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Sender Saarburg

Startbeitrag von Marcus. am 19.08.2012 21:23

Wie kam es eigentlich zu Koordination der 101,2 20 kW Saarburg und 101,2 aus Leudange in Lux, da muss doch irgendwas schiefgelaufen sein ?

Die Versorgung von SWF4 muss ja in der Region relativ schlecht gewesen sein, Kreuzweiler ging erst in den 2000er Jahren in Berieb und die 98,8 in trier ja auch erst Ende der 90er Jahren.

Antworten:

@Marcus:
Die 101,2 in Saarburg wurde als einzige der Saarburg-Frequenzen mit einer sehr schmalen Keule nur nach NO koordniert. Daher wurde sie ursprünglich auch nur mit 500 W rund betrieben. Die Reichweite Richtung LUX oder F ist entsprechend gering.

von Stefan Z. - am 20.08.2012 13:53
geht so gar in der aktuellen Höhe runter bis auf 100W. 500W rund war wohl von einer anderen höhe oder?
Aber trotzdem komisch, dass der DLF dann eine so leistungsstarke frequenz hat, wenigsten hat man hier S2/SWR2 hier die Frequenz gelassen, gut ging auch schlecht, wegen der Nähe zu Bornberg.

Aber der Empfang von SWF4 muss ja am Anfang in der Region sehr bescheiden gewesen sein.

Es müsste ja dann eine einzelne Antenen für SWR4 geben, nutzt man denn überhaupt die 20kW voll aus bzw kann man es ??

Ansonsten nutzen ja RPR und DLF dass selbe DIagramm mit -6db Richtung Saarland und die anderen SWR Programme haben max. -2db.

Also müsste es ja 3 Antennen geben + Zwischenzeitlich die vertikale von Antenne WEst.

von Marcus. - am 20.08.2012 16:50
@Marcus:
Bezüglich Antenne West kann ich Dir leider nichts sagen. Deine Aussagen bezüglich der anderen Programme (SWR und DLF) entsprechen auch meiner Information.

von Stefan Z. - am 21.08.2012 07:11
Antenne West hatte eine extra vertikale Yagi Antenne ...

Mit SWR4 ist mir immer noch nicht richtig klar, gibt es jetzt ne extra Antenne dafür und nutzt man die vollen 20 kW aus?

Wie macht sich denn in der Praxis der Unterschied zwischen RPR/DLF und den SWR1-3 Programmen aus?
In der EIfel hat ja RPR auch 20 kW zu Verfügung, wo die SWR Programme nur 8 kW haben.

von Marcus. - am 23.08.2012 15:42
Zitat
Marcus
Wie macht sich denn in der Praxis der Unterschied zwischen RPR/DLF und den SWR1-3 Programmen aus?
In der EIfel hat ja RPR auch 20 kW zu Verfügung, wo die SWR Programme nur 8 kW haben.

Hier 130 km nürdlich vom Sender Saarburg macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar.

Die freieste Saarburg-Frequenz ist die 93,8 (SWR 2). Die 93,9 aus Aachen lässt sich mit der 5-Ele gut ausblenden. Allerdings ist der Pegel der 93,8 an der Grasnarbe. Sie versinkt immer wieder kurz im Rauschen. Die 90,6 (SWR 3) ist noch schwieriger. Die Bonner 90,7 lässt sich noch genügend abschwächen, aber "von hinten" kommt immer wieder die 90,6 vom Bielstein durch. Die 99,2 (SWR 1) hat natürlich gegen Langenberg keine Chance. Insgesamt sind die 5 kW-Frequenzen allein vom Pegel her grenzwertig.
Die 102,6 und die 104,6 haben deutlich mehr Feldstärke, die für dauerhaften Empfang in Mono locker ausreichen würde. Allerdings erfordert die Nachbarschaft zur 102,7 bzw. 104,7 von der Nordhelle sehr schmale Filter im Tuner und trotzdem macht das Hören dauerhaft keinen Spaß. Die die Nordhelle an der Yagi auch "von hinten" kommt, lässt sie sich nicht so gut abschwächen, was dann doch immer wieder zu Überschlägen führt.

von Funkohr - am 23.08.2012 20:01
gibt es sonst noch jemand der etwas dazu berichten kann?

von Marcus. - am 26.08.2012 15:28
Die 101,2 geht auch in die Hauptstrahlrichtung nicht weit, denn genau nebenan hockt auf 101,1 der Donnersberg. Im Prinzip ist das eine große Fehlkoordinierung, die man sich da geleistet hat.

