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Ein Spektrumanalyzer "für arme Leute"

Startbeitrag von klausklaus am 02.10.2012 09:33

Frequenzspektren betrachten, Senderfeldstärken emitteln, Störer finden usw.
Das geht am besten mit einem Spektrumanalyzer, nur waren die Dinger bisher in der Regel immer sehr unhandlich und meistens auch sehr teuer. Mit dem RF-Analyzer gibt es jetzt aber eine Alternative. Im Vergleich zu den bekannten hochprofessionellen Messgeräten der bekannten Nobelhersteller muss man dabei sicherlich einige Abstriche machen, aber für viele Anwendungen gerade auch im Hobbybereich dürfte das Gerät dennoch vielseitig nutzbringend verwendbar sein.
http://www.rf-explorer.com
http://www.exp-tech.de/index.php?manu=m8_rf-explorer.html

PS: Die Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei für spezielle Anwendungen dabei z.T. nur sehr eng gefasste Frequenzbereiche abgedeckt werden. Für den universellen Einsatz kommt aber m.E. nur die den Bereich 15-2700MHz abdeckende Version "ISM 3G Combo" infrage.

Hier als kleines Beispiel ein Screenprint, welches die Belegung des DAB-Kanals 11 an meinem Standort Mainz zeigt:
Screenprint DAB-Kanal 11

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
wavefinder
Wow, gefällt mir.

Ist der Akku wechselbar? Speise Spannung und 22Khz wären nicht schlecht, dann könnte man das Teil noch als SAT Finder nutzen.


Ne, der Akku ist nicht wechselbar, soll im geladenen Zustand aber 16 Stunden Betrieb ermöglichen. Über den Mini-USB-Anschluss kann das Gerät mit 5V geladen oder auch Betrieb gemacht werden.

Ein spezieller Einsatz als Sat-Finder ist nicht vorgesehen, aber eine externe Spannungs- und 22KHz-Einspeisung in die Antennenleitung ist natürlich machbar.

Klaus

von klausklaus - am 02.10.2012 16:30
Einen Spectrumanalayser für LW, MW und die ganze Kurzwelle haben wir jetzt im SDR der Entschede Twente http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/ - halt nicht zuhause, aber das ist ein ganz günstiger Standort, um die LW, MW und KW zu beobachten.

von dxbruelhart - am 03.10.2012 07:00
Besonderer Beliebtheit scheint sich der Explorer auch bei Modellbau-Hobbyisten zu erfreuen. Hier geht es in der Regel darum, die Belegung der zur Funkfernsteuerung benutzten Frequenzbereiche zu überwachen, um damit mögliche gegenseitige Beeinflussungen erkennen zu können.
Im englischsprachigen Modellbauforum gibt es zum Gerät einen inzwischen schon auf über 40 Seiten angewachsenen Thread: http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1402665

Meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät sind durchaus positiv. Dabei entdeckt man auch immer noch neue Funktionen. Dazu gehört z.B. die Einstellung "manuell" für den Frequenzmarker. Sie bewirkt, dass der Marker nicht nur immer zur Frequenz des jeweils stärksten Signal springt ( und damit oft nur wild auf dem Display hin und herhüpft ), sondern mit den Pfeiltasten gezielt an eine bestimmte Position geschoben werden kann.
Verbesserungen würde ich mir noch bezüglich der m.E. nur sehr unzureichend verfolgbaren Ladeprozedur wünschen.

Klaus

von klausklaus - am 03.10.2012 09:19
Ich habe ihn mir jetzt auch bestellt, da ich auch berufliche Einsatzzwecke dafür sehe.

Klaus, kannst Du bitte einen Screenshot vom UMTS Downlinkband so ca. 2100-2200 Mhz und vom GSM 1800 Band machen?

von wavefinder - am 03.10.2012 09:55
Zitat
wavefinder
Klaus, kannst Du bitte einen Screenshot vom UMTS Downlinkband so ca. 2100-2200 Mhz und vom GSM 1800 Band machen?


Ich hätte Dir auch Screenprints von der PC-Darstellung machen können, aber vielleicht ist es aussagekräftiger zu zeigen, wie es am Gerätedisplay direkt aussieht.

UMTS-Bereich
1800MHz-GSM-Bereich

Hier übrigens noch ein interessantes PDF-File: http://micro.arocholl.com/download/ReleaseNotes.pdf

Klaus

von klausklaus - am 03.10.2012 10:26
Zitat
klausklaus
Verbesserungen würde ich mir noch bezüglich der m.E. nur sehr unzureichend verfolgbaren Ladeprozedur wünschen.

Klaus


Was meinst Du genau mit "nur sehr unzureichend verfolgbaren Ladeprozedur" ?

von songihr - am 03.10.2012 22:13
Zitat
songihr
Zitat
klausklaus
Was meinst Du genau mit "nur sehr unzureichend verfolgbaren Ladeprozedur" ?


Im Handbuch steht zum Thema "Laden" nur lapidar: "rechargeable by USB".
Beim Laden wechselt die Anzeige des entsprechenden Fensters zwischen "USB" und dem Ladebalken, wobei dieser dann irgendwann auch die volle Breite erreichte. Der Anzeige war aber nicht zu entnehmen, ob damit auch schon der Endstand erreicht war.
Wichtig ist noch zu wissen, dass sich das Gerät beim Anstecken der USB-Versorgung zwar auch dann einschaltet, wenn der Geräteeinschalter auf "OFF" steht, dass er zum Starten des Ladevorgangs aber in die ON-Position gebracht werden muss. Auch das steht leider nicht im Handbuch.
Was ich mir also für die Zukunft wünschen würde, ist eine Menüposition "Laden" mit eindeutiger Anzeige des jeweiligen Ladezustandes ( z.B. mit Prozentanzeige ) und einer Endkennung. Vor mir aus muss das Gerät in dieser Zeit auch keinen weiteren Betrieb erlauben.

