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Der Bericht vom Gericht - Das 9,5 Mio-Ding

Startbeitrag von Ronald Heyne am 15.02.2013 07:26

...heute ab 10:30 Uhr hier!

Die 50 interessantesten Antworten:

So, alles wartet auf die Richter. Das Thema scheint immer noch interessant zu sein, der Saal ist voll, vier Kamerateams sind da.
Der Richter hat bereits das Urteil gegen die GdF im Rahmen der einstweiligen Verfügung gesprochen. Er müsste also diesmal anders entscheiden...
Ich würde mal sagen, es ist sowieso ziemlich sicher, dass das Verfahren bis zum Bundesarbeitsgericht geht.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 09:34
Für die Kläger wieder RA Ubber und div. andere.

Für die GdF Michi Schäfer, Petra Reinecke, RA Schäfer und Dannen.

Jetzt die erste Überraschung: Eine beisitzende Richterin "steht mit der FRAPORT in geschäftlichen Beziehungen, sieht sich aber nicht als voreingenommen".

GdF berät sich vor der Tür...

...und sieht darin kein Problem.

Kläger auch nicht.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 09:43
Die DFS wird aus den Anträgen der Klägerseite gestrichen.

Der Richter fasst die Situation zusammen.

Als erstes (mögliches) Problem wird die Teilkündigung des damaligen Tarifvertrags gesehen, die per Fax und Emailanhang fristgerecht erfolgte (2011), mit Zustellung der Origingalurkunde aber erst im Juni 2012.

Die Klage enthalte eine Reihe interessanter Rechtsprobleme, auch wenn durch den Klagerücknahme der DFS einige solcher Probleme weggefallen.

Die Klägerseite hat in ihrem letzten Schriftsatz erklärt, auf Vollstreckung des Urteils bis zum Eintritt der Rechtskraft zu verzichten. Dies ist ein wichtiger Punkt für die GdF: Würde in einer der ersten Instanzen der Klage recht gegeben (über die tatsächliche Höhe des Schadens müsste dann noch mal gesprochen werden, es sind nicht zwangsläufig die 9,5 Mio), wäre dieser Betrag theoretisch sofort vollstreckbar, auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Je nach festgestelltem Schaden könnte es bereits an dieser Stelle für die GdF zu einem existenziellen Problem werden und ein möglich anderslautendes letztinstanzliches Urteil (Bundesarbeitsgericht) könnte zu spät kommen.
Dies ist also jetzt nicht der Fall.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 10:06
Vielleicht muss ich mal ein wenig Jura studieren, um hier alles zu verstehen, aber bei der Tätigkeit der Vorfeldkontrolleure könnte ich den Juristen noch ein wenig helfen: Argumentation der Kläger: "Vorfeldkontrolleure schieben Flugzeuge über das Vorfeld" - deshalb sind die Vorfeldkontrolleure gar nicht richtig bei Fraport tätig, sondern arbeiten ja unmittelbar an den Flugzeugen und damit eigentlich für die Fluggesellschaften. Ein Streik schädigt deshalb unmittelbar die Airlines und nur mittelbar die Fraport. Die Gewerkschaft habe vorrangig eine Schädigung der Airlines zum Ziel gehabt.

Daraus ergibt sich ein Schadensersatzanspruch der Airlines bei einem rechtswidrigen Streik. Sonst wäre das ja "das Ende des Luftverkehrs in Deutschland", wenn dauernd illegal gegen irgendwen gestreikt wird und die armen Airlines das jedes mal ausbaden müssen, ohne klagen zu dürfen.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 10:18
Es geht um die "Stoßrichtung".

Die GdF entgegnet, die Stoßrichtung wird dadurch definiert, bei wem der Streik stattfindet und nicht dadurch, wer den größten Schaden hat. Der Kläger dürfe also nicht argumentieren, der Streik hätte sich gegen die Airlines gerichtet, weil diese den größten wirtschaftlichen Schaden hatten.

Kläger: Nur weil bei den Airlines der Schaden entstanden ist, konnte der Druck auf Fraport aufgebaut ist.

Der Richter fragt, ob es nicht im Dienstleistungsbereich in der Natur der Sache liege, dass bei einem Streik bestimmte Waren nicht verkauft werden können, was ja auch hier der Fall gewesen sei.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 10:35
Der Richter fragt, ob es, zum Beispiel, einen Unterschied machen würde, wenn Arbeitnehmer nicht die Arbeit niederlegen, sondern "sich selbst", zum Beispiel auf die RWY legen, um zu verhindern, dass keine Flugzeuge starten und landen.

Es geht um Zusammenhänge zwischen Schadensauslösung, Schadenshöhe u.ä. - nur für Juristen.

Der Richter drängt darauf, diesen Punkt abzuschließen und zum nächsten Thema zu kommen.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 10:49
Jetzt geht es um die Rechtmäßigkeit des Streiks.

Kündigung des Tarifvertrags

Der Klägeranwalt erklärt, dass die schriftliche Kündigung erst am 01. Juli bei der Fraport eingegangen ist und daher nicht fristgerecht erfolgte. Die GdF habe beim Abschicken der Kündigung am 29.06. leichtfertig darauf verlassen, dass diese rechtzeitig am 30.06. eingeht.

GdF: Es gebe kein Gesetz und kein Urteil, wonach die Kündigung eines Tarifvertrages der gesetzlichen Schriftform unterliegt. Die Kündigung per Fax und Email sei ausreichend, da das Verhalten der Fraport eindeutig zeige, dass man dies ernst genommen habe.

Der Richter bestätigt, dass es keine eindeutige gesetzliche Regelung dazu gebe und erklärt, das Gericht werde sich dazu eine eigene Meinung bilden.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 10:57
Rechtmäßigkeit der Teilkündigung des Tarifvertrags

Kläger: Der Tarifvertrag definierte, dass bestimmte Paragrafen erst 2017, der übrige TV 2011 gekündigt werden dürfen.
Es ist strittig, was für die nicht explizit genannten Paragrafen gilt.
Das BAG habe entschieden, dass eine solche Regelung nur wirksam ist, wenn sie eindeutig ist und dies sei hier nicht der Fall. Die Gewerkschaft betreibe bei ihrer Argumentation "Rosinenpickerei".

Die GdF argumentiert, dass die gekündigten Paragrafen auch nach der Kündigung durchaus zur Interpretation der ungekündigten Paragrafen herangezogen werden können.

OK, um das wirklich nachvollzeihen zu können, müsste man mindestens den TV vor sich liegen haben.

Der Richter sagt, er habe sich ein ausreichendes Bild von der Lage machen können und leitet zur Frage der Friedenspflicht über.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 11:14
Friedenspflicht?

Eine der Forderungen betraf einen Ausgleich für Mitarbeiter, die aufgrund von Tauglichkeit oder Arbeitsunfall eine geringer bezahlte Tätigkeit bekommen. In einem ungekündigten TV gab es dazu eine Regelung mit Weiterbeschäftigung bei reduzierter Vergütung. Die GdF hatte eine Forderung, hier eine Zulage zu zahlen, die das Gehalt vollständig ausgleicht.
Die Frage ist jetzt, ob die Zulage unabhängig von der (ungekündigten) Regelung gesehen werden kann oder ob es sich mit dieser Forderung um eine unrechtmäßige Forderung zu dem ungekündigten TV handelt.

Also: Es geht um einen ganz kleinen Aspekt in den gesamten Forderungen. Diese Forderung spielte bei den Verhandlungen keine Rolle, sie wurde auch letztlich so umgesetzt.

Die Fragestellungen:
- Kann eine Forderung, die nicht zu dem Arbeitskampf geführt hat, diesen Arbeitskampf illegal machen?
- Muss/Soll hier eine Bewertung der Forderungen durch das Gericht vorgenommen werden, um zu entscheiden, wie gewichtig die Forderung im Gesamtrahmen war?