von RheinMain701 - am 26.08.2012 16:35
aber im Trier und Bitburgerland dürfte der Donnersberg keine große rollen SPielen und dann gibts ja noch den Haardkopf ...
Saarburg und Donnersberg gibt es ja auch schon bei der 99,2 oder bornberg 93,9

von Marcus. - am 26.08.2012 17:00
Zitat
Marcus.
aber im Trier und Bitburgerland dürfte der Donnersberg keine große rollen SPielen und dann gibts ja noch den Haardkopf ...
Saarburg und Donnersberg gibt es ja auch schon bei der 99,2 oder bornberg 93,9

Im Versorgungsgebiet von Saarburg, und das liegt entlang der Grenze zu Luxemburg und dem Saarland, kommen sich Saarburg und Donnersberg/Bornberg nicht in die Quere. Anders sieht es Richtung Nord und Ost aus, da wird er ganz schnell stärker. Die 101,2 hat jetzt dummerweise den Einzug genau ins eigene Versorgungsgebiet, und auch nach Nordost kommt man nicht sehr weit.

von RheinMain701 - am 26.08.2012 17:17
deswegen gibt es mittlerweile ja auch einen Sender im Moseltal ...

das war ja auch die Frage, wie man damals sowas koordinieren konnte ...

und dass der private RPR1 sowohl in SAB als auch in der Eifel mehr LEistung zur Verfügung hat ...

von Marcus. - am 26.08.2012 17:23
Zitat
Marcus.
das war ja auch die Frage, wie man damals sowas koordinieren konnte ...

Ist halt eine der vielen unsäglichen Fehlkoordinierungen des Genfer Wellenplans '84. Gibt zwar weit schlimmere Beispiele, aber so toll gelungen war das hier auch nicht.

Zitat
Marcus.
und dass der private RPR1 sowohl in SAB als auch in der Eifel mehr LEistung zur Verfügung hat ...

Das hingegen ist relativ unlogisch, vor allem weil dafür RPR2/big fm richtig bluten muss. In der Eifel haben die zwar auch eine starke Frequenz, aber Saarburg und Haardtkopf fehlen, und das tut richtig weh. Und wen man mit 20 kW in der Eifel versorgen will, wenn dem SWR 8 kW reichen, kommt mir beim besten Willen nicht in den Sinn.

von RheinMain701 - am 26.08.2012 17:31
gut die zweite Kette von RPR hat nur noch Reste erhalten. DIe 104,6 aus SAB ging an den DLF ...

und anstonsten hat Bug FM halt nur funzeln, und donnersberg efehlt ja auch noch

von Marcus. - am 26.08.2012 17:59
Die DLF-Frequenzen in Aurich, Lingen, Wesel, Bonn, Saarburg, Hornisgrinde, Blauen, Witthoh, Högl, Brotjacklriegel, Ochsenkopf, Kreuzberg, Torfhaus, Höhbeck, Bungsberg und Flensburg waren schon zu Beginn der 1980er Jahre geplant worden, um das grenznahe Ausland zu versorgen. Sie sind daher teilweise schon on air gegangen, bevor die ersten Privatsender anfingen. Teilweise hatten auch die ARD noch eine Kette weniger, in Rheinland-Pfalz kam SWR 4 erst später hinzu.

Daher hat der DLF an den oben genannten Standorten "gute" Frequenzen. Die Entscheidung war natürlich politisch motiviert, es ging wohl vor allem um die Versorgung der damaligen DDR.

von Alqaszar - am 26.08.2012 20:38
Der Sender ist ja noch nicht so alt. Wie hoch war denn der alte Turm udn mit welcher Leistungen wurde gesendet?

von Marcus. - am 28.08.2012 19:21
Vom alten Turm kam m. W. nur Analog-TV. UKW aus Saarburg wurde erst mit Genf '84 in Betrieb genommen. Vorher war die Region recht schlecht vom Haardtkopf (mit nur 25 kW statt wie heute 50 kW), Trier und Eifel (mit dem 150 Meter niedrigeren Mast im Vergleich zu heute) versorgt.

von RheinMain701 - am 28.08.2012 19:36
Zitat
Alqaszar
Die DLF-Frequenzen in Aurich, Lingen, Wesel, Bonn, Saarburg, Hornisgrinde, Blauen, Witthoh, Högl, Brotjacklriegel, Ochsenkopf, Kreuzberg, Torfhaus, Höhbeck, Bungsberg und Flensburg waren schon zu Beginn der 1980er Jahre geplant worden, um das grenznahe Ausland zu versorgen.

