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Fragen zu Runnern

Startbeitrag von Rösti am 13.02.2007 11:54

Hallo zusammen,

ich arbeite im ACC Zürich und dort haben wir folgendes Problem: Durch eine - vorsichtig formuliert - unglückliche Personalpolitik haben wir zu wenig FDBs oder CAs (Controller Assistent), wie sie hier heißen. Bislang ist hier immer ein CA für maximal 2 Sektoren zuständig, er sitzt mit am Board zwischen den beiden Plannern. Dadurch ist er hervorragend in den Arbeitsablauf integriert, er bekommt viel von dem mit, was an den Sektoren "abgeht". Das geht soweit, daß z. B. Revisions schon im System eingegeben sind, bevor der Planner das Koordinationsgespräch beendet hat. Ferner nehmen sie den Plannern viel Arbeit ab, indem sie z. B. EST und REV für ihn telefonieren und natürlich fädeln sie auch die Streifen ein.
Um der Unterbesetzung mit CAs Herr zu werden, sollen ab März (!) die CAs von den Sektoren abgezogen werden und eine neuzuschaffende "Insel" beziehen. Um die Streifenversorgung der Sektoren zu gewährleisten, sollen jetzt auch bei uns Runner eingesetzt werden. Das ändert natürlich bei uns die Arbeitsabläufe eklatant. Bislang ist hier noch keine Info zu neuen internen Verfahren erhältlich, daher meine Fragen an Kollegen aus deutschen Centern, die mit Runneren Erfahrung haben:

Welche Arbeiten verrichten die Runner genau? (Nur austragen oder auch aufstrippen?)
Was verdienen sie, wie lange werden sie ausgebildet, bei wem sind sie angestellt (Outsourcing?)?
Wie sehen Eure Arbeitsabläufe bei internen (nur die eingenen Sektoren betreffenden) bzw. externen REV aus?
Wie ist das Procedure, wenn ihr einen Flieger in einen anderen Sektor "schreiben" wollt (z. B. Level change wg. Turbulenz/Wind oder Direct)?

Vielen Dank schon mal für die Antworten
Grüße aus der Schweiz
Rösti

Antworten:

Hallo Röschti!

Das System bei Euch -wenn es denn weiterfunktionieren würde- ist eigentlich sehr gut, freue mich über einen Anruf mit der 32....Nummer von Euch, sitze nämlich im Karlsruher Westen (TGO etc.)

Unsere Runner sind bei der DFS angestellt (in Langen z.B. macht das größtenteils ne Zeitarbeitsfirma) und haben die Aufgabe die Streifen aus dem Drucker zu nehmen, einzustreifen und dem richtigen Sektor zeitnah (möglichst sofort, aber das funktioniert nicht oimmer, manchmal sind da definitiv zu wenig Leute da) vorzulegen.

Abgesehen davon haben wir die FDA (Flight Data Assistant), die Flugdatenbearbeiter. Diese arbeiten wie du so schön beschrieben hast in einer Insel in der Nähe der Sektoren, die sie betreuen.
Bei Ihnen laufen die Flugpläne automatisch auf, diese müssen falsche Flugpläne bearbeiten und nehmen auch Estimates auf (meist ohne Details, Low-Filer etc.).
Auch wenn Flieger "umgestrickt" werden müssen, diversions etc. ist dies der richtige Koordinationspartner, weil nur er/sie Zugriff aufs System hat. Ich als Lotse kann nur Levels ändern und dies ist dann auch meine Aufgabe. Also Revisions etc. sind nicht wie bei Euch Aufgabe eines Dritten, sondern macht definitiv immer der Co.

Gruß in die Schweiz, bis "nächste Woche"







von Rheiner - am 13.02.2007 12:10
Anworten aus München zu Deinen Fragen:

Zitat

Welche Arbeiten verrichten die Runner genau?

Streifen vom Drucker nehmen, einziehen und zum Sektor bringen. 'Streifeneimer' leeren, Streifen ausziehen.

Zitat

Was verdienen sie, wie lange werden sie ausgebildet, bei wem sind sie angestellt (Outsourcing?)?

