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Stellenabbau

Startbeitrag von RobertK81 am 05.08.2013 19:21

Falls es einer verpasst hat: [www.faz.net]

Die 50 interessantesten Antworten:

Überraschend scheint der Artikel nicht zu sein, da intern schon länger von diesen Einsparungen die Rede ist. Schade ist nur, dass wiedereinmal die Presse offiziell vorher informiert wird als die eigenen Mitarbeiter. Ich dachte, dass man die alten Fehler nicht wiedeholen wollte.

von thespecialone - am 06.08.2013 08:05
der krakenhafte Stellenaufbau in der UZ muss ja mal zu Ende gehen!

seit 1993:
Verkehrsentwicklung: + x%
operatives Personal: + y%
nicht-operatives Personal: +z%

die Zahlen habe ich jetzt leider nicht im Kopf, aber x=100, y=50 und z=100 kommt so ungefähr hin!?!

man sieht also, wo gespart werden kann!

PS: ja, es gibt auch in der UZ viele hart abeitende Menschen, blos leider auch viele Überflüssige, und damit meine ich nicht nur solche Konstrukte wie das BAF

von und tschüß! - am 06.08.2013 09:58
Was hat denn die UZ mit dem BAF zu tun ???

Und überflüssig ist die Aufsichtsbehörde auch nicht ...

An welchem Stammtisch warst Du denn unterwegs ?

von Was ? - am 06.08.2013 11:31
wenn fürs BAF kein einziger neu eingestellt wurde, sondern nur versetzt wurde und wenn die Mietkosten für das Gebäude woanders eingespart werden: OK

ansonsten nur eine überflüssige Bürokratie aus Brüssel!

von manmanman - am 06.08.2013 19:03
Zitat
manmanman
wenn fürs BAF kein einziger neu eingestellt wurde, sondern nur versetzt wurde und wenn die Mietkosten für das Gebäude woanders eingespart werden: OK

ansonsten nur eine überflüssige Bürokratie aus Brüssel!


Warum sollte denn für eine neu gegründete Behörde -übrigens die Aufsichtsbehörde u.a. für DFS, DWD etc.- niemand neu eingestellt werden ?
Sicherlich sind die meisten der ehemaligen Mitarbeiter des LBA V sowie LR23 dort tätig. Am Anfang waren es wohl auch einige Beamte, die vom LBA an die DFS ausgeliehen waren. Einige von denen sind aber bereits wieder bei der DFS tätig. Selbst wenn die alle dort geblieben wären, würde das für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben dieser Behörde nicht ausreichen.
Da das BAF wie gesagt die Aufsichtsbehörde nicht nur für die DFS ist, hat es mit der DFS und schon gar nicht mit der UZ personalmäßig irgend etwas zu tun, außer dass es eben die Fachaufsicht ausübt und z.B. die von der DFS geplanten Verfahren genehmigt und veröffentlicht.

von Aufseher - am 06.08.2013 20:09
Schade, daß in so einem Bericht nicht die Entwicklung seit der Privatisierung zumindest kurz beleuchtet wurde:

1993 - unter 2 Mio Flüge - DFS-Personal knapp 4.000 - Lotsen ca. 1.800
2013 - unter 3 Mio Flüge - DFS 6.100 - Lotsen 1.900 (letzteres aus o.g. Meldung)

Outsourcing usw. gab es in dem Maße damals nicht; das Personal der Fremdfirmen muß man also zu den 6.100 auch noch dazuzählen, angefangen von Gebäudemanagement bis Pförtner, Putzfrau,...

DA sollte man mal kritisch drüber informieren und die Frage stellen, ob die Aufblähung eines damaligen Behördenwasserkopfs Ziel der Privatisierung war. Die Steigerung der Effektivität wurde ja offenbar nur im operativen Bereich geschafft - 50% mehr Leistung bei de facto gleicher Manpower.
Wenn man sich dann noch die Investitionen in repräsentative Prachtbauten, blödsinnige Immobilienzukäufe, unbedingt selbst zu entwickelnde und dann mangelhafte Technik usw. ansieht, braucht mir doch keiner was über Sparzwang und bevorstehende Verarmung zu erzählen!!

von 93er - am 07.08.2013 10:09
Ich weiß nicht, was die Diskussion bringt. Es scheint zu viel Personal da zu sein, ok.
Aber jetzt darüber zu lamentieren, daß ein Wasserkopf enstanden ist, bringt doch nix.
Zwischendurch hat man sich ja auch absichtlich reduziert um für die angestebte Kapitalprivatisierung schön auszuschauen.
Zu dem Zeitpunkt hat an jeder Ecke Personal gefehlt.
Man hat auch Zuwachs aufgrund der Akademie oder Systemhaus, und ich glaube beide sind unterm Strich für das Unternehmen wertvoll.
Also jetzt geht es darum die richtigen Schritte einzuleiten und an den richtigen Stellen Personal abzubauen, wobei betriebsbedingte Kündigungen ja ausgeschlossen werden.
Also wird da eingespart, wo man mit etwas Vorsicht nur Zeitverträge abgeschlossen hat.

