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Radio Sunshine Ostbelgien muss heute abschalten

Startbeitrag von Peter Schwarz am 13.11.2012 17:25

Aktuell läuft eine Ansageschleife auf UKW 97.5 MHz, in welcher der Präsident der Station, Benoit Gauder, ankündigt, dass der Sender heute mit Polizeigewalt abgeschaltet werden soll. Man möchte sich nun aber mit Rechtsmitteln dagegen wehren, dass diese Abschaltung von Dauer sein soll und strebt ein Staatsrechtsverfahren an. Es wird zu einer Veranstaltung am Montag, 19.11. in die Mehrzweckhalle in Herbesthal eingeladen.
Radio Sunshine hatte nach einer Fristverlängerung letztendlich keine Zulassung zum Sendebetrieb mehr bekommen, da verschiedene Dinge vom Medienrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft bemängelt wurden, u.a. die unzulässige Versteigerung von Reisen im laufenden Programm (dafür bedürfte es einer gewerblichen Genehmigung) und fehlende Honorarverträge für Mitarbeiter.
Radio Sunshine wird weiterhin über den Livestream im Internet senden, aber wohl in den nächsten Minuten/Stunden auf UKW abgeschaltet.

Die 50 interessantesten Antworten:

Kannst du dieser Abschaltung mitschneiden?? Die Frequenzen mussen also geräumt werden für den Nachfolger..

von Jassy - am 13.11.2012 17:33
Ich habe die Schleife vom Stream mitgeschnitten. DEr Sender kommt hier bei mir so schwach an, an der Dachantenne versinkt er im Rauschen, mit dem Degen geht es gerade angerauscht.

von Peter Schwarz - am 13.11.2012 17:53
Hier das UKW-Signal von 97,5 MHz, empfangen in Eupen: http://sc1.ipip.cz:8042/listen.pls

Werde das mal eine Zeit lang laufen lassen. ;)

von a5786 - am 13.11.2012 18:20
völlig unerwartet. jooo die zeiten sind auch in belgien vorbei wo man machen kann was man will. aus mit der kohle im säckle

von senderspezialist - am 13.11.2012 18:26
Heute wird sicher nicht mehr abgeschaltet. Ich glaub nicht, dass das BIPT Nachtschichten fährt wegen einem Senderchen in Ostbelgien. Morgen dürfte es dann vermutlich passieren.

von Peter Schwarz - am 13.11.2012 19:40
es darf noch gesetzt werden, dachte immer in den usa wäre alles möglich. aber siehe da, in belgien gehts auch. da macht jeder was er will.

von senderspezialist - am 13.11.2012 20:22
Zitat
a5786
Hier das UKW-Signal von 97,5 MHz, empfangen in Eupen: http://sc1.ipip.cz:8042/listen.pls

Werde das mal eine Zeit lang laufen lassen. ;)


Danke Dir, ich höre zu - das Programm war ja noch nie so gut wie heute :xcool:
Im Sinne der Vielfalt ist es in der Tat bedauerlich, dass der Sender (wenn auch selbst verschuldet) geschlossen wird. Bei allem (berechtigten) Spott wünsche ich mir eine vielfältige Radiolandschaft, in der auch Sender wie das frühere Metropole ihren Platz haben.

von stefan kramerowski - am 14.11.2012 08:25
Und ich kann mein Handy wieder nutzen, über das ich R. Sunshine empfangen habe.

Der kostenlose Shoutcast-Server wird sicher bald von jemand anderem verwendet werden.

Ein Gemeimtipp: Wer auf das Programm nicht verzichten möchte, kann es weiterhin via Webstream hören: http://radio-sunshine.dh-media.net:7010
Als Streamtitel wird nach wie vor "Radio Sunshine auf UKW 97,5 MHz" angezeigt.

von a5786 - am 14.11.2012 11:18
Ich war heute nachmittag vor Ort und es war niemand anwesend. Die 97.5 ist off, die beiden vom selben Standort abgestrahlten BRF-Frequenzen laufen normal. Merkwürdig finde ich, dass R. Sunshine auf seiner Homepage überhaupt nichts zu dieser Zwangsabschaltung schreibt.

von Peter Schwarz - am 14.11.2012 18:12

Herbesthal 21 - die Wutbürger von Lontzen!