Wieviel die Runner verdienen weiß ich nicht. 'Ausbildung' findet in dem Sinn nicht statt, eher eine Einweisung. Und die dauert nur einige Stunden. Angestellt sind sie bei Fremd- (Zeitarbeits-)firmen. Also ganz klar outsourcing.

Zitat

Wie sehen Eure Arbeitsabläufe bei internen (nur die eingenen Sektoren betreffenden) bzw. externen REV aus?

Die Runner haben NICHTS mit Funktionen am Board (REV, EST,...) zu tun. Sie haben nur o.g., klar definierte Aufgaben. Änderungen an Flugplänen, Eingabe von Daten jeglicher Art werd vom FDB erledigt, der in einer 'Insel' mittig im Center sitzt. Allerdings sind nicht immer alle FDB-Stationen an den Sektoren mit Runnern besetzt, so daß auch dort weiterhin ausgebildete FDBs arbeiten, die Dir mal was eingeben/ändern können.

Zitat

Wie ist das Procedure, wenn ihr einen Flieger in einen anderen Sektor "schreiben" wollt (z. B. Level change wg. Turbulenz/Wind oder Direct)?

Geht entweder über das System selbst, d.h. Eingabe des Co (level change,...) oder bei Routingänderungen o.ä. über den Assistenten an der 'Insel'.


Insgesamt würde ich sagen, ist der Einsatz von Runnern insofern nicht das Gelbe vom Ei, da man z.B. am Sektor IMMER ALLE Streifen vorgelegt bekommt, die der Drucker ausspuckt. Da bekommt man schon mal 5 Streifen für einen Flieger, von denen man 3 gleich wegschmeißt. Ein ausgebildeter FDB 'sortiert' da vorher schon aus. Das kann im Sommer bei high traffic schon recht unübersichtlich werden.
Und da es sich offentsichtlich nicht um langfristig angelegte Beschäftigungsverhältnisse handelt, hat man es halt dauernd mit Leuten zu tun, die keinerlei Erfahrungen haben, sozusagen immer mit 'Neuen', die erst mal lernen müssen. Da kann's schon mal vorkommen, daß die departure schon fast zum nächsten Sektor geschickt ist, wenn der Streifen kommt...


von DFs*-Angestellter - am 13.02.2007 12:48
Hallo Rösti,

ob die Einführung der Runner gut oder schlecht ist, müssen andere entscheiden. Für das Boardleben sind sie nicht unbedingt das gelbe vom Ei.
Unsere FDB´s haben zwischendrin mit Sicherheit auch einmal zwei drei Minuten zum Luft holen und wissen die Lage in Hochverkehrssektoren aufgrund Ihrer Ausbildung einzuschätzen. Sie wissen bei jedem Streifen, den Sie in der Hand haben, ob er wichtig ist oder nicht.
Dieses Wissen ist m.E. mit einer Einweisung nur denen zu vermitteln, die Interesse an der Materie Flugsicherung haben; denen, die nur einen Job begleiten, bringt man es nicht näher.
Genau da kommt der Knackpunkt. Wenn man die Streifenflut sieht, die so ein Runner pro Tag zu bewältigen hat, dann ist er ein Runner im wahrsten Sinne des Wortes. Er gönnt sich aber logischerweise auch zwei drei Minuten "langsameren Schrittes" und bringt dann ein Streifenpäckchen. Und das obwohl er gar nicht unterscheidet, wie wichtig die Streifen sind.
Das ist hier der große Unterschied vom Runner zum FDB, der eine kennt die Situationen, in denen er sich eine Auszeit gönnen kann, der andere hat es nie gelernt.

Rein telefonisch beurteilt, klingt es bei Euch besser organisiert.
Viele Grüße aus dem Süden

Spätzle

von Spätzle - am 13.02.2007 14:15
zusätzlich sei zu erwähnen, daß Runner (Center Langen) von einer Zeitarbeitsfirma mit satten 7¤/h "entlohnt" werden. Das hier nur wenig Begeisterung für ATC erwachsen kann ist ebenso selbstverständlich wie eine niedriges Niveau und hohe Fluktuation die - zumindest aus Security-Aspekten - sehr bedenkliche Ausmaße annimmt.

