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BARIG und Co

Startbeitrag von flugleiter am 02.02.2007 11:18

Hallo,
die nachstehende PM kam heute herein. Lohnt das Lesen - damit jedermann weiß, was auf der anderen Seite abgeht. Ist doch schön, sich vorzustellen, wie Gewerkschaftsfreund Hunold Stühle durch sein Büro schmeißt. Damit es nicht so teuer wird für die Kunden, könnte man doch mal über den Kerosinzuschlag nachdenken .... Wir werden in der nächsten Ausgabe einen kleinen "Kommentar" publizieren!

Betreff: Gemeinsame Pressemitteilung BARIG und BDF:
Fluglotsen pokern zu Lasten der Kunden


Berlin/Frankfurt, am 2. Februar 2007

Mit großer Verärgerung haben die Airline-Verbände BARIG und BDF auf das Ergebnis im Tarifkonflikt der Fluglotsen reagiert. "Ausgerechnet diejenigen, die sich nicht im Wettbewerb beweisen müssen, ziehen den Kunden das Geld aus der Tasche", beklagte sich BDF- Geschäftsführerin Tanja Wielgoß in Berlin. Auch BARIG-Generalsekretär Martin Gaebges zeigte sich empört: "Mit dem Drohszenario eines Streiks konnten die Fluglotsen hoch pokern."

Seit Jahren bemühen sich die Fluggesellschaften um niedrige Preise für einen attraktiven Luftverkehr. Die Angestellten der Airlines haben selbst Einsparungen hinnehmen müssen. Umso größer ist das Unverständnis, dass die Fluglotsen trotz ihrer hohen Gehälter weitere Lohnerhöhungen und Ausgleichszahlungen durchsetzen konnten - zumal die Kosten nicht die Flugsicherung trägt, sondern ihre Kunden.

"Da die DFS ähnlich einer Behörde nach dem Vollkostendeckungs-Prinzip arbeitet, reicht sie die Belastungen über die Flugsicherungsgebühren an die Fluggesellschaften und damit an die Passagiere durch", sagte Wielgoß. "Diejenigen, die am Ende also zahlen, haben zu keinem Zeitpunkt am Verhandlungstisch gesessen."

Damit sich langfristig die Schäden in Grenzen halten, fordern die Airline-Verbände nachdrücklich die Fortsetzung der DFS-Privatisierung. "Es müssen dringend Effizienzanreize gesetzt werden, damit die ständige Selbstbedienungsmentalität ein Ende hat", sagte Wielgoß und verwies auf die längst fällige Festlegung einer Gebührenobergrenze.

"Unsere Mitglieder können sich nur durch stetige Stückkostensenkungen am Markt behaupten und das erwarten wir auch von unseren Zulieferern wie der DFS. Jegliche Kostensteigerungen in Form einer Gebührenerhöhung sind deshalb unakzeptabel. Das Leitmotiv einer Privatisierung muss also die Effizienzsteigerung und die Gewährleistung des hohen Sicherheitsstandards im deutschen Luftraum sein", fügte Martin Gaebges hinzu.

Nach dem Veto des Bundespräsidenten ist die geplante Reform der deutschen Flugsicherung in der Schwebe. Aus Sicht der Airlines ist eine Privatisierung von mehr als 50 Prozent erforderlich, damit die DFS den nötigen unternehmerischen Handlungsspielraum erhält und Chancen im Single European Sky wahrnehmen kann. Durch eine starke ökonomische Regulierung und eine Beteiligung der Nutzer wäre die DFS hocheffizient und kundenorientiert ausgerichtet - die bestmögliche Startposition für mehr Wettbewerb in der europäischen Flugsicherung.




Die 50 interessantesten Antworten:

Tja falls die Privatisierung doch noch kommen sollte, müssen sich einige warm anziehen!

Dazu gehören nicht die operativen Angestellten, denn die werden wie diese Woche gesehen, von der Gdf vertreten.

Ob verdi die nicht-operativen vor Hunold beschützt?


Ich glaube aber auch, dass die "Herrschaften" bei der Barig wissen was für einen Stuß sie da erzählen.

Wenn Metallarbeiter mehr als die "bösen Lotsen" fordern und mal eben 11.000 gegen die Rente mit 67 streiken dann sind wir doch nur Peanuts.

Wie viel Prozent machen doch gleich noch die Flugsicherungsgebühren am Ticketpreis aus?

Ich frage mich auch, ob sich die Airlines bei einer Privatisierung Verfahrensverbesserungen versprechen?

Ich denke die werden sich gegenseitig zerfleischen, wenn jeder für "seinen" Flughafen möglichst spät descenden will ...

von Armes Boardschwein - am 02.02.2007 11:33
Zitat

dass die Fluglotsen trotz ihrer hohen Gehälter weitere Lohnerhöhungen und Ausgleichszahlungen durchsetzen konnten

Hört hört, ab einem gewissen Einkommen hat man also keine weiteren Steigerungen mehr zu fordern. Schön, das läuft ja darauf hinaus, dass irgendwann jeder Angestellte in Deutschland gleich viel Gehalt bekommt, weil ja nur die unterhalb dieser Grenze noch Steigerungen bekommen. Und ich dachte, der Sozialismus wär tot.

von Südlicht - am 02.02.2007 11:58
Ein Pressetext nach bester Bildzeitungs-Manier.
Na, nach dieser Logik sollten also demnächst alle Gruppen, bzw. die Bürger, ihre Vertreter zu all den nächsten Tarifverhandlungen, egal ob Metaller, Einzelhandel, Verkehr etc, daraus ein großes Happening machen und mit am Verhandlungstisch sitzen. Denn wenn die mehr Geld einfordern und bekommen, dann muß ICH als deren Kunde es ja schließlich auch bezahlen. Ach ja, ganz zu schweigen von den Aufsitzsrat Sitzungen, wenn sich die Herren Manager mal wieder gegenseitig das Säckel füllen - da will ich dann aber auch dabei sein. Deren Gehaltserhöhung kostet den armen, ach so gebeutelten Passagier, mehr als die paar Cent der neuen Streckengebühren. - Wenn es denn überhaupt eine geben wird, so wie der Verkehr ansteigt.
Oh mann, so viel Stuß und Schwachsinn auf einen Haufen zu schreiben, da wird einem ja K...übel.
Ach ja, wo steht da eigentlich etwas von den regelmäßigen Gebührensenkungen und Rückzahlungen der vergangenen Jahre? Hat da mein Bildschirm versagt oder warum habe ich das nicht gelesen?