Klaus


von klausklaus - am 04.10.2012 08:50
Nettes Teil, aber ich "brauche" für DAB-Zwecke eigentlich sowas

[attachment 516 RF-Anzeige.jpg]

im Auto. ;) (Ihr sicher auch.)


Kann man sowas billig basteln? Ein altes 10MHz Oszi aus der UdSSR hätte ich ja und 230Volt im Auto sind ja auch kein Problem...

von Zwerg#8 - am 04.10.2012 11:32
Zitat
Zwerg#8
Nettes Teil, aber ich "brauche" für DAB-Zwecke eigentlich sowas

[attachment 516 RF-Anzeige.jpg]

im Auto. ;) (Ihr sicher auch.)


Kann man sowas billig basteln? Ein altes 10MHz Oszi aus der UdSSR hätte ich ja und 230Volt im Auto sind ja auch kein Problem...


Wenn Fraunhofer nett wäre, würden sie die Impulsantwort noch in die Noxon DAB+ Stick Software einbauen....

Oder es müßte ne komplette Open Source Software für DAB geben, wie für DRM...

von wavefinder - am 04.10.2012 13:39
Zitat
Zwerg#8
Kann man sowas billig basteln?


Wenn man das Schaltbild betrachtet:
http://code.google.com/p/rfexplorer/wiki/RF_Explorer_schematics
so hält sich der Hardwareaufwand durchaus in Grenzen, aber wie so oft bei modernen Konzepten, steckt die Hauptarbeit in der Software.

Klaus

von klausklaus - am 04.10.2012 13:41
Wenn ich etwas an diesem Forum besonders liebe, dann ist das dieses solide Grundwissen der User! Ohne es geschrieben zu haben, kommt sofort der Begriff "Impulsantwort" ins Spiel! Schön!

Genau. Eigentlich bin ich auf die zu analogen TV-Zeiten verhassten "Geisterbilder" scharf. Das ist doch der Witz!

Leider besitze ich kein "altes" Fernsehgerät mehr. Wie sieht ein DAB-Signal im (analogen) TV aus? Kann man "Muster" erkennen? So wie das im Foto oben zu sehen ist, muß sich das Signal doch irgendwie "triggern" lassen (wie damals die Zeilenfrequenz an den Oszis).

Erzählt mir mal was... (just 4 input)


EDIT: Moment mal! "Irgendwo" liegt bei mir noch ein alter "Scanner" von Conrad rum. Wenn's irgendwie "brummt" (wie damals der Bildwechsel), dann kann man doch bestimmt etwas aus dem Signal herausholen. Keine Ahnung, ob man etwas aus dem Signal "herausholen" kann - aber man sollte wenigstens erstmal nachgucken. Dann mit 192kHz samplen. Das ist nur eine dumme Idee...

von Zwerg#8 - am 04.10.2012 19:26
Also das Gerät interessiert mich sehr! Leider passt es gerade nicht ins Budget aber ich werde dieses ding mal im Hinterkopf halten.

Über Erfahrungsberichte mit dieses Gerät bin ich ebenfalls gespannt. Wie Großsignalfest/Empfindlich ist das ding zum Beispiel..

von Jassy - am 04.10.2012 19:28
Vielleicht ganz interessant: Ein Interview mit dem Geräteentwickler Ariel Rocholl aus Madrid:
http://www.seeedstudio.com/blog/2012/08/05/face-to-face-with-the-designer-ariel-rocholl/

von klausklaus - am 04.10.2012 20:32
Zitat
Zwerg#8
Leider besitze ich kein "altes" Fernsehgerät mehr. Wie sieht ein DAB-Signal im (analogen) TV aus? Kann man "Muster" erkennen? So wie das im Foto oben zu sehen ist, muß sich das Signal doch irgendwie "triggern"


Das kann man sich auch mit modernen Flachmaennern ansehen. Muster ja aber je nach dem ob der Bereich A B C oder D des jeweiligen Kanals genutz wird, sieht es etwas anders aus. Was man da sieht ist sicher nur die zeitliche Luecke zwischen Signalaussendungen, mehr aber nicht.

von Nordlicht2 - am 05.10.2012 07:37
Ja, liegt aber hauptsaechlich daran, dass der TV je nach dem ob a b c d unterschiedlich auf den DAB Kanal abgestimmt ist. Bei normalem TV Signal kann man ja auch das Bild und das Rauschen durch Feinabstimmung am Tuner unscharf oder ueberscharf bekommen.

von Nordlicht2 - am 06.10.2012 13:29
So, nach einer einwöchigen DHL Odyssee konnte ich gestern endlich meinen RF Explorer in einer mir vorher völlig unbekannten Lottostelle abholen. DHL muss entweder nen Virus in deren Logistiksystem haben oder besoffene Fahrer. Zwei Beispiele aus den letzten 2 Wochen:
[OT-ON]
Eine Sendung von Frankfurt am Main nach Kiel:
FFM->Rodgau-> Speyer:eek: -> Neumünster --> Kiel

Eine Sendung (RF Explorer) von Saarbrücken nach Frankfurt am Main:
Saarbrücken -> nach 4 Tagen ist es in Nohra:eek: -> Rodgau ->FFM Packstation voll -> FFM Kiosk
[OT-OFF]

Der RF Explorer kommt in einer kleinen Pappschachtel und ist darin sehr gut mit Schaumstoff geschützt. Darin sind auch ebenfalls die beiden mitgelieferten Antennen enthalten. Dem Karton liegt dann noch eine gepolsterte Transporttasche bei. Mehr Zubehör wird nicht mitgeliefert, nicht mal ein Netzteil oder Handbuch.