Warten wir ab wie und was kommt??!!

Gruß

von Verständnisloser - am 07.08.2013 10:17
'und an den richtigen Stellen Personal abzubauen',

das also ist des Pudels Kern... :-)

Danach sieht es nämlich nicht aus: wir haben mindestens den gleichen wenn nicht einen schlimmeren Selbstbedienungsladen wie vorher!

Bei der gerade durchgeführten Umstrukturierung (OA) wurden wieder einmal Stellen neu geschaffen und mit Leuten besetzt (ohne Ausschreibung usw.), die man irgendwie versorgen musste, weil man sie da wo sie waren nicht mehr wollte...

Es werden gerade die gehen, die das Unternehmen braucht. Aber dass man sie braucht, wird man erst merken, wenn sie weg sind, nachden man sie lange genug vor den Kopf gestoßen hat...

von Mephistopheles - am 07.08.2013 16:54
Zitat
Verständnisloser
...
wobei betriebsbedingte Kündigungen ja ausgeschlossen werden.
...


Guck' Dir nochmal die intranet-Meldung dazu an, ca. einen Monat alt.
Und achte auf die genaue Formulierung!

von angezeigter Name: - am 07.08.2013 17:25
@Mephistopheles:
Was du hier behauptest ist schlicht und ergreifend falsch!

Keine Ahnung wo du in der DFS dein Unwesen treibst ... aber ich denke, du solltest dich, bevor du den "Mund aufmachst", vernünftig und vor allem selber informieren!

von ach wie gut, dass wir alle anonym hier sind - am 07.08.2013 17:45
Zitat
93er
Die Steigerung der Effektivität wurde ja offenbar nur im operativen Bereich geschafft - 50% mehr Leistung bei de facto gleicher Manpower.


Die Effizienzsteigerung im operativen Bereich ist ja nicht vom Himmel gefallen.
Ohne P1/ATCAS und P1/VAFORIT hätte es diese im Center-Bereich nicht gegeben;
und solche Systeme erfordern Personal, welche sich um das Projekt- und Anforderungsmanagement kümmert.
Der größte Teil dieser Systeme wurde nämlich von Fremdfirmen wie Raytheon und Indra entwickelt und nicht von der DFS selbst.
Im übrigen ist Eigententwicklung nicht per se schlecht oder ineffizient, als Beispiel möge der Phoenix Tracker gelten, der im Center, im Tower, bei FIS und bei Dritten genutzt wird.

FoxSierra
(ein Operativer)

von FoxSierra - am 07.08.2013 17:55
@ach wie gut, dass wir alle anonym hier sind

was ich behaupte ist wahr! Ich werde mich aber nicht von dir provozieren lassen, hier die Namen derer zu posten, die im Zuge der gerade abgeschlossenen Umstrukturierung eine Führungsposition auf dem silbernen Tablett serviert bekamen (vermutlich bist du einer davon). Jeder kann das selbst mit einem Blick ins Org Portal nachvollziehen. Diese Vorgehensweise steht im Widerspruch zu dem gerade verkündeten 5 Punkte Plan mit dem Ziel des Stellenabbaus. Wir bekommen immer mehr Häuptlinge und die Indianer, welche die Arbeit machen, werden eingespart. Ich glaube auch nicht, dass es ohne Kündigungen gehen wird und wen wird es dann wohl treffen- die Häuptlinge oder die Indianer?

von Mephistopheles - am 07.08.2013 18:49
@Mephistopheles:
Ich möchte nicht provozieren. Mir persönlich verallgemeinerst du nur zu sehr.
Natürlich sieht das ganze jetzt ein wenig anders aus ... du solltest in deine Überlegungen auch die "Führungs"positionen berücksichtigen, die schon geraume Zeit nicht besetzt waren ... und die nun "günstiger" als früher geworden sind ...

Aber ich denke ebenso wie du, dass uns irgendwann in nicht allzuferner Zukunft Kündigungen ins Haus stehen.

Selbst bin ich auch "Indianer" ... und möchte das auch bleiben ... und jeder sollte zusehen, dass er dem AG keinen Anlass zur außerordentlichen Kündigung gibt ...

von ach wie gut, dass wir alle anonym hier sind - am 07.08.2013 20:07
Puaaah...pffft...hier wird mal wieder über meinen Job geredet, ohne Ahnung zu haben. Putzig wenn Technik und UZ der Kuh erklären wollen, wie sie Milch produziert und das dann auf das von ihnen erschaffene neue Melksystem zurückführen wollen.

Also ich als Fluglotse habe durch keines der neuen Systeme eine Kapazitätsstigerung erlebt. Eher im Gegenteil, die Systeme kosten Kapazität oder werden nicht genutzt. So einfach ist das.