Kann da nur sagen: "gutes Geld für gute Arbeit". Was man über Manager ja leider nicht so behaupten kann. Hätte da allerdings nen Gegenvorschlag. Wenn wir aufgrund unserer hohen Gehälter keine Erhöhung fordern dürfen, ..wie wäre es dann mit einer Absenkung der Managergehälter? Von deren Überproportionalität wollen wir nicht reden. Die stehen bei ihrer täglichen Arbeit schließlich auch nicht mit einem Bein vor dem Richter - jedenfalls nicht solange sie sich nicht mit ihren schwarzen Konten, Bestechungsgeldern, und Hinterschlagungen erwischen lassen.

von Ratlos - am 02.02.2007 12:31
Ich freue mich immer sehr über solche Statements aus den Reihen unserer zukünftigen Möchtegern-Anteilseigner.
Die Menschenleben-verachtenden Kadaver-Kapitalisten entlarven sich selbst und liefern mit solchen Erklärungen selber die besten Argumente GEGEN eine Kapitalprivatisierung.
Ich wünschte nur, jeder Deutsche könnte die in diesem Text enthaltenen offensichtlichen Lügen und absichtlichen Falsch-Interpretationen erkennen!

von Buhmucl - am 02.02.2007 13:32
Ist schwer zu sagen welche Meinung der allgemeine 08/15 Ticketkäufer dazu hat.
Entweder "hauptsach billig" oder doch sicherheitsbewußtes denken...

Fliegen ist einfach zu günstig geworden, das ist das Hauptproblem.




von ist ja egal - am 02.02.2007 13:42
"Das Leitmotiv einer Privatisierung muss also die Effizienzsteigerung und die Gewährleistung des hohen Sicherheitsstandards im deutschen Luftraum sein"

Man beachte die Reihenfolge! Und auch das einzige mal das in diesem text (anders kann man es wirklich nicht bezeichnen), das wort "sicherheit" fällt. und genau so wird das unternehmen geführt werden, sollte ein Airline Zusammenschluss die DFS kaufen. es wird noch um längen schlimmer als es jetzt schon ist. diese leute untergraben die sicherheit nicht in kleinen schritten, sondern werden alles kurz und klein schlagen. davon bin ich überzeugt!

fliegen ist eh viel zu billig!!!

edit: allein die aggressivität die man da nicht nur zwischen den zeilen lesen kann macht mich fast sprachlos. solche leute sind zu allem fähig.

von Savard - am 02.02.2007 13:59
Komisch ist nur daß die guten Gehälter der Piloten bei einigen (nicht allen!) Airlines keine Rolle mehr spielen. Vielleicht haben Onkel D. und R. auch erkannt daß vor der Privatisierung noch was zu retten ist.

Manchmal frag ich mich ob D.K. die Privatisiierug wirklich wiill oder nur das "ausführende Organ" sein muß???

Wir werden sehn. :baron:

von Nimrod - am 02.02.2007 14:41
OK, das Gehalt bleibt gleich, dann bleiben aber auch die Verkehrszahlen gleich, die Mehrwertsteuer bleibt gleich, der Spritpreis bleibt gleich, die Anzahl der Fluglotsen am Board bleibt gleich, die Komplextität bleibt gleich...

Da hat wohl einer den Schuß nicht gehört... Wir sollen die Stückkosten senken weil wir Zuflieferer sind??? Wir sind die Polizei, die Feuerwehr, die Verkehrsampel, der Katastrophenschutz, was gibt es denn da für Stückzahlen???

Was soll den eine Privatisierung an Effizienz bringen? Effizienzanreiz? Was soll das sein? Wenn ich es billiger kann bekomm ich einen Bonus oder was? Häh? Oder meint er einen Kompromiss? Zwei Midairs im Jahr sind ok, dafür 30% weniger Gebühren?

Da ist wohl bei jemandem etwas zwischen den Ohren ein bissl weich geworden...

von FRA ARR - am 02.02.2007 16:45
2 Fragen am Rande:

ab wann ist ein Fluglotse endlich mal satt?

und

sollte man die jährliche Kostenerhöhung nicht parallel aus der EU finanzieren und in Systeme investieren, um das Machtptential der "Produktion" zu begrenzen?

oder anders

wann spricht eigentlich ein Lotse ohne Technische Hilfsmittel mit dem Lotsen direkt, um ihm den selbst errechneten , in der augenblicklichen Lage günstigtsen Kurs und FL zu vermitteln?

oder noch anders

wenn jetzt alle Telekom-Mitarbeiter Ihre Systeme ausschalten, sieht es mit ATC in Deutschland noch schlechter aus , als wenn ein APP/ ACC oder TWR streikt,

dürfen die jetzt endlich genauso viel verdienen wie die Lotsen, weil Streikmacht wäre vorhanden!

von Madagaskar - am 02.02.2007 17:49
Zitat
Madagaskar
2 Fragen am Rande:

ab wann ist ein Fluglotse endlich mal satt?

und

sollte man die jährliche Kostenerhöhung nicht parallel aus der EU finanzieren und in Systeme investieren, um das Machtptential der "Produktion" zu begrenzen?

oder anders

wann spricht eigentlich ein Lotse ohne Technische Hilfsmittel mit dem Lotsen direkt, um ihm den selbst errechneten , in der augenblicklichen Lage günstigtsen Kurs und FL zu vermitteln?

oder noch anders

wenn jetzt alle Telekom-Mitarbeiter Ihre Systeme ausschalten, sieht es mit ATC in Deutschland noch schlechter aus , als wenn ein APP/ ACC oder TWR streikt,

dürfen die jetzt endlich genauso viel verdienen wie die Lotsen, weil Streikmacht wäre vorhanden!


Geh in ein anderes Forum zu spielen, wenn Dir die Lotsen eh ein Dorn im Auge sind!

von kfb - am 02.02.2007 18:09
Moin Madagaskar,

zu 1.: Wenn er genug gegessen hat.

zu 2.: Ich glaube, Du hast Dich im Thread vertan, hier ging es nicht darum, dass wir mehr wollen, sondern dass einer bzw. mehrere, der wahrscheinlich (meine persönliche Meinung) von der Materie so viel Ahnung hat, wie ein Ochse vom Uhrwerk, mit Lügen und Unwahrheiten gespickt mit einigen sehr plakativen Sinnlosigkeiten einen Abschluss, der nicht nur auf uns Lotsen ausgerichtet ist, in der Öffentlichkeit als endlose Gier darzustellen, der die Ticketpreise in schwindelerregende Höhen treiben wird und Ottonormalverbraucher um seinen Urlaub bringt.

Schreib doch was ernsthaftes, dann wirste vielleicht auch ernstgenommen.

von walking_desaster - am 02.02.2007 18:15
gegenfrage: ist ein telekom mitarbeiter tagtäglich für tausende menschenleben verantwortlich? muss er unter solchen voraussetzungen an die grenzen des geistig machbaren gehen um die vorgaben der vorgesetzten zu erfüllen?

edit: im übrigen vermute ich mal,daß das vond en telekom mitarbeitern genauso illegal wäre, wie wenn EnBW mitarbeiter bei streik Krankenhäusern den Stron abdrehen würden. Mal abgesehen davon ist ein aktives "lahmlegen" von systemen mit sicherheit auch nicht mehr durch das streikrecht gedeckt. ausserdem denke ich nicht daß die DFs von einem Telekom streik betroffen wäre: die Leitunegn stehen doch, und um die hauseigene technik kümmert sich die hauseigene technik... vermute ich mal schwer.

kurz: denk dir nochmal ein besseres beispiel aus.

von Savard - am 02.02.2007 18:52
Madagaskar, das wirst du nicht mehr erleben, daß Systeme uns ersetzen!