Es ist schon irgendwie traurig (und man kommt sich verarscht vor) wenn ich bis in den letzten Winkel meiner Unterhose überprüft werde und dann ständig irgendwelche Runner - mit zum teil fraglichen Hintergrund - mit lediglich einer ZÜ im selben Raum sitzen.



von hmmm - am 13.02.2007 14:46
Hallo nochmal,

vielen Dank für die ersten Antworten, das ist genau, wie ich mir das vorstelle.
Das Problem mit der Streifenflut werden wir allerdings weniger haben, da für jeden Flug eh nur 2 Streifen pro Sektor ausgedruckt werden (einer für den Planner und einer für den Radar). Das kommt daher, weil bislang jeder (RP/RE) sein eigenes Streifenboard "betreibt". Das ist zwar eine Züricher Spezialität, die ich noch nirgendwo anders gesehen habe, hat man sich daran gewöhnt, erfüllt es aber ziemlich gut seinen Zweck. Aufgabe des Planners ist es, die "Entry-Konflikte" zu entdecken und die "Exit-FL" festzulegen. Läuft dabei eine Revision auf, trägt er die bisher in seinen Streifen ein, gibt diesen dem CA/FDB. Der gibt sie in das System ein, so daß angrenzende Center eine REV-Meldung bekommen (funktioniert mit allen, außer den deutschen :p), bzw. die Sektoren Streifen und telefoniert sie intern an alle Sektoren, die betroffen sind. Dann hakt er die Koordination auf dem Streifen ab und gibt ihn dem Planner zurück. Vorteil des Systems ist ganz klar, der Planner wird von Routineaufgaben und einer Menge Telefonaten entlastet. Nachteil: Da er rund einen Meter neben seinem Radarlotsen sitzt und ja seinen eigenen Streifensatz hat, muß er möglichst die Clearances des RE mitschreiben. Geht aber nicht immer, denn ab und zu muß er ja trotzdem telefonieren.
M. E. wäre es (mit der Runner/Insel-Lösung) sinnvoller, zusammen in einem Board zu arbeiten, aber das ist von unseren Konsolen her fast nicht durchführbar. Und wenn der Planner jetzt all die Telefonate des CA übernehmen muß, bekommt er noch weniger von der Radararbeit mit. Das wird ein äußerst spannender Start in den Sommerflugplan.

Bei uns ist übrigens auch eine Zeitarbeitsfirma beauftragt worden, das Personal zu beschaffen. Wer mal kräftig schmunzeln und neues Vokabular lernen will, findet hier die Stellenausschreibung

www.adecco.ch

Bis demnächst
Rösti

von Rösti - am 13.02.2007 14:57
Das ist wirklich eine lustige Stellenbeschreibung für einen Runner!

von 707 - am 13.02.2007 15:57
Also sehr gute Deutsch-Kenntnisse sind gefordert. Aber weiter unten reichen dann auch Grundkenntnisse. Allerdinsg hatte die derjenige, der die Ausschreibung verzapft hat wohl selber nicht.
Selbst im schlimmsten :-) Schweizer Dialekt siegt doch noch die Rechtschreibung und Grammatik !!!

von Stephan - am 13.02.2007 16:19
zahlenflair....

hört sich niedlich an.

von cocobandikoot - am 13.02.2007 19:04
Zitat

...funktioniert mit allen, außer den deutschen...

Hallo!?! Wir wollen ja auch erst im Jahr 2070 (oder so)die beste Flugsicherung des Universums werden! Da kann man ja wohl jetzt noch nicht erwarten, daß wir moderne Systeme haben, die auch noch mit umliegenden Stellen kommunizieren können. Nein! Die galaktischste aller Flugsicherungen bringt es ja sogar fertig, in einem (neuen) Center zwei Dienststellen zu vereinen (Frankfurt + Düsseldorf), OHNE das wenigstens deren Systeme 'miteinander können'... Aber keine Angst: das hatte natürlich für die Verantwortlichen keine Konsequenzen. DA ist die DFs schon sehr fürsorglich! :uebel:


von DFs*-Angestellter - am 13.02.2007 23:40
Interessant ist ja, WARUM man Runner einstellt!