Neben den beiden SMA Antennenanschlüssen hat der RF Explorer an der Unterseite noch einen Mini USB Anschluss.

Das Gehäuse ist aus Aluminium und ist sehr stabil. Für meinen Geschmack ist es etwas zu silbrig und glitzert zu viel. Ich will das Teil ja nicht mit in die Disco nehmen;) Die Bedientasten machen einen ordentlichen Eindruck, klacken mir aber zu laut. Der Ein- und Ausschalter macht allerdings kein so stabielen Eindruck auf mich.

Das Handbuch findet sich natürlich im Netz und die Getting Started Info empfiehlt den Explorer nach dem Kauf erstmal einige Stunden aufzuladen. Ich habe dazu ein Handysteckernetzteil benutzt, mit nem alten USB Mini Kabel aus der Grabbelkiste, aktuelle Handys werden ja über Micro USB geladen.

Beim Anschluss an des Netzteil geht der Explorer sofort an aber man muss ihn extra auch noch auf ON stellen, damit der Akku auch geladen wird. Dabei fängt er dann schon munter zu scannen an. Beim Laden sollte man über das Menü in den Splash Screen gehen, dann schaltet sich die Displaybeleuchtung ab und der Explorer fällt in einen Sleep Mode, wodurch er schneller geladen wird, als im Vollbetrieb.

Die Einstellungen am Gerät lassen sich sehr einfach über das Menü eingeben. Mal eben kurz das Band III darstellen, kein Problem.

Als Mac User hatte ich mich gefreut, dass es sogar eine Analyse- und Steuersoftware für Mac OS X gibt, allerdings musste ich feststellen, dass die erst ab Mac OS X 10.7 läuft, ich habe noch 10.6.8 und möchte auch dabei bleiben.

Wieso man da jetzt unbedingt 10.7 braucht, ist mir Räzel. Da alles Open Source ist, schaue ich da mal, ob ich mir selber was programmieren kann. Interessanter wäre aber wohl ne Steuerung über ein Android Smartphone...

Aber die Windows Software läuft prima mit Parallels. Beim Connecten meldet die Softwrae sofort eine neue verfügbare Firmware für den Explorer. Diese ließ sich dann auch mit dem Software Updater für Windows unter Parallels installieren.

von wavefinder - am 16.10.2012 15:11
Zitat
wavefinder
................Aber die Windows Software läuft prima mit Parallels. Beim Connecten meldet die Softwrae sofort eine neue verfügbare Firmware für den Explorer. Diese ließ sich dann auch mit dem Software Updater für Windows unter Parallels installieren.


Erst einmal Gratulation zum neuen Explorer. Das Interessante an der neusten Version der Windows-Software ist noch, dass sie jetzt auch eine Ablage mehrerer anwenderspezifischer Betriebseinstellungen erlaubt, was z.B. den Zugriff auf häufig benutzte Frequenzbereiche deutlich vereinfacht und beschleunigt. Ein solches Feature wünscht man sich jetzt natürlich auch noch direkt am Explorer.

von klausklaus - am 16.10.2012 16:10

Re: Ein handlicher, mobiler Spektrumanalyzer

Habe mir diese "ISM 3G Combo" auch kommen lassen. Ist sicher kein Schnäppchen, aber IMHO durchaus sein Geld Wert und nützlich, wenn man die Grenzen richtig bewerten kann. Nach sowas hab ich schon lange gesucht.

Bei vielen sich schenll ändernden digitalen Signalen muss man schon etwas mit den Parametern probieren, um was sinnvolles erkennen zu können. Manchmal ist Anzeige der Max-Werte nützlicher, bei energiesparenden WLAN sieht man u.U. nur ohne Filter im Normal-Modus eine durch den Kanal wandernden schmale Nadelspitze. "Filter" heißt hier, dass die die beim Hoch-/Runterrechnen /Spiegeln des Signals interne Gerätesignale rausgerechnet werden, für den Preis, dass die Messung träger wird.
Für die Suche nach schwachen DAB-Signalen ist's sicherlich nicht die erste Wahl, da bei Ensembles, die mein DRP69+ mit wenigen Balken empfängt, mit wenigen dB über dem Rauschen kaum etwas erkennbar ist (z.B. beim IRT). Andererseits sehe ich, dass 11D hier noch stärker als 12D, 11C und 5C reinbrettert. Mit dem DAB-Radio haben alle Vollausschlag. Könnte das bedeuten, dass 11D auch vom BR kommt? Oder ist die Gesamt-Leistung in der Luft einfach höher.

Interessant auch, dass ich für K29 (MuxB) vom Gaisberg durchaus eine Beule sehe, bei K32 (MuxA) aber gar nichts (MuxB geht hier, Mux A nicht). Bin mir da aber schon nicht mehr sicher, da die Beule eher bei 534 MHz das Maximum hat und nicht bei 538, also irgendwie zwischen K28 und K29.

Vielleicht kann man mit 'ner speziellen Antenne noch mehr Empfindlcihkeit raus holen.

Nützlich, um sich einen Überblick zu verschaffen, was in bestimmten Frequenzbereichen so in der Luft ist und um Störer zu finden oder ob eine bekannte Signalquelle tatsächlich aktiv ist.

