Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
61
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
RalphT, WiehengeBIERge, _Yoshi_, bikerbs, Spacelab, Adrian Böhlen, Zintus, Manager., dxbruelhart, Kay B, ... und 33 weitere

Mein erstes Radio

Startbeitrag von dxbruelhart am 12.11.2012 15:24

Jetzt habe ich endlich mein allererstes eigenes Radio gefunden, mit diesem hörte ich z.B. im Sommer 1978 noch gut und gerne manchmal BR1 auf 1602 kHz damals; ich habe auch viele andere Mittelwellensender so kennengelernt, auch die massiven Störungen damals auf 720 und vieles mehr; wer mag, kann hier auch sein allererstes eigenes Radiogerät vorstellen:

Also - meiner war ein Mini-Mittelwellenradio mit kleinem Lautsprecher, jetzt weiss ich, das war der Vanica VS-601 - hier die Seite des Radiomuseums zu diesem Empfänger:
http://www.radiomuseum.org/r/unknown_vanica_vs_601vs60.html

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo,
tolle Seite, das Radiomuseum.
Gleich mal nach meinem ersten Radio geguckt, gesucht und gefunden:
Es war ein bemmenbüchsengroßes Teil, das T103 (Stern 103) von Stern-Radio Berlin.
Aber nicht weiß/grau wie auf dem Foto, sondern gelb/orange.
Auf KW hörte ich Radio Luxemnburg, auf MW den Deutschen Soldatensender mit seinen halbstündigen Sendungen, das Schlagerderby vom Deutschlandfunk, die Hitparade von der Europawelle Saar mit Manfred Sexauser uvm.
Dann entdeckte ich, dass es neben KW und MW noch UKW auf der Welt gab, .....

http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_stern_t103_t_103.html

von schnappdidudeldey - am 12.11.2012 16:08
Mein Erstes war der Grundig Yachtboy 55. Klick
Diesen habe ich noch heute, nur leider fehlt bei dem mittlerweile die Antenne und der Batteriefachdeckel so wie der Bereichsumschalter.

Später hatte ich einen Ghettoblaster von Toshiba.
Müsste der RT85S gewesen sein.
Den konnte ich bisher noch nirgends finden.
Dieser hatte für damalige Verhältnisse einen sehr guten Tuner mit guter Trennschärfe.
Mit dem konnte ich in den 80ern den Sendestart diverser Private Radiostationen mitverfolgen.

von _Yoshi_ - am 12.11.2012 16:12
Puuh, mein erstes müsste ein Kassettenrecorder von Panasonic gewesen sein, Modell kann ich leider nicht mehr sagen, konnte jedenfalls UKW, MW, LW und KW, wobei ich auf der KW in meiner Erinnerung nie was vernommen hab so wirklich... UKW-Empfang war recht passabel, allerdings hab ich zu der Zeit eh meistens NDR 2 oder ffn gehört wenns denn mal Radio war, ferngesehen hab ich da deutlich mehr.

von htw89 - am 12.11.2012 16:29
Mein erstes Radio für die DX-Anfänge. Ein Philips AE3650.

http://www.hifimuseum.info/tn_AE3650.jpg

Wurde aber schnell ersetzt ;-)

Zuhause wurde in der Küche geDXt, mit diesem Gerät, das meinem Vater gehört und schon damals™ für Fernempfang genutzt wurde (Europawelle Saar, Bayern 3, hr3, SWF3, BFBS, Radio Luxembourg)

http://www.radiomuseum.org/r/grundig_concert_boy_208.html

von Japhi - am 12.11.2012 16:35
Mein erstes Radio war ein Loewe Opta Autoport 57. Das hatte ich von meinem Opa geschenkt bekommen als er sich ein neues Auto gekauft hatte. Da die Batterien (6x Baby) auf dauer zu teuer waren und sich damit auch die schöne Skalenbeleuchtung nicht einschalten ließ schleppte ich nicht nur das Radio überall hin mit. Sondern auch das riesige 12 Volt original Netzteil das so schwer war wie das ganze Radio. Das Teil lief von morgens bis abends und ich kurbelte sehr oft über die verschiedenen Bänder. Auf UKW hörte ich immer nur die Europawelle Saar und Radio Luxembourg. Auf Mittelwelle hauptsächlich AFN und SWF1 und auf Kurzwelle SWF3 und die Deutsche Welle. Ich hatte zwar keine Ahnung worüber die da laberten aber es hörte sich wichtig an und durch das faden und pfeifen wie vom einem anderen Planeten. Bei SWF3 nervte mich das allerdings teilweise extrem. Damals war die Kurzwelle aber noch sehr interessant. Da gab es auf für mich als Kind immer was zu entdecken. Geheimnisvolle sprachen von weit weg und viele Musikprogramme. Als ich dann zu Geburtstag einen Kassettenrekorder geschenkt bekam (so ein flaches Toploader Teil von Grundig) habe ich diesen gleich über ein 5 pol. DIN Kabel mit der entsprechenden Buchse des Radios verbunden und alles mögliche mitgeschnitten. Leider hatte ich nicht viele Kassetten und so waren die meisten durch den Dauereinsatz bei mir total verschlissen und die die noch gut liefen hatte ich damals weggeschmissen. Heute könnte ich mir dafür ein Muster in den Allerwertesten beißen. Aber damals dachte ich noch nicht daran das diese Aufnahmen vielleicht mal wertvoll sein könnten. Es war halt eine andere Zeit. Ich bekam sehr früh schon einen der ersten Ghettoblaster mit CD Spieler und einem viel besseren Kassettenteil wie das flache Grundig Teil. Damit konnte man richtig brauchbare Aufnahmen machen und so wurden dann bessere Bänder angeschafft und fast ausschließlich nur noch von CD kopiert für die Nutzung im Walkman oder Papas Autoradio. Von Radio wurde höchstens noch die wöchentliche Hitparade mitgeschnitten. Aber das wars dann auch schon.

Das Loewe Opta wanderte schließlich in den Keller und wurde dort vergessen. Anfang der 90er hatten wir dann mal Hochwasser im Keller stehen weil zu der Zeit in unserer Straße die Kanalisation noch nicht voll ausgebaut war und das ganze Wasser das vom Feld herunter strömte die Kanalisation überforderte und sich der ganze Schnodder durch die Abflussöffnungen in die Keller drückte. Am nächsten Tag fand ich dann das total ruinierte Loewe Opta Autoport in einem Ablussloch im Keller klemmen. In dem Moment hätte ich Rotz und Wasser heulen können.

