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Gibt es eigentlich ein reines SAT Radio ?

Startbeitrag von ekelid am 02.07.2012 17:54

Kann es sein, das es kein reines SAT Radio gibt. Ich meine ein kleines Radio mit Display und Lautsprecher ? Einfach das Satkabel anschliessen und SAT Radio hören über die Satanlage.
Ich habe leider keins gefunden. Oder weiß jemand eins. Ich meine keinen Satreceiver, die können natürlich alle Radio empfangen.

Antworten:

Da gibt es sogar mehrere. In einer der letzten Sat+Kabel Ausgaben hat man ein neues Modell vorgestellt. Frag mich jetzt aber nicht nach dem Namen des Gerätes. Es gibt aber auf jeden Fall solche "nur Sat-Radio" Geräte.

von Spacelab - am 02.07.2012 18:10
Pollin hat z.B. sowas. Heißt DR8000HIFI.

von Ghuzdan1 - am 02.07.2012 18:19

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von Seltener Besucher - am 02.07.2012 19:38
Da gibt es wie gesagt mehrere. Aber fragt mich jetzt nicht nach den Namen.

von Spacelab - am 02.07.2012 19:42
Hallo,
es gab mal einen reinen DVB-S Audio-Receiver von Restek mit der Bezeichnung Mini-Sat. Das Gerät musste aber mit einem Verstärker verbunden werden, also keine Lautsprecher im Gehäuse und mit 990€ auch alles andere als erschwinglich...

von hit24_for_ever - am 02.07.2012 21:10
beste Möglichkeit: DBox 2, hat ein graphisches Display und ist daher auch ohne angeschlossenen TV leicht zu bedienen. Vorrausetzung: Neutrino (Linux) auf der Box.

von Felix II - am 02.07.2012 21:20
Receiver mit grafischem Display so das man sie ohne Fernseher betreiben kann gibt es viele.

Mir fällt da gerade ein Gerät von Linn ein. Das Teil kostet aber über 500 Euros. Dafür bekomm ich ja schon einen Vantage und der kann neben Radio auch HDTV Fernsehen. Wenn es sein muss sogar gleichzeitig.

von Spacelab - am 02.07.2012 21:30
Das Gerät von Pollin macht laut Beschreibung aber einen guten Eindruck, sagt aber nichts über die Klangeigenschaften aus. Wenn alle beschriebenen Eigenschaften zutreffen ist der Preis bei Pollin in Ordnung, mit der neusten Softeare scheint es auch Internetradiotauglich, vermutlich aber nur via Lan-Anschluss und kein W-Lan.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.07.2012 05:20
die DBox 2 ist unter Neutrino auch Internetradiotauglich. Gibt es bei ebay zwischen 1 - 50 Euro. Also wirklich preiswert.

von Felix II - am 03.07.2012 08:30
Schwaiger hat da was. Sogar mit eingebauten Lautsprechern und kann notfalls auch Bild wiedergeben.

von tulpengiesser - am 03.07.2012 11:21
Das Teil von Schweiger ist absolut baugleich mit dem Gerät von Pollin.

Lustigerweise sind die herkömmlichen Satreceiver mit grafischem Display deutlich günstiger als die reinen Audiogeräte ohne Bildausgang. Man bezahlt hier wohl mal wieder einen "Exklusivitätsbonus". :rolleyes:

von Spacelab - am 03.07.2012 11:33
Während natürlich eine Box ohne Audioverstärker natürlich nicht das Gleiche ist wie mit.
Natürlich ist jeder preiswerte Receiver in der Lage Satradio zu empfangen, wenn er ein graphisches Diplay hat um so besser, vielleicht einfach einen Car-Monitor für 50€ anschließen, dann geht jeder Receiver für Radio.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.07.2012 12:20

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von Seltener Besucher - am 03.07.2012 13:09
Ja das ist der oben bereits erwähnte Restek für nen runden tausender. Ich müsste verrückt sein...

von Spacelab - am 03.07.2012 14:08
Für reines Radiohören via Sat, ohne TV, ohne Multimediamöglichkeiten, ist das Resteck-Gerät zu teuer, dafür kann es einfach zu wenig, es ist einfach nur gut verarbeitet und hat sehr gute Bauteile.
Das ist daher etwas für die Leute, die ihre Stereoboxen und Verstärkertechnik im 5-stelligen Bereich kaufen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.07.2012 14:57
Und selbst dann würde mich mal interessieren ob der geneigte High-Ender überhaupt einen unterschied hören würde. Markenreceiver klingen nämlich schon verdammt gut.

von Spacelab - am 03.07.2012 15:17
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Für reines Radiohören via Sat, ohne TV, ohne Multimediamöglichkeiten, ist das Resteck-Gerät zu teuer, dafür kann es einfach zu wenig, es ist einfach nur gut verarbeitet und hat sehr gute Bauteile.
Das ist daher etwas für die Leute, die ihre Stereoboxen und Verstärkertechnik im 5-stelligen Bereich kaufen.


