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Kleinster DVB-T-Füllsender Deutschlands wird abgerissen!

Startbeitrag von RheinMain701 am 26.01.2013 18:43

http://www.goslarsche.de/Home/harz/region-harz_arid,328974.html

Der NDR, der doch immer so DVB-T-freundlich war, meint nun, es lohne sich nicht mehr, die kleine Harzstadt Wildemann mehr zu versorgen. Da werden wohl einige in die Röhre gucken.

Antworten:

Die wollen gleich den ganzen Mast abreißen? Sitzt da kein Mobilfunk mit drauf, der dem NDR den Mast mit subventioniert?

von Kay B - am 26.01.2013 18:57
Das hat m.E. nichts mit DVB-T-freundlich oder nicht zu tun, sondern mit bewusstem Umgang mit Gebührengeldern. Mich wundert eher, dass der Sender überhaupt aufgestellt wurde.

von EmmWeh - am 26.01.2013 19:02
Bei Wildemann kann ich mir gut vorstellen, dass es sich um ein niedersächsisches Bad Urach handelt; heißt, dass dort Satellitenfernsehen unmöglich ist, weil die Berge im Weg sind.

von RheinMain701 - am 26.01.2013 19:03
Zitat
RheinMain701
ein niedersächsisches Bad Urach handelt; heißt, dass dort Satellitenfernsehen unmöglich ist

Zitat: "Längst empfängt das Gros des Fernsehpublikums die Programme per Kabel oder Satellitenschüssel."

Ausserdem ist Bad Urach zehn mal so gross und Kurstadt. Trotzdem sind die koordinierten DVB-T-Kanäle auf dem Hannerfelsen nie in Betrieb gegangen.

von EmmWeh - am 26.01.2013 19:13
Interessant.

Man las doch in diversen inoffiziellen Listen und bei Wikipedia, der NDR hätte am eigenen Standort (Georgenhöhe, ex VHF-Band-III E5/2,3W) DVB-T aufgeschaltet. Nun trifft es also den großen Mast auf dem Badstubenberg. Wie lange gab's den kleinen an der "Schönen Aussicht" eigentlich?

von Sascha_Berlin - am 26.01.2013 19:19
0,005 kw, also 5 watt funzel, nicht schlecht ;-)

so teuer kann das doch gar nicht sein...

von orf-fan - am 26.01.2013 19:21
Von dort kommen eh nur 3 ÖR-Muxxe mit 5W. Da spart man ja wahnsinnig viel ein ... ;-)

von 0815xxl - am 26.01.2013 19:22
Oder man hat einfach den falschen Mast abgeknipst. Der Turm auf dem Badstubenberg ist weit sichtbar, aber halt MB-Standort und DVB-T-frei. Der NDR-Mast ist ziemlich versteckt im Wald, man kann ihn kaum erblicken.

von RheinMain701 - am 26.01.2013 19:23
Ist das nicht der Turm, an dem sich früher die Empfangsantennen für die Kabelkopfstation befanden? Ich hätte gedacht, dass der der Telekom gehört.

von Metthi - am 26.01.2013 19:23
Zitat
RheinMain701
Oder man hat einfach den falschen Mast abgeknipst. Der Turm auf dem Badstubenberg ist weit sichtbar, aber halt MB-Standort und DVB-T-frei. Der NDR-Mast ist ziemlich versteckt im Wald, man kann ihn kaum erblicken.


Vielleicht hat sich auch einfach nur wieder ein Zeitungsschreiber geirrt und meint den falschen Turm. ;o)

von 0815xxl - am 26.01.2013 19:26
M.E. hat RheinMain701 recht. Im Artikel sind zwei grundlegende Fehler. Zum einen befindet sich der DVB-T-Senderstandort nicht am Badstubenberg sondern an der Georgenhöhe nördlich der Straße Am Sanickel (kann man bei Google Maps ganz gut erkennen), zum anderen hat der Autor des Zeitungsartikels sozusagen als "Folgefehler" dann auch das Foto des falschen Mastes (nämlich des Mastes am Badstubenberg) zu seinem Artikel gepackt.

