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Radio 6150 nimmt neue Kurzwellenfrequenz 24h in Betrieb.

Startbeitrag von DABM am 20.06.2012 17:06

Ich habe per E-Mail folgende Info erhalten.

--

Liebe Freunde von Radio 6150,
wie einige vielleicht schon im Internet gesehen haben, haben wir eine neue
Frequenz beantragt und zugeteilt bekommen.
Ab sofort sind wir nicht mehr auf 6150, sondern auf 6070 kHz zu finden,
und zwar haben wir diese QRG rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.
Unsere neue Frequenz ist national komplett frei, und ab dem 1.07., wenn
Radio Vatican seine Sendungen auf 6075 kHz voraussichtlich beendet,
frei von Nachbarkanalstörungen.
Mit Testsendungen unsererseits ist kurzfristig zu rechnen; am Besten regel-
mäßig mal auf www.radio6150.de
nachschauen!

--

Beste Grüße 73,55

Die 50 interessantesten Antworten:

Trotzdem eine gute Nachricht. Die Kurzwelle macht trotz (oder gerade wegen) der Abschaltung der großen staatlichen Sender soviel Spaß wie lange nicht mehr. Das Musikangebot ist teilweise besser als auf UKW. Fehlt nur noch stabiler, guter und ständiger Empfang. Im Moment bietet das ja nur Laser Hothits auf 4015 kHz, aber da ist das Signal ja nicht wirklich stark. Am Wochenende läuft bei mir jedenfalls schon jetzt sehr häufig das Kurzwellenradio.

von Bolivar diGriz - am 21.06.2012 06:09
Im Gegenteil: KBC rockt im Wortsinne. Das klingt auf dem alten Röhrenradio richtig gut. So gute Musik gab es schon seit 40 Jahren nicht mehr auf Kurzwelle. Laser Hothits oder Radio Rainbow sind leider zu schwach für das alte "Mende", die Drahtantenne fängt zuviele Störungen mit auf. Aber auf dem Tecsun an der Loop im Schlafzimmer ist der Empfang des "Piratenbandes" bombig. Ich freue mich auf ein regelmäßiges Radio6150!

von Bolivar diGriz - am 21.06.2012 11:51
"Ich an deren Stelle hätte ja bis zum 1. 7. gewartet und gleich die 6075 gekrallt.
Die ist ebenfalls dann ganztägig frei und durch den größeren Abstand zur 6065 auch mit größerer Bandbreite zu fahren."
Klasse Idee.
Allerdings is nix mit "krallen", sondern die QRG muss zugeteilt werden, und das wird sie nur, wenn Media Broadcast nicht ein paar Stunden täglich geblockt hat; zudem mus sie noch international koordinierbar sein. Und die Bandbreite ist leider auf max. 10 kHz begrenzt, sonst gibt es Ärger.
Noch irgendwelche Vorschläge?

von Radio6150 - am 26.06.2012 14:51
Könnte aber daran liegen, dass das offizielle Programm noch gar nicht läuft, und die testweisen Übernahmen von Seagull nur zeitweise sind. Hier ist im Moment auf der 6070 auch nur deutlich der heilige Stuhl (was unterscheidet eigentlich heiligen Stuhl von normalem Stuhl?) zu vernehmen.

von Bolivar diGriz - am 26.06.2012 18:00
Ich empfange hier in Braunschweig auf 6070 kHz gerade ein niederländisches Programm mit Oldies (aktuell Simon and Garfunkel). Das Signal ist leider nur mäßig stark und verschwindet beim Fading auch immer wieder kurze Zeit ganz im Rauschen. Gutes altes Kurzwellenfeeling. Stationsansage war wohl "Caroline".

von Metthi - am 26.06.2012 20:54
Hallo Radiofreunde,

Ein Scan am Mittag in ca. 2200 m Höhe mit dem DE 1103 ergab den Empfang eines
stark fadendes Signal von KBC. Es reichte von O= Null bis O=3 ( an der Teleskopantenne )
Der Genaue Standort war hier : http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A4serrugg
MfG Det.

von RADIO354 - am 28.06.2012 16:02
Neue Info ;-)
Direkt vom Sender erhalten per e-mail ;-)

--

Seit letzten Sonntag sind wir ohne Unterbrechung on air;
Leistung zwischen 500 und 800 Watt PEP.

Heute (30.6.) ist der letzte Tag von Radio Vatikan auf 6075 kHz;
ab 1.07. sollten die 6070 kHz fast rund um die Uhr frei von
Nachbarkanal-Störungen sein.

Im August findet ein Relaunch unserer Station unter neuem /
altem Namen statt.
Gleichzeitig nehmen wir eine neue Sendeanlage in Betrieb, die
den Empfang in Europa deutlich verbessern sollte.

Gegenwärtig laufen auf 6070 kHz rund um die Uhr alte Offshore-
Programme von Radio Nordsee International, Caroline, und auch
Atlantis und Laser.
Wer diese Zeiten vermisst: Reinhören!

--

von DABM - am 30.06.2012 21:24
Zitat
DABM
Heute (30.6.) ist der letzte Tag von Radio Vatikan auf 6075 kHz;
ab 1.07. sollten die 6070 kHz fast rund um die Uhr frei von
Nachbarkanal-Störungen sein.

Wie man am neuen Sendeplan des Vatikan sieht, ist die 6075 durchaus noch einige Zeit im Einsatz, und zwar für West-/Nordwest-Europa. Und in den Abend- und Nachtstunden ist das Band weder leer, noch gibt es eine Garantie, dass sich einer der verbliebenen "Grossen" auf oder neben die 6070 setzt.
Also ich würde die Frequenz nicht in den Stationsnamen aufnehmen... ;-)

von EmmWeh - am 01.07.2012 10:30
Zitat
digital-fan
Hat Radio Vatikan nicht seine Sendungen auf der 6075 kHz beendet?