Die Produktivitätssteigerung erfolgte ausschließlich durch den Mensch oder bewußte Negation von Systemfeatures. Die einzig wirksame Kapazitätsmaßnahme der letzten 20 Jahre war der Wegfall der telefonischen Estimates durch P1.

Alles andere ist Kokolores gewesen.

von SPQR - am 07.08.2013 20:51
"du solltest in deine Überlegungen auch die "Führungs"positionen berücksichtigen, die schon geraume Zeit nicht besetzt waren ..."

und erstaunlicherweise hat der Laden funktioniert! Wie geht das denn?
Mir kommt da nur ein Gedanke, diese Fuehrungspositionen sind so sinnvoll wie ein .....(Wort deiner Wahl).

von muci - am 07.08.2013 23:28
Zitat
FoxSierra
Die Effizienzsteigerung im operativen Bereich ist ja nicht vom Himmel gefallen.
Ohne P1/ATCAS und P1/VAFORIT hätte es diese im Center-Bereich nicht gegeben;


Karlsruher hier.

Wenn du wirklich ein Operativer wärst, wüsstest du um den Zeitrahmen der Verkehrssteigerungen und das Einführungsdatum von Vaforit! Na, klingelt's?

Wir arbeiten momentan etwa die gleiche Verkehrsmenge ab wie mit Karldap.

von Karlsruhe hier - am 08.08.2013 10:08
Zitat
SPQR
Putzig wenn Technik und UZ der Kuh erklären wollen, wie sie Milch produziert


Netter Spruch, aber frag mal eine Kuh, wie sie Milch produziert ...

Ich glaube, Dir ist nicht klar, welcher Aufwand hinter den Kulissen auf technischer und administrativer Ebene betrieben werden muß, um System wie VAFORIT am Laufen zu halten.
Allein die Migration auf andere, aktuelle Hardware ist da ein Punkt. Und auch der Wegfall der telefonischen Koordination durch OLDI, die Du allein als Vorteil siehst, erfordert Arbeit, Absprachen etc.

Also, mal Blick über den Tellerrand. ATC funktioniert ohne Lotsen mit ihren Fähigkeiten nicht, aber Lotsen allein ohne den ganzen Unterbau machen auch kein ATC.

von FoxSierra - am 08.08.2013 10:35
Zitat
FoxSierra
Zitat
SPQR
Putzig wenn Technik und UZ der Kuh erklären wollen, wie sie Milch produziert


Also, mal Blick über den Tellerrand. ATC funktioniert ohne Lotsen mit ihren Fähigkeiten nicht, aber Lotsen allein ohne den ganzen Unterbau machen auch kein ATC.


Blahblahblah,

glaub mir, nach 20 Jahren in der Firma habe ich genug Blick über den Tellerrand betrieben. Funktioniert nur nicht wenn das nur in eine Richtung läuft. Du hast auch nicht ganz verstanden was ich meinte. Natürlich wurde für VAFORIT und die anderen unsinnigen technischen Neuerungen ein Riesenaufwand betrieben.

Alleine nur, es hat keine Kapazitätssteigerung gebracht, eher im Gegenteil. Wenn ich alleine an das tolle, neue ISIS denke, mann was hat das Kapazitätsvorteile gebracht. Und dazu noch die tolle Jubelpostille die die Einführung von ISIS als vollen Erfolg dargestellt hat. Jepp, das ist echt ne tolle Firma.

Aber weder in der UZ noch in der Technik noch in der operativen Führungsebene wird man begreifen was ich damit meine. Ich bin mir aber sicher, jeder betroffene Lotse der z.B. die Einführung ISIS live erleben durfte ist sich vollkommen im Klaren darüber was ich meine. Frag doch mal im Upper nach welche Verkehrsmengen z.Zt. mit dem ach so tollen VAFORIT gearbeitet werden. Mein Blick über den Tellerrand sagt mir, es ist in etwa das was mit dem guten alten KARLDAP gearbeitet wurde. Was für ne Neuerung!

Aber letztendlich geht es darum gar nicht. Das bissken Personal das diese System entwickelt oder mitentwickelt hat ist gar nicht das Problem. Problematisch ist nach wie vor das administrative Personal das nur sich selber administriert: Häuptlinge, ILV, VRR, VK etc etc.

Zähle mal die ganzen Leute zusammen die in diesen Abteilungen sitzen. Oder schaue dir an, welche Abteilungen insgesamt seit 2000 aus der Taufe gehoben wurden und was die heute machen. Das neue Führungskräfteposter hilft dabei ungemein.

Zusammengefasst: alles was nach 2000 außerhalb des operativen Dienstes eingestellt wurde ist meiner Meinung nach vollkommen verzichtbar. Natürlich brauch der operative Dienst den, wie Du es genannt hast, "Unterbau". Aber unter Unterbau verstehe ich was anderes als Strategie, Recht, Kommunikation oder politische Angelegenheiten.