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 11:32
Kampfparität

Gab es ein Kräftegleichgewicht oder konnte die Gewerkschaft den Arbeitgeber zu jedem beliebigen Abschluss zwingen?

Kläger: In das "komplexe Gebilde Luftverkehr" haben Gewerkschaften in der Vergangenheit nur selten eingegriffen, weil sie Angst vor negativen Gerichtsentscheidungen gehabt hätten.
Mit der Legalisierung von Spartengewerkschaften habe sich dies geändert.
Auch die Ankündigung eines Streiks könne illegal sein.
Es gebe kein Kräftegleichgewicht, wenn Gerichte den Arbeitgebern nicht helfen, gegen Streiks vorzugehen ("Hilflosigkeit betroffener Unternehmen").
Die Streikrechte der Gewerkschaften wie der GdF müssten beschränkt werden, z.B. auf eine begrenzte Anzahl von Arbeitnehmern oder einen Zeitraum.

Frage des Richters:
Wann war nach Meinung der Kläger im vorliegenden Fall die Grenze des akzeptablen Streiks erreicht?
Kläger: Der Streik war mit 2 Wochen zu lang, wo die Grenze liegen sollte, könne man nicht sagen

Richter: Fraport war in der Lage, einen deutlichen Teil des Streiks zu neutralisieren. Ist dies nicht eine ausreichende Möglichkeit, dem Streik entgegenzutreten?
Fraport: Es war/ist nicht möglich, Personal von anderen Orten zu holen (Nein, hat man natürlich nicht gemacht...) oder kurzfristig auszubilden. Man sei kurz vor dem Ende seiner Möglichkeiten gewesen, mit den verkleibenden Kräften das erreichte Niveau zu halten.

GdF: Ist es für den Arbeitgeber unzulässige Härte, wenn bei einer Streikbeteiligung von 100% noch ein Betrieb von 80% aufrecht erhalten werden kann?
Der Gesetzgeber hätte für den Luftverkehr spezielle Regelungen erlassen können,hat er aber nicht. Rückwirkend auf diesen Streik könne man so etwas nicht kreieren.
Die Gewerkschaft habe vor dem Streik eine Schlichtung durchgeführt und den Schlichterspruch angenommen. Man sei also nicht leichtfertig in den Streik gezogen.

Der Richter erklärt, man müsse überlegen, wie weit die Daseinsvorsorge betroffen sei.

10 Minuten Pause

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 12:02
Verhältnismäßigkeit

Hätte die GdF etwas dagegen tun können, dass Passagiere aufgrund von Streikankündigungen ihre Flüge nicht buchen?

Kläger: Ist die Grenze überschritten, wenn für 200 Arbeitnehmer ein Schaden von 9,5 Mio Euro entsteht?

Der Richter spricht den angekündigten Unterstützungsstreik an.

GdF: Der Unterstützungsstreik wäre verhälnismäßig gewesen, da er nur 12 Arbeitnehmer bei der DFS für sechs Stunden an einem Tag betroffen hätte. Die DFS stand in einem Dienstleistungsverhältnis mit Fraport, was durch das BAG als legitimer Grund für einen Unterstützungsstreik eingestuft worden ist.

Kläger widerspricht dem, es sei eine enge wirtschaftliche Verflochtenheit gegeben sein. Es gibt keine wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Fraport und DFS mit Ausnahme der Miete für einen DFS-Simulator. In Stuttgart sei dies anders gewesen, da die DFS dort einen Vertrag für die Vorfeldkontrolle mit dem Flughafen abgeschlossen hatte.

Fraport: Die DFS habe nach Ankündigung des Unterstützungsstreiks die Nutzung des Simulators durch Fraport ausgesetzt.
Die Durchführung der Flugsicherung am Flughafen Frankfurt durch die DFS sei keine enge wirtschaftliche Verflechtung mit der DFS.

Kläger: Der Unterstützungsstreik wäre unverhältnismäßig im Vergleich zum Hauptarbeitskampf gewesen, weil in dieser Zeit kein Flugverkehr mehr stattgefunden hat.

GdF: Aufgrund der zeitlichen Begrenzung des Unterstützungsstreiks sei dieser doch verhältnismäßig.

Das muss dann wohl das Gericht entscheiden.

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 12:55
Der Richter sieht das Thema Verschulden als hinreichend diskutiert an, da dies auch schon im Vorfeld umfangreich schriftlich erfolgt sei. Er leitet zur Frage der Schadenshöhe über.

Es wird darauf verzichtet, dass die Klägerseite die Ermittlung des Schadens ausführlich darstellt.

Die GdF erklärt, dass die Berechnung der Schadenshöhe nicht plausibel sei und auch für eine Schätzung des Schadens keine ausreichende Grundlage bildet.:
- es wurde nicht berücksichtigt, dass Passagiere Flüge, die sie aufgrund des Streiks nicht angetreten haben, möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt haben
- es wurden alle Verzögerungen und Ausfälle auf den Streik bezogen, ohne nachzuweisen, dass keine anderen Gründe eine Rolle gespielt haben
- Fraport hat als Schaden den Umsatz des Unternehmens pro Flug errechnet und dies mit der Zahl der ausgefallenen Flüge multipliziert und das als Schaden angenommen (haha, als habe man keine Mieteinnahmen, Parkraumeinnahmen usw. gehabt)

von Ronald Heyne - am 15.02.2013 13:04
Aber klar: man will durch ALLE Instanzen! Werden solche Managerpfeifen eigentlich irgendwann endlich mal für ihre Fehlentscheidungen haftbar gemacht?? Da sollten die Aktionäre von LH, AB und FRAPORT doch mal nachfragen, was das weitere Verschleudern von Millionenbeträgen soll!

Aber schön, daß man sich ein gewisses Vertrauen in die deutsche Rechtsprechung erhalten darf!

Andererseits sollte man sich als GDF das Ganze auch mal als Mahnung nehmen. Die dauernde Erweiterung in Branchen/Unternehmen, die mit dem Kern der Gewerkschaft der FLUGSICHERUNG nix zu tun haben und die damit verbundenen Risiken sollte man vielleicht mal überdenken. Ich will die Existenz der GDF jedenfalls nicht mal durch einen Streik der Dispatcher bei LH Cargo gefährdet sehen...
Eine gewisse Großmannssucht einzelner Charaktere darf nicht das große Ganze gefährden!

von Fluchleiter - am 25.03.2013 12:59
Zitat
Fluchleiter


Andererseits sollte man sich als GDF das Ganze auch mal als Mahnung nehmen. Die dauernde Erweiterung in Branchen/Unternehmen, die mit dem Kern der Gewerkschaft der FLUGSICHERUNG nix zu tun haben und die damit verbundenen Risiken sollte man vielleicht mal überdenken. Ich will die Existenz der GDF jedenfalls nicht mal durch einen Streik der Dispatcher bei LH Cargo gefährdet sehen...
Eine gewisse Großmannssucht einzelner Charaktere darf nicht das große Ganze gefährden!


Da stimme ich dir voll und ganz zu!
Es bleibt auch ganz klar die Tatsache bestehen, dass Forderungen bestreikt wurden, die in ungekündigten Tarifverträgen geregelt waren, was die Rechtsberater nicht erkannt haben, man muss hinzufügen, wieder einmal nicht erkannt haben.