Da hat man aber auch mal wieder schön die Qualitätsunterschiede gesehen. Das Loewe Opta Teil funktionierte bis zum Hochwasser trotz seines stattlichen alters von über 30 Jahren noch wie am ersten Tag. Und das obwohl ich das Gerät als Kind wahrlich nicht geschont habe. Der riesige 80er Jahre Ghettoblaster von der damaligen Top-Marke in dem Bereich "Sanyo" mit CD-Player, 5 Lautsprechern, super Kassettenteil mit automatischer Bandsortenerkennung und manueller Aussteuerung über zwei riesige LED Lichterketten und auch sonstigem Schnick-Schnack musste schon nach dem ersten Jahr in Reparatur und wurde kaum 10 Jahre alt. Dann war das Teil zwar nicht direkt kaputt aber total ausgelutscht. Alles klapperte und wackelte und man hatte angst jeden moment fällt was ab. Beim Loewe Opta wackelte selbst nach über 30 Jahren noch nicht eine einzige Taste. Sogar der sanft rastende Tragegriff hielt noch in jeder Stellung.

von Spacelab - am 12.11.2012 16:37
Mein erstes eigenes Radio war dieses hier:

Nordmende RT1052

Die Antenne ist abgebrochen, aber sonst läuft es noch wie am ersten Tag. Das zweite bis fünfte Bild ist von meinem Exemplar.

Ich habe es damals bei Lippold in Basel für ca. 42 Franken gekauft, es hat mich auch auf vielen Reisen begleitet.

von Stefan Heimers - am 12.11.2012 17:19
Mein erstes Radio für das Dxing war ein Grundig Yacht Boy 700. Das Radio habe ich 1980 mit 14 Jahren zu Weihnachten bekommen. Ich halte es auch heute noch in Ehren. Es hatte schon Digitale Frequenzanzeige, Finetuning, 6 KW Bereiche, BFO, und Filterumschaltung. Dazu der tolle Grundigklang.
Kostete glaube ich über 400 DM damals.

von ekelid - am 12.11.2012 17:51
Mein erstes Radio war der Grundig Concert Boy 1100
Den hatte sich eigentlich mein Vater gekauft, das muss so etwa 1976 gewesen sein. Mit dem hatte ich so als 12-13jähriger meine ersten DX-Erfahrungen. Das Gerät war auf UKW sehr trennscharf. Ich habe es so intensiv benutzt, dass mindestens 3x die Antenne abgebrochen ist, die Reparatur habe ich mit meinem Taschengeld bezahlt. Die letzten größeren Einsätze hatte der Concert Boy dann im Herbst 1992, als es ein ähnliches Herbsttropo wie heuer gab (NDR, Radio Brocken, Antenne Niedersachsen aus ca. 500 km). Wenig später hat dann mein Sohn das (ausgesteckte!) Stromkabel so lange herumgewirbelt, bis es denn abgerissen ist. Mit Batterien läuft das Gerät aber heute noch. Allerdings - die Antenne ist wieder ab...

von Joachim M. - am 12.11.2012 17:55
Als ich ein Kind war, fand sich bei uns noch eine richtig schöne große Kiste, die man Radio nannte:
Minerva Minion DU 544DU

Das Ding war Baujahr 1954, hatte 3 Lautsprecher und eine drehbare Ferritantenne, mit der man ganz tollen Mittelwellenempfang hatte.

Daneben hatte meine Mutter in der Küche noch diesen stehen:
Ingelen TRV111

Das Gerät, Baujahr 1960, habe ich heute noch. Es funktioniert auch, allerdings hat es nur LW und MW und ist ziemlich taub.

Als bei der "großen Kiste" wieder einmal eine Röhre durchbrannte, kam ein Tranistorradio:
Ingelen TR441

Dieses Gerät hatte hervorragende Empfangseigenschaften. Damit entdeckte ich eines Abends die deutschsprachigen Sendungen von "Radio Canada International" und "Radio RSA" aus Johannesburg. Nun wusste ich, was ich hören wollte. Es gab ja noch lange kein Internet und unmittelbare Informationen aus anderen Ländern waren schwer zu bekommen. Mein erstes eigenes Radio:
ITT Touring International 104

Da bei diesem Gerät die Empfangseigenschaften eher mittelmäßig waren, folgte bald ein "richtiges" Radio:
Grundig Satellit 3400

Und weil auch das noch nicht reichte, folgte dieses:
Icom R-70

Das Gerät wird leider seit einigen Jahren von oben her taub. Momentan kann man nur mehr bis 15 MHz empfangen. Offensichtlich ausgelaufene bzw. eingetrocknete Kondensatoren.

Für UKW musste auch was Ordentliches her:
Onkyo T-9090

Für mobilen Empfang kam schon zuvor ein Gerät dazu, mit dem man auch aufnehmen konnte:
Sony WA-8000

Weil auf den kurzen Skalen aber die Einstellung sehr schwierig war, musste etwas mit Digitalanzeige - vom Grundig gewohnt - her:
Sony ICF-7600

Leider hat das Gerät vor ein paar Jahren den Geist aufgegeben. Dürfte auch ein Kondensatoren-Problem gewesen sein. Seither habe ich einen Sangean ATS-909. Und für die Reise habe ich dieses: Sony ICF-SW100

von Wasat - am 12.11.2012 18:35
@ schnappdidudeldey

Zitat

Hallo,
tolle Seite, das Radiomuseum.


Grundsätzlich ja. Leider ist die Mitgliedschaft dort wohl kostenpflichtig und nicht gerade billig:
http://www.radiomuseum.org/dsp_anmeldungskosten.cfm

Ich hätte da auch gerne ein paar alte Schaltpläne und Photos ins Archiv gegeben. Aber dafür noch Geld bezahlen? Nein Danke!

von Kay B - am 12.11.2012 19:08
Ist schon heftig mit den Bedingungen.
Wollte mich da auch schon mal Registrieren wegen bestimmter Schaltpläne.
Aber so haben die mich verschreckt mit der Kostenpflichtigen Registrierung.
Für eine Mitgliedschaft wollen die 20€ haben.

von _Yoshi_ - am 12.11.2012 19:22
Ich hab mit dem hier angefangen...
http://www.radiomuseum.org/r/telefunken_rc760.html
Da kann ich mich auch noch deutlich an die Freitagabende mit den Schlagern der Woche und den Fingern auf der REC- und Playtaste erinnern. ;)
Und: Er hatte einen Aux-In, woran recht bald ein Sat-Receiver hing und er somit N-Joy-Radio-fähig wurde. :D

von DigiAndi - am 12.11.2012 19:23
..ein REMA2001 mit Kurzwellenlupe. Satter Sound auf allen 4 fröhlichen Wellen. Im Winter gabs SR1-Europawelle Saar, im Sommer Radio Luxemburg auf KW mit Jochen und Doppelaxel. Später dann SWF3 nachdem von SWF1 auf SWF3 umgestellt wurde.