Hätte die DFS zusammen mit der/den Bundesregierung(en) nicht versucht die Privatisierung voranzutreiben, hätten wir heute keine Regulierung, kein BAF, kein ESARR5, keine Beobachtung, keine Sprachkompetenztest, keine ILV und all den anderen Kokolores der uns nicht ein My an Sicherheitsgewinn dafür aber jede Menge Kosten ohne Gegenwert bringt.

Je eher wir also diese sinnlosen "Ideenschmieder" aus der UZ loswerden, umso schneller verhindern wir weitere "gewinnbringende" Neuerungen in der Firma.

Schade ist nur, das bereits jetzt schon absehbar ist, das es am Ende nur wieder die treffen wird, die wir wirklich brauchen.

von SPQR - am 08.08.2013 10:56
Zitat
SPQR
glaub mir, nach 20 Jahren in der Firma habe ich genug Blick über den Tellerrand betrieben. [...] Schade ist nur, das bereits jetzt schon absehbar ist, das es am Ende nur wieder die treffen wird, die wir wirklich brauchen.


Danke, dein Beitrag fasst es gut zusammen :spos:



Zitat
93er
1993 - unter 2 Mio Flüge - DFS-Personal knapp 4.000 - Lotsen ca. 1.800
2013 - unter 3 Mio Flüge - DFS 6.100 - Lotsen 1.900 (letzteres aus o.g. Meldung)


Danke :spos:


Damit dürfte alles zu diesem Thema gesagt sein. Ergänzen möchte ich nur noch die Aussage von Prof. Dr. Michael Hann, der in einer Gesprächsrunde Kündigungen ausgeschlossen hat.

von Armes Boardschwein - am 08.08.2013 11:48
Zitat
angezeigter Name:
Zitat
Verständnisloser
...
wobei betriebsbedingte Kündigungen ja ausgeschlossen werden.
...


Guck' Dir nochmal die intranet-Meldung dazu an, ca. einen Monat alt.
Und achte auf die genaue Formulierung!


Ja, ich weiß, daß im Text etwas anderes ausgesagt wird ("kündigungen sind nicht beabsichtigt"), aber geh in der gleichen Mitteilung mal in die veröffentlichte Präsentation, die so im GBR, PA, etc. gehalten wurde, da steht die andere von mir verteilte Begrifflichkeit drin.
Und wie es immer so schön heißt, es gilt das gesprochene Wort!!!!

Daran werden sie(GF)sich messen lassen müssen!!!

von Verständnisloser - am 08.08.2013 19:02
Man möchte "betriebsbedingte Kündingungen" ausschließen. Diese haben den Nachteil, dass man sich die Mitarbeiter, die gehen sollen, nicht aussuchen kann.

Warum betont man "Familienfreundlichkeit"? Für mich heißt das, man bevorzugt die Jungen gegenüber den Alten (gut bezahlten).

Man spricht von "natürlicher Fluktuation", und will sich diesbezüglich sozialverträglich mit den betroffenen Mitarbeitern und Sozialpartnern abstimmen. Klingelts?

Selbst bei den Lotsen wird es vorübergehend in den nächsten Jahren einen Überhang geben (siehe Artikel über Ausbildung). Keiner sollte sich sicher fühlen.

von Dubiduu - am 08.08.2013 23:15
mach mal halblang!!

wenn ich mir überlege, wie viele Kolleginnen und Kollegen Teilzeit wollen und nicht bekommen

was meinste was los ist wenn der erste Lotse entlassen werden soll -> SlowGo, SickOut etc. pp.!!!!



Zitat
Dubiduu
Man möchte "betriebsbedingte Kündingungen" ausschließen. Diese haben den Nachteil, dass man sich die Mitarbeiter, die gehen sollen, nicht aussuchen kann.

Warum betont man "Familienfreundlichkeit"? Für mich heißt das, man bevorzugt die Jungen gegenüber den Alten (gut bezahlten).

Man spricht von "natürlicher Fluktuation", und will sich diesbezüglich sozialverträglich mit den betroffenen Mitarbeitern und Sozialpartnern abstimmen. Klingelts?

Selbst bei den Lotsen wird es vorübergehend in den nächsten Jahren einen Überhang geben (siehe Artikel über Ausbildung). Keiner sollte sich sicher fühlen.


von Teilzeit - am 09.08.2013 05:54
Was ist denn der Nachteil an betriebsbedingten Kündigungen ? Klar. Die Kündigung an sich. Aber ansonsten sucht der BR mit aus. Sicherlich sinnvoller, als es dem AG zu überlassen.
Und wo besteht ein Überhang an Lotsen ? So lange eine EBG noch Trainees hat oder gerade hatte, lässt sich keine Kündigung vor Gericht halten. Meine ich jedenfalls.

von Hardworker - am 09.08.2013 06:06
Ich habe auch nichts gegen betriebsbedingte Kündigungen. Aber die neue GF hat meiner Meinung nach weder den Mut noch die Übersicht , was in unserem Unternehmen alles schief läuft und wer eigentlich was macht!
Die hier veröffentlichten Zahlen über die Personalentwicklung sprechen eine deutliche Sprache.
Ich hätte erwartet, das die GF zusammen mit dem GBR und der GdF ein neues Konzept vorstellt, um so die Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu steigern.
Aber das passiert auch nicht, obwohl man gerade mit der GdF jetzt viel machen könnte, wage ich mal zu behaupten.
Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.....

von sach an - am 09.08.2013 07:37
Quatsch. Jede Kündigung die nicht im Verhalten des Mitarbeiters liegt (außerordentliche, verhaltensbedingte Kündigung) ist eine betriebsbedingte Kündigung.