Nein, RV hatte angekündigt, die meisten KW/MW-Sendungen für Europa einzustellen. Ein paar Sendungen bleiben übrig, unter anderem halt auch auf 6075. Siehe hier

von EmmWeh - am 01.07.2012 16:37
Jetzt sendet Radio 6150 täglich rund um die Uhr Aufzeichnungen von Radio Northsea International, ja von diesem legendären Seesender! Zu hören ist dies auf 6070 kHz, derzeit kommt das Signal hier recht gut an, mit O=3-4.
Was ab dem August gesendet wird, lässt Radio 6150 noch offen.

(Email von Radio 6150).

von dxbruelhart - am 11.07.2012 07:22
Zitat
dxbruelhart
Jetzt sendet Radio 6150 täglich rund um die Uhr Aufzeichnungen von Radio Northsea International, ja von diesem legendären Seesender!

Na prima! Dann weiss ich ja jetzt, wie ich aktuelle Nachrichten aus Deutschland im Ausland hoeren kann, wenn ich keinen Internetzugang habe. Und wenn das Signal mal 'n bisschen zu schwach kommt: Auch dort gibt's bestimmt schon DAB+.
;-)

von kokido7 - am 11.07.2012 15:22
Nein, der Sender bekommt einen neuen Namen.
Ja, die Sendeleistung wird erheblich höher.
Und bitte: Verabschiedet euch mal von der Vorstellung, man könne sich eine "freie" Frequenz suchen, und da dann einfach Programm machen. Die Frequenz muss von der BundesNetzAgentur zugeteilt werden, und dafür ist eine nationale und internationale Koordination erforderlich. Auch wenn niemand auf der Frequenz sendet, ist sie deswegen noch lange nicht frei: Media Broadcast, hier technischer Nachfolger der ehem. Bundespost, hat auf fast jeder QRG im 49 Meter Band täglich einige Stunden reserviert; somit kann kein anderer diese Frequenz (ganztägig) nutzen. Die 6070 war die große Ausnahme; da wegen der Nachbarkanal-Belegung völlig unbrauchbar, war nichts geblockt. Und als Vatikan dann den Rückzug angekündigt hat, sind wir sehr schnell zum Zug gekommen. Wer fragt, warum wir die 6150 aufgegeben haben: Stell doch die QRG in den Abendstunden mal ein, dann weißt Du es. Und wir hatten sie nur für ein paar Stunden am Vormittag zugeteilt bekommen. (Eine Frequenz-Zuteilung ist übrigens NICHT kostenlos, absolut nicht...)

von Radio6150 - am 12.07.2012 10:35
Zitat
Radio6150
Ja, die Sendeleistung wird erheblich höher.

Schoen. Aber - falls ich mich nicht irre - ist die in diesem Forum vorherrschende Meinung, dass Energie gespart werden solle und dass unter anderem deshalb auch die immer weiter fortschreitende Abschaltung von Analog-AM-Sendern zu befuerworten sei. Wie laesst sich das mit einer geplanten erheblich hoeheren Sendeleistung forumsideologisch vereinbaren?

von kokido7 - am 12.07.2012 16:20
Zitat
kokido7
Zitat
Radio6150
Ja, die Sendeleistung wird erheblich höher.

Schoen. Aber - falls ich mich nicht irre - ist die in diesem Forum vorherrschende Meinung, dass Energie gespart werden solle und dass unter anderem deshalb auch die immer weiter fortschreitende Abschaltung von Analog-AM-Sendern zu befuerworten sei. Wie laesst sich das mit einer geplanten erheblich hoeheren Sendeleistung forumsideologisch vereinbaren?

Quatsch! :wall:
Mit Forumsideologie hat das garnichts zu tun. Sondern:
Die KEF hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schlicht verordnet, daß weitere DAB-Investitionen
nur möglich sind, wenn woanders gespart wird. Und aufgrund der hohen Betriebskosten bei gleichzeitig
niedrigen Hörerzahlen war klar, die ÖRs schalten ihre AM-Sender in den nächsten Jahren flächendeckend ab.
Das hat nichts, aber auch garnichts mit irgendeiner Ideologie zu tun. Sondern ist schlicht betriebswirtschaftliches Denken.

Was ein Privatveranstalter wie Radio 6150 macht, hat damit im Übrigen ebenfalls nichts zu tun.
Das ist allein Sache des Betreibers. Wir können uns mehr Leistung wünschen, ein Anspruch besteht nicht.
Und nebenbei bemerkt, ich halte nichts von Ideologien, sie sind mir lästig.

von Nohab - am 12.07.2012 18:33
Zitat
kokido7
Schoen. Aber - falls ich mich nicht irre - ist die in diesem Forum vorherrschende Meinung, dass Energie gespart werden solle und dass unter anderem deshalb auch die immer weiter fortschreitende Abschaltung von Analog-AM-Sendern zu befuerworten sei.


Da hast Du etwas falsch verstanden.

Vergleiche mal den Energieverbrauch eines Kurzwellensenders mit dem eines Autos (1PS = 0.735kW, Wirkungsgrad ca. 30%).

von Stefan Heimers - am 12.07.2012 20:06
Zitat
Stefan Heimers
Zitat
kokido7
Schoen. Aber - falls ich mich nicht irre - ist die in diesem Forum vorherrschende Meinung, dass Energie gespart werden solle und dass unter anderem deshalb auch die immer weiter fortschreitende Abschaltung von Analog-AM-Sendern zu befuerworten sei.


Da hast Du etwas falsch verstanden.