Das Radio hat eine ordentliche Außenantenne erhalten und dann auch sehr gute Empfangsergebnisse gehabt.

http://www.radiomuseum.org/r/rema_rema_2001.html

von Frank S. - am 12.11.2012 20:27
Mein erstes Gerät war dieser Radiowecker von SABA, mit grünen LEDs, die über einen Fotowiderstand gedimmt wurden, und 2 Weckzeiten:

http://www.radiomuseum.org/r/saba_duo_clock_b.html

Den bekam ich kurz nach der Einschulung 1980 geschenkt und komme seither nicht mehr ohne Radiowecker aus. Zunächst lief da nur SR3 und ab Sommer 1983, den ich in der Ferien teilweise wegen Windpocken im Bett verbrachte, SR1. Every Breath You Take von The Police war der erste rauf und runter gedudelte Song, den icht nicht mehr ausstehen konnte.
Leider habe ich das Gerät durch Ausprobieren eines halbdefekten Kopfhörers gehimmelt und auch nach der Reparatur hat es nur noch gesponnen, so dass es ersetzt werden musste.

Seit 1987 tut dieser hier zuverlässig seinen Dienst: http://www.radiomuseum.org/r/telefunken_digitale_15.html
Den schätze ich, weil der Weckalarm über einen Schiebeschalter zum Radio dazu- und abschaltbar ist, und werde ihn erst durch ein DAB+ Radio ersetzen, wenn ich was mit vergleichbarer Funktion finde, damit ich garantiert geweckt werde, auch wenn kein Radioprogramm zu hören ist.

Mein erster Radiorekorder war 1985 dieser hier: http://www.avito.ru/moskva/audio_i_video/telefunken_rc_721_t_28628443

Da hat sich leider die Mechanik des Aufnahmedecks nach 2 Jahren schon regelmäßig verklemmt.
1990 habe ich dann Papierstreifen mit handgemalter feinerer Skalierung für MW und KW reingeklebt, als ich mit DX anfing.
Später haben mich dann die Wackelkontakte des Bandwahlschalters genervt und ich habe das Gerät auf Kurzwelle 'festgelötet'.
Heute dient es noch wegen der stark abstrahlenden Oszillatorfrequenz als Hilfsmittel zum DRM-Empfang mit einem Aldi-Weltempfänger und Dream-Software und ansonsten noch gelegentlich als Aktivlautsprecher für den MP3-Player oder Laptop.

von Saarländer (aus Elm) - am 12.11.2012 20:51
In meinem Elternhaus waren in den 70ern verschiedene Geräte im Einsatz. Meine Oma z.B. hatte ein "Bajazzo Sport". Mein erstes eigenes Radio (geschenkt) war ein Blaupunkt Derby Deluxe Blaupunkt Derby Deluxe
Highlights waren die Feldstärkeanzeige sowie die Eurotaste, womit man Europawelle Saar & RTL sehr gut trennen konnte.
In den 80ern ist mir dann mal die Antenne abgebrochen, was ich damals nur mit einer Neuanschaffung "reparieren" konnte. Das schöne alte Radio ist natürlich im Müll gelandet :wall:

von Kabelfuzzi - am 12.11.2012 20:55
Mein erstes eigenes Radio war ein Tokai FA-951 ( http://www.radiomuseum.org/r/tokai_fa_951fa95.html ), das ich 1982 von meinen Nachbarn geschenkt bekam.

Der UKW-Empfang war dabei so lausig, daß ich (obwohl ich am Stadtrand von München wohnte) Bayern 1 lieber auf der extrem stark pfeifenden Mittelwelle (wie auch immer das Gerät das geschafft hat) hörte, als vom UKW-Ortssender.

Lange hat es allerdings nicht bei mir überlebt, dann wurde es "verbastelt" und recht schnell durch einen ITT Tiny Cassette 110 abgelöst ( http://www.radiomuseum.org/r/itt_tiny_cassette_110.html ), der mir immerhin mit spektakulärem Kabelverhau an der Teleskopantenne SDR 1 auf 95.1 hörgenußtauglich reinbrachte - am Stadtrand von München, wohlgemerkt!

Später folgten ein Telefunken Bajazzo Sport 101K (damit ging dann Radio Luxemburg auf 6090 rein, mehr schlecht als recht allerdings) und eine Schneider RC 862-Kompaktanlage; beide waren durchaus DX-tauglich und ermöglichten mir den Empfang der südtiroler Privatsender (Radio Tirol, Südtirol 1, Radio Transalpin, Radio Eisack), und einige Jahre später dann der Onkyo 4670 und nochmals 15 Jahre danach der Satellit 700.

Den Tokai habe ich nach über 25-jähriger Suche vor ein paar Jahren nochmal auf eBay erstanden, und er ist wirklich so schlecht, wie oben beschrieben ;)

Ciao
Christoph

von _Christoph - am 12.11.2012 21:04
Mein erste eigenes Radio war ein Nordmende Corvette de Luxe.
---> http://www.radiomuseum.org/r/nordmende_corvette_de_luxe_974111.html

Den bekam ich zu Weihnachten 1971. Am 1. Weihnachtsfeiertag habe ich dann so lange alle Knöpfe ausprobiert bis ich endlich Radio Luxemburg gefunden hatte. :)

Weit vorausschauend hatte der Corvette de Luxe den UKW-Bereich bereits bis 108 MHz. Und auf dem weit gespreizten 49 m-Band ließen sich alle deutschen KW-Sender (außer SWF) leicht finden. Etwas nervig war die sehr fragile Stabantenne. Die ist mir x-mal abgebrochen...

von Manager. - am 12.11.2012 21:32
Mein 1. Radio war ein Stern 4000, was ich mit 8 Jahren von meiner Oma geschenkt bekam, für 140 Ostmark.
http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_stern_400.html

Es hatte MW und 49m, Radio Luxemburg habe ich damit im Indianerkinderzelt in den Sommerferien regelmäßig gehört, mit dem typischen 5kHz Pfeifenton.
Im Winter empfing ich damit natürlich SR1 und RTL auf MW. Das kleine Radio hatte mich fast überall hin begleitet in meiner Kindheit, ich hörte später auch Radio Tirana, Rias auf 49m, auf 6030 SDR, den Zahlensender der Stasi ganz vorn im 49m, fand ich auch spannend und geheimnisvoll, obwohl ich damals nicht wusste was es bedeuten sollte :-). Batterien kosteten allerdings immer 2,80 Ostmark, damals viel Geld für mich, es gab nur Zink-Kohle zu kaufen, nach einer Woche waren die meist hin.
DDR-Rundfunk und DLF war immer sehr gut auf MW mit dem Teil und kein DX hier, wurde auch viel gehört.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 12.11.2012 21:42
Ich habe mit unserem Familienradio "Stradivari 3" meine ersten Erfahrungen gesammelt.
Leider durfte ich mich als kleiner Bengel nicht an dem Gerät vergreifen.
Nur meine große Schwester und der Vater hatten eine "Schaltberechtigung" dafür.
So sind einige Hobby-Jahre ungenutzt an mir vorbei gegangen. :D

http://www.radiomuseum.org/r/stern_roch_stradivari_iii_3.html

Dann kamen einige russische Kofferradios mit LW, MW und seeeehr vielen KW-Bändern dazu.
Diese Radios haben wir bei den armen russischen Soldaten gegen etwas zu Essen oder Schnaps eingetauscht,
wenn sie bei Wintermanövern tagelang hier im Wald lagen. :cool:
Danach gab es eine Zeit mit Bastelaktionen an alten Volksempfängern.
Da lernte ich neben den Empfangseigenschaften auch die Eigenschaften von Strom kennen. :D