Wird nicht wg. des Verhaltens gekündigt, muß auf jeden Fall eine Sozialauswahl getroffen werden. Ist diese fehlerhaft, ersetzt das Arbeitsgericht diese und spätestens da wird der gesetzlichen Norm genüge getan, sprich Jung geht vor Alt, ledig vor verheiratet, kinderlos geht vor Eltern, kurz dabei vor lang dabei.

Die einzigen die sich Sorgen machen müssen sind also die aktuellen Trainees und die vor kurzem fertig Gewordenen.

von SPQR - am 09.08.2013 08:18
Zitat
Dubiduu
Selbst bei den Lotsen wird es vorübergehend in den nächsten Jahren einen Überhang geben (siehe Artikel über Ausbildung). Keiner sollte sich sicher fühlen.


Das ist reine Panikmache und der Artikel gibt keinen Grund, zu solchen Vermutungen zu kommen. Ein vorübergehender Personalüberhang (3 Jahre) wird ganz sicher nicht dazu führen, dass es im FVK zu Kündigungen kommt. Im schlimmsten Fall würden Trainees nicht mehr (sofort) übernommen. Allerdings gibt es da durchaus interessante Modelle. Man könnte nach Ende der Ausbildung erst mal einen Teilzeitvertrag zusichern (z.B. 80%) und dann nach Bedarf auf 100% gehen. Das kann dann je nach EBG früher oder später sein.
Ein viel größeres Problem ist übrigens, dass man nicht weiß, wie viele Lotsen sich dazu entscheiden, mit 55 nicht aufzuhören. Die Fristen hierfür sind viel kürzer als die Vorläufe, um darauf zu ändern.

Viele Grüße

Ronald

von Ronald Heyne - am 09.08.2013 08:24
Zitat
Hardworker
Allein, dass es erlaubt und vor allem attraktiv ist mit 55+ zu arbeiten ist bekloppt. Und diese Leute müssen als erstes weg - vor Sozialauswahl usw.


Das ist wohl wahr, hat aber nicht die DFS zu vertreten sondern Rot/Grün mit ihrem bescheuerten AGG.

Aber diese Kollegen stehen bei der Sozialauswahl mit Sicherheit an erster Stelle...noch vor den Youngstern...aber mal ehrlich, wie viele werden das in der DFS schon sein? 10?

von SPQR - am 09.08.2013 10:21
Zitat
Teilzeit
...
was meinste was los ist wenn der erste Lotse entlassen werden soll -> SlowGo, SickOut etc. pp.!!!!
....

Du bist noch nicht lange in der Firma.

Zitat
Ronald Heyne
Das ist reine Panikmache ...


Entschuldigung, aber gerade Du müsstest es besser wissen.
1. Wurde in dieser Firma noch nie antizyklisch gedacht oder gehandelt.
2. Die Planungen zum Abbau des "teuren" Personals laufen schon länger. Stichwort icas\itec oder R.6.7

von angezeigter Name: - am 09.08.2013 14:36
Zitat
angezeigter Name:
Stichwort icas\itec oder R.6.7


iCAS

... Das ich nicht lache. Das ist erstmal das Rehosting für VAFORIT in Phase 1 und dann ... kommt lange nix.

Im iCAS Projekt geht bislang alles an P1/P2 Entwicklung völlig vorbei. Ausserdem steckt Indra da direkt drin und melkt die Kuh (die DFS) erstmal so richtig schön aus.

Aber es gibt ja in der DFS einige, die lieber auf iCAS setzen (das es überhaupt noch nicht greifbar gibt), als auf P2, was schon läuft und den Betrieb erstmal für 10-15 Jahre sicherstellt UND den Weg zu iCAS ebnet.

Es sind immer iterative Schritte, die in der Flugsicherung der goldene Weg waren. Der große Wurf ist noch nie gelungen. Gilt meist auch für Softwareprojekte im Allgemeinen.