Und du hast es nicht kapiert, wie es in der Marktwirtschaft funktioniert: Angebot und Nachfrage, so einfach ist das! Zugegebenermaßen haben wir großes Glück, diesen Beruf zu haben...aber es kann halt auch nicht jeder machen, so ist es nun mal!

Und was hätten wir davon, auf Gehaltssteigerungen zu verzichten?? Richtig, gar nix! Der Bund bzw die Airlines bekämen am Ende des Jahres eine höhere Rückzahlung, das wär´s aber auch schon.

von kölschtrinker - am 02.02.2007 19:00
Zitat

Vergangenheit kann man auf die Zukunft projizieren,


Echt? Da gab's doch auch mal 'ne Zeit, in der geistig Verwirrte mit einem Sack Steine beschwert zum Baden geschickt wurden... Daher hoffe ich, daß Deine o.g. Theorie nicht zutrifft!


von DFs*-Angestellter - am 02.02.2007 22:41
@ Ratlos
Zitat

Ach ja, wo steht da eigentlich etwas von den regelmäßigen Gebührensenkungen und Rückzahlungen der vergangenen Jahre? Hat da mein Bildschirm versagt oder warum habe ich das nicht gelesen?

Wieso, steht doch da:
Zitat

Da die DFS ähnlich einer Behörde nach dem Vollkostendeckungs-Prinzip arbeitet, reicht sie die Belastungen über die Flugsicherungsgebühren an die Fluggesellschaften und damit an die Passagiere durch

Demnach werden auch geringere Belastungen generell an die Passagiere durchgereicht. Oder habe ich da etwas falsch verstenden?

von Air Boss - am 02.02.2007 22:45
Zitat

die Leitunegn stehen doch, und um die hauseigene technik kümmert sich die hauseigene technik... vermute ich mal schwer.


Man möge mich korrigieren, aber m. W. benutzt die DFS auch für die Standleitungen u. a. Mietleitungen der Telekom.


von BugFix - am 02.02.2007 22:55
Zitat

Demnach werden auch geringere Belastungen generell an die Passagiere durchgereicht.

Natürlich! Hast Du das nicht mitgekriegt?? Die Gebühren sind fast jedes Jahr gesenkt worden und mittlerweile auf dem Stand von 1992. DAS hat man doch als Kunde gleich gemerkt... oder waren das doch nur die Airlinemanager und Aktionäre? Bin mir da nicht mehr so sicher... ;)

Wenn die LH z.B. ihre 'Servicegebühr' (wohlgemerkt eine Gebühr, die einfach mal so ohne Gegenleistung eingeführt wurde) zum 1.1. um 30% angehoben hat (13 statt 10 Euro) ist das wurscht. Wenn aber die miesen, geldgeilen Lotsen und anderen DFS-Angestellten eine gerechtfertigte Gehaltserhöhung bekommen und damit die Ticketpreise im Promillebereich in die Höhe treiben, ist das ein Skandal??
Man sollte in unserem Lande mal über eine Aufsichtsbehörde nachdenken, die sich um durchgeknallte Manager kümmert, die sich für keine Peinlichkeit/Dreistigkeit zu schade sind. Es scheint sich überall durchzusetzen: keine Ahnung haben, Öffentlichkeit fehl-informieren oder einfach für dumm verkaufen und sich selbst die Taschen vollstopfen... Ech zum :uebel:

von DFs*-Angestellter - am 02.02.2007 23:01
Zitat

Man möge mich korrigieren, aber m. W. benutzt die DFS auch für die Standleitungen u. a. Mietleitungen der Telekom.


Nun, erst einmal sind 50 Millionen relativ.
Zweitens hat weder die DFs noch die GDF je diesen Betrag hergeleitet, der wurde von der DFs mal in eine Presseerklärung reingeschrieben, und die Griffeljockeys der Massenmedien haben das übernommen.

Wirklich argumentieren kann man mit den 2 * 3 = 6 % Lohnerhöhung, solch ein Betrag läßt sich dann nämlich auch mit anderen Branchen vergleichen; setzt man jetzt noch die ca. 5 % Verkehrssteigerung (jährlich!) in Relation zu den Kosten, ist das Ganze (fast) eine Nullrunde.
Die Quote über die Verkehrssteigerung übrigens läßt sich nachprüfen, Anfrage bei der DFS genügt.

FoxSierra

von FoxSierra - am 03.02.2007 06:27
Zitat
FoxSierra
'n abend Bugfix

Zitat

Man möge mich korrigieren, aber m. W. benutzt die DFS auch für die Standleitungen u. a. Mietleitungen der Telekom.


Dies ist auch mein Kenntnisstand.

FoxSierra


Ja stimmt, Leitungen der Telekom werden benutzt. Aber nicht nur. Die DFs betreibt ein eigenes Leitungsnetz und zusätzlich werden Leitungen der Telekom gemietet, der Ausfallsicherheit wegen, sozusagen "Leitungen sind gedoppelt".

Gruß an alle ...

der kleine Techniker

von nepomuk - am 03.02.2007 09:21
Herrschaften,

laßt Euch doch von Hunold und Konsorten nicht provozieren.
Diese Leute vertreten seit Jahren den Turbokapitalissmus. Jetzt haben sie ihn.
Deshalb verstehen sie im Grunde ihres Herzens ja auch, daß jeder zusieht wo er bleibt. Nur zugeben glauben sie das nicht zu dürfen. Deswegen geben sie solche PM heraus.

Um es einmal ganz klar zu sagen: Für mich gehört die Flugsicherung in Deutschland zu den besten der Welt. Ihr braucht Euch hinter London oder New York nicht zu verstecken. Auch wenn es bei Euch noch etliches zu verbessern gibt, seid Ihr doch unter dem Strich jeden Cent wert den man Euch zahlt. Auch nach dem neuen Abschluss. Ich gönne es Euch von Herzen.

Es gibt keinen Anspruch der Öffentlichkeit auf Eure Zurückhaltung. Sollen die Mitarbeiter bei Porsche billiger arbeiten damit sich jeder einen Porsche leisten kann?
Wohl kaum.

Seid froh, daß Ihr Leute wie den Marek habt. Ohne Kämpfer wie ihn wäre die Beamtenmentalität von früher bei Euch noch viel weiter verbreitet. Und ihr würdet Euch noch viel einfacher auseinander dividieren lassen. (Und auf die Palme bringen)

Den Nichtorganisierten unter Euch kann man nur raten: Geht in die GdF. Ich unterstütze Euren Verband im Interesse einer sicheren Flight Ops in Deutschland seit mehr als 30 Jahren mit meiner fördernden Mitgliedschaft. Obwohl ich lediglich zu Eurer Kundschaft zähle.

Wenn ich das kann, könnt Ihr das auch.



von Req.Highspeed - am 05.02.2007 01:11
@ Req. Highspeed

Danke für die sachliche Einschätzung der jetztigen Situation.
Ich bin auch der Meinung daß wir gute Arbeit leisten und fast immer die Kunden zufrieden sein können.
Vergessen wird oft daß in den letzten Jahren die Gebühren laufend gesenkt wurden, wären sie auf Stand 2001 (z.B.) geblieben hätte man jedes Jahr ca.
2% inflationsbereinigt gespart. Aber die Gebührenstruktur ist ein anderes Thema.

von Nimrod - am 05.02.2007 07:39

Re: BARIG und Co - Wider den tierischen Ernst

Irgendwie bleibt mir das Lachen im Halse stecken:

[magazine.web.de]

Die einzige Hoffnung, die ich habe: Es sind schon andere Airlines insolvent gegangen, und vielleicht sortiert er ja irgendwann wieder Koffer ... na ja, wird wohl leider so nicht kommen.