Zitat
Peter Schwarz
Ich war heute nachmittag vor Ort und es war niemand anwesend.


Keine Demonstranten mit Bannern und Plakaten, die skandieren: "Sun-shine ist gut - auf Will-kür hab ich Wut"? :mad: Wo sind die Wutbürger von Lontzen und Herbesthal???
Im Stream übrigens "business as usual", auch keinerlei Hinweise auf die Abschaltung. Gerade lief "Bleib no a bisserl do"...

von stefan kramerowski - am 14.11.2012 18:32
Blöde Frage, aber ....könnte rein rechtlich "Radio Sunshine" über die MW eines recht bekannten anderen Anbieters in der Eifel ausgestrahlt werden, oder gäbe es da rechtliche Probleme ? ( ich rede jetzt nicht von "hört keiner" oder "Mittelwelle ist doof". Nur eben rechtlich .....

von sup2 - am 14.11.2012 18:38
Hier der Wortlaut der Schleife, die seit gestern abend bis zur Abschaltung des Senders heute um 11:05 Uhr über die 97,5 ausgestrahlt wurde:

„Liebe Hörerinnen, Hörer und Freunde von Radio Sunshine, wir unterbrechen das laufende Programm für eine wichtige Durchsage:
Hier spricht der Geschäftsführer und Präsident von Radio Sunshine Benoit Gauder. Völlig unerwartet und ohne Ankündigung hat der Medienrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Frequenzbehörde IBPT in Brüssel damit beauftragt den Sendebetrieb von Radio Sunshine 97,5 in den nächsten Stunden einzustellen. Mit angekündigter Polizeigewalt soll der Sender mit Standort Lontzen sofort abgeschaltet werden. Obwohl der Medienrat schriftlich am 19. Juli uns zur erteilten Sendelizenz beglückwünschte, warf man uns am 12. Oktober indes erneut unprofessionelles Arbeiten vor. Auch von fehlendem Regionalbezug ist die Rede. Obwohl dies seit über 15 Jahre nie bemängelt wurde.
Radio Sunshine stellt fest: die Radio Sunshine V.O.G. verfügt weiterhin über eine Sendegenehmigung. Der Rechtsbeistand von Radio Sunshine stuft zudem die ablehnende Haltung zu Sunshine als illegal ein. Radio Sunshine will der ostbelgischen Radiolandschaft erhalten bleiben und strebt deshalb ein Staatsratsverfahren an.
Alle Hörer, Mitarbeiter, Freunde und nicht zuletzt ich, Benoit Gauder hoffe auf Ihre Solidarität. Helfen Sie Radio Sunshine, helfen Sie Ihrem Lieblingssender. Wir laden Sie herzlich zu einer Presse- und Protestkundgebung ein. Am kommenden Montag, 19. November um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Herbesthal.

Radio Sunshine sendet dennoch weiter über das Internet. Unter www.radio-sunshine.info wird das Programm weiter ausgestrahlt. Hier, sowohl auf unserer Facebookseite werden wir Sie weiter über die Zukunft unseres Senders informieren. Bei weiteren Fragen zum Empfang wenden Sie sich telefonisch an unsere Hotline: 087/656243
Gegen Willkür - für Pressefreiheit – und für Lokalcouleur im ostbelgischen Radio.
Wir kämpfen für Radio Sunshine, 97,5. Kommen Sie zahlreich am Montag, 19. November um 19 Uhr in die Mehrzweckhalle Herbesthal.