Und was die Grossmannssucht angeht, da nimmst du mir die Worte aus dem Mund.
Da ist nicht nur nach aussen viel Porzellan zerschlagen worden.

von clear sky - am 25.03.2013 14:03
Zitat
Fluchleiter
Andererseits sollte man sich als GDF das Ganze auch mal als Mahnung nehmen. Die dauernde Erweiterung in Branchen/Unternehmen, die mit dem Kern der Gewerkschaft der FLUGSICHERUNG nix zu tun haben und die damit verbundenen Risiken sollte man vielleicht mal überdenken. Ich will die Existenz der GDF jedenfalls nicht mal durch einen Streik der Dispatcher bei LH Cargo gefährdet sehen...
Eine gewisse Großmannssucht einzelner Charaktere darf nicht das große Ganze gefährden!


Erst mal Gratulation zu Eurem (Teil)erfolg vor Gericht!

Ich arbeite zwar schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Eurem Laden, aber da ich aus alter Verbundenheit immer noch GdF-Mitglied bin, erlaube ich mir folgenden Kommentar:

Jeder Streik in dem empfindlichen Luftfahrt-Bereich ist verbunden mit einem Imageverlust der entsprechenden Gewerkschaft, da immer wieder die Frage der Verhätnissmaßigkeit in den Raum geworfen wird.

Deshalb liegt es im ureigensten Interesse der GdF, so weit wie möglich aus den Negativ-Schlagzeilen heraus zu bleiben.
Nur dort, wo es unerläßlich ist, solltet ihr in Erscheinung treten.

Nicht angezeigt ist Eure Beiteiligung bei Follow-Me-Fahrern, xy-Dispatchern, Schneeräumwagenfahrern oder, oder, oder.....

Eure Devise sollte heissen: Klein, aber fein.

Ein einziger verlorener Prozess dieser Größenordnung könnte das Ende der GdF bedeuten, zumindest aber den Verlust Eurer Reputation.

Beschränkt Euch deshalb besser auf Euer Kerngeschäft.

Obwohl ich weiß, daß viel Arbeit innerhalb der GdF von freiwilligen Helfern in ihrer Freizeit verrichtet wird, darf es einfach nicht passieren, daß zum widerholten Male ungekündigte Teile von Tarifverträgen bestreikt werden. Auch hier hilft der Rückzug auf´s Kerngeschäft, da weniger Arbeit anfällt.

Nicht nur, daß so etwas mal in´s Auge gehen kann, es kostet auch Vetrauen bei den Mitgliedern und gibt immer wieder Stoff für Diskussionen.

Just my two Cents.

Ich drücke Euch die Daumen für die Rückrunde (sollte es denn eine geben)

von Req.Highspeed - am 25.03.2013 16:30
und bis vor kurzem stand noch die Drohung der Politik, in Zusammenarbeit mit den Großgewerkschaften, im Raum den auf das 'Kerngeschäft' spezialisierten Klein und Spartengewerkschaften per Gesetz den Saft abzudrehen. Auch wenn man als 'Zuschauer' bisweilen dazu neigt die Welt einfach zu sehen, oft ist sie das nicht.
Die Drohung kocht jetzt nur noch auf kleiner Flamme (weil wohl verdi und Konsorten auch für sich diverse Probleme erkannt haben und das Handtuch geworfen haben), aber das ganze zurück in die Flasche und Korken drauf ist nicht so einfach.
Und die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Forderungen obliegt den Juristen, allesamt keine Ehrenamtlichen. (Und auch Forderungen im Kerngeschäft neigen dazu, sofern sie die simple Ebene eines 'x % mehr' verlassen, kompliziert zu werden. Vielleicht wird das mit steigender Verlässlichkeit der DFS in persona Dr. H. etwas nachlassen, wenn man bei der Auslegung der Verträge auf gesunden Menschenverstand setzen kann, doch über die ach so trivialen Einblicke von außen geht es dann doch auch in Zukunft hinaus)

Saigor

von Saigor - am 25.03.2013 17:48
Zitat
Saigor
doch über die ach so trivialen Einblicke von außen geht es dann doch auch in Zukunft hinaus


Ja, das Problem kenne ich von der Aschewolke und der Luftraum-D-Klassifizierung her.

Aber trotzdem hat ein Gewerkschaftsmitglied das legitime Anrecht darauf, daß ein Streikaufruf auf rechtlich legalen Füßen steht und das Gewerkschaftsvermögen nicht unnötig gefährdet wird.
Dabei ist es völlig egal, wer das überprüft hat. Ob Hiwi oder Jurist.

Im Zweifelfall muß man letzteren eben auswechseln.

Aber wie gesagt, ich bin nur passives Mitglied und schaue sowohl interessiert als auch manchmal kopfschüttelnd zu.

von Req.Highspeed - am 25.03.2013 22:44
Zitat

Die Gewerkschaft der Flugsicherung ist in Feierlaune. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat eine Schadensersatzklage von Lufthansa, Air Berlin und vom Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport zurückgewiesen. Gut neun Millionen Euro hatten die Unternehmen als Entschädigung für die Kosten des fast zweiwöchigen Streiks von 200 Fluglotsen gefordert. Doch das Gericht hält den Streik weder für unverhältnismäßig noch die Kosten für existenzgefährdend. Es wird dringend Zeit, dass die Macht der Splittergewerkschaften beschränkt wird.


Sven Afhüppe
Stellvertretender Chefredakteur Handelsblatt






Wenn Verdi Warnstreiks mit Schaden in Millionenhöhe verursacht, zigfach höher als bei Gdf-Aktionen, dann ist das in Ordnung, denn dort werden Verhandlungsergebnisse beim Golfspielen zwischen Gewerkschaftsbonze und Personalchef ausgekungelt. Soso.

von Armes Boardschwein - am 26.03.2013 07:05
Zitat
Fluchleiter
Andererseits sollte man sich als GDF das Ganze auch mal als Mahnung nehmen. Die dauernde Erweiterung in Branchen/Unternehmen, die mit dem Kern der Gewerkschaft der FLUGSICHERUNG nix zu tun haben und die damit verbundenen Risiken sollte man vielleicht mal überdenken. Ich will die Existenz der GDF jedenfalls nicht mal durch einen Streik der Dispatcher bei LH Cargo gefährdet sehen...
Eine gewisse Großmannssucht einzelner Charaktere darf nicht das große Ganze gefährden!


In diesem Punkt, lässt sich nicht leugnen, dass du selber zur "Großmannssucht" neigst. Versteh mich nicht falsch, denn ich stimme dir im Grunde genommen zu. Man sollte jedoch nach Gründlichkeit, in Bezug auf die Vermeidung von Fehlern streben, und nicht nach Kastenzugehörigkeit ganze Berufsgruppen ausschliessen. Wir sind schliesslich eine Familie. Vergesst das niemals !

von 121.75 - am 27.03.2013 06:51
Zitat
121.75
Man sollte jedoch nach Gründlichkeit, in Bezug auf die Vermeidung von Fehlern streben, und nicht nach Kastenzugehörigkeit ganze Berufsgruppen ausschliessen. Wir sind schliesslich eine Familie. Vergesst das niemals !


Solche Grundsatzfragen sollten mittels einer demokratischen Basisentscheidung gefällt werden. Im Flugleiter die Pros/Cons veröffentlichen, danach Umfrage unter allen Mitgliedern!

Sinnloses Machterweitern durch Hinzufügen von X Berufsgruppen geht sehr vielen gegen den Strich. Welche Gruppen sinnvoll sind, haben nicht einzelne Personen zu entscheiden. Mehr Basisdemokratie bitte!

von Gründer - am 27.03.2013 09:26
Zitat
Gründer
Zitat
121.75
Man sollte jedoch nach Gründlichkeit, in Bezug auf die Vermeidung von Fehlern streben, und nicht nach Kastenzugehörigkeit ganze Berufsgruppen ausschliessen. Wir sind schliesslich eine Familie. Vergesst das niemals !