Mit 14 habe ich dann mein erstes Radio gekauft.
Passend zum Verwendungszweck war es ein "Stern Hobby 2" mit MW und KW (49 und 41 m Band).
Ich glaube das Teil steht sogar noch irgendwo rum.

http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_stern_hobby_ii.html

Vernünftige UKW-Radios waren sehr teuer. Oft ging da ein ganzer Monatslohn drauf.
Als ich mein eigenes Geld verdient habe, leistete ich mir einen "Stern Recorder"mit UKW und Buchse für externe Antenne.

http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_stern_recorder_r160_10r_1.html

Trotz des stolzen Preises von 880,- DDR-Mark hat die Kiste nicht viel getaugt.
Richtig Spaß hat die Sache erst (ca.1980) mit einem alten Blaupunkt-Autoradio gemacht.
Das defekte Gerät konnte ich günstig erwerben und habe es dann selbst repariert.
Das war gleich eine ganz andere (Empfangs-) Welt. Das Radio liegt heute auch noch hier rum.
Über die Jahre habe ich dann noch viele andere "gute" und "schlechte" Geräte besessen.
Heute nutze ich noch 6 bis 8 Autoradios, den Roadstar und einen Scanner fürs Hobby.

von Radio-DX - am 12.11.2012 23:58
Eine Bemerkung kann ich mir jetzt nicht verkneifen: Zur Seite Radiomuseum.org--- Ich höre es immer wieder auf Flohmärkten und musste es auch hier wieder lesen: "Das das Radiomuseum.org teuer sei" . Das ist nicht Richtig. Zweimal bei einem Schaltbildversand in der Hauptstadt was bestellt ist teurer. Beim RM-org zahlt mal EINMAL eine Betrittsgebühr und dann kann man die fast 200.000 Daten, ca. 500.000 Schaltungsunterlagen, nahezu 1,3Mio. Bilder und sonstige Daten der Site ein Leben lang nutzten. Man muß nur halt ab und zu mal selbst was beisteuern in Form von eingescannten Schaltbilder, Bedienungsanleitungen oder Bilder von Geräten. Außerdem gibt es da auch noch ein Technikforum. Es ist halt nicht alles im Netz für LAU zu haben.

von Radioboy - am 13.11.2012 09:14
Den Stradivari habe ich heute mit abgerundetem Gehaeuse. Das Ding war spielfaehig aber auf UKW ziemlich taub. Erst ein Roehrentausch und ein bei diesem Geraet auch etwas fummeliger Neuabgleich brachten eine annehmbare Empfindlichkeit. Der Kracher ist das Geraet auf UKW trotzdem nicht, auf den anderen Wellen aber ein Hochgenuss.

Mein erstes Kinderzimmerradio war ein Sternradio Berlin "Intimo 5430", auch mit Roehrentechnik. ;) Das rumaenische Transistorradio "Cora" hatte ich auch noch.

von PowerAM - am 13.11.2012 09:36
Mein erstes Radio war ein 2-Transistor Selbstbauempfänger für Mittelwelle, mit dem ich einige Ortssender empfangen konnte. Das Schaltbild hatte ich einer Bastelzeitschrift entnommen. Zu dieser Zeit kosteten einfachste MW-Taschenempfänger fast 300 DM und waren unerschwinglich.

Später schenkten mir meine Eltern ein Telefunken Bajazzo 3091 Kofferradio welches alle Wellenbereiche empfing, sehr teuer war und den Stand der Transistortechnik darstellte.

MW und LW gingen gut, im UKW-Bereich war die Empfindlichkeit gering, eine nennenswerte Trennschärfe existierte erst ab 400 kHz. Die Empfindlichkeit stieg deutlich nachdem ich später den in einer Fassung steckenden HF-Eingangstransistor OC615 durch den Mesa-Transistor AF239 ersetzte.

Den KW-Bereich von 49-19m gab es in einem Bereich - unempfindlich, schwer einzustellen, "wandernde Sender", überlagert von Spiegelfrequenzen. Abhilfe brachte später ein Konverter von Blaupunkt mit 9 KW-Bereichen, der für den Einbau in Autos vorgesehen war. Diesen optimierte ich mit selektiven FET-Vorstufen, Drehkondensator und einer Ferritantenne, die die mit Stabantenne empfangenen KW-Signale auf MW (ca. 1615 kHz) wieder abstrahlte.

In die Nähe gestellt, konnte der Bajazzo oder jedes andere Mittelwellenradio nun auf 1615 kHz, die KW-Bänder 90-13m in einer tollen Qualität empfangen. ( 9 KW-Bereiche, eliminierte Spiegelfrequenzen durch Doppelsuperprinzip, leichte Sendereinstellung durch Bandspreizung, sehr hohe Empfindlichkeit)

Später gönnte ich mir einen Traumempfänger und wurde der glückliche Besitzer eines Grundig Satellit 6001, der auf allen Wellenbereichen glänzte und sich auch sehr gut zum UKW-DXen eignete.

von R.Oberlahn - am 13.11.2012 09:41
Zum DXen hatte ich damals auch immer ein ur-altes Autoradio benutzt. Das war ein Monogerät von Ford. DXen ist hier vielleicht auch etwas übertrieben da das Gerät nur eine recht kleine Skala hatte und man die Frequenz bestenfalls schätzen konnte. Angeschlossen war das Gerät an eine Kreuzdipol mit LMK Peitsche auf dem Dach. Das Radio hatte aber immerhin UKW, MW und LW. Ich glaube UKW ging nur bis 100Mhz. Betrieben hatte ich das Gerät an einem einfachen Steckernetzteil mit 12 Volt 1A (für das Radio völlig ausreichend) und einer kleinen Lautsprecherbox wie man sie in den 70ern auf die Hutablage schraubte.