Ihr Benoit Gauder.“

von stefan kramerowski - am 14.11.2012 19:03
Die Wutbürger sollen doch am Montag nach Herbesthal (ich liebe diesen Ortsnamen, das klingt so nach eitrigem Geschwür) in die Mehrzweckhalle kommen. Ich würde gerne, kann aber nicht.
@sup2: Frag das doch die Anbieter? Ich weiss es nicht. Aktuell sind sie nach rechtlichem Status ein Internetradio und nicht mehr und nicht weniger. Und bei der MW kommt es natürlich darauf an: Inlands- oder Ausslandsabstrahlung? Bei ersterem hätte der Zollhof ein Wörtchen mitzureden, bei letzterem nicht.

von Peter Schwarz - am 14.11.2012 20:14
Wem gehört denn die Antennenanlage die bei Lontzen BRF überträgt und Radio Sunshine übertrug?
Habe angenommen das auf 97,5 ein Leerträger ausgetrahlt wird nachdem das Programm beendet wurde.

von DJ Taifun - am 14.11.2012 22:28
@ alquazar : Wie muss ich mir das nun vorstellen ? Verstehe ich nicht. Wie muss denn die MW "besendet" sein, damit es als "Auslandsradio" oder "Inlandsradio" gilt ? Legt das der Betreiber selbst fest, muss er das nachweisen..... ? Wenn da nun angenommen "Radio538" laufen würde, dann wäre es eine holländische MW, wenn "Sunshine " läuft, wäre es eine BEL-MW ? [ ratlos ]
Schade um Radio Sunshine ist es allemal.

von sup2 - am 15.11.2012 03:21
In der nördlichen Euregio ist auf der 97.5 MHz das ewige Zischelduell Lontzen gegen Schoten nun entschieden - überall Radio 2 Antwerpen in bester Qualität. Ich kann mich noch an meine Jugend erinnern, wo bei uns in Hückelhoven Donna besser auf der 89MHz reinkam als auf den vom WDR gestörten Frequenzen 102MHz & 93MHz aus Genk.

von TobiAC - am 15.11.2012 08:15
Zitat
Benoit Gauder
Völlig unerwartet und ohne Ankündigung hat der Medienrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Frequenzbehörde IBPT in Brüssel damit beauftragt den Sendebetrieb von Radio Sunshine 97,5 in den nächsten Stunden einzustellen.

Öhm Sunshine wurde doch mehrmals aufgefordert irgendwelche Unterlagen vorzulegen und fristen bekam man auch gesetzt. Dachte man man könnte mit der "Ignorieren Taktik" die Sache einfach aussitzen?! Das abschalten des Senders war wohl das letzten Mittel. Also so unschuldig wie man bei Sunshine tut ist man nicht. Und mit dem schreien "Willkür! Willkür!" versucht man wohl beim unwissenden Bürger der keine Ahnung hat was im Vorfeld schon passierte einen Nerv zu treffen um ihn auf seine Seite zu ziehen. Pfui!

Mich würde ja echt mal interessieren was da in Herbesthal am Montag los ist. Wie viele Leute da tatsächlich auftauchen und wie die Stimmung dort ist. Ob also wirklich die Leute kommen weil sie für den Erhalt des Senders protestieren wollen oder ob sie nur die Neugier dahin getrieben hat. Für mich ist der Weg viel zu weit sonst wäre ich gekommen.

von Spacelab - am 15.11.2012 09:29
Ich denke mal, dass dort mehr Mitglieder dieses Forums anwesend sein werden, als Fans des Senders. ;)

von Bolivar diGriz - am 15.11.2012 10:09
@sup2: Das Programm darf sich nicht an Einwohner in Deutschland richten und die Sendeparameter sollten auch so gewählt sein, dass vorrangig das Ausland versorgt wird. Wie das genau nachzuweisen ist, weiss ich nicht...vielleicht weiss man da in Euskirchen mehr. Die praktizieren das ja.

von Peter Schwarz - am 15.11.2012 14:18
Der Sender aus Euskirchen, der jetzt in Ostbelgien lokal sendet, ist in der Tat auf Belgien gerichtet, beispielsweise mit dem belgischen Wetterbericht und den belgischen Lottozahlen. Es laufen auch viele Meldungen aus der Region. Nicht so krass wie beim BRF, wo das Programmganz klar an Belgier gerichtet ist, aber halt auch nicht so wie bei der Konkurrenz von da shitradio. Da ist ganz im Gegenteil kaum am Programm zu erkennen, dass die aus Belgien kommen und für Belgien senden.