Für Auswertung/Steuerung gibt es 'ne Windows-Software, die auch Open Source ist. Die Schnittstellen zum Gerät sind offen dokumentiert, bislang existiert aber für Linux nur ein Demo-Programm, dass lediglich einen Reset des Gerätes durchführen kann. Ich denke und hoffe, da wird sich noch was tun. Solange kann ich leider noch kein Schnappschuss aus dem Gerät raus holen...

Von mir für das Gerät alle Daumen nach oben.

[OT-ON]
DHL hat mir auch etwas Stress gemacht, da scheint ein Wurm in der Logistik zu sein.
Versand ging superfix, sollte am Packstation gehen, DHL-Packetverfolgung behauptete, Packstation war voll, Empfänger wäre benachrichtigt worden, das die Sendung in eine Filiale umgeleitet worden wäre was aber nicht stimmte: die Nachricht kam erst einige Stunden später, dass ichs einen Tag später (!) ab 11 Uhr im Postamt abholen könne, um 11 war's aber noch nicht da. Der Mensch am Schalter meinte, die DHL-Fahrer würden die Sendungen dann erst im Münchner Hauptverteilpostamt abliefern bevor sie dann in der Filiale landen.
Komisch, dass beim Paketempfang von großen Versendern (Amazon usw.) immer ein Fach in der Packstatrion frei ist, während sonst die Odysse los geht... Da scheint es bei DHL inzwischen ein Zweiklassensystem zu geben. :(
[/OT-OFF]


von Hagen - am 17.10.2012 23:37

Re: Ein handlicher, mobiler Spektrumanalyzer

Mein Band III Außendipol überfordert den Explorer offensichtlich. Damit ist das komplette Spekturm so stark angehoben, das ich die schwächeren 11A, 11D und 12D gar nicht mehr erkennen kann. Mit der Teleskopantenne klappt das allerdings sehr gut auf dem Balkon. Die Kanäle 5C und besonders 7B kommen aber auch mit nem Mörderpegel von über -40 dBm hier rein. Das scheint auch dem Venice 7 etwas zu viel des Guten zu sein. die Quality kommt nicht auf 100, obwohl die Balkenanzeige Vollausschlag hat. Habe mir jetzt mal ein Dämpfungsglied bestellt.

In der Mailingliste habe ich gelesen, dass man künftig auch die Firmware des Explorers verändern kann. Da würden sich natürlich verschiedene Band oder Kanal Presets anbieten.

von wavefinder - am 18.10.2012 21:41
Mit der neuen Firmware 1.11 können nun die RF Explorer Geräte einen Ueberblick über ein 600 MHz breites Frequenzband bieten (bislang 100 MHz) - das ist toll so!
Mein 3G Combo sollte auch bald ankommen, der ist seit dem 19.12. auf dem Postweg und seit dem 21.12. in Händen der Schweizer Post.

von dxbruelhart - am 30.12.2012 09:55
Wie ist denn die Trennschaerfe der Filter in dem Geraet, also wie schmalbandig kann es? Kann man bei UKW z.B. einen schwachen Sender 100kHz neben einem starken Sender ausmachen und dann dessen Empfangspegel bestimmen? Oder ist das Geraet eher nur geeignet um einen groben Uberblick zu bekommen?

von Nordlicht2 - am 30.12.2012 11:48
Zitat
Nordlicht2
Wie ist denn die Trennschaerfe der Filter in dem Geraet, also wie schmalbandig kann es? Kann man bei UKW z.B. einen schwachen Sender 100kHz neben einem starken Sender ausmachen und dann dessen Empfangspegel bestimmen? Oder ist das Geraet eher nur geeignet um einen groben Uberblick zu bekommen?


Nachdem sich bei einem Senderabstand von 100KHz schon die Seitenbänder direkt überschneiden, dürfte eine genaue Messung hierbei schwierig werden, aber wie auch aus dem beigefügten Screenprint ersichtlich, ist eine Messung bei 200KHz Frequenzabstand auch neben einem "dicken" Signal problemlos möglich.

Klaus

von klausklaus - am 30.12.2012 12:16
Die neue Firmware und andere nötige Downloads gibt übrigens hier http://micro.arocholl.com/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=65
Ich freue mich darauf, dann mit dem 3G Combo durchs Haus laufen zu können und den Punkt dann zu finden, wo 5C Bundesmux am stärksten ankommt. Vielleicht reicht es ja dann dort sogar schon jetzt fürs Audio.
Und das ganze UHF-TV-Band von Kanal 21 bis Kanal 69 kann ich dann mit der neuen Firmware überblicken, dann kann ich sehen, ob und was vielleicht vom neuen Pfänder Kanal 55 ankommt; und ich erkenne auch gleich, wann es hier mit LTE 800 losgeht so.

von dxbruelhart - am 30.12.2012 15:05
Zitat
klausklaus
Nachdem sich bei einem Senderabstand von 100KHz schon die Seitenbänder direkt überschneiden, dürfte eine genaue Messung hierbei schwierig werden, aber wie auch aus dem beigefügten Screenprint ersichtlich, ist eine Messung bei 200KHz Frequenzabstand auch neben einem "dicken" Signal problemlos möglich.
Klaus


@klausklaus:
An welchem Standort ist das Bild entstanden? Mit der beiliegenden Antenne oder einer externen?
Das Programm auf 106.1 MHz ist wohl sunshine live aus Heidelberg?

von songihr - am 30.12.2012 16:19
Zitat
songihr
@klausklaus:
An welchem Standort ist das Bild entstanden? Mit der beiliegenden Antenne oder einer externen?
Das Programm auf 106.1 MHz ist wohl sunshine live aus Heidelberg?