Aber solange hier im Unternehmen Ex-Militärs den Hut aufhaben, glaube ich an gar nichts mehr.

von OttoDerWahre - am 09.08.2013 16:12
mit der zerschlagung der saeule in berlin(app,acc,uac), eine der duemmsten entscheidungen der dfs(Muc ja auch), kamen ja auch diese dinge, wie keine betriebsbedingten kuendigungen auf. wir haben viele diskussionen gefuehrt mit fk aus dem glashaus.
am ende kamen dann gute sachen bei raus. vorgezogener vorruhestand, pendlerpauschalen usw.
ich bin dann noch nach muc, einen monat zu spaet geboren. sollte fuer 6 monate sein, "leider" sind dann fast 3 jahre draus geworden. und die dfs wollte mich noch laenger behalten - absage meinerseits!(guter vertrag :rp:) die geplante technik war wohl doch nicht soweit, kein wunder, was war schon ein termin bei der dfs?
trotz allem, es war ne nette zeit,(danke an alle noch verblieben mucse), ausser dem k. k-cup(ist schon ein paar jahre her), wo wir das bier von der tanke geholt haben.:cheers:

von muci - am 09.08.2013 21:11
Zitat
angezeigter Name:
Zitat
Teilzeit
...
was meinste was los ist wenn der erste Lotse entlassen werden soll -> SlowGo, SickOut etc. pp.!!!!
....

Du bist noch nicht lange in der Firma.


Wennde Nürnberg meinst: die haben selbst Schuld, selten dämlich! Oder meinste was anderes??

von Teilzeit - am 10.08.2013 06:15
@OttoDerWahre

P2 ist in einer schweren Krise, das Ortsprojekt im Center Langen ist wegen Ressourcen-Probleme (z.B. System-Management) auf Rot. Derjenige der genau diese Probleme zu verantworten hat, ist jetzt der Projektleiter.

In Bremen wird man zugunsten auf einer frühzeitigen Einführung iCAS (2018?) auf P2 verzichten, in München (2020?) wahrscheinlich geplant auch. Was bis dahin mit Müchen wirklich passiert, wird sich zeigen.

von Dubiduu - am 10.08.2013 09:42
Zitat
Hardworker
Allein, dass es erlaubt und vor allem attraktiv ist mit 55+ zu arbeiten ist bekloppt. Und diese Leute müssen als erstes weg - vor Sozialauswahl usw.


Ehrlicherweise hat die DFS das doch gewollt, Kollegen über die 55 hinaus beschäftigen zu wollen.
Die BR's waren dagegen und sind sogar vor Gericht gegangen, da sie einen Verstoß gegen den Traifvertrag sahen.
Aber die DFS hat die Geschichte durchgeklagt. Daß ihr das Problem jetzt auf die Füße fällt, ist ihr Problem ganz alleine. Daß die Kollegen jetzt so lange arbeiten wie sie wollen, ist ihr gutes Recht(von der DFS so gewollt). Deswegen tue ich mir sehr schwer, diese Kollegen(55+) zu verteufeln.
Entsprechend finde ich es auch nicht fair, diese Kollegen jetzt benachteiligen zu wollen, zumal, wenn das passiert, kann man doch aufgrund des Urteils wieder mit der Benachteiligung älterer Kollegen argumentieren. Und das Gericht möchte ich sehen, daß das anders sieht.

Gruß

von Verständnisloser - am 10.08.2013 12:56
Zitat
Verständnisloser
Aber die DFS hat die Geschichte durchgeklagt. Daß ihr das Problem jetzt auf die Füße fällt, ist ihr Problem ganz alleine.


Genau so ist es! Nur wäre es der DFS halt am liebsten, wenn nur sie selbst entscheidet, wer länger arbeitet und wie lange, je nach Bedarf. Lass mal alle Kollegen schön mit minimaler Vorlaufzeit in die ÜV gehen, mal ein paar mit 53, ein paar mit 55, ein paar mit 57. Jetzt soll der Arbeitgeber doch bitte nicht rumheulen, dass er damit nicht planen kann! Mit der alten Regelung konnte er sehr gut planen, aber man wollte es anders!

von Martti - am 10.08.2013 13:06
Zitat
Dubiduu
Selbst bei den Lotsen wird es vorübergehend in den nächsten Jahren einen Überhang geben (siehe Artikel über Ausbildung). Keiner sollte sich sicher fühlen.


Selbst wenn es tatsächlich einen Überhang gibt, wird der im Bereich der Lotsen durch die Abgänge der sehr starken Jahrgänge 63-66 in den nächsten Jahren ganz schnell abgebaut.
Von der DFS anzunehmen, dass sie junge Lotsen für einen sechsstelligen Betrag ausbildet, um sie dann gleich wieder zu entlassen, ist meiner Meinung nach nicht realistisch und führt tatsächlich nur zu einer unnötigen Verunsicherung.
Wem nützen eigentlich solche Statements?

Vielleicht wird man den jungen KollegINNen eine zeitweilige Teilzeit anbieten, um Überhänge abzubauen, aber entlassen? Da scheint mir die neue GF doch schlau genug zu sein, um solch einen Schwachsinn zu lassen.

von clear-sky - am 11.08.2013 09:39
Zitat
Ronald Heyne

Zitat
Dubiduu
Selbst bei den Lotsen wird es vorübergehend in den nächsten Jahren einen Überhang geben (siehe Artikel über Ausbildung). Keiner sollte sich sicher fühlen.