BTW: Ich will mal schauen, ob ich mir den Standort noch mal ansehe und fotografiere, bevor es im Sommer mit 5 Watt aus Wildemann vorbei ist ;-) Aber erstmal abwarten, dass der Winter vorbei ist :-)

von RadioNORD - am 26.01.2013 19:58
Zitat

Als der NDR ihn vor einiger Zeit zwei Tage lang abschaltete, blieb der große Proteststurm aus. Zwei Wildemanner meldeten sich beim NDR, berichtet Ladebusch. Weil in den zwei Tagen möglicherweise nicht alle DVB-T-Nutzer vor dem TV-Gerät saßen, rechnete der NDR die Zahl auf 20 hoch.

Ich finde die Methode fragwürdig. Möglicher Weise waren davon vor allem ältere Leute betroffen, die vielleicht gar kein Internet zur Verfügung haben und gar nicht wussten wo sie sich genau beschweren müssen oder die sich bei arte etc. beschwert haben wo die Beschwerde dann vielleicht nicht weitergegeben wurde.

von Zwölf - am 26.01.2013 20:49
Die Methode hat inzwischen schon mindestens ein Vorbild. Radio Bremen hat es mit seinem Mittelwellensender genauso gemacht. Mag man nun gut oder... weniger gut finden.

von RadioNORD - am 26.01.2013 21:10
Wenn der NDR den Sender Torfhaus für einige Tage abschalten würde, wären die Beschwerden auch gering. Die Zuschauer im Oberharz hätten Alternativen wie Brocken, Göttingen, Hoher Meißner, Habichtswald, Braunschweig etc. Selbst Heidelstein u. Kreuzberg kommt per Dachantenne dort oben.

von digifreak - am 26.01.2013 22:32
"Mc Jack" hat den richtigen Standort unter http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,634684,741915#msg-741915 bereits vor über drei Jahren hier mit Fotos dokumentiert. Da außer DVB-T da wirklich nichts drauf ist, muss bzgl. Mobilfunk usw. nichts berücksichtigt werden. Die Angaben im Zeitungsartikel (Standort und Bild) dürften wohl wirklich falsch sein.

von Kroes - am 27.01.2013 08:50
Zitat
fatal error
Die allermeisten denken sich sicherlich: Mal abwarten, wird bestimmt schon jemand unterwegs sein um die Antenne wieder geradezubiegen und rufen nirgends an. Solche "Versuche" haben doch eher Alibicharakter für die Sender um sagen zu können man hätte den Bedarf ermittelt und weniger tatsächlich repräsentativen Wert.

Ja das auch. Um sowas halbwegs repräsentativ zu machen, hätte man nicht 2 Tage lang abschalten dürfen, sondern statt der Programme eine Hinweistafel mit Telefonnummer ausstrahlen müssen und mit dem Hinweis, dass man testen möchte, inwiefern DVB-T in ihrer Region wahrgenommen wird. Aber das war ihnen dann wahrscheinlich zu teuer. Auch bei den hochgerechneten 20 Empfängern ist anzunehmen, dass das nicht alles Ein-Prsonen-Haushalte sind und der Anteil der betroffenen Bevölkerung dann doch etwas größer sein wird. Und Zweitfernseher, die möglicher Weise übder DVB-T versorgt werden, sind wahrscheinlich ganz untergegangen, weil man sich da vielleicht noch weniger Mühe macht, wegen einem temporärem Ausfall sich gleich zu beschweren. Dass in einem, laut Wikipedia, 1014-Seelen-Dorf nicht Hunderte Leute DVB-T schauen, dürfte wohl schon bei Inbetriebnahme des Senders klar gewesen sein. Wenn wir davon ausgehen, dass im ländlichen Bereich durchschnittlich 3-4% der Bevölkerung DVB-T nutzen, dann wären das in diesem Dorf 30-40 Personen. Da ist der Wert von 20 Empfängern gar nicht mal so schlecht. Ich frage mich, was die beim NDR bei Inbetriebnahme erwartet haben.

von Zwölf - am 27.01.2013 09:05
Vielleicht ist der NDR ja von einem Untergang des Satelliten- und Kabelfernsehens ausgegangen. Dann stimmt die Rechnung natürlich nicht so ganz.

von RheinMain701 - am 27.01.2013 19:08
Sind DVB-T-Füllsender nicht sowieso eine Rarität?