Das Bild ist in Mainz-Lerchenberg in der Mitte eines Raumes mit direkt am Explorer befindlicher Teleskopantenne entstanden. Die Distanz zum Feldberg liegt bei etwa 30Km und es besteht direkte Sicht.
Die Identität des Senders auf 106.1 habe ich zwar nicht näher untersucht, aber eine andere als die von Dir genannte Station dürfte kaum infrage kommen.
Hier die in gezeigtem Segment m.E. sichtbaren Stationen:

105.4 harmony.fm Frankfurt (Main) Europaturm
105.6 SWR4 KL Donnersberg
105.9 Hit Radio FFH Großer Feldberg/Taunus
106.1 sunshine live Heidelberg/Königstuhl
106.2 hr3 Heidelstein (Rhön)
106.3 SWR4 KO Bad Marienberg
106.4 B 5 AKT Pfaffenberg

Klaus

von klausklaus - am 30.12.2012 16:56
@klausklaus,
wirklich ein sehr guter Tip mit dem Explorer 3G Combo. DHL hat 5 Tage nach Hamburg gebraucht, naja so kurz nach den Feiertagen.

Die Empfindlichkeit des schmalbandigen Mudules mit -115dBm ist Top, damit lassen sich DVB-T Muxe nachweisen lange bevor mein Receiver ueberhaupt was anzeigt.

Das breitbandige 15-2700 MHz Modul ist zumindestens bei weniger als 1MHz Aufloesung bis -107dBm tauglich. Gerade bei UKW ist das eh zu empfehlen. 100kHz UKW Senderabstand trennt er sauber. Programme die mit leichtem Mono Rauschen daherkommen werden ordentlich angezeigt. Ich bevorzuge die Einstellung Draw Mode 'Vector', Marker 'Peak' und Calculator 'Max'. Letzeres letzteres bringt bei modulierten Signalen stabilere Huellkurven.

Es hat gedauert, bis ich herausfand, dass die grosse Antenne eine Teleskopantenne ist.

Es empfielt sich die DSP Funktion 'Filter' zu aktivieren. Dabei werden Mischprodukte herausgerechnet. Ohne dieses habe ich zum Beispiel auf 212 MHz ein DAB Signal welches da nicht hingehoert.

Sehr interessant fand ich wie stark mein MacBook im Netzbetreib das VHF Band zumuellt. Im Batteriebetrieb dagegen nicht. Kein Wunder, dass der Noxon DAB Stick Probleme in dessen Naehe hat. Vom Kanal 7A bleibt kaum was uebrig.

Wer sich den Scanner als Hobby leisten moechte wird damit sehr viel Interessantes 'exploren' koennen und viele Stoerer enttarnen. Ich z.B. fand heraus welcher Reifendrucksensor an meinem Auto den Geist aufgegeben hat ohne die Werkstatt dafuer bemuehen zu muessen.. :rp:

von Nordlicht2 - am 05.01.2013 20:47
Zitat
Nordlicht2
@klausklaus,
wirklich ein sehr guter Tip mit dem Explorer 3G Combo. DHL hat 5 Tage nach Hamburg gebraucht, naja so kurz nach den Feiertagen.
.
Wer sich den Scanner als Hobby leisten moechte wird damit sehr viel Interessantes 'exploren' koennen und viele Stoerer enttarnen. Ich z.B. fand heraus welcher Reifendrucksensor an meinem Auto den Geist aufgegeben hat ohne die Werkstatt dafuer bemuehen zu muessen.. :rp:

.
Es freut mich natürlich, dass Dir der RF-Explorer gefällt. Dabei denke ich auch, dass sich allen ernsthaften Bandbeobachtern hierdurch viele neue interessante Einsatzbereiche erschliessen. Besonders sind das auch solche, die sich durch die hohe Portabilität ergeben.
.
PS: Ein ausführlicher Erfahrungsbereicht für z.B. des AGDX- Mitteilungsmagazin "REFLEXION" würde dort sicherlich auch auf nicht unerhebliches Interesse stossen.
.
Klaus

von klausklaus - am 06.01.2013 12:35
Ich habe jetzt die letzte Beta Firmware vom 4. Januar installiert. Die Empfindlichkeit des 15-2700MHz Modules ist damit nun bei -111,5 dBm, auch bei weit ueber 2 MHz Aufloesung. Allerdings wird das durch etwas mehr 'falsche' Frequenzen erkauft. Die Filter Funktion empfielt sich also weiterhin, allerdings filtert die dann im Bereich der Rauschschwelle auch gerne mal die sehr schwachen Nutzsignale weg. Da muss man je nach Anwendungsfall entsprechend einstellen bis man sieht was man sehen moechte....
In der Beschreibung wird auch erklaert, dass sich das noch weiter verbessern wird aber wohl erst so bis zu 10 Millionen Messungen erfolgen muessen, bis der Algorithmus optimiert ist und alles aus den verwendeten DSPs herausgeholt wird.
Im Dokument zur Batterie wird auch erklaert, warum der Off Schalter das Geraet vollstaendig von der Batterie trennt. So wird sichergestellt, dass das Geraet auch nach ueber einem Jahr nicht benutzen noch Power hat. Es ist im Prinzip ein Handy Akku der sehr wenig Selbstentladung hat. Da wohl nur wenige Ladezyklen im Jahr erfolgen muessen, wird die Batterie wohl ewig halten.

Die von dir angesprochene Mobilitaet des kleinen Geraetes ist wohl das was am meisten Spass mit sich bringen wird. Herausfinden was alles wo ausgesendet wird.

