen."

"Der FTSV Jahn Brinkum ist in der abgelaufenen Saison aus der Oberliga Nordsee in die Verbandsliga abgestiegen.

Die erste Runde im DHB-Pokal wird am 29./30. August - eine Woche vor Saisonbeginn - ausgetragen. In der zweiten Runde (23. September) greifen dann auch die Erstligisten ins Geschehen ein. Die weiteren Spieltermine im DHB-Pokal 2009/10 lauten: 21. Oktober 2009, 16. Dezember 2009 (Achtelfinale), 6./7. Februar 2010 (Viertelfinale), 10./11. April 2010 (LLufthansa Final Four, Hamburg). güna

Quelle:[www.wa-online.de]

In Brinkum wird "selbstverständlich" ähnlich gedacht ;)

Antworten:

Glückslos für den FTSV Jahn Brinkum
Handball-Verbandsligist empfängt in der ersten DHB-Pokal-Hauptrunde das Zweitliga-Spitzenteam des ASV Hamm / Termin: 29. oder 30. August
Von Jens Hoffmann

Brinkum·Hamm. Es geht also auch anders. Nachdem die vergangene Saison für den FTSV Jahn Brinkum in der Handball-Oberliga Nordsee alles andere als glücklich verlaufen war und schließlich in den Abstieg in die Verbandsliga mündete, stand Fortuna den Brinkumern diesmal bei. Die Auslosung für die erste Runde im DHB-Pokal, für die sich der FTSV dank eines Sieges über Regionalligist ATSV Habenhausen qualifiziert hatte, bescherte den Mannen von Trainer Sven Engelmann den ASV Hamm. Gespielt wird am 29. oder 30. August in der KGS-Halle, wobei die Gastgeber gerne den Sonnabend nutzen würden.

Die Westfalen beendeten die Zweitligasaison auf Rang drei, nur einen Zähler vom späteren Erstliga-Aufsteiger TSV Burgdorf entfernt. Einen attraktiveren Gegner hätten die Brinkumer kaum erwischen können, weil die Bundesligisten in der ersten Pokalrunde noch nicht vertreten sind.

Sven Engelmann erreichte die frohe Kunde im Familienurlaub auf Teneriffa. "Das ist natürlich eine echte sportliche Herausforderung", freute er sich. Einen speziellen Wunschgegner habe er ohnehin nicht gehabt. Und wie vermittelt man jetzt den Handball-Interessierten aus dem Bremer Umland, dass Hamm tatsächlich ein hochinteressante Mannschaft stellt? "Das ist doch Aufgabe der Presse", schmunzelte Engelmann. Okay, dann versuchen wir es mal . . .

Also, der ASV Hamm durchlebt zurzeit die erfolgreichste Phase seiner noch jungen Vereinsgeschichte. In die deutsche Eliteliga hat es den Klub vom nördlichen Rand des Ruhrgebiets noch nie verschlagen, aber in den vergangenen beiden Spielzeiten war der ASV als jeweils Dritter verdammt nah dran. "Ein Aufstieg wäre aber noch zu früh gekommen", erklärt Pressesprecher Simon Kottmann gegenüber unserer Zeitung. "Der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga ist einfach riesig, darüber, dass wir es nicht geschafft haben, waren wir gar nicht so unglücklich." Das bedeute aber nicht, dass das Thema kein Thema ist. Mittelfristig peilt Hamm die erste Liga an, das Umfeld wächst Schritt für Schritt mit den gesteigerten Ansprüchen mit. Seit einem Jahr präsentiert sich der ASV seinem Publikum nicht mehr in der alten Schulsporthalle, sondern in einer Multifunktionsarena. Ganz neu und super modern. 2500 Besucher finden in dem Schmuckstück Platz, gut 2000 kommen im Schnitt zu den Partien des ASV. Hamm

hat seine Liebe zum Handball entdeckt.

Seit Nachbar Tura Bergkamen - jahrelang das Zugpferd der Region - einen sportlichen und finanziellen Niedergang hingelegt hat, ist der Status des ASV unantastbar. "Unser Einzugsgebiet reicht vom Münsterland bis nach Dortmund", zieht Simon Kottmann grob die Grenzen. Die Begeisterung ist riesig. "Unsere beiden Fanclubs sind sehr aktiv", gut 100 würden die Reise nach Brinkum bestimmt mitmachen, rechnet Kottmann kurz hoch. "Zumal es das erste Pflichtspiel der Saison ist."

Und der Pokal scheint Hamm so der so zu liegen: Zuletzt gab es tolle Auseinandersetzungen gegen den THW Kiel, VfL Gummersbach und HSV Hamburg.

"Den SC Magdeburg haben wir sogar geschlagen", blickt nicht nur Simon Kottmann gerne zurück. Man sieht: Viel größer als zwischen Brinkum und Hamm könnten die Unterschiede kaum sein. Hier die Profitruppe mit dem mazedonischen Nationalspieler Vlatko Mitkov und dem angehenden dänischen Auswahl-Handballer Rasmus Soby, dort die ambitionierte Hobbytruppe aus der Verbandsliga Nordsee. Hier 2000 Zuschauer pro Heimpartie, dort vielleicht 50.

"Vor sechs Jahren haben wir selbst noch in der Oberliga gespielt und sind dann alle zwei Jahre aufgestiegen", sagt Simon Kottmann. Er kennt die Rolle des Underdogs. Mittlerweile befindet sich der ASV Hamm aber gewaltig auf dem Vormarsch - und ist deshalb ein sehr attraktiver Pokalgegner.


Quelle: Weser- Kurier

von Mutzi - am 02.07.2009 07:23
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