Wenn eine Ortschaft unbedingt DVB-T-Empfang haben will, soll sie selbst einen Umsetzer betreiben.

von Alqaszar - am 27.01.2013 20:06
Städte oder Gemeinden dürfen in Deutschland keine Umsetzer aufstellen oder betreiben, das dürfen nur die Rundfunkbetreiber.

von Winnie2 - am 27.01.2013 21:26
aber bestimmt zuschießen oder ?

von Marcus. - am 27.01.2013 21:35
In Niedersachsen gibt es aber schon diverse DVB-T-Füllsender, wenn man sich mal so die Senderliste anguckt...

von RadioNORD - am 27.01.2013 23:22
Ein Füllsender für so nen kleinen Ort ist in der heutigen Zeit schon aussergewöhnlich. Aber jetzt wo der Mast schon steht dürfte der Unterhalt nicht mehr viel kosten.

Vielleicht wollte der Grundstückseigentümer mehr Miete? Wäre wohl die logischte Erklärung.

von Martyn136 - am 28.01.2013 06:50
Wäre wirklich schade um das Ding.

Die Frage wäre, ob selbst bei einer Dachantenne dann wirklich gar nichts mehr geht nach Abschaltung des Füllsenders. Kenne leider die örtlichen Verhältnisse nicht....

von RainerZ - am 28.01.2013 09:25
Das frage ich mich auch ob es diesen Sender wirklich braucht oder ob das so eine Füllfunzel ist wie wir manche zu analog Zeiten hatten. Ich meine solche Funzeln im untersten einstelligen Watt bereich die keiner bemerkt hat weil eh jeder nur den nächsten Grundnetzsender angepeilt hat.

von Spacelab - am 28.01.2013 09:39
Zitat
Marcus.
aber bestimmt zuschießen oder ?


Natürlich. Beim Ausbau der Füllsender in den 70ern und 80ern wurden Grundstücksmieten erlassen bzw. das Grundstück von der Gemeinde gekauft, Stromleitungen bezuschusst etc. Damals war das noch was besonderes, wenn die Bürger endlich ordentlich fernsehen konnten.

von DigiAndi - am 28.01.2013 10:04
Also der Rundfunkanstalt oder der Post oder wer auch sonst dafür zuständig war durfte man kein Geld in die Hand drücken. Das war verboten. Aber durch die Hintertür ging das immer. Da wurde halt keine Grundstücksmiete verlangt, es gab besonders günstigen Strom und so weiter... Man fand da immer eine Möglichkeit.

von Spacelab - am 28.01.2013 10:07
Auf ueberallfernsehen.de ist ohnehin nur die Versorgung ohne Wildemann eingezeichnet.

Demnach liegen von der Siedlungsfläche Wildemann:

ca. 5% rot > Aussenantenne
ca. 15% grün > Dachantenne
ca. 80% weiss > kein Empfang

Für einen brauchbaren DVB-T Empfang ist der Füllsender schon unerlässlich.

von Martyn136 - am 28.01.2013 12:05
Zitat
Spacelab
Das frage ich mich auch ob es diesen Sender wirklich braucht oder ob das so eine Füllfunzel ist wie wir manche zu analog Zeiten hatten. Ich meine solche Funzeln im untersten einstelligen Watt bereich die keiner bemerkt hat weil eh jeder nur den nächsten Grundnetzsender angepeilt hat.

Wie kommst du zu der Annahme, dass diese kleinen Füllsender niemand bermerkt hat?
Ich kenne es noch aus z.B. Kalletal, dass man dort nur über den (besser die, da gab es mehrere) lokalen Kleinstumsetzer empfangen hat, das gleiche hier bei uns im Kreis im Eggetal und auch z.B. in den engen "Schluchten" im Berg wie in Lübbecke und Nettelstedt, da gab es auch extra Füllsender, die "gegen den Berg" gesendet haben, und die definitv auch genutzt wurden (werden mussten).
Enzige Alternative bei uns wär Empfang der Fremd-Sender aus Bremen und Niedersachsen gewesen, das ging aber in den engen Tälern am Wiehengebirge und z.B. im Eggetal überhaupt nicht (auch aus dem von dort 25 km entfernen Osnabrück bekam man nichts...)