Ein Standby-Stromverbrauch von sagenhaften 12W ist nicht mehr zeitgemäss. Kein Wunder, wenn man Netzteil-Technik aus den 1970er-Jahren verbaut.
Das Gerät hat scheinbar nicht mal eine Schnittstelle (USB/RS-232) zur bequemen Sendersortierung oder um bei Problemen unkompliziert ein Firmware-Update durchführen zu können, anstatt das teure Edelprodukt mühsam zum Hersteller zurückschicken zu müssen.
Eben wieder mal ein typisches High-End-Gerät. Wer meint, den Unterschied tatsächlich zu hören, soll sich so ein Ding kaufen und damit glücklich werden. Aber die vergoldeten Oehlbach-Kabel nicht vergessen!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 03.07.2012 15:30
Wenn man das Audio-Signal digital abgreift und dann über den, bei High-End Leuten oft schon vorhandenen hochwertigen, externen D/A-Wandler, schickt, glaube ich, dass kein Unterschied hörbar ist. Es ist dann nur noch ne reine Image-frage... . Es macht einfach nichts her sich einen billigst Chinaböller neben eine High-End-Anlage zu stellen :D.

Ich kann bei meinem Mittelklasse-Onkyo-AVR, daran sind NuBoxen als Lautsprecher, keinen Unterschied zw. Dreambox DM8000 und billig Receiver von Pearl für 30€, jeweils über HDMI angeschlossen, hören. Die D/A-Wandlung macht ja der AVR.
Die Analogausgänge hab ich nicht verkabelt.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.07.2012 15:44
Bis zu einem gewissen Grad, oder besser gesagt "Betrag", macht eine Investition in eine Anlage schon Sinn. Irgendwann wird es aber zur Haarspalterei und spätestens wenn ur-alt Netzteile mit einem Stand-By Verbrauch im zweistelligen Bereich zum Einsatz kommen weil das nun mal "State of the Art" ist, dann muss man echt am gesunden Menschenverstand zweifeln.

von Spacelab - am 03.07.2012 16:12
HighEnd hat nichts mit Energieökonomie zu tun, den höheren Stromverbrauch muss man sich eben dann auch leisten können, der ist dann eben auch HighEnd ;).
HighEnd ist auch eine Phillosophie, es gibt viele sinnvolle Dinge, die den Klang wirklich hörbar verbessern, es gibt aber auch den Bereich, wo Glaube Berge versetzt, was auch physikalisch nicht beweisbar ist, aber trotzdem teuer.
Beispiele: richtungsgebundenes Lautsprecherkabel, Klangschalen.

Auch einige überteuerte Oelbachprodukte halte ich teilweise für Voodoo, ein HDMI-Kabel, was nur 2m lang ist, muss nicht 80€ kosten, eins für ca. 5-10€ reicht meist völlig aus. Bei großen Längen, mehr als 10m, müssen es aber sehr hochwertige HDMI-Kabel sein, sonst geht gar nichts mehr.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.07.2012 16:57
Das ist ja auch genau das was ich meine. Bis zu einem gewissen Punkt macht es schon Sinn etwas teureres zu kaufen. Vor allem muss man ja auch bedenken das sich die Kette einer Anlage aufsummiert. Wenn der CD-Player im Hochtonbereich Grütze klingt und der Verstärker im Bassbereich federn lässt dann klingt das was aus dem Lautsprechern oder aus dem Kopfhörer kommt total für den Allerwertesten. Es macht also schon Sinn auf Komponenten zu achten die möglichst nahe am Original spielen. Allerdings ist der Weg zum "Klang Voodoo" nicht mehr weit und der geneigte Musikhörer wird sehr schnell mit sehr zweifelhaften Produkten über den Tisch gezogen. Man blättere nur mal die einschlägigen Fachmagazine durch. :rolleyes:

von Spacelab - am 03.07.2012 17:27
Der Restek ist einfach nur edel und von den Audiowerten her sicher top (was keine besondere Kunst ist), kann ansonsten aber gar nichts. Selbst die Einknopfbedienung ist nur mit Anleitung zu bewerkstelligen, zumindest die Konfiguration. Das Netzteil ist halt nach alter Väter Sitte mit fettem Ringkerntrafo aufgebaut und würde anderswo eine kleine Endstufe noch ausreichend versorgen. Man geht da halt mit konsequenter Überdimensionierung den Weg, Ingenieurskunst durch "für den Highender machen wirs mal idioten-wohlfühl-sicher" zu ersetzen. Da nichtmal Aufnahme auf USB möglich ist, ist das wirklich nur ein Design- und Wohlklang-Objekt fürs Highender-Musikzimmer ("Hörraum" ). Da macht er sicher eine gute Figur, das will ich gar nicht bestreiten. Für den Preis (1.4 kEUR) will ich das aber auch hoffen. Immerhin ists keines dieser Highend-Geräte, die meßtechnisch unsauber sind und einer ganz kruden Philosophie folgen. Technisch ist der Restek schon sehr fein (von den sehr nah an den Kondensatoren verbauten Kühlkörpern abgesehen).

Der Pollin ist ein LaSAT-OEM und basiert auf einer Platine mit dem Fujitsu H60-Chipsatz, genau wie z.B. Smart MX84 und MX83 sowie Wisi OR 252 und OR 152 (alle DVB-C), Wisi OR 294 oder Pollin DR-HD301 und viele weitere. Also alle Geräte, bei denen auf Druck der gelben FB-Taste das Signalstärkemenü kommt und beim zweiten Druck die Firmwareversion angezeigt wird (V.0192 oder V.0208 oder so eine Struktur). Ausgerechnet bei der Soundbox kommt da aber ein anderes (Audio-)Menü. ;)

Die Geräte schalten sehr schnell um, haben klare TV-Menüs, zu der man gar keine Bedienungsanleitung braucht und in der neuesten Firmware werden die Menüeinträge sogar weitgehend perfekt ins 12-stellige VFD übersetzt, so daß man fast alles ohne TV ausführen kann. Nur der Sendersuchlauf geht da wohl noch nicht optimal ohne Menü-Sicht.

Es gibt nur eine (!) Favoritenliste, also wahlweise für Radio oder TV. Wer sich die Menüs mal anschauen will, sie entsprechen vom Aufbau her bis auf die spezifischen Erweiterungen und ein geringfügig anderes Design ("Skin" ) denen des Wisi OR 294, der hier auf 3 Seiten in mehreren Bildergalerien beschrieben wird:

http://www.digitalfernsehen.de/Receiverguide-Wisi-OR-294.61339.0.html


Aufnahme ist möglich, die Platte wird aber im proprietären LaFAT-Filesystem formatiert. Für Windows gibt es ein problemlos handhabbares Transfertool (PC2Box NG), so daß man dann an die Aufnahmen zur PC-Verwertung rankommt. Der VLC spielt sie sofort und ProjectX nimmt sie auch problemlos auseinander.

CI+ gibt es nicht, HD+ läuft angeblich im Legacy-Modul, so man eins hat und es noch unterstützt wird. Neu dazugekommen ist Internetradio, das aber nicht aufgenommen werden kann. Streaming geht wohl auch. Und das eingebaute Lautsprechersystem soll auch überraschend gut sein, sagen zumindest Besitzer dieser Kiste.

Leider hat bei den LaSAT-Geräten ausgerechnet der Ton derbe Bugs. Es traten zumindest bisher gerne solche obskuren "Rülpser" auf, bei manchen Leuten alle paar Minuten:

http://home.arcor.de/ggabi/pub/lasat_radioeins_analogausgang.mp3
http://home.arcor.de/ggabi/pub/lasat_egofm_analogausgang.mp3

Es sind nur Livesendungen betroffen, nicht das Abspielen von Archivsendungen. Aufnahmen im Archiv sind auch als Datei völlig intakt. LaSAT schiebt es auf schlechte Kabelnetze mit hohem PCR-Jitter, allerdings sind auch genug Sat-User betroffen. In der aktuellen Firmware soll es deutlich weniger geworden sein, ich habe es nicht geprüft.