Den Sender Bonn gibt es meines Wissens schon deutlich länger als die übrigen genannten Standorte und es war der erste UKW-Standort des DLF überhaupt. Schon die Frequenz 89,1 deutet darauf hin; die anderen Sender sind oberhalb 100 MHz angesiedelt.

von Funkohr - am 28.08.2012 19:40
Zitat
RheinMain701
Vom alten Turm kam m. W. nur Analog-TV. UKW aus Saarburg wurde erst mit Genf '84 in Betrieb genommen.

In Boths Großer Sendertabelle 1983 wird Saarburg mit der 90,6, der 93,8 und der 99,2 jedenfalls schon gelistet.

von Funkohr - am 28.08.2012 19:44
Ohne SAB dürfte aber die Mosel gar nicht versorgt und das tief geschnitte Saartal auch und auch der SR dürfte schwierig gewesen sein.

Mettlach und Merzig gingen ja auch erst später in Betrieb, aber Moseltal müsste noch rund gewesen sein, aber so dolle ist der Standort ja auch nicht.

In Bonn liefen auch Ausländerprogramme und spezielle Programme für Diplomaten.

von Marcus. - am 28.08.2012 20:26
Zitat
Alqaszar
Die DLF-Frequenzen (...) Saarburg (...) waren schon zu Beginn der 1980er Jahre geplant worden, um das grenznahe Ausland zu versorgen. (...)
Daher hat der DLF an den oben genannten Standorten "gute" Frequenzen.


Laut Strahlungsdiagramm der 104,6 geht Richtung Luxemburg und ein Teil von Lothringen die volle Leistung raus? Nur gegen Südwesten, etwa Richtung Metz und weiter Richtung Saarland, wird gedämpft. Wird Luxemburg von der 104,6 eigentlich noch komplett versorgt, gehört Luxemburg also inoffiziell noch zum Versorgungsgebiet, aus damals historischen Gründen? Wie ist der Empfang des DLF in Luxemburg?

von Klaus Wegener - am 26.06.2015 14:51
Die 104,6 vom DLF geht in weiten Teilen von Luxemburg gut bis brauchbar, in den östlichen Landesteilen - sofern der Empfangsort nicht zu tief liegt - tlw. auch Ortssenderqualität. Wird nach Nordwesten hin im Empfangsschatten öfters mal von Bastogne gestört bzw. überlagert.

von Randfunker - am 14.07.2015 22:20
Wie hat sich eig die Verlagerung der 101,2 nach Lux-Stadt von Leudange bei SWR4 bemerkbar gemacht?

von Marcus. - am 14.07.2015 22:45
Also die 104,6 geht zumindest im Südosten von Luxemburg (auf den Stecken Schengen - Düdelingen - Stadt sowie Schengen- Remich - Moutfort - Stadt) wirklich fast als Ortssender. In der Stadt selbst kommt es auf den genauen Standort an, aber auch da ist der Emfpang meistens gut oder zumindest noch akzeptabel. Kann also alles in Allem bestätigen, was Randfunker oben auch geschrieben hat.

Problematisch düfte es werden, falls in Arlon wirklich mal ebenfalls die 104,6 in Betrieb geht. Die ist dort anscheinend schon länger erfolgreich koordiniert, aber man hat bisher nie Anstalten gemacht, die in Betrieb zu nehmen.

Zur 101,2 Kirchberg. Das ist jetzt keine Frequenz, die ich oft beobachte, aber generell kann man sagen, dass sie auf der Strecke von Remich in Richtung Luxemburg-Stadt doch noch an vielen Stellen von der 101,2 Saarburg überlagert wird. Z. B. in Remich selbst, aber auch in weiten Teilen von Moutfort. In dem ganzen Bereich gibt es auch für Latina keine Alternativfrequenz, so dass Latina dort nicht gut empfangbar ist. Ob es besser war als man noch aus Leudelingen sendete, weiß ich nicht.

von SaarLux03 - am 15.07.2015 21:27
Als ich mal in Palzem auf dem Campingplatz war, ging die 104,6 auch gut trotz der Abschattung des Moseltals. Da machte sich eben die Leistung bemerkbar.