Irgendwann, das muss so Ende der 80er gewesen sein, bekam ich dann von meiner Oma das Autoradio geschenkt nachdem ein eingeschlafener LKW Fahrer von der Fahrbahn abkam und ihren brandneuen Audi auf dem Parkstreifen zu klump fuhr. Das Radio war ein Blaupunkt Gerät. Leider weiß ich die Bezeichnung nicht mehr. Das war so ein Gerät wo man die Kassette quer hineinschob. Mein Vater schenkte mir noch sein altes Tischnetzteil (13,8 Volt 2,5A) aus längst vergangenen CB-Funk tagen dazu und ich war überglücklich. Die Skala war zwar auch nur analog, aber der UKW Bereich ging bis 108Mhz, der Empfang war dank des sehr empfindlichen Tuners sagenhaft, es hatte ein gutes Kassettenteil und vor allem es war Stereo. Angeschlossen an meine Schneider Regalboxen genügten dann auch die 2x 6 Watt Sinus des Radios um mein kleines Zimmer mehr als ausreichend laut zu beschallen und meine Eltern zu nerven. :D

@R.Oberlahn: Das mit dem quasi unbrauchbaren KW Empfang kenne ich von meinem oben schon angesprochenen riesen Ghettoblaster von Sanyo. Der hatte auch nur ein Band für 49 Meter bis 19 Meter. Das einstellen eines Senders war grausam fummelig. Einmal das Tuningrad schräg angeschaut war er schon wieder weg. Außerdem wanderten die Sender immer hin und her. Das war ne schöne Beschäftigung für langweilige Sonntage. Einfach nen Kurzwelle Sender einstellen und dann mit gaaaanz viel Fingerspitzengefühl stetig am Tuningrad drehen um die "Tuning" LED möglichst hell am leuchten zu halten. :rolleyes:

von Spacelab - am 13.11.2012 10:17
Hallo Radiofreunde,

Weil sich mein Vater Anfang der 70 er Jahre das hier Kaufte :
http://www.radiomuseum.org/r/rema_arioso_730.html
Durfte Ich diesen : http://www.radiomuseum.org/r/stern_roch_juwel_2.html
In meine Stube tragen.
MfG Det.

von RADIO354 - am 13.11.2012 15:27
OT:

@ Radioboy

Zitat

Zweimal bei einem Schaltbildversand in der Hauptstadt was bestellt ist teurer.


Wobei dabei auch Mitarbeiter extra für dich beschäftig sind und du dann eine ausgedruckte Version bekommst, sodaß hier der Unterhalt des Archivs, die Arbeitszeit, die Druckkosten, der Unternehmerlohn sowie der (zu vernachlässigende) Versand plus Mehrwertsteuer anfallen.


Zitat

Beim RM-org zahlt mal EINMAL eine Betrittsgebühr und dann kann man die fast 200.000 Daten, ca. 500.000 Schaltungsunterlagen, nahezu 1,3Mio. Bilder und sonstige Daten der Site ein Leben lang nutzten. Man muß nur halt ab und zu mal selbst was beisteuern in Form von eingescannten Schaltbilder, Bedienungsanleitungen oder Bilder von Geräten.


Ist ja schön und gut, aber das würde besser nach dem Prinzip funktionieren, wenn man selbst etwas an Schaltplänen usw. beisteuert bekommt man auch Zugriff auf die Schaltpläne anderer.

Aber Geld bezahlen, wenn man da selbst nur was beisteuern will? Nö Danke!!!! :mad:

Und Webspace kann man heutzutage einfach über einen dezenten Werbebanner finanzieren.


Zitat

Außerdem gibt es da auch noch ein Technikforum.


Sowas ist definitiv im Netz für lau zu haben. Und es ist ja meist nicht so, daß man nur davon profitiert, sondern sich eben selbst einbringt.

von Kay B - am 13.11.2012 16:24
Zitat
Manager.
Zitat
bikerbs
Auf der Skala ist übrigens ein Fehler ;)

Sender Minden 800 kHz? ;)


Jo, muß natürlich München heißen :D
An den Bandenden steht übrigens Bayr. Rdf.

Bei meinem Dampfradio in Farbe vom selbigen Hersteller und gleiches Baujahr steht München I

von bikerbs - am 13.11.2012 18:40
Mich würde es mal Interessieren ob die Alten Geräte mit der Heutigen UKW Belegung zurecht kommen ?

Ich denke mal wegen dem fehlen von ZF Filtern wird das wohl ein ordentliches Gezischel.

Bei einigen Geräten könnte ich mir vorstellen das der MW und LW Bereich tagsüber leer ist, da ja schon eine menge Sender abgeschaltet wurden.

von _Yoshi_ - am 13.11.2012 19:20
Zitat
_Yoshi_ schrub:
Mich würde es mal Interessieren ob die Alten Geräte mit der Heutigen UKW Belegung zurecht kommen ?

Ich denke mal wegen dem fehlen von ZF Filtern wird das wohl ein ordentliches Gezischel.

Bei einigen Geräten könnte ich mir vorstellen das der MW und LW Bereich tagsüber leer ist, da ja schon eine menge Sender abgeschaltet wurden.


Die mittelere und die kurze Welle sind immer noch perfekt in meinem Kofferradio.
Natürlich ist inzwischen ne Menge weniger los, aber sonst.....

UKW hat schon einige Schwierigkeiten, schwächere Sender zu empfangen.
Zum einem wegen der fehlenden Trennschärfe, aber auch Mischprodukte sind die Ursache.
Gezischel gibt es aber trotzdem nicht.

von bikerbs - am 13.11.2012 20:50
Das allererste Radio, auf dem ich herumkurbelte, mit dem ich das Medium Radio entdeckte, war der Loewe-Opta Magnet 1735 meiner Eltern: http://www.radiomuseum.org/r/loewe_opta_magnet_1735w.html#c
Den will ich hier auch reinstellen, das ist ein klassischers Röhrenradio, mit einem richtig guten Empfang auf UKW und Mittelwelle; auch ohne (Aussen)Antenne holt der doch einiges schon auf UKW rein; doch, der ist auch hier im Hause, er funktioniert auch noch, eine kleine Ueberholung täte ihm vielleicht doch mal gut.

von dxbruelhart - am 16.01.2013 07:56
Mein erstes Radio (vom Papa 1966 an mich abgetreten) war der da:

http://www.radiomuseum.org/r/neckermann_paris.html

Auf MW war der sehr Empfangsstark.

Mit meinem ersten Lehrlingsgehalt habe ich mir 1970 dann dieses Gerät gekauft:

http://www.radiomuseum.org/r/neckermann_829_145.html

Damit habe ich u.a. die legendären Testsendungen von Radio Nordsee International auf MW und KW verfolgt.

von Heinz Schulz - am 16.01.2013 09:44
Mein erstes Radio war das "Neckermann Frankfurt TR", welches zuvor bei meinen Eltern im Wohnzimmer stand: http://www.radiomuseum.org/r/neckermann_frankfurt_tr_821586.html

Das Radio war nicht besonders gut und auch nicht sehr schön, ich hatte es später durch die ältere, aber bessere Imperial Phonotruhe meiner Oma ersetzt, bis ich dann Mitte der 80er irgendso einen japanischen "Ghettoblaster" mit Doppelkassettendeck bekommen hatte.

von Bolivar diGriz - am 16.01.2013 13:07
Die 60er Jahre....