Bei mir in der Wohnung sind die UKW und DAB / DVB-T Muxe, also der komerzielle Rundfunk, die staerksten Signale. DECT und WiFi sind schon wenige cm entfernt schwaecher (mit beiden Antennen getestet). Wer also seinen WLAN Router wegen Elektrosmog ausschaltet und so wie ich nicht weiter als 10km vom naechsten Grossender entfernt wohnt, der soltte vorher auch ordentlich Metallfolie um seine Wohnung ziehen.

von Nordlicht2 - am 06.01.2013 13:46
Bei EDN Network bzw. tmworld werden nun verschiedene günstigere Spectrum-Analysatoren wie eben auch unser RF Explorer miteinander verglichen, das ist hochinteressant, denn da sieht man, was sonst noch auf dem Markt ist.
Zum Beispiel der Signal Hound USB-SA124B - der überstreicht den riesigen Frequenzbereich von 100 kHz bis 12.4 GHz! Der ist allerdings auch eher ein SDR als ein Spectrumanalysator.
http://www.edn.com/design/test-and-measurement/4412405/Low-cost-spectrum-analyzer-product-roundup
http://www.tmworld.com/design/characterization/4412164/2/EMC-troubleshooting-roundup--Low-cost-spectrum-analyzers

von dxbruelhart - am 30.04.2013 09:38
Demnach ist der RF Explorer vom Preis her wirklich unschlagbar. Mit der Software am Laptop laesst sich auch noch etwas mehr anstellen als in den Testberichten erwaehnt, die sich nur auf das Handheld beziehen.

Der RF Explorer ist bis ca. 60 dbuV Grossignalfest. Darueber hinaus steigt das Grundrauschen an. Weiterhin aendert sich der angezeigte Pegel in Abhaengigkeit des ausgewaehlten Spans. Ein Referenz Pegelmessgeraet habe ich nicht. Hat das hier vielleicht jemand und kann mir sagen, bei welchem Span der Pegel genau richtig angezeigt wird? Das sind die 2 einzigen Nachteile, die den RF Explorer wohl zum Hobby Frequenzscanner degradieren.
Ansonsten, bisher fuer mich sehr interessant. Die hoechsten bisher gemessenen Pegel habe ich an UKW 100W Fuellfunzeln gehabt. Durch die niedrige Antennenhoehe und die wenigen Antennenfelder, also geringe Buendelung, komme ich da teilweise auf 90dbuV. Grundnetzsender sowie DAB+ und TV Sender schaffen das nicht. Die buendeln besser und senden ueber einen drueberweg. Gefolgt wird das dann von Mobilfunk Masten. Sehr hohe Pegel ueber einen sehr grossen Frequenzbereich. In der Naehe eines solchen moechte ich nicht wohnen.

von Nordlicht2 - am 30.04.2013 19:39
Jetzt gibt es auch den RF Explorer 6G, der überstreicht den ansonsten fast unbekannten aber viel belegten Frequenzbereich von 4.8 - 6.1 GHz http://www.seeedstudio.com/depot/RF-Explorer-6G-model-p-2198.html

von dxbruelhart - am 26.05.2015 21:30
hochhol

Mich würde mal interessieren, welche Unterschiede es bei der Darstellung zwischen der Anzeige auf dem Gerät und mit der Sofware am PC gibt.
Sehen die "Kurven" am PC auch so zackig aus oder sind sie etwas "gefälliger, natürlicher"?
Ich überlege ob ich mir das Teil auch kaufe.
Die Kurven sollten dann aber schon "schön" aussehen. :-)
Kann mal jemand Vergleichsfotos einstellen?
(Zum Beispiel Durchlasskurven von Filtern.)

von Radio-DX - am 14.12.2015 11:32
So, neue Frage mit der Hoffnung auf eine Antwort.
Habe mir das Teil nun auch zugelegt.
Nach kurzer Begeisterung kam dann doch recht schnell die Ernüchterung.
Das (mein) Gerät produziert ordentlich Eigenstörungen.
Auch ohne angeschlossene Antenne gibt es alle 30 MHz einen Peak mit einem Pegel bis etwa -84 dBm.
Die Pegel sind recht konstant.
Nur selten "zappelt" ein Peak.
Störungen aus dem häuslichen Umfeld können ausgeschlossen werden, da die Peaks auch außerhalb des Ortes da sind.
Im DAB-Bereich sind die Frequenzen 180, 210 und 240 MHz betroffen.
Sie erstrecken sich über den Gesamten Arbeitsbereich des Gerätes und werden erst ab etwa 1GHz schwächer.
Weg sind sie aber nie.
Etwas seltsam finde ich auch, dass auf DAB, direkt neben meiner Antenne, nur die örtlichen Kanäle angezeigt werden.
Andere Kanäle, die auch mit etwa 6-10 Balken ankommen, sind nur zu erahnen.
Ist das alles normal und bei euch auch so?

von Radio-DX - am 20.12.2015 14:31
Dabei stellt sich doch zuerst die Frage, ob die Peaks nur bei angeschlossener Antenne hereinkommen, oder ob sie immer sichtbar sind. Danach kann man abwägen, ob es sich um ein Problem der internen Aufbereitung handeln könnte ( was ich aber erst einmal für sehr unwahrscheinlich halten würde ), oder sie sich das Gerät von außen einfängt.

Mir ist es übrigens auch schon einmal passiert, dass ich die Antenne für die VHF/UHF-Bereiche versehentlich an die Gerätebuchse für 2.4 GHz geschraubt hatte ( was dann natürlich auch entsprechend schlechte Ergebnisse brachte ).