Das waere in diesem Fall gut, d. h.: Wenn die in diesem DAB+-lastigen Forum vorherrschende Meinung nicht die Befuerwortung der immer weiter fortschreitenden Abschaltung von Analog-AM-Sendern ist, ist das durchaus in meinem Sinne.

von kokido7 - am 13.07.2012 14:57
Zitat
kokido7
d. h.: Wenn die in diesem DAB+-lastigen Forum vorherrschende Meinung nicht die Befuerwortung der immer weiter fortschreitenden Abschaltung von Analog-AM-Sendern ist, ist das durchaus in meinem Sinne.

Es gibt ein gewisses Verständnis für die Abschaltung von Analog-AM-Sendern, das heißt aber nicht, daß Mensch jetzt unbedingt "dafür" ist. Nur, wenn man selbst nachrechnet, dann ist schon klar WARUM abgeschaltet wird. Das Analog-AM-senden kann ja nicht reiner Selbstzweck sein.
Die RB-Mittelwelle 936 KHz ist Dir ja sicherlich ein Begriff... Ich finde es zwar schade, daß sie abgeschaltet wurde, da ich sie selber ab und zu (zugegebenermaßen sehr selten, aber immerhin) genutzt habe. Mit dem Sender hat man ja immerhin bestimmt 7 Millionen Menschen erreichen können, tatsächlich wurde er aber von gerade Mal 200 Leuten genutzt. Das eingesparte Geld kann man sicherlich sinnvoller nutzen (z.B. für die Wiederauferstehung von bremen zwei :D )

von iro - am 13.07.2012 16:36
Zitat
iro
Die RB-Mittelwelle 936 KHz ist Dir ja sicherlich ein Begriff...

Ich fand die immer sinnlos. Für einen Stadtstaat alleine braucht man keine MW. Klar, einige Zaungäste freuen sich auf sowas, aber alleine von den Kosten her rechtfertigt das diese Ausstrahlung nicht. Gleiches gilt natürlich auch für die 567 kHz des SFB.

Schade fand ich dafür die Einstellung der KW-Sender des SWR und BR, denn die haben vor allem im Gebirge einige Lücken geschlossen, wo die Mittelwelle nicht zu empfangen war. Hätte das SWR bloß SWR2 über die KW abgestrahlt, hätte man das Problem der fehlenden Versorgung in der Eifel auf einen Schlag gelöst.

von RheinMain701 - am 13.07.2012 16:53
Für einen Stadtstaat alleine bräuchte man auch keine 50 kW-UKW-Sender ;) Auch darüber freuen sich die Zaungäste! Sogar sehr :) Und davon gibt es eine Menge - früher zu MW-Zeiten der "Hansawelle" wohl sogar noch viel mehr, da man dort dem schnarchigen NDR ausweichen konnte, der den Nordwesten früher sowieso ziemlich vernachlässigt hatte. Und es erhöhte natürlich auch die Werbeeinnahmen...
Analog dazu hätte der SR sicherlich auch keine 1200 kW für die Versorgung des Saarlandes benötigt oder der HR 1000 kW für Hessen alleine.
Die MW 567 kHz des SFB machte dagegen Sinn, da diese natürlich auch zur Versorgung der Sowjetzone gedacht war. Dafür hat man sich ja auch zusätzlich noch die 630 kHz aus Niedersachsen geleistet... ...und die Kurzwelle aus Bremen.

von iro - am 13.07.2012 17:13
Bei einem Besuch, lieber iro, sagte ein leitender Angestellter von Radio Bremen, dass sich über 1200 Menschen alleine beschwert hätten. Im dunkeln bleiben die vielen Menschen, die eine Abschaltung einfach hinnehmen. Also nix mit "200". Abgesehen von denen, die den Sender an der Küste während der Urlaubszeit gehört haben.

von sup2 - am 13.07.2012 17:38
Zitat

Analog dazu hätte der SR sicherlich auch keine 1200 kW für die Versorgung des Saarlandes benötigt oder der HR 1000 kW für Hessen alleine.


1000 kW ERP beim hr. Senderleistung 400 kW, dazu kamen 200 kW vom Meißner. Dennoch sehr viel für 594 kHz. Allerdings hat man sich durch den Gleichwellenbetrieb die Senderleistungen teilweise selbst ausgelöscht.


Zitat

Bei einem Besuch, lieber iro, sagte ein leitender Angestellter von Radio Bremen, dass sich über 1200 Menschen alleine beschwert hätten. Im dunkeln bleiben die vielen Menschen, die eine Abschaltung einfach hinnehmen.


Das sehe ich genauso. Die Leute nehmen das hin, ist halt so. Nur eine Minderheit beschwert sich.

Zitat

Die Bremer MW war schon notwendig. Vor allem seit die UKW-Sendeanlagen im Leher Feld aufgegeben wurden. Die UKW Abdeckung vom FMT Walle ist wesentlich geringer. Die Kurzwellenfrequenz 6190 war nicht so optimal gewählt.