1. Philips Philetta (Röhren-RX)

2. Grundig Export-Boy (nur MW/KW 13 bis 120 m)

3. Grundig Satellit 210 mit "Trommelrevolver" 11-49 m KW

sj

von satjay - am 16.01.2013 15:37
Also mein erstes Kofferradio war in den 70 er Jahren das Stern Party.Später Stern Record.LW,MW KW hatten die Radios.Gehört damals in Riesa viel Radio Luxemburg auf KW.Nachts dann das Englichsprachige Programmmit dem DJ Maik.Ende 79 konnte man dann auch Rias über MW hören.Die Störsender waren dann abgeschaltet wurden. :)

von dabfrank - am 16.01.2013 17:50
Ich hab mit nem Plastikbomber angefangen, mein erstes eigenes Gerät war mit 10 ein Grundig RR300 Radiorecorder, damals für knapp 100 DM selbst gespart. Für mich der 10 Mark pro Monat erhielt viel Geld. Für gute Noten gabs auch mal 'ne Mark oder zwei. :D

Danach folgten ziemlich viele Geräte, irgendwann ein CD-Player, ein UKW-Walkman, und mit ca. 14 Jahren das erste Verlangen nach richtigem Fernempfang. Und als 2003 eines sommerlichen Mittags das Band ganz unverhofft voller türkischer und italienischer Stationen war gabs kein Halten für mich mehr. :)

In dieser Zeit hatte ich kein Internet Zuhause, und gerade deswegen war ich so fasziniert. In dieser Zeit hab ich mir Bandscans im Internetcafe ausgedruckt, um Zuhause alles auszuprobieren.

Heute bin ich froh, alle 100 kHz was hören zu können.

Einen XDR werde ich voraussichtlich als Dauerleihgabe (mit Umbauauflagen) von einem gut befreundetem Forenuser erhalten :)

von DX-Matze - am 16.01.2013 17:51
Bei mir war es dieses Radio (Blaupunkt-Supernova): http://www.dr-boesch.ch/radio/blaupunkt-supernova.htm , welches ich bereits als Kind (schon in den 80ern...) von meiner Vater "übernehmen" durfte. Dieser hat es irgendwann in den 60ern in einem Freibad von Jemandem abgekauft...
Das Ding war (leider ist es nicht mehr vorhanden) in gewisser Weise eine Rarität, denn richtige Weltempfänger von Blaupunkt gab es nicht viele.

Das war aber nicht das einzige. Dieses hier war auch noch eine Radio, was irgendwann mal in den frühen 90ern von meinem Vater in meinen Besitz überging (Sharp GF 6000):
http://auldies.euweb.cz/record.html?par=31

(ob die im Radiomuseum zu finden sind weiß ich nicht, aber man darf ja auch zur Abwechslung mal andere Links als zum Radiomuseum posten ;-)).
Von den beiden weiß ich ganz sicher, dass es sich um exakt diese Modelle handelte.
Als ich die Radios geschenkt bekam, hatten die Eltern sie durch solche typischen 80er-Radios wie aus folgendem Link ersetzt (davon müssten wir zwei gehabt haben):

http://www.stereo80s.com/images/gallery/sharp/sharp_gf-4747_1_big.jpg
Hier kann ich allerdings nicht sagen, welche Typen das genau waren oder welche Hersteller, nur von der Optik her so ähnlich wie in dem Link (aber so sahen zu der Zeit viele Radios aus...).

Mein erstes richtig eigenes Radio muss irgendwas von Quelle als Universum gelabeltes aus den frühen 90ern gewesen sein, eines mit Doppel-Kassettendeck. Radioteil eher simpel gehalten. Am interessantesten war zu der Zeit das eher das Radio im Auto mit der digitalen Frequenzanzeige (das ganze alte VW Beta). Damals hatten wir zwei Autos, eines mit dem "modernen" Beta, das andere noch mit einem alten Blaupunkt mit Drehknopf-Absimmung.

Alle genannten Radios existieren leider nicht mehr (vieles ist aber auch Eigenverschulden, da in den späten 90ern vieles bei meiner Bastel und Experimentierarbeit draufgegangen ist ;-))

von WiehengeBIERge - am 16.01.2013 19:35
Zitat

http://www.stereo80s.com/images/gallery/sharp/sharp_gf-4747_1_big.jpg
Hier kann ich allerdings nicht sagen, welche Typen das genau waren oder welche Hersteller, nur von der Optik her so ähnlich wie in dem Link (aber so sahen zu der Zeit viele Radios aus...).

So eines oder ein ähnliches Modell von Sharp war mein 2. Radio.;) Stereoanzeige, Kassettendeck...
Das erste eigene Radio war ein Radiowecker der übrig war (Marke/Modell keine Ahnung mehr, könnte aber Universum gewesen sein) aus weißem Plastik mit UKW bis 104 MHz und MW, bei dem die Uhrzeit mit so einzelnen schwarzen Blättchen, die sich umgedreht- und immer so "klack" gemacht haben, angezeigt wurde.

von Schwabinger - am 16.01.2013 20:06
Zitat

Das erste eigene Radio war ein Radiowecker der übrig war (Marke/Modell keine Ahnung mehr, könnte aber Universum gewesen sein) aus weißem Plastik mit UKW bis 104 MHz und MW, bei dem die Uhrzeit mit so einzelnen schwarzen Blättchen, die sich umgedreht- und immer so "klack" gemacht haben, angezeigt wurde.

Sowas gab es hier bei uns auch. Was aber leider nie "meins" und meines Wissens war unseres von Blaupunkt oder Grundig. Die Bedienungsanleitung von dem Gerät fand ich sogar kürzlich noch auf dem Dachboden. Das Gerät ist längst Geschichte...

von WiehengeBIERge - am 16.01.2013 20:17
Mein erstes Radio war ein im zarten Alter von 10 Jahren mit 70 selbst ersparten harten ;-) DDR-Mark gekauftes Cora aus rumänischer Produktion.
Schon beim Einlegen der Batterien war ich von den Innereien des Radios fasziniert. Dazu musste man den Deckel abnehmen und hatte Einblick auf die gesamte Leiterplatte. Ich weiss nicht, wie oft ich den Schaltplan des Gerätes angesehen habe. Ich wollte wissen, was es damit auf sich hat und das war der Startschuss für mein Interesse an Elektronik.

Das Mittelwellenband auf einer halben Umdrehung des Drehkondensators verfügbar, schon am Tag viele Sender und Nachts füllte sich wenigstens das obere Mittelwellenband mit Sendern. Die habe ich dann unter der Bettdecke gehört. Andere Kinder haben unter der Bettdecke gelesen, ich habe heimlich Radio gehört. :)

Zwischenzeitlich ist das Radio einmal in einen See gefallen (Drehkondensator musste getauscht werden), der Lautstärkeregler war mindestens 2x kaputt und das Gehäuse sowieso.
Jetzt liegt das Radio bei anderen, nicht mehr benutzten Geräten im Originalkarton mit Schaltplan auf dem Dachboden, zusammen mit einem neuen Gehäuse (und wenn ich mich nicht ganz doll irre mit einem Reserve-Lautstärkeregler). Ob es noch funktioniert? Keine Ahnung!

von 2-0-8 - am 16.01.2013 20:37
Mein erstes Radio bekam ich nach langem Drängen 1974 zu Weihnachten. Ich war damals 7 Jahre alt. Es war ein Kofferradio (ohne Cassettenteil) von Sharp. Ich suche schon seit längerem im Internet (u.a. Radiomuseum) nach dem Teil. Leider weiß ich die Bezeichnung nicht mehr. Es hatte alle vier Wellenbereiche (LMKU) und war sehr empfangsstark. Leider fiel nach ein paar Jahren die Plexiglasplatte (Abdeckung der Skala) ab.