Weiterhin hat der MP2-Audiodecoder (ausgerechnet der...) einen derben Bug. Er reichert vor allem leise Stellen (Pausen in Klassikkonzerten, wo man nur Saalathmosphäre hat oder auch Diskussionsrunden mit mehreren offenen Mikrofonen) mit einem metallisch grell flirrenden Rauschen und Spratzeln an. Es ist der Decoder und nicht der Wandler, denn am SPDIF ist das Problem im PCM-Modus auch vorhanden. AC3 scheint hingegen sauber zu sein.

Da vom FAT32-Stick Dateiwiedergabe in MP2 und MP3 möglich ist, kann man gut vergleichen. MP3 wird sauber decodiert, MP2 nicht. Laut Entwicker ists beidesmal der gleiche Decoder, der als Software in der Audioengine des Fujitsu-Chipsatzes läuft.

Wer einen LaSAT HDTV-Receiver besitzt, kann gerne selbst testen:

http://abi05.square7.ch/pub/audio-decodertest.zip

Die enthaltenen 3 Audiofiles auszippen und auf USB-Stick (FAT32) kopieren. Dann am PC mit Kopfhörer anhören z.B. mit Winamp oder VLC. Es ist ein harmloses, sehr leises "braunes" Rauschen. Man muß da schon etwas lauter drehen, um es zu hören. Ich wollte damit das Hintergrundgeräusch simulieren, das beispielsweise bei Klassikübertragungen aus Konzertsälen in leisen Stellen auftritt.

Zuerst das Wave anhören, das ist das Original. Dann das MP3, ein 256er, es müßte tonal genauso klingen. Danach das MP2, erzeugt mit einem professionellen Encoder, ebenfalls 256 kbps. Auch das klingt identisch.

Dann bitte mal den Test wiederholen am LaSAT, mit Abspielen über die Archivtaste. Wave geht da nicht, aber MP3 spielt. Und es spielt sauber. Bitte dann das MP2. Merkt ihr was? Das, was ihr da hört, hat nichts mehr mit dem Original zu tun. Und genau diese Störungen fallen extrem auf bei Klassik und auch bei Diskussionsrunden mit mehreren offenen Mikrofonen im Studio.

LaSAT ist informiert. Über die Prioritäten des Entwicklers entscheidet freilich nicht der Entwickler selbst.

Und weil das Pollin-Gerät nur ein OEM-Produkt ist, hat es viele baugleiche Geschwister:

http://visiontec.backclickasp.de/asp/assets/20/img/2012/KW25/ms_kw_2_4280.jpg

http://www.tivs.de/mart/produkte.html?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=458&category_id=33

http://www.schwaiger.de/index.php?id=72&product_id=1360

http://www.wisi.at/produktdetails.aspx?ARTID=971

Das Ding bitte mit sauberem Ton und alles ist gut. Bis auf die bekannten Macken liebe ich die LaSAT-geräte: für die schnelle reaktion, für die schlanken Menüs, für den schönen Suchlauf, der sich auch von kaputten Kabel-NIT-Einträgen (DVB-C-Versionen) nicht irritieren läßt. Für die klare Darstellung der Signalqualität. Für die geile Timerprogrammierung. Und für den direkten Kontakt zum Entwickler / Hersteller. Die Dinger sind tatsächlich Made in Germany (bis auf die Chips natürlich) und kommen aus Rötz / Bayern.

von Chris_BLN - am 03.07.2012 21:28

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von Seltener Besucher - am 03.07.2012 22:19
könnte daran liegen, das ein Sat-Radio immer nur schnurgebunden (vom LNB zum wiedergebenden Gerät) funktioniert. Sowas ist für deine aufgezählten Verwendungszwecke einfach zu unpraktisch.

von Felix II - am 03.07.2012 23:43
Es gab mal analoge Sat-Empfänger mit eingebautem 37 MHz Sender von Technisat, dazu konnte man dann ein Kofferradio kaufen mit 37 Mhz-bereich. Das war für Anfang der 90iger, als es keine anderen Funklösungen gab und kein Internetradio usw., eigentlich eine technische Innovation. Durchgesetzt hatte sich das leider nicht.
Da es heute mobile Webradiolösungen gibt, könnte sich so etwas heute kaum noch behaupten. Wenn es Webradios geben sollte, welche auch den Datenstrom von Enigma-Receivern hörbar machen könnten, dann könnte man theoretisch auch damit Satradio im lokalen Netztwerk damit streamen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 04.07.2012 05:15
aber audiostreaming ist nur für jemanden etwas der sich mit so etwas auskennt, da gibt es sovieles was man falsch machen kann im Netzwerk. Und wer sich gut auskennt geht dann doch eher wieder zu Internetradio über denn alles was es über Satellit gibt ist da sicherlich auch empfangbar. Plus einiges mehr :-)