Sonst war da unten nicht viel los. Hauptsächlich Moseltal, Dudelange und halt Saarburg bis auf SWR4.
Die neue Funzel hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm, bin aber gar nicht sicher ob sie da schon air war. Ist schon etwas her.

von Marcus. - am 15.07.2015 22:05
@fusselfusel: Die 104,6 wurde übrigens tatsächlich schon mal zeitweise von Arlon aus überlagert, wenn ich mich recht entsinne so vor drei bis vier Jahren um die Weihnachtszeit. Da zwitscherte plötzlich ein "Radio Noël" ("Weihnachtsradio") in den DLF rein, das kam aus Arlon. Glücklicherweise war der Spuk kurz nach Neujahr jedesmal wieder vorbei.

von Randfunker - am 16.07.2015 22:21
Wie lange wurde denn die 101,2 mit 500W rund betrieben ?

Im Prinzip ist das Hauptversorgungsgebiet der Frequenz ja östlich des Sender bis zur A1.

Das eigentlich Saartal bekommt wohl trotz der Leistung noch gut versorgt. Im (Ober)Moseltal ist aber schnell schluss. Im Süden hilft nur die 97,3 hier aus. Im Norden dürfte schon der Sender Eifel aushelfen.

Hiermal ein Plot der 101,2 in der Theorie. In der Praxis wird man das Diagramm nicht so umsetzten können:

https://www.dropbox.com/s/puurr4xy18ie311/wide_101%2C2_Ockfen_20kW.jpeg?dl=0

von Marcus. - am 01.09.2015 09:47
Ich habe mir mal die EMF Datenbank angeschaut und es muss meiner nach so aussehen:

Sonstige Funkanlage 172,5 25,56 SWR4 10KW
Sonstige Funkanlage 205,3 18,02 SWR1 5kW
Sonstige Funkanlage 205,3 18,02 SWR2 5kW
Sonstige Funkanlage 205,3 18,02 SWR3 5kW
Sonstige Funkanlage 205,3 36,03 RPR1 20kW
Sonstige Funkanlage 205,3 36,03 DLF 20kW
Sonstige Funkanlage 222,7 17,98 DAB 5kW
Sonstige Funkanlage 231,8 38,13 DVB-T K30
Sonstige Funkanlage 231,8 34,31 DVB-T K46
Sonstige Funkanlage 231,8 33,92 DVB-T K48

von Marcus. - am 13.11.2015 19:22
Die DAB-Antenne für den SWR (Kanal 11A) müssen übrigens einen extremen Einzug nach Südwesten und Westen haben. Während einerseits das halbe Saarland versorgt wird (die A8 ist zwischen Merzig-Wellingen und Schwarzenholz komplett scheibenantennentauglich versorgt) geht im Moseltal (Strecke Perl nach Nennig) und auf der N2 Remich-Luxemburg fast gar nichts. Die UKW-Frequenzen sind dort, mit Ausnahme der 101,2 natürlich, ordentlich bis gut zu empfangen.

von SaarLux03 - am 15.11.2015 16:29
Im Moseltal dürfte sich natürlich die höhere Dämpung bemerkbar machen im Gegensatz zu UKW.

Wenn es aber auch auf der N2 der Fall ist, dann muss in der Tat ein Einzug vorhanden sein, was dann natürlich auch für die Obermosel in RLP nicht güstig ist.

Mal ne Frage in die Runde, wie weit geht eigentlich das offizielle Versorgungsgebiet des Senders Saarburg bis nach Osten ?

von Marcus. - am 15.11.2015 16:54
Bei 5kw ist es mir dann ein Rätsel wie man SWR3 noch bis Thionville wunderbar hören kann

von Rheinländer - am 15.11.2015 19:15
Es müssten sogar nur 3,2 kW sein, aber die 2db machen den Unterschied auch nciht aus.

Saarburg ist 200m hoch für UKW und hinzu kommt, dass sich das Moseltal hinter Perl und Apach öffnet, sodass hier ein guter Empfang möglich ist. Betrifft auch den Sender Moseltal.

von Marcus. - am 15.11.2015 19:31
Ja, da ist absolut freie Sicht, wie folgende Geländeschnitte aus fmscan.org zeigen:

Saarburg/Ockfen -> Thionville:
[attachment 6265 saarburg_thionville.png]

Moseltal/Perl -> Thionville:
[attachment 6266 moseltal_thionville.png]

von SaarLux03 - am 15.11.2015 19:42
über die 10 kW für SWR4 hat noch niemand was gesagt.

von Marcus. - am 16.11.2015 21:15
Zitat
Rheinländer
Bei 5kw ist es mir dann ein Rätsel wie man SWR3 noch bis Thionville wunderbar hören kann


Die 5 kW vom Feldberg gehen noch in Tirol, und Pfronten (50 W) ist bei Ulm wahrnehmbar....

von DH0GHU - am 17.11.2015 09:00
Ich war die letzten Wochen häufiger in Paris und war erstaunt, wie weit der DLF auf der 104.6 vom Sender Saarburg entlang der A4 von Metz Richtung Paris bzw. umgekehrt zu hören ist.