Solche Grundsatzfragen sollten mittels einer demokratischen Basisentscheidung gefällt werden. Im Flugleiter die Pros/Cons veröffentlichen, danach Umfrage unter allen Mitgliedern!

Sinnloses Machterweitern durch Hinzufügen von X Berufsgruppen geht sehr vielen gegen den Strich. Welche Gruppen sinnvoll sind, haben nicht einzelne Personen zu entscheiden. Mehr Basisdemokratie bitte!


Vielleicht eine gar nicht so schlechte Idee. Es könnte ja mal jemand einen Antrag an die Bundesdelegiertenkonferenz im Mai stellen, mehr Basisdemokratie bei der GdF zu etablieren.

B.

von Basisdemokrat - am 27.03.2013 21:02
Und soviel ich bisher erfahren habe, steht genau der 'Zurück-zum-Radau-Kandidat' auch für die Sehnsucht einer großen Karriere in einer neu zu formierenden Luftfahrt-Großgewerkschaft. Diese 'Großmannssucht', die er sich mit einem gewissen Rechtsanwalt teilt, ist mit Sicherheit nicht das, was der Großteil der Mitglieder will. Ich hoffe, daß das auch entsprechend wieder bei der DelKon so rauskommt. Das Dreigestirn *** wurde ja schon mal nicht gewollt...

Das mit der Basisdemokratie wäre wirklich eine Sache; wieso keine Abstimmung ALLER Mitglieder bei Vorstandswahlen? Was bringt mir ein Delegierter, der zwar von seiner ÖMV gewählt eine gewisse Entscheidung weitergeben soll, es aber dann vielleicht aus persönlichen Gründen einfach anders macht? Stimmzettel für jedes Mitglied und per (für den klammen Fluglotsen an sich natürlich frankierten) Rückumschlag zurück. Auszählen, fertig!
Vorher sollen die Kandidaten sich und ihre Ansichten in ÖMVs, Flugleiter oder selbst organisierten 'Wahlkampfevents vorstellen.

von Fluchleiter - am 30.03.2013 21:49
So so, was du so bisher erfahren hast...Ich kann diese ganze Parolen nicht mehr hören.Insofern wäre ein Wahlkampf vor Ort vielleicht gar nicht schlecht..
Aber immer dieses Hören Sagen...
Im Übrigen hatte der Radaubruder auch nur eine Stimme im Bundesvorstand!
Da gehören dann jawohl nach der Radau-Lesart auch alle anderen BV-Mitglieder zum Club!

von sach an - am 30.03.2013 23:36
Zitat
sach an
Im Übrigen hatte der Radaubruder auch nur eine Stimme im Bundesvorstand!
Da gehören dann jawohl nach der Radau-Lesart auch alle anderen BV-Mitglieder zum Club!


Passt zwar jetzt nicht mehr zum Thema Gericht, aber genau bei diesem von dir angesprochenen Punkt werde ich etwas skeptisch, wie das in Zukunft laufen soll. Nachfolgen sollte ja eine Doppelspitze im bisherigen Amt, nun teilen sich diese "Verbündeten" auch noch, zumindest in der Bewerbung, auf zwei Vorstandsposten auf, der bisherige für den Chefposten. Damit würden die drei sich scheinbar sehr nahe stehenden fast den gesamten Bundesvorstand ausmachen... Ist das wirklich alles Zufall, dass das jetzt so gekommen ist? Und zwei der drei auch bislang noch ohne Gegenkandidaten... Da bleibt zu hoffen, meine persönliche Meinung, dass vor Ort noch irgendwer die Hand hebt.

von Martti - am 31.03.2013 14:09
Zitat
sach an
So so, was du so bisher erfahren hast...Ich kann diese ganze Parolen nicht mehr hören.Insofern wäre ein Wahlkampf vor Ort vielleicht gar nicht schlecht..
Aber immer dieses Hören Sagen...
Im Übrigen hatte der Radaubruder auch nur eine Stimme im Bundesvorstand!
Da gehören dann jawohl nach der Radau-Lesart auch alle anderen BV-Mitglieder zum Club!


Da zeigt sich doch ein großes Manko, dass auch schon öfter beklagt wurde: Man hört so dies und jenes, aber genaue Berichte gibt es nicht über die entscheidenden Sitzungen.
Obwohl dabei die materielle Existenzgrundlage der GdF auf dem Spiel stand, und noch solange auf dem Spiel steht, bis die letzte Instanz das erstinstanzliche Urteil bestätigt hat. Die Chancen dafür stehen wohl gut, trotzdem bleibt die Frage, wie wir so einen Dreck für die Zukunft vermeiden.
Die Frage muss beantwortet werden, und ich denke, dass die einzig richtige Antwort die Urabstimmung für jeden angedachten Streik in der Satzung verankert werden muss.
Und weiterhin sollte die Annahme eines Ergebnisses ebenfalls durch die Mitglieder erfolgen, dann würden so schwachsinnige und ungerechte Regelungen, wie wir sie jetzt für die VG10 haben, nicht länger für Unruhe und Ungerechtigkeiten sorgen.
Oder kann mir jemand erklären, warum Beobachter für ihre Tätigkeit eine VG10 verdienen im Vergleich zu KollegINNen, die in Arbeitsgruppen erheblich mehr leisten.
Und bei FDB reicht ABQ und PRQ für die "Spitzenvergütungsgruppe" 7, bei Lotsen muss neben ABQ und PRQ noch was drittes hinzukommen. Wo ist da die Logik?
Und wo der gesunde Menschenverstand?
Ich habe jedenfalls keine Lust auf AGIL, diese neugegründete Gewerkschaft, ich will eine demokratischen GdF!

von clear-sky - am 31.03.2013 14:14
Zitat
clear-sky
Und weiterhin sollte die Annahme eines Ergebnisses ebenfalls durch die Mitglieder erfolgen, dann würden so schwachsinnige und ungerechte Regelungen, wie wir sie jetzt für die VG10 haben, nicht länger für Unruhe und Ungerechtigkeiten sorgen.
Oder kann mir jemand erklären, warum Beobachter für ihre Tätigkeit eine VG10 verdienen im Vergleich zu KollegINNen, die in Arbeitsgruppen erheblich mehr leisten.
Und bei FDB reicht ABQ und PRQ für die "Spitzenvergütungsgruppe" 7, bei Lotsen muss neben ABQ und PRQ noch was drittes hinzukommen. Wo ist da die Logik?
Und wo der gesunde Menschenverstand?


Na wenigstens wird der ETV im operativen Bereich umgesetzt.
Im administrativen Bereich sind ca. 80% der Fälle noch strittig und werden wohl vor Gericht entschieden.

von Osterhäsin - am 31.03.2013 16:12
Zitat
So so, was du so bisher erfahren hast...Ich kann diese ganze Parolen nicht mehr hören.Insofern wäre ein Wahlkampf vor Ort vielleicht gar nicht schlecht.. Aber immer dieses Hören Sagen...

Tja Mr. Schlaumeier, wie informierst Du Dich denn so?? Lesen des Bundesanzeigers? Oder der BILD? Ich kann vor Ort nicht mehr machen, als das zu verwerten, zu was ich Zugang habe! Und das sind nun mal hauptsächlich Personen, denen ich zuHÖRE und von denen ich hoffe, daß Sie als Obleute, Delegierte und TK-Mitglieder mehr wissen, als das doch recht uninformierte Basisvolk.
Ich würde mir auch wünschen, mehr über die Kandidaten zu erfahren; sei's von ihnen selbst oder zumindest in schriftlicher Form. Aber da kommt NIX! Und dann unterschreibe ich irgendeinen Wisch, daß ich irgendwem meine Stimme gebe, die er dann auch bitte entsprechend abgeben soll...

von Fluchleiter - am 01.04.2013 09:39
Hallo Fluchleiter,

ich mag deine entspannte Art !;) Ich wollte Dich nicht anmachen, also nix für ungut.