von Bolivar diGriz - am 15.11.2012 16:50

Artikel vom 15.11.2012 im Grenz-Echo

http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=d78ce0bd-adcd-4c75-96f5-552375cbc6cf. Hörfunk: Lontzener Sender wehrt sich gegen gestern erfolgte Abschaltung

Sunshine: „Das war nicht die feine englische Art“


Radio-Sunshine-Betreiber Benoît Gauder im Lontzener Studio des Senders.
Von Boris Cremer
Die Radiofrequenz 97,5 MHz ist seit dem gestrigen Mittwoch, 11 Uhr, verwaist. Radio Sunshine wurde angewiesen, seine Kurzwellenausstrahlung einzustellen. Doch der Lontzener Privatsender will diese Entscheidung nicht hinnehmen.

Benoît Gauder war am Mittwoch in heller Aufregung. Rund 15 Jahre, nachdem er mit Radio Sunshine zum ersten Mal auf Sendung ging, war von jetzt auf gleich Schluss. Das Landesinsitut für Post und Telekommunikation (IBPT) hatte auf Hinweis des Medienrates der DG entschieden, dass Sunshine seine Frequenz 97,5 MHz nicht länger dazu nutzen darf, sein Programm mit dem Schwerpunkt Volksmusik auszustrahlen. Gauder selber fühlte sich überrumpelt: „Das war nicht die feine englische Art“, erklärte der Chef von Radio Sunshine gegenüber dem GrenzEcho. Weil das IBPT tagszuvor, am Dienstag, unangemeldet vorstellig geworden sei, dränge sich der Eindruck auf, so Gauder, dass man versucht habe, Sunshine in einer Art Nacht-und-Nebel-Aktion abschalten zu lassen, um den Sympathisanten des Senders gar nicht erst die Gelegenheit zu bieten, auf diesen Vorgang zu reagieren.

Staatsrat soll entscheiden, ob Lizenzauflagen des Medienrates überhaupt rechtens waren.
Sunshine hatte nach eigenen Angaben am 19. Juli vom Präsidenten des Medienrates, Yves Derwahl, eine E-Mail erhalten mit dem Wortlaut: „Ich habe die Ehre Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihr Antrag zum Erhalt der Lizenz eines Regionalsenders gestern von der Beschlusskammer des Medienrats angenommen wurde.“ Erst fünf Wochen später sei Radio Sunshine mitgeteilt worden, dass diese Lizenzerteilung an Auflagen gebunden sei. Konkret wurde der Lontzener Sender dazu aufgefordert, folgende Unterlagen einzureichen:

1. eine Kopie der mit den Mitarbeitern abgeschlossenen bzw. abzuschließenden Arbeits- bzw. Honorarverträge;

2. das schriftliche Einverständnis des Belgischen Rundfunk- und Fernsehzentrums der Deutschsprachigen Gemeinschaft (BRF), die Nachrichten der BRF-Redaktion zu übernehmen, zu nutzen, zu bearbeiten bzw. vorzulesen, falls dies weiterhin beabsichtigt ist.

Auf die GrenzEcho-Frage, inwiefern Sunshine diesen Auflagen nachgekommen sei, beließ es Senderleiter Gauder bei der Ankündigung, der Staatsrat werde urteilen müssen, ob diese Auflagen überhaupt rechtens gewesen seien.

Radio Sunshine wird nach eigenen Angaben den Eindruck nicht los, man habe mit dem Sender kurzen Prozess machen wollen. Dies lasse sich am Zeitplan feststellen: „Wir sind am 12. Oktober“, so Benoît Gauder, „vom Medienrat darüber informiert worden, dass wir den Bedingungen zum Erhalt der Lizenz nicht nachgekommen seien. Daraufhin hatten wir 60 Tage, diese Entscheidung vor dem Staatsrat anzufechten.“ 60 Tage, dies hätte bedeutet, dass Sunshine bis zum 12. Dezember Zeit gehabt hätte, vor den Staatsrat zu ziehen. Und zunächst wollte der Sender ein für den 20. November, also den kommenden Dienstag, geplantes Treffen mit einem Vertreter des DG-Ministeriums abwarten.