Über die Bremer Kurzwelle lief das Programm Hansawelle nur 3 Stunden pro Tag, sonst SFB. Die Kurzwelle ging hier im Taunus auch nicht optimal, manchmal kam die 936 kHz besser.
Hauptstrahlrichtung war m.W. NW-SO (6190 kHz Leher Feld).

von Wolf Sch - am 13.07.2012 18:41
Vielleicht noch die Anmerkung, dass diese HR-Inforwelle gut 50 % aller Hörer verlor, als die MW 594 eingestellt wurde. Man hat den Eindruck, dass die Juppies mit ihrem BWL-Diplom und dem Smartphone in der Hand einfach keinen Bezug zur Realität haben. Heute kann man wirklich sagen : MW wird in Deutschland kaum noch gehört. In Bayern hingegen hat man es erkannt und hat mit der 801 und 729 eine Art "DAB-Lockmittel" installiert. Der SWR startet hingegen ein neues Programm und schaltet direkt zum Sendestart die üblichen Verbreitungswege ab. Da keine Abrufzahlen der Webangebote der Funkhäuser vorliegen, gehe ich von 10 Hörern pro Tag aus. Gegenbeweise werden ja nicht geliefert.

von sup2 - am 13.07.2012 19:27
Die "200" wurden mir genannt seitens eines RB-Mitarbeiters auf einen Telefonanruf dort. Muss dann wohl ein "Zwischenstand" gewesen sein... ich war selber einer der Hörer, die sich bei RB gemeldet hatten und daraufhin eine Einladung zu einem Senderbesuch als Trostpflaster erhalten haben.
Zitat
digifreak
Die Bremer MW war schon notwendig. Vor allem seit die UKW-Sendeanlagen im Leher Feld aufgegeben wurden. Die UKW Abdeckung vom FMT Walle ist wesentlich geringer.

Zur Versorgung des Stadtstaatsgebietes von Bremen samt Bremerhaven war die 936 ganz sicher nicht notwendig, wie auch jetzt die 50kW auf UKW nicht.
(nicht daß wir uns falsch verstehen: ich habe da überhaupt nichts gegen! wenn ich die Wahl hätte, würde 100% meiner GEZ-Gebühr an RB gehen!)
Zitat
Wolf Sch
Die Kurzwelle ging hier im Taunus auch nicht optimal

Sie war ja auch nur für die Zone gedacht, da passten Entfernung und Frequenz schon ganz gut. Für den grenznäheren Bereich hatte der SFB ja die 630 kHz.

@beni74: selbst wenn ich's wüsste beiß' ich mir solange auf die Zunge bis endlich Deine Entschuldigung kommt!

von iro - am 13.07.2012 19:35
Zitat
iro
Sie war ja auch nur für die Zone gedacht, da passten Entfernung und Frequenz schon ganz gut. Für den grenznäheren Bereich hatte der SFB ja die 630 kHz.


Da hatte ich gar nicht dran gedacht. Viele AM-Sender waren ja so positioniert, daß sie in der "SBZ" gut zu empfangen waren. Gleiches gilt für die ehemaligen Band 1 Sender (z.B. Biedenkopf K2, Kreuzberg K3 und Ochsenkopf K4).

Zitat
sup2
Vielleicht noch die Anmerkung, dass diese HR-Inforwelle gut 50 % aller Hörer verlor, als die MW 594 eingestellt wurde.


Insofern hätte man in finanzieller Schieflage die Infowelle gleich komplett einstellen können. Hier wird ein Programm gemacht, das kaum jemand hört bzw. nicht gehört werden kann.

von Wolf Sch - am 14.07.2012 12:42
[/quote]



Zitat

Die Bremer MW war schon notwendig. Vor allem seit die UKW-Sendeanlagen im Leher Feld aufgegeben wurden. Die UKW Abdeckung vom FMT Walle ist wesentlich geringer. Die Kurzwellenfrequenz 6190 war nicht so optimal gewählt.


Über die Bremer Kurzwelle lief das Programm Hansawelle nur 3 Stunden pro Tag, sonst SFB. Die Kurzwelle ging hier im Taunus auch nicht optimal, manchmal kam die 936 kHz besser.
Hauptstrahlrichtung war m.W. NW-SO (6190 kHz Leher Feld).[/quote]

Die gemeinsame Nutzung der Bremer Kurzwelle 6190 kHz endete Dezember 1993, da der SFB nach der deutsch-deutschen Vereinigung die Versorgung Ostdeutschlands als nicht mehr notwendig betrachtete. Von Dezember 1993 bis zum 01. Oktober 1996 nutzte dann Radio Bremen die KW vollständig selbst, es wurde 24 h die Hansawelle gesendet. Ich selbst konnte die 6190 kHz im August 1994 auf den Kanarischen Inseln in den Abendstunden gut empfangen. Auch in Süddeutschland und Österreich ging die 6190 kHz tagsüber meist sehr gut. Der technische Direktor von Radio Bremen berichtete mir damals, man erhalte manchmal gar Empfangsberichte aus Australien. Der Empfang der 6190 kHz hatte sich ca. Ende der 80er Jahre ( ?) deutlich verbessert, nachdem Radio Vatikan als Nutzer diese Frequenz verlassen hatte. Als Antenne benutzte Radio Bremen eine Rhombus-Antenne mit "Richtung 140° = Südost-Europa" ( Angaben aus einer Radio Bremen-Darstellung der Sendeanlagen am Standort HB Leher Feld)

Zur MW 936 kHz ist anzumerken, dass vom alten Standort Leher Feld mit 100 kW mit Richstrahlung NW-SO gesendet wurde, nachts mit reduzierter Leistung von 10 kW. Nach der Verlagerung zum neuen Standort HB-Oberneuland 1999 nahm man einen neuen Sender mit 50 kW ( 24 h) und Rundstrahlung in Betrieb. Der Empfang der 936 kHz war vor allem in Nordeuropa ( Großbritannien, Skandinavien, Niederlande, Nord-Frankreich) abends/nachts sehr gut und z.T. besser als der des NDR Hamburg 972 kHz.