von WiehengeBIERge - am 28.01.2013 12:20
Wie du sagtest war das lediglich eine einfache Annahme. Wie ich ja schon anmerkte kenne ich solche Füllfunzeln noch aus der Analogzeit. Die interessante frage ist ja nur warum der NDR den Sender stilllegen will wenn er doch so wichtig ist. An den paar popeligen Watt kann es ja wohl nicht liegen. Die machen finanziell den Kohl bestimmt nicht fett.

von Spacelab - am 28.01.2013 13:05
Interessant ist aber dennoch, dass im DVB-T-Zeitalter in Deutschland offenbar nur Niedersachsen (genaugenommen vor allem der Harz) in den "Genuss" diverser kleiner Füllsender gekommen ist. In anderen gebirgigen Regionen haben die Landesrundfunkanstalten darauf verzichtet, kleine Täler mit DVB-T zu versorgen. Weitere Füllsender im Harz (allerdings mit deutlich mehr Leistung als in Wildemann) stehen in Osterode, in Steina und in Bad Lauterberg. Spannend wäre zu erfahren, ob diese Sender denn noch längere Zeit auf Sendung bleiben.

von RadioNORD - am 28.01.2013 13:13
Vielleicht hat der NDR sich auch mehr von DVB-T erwartet und deshalb solche kleine Funzeln eingeschaltet..

Oder vielleicht wohnt herr Reimers in Wildemann und will er von sein Haus bis nach Braunschweig ungestörter DVB-T Empfang im Auto :spos:

von Jassy - am 28.01.2013 13:31
:D

Bei uns gibt es auch etliche Flecken (vor allem auf dem Gau) wo es keinen DVB-T Empfang gibt oder dieser nur mit hohem Aufwand zu bewerkstelligen ist. Der SR hat da nie DVB-T Füllsender aufgestellt. Befremdlich finde ich nur das der NDR zuerst einen Sender aufbaut und dann irgendwann wieder stilllegt.

von Spacelab - am 28.01.2013 13:36
Es gäbe in Deutschland in nahezu allen Gebieten irgendwo einen Bedarf an Füllsendern um kleinere Gebiete welche von den Grundnetzsendern abgeschattet sind zu versorgen.

Die Frage die bleibt ist die Wirtschaftlichkeit von solchen Anlagen, wenn 95% der Haushalte mittlerweile auf Satellit oder Kabel als Versorgungsweg gewechselt sind.
Für eine Handvoll an Haushalten lohnt sich der Betrieb von Füllsendern aus finanzieller Sicht nicht. Vermutlich würden das die Stadt- oder Gemeinderäte genauso sehen.
Zumal auch mit Füllsendern keine Privat-TV-Programme zu empfangen sind. Der terrestrische Empfangsweg ist uninteressant für die meisten Leute falls diese freie Wahl haben u. Sat-Empfang nutzen können.

von Winnie2 - am 28.01.2013 14:44
Eine größere Verschwendung ist da eigentlich der K55 vom Sender Steinkimmen. So ein Aufwand nur für die NDR Version der ARD ist eigentlich nicht zu rechtfertigen. Die Bremer Version würde es auch tun.

von Martyn136 - am 30.01.2013 09:24
Ist die ARD überhaupt noch regionalisiert? Ich dachte, das hat man längst abgeschafft.

von RheinMain701 - am 30.01.2013 18:33
Zitat
RheinMain701
Ist die ARD überhaupt noch regionalisiert? Ich dachte, das hat man längst abgeschafft.

Ja, aber nur die Werbung...

von Zwölf - am 30.01.2013 18:39
Zitat

Bei uns gibt es auch etliche Flecken (vor allem auf dem Gau) wo es keinen DVB-T Empfang gibt oder dieser nur mit hohem Aufwand zu bewerkstelligen ist. Der SR hat da nie DVB-T Füllsender aufgestellt. Befremdlich finde ich nur das der NDR zuerst einen Sender aufbaut und dann irgendwann wieder stilllegt.


Wo gibts denn die Lücken?