In der Angelegenheit ist auch nach der am Mittwoch erfolgten Abschaltung von Radio Sunshine nicht das letzte Wort gesprochen. Bereits am am morgigen Freitag will der Anwalt von Gauder, Denis Barth, vor dem Gericht Erster Instanz in Eupen im Eilverfahren erreichen, dass Sunshine wieder über UKW 97,5 MHz senden kann, bis der Staatsrat über den ablehnenden Lizenzentscheid des DG-Medienrates befunden hat. „Diese Klage wird in den nächsten Tagen eingereicht“, kündigte Anwalt Barth an.

Über seinen Livestream im Internet (www.radio-sunshine.info) sendet Radio Sunshine indes weiter. Ob die reine Internet-Übertragung im Falle eines definitiven Verlustes der UKW-Frequenz eine Option sei, konnte Gauder am Mittwoch noch nicht sagen. Dafür sei es noch zu früh.

von tommy_radiofan - am 15.11.2012 22:02
Hat jemand Ansagen zum Sendeschluss auf UKW, bzw DIE letzten Worte mitgeschnitten ?!!? Würd mich SEHR interessieren !

von Thomas Kircher - am 16.11.2012 16:36
Letzte Worte gabs nicht, sondern eben besagte Schleife. Die Schleife habe ich, aber leider nicht den Moment der Abschaltung. Hab zwar zugehört, aber nicht gerippt.

von stefan kramerowski - am 16.11.2012 17:43
@Stefan: BITTE lass mir die Schleife zukommen - ich sag schon mal Dankeschööööööööön !!!!

von Thomas Kircher - am 18.11.2012 10:55
Ist erledigt, Thomas :)
Wer war heute bei der Sunshine-Demo in Herpesthal und kann berichten? Gab es Ausschreitungen?

von stefan kramerowski - am 19.11.2012 21:46
War heute jemand auf der Veranstaltung in Herbesthal?

Editiert: Sorry, Stefan, habe Deinen Eintrag mit der Frage nicht gesehen. ;)

von a5786 - am 19.11.2012 21:58
Vielen Dank für die Schleife zum UKW-AUS des Senders - Aktuell wirbt man auf der Facebook-Seite des Senders für eine Unterschriftenliste, um wieder auf UKW zurückzukehren: http://www.facebook.com/pages/Radio-Sunshine-975-FM/141150479285890?ref=ts&fref=ts

von Thomas Kircher - am 19.11.2012 22:07
Bericht über die Veranstaltung in Herbesthal und interessante Kommentare dazu:
http://ostbelgiendirekt.be/geben-sie-radio-sunshine-eine-chance-8375/

von stefan kramerowski - am 20.11.2012 19:11
Der nächste der übrigens - trotz Lizenz - die Segel streichen könnte wäre Radio Fantasy, weil sie schlichtweg keine Frequenz mehr haben könnten. Die 96,7 MHz wird künftig in Eupen mit 2 kW betrieben (siehe Ausschreibung), und wie man so munkelt bekommt sie Contact. Die 107,0 behält Contact auch, sie wandert aber weiter gen Osten. Die 98,0 wird vom Botrange nach Bütgenbach verlagert, wo sie mit 2 kW betrieben werden darf.

von Wiesbadener - am 21.11.2012 09:38
Zitat
Twobeers
Wo sieht man diese Ausschreibung?


http://www.ejustice.just.fgov.be/mopdf/2012/10/22_1.pdf , ziemlich weit unten

Zusammenfassung:

92,6 mit 160 Watt in Lontzen-Rabotrath
107,0 mit 160 Watt in Raeren-Eynatten
91,8 mit 300 Watt in Kelmis oder in mit 800 Watt in Lontzen
97,5 mit 1000 Watt in Lontzen
96,7 mit 2000 Watt in Eupen
98,0 mit 1000 Watt in Bütgenbach
107,3 mit 800 Watt in St. Vith

von Wiesbadener - am 21.11.2012 12:44
Da werden ja beinahe alle Würfel neu geworfen, irre! Warum werde ich den Eindruck nicht los, dass es sich hier im puren Aktionismus handelt? Bildlich stelle ich mir ein Karussell vor, das leergefegt wird, aber nachher keinerlei Erweiterung erfährt, alles alte Bekannte, nur eben mit anderen Sendeleistungen. Ist das konservativ, wenn man äußert, dass man den früheren Zustand mehr mochte? :-/

von TirolianDX - am 21.11.2012 17:08
Vor allem verteilt man Funzeln im Norden der DG auf einer Fläche von 20*15 Km zwischen Raeren, Kelmis und Eupen. Würde ein exponierter Standort, vlt. auf einem Turm wie in Petergensfeld mit vernünftiger Strahlleistung- und richtung, die Frequenzvermehrung pro Programm nicht überflüssig machen und Platz bieten für alle Anbieter im Norden der DG?

Neben BRF1 mit Lüttich, Lontzen und Eupen; BRF2 Raeren, Lontzen und Eupen soll nun auch Contact an zwei Standorten im Norden funzeln. :confused:

Vlt. mag man ja für die Zukunft schon mal Standorte finde zur Installation von WLAN Accesspoints für IP basiertes Radio :joke:

von TobiAC - am 22.11.2012 09:59
Solange der Overspil nach Deutschland bis zu mir reicht, ist mir alles recht. :D

Derzeit ist hier der stärkste Sender Da Shitradio auf 100,5 (Ortssenderstärke mit RDS) und BRF 1 aus Liège. (Gerade noch so in Stereo erträglich.) BRF 2 aus Raeren ist brauchbar in Mono, etwas schlechter gibt es noch Fantasy. Mehr geht hier nicht.

von Bolivar diGriz - am 22.11.2012 14:50
Da spekuliere ich mal:

Eupen 101,2 - Radio 7 0 0 (das war ja schon vorher fix)
Eupen 96,7 - Contact
Bütgenbach 98.0 - Contact
Sankt Vith 107,3 - Contact
Eynatten 107.0 - Contact
Lontzen 97,5 - Pur Radio 1
Lontzen 91,8 - Radio 7 0 0
Lontzen 92,6 - vielleicht doch noch Fantasy???

von Wiesbadener - am 22.11.2012 15:19
Dass Contact künftig sowohl auf 96.7 als auch auf 107.0 "funzeln" soll, habt ihr jetzt erfunden. Darüber ist mir nix bekannt. Und wenn ihr euch die Ausschreibung GENAU durchlest, sollte euch sogar klar sein, dass Contact gar nicht die 107.0 als "Sendernetz" bekommen kann, weil diese nämlich für einen LOKALsender ausgeschrieben ist. Es kann natürlich folgendermassen ablaufen: Für die 107.0 interessiert sich niemand, diese liegt folglich brach und wird dann umgewidmet, weil Contact Versorgungslücken in Raeren und Petergensfeld feststellt (der BRF hat dort ja auch welche festgestellt). @#$%& ist ebenfalls Sendernetz und 91.8 für Regionalsender. Also würde auch das nicht ohne Umwidmung der Frequenz funktionieren. Vermutlich war diese für Pur1 gedacht unter der Prämisse, dass Sunshine seine Lizenz bekommt. Dies ist ja nun anders gekommen.