von Felix II - am 04.07.2012 06:30
Wieso? Es gibt doch reine NUR Sat-Radio Empfänger. Den Restek haben wir hier ja schon ausführlich besprochen. Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe gibt es auch ein fast vergleichbares Gerät von T+A. Der Grund dafür das kaum solche nur Sat-Radio Empfänger hergestellt werden ist wohl der das der Markt dafür einfach nicht vorhanden ist. Es wird wohl nur ganz ganz wenige Menschen geben die zig hundert Ocken über den Ladentisch schieben für ein Gerät das an 99,9% der HiFi Anlagen nicht besser klingt als ein guter Markenreceiver dafür aber noch nicht mal einen Bildausgang hat. Dann doch lieber einen qualitativ guten Receiver mit grafischen Display den ich auch ohne Fernseher verwenden kann und spare viel Geld.

Dass das LaSAT Gerät so einen fiesen Fehler hat finde ich sehr sehr schade. Denn dank des Line-In Anschlusses hätte das Gerät bei einigen Leuten die Stereoanlage ersetzten können. Ich hatte das Gerät mal vor einigen Wochen im örtlichen MediaMarkt gesehen und gehört und es klang besser als die meisten Plastik-Kompakt-Anlagen die sonst so in heimischen Wohnzimmern herumstehen.

von Spacelab - am 04.07.2012 07:03
Ja, es gibt einige Leute die keinen schnellen DSL-Anschluss bekommen können und nur nen 384er haben, da möchte man nicht noch Bandbreite fürs Audiostreaming klauen. Oder sie haben nur Internet via Funklösungen mit Fair-Use-Problematik, dann macht streamen im eigenen Netzwerk via Satradio trotzdem noch Sinn, bei genügend Bandbreite und echter Flat ist das dann natürlich kein Thema :-).
Größter Vorteil eigentlich überhaupt, ich brauch erst gar keinen Internetanschluss bei Satradio und ich habe trotzdem schon eine relativ große Vielfalt.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 04.07.2012 07:11
so wie das was Ihr hier vorstellt an Geräten ist ja auch schon wieder viel zu hoch gegriffen. Da ist es auch kein Wunder, das es keine/ kaum Geräte gibt, da der Aufbau gleich einem Satreceiver entspricht.

Ich stelle mir vor bzw. hätte gern ein sagen wir mal ein kleines Bestellgerät . Idealerweise Stromversorgung via Batterien und/ oder zusätzlich Netzteil/ Netzstecker.

UKW Radio an Bord, wenn man höher ran geht Digitalradio mit dabei wäre super.

und dann eben ne Anschlussbuchse um ein LNB anzuschließen( so halt trozdem mobil einsetzbar).


Im Moment muss ich zuhause auf d. Balkon erst den Satreceiver einschalten, zusätzlich die Anlage einschalten und dann noch einen Lautsprecher auf den Balkon einschalten( alternativ kann man ja auch wie andere Plettis die Anlage aufdrehen und gleich die ganze Nachbarschaft beschallen)

von zausel001 - am 04.07.2012 07:32
So ein Gerät würde für die meisten Leute nicht wirklich Sinn ergeben. Da es weder Stationär noch Mobil wäre. Für stationären betrieb stelle ich mir ja besser so eine Kiste wie den LaSAT hin. Und mobil macht das Teil ja erst recht keinen Sinn weil ich eine Strippe für den LNB hinter mir her ziehen muss. Und Batterien würden wohl auch nicht sehr lange halten da der LNB mitversorgt werden muss. Bei dir würde sich doch der LaSAT gut machen. Einschalten und fertig. Verstärker und Lautsprecher sind schon drin.

von Spacelab - am 04.07.2012 07:44
Eben: die Stromversorgung vom LNB. Schlimmstenfalls müssen da inkl. Verluste etwas über 10 Watt bereitgestellt werden, bei Twinbetrieb 20 Watt. Real ists zwar oft deutlich weniger, aber an dieser Stelle sitzt ein böser Haken. DVB-C wäre da schon eleganter, und ehrlich gesagt hätte ich die LaSAT-Soundbox eher für DVB-C erwartet. Vielleicht kommt sie ja noch. Ich denke, das ließe sich besser verkaufen als die Sat-Version. Schon deshalb, weil im Kabelbereich viel noch analog läuft und die Digitalisierung noch bei weitem nicht so weit ist. Da ist eher die Bereitschaft da, was neues zu kaufen.