Das ist reine Panikmache


Die Firma wird die Situation vielleicht nutzen, um "unbequeme" und nicht mehr so ganz fitte Mitarbeiter loszuwerden. Deshalb sollte sich nicht niemand sicher fühlen. Ich habe keine Entlassungswelle bei den Lotsen prophezeit.

von Dubiduu - am 11.08.2013 11:51
Zitat
Dubiduu
"unbequeme" und nicht mehr so ganz fitte Mitarbeiter


Was bitte schön verstehst Du denn unter unbequem und/ oder nicht mehr ganz so fitte Mitarbeiter ??????

Das was Du hier schreibst, ist pure Panikmache, wie auch Ronald schon geschrieben hat.
Also bitte nicht, wie schon so oft hier, ins Blaue hinein fabulieren ohne jegliche Grundlage, nur um weiter zu verunsichern.

von UACler - am 11.08.2013 16:44
Das ist ja lustig. Es gibt hier Stimmen, die am liebsten sofort hunderte z.B. aus der UZ entlassen würden. Wenn mal jemand sagt, es könnte vielleicht mal den einen oder anderen Lotsen treffen, ist das "pure Panikmache".

Dann lebte die überwiegende Menschheit ständig in Panik.

von Dubiduu - am 11.08.2013 20:26
Hey Kollege,

meine Frage hast Du jetzt aber immer noch nicht beantwortet !!!

Willste nicht oder kannste nicht ?

Schon bei einer simplen Frage
Zitat

Was bitte schön verstehst Du denn unter unbequem und/ oder nicht mehr ganz so fitte Mitarbeiter ??????

nicht antworten können oder wollen ist schlechter Stil !

Aber lass gut sein. Auch keine Antwort ist eine Antwort. Sieht so aus dass Du hier ein wenig Panik verbreiten willst.

von UACler - am 11.08.2013 21:42
Zitat
Dubiduu
Das ist ja lustig. Es gibt hier Stimmen, die am liebsten sofort hunderte z.B. aus der UZ entlassen würden. Wenn mal jemand sagt, es könnte vielleicht mal den einen oder anderen Lotsen treffen, ist das "pure Panikmache".

Dann lebte die überwiegende Menschheit ständig in Panik.


Ich glaube, die wenigsten leben ständig in Panik, weil sie sich von solch einer Meldung nicht gleich ins Bockshorn jagen lassen.
Was ist denn gefordert?
600 Stellen sollen bis 2019 abgebaut werden. Wenn wir die Lotsen rauslassen bei der Betrachtung, bleiben ca.4200 Stellen übrig, die betroffen sein könnten.
Wenn die GF in 2014 mit dem Stellenabbau beginnt, müssen rechnerisch pro Jahr 120 Stellen abgebaut werden, damit Ende 2019 600 Stellen abgebaut sind.
Wie viele Mitarbeiter ausserhalb der Lotsenschaft gehen denn jedes Jahr in Rente? Deren Stellen werden nicht mehr besetzt, bzw mit Mitarbeitern besetzt, deren Stellen wegfallen.
Wie viele Mitarbeiter verlassen denn die DFS und fangen bei anderen Firmen an (siehe MUC1 in diesem Threat)?
Kommt man bei Addition dieser beiden Posten schon auf 120, oder fehlen noch ein paar? Und würden die paar es wirklich lohnenswert für die GF machen, sich mit Betriebsräten und Gewerkschaften zu fetzen?
Sind es vielleicht sogar mehr als 120, die die DFS jedes Jahr in Richtung Rente oder anderen Arbeitgebern verlassen?
Wir sollten das aufmerksam beobachten, ohne den Teufel gleich wieder an die Wand zu malen.

von clear-sky - am 12.08.2013 11:17
Hmmmm, das wären etwa fünf Jahre lang jeden Monat 10 Mitarbeiter weniger. Erscheint mir ein bißchen wenig, wir müssen schließlich auch Luft für die nächsten Tarifabschlüsse schaffen :joke::joke::joke::joke::joke:

von Planner - am 13.08.2013 21:18
Zitat
angezeigter Name:
Stichwort icas\itec oder R.6.7


R6.7 Multi-Sector-Planner ok - aber was hat denn itec/icas mit Stellenabbau zu tun?
So wie für iCAS sinnlos Geld und Ressourcen verbraten werden, ist das doch eher eine Stellensicherung ;-)

Zitat
OttoDerWahre
Es sind immer iterative Schritte, die in der Flugsicherung der goldene Weg waren. Der große Wurf ist noch nie gelungen. Gilt meist auch für Softwareprojekte im Allgemeinen.


Stimmt. Leider scheint die DFS hier so gar nicht aus Fehlern zu lernen... Nun wird sich für Bremen wieder ein supertolles neues System ausgedacht. Glaubt wirklich jemand ernsthaft dass das 2018 in Betrieb geht?!

von anderer Name - am 17.08.2013 19:18
Zitat
Bremen
Ja, wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann schaffen wir das.

iCAS 2018.