Dieses Radio ist mit dafür verantwortlich, dass ich bis heute ein Radiofreak und Sprachenfan bin.

von Zintus - am 17.01.2013 08:25
Interessantes Thema, da geb' ich doch auch noch meinen Senf dazu:

Mein erstes Radio war eigentlich gar keines, sondern ein Elektronik-Baukasten, nämlich dieser hier: Philips Electronic Erstkontakt: http://ee.old.no/abc/

Die auf dem Deckel abgebildete Schaltung war zugleich die anspruchsvollste, nämlich ein Mittelwellenradio mit 2 Transistoren, dessen Signal einen einfachen Ohrhörer speiste. Obwohl nur für Mittelwelle spezifiziert, war es mir damit mit geringfügiger Änderung möglich, Swiss Radio International auf Kurzwelle zu hören, welches um 1985 in Bern natürlich mit einem Bombensignal ankam. Damit war das Interesse am Radio an sich und an der Elektronikbastelei geweckt.

Ein "richtiges" Radio besass ich noch lange nicht, diese einfache Schaltung musste für's erste genügen. Irgendwann schenkten mit die Eltern ein kleines Philipps Radio (Typ weiss ich nicht mehr) für UKW und MW, mit welchem ich dann vor allem die Mittelwelle erforscht habe. Auf UKW waren vor allem die lokalen Sender zu hören, was mich nicht besonders interessierte. Später kam ein Radio-Cassetten-CD-Gerät dazu, dessen Empfangsteil aber nicht besser war, als jener des alten Philips-Gerätes.

Vor rund 20 Jahren habe ich mir dann den ersten Weltempfänger gekauft. Dabei ging es mir gar nicht um Kurzwelle, sondern ich wollte endlich ein ordentliches Mittlwellenradio. Mein damaliger Lieblingssender S4 Radio Breisgau auf 828 kHz (Freiburg, 10 kW) war mit meinen bisherigen Geräten tagsüber nur ganz schwach mit viel Rauschen zu hören. Im Eschenmoser empfahlen sie mir dann den Panasonic RF-B45, der knapp 300 Franken kostete, was im zweiten Lehrjahr einem halben Monatslohn entsprach. Dieses Geld war er aber mehr als wert; der Mittelwellenempfang war tatsächlich sensationell: Radio Breisgau kam nunmehr rauschfrei aus dem Lautsprecher, auch im Sommer um die Mittagszeit. Auch auf UKW ging deutlich mehr als mit meinen bisherigen Geräten, obwohl Scheunentore von Filtern eingebaut sind (was ich damals freilich noch nicht wissen konnte).

Die Faszination für DX war nun aber endgültig geweckt und mit der Zeit kamen weitere Geräte hinzu, z.B. von Grundig (YB-400 und Satellit 700), die mich aber nicht restlos überzeugten. Wohl nicht, weil sie schlecht waren, sondern weil der kleine Panasonic so gut war. Natürlich wurde das Gerät auch bald einmal aufgeschraubt und bis heute habe ich insgesamt wohl viele Wochen in Modifikationen investiert. Von seinem inneren Aufbau her, der "Mechanik", ist dieses Gerät für mich ungeschlagen (diesbezüglich erlebte ich mit den Grundig-Geräten nur Frust) und ausgerüstet mit schmalen Filtern für AM und FM (hier mit zusätzlicher regelbarer ZF-Verstärkung mit einem BF199), optimierter Feinabstimmung und integriertem KW-Preselector (gemäss Technik, Tips und Tricks rund um den Empfänger) ist der RF-B45 auch nach 20 Jahren für mich die erste Wahl beim DXen im Freien oder im Hotelzimmer. Und auch beim Direktvergleich zuhause mit dem sündhaft teuren AOR AR-5000 sind seine Leistungen oftmals verblüffend!

von Adrian Böhlen - am 17.01.2013 08:59
Da kann ich mich meinem Vorredner gleich anschließen: Mein erstes Radio war auch ein Elektronikbaukasten. Ich hatte die Phillips EE-Serie. Siehe hier:
http://norbert.old.no/kits/ee2000/

Und das Radio hier:

[attachment 1091 MittelwellenRadio.jpg]

Ein kleines Video von dem Gerät ist hier:
http://ralpht.homepage.t-online.de/MittelwellenRadio.mpg

Jetzt, wo Radio Bremen abgeschaltet ist, kann man auch mal andere Sender empfangen. wundert Euch nicht, dass das Radio auf dem Herd steht, aber die Erdung ist hier recht gut.

Dieses Radio war eigentlich immer recht nachbausicher. So nach den Jahren, sind schon manche Teile, wie Potis, Drähte etwas korrodiert. Manche Teile habe ich einfach ausgetauscht.

Diese werden wohl nur die "älteren Herren" unter uns kennen, da das Basteln mit dem Baukasten in den 70ern anfing.

Auch der UKW-Empfänger ist ein schickes Gerät, da konnte durch ändern der Spule auch andere UKW-Bereich abgefangen werden. Bei mir hatte ich damals immer Firmenfunk empfangen.

von RalphT - am 20.01.2013 15:05
Ich hatte damals auch so einen Elektronikbaukasten. Nur war meiner von Kosmos. Ich hab es damals geliebt die Schaltungen aus dem dicken Buch nachzubauen. Der Mittelwelle Empfänger war recht einfach aufzubauen und selbst mit relativ kurzer Drahtantenne erreichte das Ding bei der Europawelle Saar erstaunliche Lautstärken. Der UKW Empfänger funktionierte nicht da sich in die abgedruckte Schaltung ein Fehler eingeschlichen hatte. Das war aber auch nicht schlimm weil mich die Mittelwelle damals deutlich mehr interessiert hatte. Vor allem abends und nachts. UKW war hier im Saarland schon immer recht langweilig.

von Spacelab - am 20.01.2013 17:04
Von Kosmos hatte ich damals auch einen Kasten. Mit dem konnte man ein Motor und ein Telefon bauen. Die Sprechmuschel wurde mit Kohlenstaub gefüllt. War schon damals eine schöne Zeit.

Mit dem Phillips kann man auch ein UKW-Pendelaudion bauen. Hier musste das Poti soweit gedreht werden, bis kurz vorm Aussetzen des Rauschens. Dann konnte man die Ortssender empfangen. Aber das Nutzsignal war gegenüber dem Rauschen sehr sehr leise. Hier in Bremen war ich ja nur 10 km vom UKW- und Mittelwellensender entfernt. Da ging das natürlich.