@Exidor: Die 96.7 aus Eupen mit 2kW gen 20° wird sicher noch bis zu Dir durchkommen, solange 3FM aus Lopik nicht zu sehr reinprügelt. Eigentlich dürfte das Signal sogar stärker sein als derzeit mit 300W ab Petergensfeld.
101.2 R. 700 wird natürlich schwierig wegen Langenberg.

von Peter Schwarz - am 22.11.2012 17:18
Boah was ist denn das für ein Dilettantenverein?! Und deren super toller Rechtsanwalt sollte auch schnellst möglich gefeuert werden.

von Spacelab - am 03.12.2012 13:24
Aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, dass die RADIO SUNSHINE VoG nun die SUNSHINE SOUNDS Pgmbh verklagt - und beide verklagen in äußerster Dringlichkeit König Albert. HELFEN SIE MIT! ;)

von stefan kramerowski - am 04.12.2012 09:35
Das Ganze ist eine clever angelegte Aktion. Das spült Millionen in die Rentenkassen, weil die Omis und Opis in der DG nun....

von Lorenzo W. - am 04.12.2012 09:52
Zeit für ein neues Märchen: König Allibert und der Gaudi-Benoit. :D

(oh oh, jetzt krieg ich wahrscheinlich Einreiseverbot in Belgistan aufgrund Majestätsbeleidigung)

von Peter Schwarz - am 04.12.2012 12:27
http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=67110989-95aa-4ba8-9913-f5f912aab53a

Man beachte den vorletzten Satz!

von Peter Schwarz - am 18.02.2013 14:49

Gibt es da keinen Stress mit dem WDR?
Gut 200kHz können die meisten Radios sauber trennen, aber mit Einsprüchen würde ich dennoch rechnen - je nachdem, von wo aus genau gesendet werden soll.

von Hunsrücker - am 18.02.2013 15:05
@rusradio: Also wenn die Aufschaltung der Frequenz angekündigt wird, ist sie nicht mehr in der Koordinierungsphase!! Schliesslich ist man auch in Ostbelgien im 21. Jahrhundert angekommen.

von Peter Schwarz - am 18.02.2013 15:36
Komisch, dass diese Meldung hier noch gar nicht stand: http://ostbelgiendirekt.be/radio-sunshine-darf-wieder-hoffen-13752/

von Bolivar diGriz - am 18.02.2013 15:38
@ Peter Schwarz:
Von welchem Standort aus will denn Radio 360 (bzw. 360+340) auf der 101,2 senden?

von dxbruelhart - am 18.02.2013 22:03
Eupen-Kehrweg (Stadion), so weit ich weiss. Dafür ist die Frequenz jedenfalls koordiniert.

von Peter Schwarz - am 19.02.2013 09:41

Ausschreibung 97.5 MHz

Nun ist die 97.5 vom Standort Lontzen ausgeschrieben worden, gemäss Link http://www.medienrat.be/files/medienrat_ausschreibung_frequenz_97_5.pdf

von tommy_radiofan - am 07.08.2014 10:26
Auf der Webseite des Medienrat:

http://medienrat.be/files/MR_Webseite_Auszug_Niederschrift_BK_vom_14102014.pdf

Hier noch die Meldung auf der Webseite von Ostbelgien Direkt:
http://ostbelgiendirekt.be/radio-sunshine-bekommt-seine-frequenz-wieder-54449



Vielleicht wird also die Frequenz 97.5 in näherer Zukunft zugeteilt. Ganz sicher scheint es aber nicht zu sein, wenn man den Text genau liest.

von tommy_radiofan - am 01.11.2014 10:12
So, der Sender läuft wieder und die 97,5 MHz beschallt die Euregio mit fröhlichen Schlagern. Der Empfang ist in der Aachener Innenstand ganz OK, aber Richtung Norden (getestet auf der A44) reicht der andere private Schlagersender aus Belgien deutlich weiter...

von TobiAC - am 14.11.2014 09:08
Inzwischen kommt man bis Alsdorf ganz passabel mit dem Mix aus Ballermann-, Volks-, Karnevalsmusik, Oldies und Schlagern.

von TobiAC - am 17.11.2014 07:29

Re: Ausschreibung 97.5 MHz

Auch Radio Sunshine ist auf 97.5 inzwischen wohl wieder etabliert und sollte auch in FMLIST wieder aufgenommen werden.... ;)

von TobiAC - am 16.03.2015 10:18
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