Ansonsten: ich muß öfters die Frage nach Geräten für bestimmte Anwendungszwecke mit "gibt es so nicht, mußt du mit Sat/Kabelreceiver, USB-Stick und Laptop machen" beantworten. Und ja, ich habe ein komplettes Pflichtenheft für ein wundervolles Gerät im Kopf. Ein Gerät, das sich sicher manche kaufen würden. Die Features verrate ich jetzt nicht, so leicht lasse ich mir Ideen nicht klauen. Im Kumpelkreis sorgte es schon vor 2 Jahren für Begeisterung, aber es ist freilich nicht realisierbar für mich. Entwicklungskosten für sowas dürften um die 100 kEUR liegen. Die bin ich nicht bereit zu investieren, zumal ich für die gesamte Entwicklung Fachleute holen müßte (da selbst inkompetent) und nur der Ideengeber wäre.

Aber wnen mir morgen jemand auf der Straße einen Koffer in die Hand drückt, mit 100 kEUR drin und der Bitte, dieses saubere Geld doch auszugeben, dann würde ichs wohl wagen. Also nie. :D

von Chris_BLN - am 04.07.2012 19:55
Zitat

DVB-C wäre da schon eleganter, und ehrlich gesagt hätte ich die LaSAT-Soundbox eher für DVB-C erwartet. Vielleicht kommt sie ja noch. Ich denke, das ließe sich besser verkaufen als die Sat-Version.

Die Kabelversion hat nur den Haken das (fast?) alle Kabelanbieter für DVB-C dem Kunden Zwangsboxen aufs Auge drücken. Alles andere an der Kabeldose ist ja böööse. :rolleyes: Deshalb wird man sich wohl wie die meisten Hersteller auf die Satversion beschränkt haben.

von Spacelab - am 04.07.2012 20:05
Meine Lösung, um Kabelradio zu hören, ohne den Fernseher einschalten zu müssen, ist eine steinzeitliche d-box1 mit DVB2000, ganz simpel per Cinch an den Verstärker angeschlossen. Siehe auch meinen Bericht im Schweiz-Forum.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 04.07.2012 20:23
Zitat
Spacelab
Die Kabelversion hat nur den Haken das (fast?) alle Kabelanbieter für DVB-C dem Kunden Zwangsboxen aufs Auge drücken. Alles andere an der Kabeldose ist ja böööse. :rolleyes:


Mit Verlaub, das ist Quatsch, zumindest in Deutschland. Das attraktive Radioangebot auf DVB-C kommt von ARD und D-Radio - und es ist in jedem Netz per Definition frei empfangbar. Jeder DVB-C-Receiver unterstützt das. Ok, QAM 256 sollte verfügbar sein. Ansonsten gibt es keinerlei Probleme.

Es ist sogar eher so, daß die Zwangsboxen durch ihre sklavische NIT-Hörigkeit in schlecht gepflegten Netzen wesentlich mehr Probleme bereiten als "freie" Receiver. Gerade die LaSAT-Kisten laufen dann noch, während Humax, Pace und Konsorten sich längst ins Aus geschossen haben, weil sie der NIT vertraut haben.

Und weil das so ist, läuft meinen Eltern in meinem noch vorhandenen "Kinderzimmer", wenn ich zu Besuch bin, die gleiche Kiste, die Rolf laufen hat: eine dBox 1 mit DVB2000. Das dortige Kabelnetz hat nicht nur egoFM, sondern neuerdings auch FM4, ders dort nun sogar auf UKW geschafft hat.

Und dann hätten wir auch noch das hier:



Das ist übrigens auch so eine LaSAT-Kiste.

Und das Receiverprojekt juckt mir immer noch sooo in den Fingern. Ich hätte solche Lust, dieses Gerät entstehen zu sehen, mit allen geilen Features, die mir so in öden Stunden eingefallen sind. Ich muß doch nochmal mit meinen derzeitigen "Bewährungshelfern" reden. :D

von Chris_BLN - am 04.07.2012 21:40
Schrieb ich irgendwo etwas von "technisch nicht machbar"? Ich glaube nicht.

von Spacelab - am 05.07.2012 05:59
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