Die Beobachtung, dass die Reichweite der UKW-Frequenzen vom FMT Walle deutlich geringer ist als vom alten Standort Leher Feld, kann ich voll bestätigen. Daher ist für mich die Anschaltung der MW 936 kHz auch nicht nachvollziehbar, versorgte diese doch tagsüber weite Teile Norddeutschlands recht gut.

von Router - am 14.07.2012 13:30
Wenn du in der "toten Zone" bist, dann kannst du auch nichts finden.
Ein Kurzwellensender strahlt eine Boden- und eine Raumwelle ab. Die Bodenwelle hat nur eine geringe Reichweite und spielt eigentlich keine Rolle. Die Raumwelle ist erst ab einigen Hundert Kilometern Entfernung zum Sender zu empfangen. Das schwankt stark, je nach Sendefrequenz, Sendeantenne, Tages- und Jahreszeit.

von drm-dxer - am 14.07.2012 16:10
Momentan eigentlich ganz brauchbarer Empfang (O=3), Modulation klingt sauber und nicht zu leise.

Für akzeptable Hörbarkeit auf "Kofferradioniveau" fehlen halt noch 2-7 Schippen - so etwa im Leistungsbereich der ehemaligen Öffi-Kurzwellen müsste es sich wohl schon abspielen, um von Freakstufe 1 (100 Hörer) auf 2 (1000 Hörer) zu gelangen... Bei den ARD-Kurzwellen hatte ich übrigens nie groß Theater von wegen toter Zone... wobei die ideale Polarisation wohl auch mit dem verfügbaren Antennenaufwand einhergeht.

von ardey.fm - am 14.07.2012 20:29
Zitat
Router
Von Dezember 1993 bis zum 01. Oktober 1996 nutzte dann Radio Bremen die KW vollständig selbst, es wurde 24 h die Hansawelle gesendet.


Korrekt, daran hatte ich nicht mehr gedacht. *kopfkratz*
Das mir sogar entgegen. Ich hatte mehr Interesse an der Hansawelle als am SFB.

Zitat

Zur MW 936 kHz ist anzumerken, dass vom alten Standort Leher Feld mit 100 kW mit Richstrahlung NW-SO gesendet wurde,


Soweit mir bekannt, war das ein selbststrahlender Mast 110m und ein 50m Reservemast.
Insofern kann ich das nicht nachvollziehen.

http://www.asamnet.de/~bienerhj/0936.html

Was den Sender Leher Feld angeht, bin ich für JEDE Information dankbar (hatte mal einen eigenen Faden zu dem Thema hier).

von Wolf Sch - am 15.07.2012 17:48
Zitat aus o.a. link
...Radio Bremen hat am 1. Mai 2002 das bisher auf Mittelwelle 936 kHz ausgestrahlte Funkhaus Europa durch sein erstes Programm ersetzt. „bremen eins“ kann damit nach Angaben von Radio Bremen von Kiel bis Kassel und von Osnabrück bis Rostock terrestrisch empfangen werden.
Das neugestartete Programm konnte laut Media-Analyse 2002 binnen eines Jahrs etwa 200.000 Hörer und Hörerinnen binden und mit einem Spitzenwert von 53,7 Prozent alle anderen Programme übertrumpfen.


Trotzdem musste die moderne Mittelwellensendeanlage stillgelegt werden.

von digifreak - am 15.07.2012 18:43
Zitat
Wolf Sch
[Was den Sender Leher Feld angeht, bin ich für JEDE Information dankbar (hatte mal einen eigenen Faden zu dem Thema hier).


Hier der Versuch einer kleinen Historie der Radio Bremen-AM-Sendeanlagen:

Mittelwelle:
15.10.1951 ( andere Quelle: September 1951): Inbetriebnahme des MW-Senders Bremen Leher Feld mit 20 kW auf 1358 kHz; der Sender war eine Spende der USA; Sender Bremerhaven seit 15.02.1953 auf 1079 kHz ( 2 kW)
April 1963: Verstärkung des Senders Bremen Leher Feld auf 100 kW Leistung,Frequenz wie bisher 1358 kHz; Bremerhaven weiterhin 2 kW auf 1079 kHz
Mitte der 60er Jahre ( keine genauen Angaben verfügbar) bis 1971: Bremen Leher Feld tagsüber mit 100 kW auf 1358 kHz, nachts mit 30 kW auf 1079 kHz
1971: Endgültiger Frequenztausch der Sender Bremen und Bremerhaven: Bremen Leher Feld jetzt 24 h auf 1079 kHz, Bremerhaven auf 1358 kHz
Genfer Wellenkonferenz 1975: Zuteilung der Frequenz 936 kHz mit 100 kW in Bremen und 5 kW in Bremerhaven
3. Oktober 1977: Radio Bremen wechselt bereits vor dem offiziellen Inkrafttreten des Genfer Wellenplans ( 23.11. 1978) auf 935 kHz ( nicht 936 kHz wie in einer Quelle beschrieben); durch den Wechsel wurden abends/nachts starke Gleichkanalstörungen mit AFN Berlin auf dieser Frequenz verursacht
23.11.1978: Wechsel auf die "offizielle" neue Frequenz 936 kHz; nach meiner Erinnerung Bremerhaven nur mit Nachtbetrieb ( 5 kW, später völlig abgeschaltet); Bremen Leher Feld nachts mit reduzierter Leistung ( 10 kW ?)
1999: Inbetriebnahme eines neuen Senders am Standort Bremen-Oberneuland auf 936 kHz mit 50 kW; es handelte sich bei der Neubeschaffung um einen damals sehr modernen, bereits auf die Umrüstung auf Digital-Modulation vorbereiteten Sender ( Hersteller Nautel ?),Hintergrund: Die bereits erwähnte Verringerung der UKW-Reichweite durch die Verlagerung vom Leher Feld zum FMT Walle war der Radio Bremen-Sendertechnik durchaus bewusst; man setzte darauf, diesen Reichweitenverlust durch die erhoffte Digitalisierung der Mittelwelle kompensieren zu können; es gab sogar Überlegungen, die stillgelegte AFN-Mittelwelle Bremerhaven 1143 kHz für Radio Bremen zu reaktivieren, um hier ggfs. ein weiteres Programm digital über MW zu verbreiten...
01.03.2010: Abschaltung der MW 936 kHz, zuvor ( ab ca. November 2009): Reduzierung der Leistung von 50 kW auf nur noch ca. 25 kW ( wurde mir von der RB-Sendertechnik auf Anfrage bestätigt)