Bei uns in der DFS war ja wohl der Hauptgrund, dass man dadurch ein paar Dutzend ausgebildete Flight Datas in den Vorruhestand schicken konnte, weil die Runner dann die "paar Wochen" bis zur Einführung von PSS (streifenloses System) überbrücken würden.

Jetzt werden aus Wochen halt Jahre, aber sicher rentiert es sich finanziell für die DFS ganz gut und das Personal mit Lizenz macht halt ein bischen mehr, damit die Defizite ausgeglichen werden...

Für eine Übergangsphase lasse ich mir das Runner-Konzept ja gerade noch eingehen, aber wenn man meint in so einem sensiblen Arbeitsfeld auf Dauer mit Arbeitern von irgendwelchen wechselnden Zeitarbeitsfirmen auszukommen, dann ist das schon ... ach was mach ich mir eigentlich Gedanken? Ist ja schliesslich die DFS! Langsam sollte ich mich an den Slogan "Wir können nur billig!" gewöhnen....

Ist doch egal, wenn mir ein kirgisischer Physikstudent oder ein kurdischer Freiheitskämpfer die Streifen bringt! Hauptsache ICH bin sicherheitsüberprüft!!!

von Beobachter - am 14.02.2007 09:49
Vielleicht informiert mal jemand den MAD, dass hier irgendwer Zugriff auf sensible Daten erhält und einen Job macht, für den man sogar als nur Wehrdienstleistender bei nem Mil-AIS sicherheitsüberprüft wird.
Da zuverlässigkeitsüberprüft man heutzutage jeden, der in Eggenfelden über den Halbmeter-Zaun aufs Vorfeld dürfen muss, und dann rennen an einem neuralgischen Punkt wie unserem Center Hinz und Kunz mit den Flugplandaten von Air Force One rum...
- Polemisch ausgedrückt. ;-)

von Buhmucl - am 14.02.2007 10:12
Zitat

Bei uns in der DFS war ja wohl der Hauptgrund, dass man dadurch ein paar Dutzend ausgebildete Flight Datas in den Vorruhestand schicken konnte, weil die Runner dann die "paar Wochen" bis zur Einführung von PSS (streifenloses System) überbrücken würden


Gleiche Story in der Schweiz. Hier sollte schon vor längerer Zeit ein System eingeführt werden, was dem Lotsen am Board gestattet, die wichtigsten Flugplaneingaben und -änderungen vorzunehmen. Nur bis auf die Installation der Bildschirme an den Sektoren hat sich bislang nichts getan, diesen Sommer (!) soll wohl ein neuer Versuch unternommen werden, das System zu installieren. Nur hat man unsere FDBs nicht in den Vorruhestand geschickt, viel schlimmer, man ihnen gesagt, wenn das System läuft seid ihr euren Job los und alle werden wir nicht im Unternehmen unterbringen können. Klar, daß sich viele nach einem neuen Job umgesehen haben und deshalb einer nach dem anderen vorzeitig kündigt. Vorruheständler kann vielleicht noch (mit entsprechend Kohle) zur Rückkehr überreden, Leute mit einem neuen Job nicht.

Bis bald
Rösti

von Rösti - am 14.02.2007 11:30
Aber das Schöne an der Sache ist ja, dass die Verantwortlichen für diese Misere (die Leute, die entschieden haben, dass es "nur noch ein paar Wochen" sind und das man ja keine FDBs mehr braucht) immer noch in wichtigen Führungspositionen sitzen!

Warum kontrolliert/sanktioniert die eigentlich niemand?

von Mein Name - am 14.02.2007 12:18
Weil's das in der DFs noch NIE gab!! Wie heißt's immer so schön: "Wir haben eine no-blame-Philosophie"! Auf gut deutsch: bei uns kannst du in bestimmten Positionen machen was du willst, du wirst für den Sch..., den du baust nicht zur Verantwortung gezogen. Außer natürlich im operativen Bereich...

von DFs*-Angestellter - am 14.02.2007 14:14
Wer soll denn eine Kontrollfunktion ausführen?