Dann hatte ich mal die glorreiche Idee, mit dem Fahrad und dem Radio direkt zum Sendemast Horn-Lehe zu fahren. Aber auch direkt am Sender funktionierte der Pendeaudion auch nicht besser.

von RalphT - am 20.01.2013 17:26
Zitat
RalphT
Elektronikbaukasten... Phillips EE-Serie...:


Den Philips Baukasten hatte ich auch. Der MW-Empfänger brachte bei mir im Emsland damals so drei bis vier Sender (DLF 756 kHz und die beiden Niederländer 1008 und 747 kHz).

Am UKW-Empfänger hatte ich mich damals auch versucht, kriegte ihn aber nicht zum Laufen. Ich war wohl auch noch sehr jung, 9 oder 10, glaube ich.

von Zintus - am 21.01.2013 06:52
Zitat
RalphT
Elektronikbaukasten... Phillips EE-Serie...:


Sehr interessant! Das war demnach die Vorgängerserie jener Baukästen aus den 80ern, die ich kenne. Wobei einiges schon identisch war, z.B. Lochplatten aus Kunststoff, Verdrahtungspläne auf dünnem Papier, NPN-Transistor auf weissem Plättchen, PNP auf blauem, etc.

Mit den diversen Aufbaustufen bin ich bis ca. 1990 zur Grundstufe D vorgestossen, wo man auch einen UKW-Empfänger aufbauen konnte, der nach dem Pendelprinzip arbeitete. War für mich auch was neues und ziemlich überraschendes: Wenn ich nämlich das Teil in Betrieb nahm, zischte und rauschte es bei den anderen Familienangehörigen, die gerade Radio hörten. Darüber, dass Pendler starke Störer sind, stand meines Wissens nichts im Anleitungsbuch!

Erst recht spät habe ich mir dann das "UKW/Stereo-Lab" gekauft, welches als Zusatzstufe nur die zusätzlich notwendigen Bauteile enthielt, und recht preisgünstig angeboten wurde. Damit konnte man dann einen UKW-Empfänger mit dem IC "TDA7000" aufbauen, den ich als recht leistungsfähig in Erinnerung habe. Sollte ich vielleicht mal wieder aufbauen...

von Adrian Böhlen - am 21.01.2013 09:57
Zitat
Adrian Böhlen
Wenn ich nämlich das Teil in Betrieb nahm, zischte und rauschte es bei den anderen Familienangehörigen, die gerade Radio hörten. Darüber, dass Pendler starke Störer sind, stand meines Wissens nichts im Anleitungsbuch!


Kann ich nur bestätigen. Zu meiner Zeit Mitte der 70er gab es Fernsehempfang nur mit einer einer Dach- oder Bodenantenne. Radioempfang meist nur mit einer Wurfantenne.

Sobald das UKW-Radio eingeschaltet wurde, gab es im Radio breitbandig bei etwas schwächeren Ortssendern ein schönes Rauschen und beim Fernsehen viele Linien, die quer und ungerade durch das Bild liefen.

Ich glaub, das lag an der Pendelfrequenz, die gaanz viele Oberwellen hatte.

von RalphT - am 21.01.2013 16:15
Ich hab grad mein allererstes Radio bei der Bucht wiedergefunden:
http://www.ebay.de/itm/70erJ-2-x-ELTEX-707-TRANSISTOR-TASCHENRADIO-OVP-ANL-FUNKTIONIERT-/261168797144?pt=Radio_TV_Musik&hash=item3ccedf95d8
(Angebot mit vielen Bildern!)

Zuhause muss das auch noch irgendwo in einer Ecke liegen, hab's leider noch nicht wiedergefunden...

Noch ein Bucht-Angebot zu diesem Radio:
http://www.ebay.es/itm/ELTEX-Transistorradio-Modell-707-AM-Mittelwelle-Taschen-Radio-schwarz-OVP-1975-/260931525850
in dessen Beschreibung der Anbieter sich wundert "(seltsamerweise ohne ausziehbare Antenne)"... :D

EDIT: als ich das Radio damals unterm Weihnachtsbaum fand hielt ich es zuerst für einen Fotoapparat ;)
Auch dieses Radio spielte sehr lange mit einer 9V-Batterie. Für den Batteriewechsel musste die Gehäuserückwand entfernt werden, ein eigenes Batteriefach gab es nicht. Und natürlich wurde an diversen Schräuchen rumgespielt, so daß auch Norddeich Radio auf der Grenzwelle empfangen werden konnte...

von iro - am 06.03.2013 12:13
Ich bekam mit knapp 10 jahren von meinem Stiefvater das Mikki. Sehr klein (es passte in die Hosentasche), sehr stromsparend und trotzdem recht empfangsstark (mit einem japanischen Minidrehkondensator) nahm ich es anfangs fast überall mit hin und fand es später sehr aufregend, im Ferienlager in Mecklenburg nach Einbruch der Dunkelheit damit Radio Luxemburg, SR1, Ö3 oder Bayern 1 hören zu können. Sender wie RIAS1 und 2, NDR2 oder hr1 gingen auch am Tage, natürlich auch der DLF. Und auf der 801 habe ich so manche Fußballreportage damit gehört. Ich habe es heute noch, die Ferritantenne ist nicht mehr original, den DLF und MDR Info kann ich damit aber immer noch hören.
http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_mikki.html
Manchmal bin ich damit eingeschlafen und am Morgen spielte es immer noch (die Batterien hielten mehrere Monate). Das dürfte mit einem batteriebetriebenen DAB- Gerät kaum möglich sein.

von dlf-fan - am 07.03.2013 22:05
Dank der gerade erfolgten Verlinkung von ross22 im Faden "Michael Johns Sammlung alter Radiogeräte" auf www.technikschrott.de
habe ich nun nach einem halben Jahrhundert das Radio meiner Eltern wiederentdeckt, welches der Auslöser war, dass mich bis heute das Thema Radio nicht losgelassen hat:
http://www.technikschrott.de/Stern_Radio_Rochlitz_5E61_DU_Bilder.htm

von Harald Z - am 26.05.2013 07:39
Mein erstes Radio war ein analoges Radio mit FM und MW ein rechteckiger Kasten glaube es war ein Grundig. Mein damaliger bester Freund hatte eins zum Geburtstag geschenkt bekommen und ich habe von seiner Mutter ein paar Tage später auch eins bekommen damit ich nicht neidisch werde:). Ich kann mich daran erinnern das ich mit dem Radio an einen Punkt im Ortsteil gegangen bin wo man SWF3 empfangen konnte (Kabel und Internet gab es damals noch nicht) um Elmar Hörig zu hören, die Sendungen damals habe ich total gerne gehört. Leider hatte mein damaliger Freund Stress mit seiner Mutter, daraufhin hat sie ihm sein Radio weggenommen. Meins hatte er darauf hin kaputtgemacht (War damals glaube ich 8 oder 9 Jahre alt). Ich habe glaube ich lange gebraucht um ihm das zu verzeihen. Meine Eltern haben mir dann ein neues gekauft welches glaube ich für die damaligen Verhältnisse besser war als das was mein damaliger Freund kaputt gemacht hat.

von Jens Rau - am 26.05.2013 19:10
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.