Mein ehrlich gemeintes Beileid an alle, die noch bei ihm arbeiten müssen!

von gyver - am 05.02.2007 09:58
Als Außenstehender kann man über die Beiträge und Sichtweisen, die hier geäußert werden, nur lachen.

Da wird doch z.B. tatsächlich eine Servicegebühr-Erhöhung der LH mit einer Gebührenerhöhung der DFS verglichen. Es ist mir nicht bekannt, dass die Gebührenerhöhung der DFS bei einem Kunden bzw. am Markt "durchgesetzt" werden muss. Sie wird verordnet.

Auch kann ein Kunde bzgl. der Flugsicherheitsgebühren nicht wählen, er kann aber wohl wählen, ob er mit LH fliegt (inkl. 13 EUR Gebühr) oder nicht. Ebenso kann die LH den Zulieferer für die Flugsicherheit nicht wählen.

Auch wird ein evtl. Streik bei der DFS mit den Metaller-Demonstrationen bzgl. der Rente 67 verglichen. Es ist mir nicht bekannt, dass bei einem eventuellen Streik in der Metallindustrie eine monopolartige Situation ausgenutzt wird wie es z.B. bei einem Streik bei der DFS wäre. Oder gäbe es bei einem DFS-Streik für die LH und einen Reisenden irgendeine Ausweichmöglichkeit, von Frankfurt nach New York zu kommen?

Außerdem dürfte doch hier jedem klar sein, dass eine (ja nicht angreifbare) DFS-Gebührenerhöhung die Airlines im Wettbewerb zu verschärften Effizienz-Anstrengungen zwingen wird, d.h. der Druck auf andere Arbeitsplätze wird sich erhöhen.

Eine schöne, kleine Welt, die man sich hier argumentativ zusammenbastelt. Wenn man in diese hineinschaut, dann ist die Erkenntnis nicht weit (viele Externe haben sie, und die sind nicht alle bescheuert), dass diese kleine Welt eigentlich heutzutage nicht mehr in die Landschaft passt. Deshalb ist das Aufbrechen der Strukturen nur eine Frage der Zeit.



von Hoppla - am 05.02.2007 10:12
Zitat

Da wird doch z.B. tatsächlich eine Servicegebühr-Erhöhung der LH mit einer Gebührenerhöhung der DFS verglichen. Es ist mir nicht bekannt, dass die Gebührenerhöhung der DFS bei einem Kunden bzw. am Markt "durchgesetzt" werden muss. Sie wird verordnet.

Auch kann ein Kunde bzgl. der Flugsicherheitsgebühren nicht wählen, er kann aber wohl wählen, ob er mit LH fliegt (inkl. 13 EUR Gebühr) oder nicht. Ebenso kann die LH den Zulieferer für die Flugsicherheit nicht wählen.



Wenn ich MUC-FRA-MUC fliege hat die LH ein Monopol!!!

von MUC ARR/DEP - am 05.02.2007 11:21
@Hoppla

Hoppla, jetzt hätt ich mich beinah verschluckt.
Die Außenstehenden brechen die Strukturen auf und dann ist alles gut.
Die wissen ja eh alles besser - und Lotsen gibts ja zum Billigtarif ?
Wenn du meinst.....Fangt doch mal bei den Airlines an.

von 707 - am 05.02.2007 12:49
hallo hoplla,


netter Versuch, mehr auch nicht


Frankfurt nach New York beim Streik? Einfach mit der Bahn nach ins Ausland und von da weiterfliegen. Wobei ein Streik vorbei sein dürfte, bevor der Zug am Bahnhof einfährt ...


Wegen Effizienz und Druck: Alle Airlines müssen das Gleiche bezahlen! Nix mit schärferem Wettbewerb.

Wenn ich wie im Beispiel von Frankfurt nach New York will, müssen alle Airlines bis zur deutschen Grenze die riesig stark erhöhten Gebühren (wie war das noch gleich? max. 40 Cent pro Ticket bei der Gdf-Forderung von 230 Millio.) gleichermaßen in Kauf nehmen. Wo da also der Wettbewerb zwischen den Airlines erhöht wird, kann ich nicht nachvollziehen.


Und damit es auch alle mitkriegen:

Viele wären froh, wenn man als Lotse einfach wechseln könnte.

Außerdem gab es weltweit schon immer einen Lotsenmangel.


Ach ja, Hoppla,

bitte mal Deinen letzten Absatz genauer erläutern. Was genau meinst Du mit aufbrechen, Beispiele bitte. Ansonsten bleibt mir leider nur als Schlußfolgerung, dass Du ein Troll bist.

von Armes Boardschwein - am 05.02.2007 13:30
@Hoppla.

Was Du erzählst, ist gelinde gesagt Schwachsinn.

Auch LH hat auf vielen innerdeutschen Strecken noch immer eine quasi Monopolstellung. Deshalb ist die Servicecharge hier auch mehr "angeordnet" als "auf dem Markt durchgesetzt".
Einzige Alternative im öffentlichen Verkehr wäre hier lediglich die Deutsche Bahn.

Ebenso verhält es sich beim Flug nach New York. Mit der Bahn nach Brüssel, Amsterdam, Paris oder Zürich und schon geht von dort ein anderer Flieger nach JFK.

Außerdem weiß ich gar nicht was Du Dich beschwerst.
Die Flugsicherungsgebühren in D kannten in den letzten Jahren nur einen Trend. NACH UNTEN.

Also immer schön die Kirche im Dorf lassen!

Viele Grüße vom Atari



von Req.Highspeed - am 05.02.2007 13:58
Dazu kommt, dass die einzelnen Staaten sich - nicht auf Gewerkschaftsdruck, sondern weil niemand hoheitliche Aufgaben abgeben will - aus diversen Projekten zur Konzentration zurückgezogen haben (zum Beispiel das skandinavische Megacenter oder die Wiener Lösung).

Mag sein, dass sich Hunold von einer privatisierten FS in der ganzen EU mit Wettbewerb was erhofft, die Staaten tun's nicht!

Kapitalprivatisierung lässt sich noch vertreten wegen des chronischen Geldmangels, aber dass Ausländer den Regierungsflug im eigenen Land kontrollieren, das will niemand so richtig.



von Armes Boardschwein - am 05.02.2007 14:07
"Frankfurt nach New York beim Streik? Einfach mit der Bahn nach ins Ausland und von da weiterfliegen. Wobei ein Streik vorbei sein dürfte, bevor der Zug am Bahnhof einfährt ... "

Willst du so wirklich ernsthaft die Monopolsituation abschwächen? Ich dachte, man bezahlt heute bei interkontinatelen Flugreisen auch für eine gewisse zeitliche Zuverlässigkeit. Wie willst du dem Geschäftsmann erläutern, dass er erst einen Tag später in New York ankommt. Er hat keine Alternativen. Ist übrigens bei einem Bahnstreik nicht so. Da kann ich meinen Geschäftstermin in München (von Hamburg aus) auch anders erreichen.