Ich halte nur gerade diese Sachen wie Großgewerkschaft, Dreigestirn und verschobene

Bundelkonf für Parolen und kann mir nicht vorstellen, das Du sowas von TK-Mitgliedern

und Obleuten hörst/gehört hast.Aber selbst wenn, so hat halt jeder seine eigene

Meinung.

Ich teile mit Dir die Sehnsucht nach Informationen bezüglich der Kandidaten und deren

Ideen für die Zukunft der GdF.

Vielleicht sollten wir alle nicht weiter spekulieren, sondern alle zu einer ÖMV einladen

lassen oder aber persönlich kontaktieren. Die Möglichkeit besteht ja .Dann wären wir

veilleicht schlauer.

von sach an - am 01.04.2013 14:00
Das ist inzwischen schon ne verzwickte Sache. Man hörte vom letzten September, dass unter den Delegierten die totale Verunsicherung herrscht(e). Überlegt Euch mal bis zum Mai, wie ihr euch eine Führung überhaupt vorstellt. Der Wille nach mehr Macht und deren unbedingter Erhalt verleiten übrigens zu Spielchen und so manchen Rücksichtslosigkeiten, von denen die Basis im Detail nichts erfahren wird. Kann alles gut gehen oder auch nicht. Das wird das BAG entscheiden oder vielleicht die Mitglieder künfitg selbst? Delegierte, denkt mal über Alternativen nach sonst könnt ihr euer "Parlament" demnächst ganz abschaffen. Spart immerhin Kosten.

von ProphetX - am 01.04.2013 14:27
Hi all,

ich bin ja auch nur ein Mitglied, aber haben die Personen die sich jetzt für die Posten aufgestellt haben , sich nicht in der "Postille" schon mal vorgestellt??
Und über den M.S. braucht ja wohl keiner eine neue Info, er hat immerhin die Geschicke der Gewerkschaft lange genug maßgeblich mit beeinflußt und positiv nach vorne gebracht.
Auch er konnte ohne Beschluß der TK keine Abschlüsse tätigen, so verstehe ich die Satzung. Wenn es da andere Stimmen gibt, frag ich mich, was die Verteter in der TK denn gemacht haben, als nur zu Treffen zu fahren.
Sicher kann man darüber streiten, daß jetzt wieder nur einer das Amt "Tarif" machen soll, obwohl die gleichen Personen im Sept. 2 Vertreter gefordert haben.
Aber wenn hier auch von "Martti" gefordert wird, es mögen sich noch mehr Hände heben, die sich um die Posten bemühen, warum machst du das denn nicht??
Laut deinen Posts habe ich dich bisher als kritischen Beobachter kennengelernt, also gib dir einen Ruck und melde dich.

Auch du "clear-sky", melde dich, wenn du etwas verändern willst, nur durch mitmachen lebt die Gewerkschaft.

Ich erlebe leider im eigenen Bereich auch sehr viele, die zwar mit den Entscheidungen nicht zufrieden sind, aber in keinster Weise bereit sind ihr doch so großes wissen in den Dienst einer Gewerkschaft oder einer anderen Arbeitnehmervertretung einzubringen.
Leider bedeutet dies eben auch, sich in seiner Freizeit und in seinen Pausen um die Belange zu kümmern und sich angreifen zu lassen.
Deshalb finde ich es gut, daß die beiden letztjährig rausgekickten Referenten sich doch weiterhin in den Dienst der Gewerkschaft stellen wollen und für uns alle acuh ihre Freizeit opfern wollen. Und deshalb gehe ich mit dem gewissen Maß Neugier an die Sache ran und hoffe auf eine neue Generation, die sich da etabliert und vielleicht einiges was in der Vergangenheit nicht so gut lief besser macht.
Auch diese Personen haben wie jeder andere auch 100 tage, wenn sie denn gewählt werden.
Solltest ihr das anders sehen, dann gebt euch nen Ruck und meldet euch!!

Gruß

von Verständnisloser - am 02.04.2013 08:46
Harter Tobak Karlsruher!

Da ich nicht weiß, was da bei euch läuft, kann ich ja nur mutmaßen!
Bei Worten wie Treterei und Abrechnung schrillen aber die Alarmglocken bei mir!
Ich dachte ,wir hatten diese Art des Umgangs nach Berlin hinter uns gelassen!
Das war zumindest auch der Eindruck den ich aus Gesprächen mit Leuten aus dem BV und auch den ehemaligen Referenten in Bremen während der Tagung hatte!
Ich freue mich über jeden, der sich zur Wahl stellt und ich unterstelle auch jedem, das er oder sie nur die Gdf und deren Mitglieder bei seinem Handeln im Sinn hat!
Alles andere wäre fatal!

von sach an - am 03.04.2013 12:09
Hey Leute, hier geht es knallhart zur Sache! Hier geht es um Macht, Mehrheiten und (teilweise ganz individuelle) politische Ziele im BV. Klar ist auch, dass es geeignete Alternativen braucht, wenn man mit den jetzigen Kandidaten nicht einverstanden ist. Das wäre der erste Schritt. Und dann Fakten auf den Tisch legen, fragen und alles offen ausdiskutieren, nichts vermuten oder raten.

Der ATCO steht schließlich für klare Entscheidungen, Autonomie und minimales Risiko. Warum nicht auch hier? ;-)

von ProphetX - am 03.04.2013 20:29
Da ist noch was offen? Willst du dich duellieren?
Also ich finde das echt ein bisschen heftig!
Wenn es was zu klären gibt, dann kannst du das doch jetzt tun!
Und im Übrigen geht's immer um die GdF und nicht um
Persönliche Rachefeldzüge!
Aber jeder wie er mag!Verstehen tu ich das aber alles langsam nicht mehr!
Ach ja, natürlich bin ich in Darmstadt!

von sach an - am 04.04.2013 04:35
Hi "Auch Karlsruher",

was ich bei deinen Beiträgen nicht verstehe, warum du bis Mai warten musst um abzurechnen. Es mag ja sein, daß nicht alles gesagt wurde was unter den Fingern gebrannt hat, wie ist es sonst zu erklären, daß die 2 "Zöglinge"(wie du sie nennst) als Referenten raus waren. Darüber hat keiner ein Wort verloren, außer die beiden mit ihrem kurzen Statement.
Aber warum hast du bei der Versammlung im September und jetzt im März nicht die Hand gehoben und um Aufklärung gebeten, wenn du soviel über die Umstände weißt bzw. zu wissen glaubst???
Das gnaze erst auf der Versammlung im Mai zu machen, ist meiner Meinung zu spät um etwas zu ändern, und ich unterstelle dir, das du das möchtest!!
Ich gehe auch nicht zur Bundestagswahl und stelle mich in den Wahlraum und referiere warum jemand nicht gewählt werden sollte. Das ist zu spät!!!!
Ich finde das nicht sehr redlich, im Netz darüber zu referieren und auf den Versammlungen nix zu sagen.
Und wenn ich auf deine Äußerung bezüglich des Kandidaten aus Karlsruhe zurückkommen darf, hast du dich mit ihm denn über seine Äußerungen unterhalten??
Was hat er dazu gesagt?? Und wie welcher Form hat er gegen Matze Maas getreten??
War das eventuell gerechtfertigt?? Auch ich habe von meinen Delegierten so das eine und andere über die Märzsitzung gehört, und das hörte sich nicht so toll an.