Konkret geht er in beifahrertauglich bis hier, den Rastplatz "Aire de Verdun Saint Nicolas" bei 49.119231, 5.509717. Es handelt sich um eine recht markante Stelle: eine Überführung über die Autobahn, in der sich ein Restaurant befindet. Ab dieser Stelle Richtung Paris geht es dann noch etwa 10 km angekratzt, bis der DLF dann ganz verschwindet. Kurz danach übernimmt "Champagne FM" auf der 104.6 mit sehr starkem Signal (500 Watt Sender nördlich der A4).

In umgekehrter Richtung, von Paris in Richtung Saarbrücken, geht der DLF ab besagter Raststätte beifahrertauglich (bzw. 10 km vorher angekratzt) bis hinter Metz, etwa bis zum letzten Péage vor der Grenze Richtung Saarbrücken. Ab dann übernimmt die 106.3 (!) (Hornisgrinde). Die A320, die Autobahn die von der A4 in Richtung Saarbrücken abgeht, ist problematisch, hier geht weder die 104.6 vernünftig, noch die 106.3, und die 90.1 aus Saarbrücken (1 KW) geht erst kurz vor der Grenze. Die 106.3 kommt dann aber irgendwann wieder und geht Richtung Kaiserslautern wunderbar, auch entlang der A63 Richtung Donnersberg / Frankfurt am Main tief bis nach Rheinland Pfalz rein.

Laut Wikipedia strahlt der DLF aus Saarburg mit voller Leistung von 230°-130°. Die A4 Richtung Paris liegt bei etwa 230° und müsste daher noch voll erfasst werden.

von Klaus Wegener - am 09.05.2016 07:20
Ich war gestern im Moseltal zwischen Konz und Perl unterwegs und muss sagen, wie wenig dort unten wirklich geht.
Selbst die High Power Frequenzen aus Saarburg hatten stellenweise zu kämpfen, von SWR4 natürlich keine Spur und die Funzel aus Dilmar hilft auch nicht wirklich aus.

Ab Wellen ging der SR über den Sender Moseltal.
Göttelborn konnte man vergessen, hatte das früher noch anders in Erinnerung.

von DAB_Saar - am 18.07.2016 13:55
ohne Saarburg hätten wir im Hochwald/ Saarburg Richtung Hermeskeil auch schlechte Karten. Das hat man auch bei DAB gemerkt. Seit der SWR Saarburg aufgeschaltet hat, ist die Versorgung sehr gut. Vorher gab es sehr viele Löcher. Das ist auch jetzt so beim Bundesmux aus Trier. Es gibt viele Höhen und Tiefen in der Trierer Region. Die schwierige Versorgung merkt man auch beim Mobilfunk. Die Löscher hier sind teilweis riesig.

von Mathias U. - am 19.07.2016 08:36
Das Stimmt, hier ist die Versorgung aber einfacher, da von Ockfen freie Sicht hat. Richtung Westen kommt ja zuerst das Saartal und dahinter das Moseltal mit Kuppen von 400m.

Mal eine andere Frage, welcher Sender ist eigentlich für das Sauertal zuständig und wie ist dort der Empfang? UKW,DAB und TV.

von DAB_Saar - am 20.07.2016 17:37
Das Sauertal ist so ne Grauzone, was die offizielle Zuständigkeit anbelangt, am ehesten geht Saarburg. Die Untersauer ist im Tal allgemein etwas problematisch, von Echternach über Bollendorf bis rauf nach Roth a.d. Our und Vianden ist Saarburg meist deutlich besser zu hören als Haardtkopf oder Eifel. Ist das Tal dann wieder in Ost-West-Richtung offener, wie in der Diekircher Gegend, kommt meist Haardtkopf besser rein als Saarburg. Auf den Höhen nördlich von Diekirch und Vianden dominieren Haardtkopf und Eifel.

von Randfunker - am 20.07.2016 23:10
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