"(wie war das noch gleich? max. 40 Cent pro Ticket bei der Gdf-Forderung von 230 Millio.) "

Wenn VW demnächst ein kleinen Zulieferer rannimmt (der nur 0,05 % des Herstellungswerts einens Golfs verantwortet) und von dem eine Kostensenkung von 30 % in den nächsten Jahren verlangt, dann werden hier alle schreien: Das darf man nicht machen. Komisch, dass hier keiner merkt, wie schräg die Argumente sind, die hier zur Rechtfertigung einer 40 cent-Eröhung gebracht werden. Was würde die DFS den Airlines anbieten bzw. raten, diese Erhöhung wieder aufzufangen. auf diese Ratschläge bin ich mal gespannt.


"bitte mal Deinen letzten Absatz genauer erläutern. Was genau meinst Du mit aufbrechen, Beispiele bitte. Ansonsten bleibt mir leider nur als Schlußfolgerung, dass Du ein Troll bist. "

Naja, eine richtig gemachte Privatisierung (und warum sollte eine DFS-Privatisierung nicht richtig gemacht werden) führt in der Regel zu erheblichen Effizienz- und Effektivitätssteigerungen.

von Hoppla - am 05.02.2007 15:13
@ Hoppla

Zitat

Außerdem dürfte doch hier jedem klar sein, dass eine (ja nicht angreifbare) DFS-Gebührenerhöhung die Airlines im Wettbewerb zu verschärften Effizienz-Anstrengungen zwingen wird, d.h. der Druck auf andere Arbeitsplätze wird sich erhöhen.


Wirklich? Eine eventuelle Gebührenerhöhung trifft doch alle Flüge im deutschen Luftraum gleichermaßen, egal ob ein Kranich, Bär oder was auch immer auf dem Leitwerk prangt!

Wenn morgen alle Tankstellen die Benzinpreise gemeinschaftlich um 5 Cent erhöhen, ändert sich an deren Marktlage doch auch rein garnichts. Keine hat einen Vor- oder Nachteil dadurch.

Was hat unser Tarifabschluß also mit dem Konkurrenzkampf der Airlines untereinander zu tun? Die 30 Cent entfallen auf jedes Ticket. Sehe nicht, wie jemand sich da einen Wettbewerbsvorteil sichern könnte. Und sind es denn überhaupt noch 30 Cent? Die Rechnungen basieren auf den ursprünglichen Forderungen bzw. den Angaben des Arbeitgebers. Wovon sprechen wir heute, von 10-15 Cent pro Ticket? Also irgendwann wird's lächerlich!

Fraglich ist zudem, ob eine Gebührenerhöhung tatsächlich bzw. in voller Höhe nötig ist. Vielleicht fällt ja auch nur die Rückzahlung diesmal etwas geringer aus! Wieso also dieses Gejammere, ist etwa die Rückzahlung schon fest als Dividende eingeplant?



von Air Boss - am 05.02.2007 15:14
"Auch LH hat auf vielen innerdeutschen Strecken noch immer eine quasi Monopolstellung. Deshalb ist die Servicecharge hier auch mehr "angeordnet" als "auf dem Markt durchgesetzt".
Einzige Alternative im öffentlichen Verkehr wäre hier lediglich die Deutsche Bahn. "

Ja, also keine Monopolstellung.


Ebenso verhält es sich beim Flug nach New York. Mit der Bahn nach Brüssel, Amsterdam, Paris oder Zürich und schon geht von dort ein anderer Flieger nach JFK.

(siehe meine Argumentation in obigen Posts)

"Außerdem weiß ich gar nicht was Du Dich beschwerst.
Die Flugsicherungsgebühren in D kannten in den letzten Jahren nur einen Trend. NACH UNTEN. "

Offenbar gab es viele Effizienz- und Effektivitätssteigerungspotentiale, die endlich mal ausgeschöpft wurden. Oder hat eventuell die Flugsicherungsleistung nachgelassen?

von Hoppla - am 05.02.2007 15:19
hoppla, da hat sich der User 'Hoppla' wohl widersprochen ;-)

Zitat

Naja, eine richtig gemachte Privatisierung (und warum sollte eine DFS-Privatisierung nicht richtig gemacht werden) führt in der Regel zu erheblichen Effizienz- und Effektivitätssteigerungen.


Zitat

Offenbar gab es viele Effizienz- und Effektivitätssteigerungspotentiale, die endlich mal ausgeschöpft wurden.




von Armes Boardschwein - am 05.02.2007 15:34
"Wirklich? Eine eventuelle Gebührenerhöhung trifft doch alle Flüge im deutschen Luftraum gleichermaßen, egal ob ein Kranich, Bär oder was auch immer auf dem Leitwerk prangt! "

Falsch verstanden! Ich bin mir ziemlich sicher, dass z.B. das Produkt "99 EUR" bei der LH sich selbst tragen muss. Wenn Zusatzkosten auftauchen (z.B. 40 ct. pro Ticket), dann muss das anderswo reingeholt werden, weil gar keine Chance besteht, das Marketing- und Produktkonzept zu ändern. Also maschiert der Produktmanager zum Flughafen: 40 ct. runter bei den Abfertigungsgebühren, sonst fliegen wir nicht von Hamburg, sondern von Lübeck. Bekanntlicherweise kann der LH-Produktmanager nicht zur DFS maschieren. Darfste raten, was der Flughafen macht.

"Wenn morgen alle Tankstellen die Benzinpreise gemeinschaftlich um 5 Cent erhöhen, ändert sich an deren Marktlage doch auch rein garnichts. Keine hat einen Vor- oder Nachteil dadurch. "

Das entspricht aber nicht der Realität. Eine Tankstelle wird die Angestellten bedrängen, damit der Sprit günstiger angeboten werden kann.

"Sehe nicht, wie jemand sich da einen Wettbewerbsvorteil sichern könnte. Und sind es denn überhaupt noch 30 Cent? Die Rechnungen basieren auf den ursprünglichen Forderungen bzw. den Angaben des Arbeitgebers. Wovon sprechen wir heute, von 10-15 Cent pro Ticket? Also irgendwann wird's lächerlich! "

Der LH-Produktmanager findets wahrscheinlich nicht lächerlich.


"Fraglich ist zudem, ob eine Gebührenerhöhung tatsächlich bzw. in voller Höhe nötig ist. Vielleicht fällt ja auch nur die Rückzahlung diesmal etwas geringer aus! Wieso also dieses Gejammere, ist etwa die Rückzahlung schon fest als Dividende eingeplant? "

Interessantes Argument. So kann man natürlich auch die Gebührenerhöhung verkaufen. Das fällt bestimmt niemandem auf.

von Hoppla - am 05.02.2007 15:36
Zitat

"Frankfurt nach New York beim Streik? Einfach mit der Bahn nach ins Ausland und von da weiterfliegen. Wobei ein Streik vorbei sein dürfte, bevor der Zug am Bahnhof einfährt ... "

Willst du so wirklich ernsthaft die Monopolsituation abschwächen?