Nur ist das hier die richtige Plattform sich darüber auszutauschen??
Warum nutzt keiner das GDF-Forum um seine Kritik loszuwerden. Erstens können die Mitglieder untereinander diskutiern(ihr seid ja auch alle Mitglieder, wie ich verstehe) und dann könnten auch mal mehr Details ausgetauscht werden ohne gleich die Gegenseite zu informieren.

Wäre mal ein Ansatz, oder??
Alle Mitglieder haben einen eigenen Zugang und so weiß man auch wer was gesagt hat. (Das könnte natürlich für einige das Problem werden, dann trauen sie sich nicht mehr aus der Höhle).

Gruß

von Verständnisloser - am 04.04.2013 14:07
@Paul
also das ist doch Unsinn! Ich selbst habe dem BV mein Unverständnis und meine Bestürzung über die Matzes Äußerungen im TV nach der Urteilsverkündung mitgeteilt und mich gleichzeitig mit Matze selbst (wir kennen uns persönlich) ausgetauscht.
Dass seine Äußerungen m.E. mehr als unglücklich wenn nicht sogar gefährlich waren, auch wenn sie - wie seiner Meinung nach - evtl. aus dem Zusammenhang gerissen wurden, ist doch unstrittig. Eine Gewerkschaft darf sich nach einem solchen Urteil doch nicht überrascht zeigen, dass es so glimpflich ausgegangen ist, sondern sie muss sich selbstbewusst in ihrer Rechtsauffassung bestätigt sehen! Ansonsten lädt man den Gegner doch unmissverständlich zur Revision ein! Wie man die Fakten intern bewertet, ist eine andere Geschichte.
Wenn irgendjemand des Vorstands in dieser GdF der Meinung sein sollte, dass man an dem Pressesprecher keine Kritik mehr üben darf, soll er es sagen und ich trete morgen aus, weil es dann keine Gewerkschaft in meinem Sinn ist. Auch Matze ist bestimmt der Letzte, der sich kritikresistent gibt, aber wenn man einen Hammer geworfen hat, dann muss man eben auch mal einstecken können... Punkt!

von Optimistischer - am 04.04.2013 19:00
Hallo an alle Gewerkschaftsmitglieder und Nichtmitglieder,
ich würde mal ganz gerne ein paar Dinge als "Direktbetroffener" klar stellen:

1. Basisdemokratie:
Ich denke die haben wir in der GdF.
Die Mitglieder wählen "Ihre" Delegierten, die Delegierten die Vorstände.
Wie soll es sonst funktionieren?
Vorschläge werde ich und alle anderen gerne diskutieren.

2. Kandidatur für den Bundesvorsitz:
Sowohl ich, als auch Markus Siebers, haben angeboten, wann immer möglich (bitte nicht vergessen, es ist ehrenamtlich und kostet auch Freizeit und manchmal gibt es auch wichtigeres wie z.B. die Familie) interessierten Mitgliedern auf ÖMVén oder Betriebsversammlungen zu besuchen und Rede und Antwort zu stehen.
Ich persönlich habe inzwischen für die nächsten Wochen bis zur Wahl schon 7 feste Termine und zwei noch in der terminlichen Absprache.
Dort kann man mir Fragen stellen, mich löchern oder beschimpfen, dort werde ich sagen wofür ich stehe (ich denke auch Markus wird das gerne tun) aber nicht hier auf dieser Plattform.
Wer keine Zeit für diese Veranstaltungen hat kann mich gerne anrufen oder anmailen.
Auch dies gilt, denke ich, ebenfalls für Markus.

3. Andere zu wählende Bundesvorstandsämter:
Ich denke da gilt ebenfalls das unter Punkt 2. geschriebene für alle bisher bekannten Kandidaten.

4. Generell:
Wichtig wäre mir erst mal sachlich zu bleiben.
Diskutieren ja, anonym beschimpfen oder irgendwelche Gerüchte in Umlauf bringen...bitte NEIN!

Wir sind als Gewerkschaft mit Sicherheit enorm wichtig für unsere Mitglieder, aber keiner von uns ist als Einzelperson so wichtig, dass hier ganz neue und wohl vor allem auch kontraproduktive Grundsatzdebatten entstehen.
Und wer sich in der Gewerkschaft nicht vertreten fühlt, hat bis zum Beginn der Wahlen selbst noch das Recht aufzustehen und zu kandidieren.
Ich selbst bin seit ca. 18 Jahren Mitglied und wage jetzt den Schritt zu dieser Kandidatur, aber so lange muss man nicht warten.
Und wenn einer meint, seine Ideen und Vorschläge seien besser, so soll er sie doch kund tun.
Und wenn die Delegierten davon überzeugt sind wird er gewählt.
Und wenn er gewählt ist sollte und müßte er (nach meinem Verständniss) das volle Vertrauen der Mitglieder haben.
Das ist für mich Demokratie.
Natürlich darf auch kritisiert werden, aber laßt doch erst mal Wahlen stattfinden und die Gewählten anfangen zu arbeiten.
Darum bitte ich alle.
Solidarität und ein fairer Umgang miteinander, Ehrlichkeit und keine Heuchelei, das würde ich mir, auch und vor allem bis zur Wahl Ende Mai, aber auch darüber hinaus wünschen. Dann macht Gewerkschaftsarbeit auch Sinn und Spaß und wird am effektivsten für alle sein. Unzufriedene wird es (leider) immer geben,
In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Abend und vielleicht bis Bald bei einem persönlichen Gespräch.
Matthias Maas
Kandidat für den Bundesvorsitz der GdF

von Matthias Maas - am 04.04.2013 19:05
Die Frage ist doch letztendlich ob es überhaupt soweit kommen durfte? High-Risk - wollen die Mitglieder das??? Bei aller Solidarität für die neuen Mitgliedergruppen: wie wäre wohl eine Urabstimmung ausgegangen, für diese Minderheiten in Bezug auf große Konzerne zu streiken? Ist es nicht nachvollziehbar, dass nun an allen Ecken immer mehr "Feinde" lauern?

Solche Entscheidungen haben große Tragweite und gehören künftig den Mitgliedern. Jede Aktion hat letztendlich eine Wirkung, auch manchmal unerwünschte wie Klagen, Outsourcing der "GdF-Minderheiten" aus den Tochtergesellschaften oder verstärkte politische Lobbyarbeit gegen die Spartengewerkschaften. Dazu bedarf es Antworten und Lösungsvorschläge für ein besseres Abwägen der Folgen!

von ProphetX - am 04.04.2013 19:14
@ all

Versuch einer kleinen Antwort:

Es ist leider eine- seit langer Zeit - bestehende Tendenz vor allem in der Lotsenschaft, alle an der Spitze von jedweder Vereinigung stehende ( VDF - VdFT - GdF- GBR - BR ) Kolleginnen und Kollegen einer im Einzelfall mehr oder minder gerechtfertigtenen Kritik zu unterziehen. Manche sprechen sogar schon von Selbstzerfleischung.
Dieses kann man zur Kenntnis nehmen.
Was an einer solchen Verhaltensweise zu kritisieren ist, insbesondere wenn es in öffentlicher Form in einem Forum geschieht, bedarf keiner weiteren Diskussion!

Ein derartiges Verhalten zeigt einen deutlichen Mangel an Disziplin und Verantwortung. Im Bereich der Luftfahrt hat dieses nichts aber auch gar nichts zu suchen.

Wer hindert Euch eigentlich daran, die von Euch so unterschiedlich bewerteten Kandidaten zu einer ÖMV oder wohin immer auch einzuladen, um ihre Meinung und Auffassung zur zukünfigen Ausrichtung und Kurs der GdF zu erfahren?

Wer von Euch stellt denn den Kandidaten die so brennenden Fragen zur anstehenden Tarifpolitik und einer zukunftweisenden Ausrichtung der Flugsicherung in einem immer engeren Europa?