Klaus

von klausklaus - am 20.12.2015 15:55
Du musst die Einstellung von Auto auf Filter setzen. Dann werden die internen Peaks rausgerechnet.
Zur Anzeige sehr schwacher DAB Muxe musst du auf schmalbandig stellen, ca. 2MBit Span. Dabei auch den Pegel Anzeige Bereich entsprechend klein einstellen. Die Muxe werden dann einen Pegel von ungefaehr 10 dBuV haben. Es darf dabei auch kein Signal deutlich ueber 60dBuV am Scannereingang anliegen (auch nicht bei UKW). Sonst uebersteuert er und erzeugt Rauschen.

von Nordlicht2 - am 20.12.2015 16:49
@ klausklaus

Ich hatte oben geschrieben "auch ohne angeschlossene Antenne".
Es ist egal ob mit oder ohne Antenne.
Am Pegel der Peaks ändert das nichts.
Darum vermute ich, dass es am Gerät selbst liegt.

Es scheint auch, dass das Gerät vor mir schon in anderen Händen war.
Die größere Antenne war nicht am vorgesehenen Platz im Karton sondern lag lose in der Plastebox. (?)
Evtl. war es schon einmal ein Rückläufer.

von Radio-DX - am 20.12.2015 16:54
@ Nordlicht2

Ich habe schon x-mal alle Einstellungen probiert.
Die Peaks interessiert das nicht.
Welcher Eingang ist bei euch eigentlich der Breitbandeingang?
Bei meinem Gerät ist es der rechte Eingang. (15 - 2700 MHz)
Der linke ist nur für 240 - 960 MHz.
Wird auf dem Display auch so angezeigt.
Habe mich ja vorher im Netz über das Gerät informiert.
Irgendwie habe ich die Belegung der Antenneneingänge aber anders im Kopf.
Ich kann mich natürlich auch irren.
Jedenfalls dachte ich, dass der linke Eingang breitbandig ist und der rechte für GHz.
Hm???
Meine Sofware-Version ist 01-12B20 vom 14.06.2015.
Irgendwo im Netz gab es einen Hinweis, dass man lieber keine SW über 01-10 nehmen soll.
Ich meine, es ging evtl. um diese Störung.

von Radio-DX - am 20.12.2015 17:20
Der linke Eingang ist nur fuer UHF und GSM. Der ist dadurch auch empfindlicher. Einige wenige Peaks bis so 15dBuV hat meiner aber auch. Die neueste 2015er Software habe ich noch nicht drauf. Man kann aber auch ganz einfach zurueck auf aeltere Versionen gehen. Musst probieren ob das einen Unterschied macht. Ansonsten mal aufschrauben und nachsehen, ob die Module richtig fest in der Kontaktleiste stecken. Bei mir rutschten die da alle paar Monate raus (wenn man ihn unsanft auf den Tisch legt) und es gab dann mehr Peaks bis irgendwann das Modul nicht mehr gefunden wurde. Inzwischen habe ich etwas dahinter gequetscht.

von Nordlicht2 - am 20.12.2015 19:19
Bei mir ist die 1.11 vom April 2013 drauf. Das du eine Beta schon im Auslieferungszustand auf dem Geraet hast.:confused:
Wobei nach ueber 2 Jahren immer noch nur Beta im Angebot zu haben ist auch merkwuerdig. Muessen ja einen sehr aufwendigen Zertifizierungsprozess fuer Release Freigaben haben.
Auf 1.11 zurueck geht ohne weiteres. Die 1.10 habe ich auch noch, wuerde die aber nicht gegenueber der 1.11 empfehlen.

von Nordlicht2 - am 21.12.2015 17:44
Die 1.11 schaltet automatisch zwischen Filter und Fast und die 1.11 hat weniger Pegelabweichung in Abhaengigkeit vom eingestellten Span. Glaubt man der Homepage, werden die Peaks mit jeder Version weniger und die Pegelwerte immer genauer. Weil man immer mehr Berechnungen zur Verfuegung hat und die Hardware immer besser 'kennt'. Werde mal die neueste Beta testen. Mit 1.11 verschwinden digitale Spektren manchmal waehrend einer Messung. Die Software behandelt z.B. digitale Signale im Filtermodus irrtuemlich wie interne Stoerungen, weil sie gepulst sind.
Es ist aber auch kein Profigeraet. Signale mit 70dbuV am Eingang und gleichzeitig nach Signalen an der Rauschschwelle (kleiner 0dBuV) suchen, klappt mit dem breitbandigen Modul nicht immer. Das schafft nur das schmalbandige (z.B. bei DVB-T).

von Nordlicht2 - am 22.12.2015 09:08
Hab jetzt die 1.12B24 vom Oktober drauf. Die Filterung der eigenen Peaks ist tatsaechlich anders. Noch nichts negatives im Vergleich zur 1.11 aufgefallen.
Hast du auch einen Peak mit ca.12dbuV bei 180 MHz, ohne Antenne und wenn auf Fast eingestellt? Nur um mal vergleichen zu koennen, ob die wenn immer auf den gleichen Frequenzen liegen.

von Nordlicht2 - am 22.12.2015 20:16
Bei mir gibt es Peaks in 30 MHz-Abständen.
Hier mal eine Auswahl mit Pegeln. (mit "Fast" und ohne Antenne)
60 MHz 14 dBuV
90 MHz 15 dBuV
120 MHz 24 dBuV
150 MHz 22 dBuV
180 MHz 22 dBuV
210 MHz 15 dBuV
240 MHz 19 dBuV
270 MHz 20 dBuV