Zitat

Ja, also keine Monopolstellung.


Ebenso verhält es sich beim Flug nach New York. Mit der Bahn nach Brüssel, Amsterdam, Paris oder Zürich und schon geht von dort ein anderer Flieger nach JFK.


Nanu, schon wieder widerspricht sich der User 'Hoppla'

von Armes Boardschwein - am 05.02.2007 15:36
Schräg ist vor allem auch Deine Argumentation.

"Wenn VW verlangt ... 0,05% des Preises ausmacht ... 30% Kostensenkung"

Das wäre das genaue Gegenteil. Wenn Du schon Äpfel mit Birnen vergleichen willst, dann wenigstens in die richtige Richtung:
Angenommen alle Zulieferer dieses Teils, das die 0,05 Prozent des Preises ausmacht, heben ihren Preis für dieses Teil um 100% an, dann wird der Golf (geschätzter Preis 25 000 EUR) um sage und schreibe 25 EUR teurer. Da scheißt doch der Hund drauf. Genauso ist es bei den 0,30 EUR erhöhte Ticketpreise, wenn unsere Forderungen ein Volumen von über 200 Mio EUR gehabt hätten und voll an den Kunden weitergegeben worden wären.

Merkst Du eigentlich was? Du erzählst hier einen Müll, dass es dem Teufel graust.

Dass immer noch Leute auf sowas reinfallen und antworten (wie z.B. mich) sollte einen schon Zweifeln lassen ;-)

von walking_desaster - am 05.02.2007 15:37
Zitat
Hoppla
Das entspricht aber nicht der Realität. Eine Tankstelle wird die Angestellten bedrängen, damit der Sprit günstiger angeboten werden kann.

Stimmt nicht. Du hast null Ahnung und gibst hier den Pseudo-Profi.

Nenne konkrete Beispiele, wie Effizienzsteigerungen aussehen sollen. Ich glaube Du schwallst nur und hast in Wirklichkeit null Ahnung von unserem Geschäft.


Wenn jahrelang der Verkehr und die Arbeitslast im zweistelligen Prozentbereich wächst, kann man auch mal drei Prozent mehr Gehalt bekommen.

von Armes Boardschwein - am 05.02.2007 15:39
@Hoppla:

Du verwechselst da etwas.

Die Flugsicherheitsgebühr hat nichts mir der DFS zu tun. Da geht es um Gebühren für die Sicherheitskontrollen (Stichwort Fummeln) an Flughäfen.

Die Flugsicherungsgebühren berechnen sich nach dem maximalen Abfluggewicht des Flugzeugs und der geflogenen Strecke. Deshalb gibt es hier keinen Pauschalbetrag (Stichwort 13 Euro), sondern die Gebühr ist in den normalen Ticketpreis eingearbeitet. Irgendjemand hat mal ausgerechnet, dass sie circa 2% des Ticketpreises ausmacht, belegen kann ich das leider momentan nicht.

Den Dienstleister kann sich die Airline weder bei der Flugsicherheit noch bei der Flugsicherung aussuchen. Bei der Flugsicherheit wählt der Airport, bei der Flugsicherung gilt: Ein Anbieter in einem Luftraum (zur Zeit deutschlandweit die DFS). Auf einer Kreuzung hat ja auch nur eine Ampelanlage das Sagen.

von Nordlicht - am 05.02.2007 15:55
Nochmal Hoppla

Zitat

Naja, eine richtig gemachte Privatisierung (und warum sollte eine DFS-Privatisierung nicht richtig gemacht werden) führt in der Regel zu erheblichen Effizienz- und Effektivitätssteigerungen.


Was genau bezeichnest Du mit in der Regel und erheblichen Effizienz- und Effektivitätssteigerungen? Etwa so wie bei der Telekom? Dann versuch doch mal Dein Glück bei der sogenannten "Service"-Hotline! Bitte warten, bitte warten.... tut, tut, tut, tut

Stellst Du Dir sowas unter Effizienz vor, wenn zwar die Kosten gesenkt werden können, dafür aber der Service aus Sicht der Verbraucher grottenschlecht ist? Also dann zahle ich lieber ein paar Cent mehr, und kann dafür mein Anliegen einem Menschen vortragen, und muß mich nicht mit automatischen Ansagen und Warteschleifen herumschlagen. Und wenn ich ganz viel Glück habe, erwische ich sogar jemanden, der von der Materie ne Ahnung hat. Aber die fällt ja irgendwann auch dem Kostendruck zum Opfer.

Vielleicht sollte man nicht immer nur das Preis/Leistungsverhältnis im Auge haben, sondern auch die Qualität der Leistung zu schätzen wissen.

von Air Boss - am 05.02.2007 15:56
So profitiert der Kunde von Einsparungen (z. B. bei der Flugsicherung).

Aus: Lufthansa Geschäftsbericht 2005

Der Aufwand für bezogene Leistungen betrug insgesamt 4,4 Mrd. EUR und stieg um 1,7 Prozent (bereinigt + 1,9 Prozent). Die Gebühren blieben bei leicht ausgeweitetem Gesamtangebot (Passagierbeförderung und Fracht) mit 2,5 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau. Davon entfallen 1,0 Mrd. EUR (+ 2,5 Prozent) auf Abfertigungs- und 662 Mio. EUR auf
Flugsicherungsgebühren (– 7,3 Prozent).

Gewinnverwendung Die Deutsche Lufthansa AG als Obergesellschaft des Konzerns weist für das Geschäftsjahr 2005 nach HGB einen Jahresüberschuss von 455 Mio. EUR aus. Nach einer Einstellung von 226 Mio. EUR in die Gewinnrücklagen ergibt sich ein Bilanzgewinn von 229 Mio. EUR. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 17. Mai 2006 vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 0,50 EUR je Stückaktie auszuschütten.



von Scotty - am 05.02.2007 16:28
Zitat
Hoppla
"Frankfurt nach New York beim Streik? Einfach mit der Bahn nach ins Ausland und von da weiterfliegen. Wobei ein Streik vorbei sein dürfte, bevor der Zug am Bahnhof einfährt ... "

Willst du so wirklich ernsthaft die Monopolsituation abschwächen? Ich dachte, man bezahlt heute bei interkontinatelen Flugreisen auch für eine gewisse zeitliche Zuverlässigkeit. Wie willst du dem Geschäftsmann erläutern, dass er erst einen Tag später in New York ankommt. Er hat keine Alternativen. Ist übrigens bei einem Bahnstreik nicht so. Da kann ich meinen Geschäftstermin in München (von Hamburg aus) auch anders erreichen.


Man muß dem Geschäftsmann gar nichts erläutern.
Genausowenig wie es was zu erläutern gibt, wenn der Öffentliche Dienst streikt,
wenn keiner den Müll wegräumt, medizinische Operationen nicht durchgeführt werden oder die Strassenbahnen nicht fahren. Da ist dann auch keine zeitliche Zuverlässigkeit im Preis mit drin.

Desweiteren stören Dich komischerweise nur die Flugsicherungsgebühren.

Höhere Kerosinpreise, Schwankungen des Eurokurses, Erhöhung der Mehrwertsteuer, höhere Versicherungsbeiträge und Tariferhöhungen beim Airlinepersonal. Das alles nimmst Du scheinbar gelassen.