Kurzwelle:
1963: Inbetriebnahme zunächst mit 0,6, dann mit 10 kW ( andere Quelle: 5 kW) auf 6190 kHz
1972: Neuer 50 kW-Sender, neue Rhombus-Antenne mit Richtstrahlung 140°
1985 oder 1986: Neuer 20 kW-Sender ( Hersteller: Siemens/Ritz)
Dezember 1993: Ausstieg des SFB aus der gemeinsamen Nutzung
01. Oktober 1996: Abschaltung

Ergänzungen/Korrekturen sind natürlich immer willkommen

Gruß Router

von Router - am 16.07.2012 19:42
Moin zusammen! ... ja, ich finde das auch schön, dass ein paar neue KW-Radiosender aus Deutschland zu empfangen sind ... nur ein vernünftiger Nachrichenservice (wollte zuerst -dienst schreiben!) ist noch nicht mit dabei. Jetzt hat die Segelsaison begonnen und viele Yachties merken, dass sie im Mittelmeer oder Atlantik oder da oben im Nordmeer (Island, Grönland) keinen deutschsprachigen Kurzwellen-Radiosender mehr empfangen können ... (ausser vllt. mal am Morgen die Österreicher für eine Stunde oder so auf der 13740 (?))

Verweise auf "Internet-Stream" und "DVB-S" sind ja für diesen Kundenkreis nicht umsetzbar. Hatte neulich mal einen deutschen Segler, der zur Zeit mit seinem Boot in der Karibik ist, gefragt, ob der in der Nacht auf 3995 khz was aus Deutschland hören kann ... 3 Tage später kam per eMail die Antwort: nix ... rein gar nix, obwohl das in der Nacht ja eigentlich gehen sollte wenn die gesamte Ausbreitungsstrecke in Dunkelheit liegt.

Und die 6070 ist (hier in Norddeutschland) auch kaum nennenswert an Feldstärke. Jedenfalls nicht mit "normalen" Empfangsgeräten, die Urlauber so bei sich haben ... aber das kann auch an den derzeitigen schlechten Ausbreitungsbedingungen liegen ... vom Sonnenfleckemmaximum merken wir ja bisher kaum etwas ...

Tja, was also meiner Meinung nach fehlt, ist ein starker KW-Sender aus DL der jede Stunde Nachrichten ausstrahlt und der auch im Mittelmeer, Nordmeer und Atlantik zu empfangen ist. Von Übersee wird man ja bei privat finanzierten Sendern nur träumen können, oder?

Alles gute,
Dietmar

von Dietmar_DL4HAO - am 17.07.2012 15:05
Zitat
Dietmar_DL4HAO
Moin zusammen! ... ja, ich finde das auch schön, dass ein paar neue KW-Radiosender aus Deutschland zu empfangen sind ... nur ein vernünftiger Nachrichenservice (wollte zuerst -dienst schreiben!) ist noch nicht mit dabei. Jetzt hat die Segelsaison begonnen und viele Yachties merken, dass sie im Mittelmeer oder Atlantik oder da oben im Nordmeer (Island, Grönland) keinen deutschsprachigen Kurzwellen-Radiosender mehr empfangen können ... (ausser vllt. mal am Morgen die Österreicher für eine Stunde oder so auf der 13740 (?))

Verweise auf "Internet-Stream" und "DVB-S" sind ja für diesen Kundenkreis nicht umsetzbar. Hatte neulich mal einen deutschen Segler, der zur Zeit mit seinem Boot in der Karibik ist, gefragt, ob der in der Nacht auf 3995 khz was aus Deutschland hören kann ... 3 Tage später kam per eMail die Antwort: nix ... rein gar nix, obwohl das in der Nacht ja eigentlich gehen sollte wenn die gesamte Ausbreitungsstrecke in Dunkelheit liegt.

Und die 6070 ist (hier in Norddeutschland) auch kaum nennenswert an Feldstärke. Jedenfalls nicht mit "normalen" Empfangsgeräten, die Urlauber so bei sich haben ... aber das kann auch an den derzeitigen schlechten Ausbreitungsbedingungen liegen ... vom Sonnenfleckemmaximum merken wir ja bisher kaum etwas ...

Tja, was also meiner Meinung nach fehlt, ist ein starker KW-Sender aus DL der jede Stunde Nachrichten ausstrahlt und der auch im Mittelmeer, Nordmeer und Atlantik zu empfangen ist. Von Übersee wird man ja bei privat finanzierten Sendern nur träumen können, oder?

Alles gute,
Dietmar


In der Nachricht
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,867233,1005530#msg-1005530
wird darauf hingewiesen (es folgt meine zusammenfassende Wiedergabe der Kernaussage), dass auf jeder ausreichend teuren Yacht eine ausreichend gute Funkausruestung sein sollte ("Jegliche Spielereien mit Mobiltelefonen, CB-Funk und irgendwelchen Taschenradios verbieten sich hier sofort ...'').

Ich fragte einen Sportbootfahrer, inwieweit das in der Wirklichkeit beruecksichtigt ist: Laut ihm gibt es gute Funkausruestungen selten auf vermieteten Yachten, und die Wassersportler informier(t)en sich vielfach durchaus mittels Rundfunksendern tatsaechlich auch ueber das Seewetter.