Niemand in Sicht...
Der Verantwortliche in München hat für jeden "Vorruheständler" sogar noch eine Pro-Kopf-Prämie bekommen, die wohl im Rahmen der Zielvereinbarung abgerechnet wurde. Dieser Herr ist natürlich noch immer in Amt und Würden ... nur halt um einiges reicher.

Wer könnte da mal reinhauen? Warten auf die nächsten Aufsichtsratswahlen ist angesagt, denn diesmal kann man der GDF die Kandidatur nicht verwehren!

Zum Thema "Zugriff auf sensible Daten" kann ich nur sagen:
In München wurde einem Lotsen mit Kündigung gedroht, falls SEINE FRAU keine Angaben machen will...
Jetz krieg ich Streifen vom "Mustafa"... Bravo!
Der Herr von der UZ, der uns damals alle genervt hat mit seinen Formularen und der alle unsere persönlichen Daten "speichert" (Achtung: Bon Mot!), hat beim Thema Runner halt die "DFS-farbene" Brille auf ...

Ausserdem ist 9/11 schon wieder so lange her ... es wird schon nix passieren!

von Beobachter - am 14.02.2007 14:16
Der Geheimschutzbeauftragte der DFS hat da nich viel mit zu tun, der kann am allerwenigsten dafür.

Soweit ich weiß sind die Runner nur ZÜ gem. LuftsicherheitsG.

Lotsen, FDBs und der ganze Rest sind SÜ gem. SicherheitsüberprüfungsG.

Die ZÜ macht die Polizei, die SÜ das BFV. Bei der ZÜ gibts wenig Interpretationsspielraum. Hast Du keine Verurteilungen im Bundeszentralregister und auch keine laufenden oder eingestellten Verfahren beim Staatsanwaltlichen Verfahrensregister oder im "Erziehungsregister" kann man Dir die ZÜ nicht verwehren. So kommt der 18-jährige Mustafa ratzfatz ins Center.

von Nana! - am 14.02.2007 19:23

Vielleicht sollten im Center Kevlarwesten und Helme ausgeteilt werden.
Es könnte ja ein heimtückischer Runner mit einem Kontrollstreifen hauen!!

Die Verunglimpfung "Mustafa" ist eine Frechheit!
Schau dich doch mal im Center um, wer alles neben dir sitzt und gute Arbeit leistet!

einige wissen hier wirklich nicht was sie schreiben....


von Three Greens - am 14.02.2007 20:04
Oh Mann! War ja klar das wieder ein Ober-political-Korrekter aufschreit... Es geht ja nicht darum irgend jemand zu diskreminieren, sondern um die Tatsache, daß (wie oben schon genau beschrieben) ALLE im Center, die bei der DFs beschäftigt sind, auf's Genaueste sicherheitsüberprüft sein MÜSSEN; die stark fluktuierende Belegschaft der Zeitarbeitsfirmen aber nur peripher gecheckt werden! Und ob man so jemand jetzt Mustafa, Iwan, Mike oder Hans-Jürgen nennt, ist doch völlig wurscht! Mein Gott (von mir aus auch: mein Allah!): muß man denn jedes Wort auf die Goldwaage legen??

von DFs*-Angestellter - am 14.02.2007 22:31
Jo is recht!

Hauptsache "politically correct" Mr.-3Mal-Grün! Am Thema geht Dein Aufsatz leider vorbei, aber da Du Dich über "Mustafa" aufregst, möchte ich hier eine Richtigstellung posten:

Auch Ibrahim, Sergej, Aljuscha, Ahmed, Kiriljev oder Kassim sind mir nicht geheuer. Wenn der Wind der Freiheit von Süden bläst kommen Matumbo, Mbossa und Mbwanamakeli auch noch dazu...

Und um zu zeigen, dass ich NICHT fremdenfeindlich bin: Manchmal macht mir auch ein Hansi oder ein Reiner Angst....

von Beobachter - am 14.02.2007 22:42
Und wer weiß wo Brigitte und Christian wieder eingegliedert werden, wenn sie erst mal raus sind...

von DFs*-Angestellter - am 14.02.2007 23:03
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