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einer vom Tower, DFs*-Angestellter, !!!!, Rest der Info sorry, Info

Fluglotsen wollen streiken trotz Klagedrohungen

Startbeitrag von Info am 03.01.2007 12:37

[www.n-tv.de]


Mittwoch, 3. Januar 2007
Trotz Klagedrohungen
Fluglotsen wollen streiken

Die deutschen Fluglotsen halten trotz angedrohter Schadenersatzklagen an ihren Streikplänen fest. "Wir werden einige rechtlich kritische Punkte aus unserem Forderungskatalog zurückziehen. Die Vorbereitungen für den Streik laufen unverändert weiter ", teilte die Lotsen-Gewerkschaft GdF am Mittwoch mit. Die von der Deutschen Flugsicherung (DFS) vorgebrachten rechtlichen Einwände gegen den in Kürze geplanten Arbeitskampf seien aus Sicht der Gewerkschaft damit entkräftet.

Vom ersten Fluglotsenstreik in Deutschland wären hunderttausende Passagiere in ganz Europa betroffen. Drei Viertel aller Flüge von, nach und über Deutschland sollen den Plänen der Gewerkschaft zufolge ausfallen. Der Arbeitskampf wird in der Flugbranche im Laufe der kommenden Woche erwartet. Die Gewerkschaft will den Termin erst 24 Stunden vorher bekannt geben.

Grund für den Streik sind die seit November festgefahrenen Tarifverhandlungen für die gut 5.000 Beschäftigten der Flugsicherung, darunter 1800 Lotsen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem für dieses und das kommende Jahr je vier Prozent mehr Gehalt. Die bundeseigene DFS lehnt dies ab, hat aber auch kein Gegenangebot vorgelegt.

Antworten:

Die Flugsicherung hatte am Dienstag einen Streik für rechtswidrig erklärt, weil von einigen Forderungen wie einer monatlichen Zahlung von Weihnachts- und Urlaubsgeld auch der nicht gekündigte Manteltarifvertrag betroffen sei. Die DFS droht mit rechtlichen Schritten bis hin zu Schadenersatzklagen. Auf die Forderung zum Weihnachts- und Urlaubsgeld will die Gewerkschaft nun vorerst verzichten.

von Rest der Info sorry - am 03.01.2007 12:40
[www.suedostschweiz.ch]


Die Flugsicherung hatte am Dienstag einen Streik für rechtswidrig erklärt, weil von einigen Forderungen wie einer monatlichen Zahlung von Weihnachts- und Feriengeld auch der nicht gekündigte Manteltarifvertrag betroffen sei.

Die DFS droht mit rechtlichen Schritten bis hin zu Schadenersatzklagen. Auf die Forderung zum Weihnachts- und Urlaubsgeld will die Gewerkschaft nun vorerst verzichten.


von !!!! - am 03.01.2007 12:41
War das nicht eine der Hauptforderungen? Klasse!

von einer vom Tower - am 03.01.2007 15:06
Ich wußte gar nicht, daß es Haupt- und Nebenforderungen gibt...
Das mit der monatlichen Umlage von Weihnachts- und Urlaubsgeld ist zumindest nicht dringlich; kann man also ruhig auch bei der nächsten Gelegenheit durchsetzen! Noch steht ja im MTV, daß die Mitarbeiter es bekommen. Hat die Tage jedenfalls irgendwer behauptet... :)

von DFs*-Angestellter - am 03.01.2007 15:30
Zitat

Noch steht ja im MTV, daß die Mitarbeiter es bekommen. Hat die Tage jedenfalls irgendwer behauptet...

Die Tage hat auch irgendwer noch behauptet, es müsse unbedingt ins Grundgehalt eingegliedert werden, weil es sonst bald gestrichen wird. Und irgendwie sagen genau diejenigen, die mir sowas klarmachen wollten jetzt

Zitat

Das mit der monatlichen Umlage von Weihnachts- und Urlaubsgeld ist zumindest nicht dringlich

Schon irgendwie merkwürdig...

von einer vom Tower - am 03.01.2007 15:38
Zitat

Ich wußte gar nicht, daß es Haupt- und Nebenforderungen gibt...

Also wenn mir bei einer ÖMV gesagt wird: "Es ist ales verhandelbar, außer..."
Ja, dann gibt es wohl Haupt- und Nebenforderungen. Kannst du von mir aus auch anders nennen, der Sinn bleibt der gleiche.

von einer vom Tower - am 03.01.2007 15:49
1. wollte ich Dir eigentlich noch nie was sagen (nicht das ich wüßte zumindest), noch sonstwie klarmachen...

2. Habe ich lt. MTV ein Recht auf U- und W-geld. Wenn die DFs sich also jetzt darauf bezieht, daß das momentan nicht verhandelbar ist (wg. Nicht-Kündigung), brauche ich mir ja auch keine Sorgen zu machen, daß "es sonst bald gestrichen wird".

Das es eine Forderung der jetzigen Tarifverhandlungen ist, bezog sich ja wohl hauptsächlich auf die Sicherung dieser Gehaltsbestandteile für den Fall einer Kapitalprivatisierung, bzw. um sonstigen Begehrlichkeiten der GF in Zukunft zuvorzukommen. Die Kap.Priv. ist aber ja erst mal gestorben (Danke noch mal an Hotte Köhler), also brauche ich mir auch darüber dringend keine Sorgen zu machen...


von DFs*-Angestellter - am 03.01.2007 15:55
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