Das glaube ich sogar den Leuten vor Ort. Den Systemmanagern, den Projektleuten, den engagierten Betrieblern...

Aber lassen wir die Kirche mal im Dorf. Drüber sieht es extrem mau... nein, katastrophal aus! Ohne ein vernünftiges Management und die notwendigen Prozesse, die leider häufig genug über Langen laufen, wird das nix mit iCAS.

Es wird so laufen, wie bei VAFORIT... also ruhig zurücklehnen und abwarten.
Solange die Firma von Leuten geleitet wird, die nur die DFS kennen, mach ich mir auch wenig Sorgen darum, dass es _besser_ wird! Traurig, aber wahr.

von OttoDerWahre - am 17.08.2013 20:02
@OttoDerWahre

Zitat
Solange die Firma von Leuten geleitet wird, die nur die DFS kennen, mach ich mir auch wenig Sorgen darum, dass es _besser_ wird!


Es gab Zeiten, da wurde die Technik bis zur GF von Ex-Mitarbeitern der Bahn bestimmt (wie Forschung und Entwicklung heute noch), die auch Projekte wie P1 oder VAFORIT zu verantworten hatten. Ich bin ganz froh, dass man jetzt endlich auf Leute setzt, die von der Materie Flugsicherung Ahnung haben.
Dass die gesetzten Ziele in der Planung meist zu ehrgeizig sind, ist halt Politik.

von Technix - am 18.08.2013 20:13
600 Stellen sollen bis 2019 abgebaut werden ?
Hmmmmmmm.

Mal angenommen, der durchschnittliche Admin-MA kommt auf ca. 40 Dienstjahre bei der DFS (25-65), dann gehen also 2,5% aller Admins p.a. In Rente (oder AltersTZ, Vorruhestand etc).
Bei ca. 4000 Admins macht das 100 pro Jahr, bis 2019 also 600.
Betriebsbedingte Kündigungen hat unser Arbeitsdirektor vernünftigerweise ausgeschlossen, abgesehen davon gibt es immer auch andere Gründe, die DFS vorzeitig zu verlassen. (Existenzgründung, Krankheit, Jobwechsel, Austro o.ä.)

Sollte also kein Problem sein mit den 600 Stellen, oder ?

CU

von Mathe Grundkurs - am 18.08.2013 21:54
Das mag ja schön und gut sein, so ein Stellenabbau ohne Kündigungen, aber:
Wenn nicht gleichzeitig die "anfallende Arbeit" reduziert wird, wird das für die verbleibenden MA mit Sicherheit zu Leistungsverdichtungen und höherem Leistungsdruck führen.
Und das ist meist nicht gerade "angenehm" ...

von Redfox - am 19.08.2013 21:49
@ Redfox

Stimmt - in normalen Unternehmen. Stimmt bestimmt nicht bei der DFS, da ist ganz sicher genügend "Luft" für Einsparungen vorhanden.
Richtig ist aber auch, dass die Auswahl nicht wieder zu besetzender Stellen sorgfältiger als in früheren vergleichbaren Aktionen durchgeführt werden sollte. Eben damit es nicht zu weiteren Arbeitsverdichtungen genau an den Stellen kommt, wo es eh schon klemmt - die gibt es nämlich auch jetzt schon, an manchen Stellen sogar "reichlich".
Es gibt genügend Stellenpotentail, wo aufgrund besonderer Rücksichtnahme der oder die non-performer schon früher nicht entsorgt wurden und statt dessen jemand Besseres daneben oder dazu gesetzt wurde. Das gilt auch oder sogar insbesondere für die high-level-Ebenen. Wenn man das sorgfältig analysiert, dann ist reichlich Stoff vorhanden.
Und nicht nur bei den Admin's.

von Intranetleser - am 20.08.2013 06:24
"sorgfältiges Analysieren" wird sofort zensiert.

Das Problem ist tatsächlich "die high-level-Ebene".
Wie sagte doch jener "WHO" damals ganz richtig:

"Ihr werdet Euch noch nach der alten GF zurücksehnen."

von oha - am 20.08.2013 12:58
On the Phenomenon of Bullshit Jobs


Ever had the feeling that your job might be made up? That the world would keep on turning if you weren’t doing that thing you do 9-5? David Graeber explored the phenomenon of bullshit jobs for our recent summer issue – everyone who’s employed should read carefully…

http://www.strikemag.org/bullshit-jobs/

von Interessant! - am 20.08.2013 18:55
WHO sah vermutlich in der alten GF das "kleinere Übel"; quasi eine Ansammlung von "Amateuren".

Seine Befürchtung war wohl, daß die nachfolgenden Finanzjongleure und "global player"
in einer ganz anderen "Liga" spielten und das "Chaos" entspechende Ausmaße annehmen würde.

Schaumama...

von oha - am 21.08.2013 08:11
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