Entweder stänkerst Du nur gerne oder Dein Horizont ist ziemlich eingegrenzt.

Hoffentlich bist Du kein Kollege von mir vom fliegenden Personal.
Ich würde mich schämen für Dich.

von Req.Highspeed - am 05.02.2007 17:27
der ist sicher nicht im operativen Bereich, weder Flugsicherung noch Airline. Zumal sich sein Wissen auf ein paar Schlagworte begrenzt, die in jedem (schlechten) Zeitungsartikel stehen. Einer von denen, die den Neoliberalismus predigen, aber keine Ahnung haben wovon Sie reden. Wenn das 'Don't feed the Troll' gültigkeit hat, dann hier!
Aber gleich kommt dann wieder die 'Keule', wir würden alle Außenstehenden für blöd halten und hätten einen zu kleinen Horizont. Aber nur weil jemand Außenstehender mit einem rieeeeeeesen Horizont ist, wird aus 1+1 nicht 3, sondern es bleibt bei 1+1=2.
Aber ich denke Hoppla ist mit diesen exorbitant hohen Werten der Rechnung eh' überfordert.


Saigor


von Saigor - am 05.02.2007 18:03
zum thema effizienzsteigerung. will ja nicht abstreiten, daß da noch was drin sein könnte, aber schaut euch doch mal diese ganzen effizienzoptimierten betriebe an: Telekom wurde bereits genannt. Mercedes hat zwischenzeitlich grottenschlechte Autos gebaut weil bei den Zulieferern gespart wurde. In Billigshops wie Mediamarkt, Saturn usw. (sehr effiziente Preise da), gibt kaum noch gescheite Beratung mehr. was man bei solchen unternehmen noch verschmerzen kann, darf bei uns nicht passieren. die qualität muss bei 100% bleiben, ohne wenn und aber. effizienzsteigerung gibte es bei uns doch auch (sinkende gebühren trotz erhöhter trafficzahlen), nur ne Billigflugsicherung a la Saturn oder Aldi willst doch hoffentlich nicht mal du, Hoppla...

von Savard - am 05.02.2007 21:54
Versuchs mal zu verstehen:

Die LH hat auf FRA-MUC-FRA keine Transportmonopol. Heisst: wenn Grenzen (z.B. Preisgrenzen) überschritten werden, fährt ein Passagier evtl. mit der Bahn oder mit dem PKW. So auch bei einem Fluglotsenstreik.

Auch hat die LH auf FRA-NYC-FRA kein Transportmonopol, da sie da nicht alleine fliegt. Es entfallen allerdings die Ausweichmöglichkeiten auf andere Verkehrsträger. Wenn Fluglotsen in D streiken, trifft es alle Airlines im interkontinentalen Verkehr. So hat also eine DFS bzw. haben streikende Lotsen eine absolute Macht, die eine besondere Verantwortung notwendig macht. Bzgl. der Gebühren wird diese Verantwortung letztlich an den Staat abgegeben (ich glaube, das LBA genehmigt die Gebühren). Ob eine Fluglotsen-Gewerkschaft dieser besonderen Verantwortung mit Drohung eines Streiks, der dann den Transport FRA-NYC-FRA lahmlegt, gerecht werden kann, lasse ich mal dahingestellt.

Die Vergleiche, die in den obigen Beiträgen gemacht werden, sind jedenfalls ziemlich hirnrissig. Sie beziehen eben nicht die besondere Verantwortung mit ein. Statt dessen tut man so, als ob die Flugsicherungwelt (was die internen Strukuren hinsichtlich Gehälter etc. anbelangt) vergleichbar wäre mit einer beliebigen anderen Geschäftswelt. Ist sie aber nicht.

Ein Beispiel. Habe gelesen, dass Porsche momentan pro Fahrzeug ca. 20.000 Euro Profit macht. Darf man dabei nicht vergessen, dass Porsche vor ca. 8-9 Jahren beinahe Bankrott gegangen ist. Und wer weiß, ob die Modellpolitik in Zukunft so glücklich sein wird. Porsche-Mitarbeiter kriegen heute satte Prämien, allerdings gab es viel betriebsbedingte Kündigungen vor ein paar Jahren.

Solche Situationen kann es bei der DFS nicht geben. Wenn die ein System in den Sand setzen und es doppelt soviel kostet, dann wird das über die Gebühren abgewälzt, es sei denn, es kann andersweitig kompensiert werden. Einen satten Preiswettbewerb hinsichtlich der Flugsicherungsgebühren, der evtl. dann härtere interne Maßnahmen notwendig machen würde, kann ich jedenfalls nicht erkennen. Wen so was bei Porsche passieren würde (z.B ein verkorkste Systemeinführung), würden ein paar Leute dort "fliegen" und wahrscheinlich wäre das nicht über den Preis abwälzbar.

von Hoppla - am 06.02.2007 19:10
Zitat
Hoppla
Ob eine Fluglotsen-Gewerkschaft dieser besonderen Verantwortung mit Drohung eines Streiks, der dann den Transport FRA-NYC-FRA lahmlegt, gerecht werden kann, lasse ich mal dahingestellt.


und wenn sie nicht gestorben sind...

genau dafür haben sich hoch intelligente leute die notdienstvereinbarung ausgedacht!
also, erst schlau machen, dann schlau daherreden!

von ILB - am 06.02.2007 19:36
sag mal, hoppla, was genau ist denn dein anliegen? klar sind wir als berufsgruppe sehr mächtig. dürfen wir deshalb nicht streiken um forderungen durchzusetzen? ist es das was du meinst? ich meine, wir sind nicht die bestverdienendsten lotsen europas, wohl aber mit die mit dem meisten und komplexesten traffic. die gebühren sinken doch seit jahren, und du wirst ja wohl nicht behaupten wollen das fliegen sei teuer.

also was genau ist dir ein dorn im auge? daß wir in einer branche arbeiten in der wir noch ohne weiteres angemessene löhne fordern und durchsetzen können?



von Savard - am 06.02.2007 20:16
Zitat
Hoppla
Versuchs mal zu verstehen:

Die LH hat auf FRA-MUC-FRA keine Transportmonopol. Heisst: wenn Grenzen (z.B. Preisgrenzen) überschritten werden, fährt ein Passagier evtl. mit der Bahn oder mit dem PKW. So auch bei einem Fluglotsenstreik.

Auch hat die LH auf FRA-NYC-FRA kein Transportmonopol, da sie da nicht alleine fliegt. Es entfallen allerdings die Ausweichmöglichkeiten auf andere Verkehrsträger. Wenn Fluglotsen in D streiken, trifft es alle Airlines im interkontinentalen Verkehr. So hat also eine DFS bzw. haben streikende Lotsen eine absolute Macht, die eine besondere Verantwortung notwendig macht. Bzgl. der Gebühren wird diese Verantwortung letztlich an den Staat abgegeben (ich glaube, das LBA genehmigt die Gebühren). Ob eine Fluglotsen-Gewerkschaft dieser besonderen Verantwortung mit Drohung eines Streiks, der dann den Transport FRA-NYC-FRA lahmlegt, gerecht werden kann, lasse ich mal dahingestellt.