Wer beschäftigt sich mit einer nachhaltigen und auch akzeptierten Verankerung der GdF in der Gesellschaft?

Darüber könnte man nachdenken.

Nur % auf die Gehaltstabellen zu fordern ist zur kurz gesprungen und " Radaubrüder " werden nicht lange überleben.

Nachdenken ist nicht verboten.

von easy 1 - am 04.04.2013 19:15
@ optimistischer

Dein Posting hat sich leider mit meinem vorherigen überschnitten und überrascht.
Ich habe Deine Kritik, denke ich, sehr wohl eingesteckt (diesen Hammer).
Habe Dir auch meine Position dazu erklärt und denke nicht, dies hier nochmal
aufrollen zu müssen.
Wir haben beide unsere Meinung dazu und wenn es noch weiteren Diskussionsbedarf dazu gibt.... jederzeit gerne persönlich.
Aber wenn Du meinst hier in diesem Forum das noch ein weiteres Mal breit treten zu müßen, dass es auch wirklich jeder mitbekommt oder Du möchtest dass ich zurücktrete dann äußere das auch so direkt.
Nochmals einen schönen Abend,
Matthias Maas

von Matthias Maas - am 04.04.2013 19:22
@ Matze: es geht überhaupt nicht darum, hier im Forum gegen dich zu schiessen, wir beide haben das ja schon unter uns geklärt bzw besprochen.
Mir ging es gegen die Art, wie hier manche Dinge behandelt werden und dass man angeblich manche Dinge nicht kritisieren darf. Nicht mehr und nicht weniger!
Dass in der GdF von Beginn an gewisse Strömungen und Seilschaften bestehen ist ja nichts Neues oder Überraschendes und dadurch entstehen eben auch Spannungen. Das muss eine Gewrkschaft alles aushalten. Ich möchte aber eine Unterscheidung zwischen Aussendarstellung und interner Kritik (ob berechtigt oder nicht sei mal dahingestellt). Dass sich hier im Forum neben den Ehrlichen und Engagierten auch Hetzer, Spione, Frustrierte und andere Spinner tummeln, sollte auch jedem bewußt sein. Ich hatte mich deswegen auch eine lange Zeit vom Forum verabschiedet, weil die Beiträge nicht mehr zu ertragen waren.
MEINE Kritik richtet sich immer gegen die Sache und nicht gegen die Person und deswegen erlaube ich mir auch, sie zu äussern! Ich will hier auch nichts breit treten, es ging mir eher um die Äüßerungen von "Paul der Ehrliche", dass man Angst haben müsste, sich zu äüßern. Alles, was ich will ist, dass die GdF in ihrer Aussendarstellung die nötige Seriösität behält, die sie durch ihre Aktionen mittlerweile dringend braucht. Wir sind nun mal kein kleiner Verein mehr, der unbeachtet sein Dasein fristen kann...
also nichts für Ungut Matze, ich hoffe du verstehst, was ich meine ;-)

von Optimistischer - am 05.04.2013 09:14
Hallo,

zum einen unterstütze ich ausdrücklich die Anregung, dies im GdF-Forum zu diskutieren. Da gibt es ja eine Alternative, sich genau in dem richtigen Kreis auszutauschen. Ich denke, dass da auch niemand ein Problem haben sollte, unter seinem richtigen Namen zu schreiben.

Zum anderen wäre es vielleicht nicht schlecht, die Termine der ÖMVen auch mal hier bekannt zu geben. Es lesen viele Leute auch hier mit, wenn sie z.B. im Urlaub sind und einen Aushang in der Dienststelle nicht sehen würden.

Viele Grüße

Ronald

von Ronald Heyne - am 05.04.2013 13:52
Es ist schlimmer als ihr denkt/schreibt. Seit September letzten Jahres ist nichts mehr so wie es war. Das Fundament der GdF ist erschüttert. Es herrscht massives Unverständis und Mißtrauen. Die Delegierten und Mitglieder an der Basis sind höchst verunsichert. Sie sind kaum noch in der GdF zu halten. Entscheidungen nicht nachvollziehbar, bis hin zu Tarifabschlüssen, die ungerecht und nicht ausgewogen sind. Solidarität? Schon lange nicht mehr. Es geht auch darum nicht mehr. Das Ziel ist ein anderes. Es wurde ja hier schon geschrieben. Ja, es ist wahr ... soweit ist die GdF nach 10 Jahren gekommen. Wir sind nicht besser als die "Feinde". Nein, wir sind schlimmer. Der raue Ton und der skrupelose Umgang untereinander ist erschreckend. Es ist nichts geheilt. Man hat nur den Deckel auf den "Problemtopf" drauf gestülpt. Innen drinnen brodelt es weiter, bis das Ding vielleicht mal platzt.
Die guten Absichten und Vorsätze sind verlogen und nicht existend. Wo ist denn der Neuanfang der GdF letztes Jahr gewesen als die DFS mit ihrer GF einen Neuanfang gemacht hat. Also hilft nur ein echter Neuanfang auf GdF Seite und nicht die Zurück zum Radau Kandidaten mit ihren Seilschaften. Denn dann gibt es bald keine GdF mehr. Denkt doch mal alle nach. Die Fakten liegen doch schon längst auf dem Tisch. Oder glaubt ihr alles was man euch sagt?

von real friend - am 06.04.2013 21:50
:spos::spos::spos:
Zitat
real friend
Sie sind kaum noch in der GdF zu halten. Entscheidungen nicht nachvollziehbar, bis hin zu Tarifabschlüssen, die ungerecht und nicht ausgewogen sind. Solidarität? Schon lange nicht mehr.


Und genau desegen bin ich ausgetreten.

Jahrelang wurde Solidarität untereinander eingefordert, aber seit dem unsäglichen Tarifabschluss ( 10er Problematik uswusw. ) gibts das auch nicht mehr. Vor diesr Entwicklung wurde von allen Seiten gewarnt, aber eine einzige Lobbygruppe hat sich durchgesetzt !!!!
Das ist nicht mehr die GDF, die sich aus dem VDF entwickelt hatte !

Ein enttäuschtes Ex-GDF-Mitglied

von EX-GDFler - am 07.04.2013 07:49
@real friend

ich bleibe bei meinem Auruf, wenn du hier über Seilschaften sprichst, die die GdF beschädigen werden, warum stehst du nicht auf und sprichst Tacheles, anstatt dich hinter Andeutungen zu verstecken.
Wenn dir das gegen den Strich geht, dann sorg doch dafür, daß es eine Aufklärung gibt, und wirke an einer Erneuerung der GdF mit. Fordern kann jeder viel, aber umsetzen muß es jemand.

Auch wenn ich von "EX-Gdfler" lese, daß das die Gründe für den Ausstieg waren, schön. Aber was bringt uns das denn, wenn jeder der sich gerade nicht vertreten, bzw. nicht bessergestellt sieht austritt?? Meinst du, daß du jetzt alleine eine bessere Verhandlungssituation hast, als zuvor in der GdF. Ich glaube, das sieht nicht wirklich besser aus. Also muß man als Enttäuschter doch aufstehen und mitwirken. Dann kann ich was bewegen, und nicht wenn ich mich hinter den Schrank verziehe und schmolle.

Ich unterstütze die Aufforderung von "sach-an": legt doch mal die Infos auf den Tisch, die ihr alle so sicher habt. Wie man sieht hat auch ein Matze Maas sich zu einigen Posts geäußert.