Nun ja, in der Statistik ist nur eine Antwort fast so viel wie keine Antwort. Dennoch halte ich es fuer moeglich, dass diese eine Antwort die Situation treffend beschreibt.

Weiterhin: DP07 Seefunk sendet offenbar auf KW Seewetterberichte speziell fuer das Mittelmeer (laut
http://www.dp07.com/ ). Ich konnte bisher weder in Norddeutschland (tote Zone) noch in Irland eine solche Sendung empfangen.

Im Uebrigen stimme ich mit Dietmar_DL4HAOs Meinung voll und ganz ueberein.

von kokido7 - am 17.07.2012 18:17
Neuigkeiten von Radio 6150:

Hallo,

in den nächsten Tagen werden wir des öfteren off air sein, da
Umbauten für die neue Endstufe erforderlich sind.
Haltet euch auf dem Laufenden unter:
www.radio6150.de
und bei Interesse gerne auch mal auf die Google-Ads klicken!
Tipp für QSL-Jäger: Diesen Sonntag ab 10 Uhr Ortszeit mal
reinhören!

http://www.offshore-radio.de/caroline/erkrath2012/index.htm


von dxbruelhart - am 07.09.2012 09:14
Radio 6150 sendet heute mit der hohen Leistung und sollte daher auch weitherum deutlich besser empfangbar sein. Hier in Netstal kommt die 6070 tatsächlich deutlich besser, mit O=3-4 an; am Webreceiver Twente in Enschede kommt Radio 6150 aber aktuell nur mit etwa O=2 an.

Radio 6150 schrieb:

Hallo,

heute Test mit höherer Leistung auf 6070 kHz.
Bitte mal reinhören!

www.radio6150.de

von dxbruelhart - am 11.09.2012 11:58
Da wird man in dem Gewerbegebiet auch nicht mit Kilo-Watt's raus senden können/dürfen. Das macht die BNetzA nicht mit, weil man die Mindestabstände für HSM und Personenschutz in solch einer Bebauung nicht einhalten wird können. Ich nehme mal an, das die Sendeanlage "Draußen auf dem Land", sein wird.......

von Radioboy - am 25.09.2012 20:17
Das Mail von Wolfgang Bueschel beschrieb zwar den Standort Carl-Benz-Strasse 5, das ist etwa 250m entfernt vom Sitz der Intermediacom an der Rudolf-Diesel-Strasse 1; aber wenn man da kaum ein Signal von Radio 6150 empfangen kann, kann der Standort auch nicht da sein.
Das Rätsel bleibt also vorerst ungelöst.
Es wäre nun sehr sinnvoll, wenn bayerische DXer das Signal anpeilen und so den genauen Standort bestimmen könnten.

von dxbruelhart - am 25.09.2012 20:20
Dass die Geschäftsadresse eines Betreibers nicht der Sendestandort ist, ist IMHO wohl naheliegend.
ich halte es sogar für fraglich, ob der überhaupt in (Ober-)Bayern ist. Oder man hat sich z.B. in Wertachtal eingemietet.
Bisherige Empfangsberichte scheinen sich auf weiter westlich gelegene Regionen zu beschränken.

Hier in München hat der Empfang bei mir noch nie geklappt. Aber ich hab's bislang auch recht selten probiert. Und der städtische Störnebel ist da auch nicht hilfreich...

Edit: Zwischenzeitlich erkannte Irtümer durchgestrichen....

von Hagen - am 26.09.2012 15:43
Der Betreiber zeigt zumindest einen Standort in der Nähe von IN auf seinen Karten. Und Wertachtal macht schon finanziell keinen Sinn. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man sich dort gerne Untermieter mit eigenem Equipment ins Haus holt.... ;-)

von EmmWeh - am 26.09.2012 16:44
Ich war ja auch schon vor Ort (im August) - wenn man sich vors Firmengelände stellt, ist der Empfang voll da - die Tests könnten also schon vom Gelände aus gekommen sein - ein Antennengebilde hat man nicht gesehen, das ist ne große Lagerhalle mit Metalldach.

Für die Leistung reicht ja sowas wie es der Bodenseesender hatte - da stehst auch davor "ach, mehr ist das nicht?" - das kann man schon Mitten auf ein Feld stellen und hat die Schutzabstände zur Feldgrenze dann eingehalten.

von elchris - am 27.09.2012 09:39
Radio 6150 will nun am 21. Oktober neu starten mit neuem Namen; sie schreiben:

Hallo Freunde,

unser offizieller Programmstart ist für Sonntag, den 21. Oktober,
9 Uhr MESZ / 7 Uhr UTC geplant.
Die Tests mit der neuen Endstufe sind sehr viel versprechend gelaufen,
auch wenn wir bisher nur etwa 25% der endgültigen Leistung fahren
konnten.
Im Augenblick wird an der Endstufe gearbeitet; wir hoffen zum
Wochenende (6./7.10.) wieder Tests mit hoher Leistung durchführen
zu können. Im Augenblick läuft nur der Treiber mit ca. 75 Watt.

Aktuelles, wie immer, auf: www.radio6150.de !
Nach der Umbenennung erfolgt eine automatische Weiterleitung auf
die neue Homepage.

Zum Programmstart:
Speziell für den 21. Oktober habt ihr die Möglichkeit, für die Eröffnungs-
Programme Musikwünsche anzumelden.
Bitte sendet diese unbedingt:
a) an diese Adresse: info@radiotrax.de
und
b) in der Betreff-Zeile Request angeben!