Die Vergleiche, die in den obigen Beiträgen gemacht werden, sind jedenfalls ziemlich hirnrissig. Sie beziehen eben nicht die besondere Verantwortung mit ein. Statt dessen tut man so, als ob die Flugsicherungwelt (was die internen Strukuren hinsichtlich Gehälter etc. anbelangt) vergleichbar wäre mit einer beliebigen anderen Geschäftswelt. Ist sie aber nicht.

Ein Beispiel. Habe gelesen, dass Porsche momentan pro Fahrzeug ca. 20.000 Euro Profit macht. Darf man dabei nicht vergessen, dass Porsche vor ca. 8-9 Jahren beinahe Bankrott gegangen ist. Und wer weiß, ob die Modellpolitik in Zukunft so glücklich sein wird. Porsche-Mitarbeiter kriegen heute satte Prämien, allerdings gab es viel betriebsbedingte Kündigungen vor ein paar Jahren.

Solche Situationen kann es bei der DFS nicht geben. Wenn die ein System in den Sand setzen und es doppelt soviel kostet, dann wird das über die Gebühren abgewälzt, es sei denn, es kann andersweitig kompensiert werden. Einen satten Preiswettbewerb hinsichtlich der Flugsicherungsgebühren, der evtl. dann härtere interne Maßnahmen notwendig machen würde, kann ich jedenfalls nicht erkennen. Wen so was bei Porsche passieren würde (z.B ein verkorkste Systemeinführung), würden ein paar Leute dort "fliegen" und wahrscheinlich wäre das nicht über den Preis abwälzbar.


Viel Unsinniges geschrieben, dazu noch kein FS-Fachwissen vorhanden:



von Armes Boardschwein - am 06.02.2007 20:47
Moin Hoppla,

Zitat
Hoppla
Versuchs mal zu verstehen:
Die Vergleiche, die in den obigen Beiträgen gemacht werden, sind jedenfalls ziemlich hirnrissig.

Mit den Vergleichen in der Automobilbranche hast Du doch angefangen :fie: Wenn man Dir dann erklärt, dass das so nicht funktioniert, dann spielst Du Bäumchen wechsel Dich...

Zitat
Hoppla
Solche Situationen kann es bei der DFS nicht geben. Wenn die ein System in den Sand setzen und es doppelt soviel kostet, dann wird das über die Gebühren abgewälzt, es sei denn, es kann andersweitig kompensiert werden. Einen satten Preiswettbewerb hinsichtlich der Flugsicherungsgebühren, der evtl. dann härtere interne Maßnahmen notwendig machen würde, kann ich jedenfalls nicht erkennen. Wen so was bei Porsche passieren würde (z.B ein verkorkste Systemeinführung), würden ein paar Leute dort "fliegen" und wahrscheinlich wäre das nicht über den Preis abwälzbar.

Und da Du so gerne gegen Fluglotsen schießt, hast Du mal eben vergessen, dass wir nicht diejenigen sind, die ein System in den Sand setzen können, weil wir am Entwicklungsprozeß von Systemen nicht in entscheidenden Positionen beteiligt sind, bzw. Bedenken des Betriebs bzgl. des Nutzens/der Kosten für ein System in den Wind geschlagen werden. Da sind wir also keine Kostentreiber. Im Gegenteil.
Durch eine vernünftige Arbeitsweise der Lotsen werden den Kunden immense Kosten erspart. Dadurch schaffen wir ja quasi Gewinne mit, durch die nach Deiner Vorstellung dann natürlich sofort der Ticketpreis gesenkt wird, um dem harten Verdrängungswettbewerb gerecht zu werden und nicht etwa der ShareholderValue erhöht.

Und, um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen (die immensen Kosten dieses Tarifabschlusses), zum x-ten Mal: Dadurch werden die Gebühren nicht erhöht. Im Gegenteil bin ich überzeugt davon, dass die Gebühren auch dieses Jahr wieder gesenkt werden und auch dieses Mal wieder ein ordentlicher Teil der Gebühreneinnahmen an die Luftraumnutzer zurückgezahlt werden wird. Bin mal gespannt, ob ich Recht behalte.

Würde gerne mal eine vernünftige Aussage von Dir lesen, mit der man sich dann ernsthaft auseinandersetzen müsste. So ist es ja eigentlich zu einfach.

MfG walking_desaster

von walking_desaster - am 07.02.2007 09:14
Hoppla:

Ich rege mich ja auch nicht darüber auf das Piloten und Stusis auf teure "wie kleide ich mich richtig in meiner Freizet" Lehrgänge, die in Nobelshotels stattfinden, geschickt werden.

Diesen, in meinen Augen, absoluten Schwachsinn wird über mich, den Kunden, finanziert.
Kein Wunder das auf der ehemaligen deutschen Staatslinie die Tickets so teuer sind.

Und Du regst Dich darüber auf, das, das was wir machen
(nämlich 24/7/365 Sicherheit produzieren) teuer ist?
Geh mal nach Spanien und schau Dich dort um, die sind noch teurer als wir.

Gibt ja den guten Spruch: if you think Safety is expensive, try an accident.

Im übrigen kannst Du ja dann wenn wir privatisiert sind deine eigene Flugsicherungsfirma gründen und kannst "billig Flugsicherung" betreiben. Mal schauen wie schnell deine Firma Bankrott ist nach dem erste Zusammenstoss.

Aber hauptsache effizient, gelle ;-)








von ist ja egal - am 07.02.2007 10:39
Sorry,
sonst eher nur Leser, hab' ich heute mal die Schreibwut und tipp' noch was zu diesem alten Thread :D

Zitat
Hoppla
Die LH hat auf FRA-MUC-FRA keine Transportmonopol. Heisst: wenn Grenzen (z.B. Preisgrenzen) überschritten werden, fährt ein Passagier evtl. mit der Bahn oder mit dem PKW. So auch bei einem Fluglotsenstreik.

Das ist ja mein absolutes Lieblingsargument :D
Die arme LH hat kein Transportmonopol, also leidet sie offensichtlich besonders unter dem Tarifabschluss. Da treibt's mir echt die Schamestränen in die Augen...
Als würde nur LH für den Tarifabschluss "zur Kasse gebeten", falls überhaupt. Ich denke eher, dass die nächste Tarifsenkung für die Airlines etwas geringer ausfällt, falls überhaupt (sagte ich das nicht schon mal? :D ). Tja, wie sag' ich's dem Shareholder? Echt nicht mein Problem, na hoppla...

von darkframe - am 12.02.2007 21:52
Lieber Hoppla,
es gibt eine andere Möglichkeit von Frankfurt nach New York zu kommen: Mit dem Zug nach Hamburg und von da mit dem Schiff, wa?

und hier noch der Beweis, daß die Servicegebühr reine Abzocke ist:
Bei auf US-Webseiten gekauften Tickets bezahlt man sie nicht, ätsch!
:-) :-) :-)

Klar können wir auch billig. Dann erneuert sich das Radarbild halt nur noch einmal pro Minute. So wie in der Schweiz..... wenn Sie verstehen was ich meine....



von mike mechanic - am 16.02.2007 03:03
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