Kann mit Vorstellen im Niedtal bei Hemmersdorf und dann im Moseltal, Merzig und Mettlach. Wobei im Raum Perl auch Saarburg geht.

von Marcus. - am 30.01.2013 18:58
Zitat
RheinMain701
Ist die ARD überhaupt noch regionalisiert? Ich dachte, das hat man längst abgeschafft.

janein, es lauft im Vorabend Programm eine andere Werbung im jeden Bundesland, über Sat lauft ARD West (ARD WWF) also vom WDR.
Damals gab es in jeden Bundesland bei der Werbung immer eine Figur, in Bayern, die 2 Löwen und in Baden-Württemberg,so ein Äffle und Pferdle usw und dann gab es noch Regionaljournal.
Aber das gibt es nicht mehr...

von Kohlberger91 - am 30.01.2013 19:11
Zitat
Marcus.
Wo gibts denn die Lücken?

Kann mit Vorstellen im Niedtal bei Hemmersdorf und dann im Moseltal, Merzig und Mettlach. Wobei im Raum Perl auch Saarburg geht.

Ich dachte bei dieser Aussage hauptsächlich an den Gau wo ja damals mehrere kleine Füllfunzeln gestanden haben. Die ein oder andere hätte man auch für DVB-T stehen lassen müssen.

von Spacelab - am 30.01.2013 19:40
Gibt es eigentlich schon wieder neue Infos zum Sender Wildemann, das er vielleicht doch erhalten bleibt?

von Martyn136 - am 09.05.2013 19:39
Wieso sollte man den erhalten?

von B.Zwo - am 11.05.2013 18:37
Jetzt wo man sogar in Mecklenburg-Vorpommern an der Müritz einen DVB-T Füllsender errichtet hat wäre es doch vorstellbar das man Wildemann auch erhält, zumal dort die Technik ja schon steht.

von Martyn136 - am 12.05.2013 21:33
Ist der DVB-T Sender Wildemann inzwischen abgeschaltet worden?

von digifreak - am 05.08.2013 13:51
Und trotzdem gibt es hier noch genügend weiße DVB-T (und DAB sowieso) Flecken. Hier kauft kein Mensch einen DVB-T-Fernseher, die Dinger stauben im Discounter vor sich hin. Hier brauchste eine Schüssel oder einen TV mit DVB-C, da wir da aber einen sehr guten Anbieter haben ist das aus meiner Sicht okay. Aktuell ca. 100 freie digitale plus ca. 35 analoge TV und knapp 100 digitale und etwas über 40 analoge Radiosender. Dazu dann diverse Digitalprogramme.

Ich wohne übrigens nicht auf dem Dorf sondern in MV`s siebtgrößter Stadt und wir haben einige 1000 Einwohner mehr als Waren/Müritz.

von Mecki2 - am 05.08.2013 16:30
Zitat

Und trotzdem gibt es hier noch genügend weiße DVB-T (und DAB sowieso) Flecken. Hier kauft kein Mensch einen DVB-T-Fernseher, die Dinger stauben im Discounter vor sich hin.
...
Ich wohne übrigens nicht auf dem Dorf sondern in MV`s siebtgrößter Stadt

Laut Empfangsprognose bräuchte man halt überwiegend eine Dachantenne zum Empfang. Dass in Gebieten in denen man eine Dachantenne benötigt um eine Hand voll öffentlich-rechtlicher Programme zu empfangen sich die Nachfrage nach DVB-T-Empfängern in Grenzen hält ist kein Spezifikum von MV.

von Zwölf - am 06.08.2013 08:50
Hier im Harz gibt es noch zwei Füllsender in Bad Sachsa-Steina und in Bad Lauterberg-Butterberg, wobei bei letzterem das ZDF-Paket fehlt. :( Ich habe auch nie verstanden, warum man nicht stattdessen nur einen Füllsender auf dem Ravensberg aufgebaut hat, der hätte locker Bad Sachsa und Bad Lauterberg und zusätzlich noch einiges mehr in der Region versorgen können.

von B.Zwo - am 26.10.2013 20:18
Genau. Die Infrastruktur auf dem Ravensberg ist vorhanden. (ehem. Bundesstelle für Fernmeldestatistik:xcool:) Von dort könnte auch der DLF prima den Südharz bis Gieboldehausen versorgen. Torfhaus kommt dort nur stark verzerrt bis gar nicht hin. Ehem. Frequenz 92,7 vom FFB Schalke wäre nutzbar.

von digifreak - am 29.10.2013 17:19
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