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

von dxbruelhart - am 05.10.2012 14:31
Radio 6150 hatte die Betriebsaufnahme weiter verschoben; hier die Info vom 20. Oktober:

Liebe Freunde der freien Kurzwelle,

unangenehme Nachrichten.
Unsere Endstufe ist z.Z. beim Hersteller und wird auf den,
inzwischen auch eingetroffenen, Steuersender angepasst.
Sender und Endstufe sollten in Kürze wieder abgeholt werden
können.
An unseren Plänen ändert sich nichts, aber der Termin für den
Start der neuen Station ist leider nicht einzuhalten.
Wir werden auch erst dann einen neuen Termin festlegen, wenn Sender
und Endstufe eine Zeit lang im Testbetrieb mit voller Leistung
störungsfrei gelaufen sind.
Tut uns leid - aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Zur Zeit sind wir mit der alten Treiberstufe und ca. 75 Watt
on Air.


Danach verstummte die 6070 erstmals komplett.
Heute höre ich aber Radio 6150 wieder mit Aufnahmen von alten Piratensendern auf der 6070 kHz!

von dxbruelhart - am 02.11.2012 13:24
Neuigkeiten von Radio 6150, jetzt läuft da grad Radio Caroline - das Originalprogramm, ansonsten nur via Sat und Webstream auf 6070 kHz:

TESTS am SONNTAG!

Liebe Freunde,

wie einige sicher schon gemerkt haben, ist der neue Sender endlich vom
Hersteller wieder
zurück. Mit einigen Modifikationen, wie z.B. einer Verbesserung der
Frequenzstabilität auf
+/- 2 Hertz, einem scharfen Audiofilter, und einer erhöhten
Ausgangsleistung von nunmehr
1,8 kW - ohne Endstufe.

Zur Zeit laufen erste Tests, bei denen wir das "Original Radio Caroline"
übertragen:

http://www.radiocaroline.co.uk/#home.html


Die Kollegen würden sich ganz bestimmt freuen, wenn sie ein paar
Empfangsberichte
bekommen würden:

studio@radiocaroline.co.uk
Als Kopie /cc gerne auch an uns:
qsl@radio6150.de

Danke!

von dxbruelhart - am 13.01.2013 08:50
Heute ist nach längerer Unterbrechung die 6070 kHz von Radio 6150 wieder in Betrieb.
Es läuft ein Programm von FRS Holland. Die Signalstärke ist mit Kall vergleichbar.

Außerdem ist heute wieder der Sender Göhren in Betrieb:

Radio Gloria Int. jetzt 9-11 h MEZ auf 9480 kHz, dann 11-12h auf 6005 (via Kall) und 7265, von 12-13h R. Saxonia memory Special via RGI auf 7265

von 101,4 - am 24.02.2013 09:33
Kall ist bei mir im Schlafzimmer so gut wie gar nicht bei mir zu empfangen. Auf 6005 kHz läuft sogar zwischen 14:30 und 15:00 Uhr Radio Rumänien International (woher, mit welcher Leistung?) Von Kall da keine Spur...

In der Küche sieht es da anders aus, Kall, Göhren und 6070 kHz ungefähr gleich stark.

von 101,4 - am 24.02.2013 14:05
Irgendwas kam hier am Sonntag Mittag auf 6070 an, das Radio 6150 gewesen sein könnte.
Hörte sich auf dem ATS909 ungefähr so an, wie Göhren 9480 mit Gloria (das am Nordfenster hier) ankam - äußerst schwer verständlich.
Kall geht hier, wenn, dann bestenfalls am nachmittag outdoor, deshalb als Sendestandort eher unwahrscheinlich. Dann eher Littauen o.ä.

von Hagen - am 25.02.2013 16:39
Habe den Sender heute im Autoradio entdeckt. Der Empfangspegel in München auf 6070 khz dürfte so S3 gewesen sein.
Als Programm lief Radio Northsea International.
Empfangszeit 8:30 - 09:00 und 16:30 - 17:00
Empfänger: Becker Indianapolis Pro
Antenne: Werksseitige Scheibenantenne mit Verstärker im Seat Alhambra

von cain - am 14.03.2013 16:52
Radio 6150 ist aktuell wieder auf Sendung auf 6070 kHz und sendet aktuell Pop aus den 80er Jahren; durch den Twitter-Account hat der Sender nun auch seinen neuen Namen verraten: Radio Channel 292 (es hiess auch mal, er soll künftig Radio Galaxy heissen, aber es gibt ja in Bayern schon ein Radio Galaxy). Hier sein Twitter-Account https://twitter.com/channel292

von dxbruelhart - am 17.05.2013 18:18
Zitat

LATEST NEWS: 01.01.2015
Die neue Endstufe läuft im Dauerbetrieb mit ca. 10 Kilowatt.
Programm z.B. von Radio 10 Gold.


http://www.radio6150.de/

Empfang war gestern mittag/nachmittag entsprechend deftig. Klang wie ein Ortssender. 6005 und 6150kHz kamen im Vergleich kaum aus dem Rauschen raus.

von Habakukk - am 02.01.2015 10:55
Hier ist Indoorempfang mit Teleskopantenne auf der 6070 nicht möglich, der Störteppich ist zu stark. Auf der Terrasse gehts, man kann etwas verstehen mit dem Sony 7600GR, Klanggenuss ist es aber nicht, es fadet ziemlich stark, die Feldstärke ist gering. Man kommt um Außenantennen bzw. Langdrahtantennen in störarmer Umgebung wohl nicht herum um diese Frequenz richtig empfangen zu können.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.01.2015 10:04
siehe Hinweis auf http://www.channel292.de/

Zitat

Da wir zur Zeit den Sender auf zwei Endstufen mit Combiner umrüsten, ist die Station zwischen den gebuchten Sendezeiten OFF AIR.


Normalerweise läuft der Sender ja zwischen den gebuchten Zeiten mit geringerer Sendeleistung durch.

von iro - am 02.12.2015 15:44
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