Ein wenig stört mich das schon. :rolleyes:

von Radio-DX - am 23.12.2015 01:59
Bei mir in etwa auch so, allerdings etwas niedrigere Pegel. Scheinen dann tatsaechlich von irgendwelchen internen Prozessor Taktfrequenzen oder vom Display zu kommen. Man koennte mal probieren, dass Display abzuklemmen und ueber USB am PC schauen ob sie dann immer noch da sind. Eigenartigerweise werden sie manchmal bei Einstellung Filter unterdrueckt aber nicht immer. Stoeren tut mich an dem Scanner wenn dann nur die fehlende Grossignalfestigkeit. Aber fuer den Preis gibt es in der Hinsicht keine besseren.

von Nordlicht2 - am 23.12.2015 10:36
Gestern habe ich mir die Software für den PC installiert und etwas damit rumgespielt.
Nach einer Weile gab es auf der Anzeige des RF-Explorers in großen Buchstaben den Text:

RF TEST
REQUIRED
EXPANSION

In der linken unteren Ecke steht noch "020".
Egal was ich mache, das Gerät fällt immer in diesen "Modus" zurück.
Das Menü kann ich aufrufen und auch einstellen.
Wenn ich dann zurück zum "Spectrum Analyzer" will, kommt immer der o.g. Text.
Was ist da passiert? :confused:

von Radio-DX - am 26.12.2015 04:17
Hast du irgendwelche unrealistische Werte am PC eingestellt? Min Max dB Anzeige gleich gross oder so etwas in der Art? Was sagt das schmalbandigere Modul, kannst das noch normal bedienen? Ansonsten Firmware neu installieren, obwohl das Firmware Update zumindest die letzten Einstellungen nicht ueberschreibt.

von Nordlicht2 - am 26.12.2015 09:55
Habe nun alle Werte am RF-Explorer neu eingestellt.
Die Software zeigt sie danach ebenfalls an.
Wenn ich dann zum Spectrum-Analyzer zurück will, gibt es nun auf dem Display die Anzeige "Pre-calibration".
Die Software scheint aber das Spektrum richtig darzustellen. :confused:

Ich bin dann mal bis zum späteren Abend weg. (Besuch bei Schwiegermutter :D )

von Radio-DX - am 26.12.2015 12:30
Zitat
Zwerg#8
Nettes Teil, aber ich "brauche" für DAB-Zwecke eigentlich sowas

[attachment 516 RF-Anzeige.jpg]

im Auto. ;) (Ihr sicher auch.)


Kann man sowas billig basteln? Ein altes 10MHz Oszi aus der UdSSR hätte ich ja und 230Volt im Auto sind ja auch kein Problem...

Sägezahngenerator, Schwingkreis der über eine Kapazitätsdiode abgestimmt wird, HF-Gleichrichter, gleichgerichtertes Signal am Oszillokop auf den Y-Eingang, Sägezahn auf den X-Eingang und aufb die Kapazitätsdiode, Oszilloskop in XY-Betrieb betreiben. Ist kein Hexenwerk, habe ich aber bisher nur für nierdrige Frequenzbereiche ausprobiert.
Mange Oszilloskope geben sogar den intern erzeugten Ablenksägezahn aus, dann geht es mit noch weniger Bastelarbeit.

von WiehengeBIERge - am 26.12.2015 13:13
So, hatte keinen Erfolg bei der "Reparatur" des RF-Explorers.
Da ich gestern überall in der PC-Software rumgedrückt habe, bin ich wohl auch auf dem "Calibrate"-Button gewesen.
Vorhin habe ich nun im Netz gelesen, dass man das ohne Frequenznormal lieber nicht tun sollte.
Das könnte mein Gerät evtl. aus dem Tritt gebracht haben.
Ich habe aber auch mit der Touchstone-Software experimentiert und meine, dass das Gerät dabei "gestorben" ist.
Viel kann man da aber nicht einstellen und evtl. falsch machen.
Bin nun etwas ratlos.
Wie kann ich eine neue (oder ältere) Software aufspielen? (kurze Anleitung in dt. erwünscht.)

von Radio-DX - am 26.12.2015 20:48
Ja.
Habe noch keinen Unterschied zur alten Version feststellen können.

Inzwischen kämpfe ich mit einem neuen Problem.
Ich möchte in Zukunft den RF-Explorer häufiger am Notebook betreiben.
Nun produziert das Teil aber breitbandige Störungen ohne Ende.
Diese gelangen, auch ohne Antennen, über das USB-Kabel in den Explorer.
Habe schon zwei Klappferrite an des Kabel geklemmt.
Dadurch ist es etwas besser geworden.
Es ist aber (für mich) noch nicht zufriedenstellend.
Werde wohl noch einen Filter basteln müssen. :-)

von Radio-DX - am 27.12.2015 12:33
Hat jemand den "RF-Explorer Signal Generator"?
Mich interessiert, ob das Teil zur Darstellung einer Filterkurve den entspechenden Frequenzbereich permanent überstreicht.
Für Abgleicharbeiten sollte das ständig erfolgen.
Bis jetzt habe ich dafür einen Eigenbau-Rauschgenerator benutzt.
Irgendwie funzt das Teil aber nicht mehr richtig.
Die Kurven ist keine (etwa) Linie mehr sondern eine wilde Zickzacklinie mit vielen Pegelspitzen eng beieinander.
Hab grad keine Zeit und Lust das Teil zu reparieren.
Könnte mir ja auch mal was "ordentliches" kaufen. :cool:

Irgendwo steht hier auf einen Boden noch ein etwa 30...40 kg schwerer "Frequenzgenerator".
Könnte sogar von R&S sein. (aus den 80er Jahren)
Ob der aber die "Wobbelfunktion" hat???

von Radio-DX - am 31.08.2016 19:37
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