Nur dies ständige" ich bin nicht zufrieden mit der 10er Regelung" jetzt steige ich aus, etc. etc. geht mir echt auf den Zeiger. Ich bin auch nicht mit den Abschlüssen 100% zufrieden, aber es bringt doch nix, einem anderen zu neiden. Die Fachbereiche haben doch die Tarifforderung aufgestellt, die TK durchgenickt, und die Verhandlungsführer haben es erreicht. So sehe ich wie die Entscheidungen gelaufen sind.

Wenn man daran was ändern soll, dann muß man an der Entscheidung sfindung mitarbeiten und nicht sich zurückziehen.

Gruß

von Verständnisloser - am 07.04.2013 14:17
Du wirst es nicht glauben,
aber ich habe mich während den damaligen Verhandlungen aktiv eingebracht, indem ich unsere in der TK befindlichen Mitglieder auf diese falsche Richtung hingewiesen habe und um den Versuch gebeten habe dagegenzuwirken.
Aber was kam dann als ich mich 2mal mit den Mitgliedern unterhalten hatte, raus:
Nichts, nada, net, einfach nur heiße Luft damit könntest du einen Zeppelin füllen!!!!
Ja und dann ?
Soll ich das jetzt einfach so schlucken, und muss mir ins Gesicht sagen lassen :
" tut mir leid hast einfach nur Pech gehabt " . NeNe werter Kollege, das ist mir zu wenig.
Und als einzige Konsequenz, um zu zeigen, dass ich mit dem Kurs nicht mehr einverstanden bin habe ich eben gekündigt.
Ich hatte während der Verhandlungen immer die Idee dass jetzt das Leistungsprinzip endlich seinen Niedrschlag in einem neuen TV findet. Aber das Gegenteil ist jetzt der Fall.
Und ja da bin ich extrem angepisst, wenn man so einen Stuss verhandelt, zumal es viele kritische Stimmen gab, die gewarnt haben.
Aber Hauptsache im Tower sitzt ein AFL mit ner 10 , die SVs kommen in die 11( damit diese ja nicht abwandern) aber in der DFS gibt's eben nicht nur den Tower da gibt's auch noch andere, es gibt viele Kollegen, die mehr leisten wie zB der Beobachter uswusw( das zu den abgefragten Fakten)
Und ja, ich sag's nochmal : das geht mir sowas auf den Zeiger.
Ich hab einfach die Schnauze voll von dem Solidaritätsgesülze, von dem wenn's-dir -nicht-passt-dann-mach-doch-mit-Gelaber, denn das hab ich alles schon hinter mir, ob Mann/Fraub es glaubt oder nicht!
Und die Krönung des ganzen ist dann das , ich sag's mal höflich, Nicht-deutlich-Erwähnen der Forderungen bei den ÖMVs, sondern das einzig wichtige war das Heraufbeschwören der Solidarität bzgl. Eines S.....s.
Wenn ich mir überlege, für was ich damals an der Tonne gestanden hätte:mad:

von EX-Gdfler - am 07.04.2013 21:55
"Aber Hauptsache im Tower sitzt ein AFL mit ner 10 , die SVs kommen in die 11( damit diese ja nicht abwandern) aber in der DFS gibt's eben nicht nur den Tower da gibt's auch noch andere, es gibt viele Kollegen, die mehr leisten wie zB der Beobachter uswusw( das zu den abgefragten Fakten) "

Sorry ich meinte natürlich ......die mehr leisten als der Beobachter,

von EX-Gdfler - am 07.04.2013 22:02
Oh my gosh,

was braucht es eigentlich noch, einen ms endlich und endgültig aus dem Orbit zu kicken.

Hat dieser Mensch (zusammen mit einem berühmten Anwalt aus BRE) nicht unsere Gewerkschaft an den Rand des Bankkrotts gebracht?
Ist die 9.5 Mio Klage denn schon endgültig vom Tisch?

Hat dieser ms im Sept. 2012 in Berlin
(zumindest den Aussagen meines Delegierten nach)
nicht dem staunenden Publikum mitgeteilt,
dass er in diesem "Kindergarten"
(also wir alle)
nicht mehr mitwirken will und er erst bereit ist, wenn wir
(also alle GdF-Mitglieder)
"erwachsen" sind,
wieder in das Gremium BV zurückkehren wollte.

Sind also ein halbes Jahr bereits Zeit genug,
für uns alle
wieder erwachsen zu werden?

Hat dieser ms es andererseits = finanziell es wieder nötig,
zur GdF zurückzukehren.
Fehlen ihm die ursprünglichen sechs-stelligen Jahres-Beiträge durch die GdF,
die er "ehrenamtlich" pro Jahr zusätzlich zu seinem kargen 10/3 DFS-Lotsengehalt eingestrichen hatte? (so die Darstellungen meines Delegierten aus BER 2012).

Wer immer nun diese oder eine andere Meinung vertritt,
sollte dies seinem Delegierten für die nächste Bundesdelegiertenkonferenz mit auf den Weg geben.

Diesen ms hat die GdF nun wirklich nicht verdient.

Es sei denn,
man moechte,
so wie es ms in einer Pause auf der FSBD-Bundesfachbereichskonferenz in Bremen 2013 verkündete (Aussage meines Delegierten)Ö
Ihr könnt schon einmal nieder-knien und meinen Ring küssen.

Danke gut

von nichts-gecheckt - am 09.04.2013 22:24
"Aus dem orbit kicken" = Wahlkampfgetöse.

Was sind schon 9,5 Mio?

Ein seinerzeit etwas "unglücklich" argumentierender VdF-Vorsitzender hatte mit seinem Verband eine 200-Mio-Klage am Hals. Die wurde von der Fs-Solidargemeinschaft gekonnt abgefedert.

Und Lotsens geht's heute auch deswegen besser denn yeah.

Bitte etwas mehr Demut und Respekt vor den eigenen Leistungen...

von nasowas - am 10.04.2013 10:10
Zitat
nasowas


Was sind schon 9,5 Mio?

Ein seinerzeit etwas "unglücklich" argumentierender VdF-Vorsitzender hatte mit seinem Verband eine 200-Mio-Klage am Hals. Die wurde von der Fs-Solidargemeinschaft gekonnt abgefedert.


Schön, dass du 9,5 Millionen für Peanuts hältst, du heisst wohl nicht zufällig Hilmar mit Vornamen und warst mal Vorstandssprecher bei der großen Bank aus Frankfurt?

Die 200-Millionen-Klage gegen den VdF wurde damals übrigens durch kräftigste Mithilfe der DAG auf politischer Bühne entschärft, ich sehe aber zurzeit niemanden, den wir für so etwas gewinnen könnten, das Gegenteil ist wahrscheinlicher. Übrigens blieb damals ein immer noch schmerzhafter Betrag übrig, den der VdF, also die Mirglieder aufbringen mussten, es ist nicht so, dass das alles nur Spaß gemacht hat.

Ich denke nach wie vor, dass wir Glück gehabt haben, unter anderem auch deshalb, weil 80-85% der planmässigen Flüge tatsächlich stattfinden konnten, aber darauf möchte ich nicht angewiesen sein.

von clear-sky - am 10.04.2013 20:02
alles richtig, clear sky (sogar der Name!). Die erwähnte "Fs-Solidargemeinschaft" schließt selbstverständlich alle damals agierenden Arbeitnehmervertreter - also auch die DAG- ein.

Entscheidend ist, was bisher "hinten rauskam": finanziell und qua Arbeitnehmervertretung (eigene Gewerkschaft!) sensationell gut aufgestellte Lotsen,
die nun - und das ist eine sozial vorbildliche Haltung - andere an ihrem Glück teilhaben lassen wollen.

Da kann es auch mal zu irritierenden Fehlentwicklungen kommen (s. zB Ralphie R.)- eine robuste Solidargemeinschaft hält sowas aus.

von nasowas - am 11.04.2013 13:51
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